Home / Forum / Meine Familie / Komisches Verhalten und Zusammenleben (Kind, Mutter, Großeltern)

Komisches Verhalten und Zusammenleben (Kind, Mutter, Großeltern)

9. April um 17:09

Hallo,

und zwar habe ich seit ca. 6 Wochen eine Freundin (25) die mit ihrem Kind (6) oben in dem Haus Ihrer Eltern lebt. Das Kinderzimmer ist jedoch unten im Erdgeschoss der Großeltern gegenüber deren Schlafzimmer. Das Haus hat keine getrennte Wohnungen voneinander.

Mir ist aufgefallen, dass das Kind gleichermaßen von der Mutter und der Großmutter aufgezogen wurde und erzogen wird. Es gibt keine konkrete Darstellung für das Kind, dass die Mutter allein das sagen hat oder die Entscheidungen trifft etc.
Viele Sachen für beide und einen großen Teil der Termine rund um das Kind, regelt die Großmutter.
Kleidung kauft die Großmutter meistens mit dem Kind.
Finanzielles regelt ebenfalls teilweise die Großmutter.

Meine Freundin arbeitet teilzeit. Da sie keinen Führerschein hat, fahren meistens die Eltern das Kind in den Kindergarten, holen es ab, regeln einkäufe etc. etc.
Gegessen wird meistens unten zusammen mit den Großeltern.
Wichtige Entscheidungen rund um sie und das Kind, hat meistens die Großmutter für sie übernommen.

Ich finde es ja gut dass sie so eine tolle Unterstützung von Ihrern Eltern bekommt.
Jedoch find ich dass manche Aufgaben einfach der Mutter überlassen werden müssten/sollten und das so auch nicht gut sein kann für das Kind.

Ich erzählte meiner Freundin von meiner Meinung und Ansicht.
Ich fragte Sie was Sie denn später einmal gerne möchte oder ob sie so zufrieden ist.
Sie meinte sie würde generell eigentlich schon gerne alleine Wohnen und auch ein eigenes Leben führen, jedoch wäre dies nicht so einfach wqegen des Wohnungsmarktes und aus finanzieller Sicht.

Ich habe ihr gesagt dass ich finde dass sie wichtige Entscheidungen für Ihr Kind alleine treffen sollte. Man kann sich ja Meinungen einholen und dankbar für jede Ünterstützung sein. Entscheiden sollte sie letztendlich jedoch selbst und auf Ihr eigenes Herz hören. Bestimmte Aufgaben sind einfach Aufgaben der Mutter und gehören zum Mutter-sein dazu.
Keine Mutter ist perfekt, jede Mutter macht auch Fehler im Leben.
Daraus lernt man und macht seine Erfahrungen.
Keiner kann einen davor bewahren. So ist das leben.

Vor ein paar Tagen hatte meine Freundin einen wichtigen Termin wegen Ihres Kindes zur Einschulung. Die Großmutter wollte mit ihr da hin oder dies sogar selbst alleine durchführen (ich bin mir nicht ganz sicher).
Da ich zu diesem Zeitpunkt bei meiner Freundin war, habe ich ihr selbstverständlich auch angeboten sie mit ihrem Kind da hin zu fahren und mit zu gehen.
Als meine Freundin ihre Mutter dies so mitgeteilt hat und gesagt hat dass sie schon weiss was sie da sagen muss und sie das schon alleine schaffen wird, wurde die Großmutter sauer, beleidigt und war überhaupt nicht begeistert davon.

Bei dem persönlichen Gespräch mit der Schule schilderte meine Freundin wie und wo ihr Kind aufgewachsen ist. Daraufhin fragten sie dann ebenfalls wer denn tatsächlich Zuhause das Kind erzieht, da sie ebenfalls einen komischen Eindruck von diesem Zusammenleben bekommen haben.
Am Abend hat mir meine Freundin dann erzählt, dass ihre Mutter richtig sauer war und einige Sachen des Kindes die sonst unten waren, hoch zu ihr gebracht hat.
Sie könne jetzt selbst schauen wie sie klar kommt, sie will das kind auch so nicht mehr sehen, sie holt das kind nur noch vom Kindergarten ab und dann ist sie halt nur noch die Oma. Das wars. Sie wird schon sehen was sie davon hat.

Am nächsten Tag hat die Mutter sie dann auch noch beleidigt bis unter die Gürtellinie.
Vor einigen Jahren sagte die Mutter mal zu ihr sie kann ausziehen, aber das kind bleibt dort.
Also ich habe zwar schon eine starke Vermutung zu dem ganzen, würde mir hier jedoch gerne auch mal ein paar andere Meinungen von neutralen Personen einholen.
Für Ratschläge wäre ich ebenfalls sehr dankbar.

Meine Frage ist nun:
Was glaubt ihr, was ist der Großmutter ihr eigentliches Problem, weshalb verhält sie sich so und weshalb wird sie beleidigend?
Gibt es hier ein hintergründiges, psychologisches Verhaltensmuster?

Vielen Dank

Mehr lesen

9. April um 19:10
In Antwort auf alex227

Hallo,

und zwar habe ich seit ca. 6 Wochen eine Freundin (25) die mit ihrem Kind (6) oben in dem Haus Ihrer Eltern lebt. Das Kinderzimmer ist jedoch unten im Erdgeschoss der Großeltern gegenüber deren Schlafzimmer. Das Haus hat keine getrennte Wohnungen voneinander.
 
Mir ist aufgefallen, dass das Kind gleichermaßen von der Mutter und der Großmutter aufgezogen wurde und erzogen wird.  Es gibt keine konkrete Darstellung für das Kind, dass die Mutter allein das sagen hat oder die Entscheidungen trifft etc.
Viele Sachen für beide und einen großen Teil der Termine rund um das Kind, regelt die Großmutter.
Kleidung kauft die Großmutter meistens mit dem Kind.
Finanzielles regelt ebenfalls teilweise die Großmutter.

Meine Freundin arbeitet teilzeit. Da sie keinen Führerschein hat, fahren meistens die Eltern das Kind in den Kindergarten, holen es ab, regeln einkäufe etc. etc.
Gegessen wird meistens unten zusammen mit den Großeltern.
Wichtige Entscheidungen rund um sie und das Kind, hat meistens die Großmutter für sie übernommen.

Ich finde es ja gut dass sie so eine tolle Unterstützung von Ihrern Eltern bekommt.
Jedoch find ich dass manche Aufgaben einfach der Mutter überlassen werden müssten/sollten und das so auch nicht gut sein kann für das Kind.

Ich erzählte meiner Freundin von meiner Meinung und Ansicht.
Ich fragte Sie was Sie denn später einmal gerne möchte oder ob sie so zufrieden ist.
Sie meinte sie würde generell eigentlich schon gerne alleine Wohnen und auch ein eigenes Leben führen, jedoch wäre dies nicht so einfach wqegen des Wohnungsmarktes und aus finanzieller Sicht.

Ich habe ihr gesagt dass ich finde dass sie wichtige Entscheidungen für Ihr Kind alleine treffen sollte. Man kann sich ja Meinungen einholen und dankbar für jede Ünterstützung sein. Entscheiden sollte sie letztendlich jedoch selbst und auf Ihr eigenes Herz hören. Bestimmte Aufgaben sind einfach Aufgaben der Mutter und gehören zum Mutter-sein dazu.
Keine Mutter ist perfekt, jede Mutter macht auch Fehler im Leben.
Daraus lernt man und macht seine Erfahrungen.
Keiner kann einen davor bewahren. So ist das leben.

Vor ein paar Tagen hatte meine Freundin einen wichtigen Termin wegen Ihres Kindes zur Einschulung. Die Großmutter wollte mit ihr da hin oder dies sogar selbst alleine durchführen (ich bin mir nicht ganz sicher).
Da ich zu diesem Zeitpunkt bei meiner Freundin war, habe ich ihr selbstverständlich auch angeboten sie mit ihrem Kind da hin zu fahren und mit zu gehen.
Als meine Freundin ihre Mutter dies so mitgeteilt hat und gesagt hat dass sie schon weiss was sie da sagen muss und sie das schon alleine schaffen wird, wurde die Großmutter sauer, beleidigt und war überhaupt nicht begeistert davon.

Bei dem persönlichen Gespräch mit der Schule schilderte meine Freundin wie und wo ihr Kind aufgewachsen ist. Daraufhin fragten sie dann ebenfalls wer denn tatsächlich Zuhause das Kind erzieht, da sie ebenfalls einen komischen Eindruck von diesem Zusammenleben bekommen haben.
Am Abend hat mir meine Freundin dann erzählt, dass ihre Mutter richtig sauer war und einige Sachen des Kindes die sonst unten waren, hoch zu ihr gebracht hat.
Sie könne jetzt selbst schauen wie sie klar kommt, sie will das kind auch so nicht mehr sehen, sie holt das kind nur noch vom Kindergarten ab und dann ist sie halt nur noch die Oma. Das wars. Sie wird schon sehen was sie davon hat.

Am nächsten Tag hat die Mutter sie dann auch noch beleidigt bis unter die Gürtellinie.
Vor einigen Jahren sagte die Mutter mal zu ihr sie kann ausziehen, aber das kind bleibt dort.
Also ich habe zwar schon eine starke Vermutung zu dem ganzen, würde mir hier jedoch gerne auch mal ein paar andere Meinungen von neutralen Personen einholen.
Für Ratschläge wäre ich ebenfalls sehr dankbar.

Meine Frage ist nun:
Was glaubt ihr,  was ist der Großmutter ihr eigentliches Problem, weshalb verhält sie sich so und weshalb wird sie beleidigend?
Gibt es hier ein hintergründiges, psychologisches Verhaltensmuster?

Vielen Dank

Du bist seit 6 Wochen mit dieser Frau zusammen. Wenn sich jemand aus der Erziehung raushalten sollte dann bist du das. 

Dem Kind schadet es nicht mehrere enge Nezuhspersonen zu haben. 

6 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. April um 20:30
In Antwort auf evaeden

Du bist seit 6 Wochen mit dieser Frau zusammen. Wenn sich jemand aus der Erziehung raushalten sollte dann bist du das. 

Dem Kind schadet es nicht mehrere enge Nezuhspersonen zu haben. 

Wenn mich meine Freundin um Hilfe und Ratschläge bittet, lehne ich dies bestimmt nicht ab. Es ist nicht so, dass ich mich in die Erziehung einmische, ich habe ihr lediglich meine Meinung und Ansicht dazu geäußert weil sie michdanach gefragt hat.
Ich schreibe ihr nicht vor wie sie was zu machen hat und möchte ihr einfach nur gerne helfen und sie unterstützen. 
Schulen haben ja aus den Gesprächen ebenfalls herausgehört dass da etwas nicht ganz richtig abläuft Zuhause und das so nicht gut sei für das Kind.
Gegen mehrere Nahzugspersonen habe ich auch absolut nichts einzuwenden.
Es sollte jedoch nur eine Mutter geben.
Ich möchte nur das beste für die zwei und fände es einfach nur traurig, wenn die eigene Mutter eines Tages vor Gericht um ihr eigenes Kind kämpfen müsste.


Wenn ich mich da einfach nur raushalten soll, müsste ich wegsehen, ihr meine Hilfe verweigern und mir die zwei egal sein lassen.

Das kann und werde ich nicht.

Aber Vielen Dank!
 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. April um 7:40
In Antwort auf alex227

Hallo,

und zwar habe ich seit ca. 6 Wochen eine Freundin (25) die mit ihrem Kind (6) oben in dem Haus Ihrer Eltern lebt. Das Kinderzimmer ist jedoch unten im Erdgeschoss der Großeltern gegenüber deren Schlafzimmer. Das Haus hat keine getrennte Wohnungen voneinander.
 
Mir ist aufgefallen, dass das Kind gleichermaßen von der Mutter und der Großmutter aufgezogen wurde und erzogen wird.  Es gibt keine konkrete Darstellung für das Kind, dass die Mutter allein das sagen hat oder die Entscheidungen trifft etc.
Viele Sachen für beide und einen großen Teil der Termine rund um das Kind, regelt die Großmutter.
Kleidung kauft die Großmutter meistens mit dem Kind.
Finanzielles regelt ebenfalls teilweise die Großmutter.

Meine Freundin arbeitet teilzeit. Da sie keinen Führerschein hat, fahren meistens die Eltern das Kind in den Kindergarten, holen es ab, regeln einkäufe etc. etc.
Gegessen wird meistens unten zusammen mit den Großeltern.
Wichtige Entscheidungen rund um sie und das Kind, hat meistens die Großmutter für sie übernommen.

Ich finde es ja gut dass sie so eine tolle Unterstützung von Ihrern Eltern bekommt.
Jedoch find ich dass manche Aufgaben einfach der Mutter überlassen werden müssten/sollten und das so auch nicht gut sein kann für das Kind.

Ich erzählte meiner Freundin von meiner Meinung und Ansicht.
Ich fragte Sie was Sie denn später einmal gerne möchte oder ob sie so zufrieden ist.
Sie meinte sie würde generell eigentlich schon gerne alleine Wohnen und auch ein eigenes Leben führen, jedoch wäre dies nicht so einfach wqegen des Wohnungsmarktes und aus finanzieller Sicht.

Ich habe ihr gesagt dass ich finde dass sie wichtige Entscheidungen für Ihr Kind alleine treffen sollte. Man kann sich ja Meinungen einholen und dankbar für jede Ünterstützung sein. Entscheiden sollte sie letztendlich jedoch selbst und auf Ihr eigenes Herz hören. Bestimmte Aufgaben sind einfach Aufgaben der Mutter und gehören zum Mutter-sein dazu.
Keine Mutter ist perfekt, jede Mutter macht auch Fehler im Leben.
Daraus lernt man und macht seine Erfahrungen.
Keiner kann einen davor bewahren. So ist das leben.

Vor ein paar Tagen hatte meine Freundin einen wichtigen Termin wegen Ihres Kindes zur Einschulung. Die Großmutter wollte mit ihr da hin oder dies sogar selbst alleine durchführen (ich bin mir nicht ganz sicher).
Da ich zu diesem Zeitpunkt bei meiner Freundin war, habe ich ihr selbstverständlich auch angeboten sie mit ihrem Kind da hin zu fahren und mit zu gehen.
Als meine Freundin ihre Mutter dies so mitgeteilt hat und gesagt hat dass sie schon weiss was sie da sagen muss und sie das schon alleine schaffen wird, wurde die Großmutter sauer, beleidigt und war überhaupt nicht begeistert davon.

Bei dem persönlichen Gespräch mit der Schule schilderte meine Freundin wie und wo ihr Kind aufgewachsen ist. Daraufhin fragten sie dann ebenfalls wer denn tatsächlich Zuhause das Kind erzieht, da sie ebenfalls einen komischen Eindruck von diesem Zusammenleben bekommen haben.
Am Abend hat mir meine Freundin dann erzählt, dass ihre Mutter richtig sauer war und einige Sachen des Kindes die sonst unten waren, hoch zu ihr gebracht hat.
Sie könne jetzt selbst schauen wie sie klar kommt, sie will das kind auch so nicht mehr sehen, sie holt das kind nur noch vom Kindergarten ab und dann ist sie halt nur noch die Oma. Das wars. Sie wird schon sehen was sie davon hat.

Am nächsten Tag hat die Mutter sie dann auch noch beleidigt bis unter die Gürtellinie.
Vor einigen Jahren sagte die Mutter mal zu ihr sie kann ausziehen, aber das kind bleibt dort.
Also ich habe zwar schon eine starke Vermutung zu dem ganzen, würde mir hier jedoch gerne auch mal ein paar andere Meinungen von neutralen Personen einholen.
Für Ratschläge wäre ich ebenfalls sehr dankbar.

Meine Frage ist nun:
Was glaubt ihr,  was ist der Großmutter ihr eigentliches Problem, weshalb verhält sie sich so und weshalb wird sie beleidigend?
Gibt es hier ein hintergründiges, psychologisches Verhaltensmuster?

Vielen Dank

Ich finde es gut, dass du deine Freundin unterstützen willst. Allerdings finde ich das nach 6 Wochen zu früh. Du kommst in ein System dass seit 6 Jahren genauso funktioniert. Alle Beteiligten haben sich so arrangiert. Ob gut oder nicht gut...... es funktioniert . Bevor du rätst, brauchst du tiefere Einblicke......wie diese Situation entstanden ist. Wir sind alle nicht in den Schuhen der Beteiligten n gelaufen und können darum nicht beurteilen, warum deine Freundin zulässt, dass ihr Kind von Oma geleitet wird. Dafür wird es einen triftigen Grund geben, weil eine Alternative nicht möglich oder schlimmer gewesen wäre.
Hat die Mutter oder die Oma das Sorgerecht ? Welche Rolle spielt der Vater ? Da es jetzt 6 Jahre so läuft, würde ich vorsichtig und nicht wertend, hinterfragen, warum das so läuft.
Die Oma ist selbstverständlich übetgriffig, vielleicht war es eine Zeitlang nötig, die Richtung vorzugeben. Jetzt ist es so geblieben und deine Freundin muss langsam mehr in die Verantwortung genommen werden. Das ist schwierig, denn Oma wird sich verdrängt fühlen. Evtl. braucht ihr dazu fachliche Beratung und Begleitung. Die Oma wird ihre Sache von Herzen gemacht haben und benötigt Hilfe , einfach Omi zu sein. Je mehr sie sieht, dass deine Freundin ihre Mutterrolle verantwortungsvoll übernimmt, desto besser kann sie loslassen. Die Oma wird lernen, dass sie nicht verdrängt wird sondern einen anderen sehr wichtigen Platz einnimmt. Sagt ihr 'Danke und dass sie ihre Sache klasse gut gemacht hat und jetzt einfach Omi sein kann. Wenn ich dir einen Tipp geben darf, dann beurteile die Situation nicht, sondern nimm sie erstmal an. Wenn du nicht urteilst und wertest, können beide Frauen deinen Rat leichter annehmen.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. April um 8:20
In Antwort auf alex227

Hallo,

und zwar habe ich seit ca. 6 Wochen eine Freundin (25) die mit ihrem Kind (6) oben in dem Haus Ihrer Eltern lebt. Das Kinderzimmer ist jedoch unten im Erdgeschoss der Großeltern gegenüber deren Schlafzimmer. Das Haus hat keine getrennte Wohnungen voneinander.
 
Mir ist aufgefallen, dass das Kind gleichermaßen von der Mutter und der Großmutter aufgezogen wurde und erzogen wird.  Es gibt keine konkrete Darstellung für das Kind, dass die Mutter allein das sagen hat oder die Entscheidungen trifft etc.
Viele Sachen für beide und einen großen Teil der Termine rund um das Kind, regelt die Großmutter.
Kleidung kauft die Großmutter meistens mit dem Kind.
Finanzielles regelt ebenfalls teilweise die Großmutter.

Meine Freundin arbeitet teilzeit. Da sie keinen Führerschein hat, fahren meistens die Eltern das Kind in den Kindergarten, holen es ab, regeln einkäufe etc. etc.
Gegessen wird meistens unten zusammen mit den Großeltern.
Wichtige Entscheidungen rund um sie und das Kind, hat meistens die Großmutter für sie übernommen.

Ich finde es ja gut dass sie so eine tolle Unterstützung von Ihrern Eltern bekommt.
Jedoch find ich dass manche Aufgaben einfach der Mutter überlassen werden müssten/sollten und das so auch nicht gut sein kann für das Kind.

Ich erzählte meiner Freundin von meiner Meinung und Ansicht.
Ich fragte Sie was Sie denn später einmal gerne möchte oder ob sie so zufrieden ist.
Sie meinte sie würde generell eigentlich schon gerne alleine Wohnen und auch ein eigenes Leben führen, jedoch wäre dies nicht so einfach wqegen des Wohnungsmarktes und aus finanzieller Sicht.

Ich habe ihr gesagt dass ich finde dass sie wichtige Entscheidungen für Ihr Kind alleine treffen sollte. Man kann sich ja Meinungen einholen und dankbar für jede Ünterstützung sein. Entscheiden sollte sie letztendlich jedoch selbst und auf Ihr eigenes Herz hören. Bestimmte Aufgaben sind einfach Aufgaben der Mutter und gehören zum Mutter-sein dazu.
Keine Mutter ist perfekt, jede Mutter macht auch Fehler im Leben.
Daraus lernt man und macht seine Erfahrungen.
Keiner kann einen davor bewahren. So ist das leben.

Vor ein paar Tagen hatte meine Freundin einen wichtigen Termin wegen Ihres Kindes zur Einschulung. Die Großmutter wollte mit ihr da hin oder dies sogar selbst alleine durchführen (ich bin mir nicht ganz sicher).
Da ich zu diesem Zeitpunkt bei meiner Freundin war, habe ich ihr selbstverständlich auch angeboten sie mit ihrem Kind da hin zu fahren und mit zu gehen.
Als meine Freundin ihre Mutter dies so mitgeteilt hat und gesagt hat dass sie schon weiss was sie da sagen muss und sie das schon alleine schaffen wird, wurde die Großmutter sauer, beleidigt und war überhaupt nicht begeistert davon.

Bei dem persönlichen Gespräch mit der Schule schilderte meine Freundin wie und wo ihr Kind aufgewachsen ist. Daraufhin fragten sie dann ebenfalls wer denn tatsächlich Zuhause das Kind erzieht, da sie ebenfalls einen komischen Eindruck von diesem Zusammenleben bekommen haben.
Am Abend hat mir meine Freundin dann erzählt, dass ihre Mutter richtig sauer war und einige Sachen des Kindes die sonst unten waren, hoch zu ihr gebracht hat.
Sie könne jetzt selbst schauen wie sie klar kommt, sie will das kind auch so nicht mehr sehen, sie holt das kind nur noch vom Kindergarten ab und dann ist sie halt nur noch die Oma. Das wars. Sie wird schon sehen was sie davon hat.

Am nächsten Tag hat die Mutter sie dann auch noch beleidigt bis unter die Gürtellinie.
Vor einigen Jahren sagte die Mutter mal zu ihr sie kann ausziehen, aber das kind bleibt dort.
Also ich habe zwar schon eine starke Vermutung zu dem ganzen, würde mir hier jedoch gerne auch mal ein paar andere Meinungen von neutralen Personen einholen.
Für Ratschläge wäre ich ebenfalls sehr dankbar.

Meine Frage ist nun:
Was glaubt ihr,  was ist der Großmutter ihr eigentliches Problem, weshalb verhält sie sich so und weshalb wird sie beleidigend?
Gibt es hier ein hintergründiges, psychologisches Verhaltensmuster?

Vielen Dank

Deine Freundin war ja eher jung, als sie schwanger wurde und die Umstände sind uns nicht bekannt. Evtl. war sie damals tatsächlich überfordert (wo ist der Vater des Kindes?) und sie wurde von ihrer Familie unterstützt. Dass Sie im Haus der Familie wohnen und essen kann, ist natürlich auch finanziell ein grosser Vorteil für sie.

Ich bin irgendwie verwirrt mit Mutter/Grossmutter, leben da nun 2 oder 3 Generationen im Haus?

Die Mutter/Grossmutter (oder beide) scheinen sich im Laufe der Jahre an ihre Rolle gewöhnt zu haben und stellt mittlerweile eine Art Besitzansprüche. Das könnte irgendwann schwierig werden, wenn deine Freundin mal eine ernstere Partnerschaft führt und ausziehen möchte. Gut möglich, dass die Grossmutter auch Abgst hat, das Kind und ihre "Tagesaufgabe" zu verlieren.

Deine Freundin sollte mal einen Ausflug machen mit ihrer Mutter, zum Beispiel essen gehen und mit ihr darüber sprechen.

Übrigens finde ich nicht, dass dich das alles nichts angeht. Solange du dich nicht auch noch in die Erziehung einmischst und sie einfach ermutigst, mal über ihre Lebensumstände nachzudenken, ist doch alles in Ordnung.

 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. Juni um 12:33

Die Großmutter ist absolut übergriffig. Sie verhält sich wohl so, weil sie ihre Tochter als undankbar empfindet und wartet, dass sie wieder angekrochen kommt, wenn sie Hilfe braucht.

Ich finde es gut, dass du deine Freundin unterstützt! Die Frage ist doch, würde sich eine junge Frau, die mit der Situation in der sie steckt zufrieden ist, zulassen, dass ihr neuer Freund sich direkt einmischt... die Antwort ist vermutlich Nein.
Hilf ihr den Weg zu finden, mit dem sie und ihr Kind glücklich werden...begleite sie, aber dränge sie zu nichts.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Juni um 8:21

naja, es ist normal, dass man heftig reagiert, wenn man 6 Jahre lang überall mitgeholfen hat und dann wird einem aus heiterem Himmel bei einem wichtigen Punkt einfach die Tür vor der Nase zugeschlagen. Wer da NICHT irgendwie emotional und stark reagiert, der läuft psychisch nicht normal, wenn Du mich so fragst.

In welchem Verhältnis die Freundin der TE lebt... Es gibt nun einmal Menschen, die froh sind, über jedes bißchen Verantwortung, dass sie abgeben können. Kann genauso gut sein, dass die Mutter zu denen gehört.
Da ist dieser Satz, der mich aufhorchen lässt: "ich weiß schon, was ich da sagen muss und ich schaffe das alleine" - ahm... da ging es um die Einschulung, nicht um ein Polizeiverhör unter Mordverdacht. Da muss man sich nicht zwingend vorher zurecht legen, was man "sagen muss" und so viel zu "schaffen" gibt es da auch nicht, oder? Wir haben eine Schulpflicht, eine Schule im passenden Einzugsgebiet nimmt ein Kind im schulpflichtigen Alter auch auf. Also wenn es nicht gerade um eine elitäre Privatschule ging, ist das im wesentlichen Papierkram, der ist lästig und ich wüßte echt wesentlich schönere Ideen, einen Tag zu verbringen als in der Warteschlange bei der Schuleinschreibung und dem anschließenden Formularwahnsinn, aber "schaffen" und "was ich sagen muss"?
Also ich wüßte jetzt nicht, ob die Mutter da zu übergriffig ist, oder die Mutter zu sehr ein klassischer Omega - und dann ist die Verantwortung für Entscheidungen bei ihr nicht unbedingt besser aufgehoben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Juni um 8:23
In Antwort auf avarrassterne1

naja, es ist normal, dass man heftig reagiert, wenn man 6 Jahre lang überall mitgeholfen hat und dann wird einem aus heiterem Himmel bei einem wichtigen Punkt einfach die Tür vor der Nase zugeschlagen. Wer da NICHT irgendwie emotional und stark reagiert, der läuft psychisch nicht normal, wenn Du mich so fragst.

In welchem Verhältnis die Freundin der TE lebt... Es gibt nun einmal Menschen, die froh sind, über jedes bißchen Verantwortung, dass sie abgeben können. Kann genauso gut sein, dass die Mutter zu denen gehört.
Da ist dieser Satz, der mich aufhorchen lässt: "ich weiß schon, was ich da sagen muss und ich schaffe das alleine" - ahm... da ging es um die Einschulung, nicht um ein Polizeiverhör unter Mordverdacht. Da muss man sich nicht zwingend vorher zurecht legen, was man "sagen muss" und so viel zu "schaffen" gibt es da auch nicht, oder? Wir haben eine Schulpflicht, eine Schule im passenden Einzugsgebiet nimmt ein Kind im schulpflichtigen Alter auch auf. Also wenn es nicht gerade um eine elitäre Privatschule ging, ist das im wesentlichen Papierkram, der ist lästig und ich wüßte echt wesentlich schönere Ideen, einen Tag zu verbringen als in der Warteschlange bei der Schuleinschreibung und dem anschließenden Formularwahnsinn, aber "schaffen" und "was ich sagen muss"?
Also ich wüßte jetzt nicht, ob die Mutter da zu übergriffig ist, oder die Mutter zu sehr ein klassischer Omega - und dann ist die Verantwortung für Entscheidungen bei ihr nicht unbedingt besser aufgehoben.

ich glaub, ich sollte mir dringend noch einen Kaffee holen...

....Also ich wüßte jetzt nicht, ob die Mutter (der Freundin) da zu übergriffig ist, oder die Freundin des TE zu sehr ein klassischer Omega ...
so kann man auch erkennen, was ich meinte.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Juni um 8:25

huch, der Thread ist ja von April, inzwischen ist es vllt schon die Ex-Freundin des TE ^^

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Natural Deo

Teilen

Das könnte dir auch gefallen