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Kleinkind und Brille

15. Mai 2004 um 2:10

Hallo zusammen

Wer hat Erfahrungen mit einem 2 1/2 jährigem Kind, was Brille tragen muss? Es geht darum, dass mein Engel die Brille nur kurz auflässt, um sie dann in einem unbeobachteten Moment wieder abzunehmen und sogleich die Bügel verbiegt, oder abbricht. Es ist schon eine Kinderbrille mit gefedernden Bügeln, aber sie schafft es in wenigen Stunden immer wieder die Brille zu ruinieren, bzw. muss die Brille städig zum Optiker um die Bügel wieder zu erneuern oder zu richten.

Hat es überhaupt Sinn in diesem Alter schon eine Brille zu tragen, wenn sie ständig kaputt ist und dann auch nicht benutzt werden kann? Letztlich ist es langsam auch teuer und aufwendig immerzu den Optiker aufzusuchen.

Ich erinnere mich an Brillen von früher, wo ein Gummi um das Ohr ging um die Brille aus der Nase zu halten. Das würde vielleicht besser halten und sie könnte die Brille nich so einfach abnehmen. Aber so etwas gibt es wohl heute nicht mehr.

Was sind also eure Erfahrungen. Wie kann man ein Kind dazu bringen diese Brille aufzubehalten bwz. hat es in dem Alter überhaupt schon einen Sinn.

Ich wäre dankbar für Tipps.

Liebe Grüße & Bye

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15. Mai 2004 um 10:19

Hallo Estonia,
da wir alle Brillenträger sind, hatte ich unsere Maus auch sehr früh testen lassen, ob sie eine Brille braucht. Braucht sich Gott sei dank nicht. Ich denke es ist schon wichtig sehfehler rechtzeitig zu behandeln. Ich war ein "Schielkind", leider wurde das viel zu spät bemerkt. Trotz OP mit 5 Jahren werde ich mein Lebenlang Brille tragen müssen. Bei meinem Bruder ist es sehr früh bemerkt und behandelt worden (Brille und abkleben) er ist heute "Brillenfrei" *Neid*
Vielleicht hat sie ja eine Lieblingspuppe oder Teddy der auch eine Brille braucht? Fangt langsam an mit dem tragen, setz ihr die Brille auf - vielleicht vorm Spiegel und erzähl ihr wie schick sie doch ist (Mädchen mögen sowas). Lass sie sich betrachten. Wenn sie nicht mehr möchte soll sie dir die Brille geben. Jeden Tag ein bisschen länger. Schließlich muß sie sich an den "Fremdkörper" im Gesicht gewöhnen. Nach er Eingewöhnungsphase könntet ihr auch ein "Belohnungssystem" einführen. Für jeden Tag den sie die Brille auf der Nase lässt bekommt sie einen Nagel mit Glitzernagelack lackiert - "Belohnungssystem" läuft bei uns immer am besten. So hab ich unsere schon viele unangenehme Sachen versüßt.
Vielleicht findest du auch ein schönes Buch über das Thema "Brille" hab grade mal bei Amazon geguckt. Buch: Entchen und die Brille
Entchen muß eine Brille haben. Aber Entchen gefällt sich nicht mit Brille, es findet sich häßlich. Und kann man mit Brille überhaupt noch rumtoben, ohne daß sie runterfällt? Doch wie immer weiß Großvater, was da zu tun ist. Ein Bilderbuch, das nicht nur für "Brillen-Kinder" hilfreich sein kann. (Ab 4 Jahre.) Auch wenn es erst ab 4 ist. Hört sich verständlich an und bittet redestoff. Erzähl ihr das die Brille ihr Freund und Helfer sein möchte.
Zum Thema "Festbinden" bin ich mir unsicher. Kleine Kinder sind was das betrifft sehr gewitzt. Da müsste man sie soch antakkern
Donnerwetter hab ja wieder nen totalen Roman geschrieben....Hoffentlich ist ein bisschen was hilfreiches dabei. Bis dann und alles Gute euch beiden
Tausendschoen

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18. Mai 2004 um 11:59
In Antwort auf tausendschoen

Hallo Estonia,
da wir alle Brillenträger sind, hatte ich unsere Maus auch sehr früh testen lassen, ob sie eine Brille braucht. Braucht sich Gott sei dank nicht. Ich denke es ist schon wichtig sehfehler rechtzeitig zu behandeln. Ich war ein "Schielkind", leider wurde das viel zu spät bemerkt. Trotz OP mit 5 Jahren werde ich mein Lebenlang Brille tragen müssen. Bei meinem Bruder ist es sehr früh bemerkt und behandelt worden (Brille und abkleben) er ist heute "Brillenfrei" *Neid*
Vielleicht hat sie ja eine Lieblingspuppe oder Teddy der auch eine Brille braucht? Fangt langsam an mit dem tragen, setz ihr die Brille auf - vielleicht vorm Spiegel und erzähl ihr wie schick sie doch ist (Mädchen mögen sowas). Lass sie sich betrachten. Wenn sie nicht mehr möchte soll sie dir die Brille geben. Jeden Tag ein bisschen länger. Schließlich muß sie sich an den "Fremdkörper" im Gesicht gewöhnen. Nach er Eingewöhnungsphase könntet ihr auch ein "Belohnungssystem" einführen. Für jeden Tag den sie die Brille auf der Nase lässt bekommt sie einen Nagel mit Glitzernagelack lackiert - "Belohnungssystem" läuft bei uns immer am besten. So hab ich unsere schon viele unangenehme Sachen versüßt.
Vielleicht findest du auch ein schönes Buch über das Thema "Brille" hab grade mal bei Amazon geguckt. Buch: Entchen und die Brille
Entchen muß eine Brille haben. Aber Entchen gefällt sich nicht mit Brille, es findet sich häßlich. Und kann man mit Brille überhaupt noch rumtoben, ohne daß sie runterfällt? Doch wie immer weiß Großvater, was da zu tun ist. Ein Bilderbuch, das nicht nur für "Brillen-Kinder" hilfreich sein kann. (Ab 4 Jahre.) Auch wenn es erst ab 4 ist. Hört sich verständlich an und bittet redestoff. Erzähl ihr das die Brille ihr Freund und Helfer sein möchte.
Zum Thema "Festbinden" bin ich mir unsicher. Kleine Kinder sind was das betrifft sehr gewitzt. Da müsste man sie soch antakkern
Donnerwetter hab ja wieder nen totalen Roman geschrieben....Hoffentlich ist ein bisschen was hilfreiches dabei. Bis dann und alles Gute euch beiden
Tausendschoen

Hallo Tausendschoen
Vielen Dank für Deine Ratschläge. Na da werden wir mal einiges ausprobieren.
Eigentlich hat sie die Brille gern auf, aber nach einer Weile wird sie in einem unbeobachteten Moment abgezogen und verbogen. Die Folge ist der tägliche Gang zum Optiker, was ja auch nicht gerade Begeisterungsstürme auslöst. Die Kleine mag wiederum den Optiker, denn da bekommt man Luftballone.

Das mit dem Buch ist eine schöne Idee. Ich werde mal versuchen, ob ich es auftreiben kann.

Also Danke Dir noch einmal.

Liebe Grüße
Estonia

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18. Mai 2004 um 14:10
In Antwort auf estonia

Hallo Tausendschoen
Vielen Dank für Deine Ratschläge. Na da werden wir mal einiges ausprobieren.
Eigentlich hat sie die Brille gern auf, aber nach einer Weile wird sie in einem unbeobachteten Moment abgezogen und verbogen. Die Folge ist der tägliche Gang zum Optiker, was ja auch nicht gerade Begeisterungsstürme auslöst. Die Kleine mag wiederum den Optiker, denn da bekommt man Luftballone.

Das mit dem Buch ist eine schöne Idee. Ich werde mal versuchen, ob ich es auftreiben kann.

Also Danke Dir noch einmal.

Liebe Grüße
Estonia

Neues motto...
na wie wärs denn dann mit folgenden Deal. Für jeden Tag den die Brille nicht von ihr verbogen wird einen Luftballon

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18. Mai 2004 um 19:16
In Antwort auf tausendschoen

Neues motto...
na wie wärs denn dann mit folgenden Deal. Für jeden Tag den die Brille nicht von ihr verbogen wird einen Luftballon

Die elastischen fast-rund Bügel...
....gibt es auch heute noch- zumindest gab es sie bis vor 5 Jahren, da hatte ich sie für den Schulsport. Sie sind als "Sonderausstattung" Sportbügel zu bestellen- ich finde es allerdings nebenbei schade, dass Euer Optiker das nicht von vornherein anbietet. Bei so einer kleinen Maus... Zwar hält sie das nicht davon ab, die Brille abzusetzen, aber wenn sie sich einmal daran gewöhnt hat+ auch damit spielt und tobt, bewahrt es die Brille doch vor so manchem Sturz...

Hat die Kleine vielleicht einen heiß verehrten Opa oder Oma, die Brille tragen? Evtl. kann man sie ja zum tragen der Brille bewegen wenn man ihr aufzeigt, dass sie so wie dieser/diese ist.

Liebe Grüße,
Merengardis

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18. Mai 2004 um 23:11

Kommt....
...darauf an. Welche Stärke hat der Kleine denn? Wenn es unter 1,75 Dipt. ist, würde ich keine Brille empfehlen. Ich selbst habe erst mit 13 gemerkt, daß ich eine Brille brauchte, war aber schon längere Zeit kurzsichtig. Kleine Kinder haben eben nicht so schnell Nachteile von unscharfem Sehen in der Ferne.

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19. Mai 2004 um 10:19
In Antwort auf theres_12703993

Kommt....
...darauf an. Welche Stärke hat der Kleine denn? Wenn es unter 1,75 Dipt. ist, würde ich keine Brille empfehlen. Ich selbst habe erst mit 13 gemerkt, daß ich eine Brille brauchte, war aber schon längere Zeit kurzsichtig. Kleine Kinder haben eben nicht so schnell Nachteile von unscharfem Sehen in der Ferne.

Hallo Renanakishon
mag sein, daß Du keine Nachteile davon hattest.

Aber je früher eine Sehschwäche egal ob nun kurz- oder weitsichtig oder was anderes erkannt wird umso besser für das Kind.

Und wenn die Optionen so stehen, daß dann vielleicht in späteren Jahren keine Brille mehr gebraucht wird beiße ich als Eltern eben in den sauren Apfel.
Man will für seine Kinder doch immer nur das Beste. Auch wenn es wie wohl in diesem Fall viele Nerven kostet

Liebe Grüße
Buffy

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19. Mai 2004 um 19:45
In Antwort auf maud_12699340

Hallo Renanakishon
mag sein, daß Du keine Nachteile davon hattest.

Aber je früher eine Sehschwäche egal ob nun kurz- oder weitsichtig oder was anderes erkannt wird umso besser für das Kind.

Und wenn die Optionen so stehen, daß dann vielleicht in späteren Jahren keine Brille mehr gebraucht wird beiße ich als Eltern eben in den sauren Apfel.
Man will für seine Kinder doch immer nur das Beste. Auch wenn es wie wohl in diesem Fall viele Nerven kostet

Liebe Grüße
Buffy

...
Dir ist aber schon klar, daß z.B. Werte bis -0,75 nur beim Autofahren relevant sind? Warum ein Kind mit einer Brille quälen, wenn es keinen Unterschied bemerkt. Und das ist ja der Punkt: Wenn das Kind wirklich eine Verbesserung wahrnehmen würde, würde es die Brille sicher akzeptieren. Aber selbst heute laufe ich mit -3,5 Dioptrien zuhause ohne Brille rum, habe etliche Freundinnen, die ihre Brille trotz einer Sehschwäche von fast -2 Dioptrien nur in Der Uni oder zum Autofahren tragen. Wenn das Kind nicht gerade enorm kurzsichtig ist, ist doch alles nur halb so wild.

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19. Mai 2004 um 21:03
In Antwort auf miina_12039440

Die elastischen fast-rund Bügel...
....gibt es auch heute noch- zumindest gab es sie bis vor 5 Jahren, da hatte ich sie für den Schulsport. Sie sind als "Sonderausstattung" Sportbügel zu bestellen- ich finde es allerdings nebenbei schade, dass Euer Optiker das nicht von vornherein anbietet. Bei so einer kleinen Maus... Zwar hält sie das nicht davon ab, die Brille abzusetzen, aber wenn sie sich einmal daran gewöhnt hat+ auch damit spielt und tobt, bewahrt es die Brille doch vor so manchem Sturz...

Hat die Kleine vielleicht einen heiß verehrten Opa oder Oma, die Brille tragen? Evtl. kann man sie ja zum tragen der Brille bewegen wenn man ihr aufzeigt, dass sie so wie dieser/diese ist.

Liebe Grüße,
Merengardis

Na ...
die Mami hat ja selber eine Brille auf, wenn sie in den PC schaut und die heiß verehrte Oma trägt auch Brille. Daran liegt es also weniger, denn sie macht auch gern Dinge nach, die wir ihr "vorleben".

Warum der Optiker nicht ausführlich beraten hat, weiß ich auch nicht. Aber ich denke auch hier ist wichtiger, tolle und teure modische Modelle zuerst anzubieten, keine Ahnung.

Ende des Jahres kommt die Kleine in den Kindergarten und um ehrlich zu sein, ist mir gar nicht wohl bei dem Gedanken, dass sie dort herum toben wird und das mit der Brille auf der Nase. Aber vielleicht hat sie sich bin dahin ja etwas daran gewöhnt. Ich will es hoffen.

Ich will auch zugeben, dass ich in dem Punkt mit meiner besseren Hälfte anderer Meinung bin, denn ich würde auch lieber noch mit der Brille warten, bis sie sicher sagen kann, was ihr gut tut oder nicht bzw. was sie sieht oder nicht.

Aber es ist alles erst in den "ersten Tagen" und wir werden sehen.

Danke für Deine Meinung

Liebe Grüße
Estonia

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19. Mai 2004 um 21:10
In Antwort auf theres_12703993

...
Dir ist aber schon klar, daß z.B. Werte bis -0,75 nur beim Autofahren relevant sind? Warum ein Kind mit einer Brille quälen, wenn es keinen Unterschied bemerkt. Und das ist ja der Punkt: Wenn das Kind wirklich eine Verbesserung wahrnehmen würde, würde es die Brille sicher akzeptieren. Aber selbst heute laufe ich mit -3,5 Dioptrien zuhause ohne Brille rum, habe etliche Freundinnen, die ihre Brille trotz einer Sehschwäche von fast -2 Dioptrien nur in Der Uni oder zum Autofahren tragen. Wenn das Kind nicht gerade enorm kurzsichtig ist, ist doch alles nur halb so wild.

Hallo Renanakishon
eine Freundin von mir hat eine angeborene Hornhautkrümmung und trägt ihre Brille aus lauter Eitelkeit nicht (für Kontaktlinsen ist sie zu schusselig) und wenn, dann nur zum Autofahren. Aber darum geht es nicht.

Eine Brille ist eine reine Gewohnheitssache auch bei Kindern. Es ist nun mal ein "Fremdkörper" im Gesicht der erst mal erforscht wird und erst mit der Zeit akzeptiert wird. So lange heißt es eben geduldig sein und öfters mal zum Optiker gehen und die Brille richten lassen.

Meine Tochter (2,5) braucht eine Brille zum Ausgleich, da ihre Augen von kurz- zu weitsichtig im Dauerlauf wechseln. Wir haben einige Gänge zum Optiker hinter uns, aber sie lässt die Brille mittlerweile länger auf als am Anfang. Seither stolpert sie nur noch über ihre eigenen Füße wenn ihre Beine schneller als ihr Körper sind oder wenn sie "Hans guck in die Luft spielt. Bei ihr stehen die Optionen so, daß sie später vielleicht keine Brille mehr braucht.

Es hat also nix mit quälen zu tun, sondern nur mit purer Gewohnheit. Und ich weiß nicht, ob ich es so berauschend finden würde, wenn ich alles "5 cm" vor die Nase halten müßte oder einen "halben Meter" weg um was zu sehen, wenn es auch anders geht.

Und auch Kinder nehmen im/am Straßenverkehr teil. Wenn auch "nur" als Radfahrer oder Fußgänger. Also sind auch da die bis zu -0,75 Dioptren relevant.

Ich möchte nicht die Gesichter der Eltern sehen, die meinen nur weil die Kurz/Weitsichtigkeit ihrer Kinder nur halb so wild ist, wenn ihr Kind wegen eben dieser gewußten jedoch nicht behandelten Sehschwäche einen Unfall im Straßenverkehr oder anderswo hat(te).

Jeder (eingebildete) Fehler am Körper wird heute z. T. operativ korrigiert und einen mit einfachen Mitteln korrigierbarer Fehler lässt man schleifen...

Liebe Grüße

Buffy



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19. Mai 2004 um 21:12
In Antwort auf theres_12703993

...
Dir ist aber schon klar, daß z.B. Werte bis -0,75 nur beim Autofahren relevant sind? Warum ein Kind mit einer Brille quälen, wenn es keinen Unterschied bemerkt. Und das ist ja der Punkt: Wenn das Kind wirklich eine Verbesserung wahrnehmen würde, würde es die Brille sicher akzeptieren. Aber selbst heute laufe ich mit -3,5 Dioptrien zuhause ohne Brille rum, habe etliche Freundinnen, die ihre Brille trotz einer Sehschwäche von fast -2 Dioptrien nur in Der Uni oder zum Autofahren tragen. Wenn das Kind nicht gerade enorm kurzsichtig ist, ist doch alles nur halb so wild.

Das sehe ich ähnlich ...
und halte es selber auch so. Aber ob es gut ist? *grübel*

Ein Arzt hat bei der Kleinen festgestellt, dass sich ihre Augen zu schnell von weit auf kurz "sehen" stellen bzw. geht das ganze ohne Koordinierung ab. Das soll diese Brille nun ausgleichen bzw. beruhigen. Mir wäre aber auch lieber, sie könnte es mir sagen, statt dass der Augenarzt es "bestimmt" und diese Brille verordnet.

Na wir beobachten das ganze jetzt mal.

Liebe Grüße
Estonia

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21. Mai 2004 um 19:41
In Antwort auf estonia

Das sehe ich ähnlich ...
und halte es selber auch so. Aber ob es gut ist? *grübel*

Ein Arzt hat bei der Kleinen festgestellt, dass sich ihre Augen zu schnell von weit auf kurz "sehen" stellen bzw. geht das ganze ohne Koordinierung ab. Das soll diese Brille nun ausgleichen bzw. beruhigen. Mir wäre aber auch lieber, sie könnte es mir sagen, statt dass der Augenarzt es "bestimmt" und diese Brille verordnet.

Na wir beobachten das ganze jetzt mal.

Liebe Grüße
Estonia

Dann...
...ist es klar was anderes. Auch beim Schielen darf man nicht abwarten. Eine leichte Kurzsichtigkeit würde ich jetzt aber nicht auf Biegen und Brechen korrigieren wollen.

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21. Mai 2004 um 19:44
In Antwort auf maud_12699340

Hallo Renanakishon
eine Freundin von mir hat eine angeborene Hornhautkrümmung und trägt ihre Brille aus lauter Eitelkeit nicht (für Kontaktlinsen ist sie zu schusselig) und wenn, dann nur zum Autofahren. Aber darum geht es nicht.

Eine Brille ist eine reine Gewohnheitssache auch bei Kindern. Es ist nun mal ein "Fremdkörper" im Gesicht der erst mal erforscht wird und erst mit der Zeit akzeptiert wird. So lange heißt es eben geduldig sein und öfters mal zum Optiker gehen und die Brille richten lassen.

Meine Tochter (2,5) braucht eine Brille zum Ausgleich, da ihre Augen von kurz- zu weitsichtig im Dauerlauf wechseln. Wir haben einige Gänge zum Optiker hinter uns, aber sie lässt die Brille mittlerweile länger auf als am Anfang. Seither stolpert sie nur noch über ihre eigenen Füße wenn ihre Beine schneller als ihr Körper sind oder wenn sie "Hans guck in die Luft spielt. Bei ihr stehen die Optionen so, daß sie später vielleicht keine Brille mehr braucht.

Es hat also nix mit quälen zu tun, sondern nur mit purer Gewohnheit. Und ich weiß nicht, ob ich es so berauschend finden würde, wenn ich alles "5 cm" vor die Nase halten müßte oder einen "halben Meter" weg um was zu sehen, wenn es auch anders geht.

Und auch Kinder nehmen im/am Straßenverkehr teil. Wenn auch "nur" als Radfahrer oder Fußgänger. Also sind auch da die bis zu -0,75 Dioptren relevant.

Ich möchte nicht die Gesichter der Eltern sehen, die meinen nur weil die Kurz/Weitsichtigkeit ihrer Kinder nur halb so wild ist, wenn ihr Kind wegen eben dieser gewußten jedoch nicht behandelten Sehschwäche einen Unfall im Straßenverkehr oder anderswo hat(te).

Jeder (eingebildete) Fehler am Körper wird heute z. T. operativ korrigiert und einen mit einfachen Mitteln korrigierbarer Fehler lässt man schleifen...

Liebe Grüße

Buffy



Sorry,
ich selbst bin min. 5 Jahre lang mit unkorrigierten -1,5 Diopt. herumgelaufen und hatte nie irgendwelche Einschränkungen. Ich wußte nicht mal, daß ich fehlsichtig war. Und selbst heutzutage bin ich als Fußgängerin mit der doppelten Sehstärke nicht beeinträchtigt.

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25. Mai 2004 um 12:44

...
Wie lange hat dein Kind denn schon die Brille effektiv, also wie lang trägt es sie schon? Beim Sohnemann meiner Schwägerin hat es eine Weile gedauert, bis er die Brille nicht mehr als Fremdkörper wahrgenommen hat. Er ist aber auch erst 1,5, da wäre nix mit für jeden Tag ein Luftballon (auch eine gute Idee).

Da Dein Kind offenbar sowohl nah als auch fern relativ gut sieht (anders kennt es es auch nicht!) ist es ihm nicht klar, was die Brille bringt, es gibt also keinen Aha - Effekt (mit Brille sehe ich das Spielzeug klar oder so ähnlich). Da ist die Luftballonidee wirklich klasse.

Einen Gummi, der um den Kopf geht kannst Du selbst an die Bügel dran machen, obwohl ich davon abraten würde - zum einen sind Kinder ja gewitzt was soetwas angeht und zum anderen könnte der Gummi Kopfschmerzen verursachen.
Besser: Bruchsichere Brillen, möglichst leicht, mit einem Bügel, der komplett um's Ohr geht. Die sind zwar teuerer, es fallen aber weniger Reparaturkosten an. Je nach dem wie gross die Gläser sind, solltest Du auch darauf achten, dass die Brille von innen am Rahmen eine möglichst unauffällige Farbe hat. Diese Invistition lohnt sich eher als dauernde Reparaturbesuche beim Optiker.

Ach ja: Nottipp für abgeflogene Bügel: ein ummantelter Draht, ohne Kanten geborgen oder ein Nylonfaden hält auch wunderbar.

Viel Erfolg


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