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Kindesunterhalt zurück verlangen

23. Juli 2012 um 17:35

Hallo Forum Besucher,
ich benötige dringend Hilfe und hoffe jemand hat einen brauchbaren TIP oder Vorschlag für mich. Ich bin eine Mutter mit einem 9 jährigen Sohn. Bei der Scheidung haben mein Mann und ich sich darauf geeinigt dass er von mir von Kindes Unterhaltszahlung befreit ist, unter der Voraussetzung dass wir im 14 tägigen Wechsel- Ryhtmus unseren Sohn erziehen. Ich war schon damals die Großverdienerin in der Familie und hatte kein Problem darauf zu verzichten, denn wenn ich so weiter arbeiten konnte war ich auf das Geld nicht angewiesen. Wie das Leben so kommt, mein Ex Mann machte die düse und ich war von heute auf Morgen eine allein erziehende Mutter und das Kind war der Zeit 3 Jahre. Ich musste meinen gut verdienenden Job aufgeben und einen normalen 40 Stunden Job annehmen, da es finanziell eng wurde, klagte ich über die Beistandschaft, dann doch den Kindesunterhalt ein von meinem Ex Mann. Der Vater unterzeichnete dieses Diplom und zahlte Unterhalt. Allerdings um zwei Jahre später gegen den Unterhalt zu klagen, da es ja so im Scheidungsvertrag stünde, und er bekam vor Gericht recht. Jetzt sind wir schon soweit das er den Kindesunterhalt zurück pfänden lassen möchte, zeitgleich verlangt er wieder vor Gericht sein Umgangsrecht ein, was schon immer bestanden hatte, er es nur nicht wie das Gerichtsurteil akzeptiert hatte, unter Jugendamt - Aufsicht. Das jetzt mal zum groben meines Falles, nun meine Fragen?
1.Gibt es irgendwie einen Weg diese Pfändung zu stoppen, denn im Grunde genommen wird ja hier das Kind gepfändet. Das Geld wurde gemäß für das Kind ausgegeben und ist somit auch nicht mehr vorhanden.
2.Kennt jemand ein Urteil wo trotz Freistellung im Scheidungsvertrag der Ex Partner trotzdem weiterhin Kindesunterhalt zahlen musste?
3.Zum Umgangsrecht, da in Deutschland selbst jemand der Gewalt ausgeübt hat ein Recht auf Umgang hat, wie könnte man es hinbekommen das der nur so wenig wie möglich Umgang bekommt?
4.Gibt es einen Paragraphen wo besagt man kann von dem ex Partner ein Psychologisches Gutachten verlangen, bevor er überhaupt erst mal wieder Umgang haben kann, da bei dem Aufwachsen des Ex Partners selbst Gewalt erlebt hatte und dies weitergegeben hat als auch einen Psychischen Knax davon getragen hat.
5.Evtl. hat noch jemand irgendwelche Ideen wie diese Person gestoppt werden kann, denn wer sein Kind pfänden lässt, sich dem Kind mit Psycho - Terror, Schläge etc., als auch sich Jahre lang nicht hat blicken lassen und jetzt das Kind nur blendet, sollte sich definitiv erst mal beweisen das er des Kindesumgangs wieder Wert ist.
Vielen Dank für jegliche Hilfe und Bemühung
wie gesagt jegliche Antowrt zu irgendeine Frage ist schon hilfreich.

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29. Juli 2012 um 10:07

Vater ist nicht gleich Ex
Beachte das bitte. Das Verhalten ist wirklich das letzte, aber minimiere nicht den Umgang. Fang direkt klein an. Am besten betreuten Umgang, damit sich da wieder angenähert werden dann. Tagsüber ein paar Stunden hier und da. Das Pfänden richtet sich kein Stück gegen das Kind, sondern allein gegen dich, da musst du die Grenze ziehen.
Mach deinem Kind keine Angst vor seinem Vater (Das ist er und wird er ewig bleiben, da hast du keine Chance). Er muss sich nicht beweisen, ob er das Wert ist, er hat einfach das Recht dazu, Kontakt zu seinem Kind zu haben.
Solange dein Kind nicht auf dich zukommt und dir sagt, dass er ihn schlägt oder sonst was mit ihm anstellt (und sowas sagen Kinder oder zeigen es). Besonders Jungen brauchen den Kontakt zu einer männlichen Bezugsperson, verhinder das nicht.
Ich verstehe auch nicht, was manche Männer so reitet, dass die ihre Meinung gerne mal sehr extrem ändern, aber das ist nur euer Kampf und den trägt man nicht auf die Gefahr hin aus, dass euer Sohn am Ende am meisten leidet.

Unterhalt sieht denke ich schlecht für dich aus, so eine Freistellung ist eben ziemlich mies. Habt ihr diese an Bedingungen geknüpft? Denn falls ihr festgemacht habt, dass dies nur unter dem 14tägigem Wechsel gilt, würde ich versuchen da was zu drehen.
Ob du das Geld für das Kind ausgegeben hast oder nicht kannst du erstmal nicht beweisen und zudem interessiert das niemanden beim Gericht.
http://www.lexikon-familienrecht.de/kindesunterhalt-verzicht-freistellung/

Also: Ekel überwinden und sei die Person die versucht Kompromisse zu finden, macht sich beim JA und vor Gericht gut. Besonders wenn es schief geht und du einen Antrag auf alleiniges Sorgerecht oder ähnliches stellst.

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