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Kindesmisshandlung?

1. Dezember 2003 um 21:00

Hallo,

am WE war der geburtstag meines Vaters. Dort war auch meine Tante mit ihrem neuen Lebensgefährten und dessen 5-jähriger Enkelin.

Die Kleine lebt in etwas schwierigen Verhältnissen. Die Tochter des LG meiner Tante hat sie mit 17 bekommen. Die Familie lebt von der Sozialhilfe. Der Vater hat ein Alkoholproblem. Sie ist sehr oft bei den Großeltern, denen es ganz gut so auch dieses WE, weil die Eltern umzogen.

Ich dachte immer es ist eigentlich sehr nett von ihnen, das sie das Kind, daß ja nun mal in schwierigen Verhältnissen groß wird unterstützen. Seit letztem WE bin ich anderer Meinung. Die Kleine wird dressiert wie ein Hund, sobald sie widerspricht wird ihr ein "Arschvoll" angedroht, dauernd wird ihr gesagt "Kinderwille" ist Dreck wert usw.
Meine Eltern meinten als sie bei meiner Tante zu Besuch waren, hat sie einen Hintern voll (nicht nur einen Klaps, sondern richtig mit dem Latschen) bekommen, weil sie nicht ins bett wollte. Die Eltern standen daneben und fanden es in Ordnung, daß der Großvater ihr den Hintern versohlt.
Die kleine ist trotz allem gerne bei den Großeltern, weil es ja dort auch Geschenke gibt.


Was passiert wenn sie mal richtig was anstellt, wird sie dann krankenhausreif geprügelt?
Auch meine Eltern finden das nicht in Ordnung, sind aber der Meinung, es ginge sie nichts an.
Mir geht das ganze allerdings nicht mehr aus dem Kopf.
Kann man da was tun, muß man da was tun?
Sie lebt in einer Gegend wo soziale Probleme an der Tagesordnung sind und das jugenamt mit viel schlimmeren Dingen zu tun hat als ab und zu einen Hintern voll. Sowas wird dort von den meisten Leuten als Lapalie abgetan, mir allerdings bei der Sache nicht wohl.

LG

Reddevil

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2. Dezember 2003 um 9:40

Vielen Dank
Hallo Temptress,

ich glaube zwar nicht das er sie krankenhausreif schlägt, aber ich finde es sehr schlicht, wie da versucht wird, den Willen eines Kindes durch Schläge zu brechen.
Das Problem ist leider, daß ich keine Beweise habe. Ich habe nicht gesehen wie sie geschlagen wurde, sondern nur daß ihr damit gedroht wurde. Ich hoffe das reicht aus. Ich werde dann wohl in der Mittagspause beim Kinderschutzbund anrufen.

Kennst Du dich mit solcher Problematik aus? Was passiert nach so einem Anruf?
Ich möchte die Situation für das kleine Mädchen nämlich nicht verschlimmern.


Meine Eltern würden nie auf die Idee kommen, daß Kinder schlagen strafbar ist. Wenn sie körperliche Schäden davon tragen würde, würden sie schon was tun, aber das ist noch die Generation, in der Züchtigung der kinder Privatsache der Eltern war.
Um hier keine Irrtümer aufkommen zu lassen, ich selber habe ganz selten mal einen Klaps und eine einzige Tracht prügel (als ich fast eine Gasexplosion verursacht habe) bekommen, wurde also fast gewaltfrei erzogen.

LG

Reddevil

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3. Dezember 2003 um 13:23

Und nun?
Ich habe gestern erstmal beim Kinderschutzbund angerufen, um mit Fachleuten die genaue Vorgehenswiese zu klären.
Die meinten daß ich oder meine Eltern ertsmal mit meiner Tante und ihrem LG reden sollten, um ihnen sozusagen die Konsequenzen ihres Handelns klarzumachen.
Den möglichen Gang zum Jugendamt sollen wir offen ansprechen und dann auch wahr machen, wenn die Gespräche nichts nützen.

Nur ist das alles nicht so einfach.
Das Problem ist ich wohne vom Ort des Geschehens 200km weg und sehe meine Tante (Cousine meiner Mutter) vielleicht 3mal im Jahr.

Meine Eltern werden nichts unternehmen. Sie finden das ganze zwar nicht in Ordnung und würden ein Kind nicht so behandlen, aber als so dramatisch sehen sie es auch nicht an.
Sie würden deshalb nie zum Jugendamt oder so gehen.
Also wenn ich was unternehemn will bin ich in dieser Hinsicht Einzelkämpferin.

Ich habe am Samstag abend versuchtdie Sache anzusprechen, weil ich fast einen Ausraster bei der Art wie der Opa sie behandelt hat bekommen habe. Darauf bekam ich nur zu höhren, ich solle erstmal selber Kinder haben, bevor ich mitreden darf

LG

Reddevil

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9. Februar 2004 um 12:42

Es geht weiter
Hallo,

ich habe damals nach dem Kinderschutbund das JA informiert, die dann auch bei den Eltern vorbeigeschaut haben.
Sie stellten zwar schwierige Verhältnisse fest, aber keine Mißhandlungen. kein wunder, es sind ja auch die Großeltern, die das Kind schlagen und nicht die Eltern.

Am WE war der Geburtstag meiner Tante und es war wieder dasselbe Spiel wie damals. die kleine wurde dressier wie ein Hund. Als sie dann aufmuckte gabs einen Hintern voll. Nur meine Eltern und ich haben eingegriffen. Die restlichen Gäste fanden das in ordnung oder waren der Meinung, daß es sie nicht anging.

Selbst die Eltern des Kindes haben nichts unternommen. Die Mutter ist eine total schüchterne Person, die kaum was sagt (wurde wahrscheinlich als Kind selber genug eingeschüchtert), der Vater war zu diesem zeitpunkt schon sturzbesoffen.

Tja und nun? Meine Eltern haben meiner Tante und ihrem LG zwar ordentlich die leviten gelesen, aber gebracht hat es wahrscheinlich gar nichts.

LG

Reddevil

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9. Februar 2004 um 21:44

RedDevil,
ich fürchte, da ist leider nicht viel zu machen.

Die Großeltern werden sich keinesfalls ändern. Dazu sind sie zu alt und verstockt, selbst staatlicher Druck nutzt da nichts.

Die Eltern sind unfähig, und der Vater wird sicher nicht von jetzt auf gleich aufhören, zu trinken.

Alternativen sind klar:

- Heim
- Pflegefamilie

Und ob es ihr dort besser ergehen wird, wage ich zu bezweifeln.

Nicht nur die Umwelt bestimmt den persönlichen Lebensweg, sondern auch die angeborenen Eigenschaften. Wenn die Kleine emotional intelligent ist, wird sie lernen, sich anzupassen und gute Mine zum bösen Spiel machen. Sie wird die Geschenke kassieren, Männchen machen, wenn es von ihr verlangt wird, und mitnehmen, was sie kriegen kann. Wenn sie ganz besonders klug ist, hält sie das bis zum Abitur durch und haut dann zuhause ab. Es gibt eine Menge Leute, die aus so traurigen Verhältnissen stammen und es gerade deshalb später ganz besonders weit gebracht haben.

Wenn sie dumm ist, wird sie weiter aufmucken, wohlwissend, daß sie dafür Schläge kassiert - wie ein Insekt, das solange gegen die Glühbirne fliegt, bis sie daran verbrannt ist. Sie wird mit beginnender Pubertät von zuhause abhauen, vermutlich zu irgendeinem Kerl, der ihr Wärme zu bieten scheint, tatsächlich aber nur mal ein junges Mädchen entjungfern will und das natürlich ohne Kondom. Sie wird früh schwanger werden, um dann ihr eigenes Kind abwechselnd in Liebesanfällen zu erdrücken und in Tobsuchtsanfällen zu schlagen.

Es gibt viele Lebensläufe, die so aussehen. Leider.

Vater Staat kann daran kaum was ändern. Es würde nämlich eine 24-Stunden-Einzelbetreuung jeder solchen Familie durch einen Sozialarbeiter erfordern, um Eltern und Kindern wieder in geordnete Bahnen zu helfen. Das kann kein Staat leisten, deshalb beschränkt sich seine Unterstützung auf die oben genannten beiden Optionen. Leider.

Wenn Du wirklich etwas ändern willst, dann biete den Eltern an, das Kind zu Dir zu nehmen. Aber dazu wirst Du vermutlich weder die Möglichkeit haben, noch bereit sein. Alternativ kannst Du Dir das Kind auch mal schnappen, ihm Deine Nr. geben und ihm sagen, daß es jederzeit bei Dir anrufen kann, wenn es ihm schlecht geht. Und ich würde ihm auch mal die Nr. des örtlichen Kinderseelsorgetelefons geben. Damit es auch dann jemand zum Reden hat, wenn Du mal nicht erreichbar bist.

Du kannst eine Anzeige gegen die Großeltern machen, wegen Kindesmißbrauches. Zeugen gab es ja offenbar genug. Die Frage ist nur, ob sie vor Gericht wahrheitsgemäß aussagen werden. Deine Eltern können das sogar verweigern, weil sie mit den Großeltern verwandt sind.

Und dann bleibt immer noch die Frage, wie es nach einem Urteil weitergehen soll.

Sieht schlecht aus.

Tut mir leid, aber mehr kann ich dazu leider nicht sagen.

Alles Gute.

A.

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10. Februar 2004 um 12:05
In Antwort auf RedDevil1

Es geht weiter
Hallo,

ich habe damals nach dem Kinderschutbund das JA informiert, die dann auch bei den Eltern vorbeigeschaut haben.
Sie stellten zwar schwierige Verhältnisse fest, aber keine Mißhandlungen. kein wunder, es sind ja auch die Großeltern, die das Kind schlagen und nicht die Eltern.

Am WE war der Geburtstag meiner Tante und es war wieder dasselbe Spiel wie damals. die kleine wurde dressier wie ein Hund. Als sie dann aufmuckte gabs einen Hintern voll. Nur meine Eltern und ich haben eingegriffen. Die restlichen Gäste fanden das in ordnung oder waren der Meinung, daß es sie nicht anging.

Selbst die Eltern des Kindes haben nichts unternommen. Die Mutter ist eine total schüchterne Person, die kaum was sagt (wurde wahrscheinlich als Kind selber genug eingeschüchtert), der Vater war zu diesem zeitpunkt schon sturzbesoffen.

Tja und nun? Meine Eltern haben meiner Tante und ihrem LG zwar ordentlich die leviten gelesen, aber gebracht hat es wahrscheinlich gar nichts.

LG

Reddevil

Dem Kind eine Hilfe sein !
Hallo !
Ich komme auch aus sehr schwierigen Verhältnissen und jedes Kind tut mir unheimlich leid, dem es ähnlich ergeht.
Vielleicht könnt ihr das Kind in den Ferien mal zu euch einladen (oder auch öfter), denn so könntet ihr dem Kind selbst helfen.
Wenn es weiß, mit wem es reden kann, wen es anrufen kann, ist das eine große Hilfe.
Auch einfach wenn man weiß, daß jemand da ist, der einen versteht.
Viel Glück und liebe Grüße
Manuela

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10. Februar 2004 um 18:36

Er weiß, wie Schläge wehtun?
Temptress,

er wird die Erfahrung sicher selbst schon gemacht haben.

Die meisten Schläger sind Menschen, die selbst mit Schlägen grossgeworden sind.

Sie kennen es nicht anders und fallen daher immer wieder in die gewohnten Strukturen zurück.

Das heisst natürlich nicht, dass alle Geschlagenen zwangsläufig zu Schlägern werden.

Karino

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10. Februar 2004 um 21:18
In Antwort auf RedDevil1

Vielen Dank
Hallo Temptress,

ich glaube zwar nicht das er sie krankenhausreif schlägt, aber ich finde es sehr schlicht, wie da versucht wird, den Willen eines Kindes durch Schläge zu brechen.
Das Problem ist leider, daß ich keine Beweise habe. Ich habe nicht gesehen wie sie geschlagen wurde, sondern nur daß ihr damit gedroht wurde. Ich hoffe das reicht aus. Ich werde dann wohl in der Mittagspause beim Kinderschutzbund anrufen.

Kennst Du dich mit solcher Problematik aus? Was passiert nach so einem Anruf?
Ich möchte die Situation für das kleine Mädchen nämlich nicht verschlimmern.


Meine Eltern würden nie auf die Idee kommen, daß Kinder schlagen strafbar ist. Wenn sie körperliche Schäden davon tragen würde, würden sie schon was tun, aber das ist noch die Generation, in der Züchtigung der kinder Privatsache der Eltern war.
Um hier keine Irrtümer aufkommen zu lassen, ich selber habe ganz selten mal einen Klaps und eine einzige Tracht prügel (als ich fast eine Gasexplosion verursacht habe) bekommen, wurde also fast gewaltfrei erzogen.

LG

Reddevil

Noch ein Ratschlag
Ich finde es sehr gut dass du diesen Weg gewählt hast und die Initiative ergreifst. (auch wenn es nicht immer einfach sein wird) Das Mädchen braucht Hilfe und wenn anderen Menschen etwas unrechtes wiederfährt muss man helfen und sich einmischen. Ich denke auf jeden Fall, dass du dich auch mit einer Kinderpsychologin in Verbindung setzten solltest und auf jeden Fall mit der Lehrerin des Kindes sprichst.
Ich wünsche dir viel Mut dabei!
Liebe Grüsse,

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11. Februar 2004 um 11:54
In Antwort auf almond

RedDevil,
ich fürchte, da ist leider nicht viel zu machen.

Die Großeltern werden sich keinesfalls ändern. Dazu sind sie zu alt und verstockt, selbst staatlicher Druck nutzt da nichts.

Die Eltern sind unfähig, und der Vater wird sicher nicht von jetzt auf gleich aufhören, zu trinken.

Alternativen sind klar:

- Heim
- Pflegefamilie

Und ob es ihr dort besser ergehen wird, wage ich zu bezweifeln.

Nicht nur die Umwelt bestimmt den persönlichen Lebensweg, sondern auch die angeborenen Eigenschaften. Wenn die Kleine emotional intelligent ist, wird sie lernen, sich anzupassen und gute Mine zum bösen Spiel machen. Sie wird die Geschenke kassieren, Männchen machen, wenn es von ihr verlangt wird, und mitnehmen, was sie kriegen kann. Wenn sie ganz besonders klug ist, hält sie das bis zum Abitur durch und haut dann zuhause ab. Es gibt eine Menge Leute, die aus so traurigen Verhältnissen stammen und es gerade deshalb später ganz besonders weit gebracht haben.

Wenn sie dumm ist, wird sie weiter aufmucken, wohlwissend, daß sie dafür Schläge kassiert - wie ein Insekt, das solange gegen die Glühbirne fliegt, bis sie daran verbrannt ist. Sie wird mit beginnender Pubertät von zuhause abhauen, vermutlich zu irgendeinem Kerl, der ihr Wärme zu bieten scheint, tatsächlich aber nur mal ein junges Mädchen entjungfern will und das natürlich ohne Kondom. Sie wird früh schwanger werden, um dann ihr eigenes Kind abwechselnd in Liebesanfällen zu erdrücken und in Tobsuchtsanfällen zu schlagen.

Es gibt viele Lebensläufe, die so aussehen. Leider.

Vater Staat kann daran kaum was ändern. Es würde nämlich eine 24-Stunden-Einzelbetreuung jeder solchen Familie durch einen Sozialarbeiter erfordern, um Eltern und Kindern wieder in geordnete Bahnen zu helfen. Das kann kein Staat leisten, deshalb beschränkt sich seine Unterstützung auf die oben genannten beiden Optionen. Leider.

Wenn Du wirklich etwas ändern willst, dann biete den Eltern an, das Kind zu Dir zu nehmen. Aber dazu wirst Du vermutlich weder die Möglichkeit haben, noch bereit sein. Alternativ kannst Du Dir das Kind auch mal schnappen, ihm Deine Nr. geben und ihm sagen, daß es jederzeit bei Dir anrufen kann, wenn es ihm schlecht geht. Und ich würde ihm auch mal die Nr. des örtlichen Kinderseelsorgetelefons geben. Damit es auch dann jemand zum Reden hat, wenn Du mal nicht erreichbar bist.

Du kannst eine Anzeige gegen die Großeltern machen, wegen Kindesmißbrauches. Zeugen gab es ja offenbar genug. Die Frage ist nur, ob sie vor Gericht wahrheitsgemäß aussagen werden. Deine Eltern können das sogar verweigern, weil sie mit den Großeltern verwandt sind.

Und dann bleibt immer noch die Frage, wie es nach einem Urteil weitergehen soll.

Sieht schlecht aus.

Tut mir leid, aber mehr kann ich dazu leider nicht sagen.

Alles Gute.

A.

Defätismus
ist wohl nie, am wenigsten bei der Kindererziehung angebracht.
Wer schlägt, gehört selbst geschlagen! Aber dazu haben ja Temptress etc. schon gute Beiträge geliefert.
Zu Almonds Beitrag fällt mir auf, wie weitverbreitet sozialdarwinistisches Gedankengut noch ist. Auf verschärftem Sozialdarwinismus beruhte auch das Gedankengebäude der Nazis.
Nur so als Anregung.
Bei der Kindererziehung sind solche Gedanken (wie auch sonst) daneben.
Jedes Kind verdient eine Chance, es gibt immer eine Lösung und auch Erwachsene können sich im Laufe ihres Lebens noch zum Positiven ändern, bzw. dazulernen, in dem Fall mit Aggressionen anders umzugehen.

Kalani

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11. Februar 2004 um 14:06
In Antwort auf omid_12083546

Defätismus
ist wohl nie, am wenigsten bei der Kindererziehung angebracht.
Wer schlägt, gehört selbst geschlagen! Aber dazu haben ja Temptress etc. schon gute Beiträge geliefert.
Zu Almonds Beitrag fällt mir auf, wie weitverbreitet sozialdarwinistisches Gedankengut noch ist. Auf verschärftem Sozialdarwinismus beruhte auch das Gedankengebäude der Nazis.
Nur so als Anregung.
Bei der Kindererziehung sind solche Gedanken (wie auch sonst) daneben.
Jedes Kind verdient eine Chance, es gibt immer eine Lösung und auch Erwachsene können sich im Laufe ihres Lebens noch zum Positiven ändern, bzw. dazulernen, in dem Fall mit Aggressionen anders umzugehen.

Kalani

Kalani,
Du wirfst Almond Resignation, Schwarzseherei und sozialdarwinistisches Gedankengut vor.

Im Gegensatz zu Dir hat er (oder ist es eine sie?) jedoch konkrete Vorschläge gemacht, was RedDevil für das Kind tun kann.

Wo stehen Deine?

Tschiquita

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11. Februar 2004 um 15:25
In Antwort auf tschiquita

Kalani,
Du wirfst Almond Resignation, Schwarzseherei und sozialdarwinistisches Gedankengut vor.

Im Gegensatz zu Dir hat er (oder ist es eine sie?) jedoch konkrete Vorschläge gemacht, was RedDevil für das Kind tun kann.

Wo stehen Deine?

Tschiquita

Habe doch auf die anderen verwiesen
und die haben ja schon die ganz konkreten Vorschläge genannt: zum Kinderschutzbund gehen etc.

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12. Februar 2004 um 14:56
In Antwort auf almond

RedDevil,
ich fürchte, da ist leider nicht viel zu machen.

Die Großeltern werden sich keinesfalls ändern. Dazu sind sie zu alt und verstockt, selbst staatlicher Druck nutzt da nichts.

Die Eltern sind unfähig, und der Vater wird sicher nicht von jetzt auf gleich aufhören, zu trinken.

Alternativen sind klar:

- Heim
- Pflegefamilie

Und ob es ihr dort besser ergehen wird, wage ich zu bezweifeln.

Nicht nur die Umwelt bestimmt den persönlichen Lebensweg, sondern auch die angeborenen Eigenschaften. Wenn die Kleine emotional intelligent ist, wird sie lernen, sich anzupassen und gute Mine zum bösen Spiel machen. Sie wird die Geschenke kassieren, Männchen machen, wenn es von ihr verlangt wird, und mitnehmen, was sie kriegen kann. Wenn sie ganz besonders klug ist, hält sie das bis zum Abitur durch und haut dann zuhause ab. Es gibt eine Menge Leute, die aus so traurigen Verhältnissen stammen und es gerade deshalb später ganz besonders weit gebracht haben.

Wenn sie dumm ist, wird sie weiter aufmucken, wohlwissend, daß sie dafür Schläge kassiert - wie ein Insekt, das solange gegen die Glühbirne fliegt, bis sie daran verbrannt ist. Sie wird mit beginnender Pubertät von zuhause abhauen, vermutlich zu irgendeinem Kerl, der ihr Wärme zu bieten scheint, tatsächlich aber nur mal ein junges Mädchen entjungfern will und das natürlich ohne Kondom. Sie wird früh schwanger werden, um dann ihr eigenes Kind abwechselnd in Liebesanfällen zu erdrücken und in Tobsuchtsanfällen zu schlagen.

Es gibt viele Lebensläufe, die so aussehen. Leider.

Vater Staat kann daran kaum was ändern. Es würde nämlich eine 24-Stunden-Einzelbetreuung jeder solchen Familie durch einen Sozialarbeiter erfordern, um Eltern und Kindern wieder in geordnete Bahnen zu helfen. Das kann kein Staat leisten, deshalb beschränkt sich seine Unterstützung auf die oben genannten beiden Optionen. Leider.

Wenn Du wirklich etwas ändern willst, dann biete den Eltern an, das Kind zu Dir zu nehmen. Aber dazu wirst Du vermutlich weder die Möglichkeit haben, noch bereit sein. Alternativ kannst Du Dir das Kind auch mal schnappen, ihm Deine Nr. geben und ihm sagen, daß es jederzeit bei Dir anrufen kann, wenn es ihm schlecht geht. Und ich würde ihm auch mal die Nr. des örtlichen Kinderseelsorgetelefons geben. Damit es auch dann jemand zum Reden hat, wenn Du mal nicht erreichbar bist.

Du kannst eine Anzeige gegen die Großeltern machen, wegen Kindesmißbrauches. Zeugen gab es ja offenbar genug. Die Frage ist nur, ob sie vor Gericht wahrheitsgemäß aussagen werden. Deine Eltern können das sogar verweigern, weil sie mit den Großeltern verwandt sind.

Und dann bleibt immer noch die Frage, wie es nach einem Urteil weitergehen soll.

Sieht schlecht aus.

Tut mir leid, aber mehr kann ich dazu leider nicht sagen.

Alles Gute.

A.

...
"Wenn sie dumm ist, wird sie weiter aufmucken, wohlwissend, daß sie dafür Schläge kassiert - wie ein Insekt, das solange gegen die Glühbirne fliegt, bis sie daran verbrannt ist. Sie wird mit beginnender Pubertät von zuhause abhauen, vermutlich zu irgendeinem Kerl, der ihr Wärme zu bieten scheint, tatsächlich aber nur mal ein junges Mädchen entjungfern will und das natürlich ohne Kondom. Sie wird früh schwanger werden, um dann ihr eigenes Kind abwechselnd in Liebesanfällen zu erdrücken und in Tobsuchtsanfällen zu schlagen."

Mir bleibt echt die Spucke weg, wie undifferenziert diese Aussage ist.
Fakt 1: Ich bin von meiner Mutter auch misshandelt worden und habe immer aufgemuckt. Bin ich also deiner Meinung nach dumm gewesen?! Wenn ja, könntest du das bitte einmal begründen?
Fakt 2: Ich bin ebenfalls mehrfach von Zuhause abgehauen, mit, wie du so schön sagtest, beginnender Pubertät. Und ich habe mich nicht dem nächstbesten Mann an den Hals geworfen, aber nach Liebe suchte ich, ganz genau, ganz lange!
Wie passt denn das jetzt in dein Schema F?
Fakt 3: Früh schwanger geworden bin ich, verhältnismäßig, auch- nämlich mit 22. Aber mit diesem Mann bin ich heute noch zusammen, wenn wir auch unkonventionell leben und eine zeitlang getrennt waren (weshalb, tut nichts zur Sache. An MEINER Vergangenheit lag es jedenfalls nicht, auch wenn ich dich ungern enttäusche!)
Fakt 4: Ich bin dennoch in der Lage, mein Kind zu einem selbstständigen Menschen zu erziehen und es weder zu schlagen noch mit Liebe zu erdrücken. Den bleibenden Schaden oder den Kreislauf, den du Personen wie mir im Lebenslauf andichten möchstest, gibt es also in meinem Beispiel schon einmal nicht.
Und ich könnte dir dutzend weitere liefern!
Also sei mal ein bisschen vorsichtiger mit undifferenzierten "Ferndiagnosen"! Das, was du von dir gibst, würde nicht einmal meiner Therapeutin zustehen, weil diese den Einzelfall betrachtet und nicht ein etwaiges Schema!
"Und ob es ihr dort besser ergehen wird, wage ich zu bezweifeln."
Und jetzt zum Wesentlichen. Hautnah von einer ehemalig Betroffenen, die noch heute mit ihrer Vergangenheit in Gedanken- aber glücklicherweise nicht im Verhalten, wie du es so gerne darstellen möchtest, zu kämpfen hat.
Ich wäre lieber in einem Heim oder in einer Pflegefamilie aufgewachsen, als bei dieser Frau. Und ich kann nur jedem raten, nicht wegzusehen und solange am Ball zu bleiben, bis etwas unternommen wird. Zustände wie diese sind unhaltbar. Und die Ohnmacht und Hilflosigkeit, die ich empfunden habe, verfolgt mich noch bis heute. Und genauso die Ignoranz derer, die davon wussten, aber nichts getan haben. Was gäbe ich, denen heute mal ins Gesicht sagen zu können, was sie an mir PASSIV durch ihre Wegguckerei angerichtet haben.
Zwar lebe ich heute ein gutes Leben und komme klar. Aber mit meinen Erinnerungen muß ich fertigwerden und damit, dass es andere Möglichkeiten für mich gegeben hätte, wäre jemand einfach mal so couragiert gewesen, diese in Angriff zu nehmen. Und das sollte auch schonmal ohne den Willen des Kindes geschehen. Ich war damals wie ferngesteuert und hätte alles dafür getan, um endlich die ersehnte Mutterliebe zu erhalten. Aber das eben auch nur deshalb, weil ich es nicht besser wusste oder auch nie anders kennengelernt habe! Lasst diese Kinder nicht alleine und stellt euch nicht Horrorszenarien von Heimen der Fünfziger Jahre vor- diese existieren heute nicht mehr! Auch Pflegefamilien sind die besseren Alternativen und ihr könnt den Lebensweg eines Kindes ja auch selbst noch ein Stück mitbegleiten, um sicherzugehen, dass es ihm jetzt besser geht!
Geschenke habe ich von meiner Mutter übrigens auch bekommen.
Aber was sagen diese schon aus? Als Kind war ich noch käuflich, als Erwachsene ist mir das Gift dieser Manipulation bewusst. Und euch sollte es das auch sein, weil ihr ebenfalls Erwachsen seid und fähig, zu reflektieren.
Muppet

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12. Februar 2004 um 20:05

Zum kotzen...

Verdammte Scheiße...!!!
Ich find es immer wieder zum Kotzen, wenn ich höre:"Das geht uns ja nichts an!"
Es ist schlimm genug, wenn ein Kind in solchen Verhältnissen lebt.
Aber viel schlimmer ist es wenn die Menschen im Umfeld die Augen verschließen. Aus Feigheit.. oder was auch immer.

Wenn solche Kinder später in der Schule voller angestauter Wut, Verzweiflung und Traurigkeit ausrasten und anderen Kindern etwas antun -ich überspitz es mal, weil es die extremste Form sein könnte- dann ist das Geschrei groß: "Warum haben die Eltern da nichts getan.Schlechte Erziehung."
Verdammt noch mal! Jeder hat meiner Meinung nach eine gewisse Verantwortung.
Auch weil es das Kind eines JEDEN sein kann das erschossen wird, wenn wieder mal ein Teenager "durchknallt" und Amok läuft.

Oder Mißbrauch! Jaaaaaa. Auch das sind Ursachen von Mißbrauch. Wenn man mal schaut, wieviele der Täter(damit will ich nichts herunterspielen)in desolaten Verhältnissen gelebt haben und permanenter psychischer wie physischer Gewalt ausgesetzt waren, dann ist es doch wohl kein Wunder. Oder?!

Und dann gibt es immer noch Menschen die sagen"Das geht mich nichts an?!"

Ich glaube das Mädel hätte es überall besser.
Ich würd an Deiner Stelle versuchen die Leute erst einmal darauf anzusprechen. Wenn das nicht hilft würde ich entsprechende Behörden einschalten.
Auf jeden Fall nicht zuschauen.
EINE KINDERSEELE IST SO SCHNELL ZERSTÖRT UND MAN KANN SIE NUR SEER SCHWER ODER GAR NICHT REPARIEREN!!!

Liebe Grüße
von einem wütendem Geronimo

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12. Februar 2004 um 20:16

Huhuuuu...
Hab erst meinen Beitrag geschrieben und dann gelesen*gg* typisch für mich
Schön das wir einer Meinung sind.
Dich gaaaaanz fest rundum drückt

Dich ganz lieb grüßender Geronimo

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16. Februar 2004 um 12:34
In Antwort auf RedDevil1

Vielen Dank
Hallo Temptress,

ich glaube zwar nicht das er sie krankenhausreif schlägt, aber ich finde es sehr schlicht, wie da versucht wird, den Willen eines Kindes durch Schläge zu brechen.
Das Problem ist leider, daß ich keine Beweise habe. Ich habe nicht gesehen wie sie geschlagen wurde, sondern nur daß ihr damit gedroht wurde. Ich hoffe das reicht aus. Ich werde dann wohl in der Mittagspause beim Kinderschutzbund anrufen.

Kennst Du dich mit solcher Problematik aus? Was passiert nach so einem Anruf?
Ich möchte die Situation für das kleine Mädchen nämlich nicht verschlimmern.


Meine Eltern würden nie auf die Idee kommen, daß Kinder schlagen strafbar ist. Wenn sie körperliche Schäden davon tragen würde, würden sie schon was tun, aber das ist noch die Generation, in der Züchtigung der kinder Privatsache der Eltern war.
Um hier keine Irrtümer aufkommen zu lassen, ich selber habe ganz selten mal einen Klaps und eine einzige Tracht prügel (als ich fast eine Gasexplosion verursacht habe) bekommen, wurde also fast gewaltfrei erzogen.

LG

Reddevil

@reddevil
hi,

ich arbeite in einem christlichen, sozialen netzwerk mit und kenne mich deswegen recht gut aus.

schläge sind zum glück inzwischen verboten und dies ist auch per gesetz geregelt.
mein tip: geh zum jugendamt (nicht anrufen.. besser persönlich), schildere ihnen die situation, die müssen!! was unternehmen. es hilft, wenn du ein bißchen dramatisierst (die sind abgestumpft). die müssen dann jemanden hinschicken, der die lage peilt. es wird empfohlen, einen familienpfleger hinzuschicken, der den leuten erziehungsmäßig auf die sprünge hilft. wird dies abgelehnt und es passieren weiterhin übergriffe, gehst du nochmal hin (vielleicht findest du verbündete in deiner umgebung, die mitmachen). hilft das alles nix, kommt das kind in eine pflegefamilie, was in einem solchen fall echt das beste ist...

kinderschutzbund ist zwar ok als beratungsstelle, aber die verweisen dich ans jugendamt, weil sie selbst keine verfügungsgewalt haben. hilfe und verbündete kannst du dort trotzdem finden.

ist es arg heftig und du bekommst etwas mit und scheust dich nicht vor auseinandersetzungen, ruf die polizei. die mögen kinderschläger überhaupt nicht. außerdem geben die meldung ans j-amt und sehen zu, daß was passiert. das ist zwar krass, doch wenn der typ merkt, daß er nicht so kann, wie er will, läßt er das kindi vielleicht in ruhe.

ansonsten: kindergarten kontaktieren (die haben oft ein auge drauf, wenn beweise da sind, unternehmen sie viel), sonstiges umfeld des kindes ansprechen.
auch wenn sie dich alle hassen, weil du eine "krawalltante" bist, das kind hat keine eigene lobby und braucht leute wie dich !!!!

LG, hanna

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21. Mai 2004 um 19:49

Ich find das voll in Ordnung!
Endlich wird mal für Disziplin gesorgt, dass alles ist doch nur gut für das Kind.

Sonst wird es später mal drogensüchtig oder dergleichen.

Wir können keine Memmen gebrauchen!

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21. Mai 2004 um 20:20
In Antwort auf reed_12242107

Ich find das voll in Ordnung!
Endlich wird mal für Disziplin gesorgt, dass alles ist doch nur gut für das Kind.

Sonst wird es später mal drogensüchtig oder dergleichen.

Wir können keine Memmen gebrauchen!

Mir wird schlecht
wenn ich so etwas höre.
Also, ich denke, ich bin in der Lage meine Kinder zu erziehen, ohne, daß ich sie mit einem Latschen verprügeln muß.Indem ich Ihnen Selbstbewußtsein vermittle, und sie lieber in einem Sportverein anmelde, statt sie auf der Straße rumlungern zu lassen.
Für mich prügeln nur Leute, die keine Lust haben, sich mit dem Kind zu beschäftigen und immer nur den einfachen Weg gehen.
Kinder sind kleine unschuldige Geschöpfe, die sich noch nicht wehren können.Und wenn man sich nur etwas mehr Zeit für sie nimmt, kann man ihnen die Welt öffnen.Auch ohne körperliche Schmerzen.
Außerdem glaub ich, daß Du nur provozieren willst.

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21. Mai 2004 um 20:41
In Antwort auf hotaru_11888304

Mir wird schlecht
wenn ich so etwas höre.
Also, ich denke, ich bin in der Lage meine Kinder zu erziehen, ohne, daß ich sie mit einem Latschen verprügeln muß.Indem ich Ihnen Selbstbewußtsein vermittle, und sie lieber in einem Sportverein anmelde, statt sie auf der Straße rumlungern zu lassen.
Für mich prügeln nur Leute, die keine Lust haben, sich mit dem Kind zu beschäftigen und immer nur den einfachen Weg gehen.
Kinder sind kleine unschuldige Geschöpfe, die sich noch nicht wehren können.Und wenn man sich nur etwas mehr Zeit für sie nimmt, kann man ihnen die Welt öffnen.Auch ohne körperliche Schmerzen.
Außerdem glaub ich, daß Du nur provozieren willst.

Außerdem
zeigst Du den Kindern, daß Gewalt völlig in Ordnung sei.Nein, Du wirst vermutlich keine drogenabhängigen Memmen haben.Du ziehst Dir harte Kids ran, die sich nicht zu schade sind, für 20 Eoro ner Oma eins rüberzubraten.

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24. Mai 2004 um 15:39

"Wenn ich sowas schon höre"
Sowas macht mich rasend. Niemand darf Kinder verdreschen, auch nicht der Opa. Bei manchen hier, kann ich mir gar nicht vorstellen das sie schon Eltern sind. Als ich noch keine Kids hatte dachte ich auch noch anders (aber NIE so wie manche von euch). Ich würde sofort zum Kinderschutzbund gehen. Für mich ist alles was über einen Klaps hinausgeht "Misshandlung".

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24. Mai 2004 um 15:42

Ach ja Almond...
ich denke es wird dem Kind, in einer Pfegefamilie immer noch besser gehen als bei prügelnden Großeltern!!!!!!!!!

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26. Mai 2004 um 0:11

Wurde als Kind Mißhandelt
Hallo Reddevil

Ich war als Kind Opfer von Kindesmißhandlung.

Prügel mit riesigen starken Händen, Pantoffeln, Gürteln, Kleiderbügeln, Kopfnüsse an Schranktüren, an die Tür hängen, wochenlange Einzelhaft, ständige Angst und vieles mehr war mein Alltag.

Blaue Flecke am Körper war Normalität.

Entschuldigungen für den Sportunterricht damit es niemand mitbekam Normal.

Niemand hat mir meine Qual angesehen.

Wie ICH mich fühlte?

Hilflos, Einsam, Schlecht, Ungeliebt.

Ich habe mit 7 Jahren an Selbstmord gedacht.

Der Tod war mein schönster Gedanke.

Niemand hat mein Schreien weitergegeben.

Niemand die schwarzen Flecke auf meinem Körper ernst genommen.

Alle haben weg geschaut.

Soviele Menschen die es hätten abbrechen können.

NIEMAND WAR DA!

Und jetzt?

Die zweite Therapie um meine Ängste zu bewältigen.

Die Panikattacken die mein Leben bestimmen.

Ich habe lange gebraucht um mein Leben in den Griff zu bekommen.

Bin fast in den Alkoholismus abgedriftet weil mich die alten Bilder verfolgten.

Phobien die mich gequält haben.

Jetzt mache ich eine Traumatherapie und hoffe irgendwann die alten Ketten ablegen zu können.

Was kannst DU tun?

Unterbrich das Martyrium meiner Schiksalsgenossin!

Laß nicht zu das aus diesem Kind ein psychisch kranker Erwachsener wird!

Sei DU einer der Erwachsenen die den Mut haben NEIN zu sagen!

Vieleicht bist du der einzige der Eingreifen wird!

Gewalt wird immer mehr eskalieren!

Was wäre wenn dieses Kind irgendwann Todgeprügelt würde?

Könntest du damit leben?

Es geht allen etwas an!

Menschenrechte gelten auch für Kinder!

Artikel 3
Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Artikel 5
Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Wie würdest du dich fühlen wenn du für zu schnelles Fahren oder falsch Parken Prügel bekämst?


Du hast hier die Macht etwas gutes zu tun!

Sei Mutig

Nette

37 J. die immer noch unter der rigiden Erziehung ihres Stiefvaters leidet


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26. Mai 2004 um 20:58
In Antwort auf reed_12242107

Ich find das voll in Ordnung!
Endlich wird mal für Disziplin gesorgt, dass alles ist doch nur gut für das Kind.

Sonst wird es später mal drogensüchtig oder dergleichen.

Wir können keine Memmen gebrauchen!

Haha
entweder Du machst einen einen ganz ganz schlechten Schertz oder du hast dir deinen Kopf einmal ganz übel angeschlagen. Ich denke mit Liebe erzieht man ein Kind viel besser....

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29. Mai 2004 um 8:46

Reddevil,
was ist denn nun aus der Sache geworden?

Murmel

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6. Juni 2004 um 13:58
In Antwort auf reed_12242107

Ich find das voll in Ordnung!
Endlich wird mal für Disziplin gesorgt, dass alles ist doch nur gut für das Kind.

Sonst wird es später mal drogensüchtig oder dergleichen.

Wir können keine Memmen gebrauchen!

Du bist doch krank!
Mehr kann ich dazu nicht sagen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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7. Juni 2004 um 12:55
In Antwort auf murmeltierchen1

Reddevil,
was ist denn nun aus der Sache geworden?

Murmel

Bericht
Hallo,

die ganze Sache ist inzwischen ziemlich eskaliert.

Die Kleine wird immer mehr von Opa eingeschüchtert. Inzwischen wurde das auch meinen Eltern zuviel und sie haben eingegriffen, was aber nur dazu führte, daß sich das Verhältnis zwischen meinen Eltern und Tante+LG erheblich verschlechtert hat.

Da das Jugendamt keinen Handlungsbedarf sieht, ist von offizieller seite nichts zu machen.

Ich hatte allerdings vor kurzem ein sehr interessantes Gespräch mit der Mutter der Kleinen. Inzwischen lebt sie von ihrem Mann, der große Alkoholprobleme hat, getrennt.

Sie weiß das das was der Opa mit der Kleinen macht falsch ist, sie wurde als Kind ähnlich behandelt.
Sie ist ziemlich eingeschüchtert und denkt ohne ihren Vater,kommt sie nicht klar. Man muß dazu sagen, daß sie adoptiert wurde und immer wenn sie als Kind nicht richtig funktionierte, zu hören bekam, das wären ihre schlechten wertlosen Gene.

Ich habe versucht ihr zu erklären, daß es das beste wäre, wenn sie die Kleine nimmt und mit ihr in eine andere Stadt zieht. Sie ist mit ihren 23 Jahren selber noch sehr jung und hat ihre Ausbildung damals wegen dem Kind abgebrochen.
Vielleicht kann sie ja eine Ausbildung anfangen, um längerfristig für sich un ihr Kind so sorgen. Ich habe ihr Hilfe beim Bewerben und beim umschauen angeboten. Das beste ist doch eigentlich, wenn man menschen helfen kann sich selbst zu helfen.

Pfingsten waren die beiden hier zu Besuch. Wir haben uns mit einer befreundeten Ärtin getroffen, die meinte in ihrem Krankenhaus werden immer Auszubildene als Krnakenpflegehelfer gesucht. Das ist etwas, was sie gerne machen würde.
Vielleicht wird es ja was.

Gruß

Wolkenschaf=Reddevil

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