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Kindesmisshandlung - Amtsmissbrauch oder korrektes Verhalten

11. März 2009 um 9:17 Letzte Antwort: 12. März 2009 um 10:23

Es wird soviel über Kindesmisshandlung in den Medien berichtet, dass ich mal ein ganz persönliches Erlebnis der anderen Art vorstellen möchte

Ich bin seit 1 1/2 Jahren alleinerziehende Mutter von 3 super tollen Jungs 4, 7, 8 Jahre. Berufstätig, in einem medizinischen Beruf. Läuft alles würde ich sagen.

Vor 2 Wochen fällt mein 4 jähriger Sohn aus dem Doppelstockbett. Ein fachmännischer Blick und die Sache war klar. Schädelbruch über dem Auge, Sehnerv höchstwarscheinlich beroffen. Also; Rettungswagen, ab in die nächste Klinik.
Wer glaubt meinem Sohn wurde geholfen, der irrt! Die Ärztin vor Ort erklärt mir, dass ein CT nicht notwendig ist, eine Beobachtung reicht aus. 15 min später spuckt mein Sohn Blut. Meine Angst stieg. Ich brauchte ein CT, damit im Falle des Falles möglichst schnell eine OP laufen konnte. Doch die Ärztin schaute sich das aus der Ferne (4 m) an und kam mit einem Bett. Der Satz; "Vielleicht sollten wir doch ein CT machen." baute mich nicht auf. Mir lief die Zeit davon. Also nahm ich mein Kind unterschrieb, das ich meinen Sohn gegen ärztlichen Rat mitnehme und fuhr sofort in die 40 km entfernte Uni Klinik. Und plötzlich bekam die Ärztin Angst. Sie drohte mir mit Polizei. Ich ging trotzdem. Kurz vor eintreffen in der Klinik rief mich die Plizei an und fragte wo ich mit meinem Kind sei. Ich schilderte kurz den Fall, der Beamte war freundlich und ich dachte; erledigt. In der Uni Klinik wurde sofort ein CT gemacht, Es kam abend um 20:00 Uhr ein Augenarzt, ein Kinderchirug, ein Neurochirug, ein Internist und mein Sohn wurde sofort an alle Maschinen angeschlossen. Doch der Fall war noch nicht erledigt! Die Ärztin hat kurzerhand gegenüber der Polizei den Verdacht der Kindesmisshandlung geäußert und plötzlich befand ich mich in einer riesen Maschinerie! Hinter meinem Rücken wurde eine Gerichtsmedizinerin beauftragt, die ein Gutachten erstellte. Die Kripo stand bei mir vor der Tür und fotografierte das Doppelstockbett. Das Jugendamt stand bei mir vor der Tür und plötzlich durchleuchtete man mein ganzes Leben. Auch wenn das Gutachten in Ordnung war und das Jugendamt mir einen top Bericht schreib und vollstes Verständnis für meine Situation hatte und mir sogar Recht gab. Es bleibt die Angst, was passiert, wenn ich mit einem meiner drei Jungs mal wieder etwas passiert? Festschnallen kann ich sie wohl nicht!
Es ist schon erstaunlich, wie schnell man durch die Unfähigkeit eines Menschen in Verdacht geraten kann. Die Feststellung wie schmal der Grad zwischen "Mein Leben ist toll!" und "Mein Leben ist eine Katastrophe!" ist, macht mir Angst!
A

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11. März 2009 um 11:10

Alles topi
Überstanden und nichts zutückgeblieben!

Glück gehabt

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12. März 2009 um 10:23

Ich
bin auch der meinung das man es bemerkt ob es ein unfall oder gewalt ist. wir waren mit unseren sohn 2,5 jahre auf den spielplatz und stand die rutsche die hatt ne treppe mit handlauf . er lief zur rutsche und knallte mit seiner oberlippe direkt vor den handlauf, die oberlippe war richtig offen . wir sofort zum notarzt wir dachten das es genäht werden müßte , gott sei dank nicht . hatte aber angst das man es uns anders auslegt aber auch das war nicht der fall . das leute ein beim ja angeben kenn ich auch einmal kamen die zu uns : es hat jemand anonym angerufen ihr kind hat nichts noch nicht einmal ein bett ( war natürlich unsinn) die haben sich umgeschaut war alles in ordnung nach 2 min. waren die wieder weg beim 2ten mal hat ich gerad wieder ne arbeitsstelle für 2 stunden tägl. mein kam nach hause und ca. ne halbe stunde später bin ich dann immer los und da meinte dann jemand zu behaupten wir würden unseren sohn allein lassen ergo: kontrolle ich bin echt aus allen wolken gefallen . wir haben dann situation aufgeklärt und gut is aber trotzdem der nächste der sowas macht bekommt ne anzeige wegen übler nachrede über verhältnisse über die er nichts weiß.

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