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Kinderwagen Fahrtrichtung oder nicht

8. Oktober 2004 um 14:28

Hallo!
Ich schreibe eine Hausarbeit zum Thema Kinder und Sprachentwicklung. Kann mir jemand bei der Frage helfen, ob Kinder im Kinderwagen in Fahrtrichtung oder mit Blick zur Mutter sitzen sollten? Gibt es da Untersuchungen? Wie haltet Ihr es mit der Blickrichtung? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dazu etwas sagen könntet.

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8. Oktober 2004 um 14:58

Mal so, mal so
Ob es Untersuchungen gibt, weiß ich nicht. Fakt ist wohl, daß beim "großen Wagen" das Kind immer mit Blick zur Mutter liegt. Ich glaube, in den siebziger Jahren waren mal sogenannte "Panorama-wagen" in Mode, wo das Baby auf dem Bauch liegend nach vorn durch eine Plastescheibe raus gucken konnte. Ist aber wohl aus der Mode gekommen.
Buggies u.ä. kenne ich nur mit Blickrichtung nach vorn.
Bestimmte "Sportwagen" kann man tatsächlich so oder so einhängen. Wir haben da eigentlich nie eine Wissenschaft draus gemacht, sondern die Blickrichtung nach Lust und Laune (des Kindes) gewählt.

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8. Oktober 2004 um 16:41

Sorum
Ich finde es besser, wenn Blickkontakt mit der Mutter besteht. Da machen sie weniger Blödsinn.
Und unbedingt mit dem "Geschirr" anhängen !
Dagmar

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8. Oktober 2004 um 20:39

Wendewagen
Hallo,

wir hatten auch einen Wagen, an dem man das Oberteil wenden konnte. In den ersten Monaten hatte ich unsere Tochter immer mit Blickkontakt liegen, allein schon, damit ich sie immer ansehen konnte. Als sie anfing zu sitzen und sich immer mehr für ihre Umwelt interessierte, habe ich sie umgedreht.
Müßte ich nochmal einen Kinderwagen kaufen, würde ich einen nehmen, wo man nur den Bügel umlegen muß, damit das Kind andersherum sitzt. Ist auch praktisch je nach Wind- oder Sonnenrichtung.

Liebe Grüße

Rieke

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9. Oktober 2004 um 16:49

Hallo
Hallo,

also, ob es darüber "wissenschaftliche Forschungen" gibt, ist auch mir unbekannt, aber interessant wäre eine derartige Studie schon! Ich persönlich fand es immer angenehmer, wenn ich mein Kind unterwegs ansehen konnte - ich erklärte ihm alles, was es da zu sehen gab "Bäume, Blätter, Hund, Katze, Bagger" usw. und erzählte ihr auch immer, wohin wir gingen. Dabei konnte ich auch beobachten, ob sie müde wurde oder ihr das Spielzeug aus dem Kinderwagen fiel.
Wir unterhielten uns eigentlich immer ganz gut auf diese Weise und ich glaube, davon hat sie auch profitiert. Ich mag es nicht, einfach stumm hinter einem Kinderwagen/Buggy hinterherzulaufen, wie bei einem Rollstuhl...
Aber das ist "Ansichts-Sache".

Memory

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9. Oktober 2004 um 20:00
In Antwort auf sperling2

Mal so, mal so
Ob es Untersuchungen gibt, weiß ich nicht. Fakt ist wohl, daß beim "großen Wagen" das Kind immer mit Blick zur Mutter liegt. Ich glaube, in den siebziger Jahren waren mal sogenannte "Panorama-wagen" in Mode, wo das Baby auf dem Bauch liegend nach vorn durch eine Plastescheibe raus gucken konnte. Ist aber wohl aus der Mode gekommen.
Buggies u.ä. kenne ich nur mit Blickrichtung nach vorn.
Bestimmte "Sportwagen" kann man tatsächlich so oder so einhängen. Wir haben da eigentlich nie eine Wissenschaft draus gemacht, sondern die Blickrichtung nach Lust und Laune (des Kindes) gewählt.

Kinderwagen mit Blickkontakt
Hallo, Untersuchungsergebnisse kenne ich nicht, aber Irina Prekop hat in einem ihrer Bücher über dieses Thema geschrieben. (Titel ist mir unbekannt).
Ihrer und eigentlich auch meiner Meinung nach ist es sinnvoll lange mit dem Kind Blickkontakt zu halten. Denn das gibt dem Kind Sicherheit. Wenn zuviele Eindrücke auf ein Kind einwirken, kann es sich bei der Mutter oder dem Vater wieder einen gewohnten und beruhigenden Anblick holen. Wenn man natürlich sowieso nur in der grünen Natur unterwegs ist, sind die Eindrücke vielleicht weniger aufregend für Kinder.
Ich denke wenn sie dann im Alter von ca. 1 Jahr in einem Buggy sitzen, der ja nur in Fahrtrichtung schaut, sind sie beweglich genug um sich auch nach dem schiebenden umzusehen.
Für die Sprachentwicklung ist es sicher positiv dem Kind viel zu erzählen und das im Blickkontakt, denn so versteht es am meisten.
Im Buch von Jean Liedloff (Das Geheimnis einer glücklichen Kindheit (?) beschreibt die Autorin das Leben der Yanomami-Indianer und schildert ebenfalls etwas zum Thema Kinderwagen in der westlichen Welt gegenüber Tragen der Kinder dort.
Allerdings sehe ich durch meine Tätigkeit als Gruppenleiterin eines Babycafes, dass die Mütter heute eben lieber die modernen Kinderwägen (Jogger) benutzen, da auch dies der Mode unterworfen ist. Denn so gut wie keine joggt wirklich mit diesem Wagen.

VG browncharlie

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10. Oktober 2004 um 12:08
In Antwort auf browncharlie

Kinderwagen mit Blickkontakt
Hallo, Untersuchungsergebnisse kenne ich nicht, aber Irina Prekop hat in einem ihrer Bücher über dieses Thema geschrieben. (Titel ist mir unbekannt).
Ihrer und eigentlich auch meiner Meinung nach ist es sinnvoll lange mit dem Kind Blickkontakt zu halten. Denn das gibt dem Kind Sicherheit. Wenn zuviele Eindrücke auf ein Kind einwirken, kann es sich bei der Mutter oder dem Vater wieder einen gewohnten und beruhigenden Anblick holen. Wenn man natürlich sowieso nur in der grünen Natur unterwegs ist, sind die Eindrücke vielleicht weniger aufregend für Kinder.
Ich denke wenn sie dann im Alter von ca. 1 Jahr in einem Buggy sitzen, der ja nur in Fahrtrichtung schaut, sind sie beweglich genug um sich auch nach dem schiebenden umzusehen.
Für die Sprachentwicklung ist es sicher positiv dem Kind viel zu erzählen und das im Blickkontakt, denn so versteht es am meisten.
Im Buch von Jean Liedloff (Das Geheimnis einer glücklichen Kindheit (?) beschreibt die Autorin das Leben der Yanomami-Indianer und schildert ebenfalls etwas zum Thema Kinderwagen in der westlichen Welt gegenüber Tragen der Kinder dort.
Allerdings sehe ich durch meine Tätigkeit als Gruppenleiterin eines Babycafes, dass die Mütter heute eben lieber die modernen Kinderwägen (Jogger) benutzen, da auch dies der Mode unterworfen ist. Denn so gut wie keine joggt wirklich mit diesem Wagen.

VG browncharlie

Danke!
Also erstmal möchte ich Euch danken! Das kann ich prima für meine weiteren Untersuchungen verwenden. Vor allem werde ich versuchen, an Irina Prekops Buch heranzukommen. Das klingt ziemlich interessant.

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