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Kinderlos durchs Leben...

1. Juli 2003 um 15:34

Mein Mann und ich (beide 24) kennen uns seit wir denken können. Seit wir 15 sind, sind wir zusammen und haben schon damals beschlossen, daß wir keine Kinder wollen. Bis heute hat sich daran nichts geändert.
Wenn ich allerdings über unsere Einstellung Kindern gegenüber mit anderen rede, werde ich sofort angegriffen. Ich muss mir immer anhören, Kinder wären das Schönste auf der Welt etc etc...
Warum ist es so schwer unsere Meinung zu akzeptieren? Ist es in Deutschland immer noch erste Bürgerpflicht Nachwuchs in die Welt zu setzen?

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1. Juli 2003 um 18:02

Danke
Danke...schön sowas mal zu lesen.
Ich hab ja wirklich nichts gegen Kinder, auch wenn mich viele wirklich mehr nerven, als daß ich sie süß finde. Aber ich finde es halt wirklich schade, daß wir soviele Anfeindungen bekommen. Daß ich es mir nicht anhören "muss"...stimmt...aber es ist halt nicht sonderlich einfach...mal eben seinen Chef oder seine Tante stehen zu lassen.

Ich habe mich heute mit einer Arbeitskollegin drüber unterhalten...die meinte, als ich ihr gesagt habe, daß mein Mann und ich keine Kinder wollten, daß ich auch abtreiben würde, wenn ich schwanger werden würde...
Also das "Vorurteil" fand ich richtig hammer...das würde mir nicht im Traum einfallen. Wie kommt man auf sowas?
Ich denke, wenn ich v..... kann, kann ich auch die Verantwortung fürs Kind übernehmen.
Das hat mich schon etwas geschockt heute...

Naja, jedenfalls danke...

Gruß
MissSophy

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1. Juli 2003 um 20:56

Wir wollen auch bewusst keine Kinder
Ich kann nur allen hier recht geben. Warum ist es so dass wir gewollt Kinderlosen uns rechtfertigen muessen? Niemals wird die Frage an Leuet mit Kinderwunsch gestellt: "Und warum willst Du Kinder haben". Wuerde ich das jemand fragen, werde ich als Kinderhasser dargestellt. Wenn ich auf die Frage antworte warum ich keine Kinder will sage, dass ich mit denen nix anfangen kann und lieber einen Hund haette, werde ich auch als Kinderhasser dargestellt. Aber ich hasse keine Kinder, ich moechte sie einfach nicht in meinem Leben haben.

Als naechstes kommt dann der Satz: "Du bist egoistisch, wenn Du keine Kinder willst". Oder: "Du bist doch auch mal Kind gewesen" Wenn ich fuer jede dieser Aussagen einen Euro bekaeme, waer ich stinkereich.

Nur weil alle anderen Kinder kriegen muss ich doch nicht die gleiche Schiene laufen. Ich akzeptiere, dass es Leute gibt die gerne Kinder haben und von denen erwarte ich, dass sie meine Entscheidung ebenso akzeptieren.

Hier in England, wo ich lebe, ist alles noch viel krasser, da das Durchschnittsalter der Muetter hier 17 Jahre ist. Mit 21 Jahren haben die meisten hier 3 -4 Kinder (von verschiedenen Maennern) und absolut keine Ahnung wie sie diese im Zaum halten sollen. Wenn man sich dann leise bei den Eltern bemerkbar macht, weil Junior einem andauernd gegens Scheinbein tritt, ist man wieder kinderfeindlich.

Wir koennen halt nicht gewinnen und muessen uns damit abfinden die Buhmaenner/Buhfrauen der Nation zu sein.

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2. Juli 2003 um 12:30
In Antwort auf ines_12373865

Wir wollen auch bewusst keine Kinder
Ich kann nur allen hier recht geben. Warum ist es so dass wir gewollt Kinderlosen uns rechtfertigen muessen? Niemals wird die Frage an Leuet mit Kinderwunsch gestellt: "Und warum willst Du Kinder haben". Wuerde ich das jemand fragen, werde ich als Kinderhasser dargestellt. Wenn ich auf die Frage antworte warum ich keine Kinder will sage, dass ich mit denen nix anfangen kann und lieber einen Hund haette, werde ich auch als Kinderhasser dargestellt. Aber ich hasse keine Kinder, ich moechte sie einfach nicht in meinem Leben haben.

Als naechstes kommt dann der Satz: "Du bist egoistisch, wenn Du keine Kinder willst". Oder: "Du bist doch auch mal Kind gewesen" Wenn ich fuer jede dieser Aussagen einen Euro bekaeme, waer ich stinkereich.

Nur weil alle anderen Kinder kriegen muss ich doch nicht die gleiche Schiene laufen. Ich akzeptiere, dass es Leute gibt die gerne Kinder haben und von denen erwarte ich, dass sie meine Entscheidung ebenso akzeptieren.

Hier in England, wo ich lebe, ist alles noch viel krasser, da das Durchschnittsalter der Muetter hier 17 Jahre ist. Mit 21 Jahren haben die meisten hier 3 -4 Kinder (von verschiedenen Maennern) und absolut keine Ahnung wie sie diese im Zaum halten sollen. Wenn man sich dann leise bei den Eltern bemerkbar macht, weil Junior einem andauernd gegens Scheinbein tritt, ist man wieder kinderfeindlich.

Wir koennen halt nicht gewinnen und muessen uns damit abfinden die Buhmaenner/Buhfrauen der Nation zu sein.

Kann ich mir nur anschließen...
Hier bei uns in Deutschland sehe ich auch immer mehr jüngere Mütter. Die Tochter unserer Nachbarn (17) bekommt gerade ihr zweites Kind.
Diesen Trend find ich etwas erschreckend.
Aber diverse "Reportagen" im Fernsehen, und auch die "Gesellschaft" ermuntern die Mädels ja dazu, immer früher ihre "Erfahrungen" zu machen. Wenn man heute mit 16 noch Jungfrau ist, dann wird man gleich als prüde und nicht beziehungsfähig eingestuft. Man lässt den Mädels ja gar keine Chance mehr, sich zu entwickeln (geistig wie körperlich).
Auch versäumen es viele Eltern, ihre Kinder aufzuklären...den Kindern wird vielleicht erzählt, wie man ein Kondom benutzt etc...aber die Konsequenzen, wenn sie nicht verhüten, die werden nicht zur Sprache gebracht.
Aber man kann nicht alle jungen Mütter über einen Kamm scheren. Viele sind ihrer Rolle gewachsen und geben eine sehr gute Mutter ab.

Liebe Grüße
MissSophy

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2. Juli 2003 um 14:20

Ich kann das so gut nachvollziehen...
...auch ich finde es für mich überhaupt nicht erstrebenswert, Kinder zu bekommen.

Ich hab gerne die Kinder meiner Freunde um mich, aber wenn sie weg sind, ist es wieder am schönsten. Ich bekomme auch keine glänzenden Augen, wenn ich Kinder sehe.
Und ich lehne immer dankend ab, wenn Bekannte mit kleinen Kindern auf mich zukommen und sagen: "Oh, die Avyan, die will dich bestimmt mal auf den Arm nehmen..."
Nein, will Avyan nicht. Ich empfinde Kinder für mich selbst als Klotz am Bein. Ich studiere, arbeite nebenbei und mache das nicht, um demnächst in Mutterschaftsurlaub zu gehen. Ich mag meine Freiheiten, am Wochenende wegzugehen, ohne mich um einen Babysitter kümmern zu müssen; oder in Urlaub zu fahren, ohne in der Ferienzeit mehr zahlen zu müssen.

Meine Familie kann das so gar nicht verstehen. Meine Mama meint dann immer: "Der Kinderwunsch, der kommt schon noch..." Nein, er kommt nicht! Er ist 27 Jahre nicht gekommen, warum sollte er plötzlich aufkeimen?
Selbst Bekannte meiner Eltern, die mit mir nichts zu tun haben, fragen mich, wann mein Freund und ich denn Nachwuchs produzieren...HALLO! Ich mache sie dann drauf aufmerksam, daß sie das nichts angeht; und zwar auf sehr deutliche und nicht sehr freundliche WEise.

Ich finde es richtig und gut, wenn Paare Kinder bekommen. Das trägt zur Wirtschaft bei und verschafft den Eltern Zufriedenheit. Aber warum fällt es unserer Gesellschaft so schwer, zu verstehen, daß man auch ohne Kinder ein wertvoller Mensch ist...?

*aaargh*

sophy, du sprichst mir ja so aus der Seele

Avyan

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2. Juli 2003 um 15:27

Es muß nicht jeder Kinder haben
das ist vollkommen richtig.
Jedoch- wenn Leute heftig auf was reagieren, dann weil es meistens einen Nerv trifft. Z.B. gibt es ja auch einen heftigen Aufschrei, wenn eine Kindervergewaltigung bekannt wird oder ein besonders fieser Mord. Da sagen die Leute ja auch nicht: oh, diese Leute, die gemordet etc. haben, sind halt einfach anders in ihrem Wesen.
So ähnlich ist es auch mit der Kinderfrage. Kinder haben ist etwas Archaisches, tief in unserer Spezies verankert, genetisch und auch psychologisch. Auch spirituell gesehen sind Kinder etwas ganz Besonderes, die Krönung einer Liebe auch das Hinauswachsen des Einzelnen über sich selbst. Man wirft sich über den eigenen Tod hinaus in den Strom der Evolution/weiteren Entwicklung.
Alles ganz wichtige, fundamentale Aspekte unseres Menschseins. Deshalb sollte man auch die Menschen verstehen, die bewußt Kinderlose unverständig ansehen.
Ich selbst habe auch viel im Leben gemacht, vielleicht drei Leben auf einmal gelebt. Jetzt habe ich ein Kind. Ich wollte immer schon Kinder haben, habe aber recht lange gewartet, weil ich mich erstmal ausgelebt habe. Jetzt habe ich einen Sohn und ich muß sagen, daß ist so ziemlich das größte und beste Erlebnis in meinem Leben. Ich bin wahnsinnig froh, daß ich nochmal die Kurve gekratzt habe und wahnsinnig stolz und happy, daß es ihn gibt.
Die Bereitschaft Kinder zu haben, ist vielleicht doch eine Frage des Alters bei Lebenshungrigen. Irgendwann ist das sich-Austoben zuende und irgendwann langt das alles-nur-für-sich-selbst-machen nicht mehr.
Zumindest ist das eine Möglichkeit. Also denke ich, dass bei euch hier im Forum noch nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit gesprochen ist.

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3. Juli 2003 um 23:03
In Antwort auf omid_12083546

Es muß nicht jeder Kinder haben
das ist vollkommen richtig.
Jedoch- wenn Leute heftig auf was reagieren, dann weil es meistens einen Nerv trifft. Z.B. gibt es ja auch einen heftigen Aufschrei, wenn eine Kindervergewaltigung bekannt wird oder ein besonders fieser Mord. Da sagen die Leute ja auch nicht: oh, diese Leute, die gemordet etc. haben, sind halt einfach anders in ihrem Wesen.
So ähnlich ist es auch mit der Kinderfrage. Kinder haben ist etwas Archaisches, tief in unserer Spezies verankert, genetisch und auch psychologisch. Auch spirituell gesehen sind Kinder etwas ganz Besonderes, die Krönung einer Liebe auch das Hinauswachsen des Einzelnen über sich selbst. Man wirft sich über den eigenen Tod hinaus in den Strom der Evolution/weiteren Entwicklung.
Alles ganz wichtige, fundamentale Aspekte unseres Menschseins. Deshalb sollte man auch die Menschen verstehen, die bewußt Kinderlose unverständig ansehen.
Ich selbst habe auch viel im Leben gemacht, vielleicht drei Leben auf einmal gelebt. Jetzt habe ich ein Kind. Ich wollte immer schon Kinder haben, habe aber recht lange gewartet, weil ich mich erstmal ausgelebt habe. Jetzt habe ich einen Sohn und ich muß sagen, daß ist so ziemlich das größte und beste Erlebnis in meinem Leben. Ich bin wahnsinnig froh, daß ich nochmal die Kurve gekratzt habe und wahnsinnig stolz und happy, daß es ihn gibt.
Die Bereitschaft Kinder zu haben, ist vielleicht doch eine Frage des Alters bei Lebenshungrigen. Irgendwann ist das sich-Austoben zuende und irgendwann langt das alles-nur-für-sich-selbst-machen nicht mehr.
Zumindest ist das eine Möglichkeit. Also denke ich, dass bei euch hier im Forum noch nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit gesprochen ist.

Eben - versuch's doch zu akzeptieren
Kalani

Glueckwunsch, dass Du froh bist ein Kind zu haben. Du hast eben das richtige Ziel fuer Dich gefunden. Und ich finde das ganz toll und meine dies ehrlich.
Aber Du bist genau wie alle anderen ueber die wir kinderlosen hier sprechen und akzeptierst nicht, dass es Leute gibt die keine Kinder haben wollen: "dass bei euch hier im Forum noch nicht das letzte Wort in dieser Angelegnheit gesprochen ist". Doch das ist es! Wir wollen keine Kinder und brauchen niemanden der uns erzaehlt warum wir Kinder haben sollten.
Ich bin 40 Jahre, hatte nie den Wunsch nach Kindern und werde den auch nie haben, da kannst Du mir zureden bis Dir die Puste ausgeht...und bei mir ist das Austoben noch lange nicht zuende. Das hoert erst auf, wenn sie mich eingesargt haben. Ich geniesse es nur mit meinem Partner zu leben, zu reisen und wir total unabhaengig sind. Wir haben gerne mal die Kinder unserer Verwandten zu Besuch, sind aber gluecklicher, wenn sie wieder weg sind und sagen jedesmal mit einem tiefen Seufzer "und das ist der Grund warum wir keine wollen", nachdem unsere Wohung halbwegs in Schutt und Asche liegt. Natuerlich ist der letzte Satz etwas ueberzogen, aber wir finden es schrecklich, wenn unsere Wohnung in Unordnung gebracht wird, wir aufpassen muessen, dass gefaerliche Sachen nicht einfach zugreifbar sind, usw, usw. Fuer den Besuch unserer Neffen muessen wir unsere ganze Einrichtung 'ummodeln' da beide hyper-aktiv sind und diverse Einrichtungsteile schon zerstoert haben. Wir sind jedesmal hoch gestresst, wenn die Kinder bei uns waren. Und du glaubst allen Ernstes, dass ich meine Meinung schon noch aendere? Ich glaube kaum

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4. Juli 2003 um 9:45
In Antwort auf ines_12373865

Eben - versuch's doch zu akzeptieren
Kalani

Glueckwunsch, dass Du froh bist ein Kind zu haben. Du hast eben das richtige Ziel fuer Dich gefunden. Und ich finde das ganz toll und meine dies ehrlich.
Aber Du bist genau wie alle anderen ueber die wir kinderlosen hier sprechen und akzeptierst nicht, dass es Leute gibt die keine Kinder haben wollen: "dass bei euch hier im Forum noch nicht das letzte Wort in dieser Angelegnheit gesprochen ist". Doch das ist es! Wir wollen keine Kinder und brauchen niemanden der uns erzaehlt warum wir Kinder haben sollten.
Ich bin 40 Jahre, hatte nie den Wunsch nach Kindern und werde den auch nie haben, da kannst Du mir zureden bis Dir die Puste ausgeht...und bei mir ist das Austoben noch lange nicht zuende. Das hoert erst auf, wenn sie mich eingesargt haben. Ich geniesse es nur mit meinem Partner zu leben, zu reisen und wir total unabhaengig sind. Wir haben gerne mal die Kinder unserer Verwandten zu Besuch, sind aber gluecklicher, wenn sie wieder weg sind und sagen jedesmal mit einem tiefen Seufzer "und das ist der Grund warum wir keine wollen", nachdem unsere Wohung halbwegs in Schutt und Asche liegt. Natuerlich ist der letzte Satz etwas ueberzogen, aber wir finden es schrecklich, wenn unsere Wohnung in Unordnung gebracht wird, wir aufpassen muessen, dass gefaerliche Sachen nicht einfach zugreifbar sind, usw, usw. Fuer den Besuch unserer Neffen muessen wir unsere ganze Einrichtung 'ummodeln' da beide hyper-aktiv sind und diverse Einrichtungsteile schon zerstoert haben. Wir sind jedesmal hoch gestresst, wenn die Kinder bei uns waren. Und du glaubst allen Ernstes, dass ich meine Meinung schon noch aendere? Ich glaube kaum

Die heilige Ordnung
läßt sich mit Kindern nicht aufrecht erhalten, das ist richtig. Meine vormals heilige Dreifaltigkeit von Designermöbeln, schicken Accesoires und ausgeknobelten Arrangements hat sich mit der Ankunft meines Söhnchens auch in Wohlgefallen aufgelöst. Die weiße Designercouch hat schon mehr als ein Breifleckchen und auch schon mehr als ein Pinkelpfützchen abbekommen. Alles Zerbrechliche, Fragile steht gedrängt auf den obersten Regalen, von Arrangement keine Spur, der schöne gläserne Couchtisch fristet nun im Keller ein recht unglamouröses Dasein.
Und weißt du was- das ist alles gar nicht so schlimm. Es gibt Wichtigeres als die wohle Ordnung, Lebendigeres, nämlich ein Kind/Kinder. (und als Anmerkung: es ist auch für's Empfinden übrigens ein Unterschied, ob ein fremdes Kind oder das eigene die Wohnung ramponiert).
Früher bin ich auch viel gereist und habe lange im Ausland gelebt. Und weißt du was- die schönste Landschaft und die schönste Surferwelle auf Hawaii ist nur halb so schön wie das Lächeln meines Kleinen, das er so manchmal draufhat.
Und außerdem sind die ganz gravierenden Einbußen an Flexibilität doch nur solange die Kinder ganz klein sind. Irgendwann sieht die Wohnung schon wieder manierlich aus und irgendwann wird man wieder mobiler.
Mit 40 hälst du natürlich besser an deiner Einstellung fest, weil die Biouhr ab diesem Alter manchmal den Geist aufgibt- wäre ja peinlich, wenn doch noch ein Kinderwunsch aufkäme und dann aber Zapfenstreich ist. Also, bleib mal lieber so überzeugt bei deinem kinderlosen Lifestyle.
To each its own.

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4. Juli 2003 um 10:23
In Antwort auf omid_12083546

Es muß nicht jeder Kinder haben
das ist vollkommen richtig.
Jedoch- wenn Leute heftig auf was reagieren, dann weil es meistens einen Nerv trifft. Z.B. gibt es ja auch einen heftigen Aufschrei, wenn eine Kindervergewaltigung bekannt wird oder ein besonders fieser Mord. Da sagen die Leute ja auch nicht: oh, diese Leute, die gemordet etc. haben, sind halt einfach anders in ihrem Wesen.
So ähnlich ist es auch mit der Kinderfrage. Kinder haben ist etwas Archaisches, tief in unserer Spezies verankert, genetisch und auch psychologisch. Auch spirituell gesehen sind Kinder etwas ganz Besonderes, die Krönung einer Liebe auch das Hinauswachsen des Einzelnen über sich selbst. Man wirft sich über den eigenen Tod hinaus in den Strom der Evolution/weiteren Entwicklung.
Alles ganz wichtige, fundamentale Aspekte unseres Menschseins. Deshalb sollte man auch die Menschen verstehen, die bewußt Kinderlose unverständig ansehen.
Ich selbst habe auch viel im Leben gemacht, vielleicht drei Leben auf einmal gelebt. Jetzt habe ich ein Kind. Ich wollte immer schon Kinder haben, habe aber recht lange gewartet, weil ich mich erstmal ausgelebt habe. Jetzt habe ich einen Sohn und ich muß sagen, daß ist so ziemlich das größte und beste Erlebnis in meinem Leben. Ich bin wahnsinnig froh, daß ich nochmal die Kurve gekratzt habe und wahnsinnig stolz und happy, daß es ihn gibt.
Die Bereitschaft Kinder zu haben, ist vielleicht doch eine Frage des Alters bei Lebenshungrigen. Irgendwann ist das sich-Austoben zuende und irgendwann langt das alles-nur-für-sich-selbst-machen nicht mehr.
Zumindest ist das eine Möglichkeit. Also denke ich, dass bei euch hier im Forum noch nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit gesprochen ist.

Also gabz ehrlich
Die Empörung der Leute über Kindervergewaltiger oder Mörder mit der über Kinderlose zu vergleichen ist nun wirklich äußerst daneben.
Erstere verletzen andere menschen und zerstören Leben. Sie begehen eine Straftat.

Keine Kinder haben ist keine Straftat, sondern nur ein anderer Lebensstil. Tun Dir Kinderlose damit weh, daß sie keine Kinder haben, schaden sie jemandem, außer vielleicht der Rentenkasse?

Man kann doch nicht Kinderlose mit Möredern in einen Topf werfen.
Also bitte Finger weg von solchen Vergeleichen.

RedDevil

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4. Juli 2003 um 10:41
In Antwort auf RedDevil1

Also gabz ehrlich
Die Empörung der Leute über Kindervergewaltiger oder Mörder mit der über Kinderlose zu vergleichen ist nun wirklich äußerst daneben.
Erstere verletzen andere menschen und zerstören Leben. Sie begehen eine Straftat.

Keine Kinder haben ist keine Straftat, sondern nur ein anderer Lebensstil. Tun Dir Kinderlose damit weh, daß sie keine Kinder haben, schaden sie jemandem, außer vielleicht der Rentenkasse?

Man kann doch nicht Kinderlose mit Möredern in einen Topf werfen.
Also bitte Finger weg von solchen Vergeleichen.

RedDevil

Das war kein direkter Vergleich
sondern ein Beispiel für ähnlich verankerte gefühlsmäßig starke Reaktionen in Menschen. Die Kinderlosen regen sich ja darüber auf, wenn Leute mit Kindern Kommentare abgeben, die indirekt oder direkt darauf schließen lassen, daß sie ihren Lebenstil nicht in Ordnung finden.
Ich wollte das Problem in diesem Sinne von der eher philosophischen Seite beleuchten. Man muß sich fragen, wieso reagieren die Leute so stark darauf, wieso ist das ein emotionales Reizthema wie z.B. Mord, Totschlag, Kindesmißhandlung/mißbrauch etc. Das läßt auch keinen kalt und jeder hat eine dezidierte Meinung dazu. Und sogar eine moralische Vorstellung davon, wie mit solchen Leuten zu verfahren hat, es gibt also die Vorstellungen von richtig und falsch in den Köpfen der Menschen. Auch in punkto Kinderhaben ist das so.
Sogar in den Religionen ist übrigens das Kinderhaben an erster Stelle, im Christentum z.B. (auch im Islam, im Hinduismus) Die Ehe und eheähnliche Gemeinschaft ist zur Fortpflanzung da, was die Meinung dieser Religionen anbelangt - jetzt nicht gleich wieder in die Luft gehen!!!- diese Einstellung oder Aufforderung kann man ja zur Diskussion stellen- allerdings zeigt, daß sogar in den Religionen das Kinderhaben als moralischer Imperativ verankert ist, wie tief das Kinderhaben-wollen/sollen in den Menschen verankert ist.
Das wollte ich sagen und darüber kann man doch wohl reden.

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4. Juli 2003 um 11:23

Ich sag auch mal wieder was dazu...
Ehrlich gesagt, reicht es mir vollkommen, wenn ich auf die kleine Tochter unserer Nachbarin manchmal aufpasse. Ich bin gott froh, wenn ich die dann wieder abgeben kann und meine Ruhe habe.
Für viele ist ein Kind (oder mehrere) die Erfüllung pur, ich kann es mir nicht vorstellen.
Aber was wäre daran so schlimm, wenn mit 40 oder älter, wirklich noch der Kinderwunsch kommen sollte (in die Zukunft sehen kann ich ja auch nicht)? Kinder haben doch eigentlich nichts mit dem Alter sondern mit der Lebenseinstellung zu tun...So ist zumindest meine Meinung dazu. Meine Mutter war auch 44 als ich auf die Welt gekommen bin und ich hab noch einen vier Jahre jüngeren Bruder.

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4. Juli 2003 um 14:43

Meine Meinung
Ich bin der Meinung das viele Dinge dazu führen können, ein bewusst kinderloses Leben zu führen.

1. Fehlender biologischer Antrieb
2. Man ist mit dem falschen Partner zusammen
3. Man hat die eigene Kindheit, oder die Eltern nicht in bester Erinnerung
4. Angst vor Veränderung

und wahrscheinlich noch vieles mehr.
Nicht gleich hauen, ich gewähre jedem das Recht Begründung 1 zu wählen.

Was mir immer etwas unverständlich, in der Argumentation von Menschen, die keine Kinder haben wollen, erscheint, ist folgendes:
Das Kind wird immer wie ein fremdes Wesen ("Das Kind") beschrieben. Als ob man es ans Bein geheftet bekommt und nun glücklich sein müßte. Das Kind ist doch Teil von einem selbst! Und sorry, wer sein eigenes Kind so intensiv ablehnt, der lehnt sich doch irgendwo auch selbst ab. Denkt mal drüber nach.

Schönes WE
entity


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4. Juli 2003 um 15:05
In Antwort auf raj_11949146

Meine Meinung
Ich bin der Meinung das viele Dinge dazu führen können, ein bewusst kinderloses Leben zu führen.

1. Fehlender biologischer Antrieb
2. Man ist mit dem falschen Partner zusammen
3. Man hat die eigene Kindheit, oder die Eltern nicht in bester Erinnerung
4. Angst vor Veränderung

und wahrscheinlich noch vieles mehr.
Nicht gleich hauen, ich gewähre jedem das Recht Begründung 1 zu wählen.

Was mir immer etwas unverständlich, in der Argumentation von Menschen, die keine Kinder haben wollen, erscheint, ist folgendes:
Das Kind wird immer wie ein fremdes Wesen ("Das Kind") beschrieben. Als ob man es ans Bein geheftet bekommt und nun glücklich sein müßte. Das Kind ist doch Teil von einem selbst! Und sorry, wer sein eigenes Kind so intensiv ablehnt, der lehnt sich doch irgendwo auch selbst ab. Denkt mal drüber nach.

Schönes WE
entity


Angst vor Veränderung
Hallo entity,

ich habe meine Entscheidung für oder gegen Kinder noch nicht endgültig getroffen. Je mehr ich allerdings über das Thema nachdenke, desto eher bin ich gegen eigene Kinder.

Bei mir ist es wohl eine Mischung aus Punkt eins und vier. Gerade bei dem Punkt Angst vor Veränderungen haben es Männer leichter, weil der größte Teil der mit einem Kind verbundenen Veränderungen das Leben der Frau betreffen.
Als Mann muß man nicht die beschwerden einer Schwangerschaft und Geburt in Kauf nehmen, ein Kind bedeutet nicht das berufliche aus etc.
Ich mag meinen Beruf und habe nicht studiert und promoviere jetzt nicht, um mir später meinen Titel über den Wickeltisch zu hängen.
Ich bin kein sehr mütterlicher Typ, für mich wäre ein Leben als Hausfrau und Mutter furchtbar.
Gäbe es bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten in D oder hätte ich einen Partner, der Hausmann werden möchte, stände ich der Kinderfrage wahrscheinlich positiver gegenüber, aber momentan scheint mir der Preis für ein eigenes Kind einfach zu hoch.

Ich habe mir (im Kopf) eine Liste mit allen Pros und Contras gemacht und mir mein Leben mit Kindern bis ins Detail vorgestellt.
Ein Kind braucht 24 Stunden am Tag meine Aufmerksamkeit - Kann ich ihm die geben ohne unzufrieden zu sein?
Mit einem Kind könnte ich viele meiner Hobbys nicht mehr machen- Kann ich darauf verzichten ohne unzufrieden zu sein?
Mit einem Kind wächst die finanzielle Belastung - Können wir uns das leisten ohne uns zu sehr einschränken zu müssen?
Mit einem Kind müsste ich meinen Beruf aufgeben, halbtagsarbeiten ist in meinem Beruf fast unmöglich - Möchte ich viele Jahre zu Hause bleiben?
Diese und noch viele Fragen mehr habe ich mir gestellt und versucht, ehrlich zu beantworten, denn ich denke, ein Kind darf niemals spüren, das man wegen ihm auf etwas verzichten muss.

Gruß

RedDevil

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4. Juli 2003 um 15:34
In Antwort auf RedDevil1

Angst vor Veränderung
Hallo entity,

ich habe meine Entscheidung für oder gegen Kinder noch nicht endgültig getroffen. Je mehr ich allerdings über das Thema nachdenke, desto eher bin ich gegen eigene Kinder.

Bei mir ist es wohl eine Mischung aus Punkt eins und vier. Gerade bei dem Punkt Angst vor Veränderungen haben es Männer leichter, weil der größte Teil der mit einem Kind verbundenen Veränderungen das Leben der Frau betreffen.
Als Mann muß man nicht die beschwerden einer Schwangerschaft und Geburt in Kauf nehmen, ein Kind bedeutet nicht das berufliche aus etc.
Ich mag meinen Beruf und habe nicht studiert und promoviere jetzt nicht, um mir später meinen Titel über den Wickeltisch zu hängen.
Ich bin kein sehr mütterlicher Typ, für mich wäre ein Leben als Hausfrau und Mutter furchtbar.
Gäbe es bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten in D oder hätte ich einen Partner, der Hausmann werden möchte, stände ich der Kinderfrage wahrscheinlich positiver gegenüber, aber momentan scheint mir der Preis für ein eigenes Kind einfach zu hoch.

Ich habe mir (im Kopf) eine Liste mit allen Pros und Contras gemacht und mir mein Leben mit Kindern bis ins Detail vorgestellt.
Ein Kind braucht 24 Stunden am Tag meine Aufmerksamkeit - Kann ich ihm die geben ohne unzufrieden zu sein?
Mit einem Kind könnte ich viele meiner Hobbys nicht mehr machen- Kann ich darauf verzichten ohne unzufrieden zu sein?
Mit einem Kind wächst die finanzielle Belastung - Können wir uns das leisten ohne uns zu sehr einschränken zu müssen?
Mit einem Kind müsste ich meinen Beruf aufgeben, halbtagsarbeiten ist in meinem Beruf fast unmöglich - Möchte ich viele Jahre zu Hause bleiben?
Diese und noch viele Fragen mehr habe ich mir gestellt und versucht, ehrlich zu beantworten, denn ich denke, ein Kind darf niemals spüren, das man wegen ihm auf etwas verzichten muss.

Gruß

RedDevil

Habe auch
promoviert und mein Titel hängt jetzt quasi über dem Wickeltisch, nicht ganz, da ich auch von zu Hause aus etwas arbeiten kann.
Als ich an der Doktorarbeit schrieb hat man in unseren Kreisen immer von der Diss. als dem "Baby" geredet. Ich fand immer, ein ziemliches Papp-bzw. Papierbaby. Und je älter ich wurde, umso mehr habe ich gefühlt, daß etwas fehlt, nämlich das richtige Baby. Ich wäre sehr traurig gewesen, hätte ich immer nur weiter Papierbabies produziert, sprich papers um die akademische Karriere voranzutreiben.
Übrigens ist der Sachverhalt so, wie entity geschrieben hat, ein Baby ist ja nichts Fremdes/Fremdkörper, sondern etwas von einem selber und kreativer als jede Diss. etc. je sein könnte. Und das mit den 24 Stunden nonstop stimmt nur am Anfang. Man hat schon noch ein bisschen Luft mit einem Kind, zwar nicht so viel, aber ab und an gönne ich mir den Luxus und setze mich in Cafes - mit Kind-!- und lese meine Bücher oder entsprechende Fachzeitschriften.
Zum Thema Verzichten- man verzichtet vielleicht auf einiges, bekommt aber Unschätzbares zurück.
Später nochmal mehr zum Thema

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4. Juli 2003 um 15:50
In Antwort auf omid_12083546

Habe auch
promoviert und mein Titel hängt jetzt quasi über dem Wickeltisch, nicht ganz, da ich auch von zu Hause aus etwas arbeiten kann.
Als ich an der Doktorarbeit schrieb hat man in unseren Kreisen immer von der Diss. als dem "Baby" geredet. Ich fand immer, ein ziemliches Papp-bzw. Papierbaby. Und je älter ich wurde, umso mehr habe ich gefühlt, daß etwas fehlt, nämlich das richtige Baby. Ich wäre sehr traurig gewesen, hätte ich immer nur weiter Papierbabies produziert, sprich papers um die akademische Karriere voranzutreiben.
Übrigens ist der Sachverhalt so, wie entity geschrieben hat, ein Baby ist ja nichts Fremdes/Fremdkörper, sondern etwas von einem selber und kreativer als jede Diss. etc. je sein könnte. Und das mit den 24 Stunden nonstop stimmt nur am Anfang. Man hat schon noch ein bisschen Luft mit einem Kind, zwar nicht so viel, aber ab und an gönne ich mir den Luxus und setze mich in Cafes - mit Kind-!- und lese meine Bücher oder entsprechende Fachzeitschriften.
Zum Thema Verzichten- man verzichtet vielleicht auf einiges, bekommt aber Unschätzbares zurück.
Später nochmal mehr zum Thema

Da kommen wir zu Punkt 1
dem fehlenden biologischen Antrieb.
Du schreibst weiter unten, daß Du schon immer Kinder wolltest.
Bei mir ist das nicht der Fall. Ich habe immer von Kindern-vielleicht irgendwann mal geredet, aber ein konkreter Wunsch war bis jetzt noch nicht vorhanden.
Ich mag mein Leben, so wie es ist und habe nicht das Gefühl, daß mir was fehlt.
Wenn ich z.B. bekannte man Kindern sehe, habe ich nicht das Gefühl auch eins haben so wollen, ich will sie auch nicht halten oder so. Mir fällt dann eher auf wie sehr ich mein jetziges Leben mag und das das Mutterleben nichts für mich ist.
Der biologische Antrieb müßte sich bei mir schon ziemlich ändern, daß ich den Verzicht auf viele Dinge die mir wichtig sind dafür gerne in Kauf nehme.

Gruß

RedDevil

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4. Juli 2003 um 17:12

Hallo misssophy
Kinderlos durch Leben ,kam mir nie in den Gedanken.Ich wollte immer schon Kinder haben.Mit 18 habe ich diesen Wunsch schon gehabt.Ich wollte auch irgentwas in dieser Richtung arbeiten.Erzieherin,Lehrerin oder ähnliches.Leider hat das nichts so geklabt.
Mit den Kinder schon ich habe drei.Kinder sind für mich eine Lebensaufgabe .Und ich wünsche mir auch viele Enkel.Würde die finanzielle Lage besser stehen hätte ich gerne noch Kinder adoptiert.Für mich sind Kinder auch das schönste auf der Welt.Aber ich würde nie jemanden verurteilen wenn er sich gegen Kinder entscheidet .Wenn ihr keine Kinder haben wollt werdet ihr wiessen warum . Für euch sind nun mal Kinder nicht das Glück der Welt.
LG Mamelick

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5. Juli 2003 um 20:57
In Antwort auf jasmin_12079308

Hallo misssophy
Kinderlos durch Leben ,kam mir nie in den Gedanken.Ich wollte immer schon Kinder haben.Mit 18 habe ich diesen Wunsch schon gehabt.Ich wollte auch irgentwas in dieser Richtung arbeiten.Erzieherin,Lehrerin oder ähnliches.Leider hat das nichts so geklabt.
Mit den Kinder schon ich habe drei.Kinder sind für mich eine Lebensaufgabe .Und ich wünsche mir auch viele Enkel.Würde die finanzielle Lage besser stehen hätte ich gerne noch Kinder adoptiert.Für mich sind Kinder auch das schönste auf der Welt.Aber ich würde nie jemanden verurteilen wenn er sich gegen Kinder entscheidet .Wenn ihr keine Kinder haben wollt werdet ihr wiessen warum . Für euch sind nun mal Kinder nicht das Glück der Welt.
LG Mamelick

Siehste es geht doch
Liebe Mamelick

Liebe Mamelick - Leute wie Dich finde ich Klasse. Du bist gluecklich mit Deinen Kindern, haengst aber diejenigen nicht an den Pranger die nicht so denken wie Du. Hut ab!

An alle anderen Muetter in diesem Strang, die uns auch weiterhin einreden, das wir Kinder haben muessen - Ihr habt es noch immer nicht kapiert. Wir wollen einfach nur als das akzeptiert werden was wir sind: kinderlos - keine Schwerverbecher! Wir akzeptieren Euch doch auch.

Meine beste Freundin liebt Kinder und konnte leider nur eins bekommen. Ich bin gerne mit Ihr und Ihrer Tochter zusammen, bin auch die Patentante fuer ihr Goldstueck (ein toll erzogenes Kind, welches ich von Herzen gern habe, aber troztdem kein eigenes will) und weiss wohl was fuer eine Aufgabe ich da auf mich genommen habe. Ich akzeptiere, dass Mutter sein fuer meine Freundin das Allertollste ist und sie akzeptiert dass fuer mich Freiheit und Ungebundenheit das allertollste ist. Auch wenn ich die Fuenfzig ueberschreite wird sich meine Einstellung nicht aendern.
Was waere Euch Muttertieren denn lieber, dass ich schwanger werde nur weil das halt so sein muss, schliesslich ist das mein Sinn auf Erden? Dann muesst Ihr aber auch in Kauf nehmen, dass ich den kleine Hosenscheisser an die Wand klatsche, weil er/sie mit dem Schreien nicht aufhoert! Ich kann mit Kindern nichts anfangen, 99% nerven mich total ab. Aber Ihr haettet lieber eine Rabenmutter als eine die 100%ig hinter Ihrer Entscheidung steht?
Es gibt keine Gebrauchsanweisung dafuer wie wir unser Leben zu leben haben und ich moechte es halt ohne Kinder tun - lasst mir doch die Freude. Ich lasse Euch doch auch die Freude am Kinderkriegen.
Ich arbeite hart und lange fuer mein Geld und sehe nicht ein, es dem rotzfrechen Nachwuchs in den Rachen zu schmeissen. Wenn immer ich in Foren schaue, sehe ich andauern Eltern jammern und stoehnen, dass alles so teuer ist und sie kein Geld haben. Und dafuer wird dann Vatter Staat angeklagt....hat der Staat Euch mit vorgehaltener Pistole gezwungen Kinder in die Welt zu setzen? Nein, es war Eure eigene Entscheidung, damit muesst Ihr jetzt leben.
Und waehrenddessen leben wir kinderlosen, boesen Menschen ganz hervorragend mit unseren Ersparnissen auf der Sonneninsel, die wir ausserhalb der Schulferien buchen koennen.

Ach, das Leben ist schoen *gg*

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7. Juli 2003 um 9:30
In Antwort auf raj_11949146

Meine Meinung
Ich bin der Meinung das viele Dinge dazu führen können, ein bewusst kinderloses Leben zu führen.

1. Fehlender biologischer Antrieb
2. Man ist mit dem falschen Partner zusammen
3. Man hat die eigene Kindheit, oder die Eltern nicht in bester Erinnerung
4. Angst vor Veränderung

und wahrscheinlich noch vieles mehr.
Nicht gleich hauen, ich gewähre jedem das Recht Begründung 1 zu wählen.

Was mir immer etwas unverständlich, in der Argumentation von Menschen, die keine Kinder haben wollen, erscheint, ist folgendes:
Das Kind wird immer wie ein fremdes Wesen ("Das Kind") beschrieben. Als ob man es ans Bein geheftet bekommt und nun glücklich sein müßte. Das Kind ist doch Teil von einem selbst! Und sorry, wer sein eigenes Kind so intensiv ablehnt, der lehnt sich doch irgendwo auch selbst ab. Denkt mal drüber nach.

Schönes WE
entity


Hm...
Punkt 1 trifft auch mich noch am ehesten zu. Aber warum heißt es immer...wenn erstmal das Kind da ist, dann ändert sich die Meinung? Oder, wie bei Dir, wenn man sein Kind als "fremd" bezeichnet, oder es ablehnt, dann lehnt man sich selber ab. Wenn ich meinen Arbeitskollegen ablehne, heißt das ja auch nicht gleich, daß Probleme mit mir hab. Ist vielleicht ein blöder Vergleich, aber ich sehe ein Kind als eigenständiges Wesen und nicht etwas, was ich zwingend lieben muss.
Ich möchte keine Kinder, da ich mich nicht einschränken lassen möchte. Ein Kind braucht rund um die Uhr Versorgung, rund um die Uhr Aufmerksamkeit, etc...Nein, daß gehört wirklich nicht zu meiner Lebensaufgabe. Und für meine Rente sind Kinder auch nicht notwendig. Aber jeder soll sein Leben leben, wie er/sie will, ob mit oder ohne Kinder.

Gruß
MissSophy

PS: Hätt nicht gedacht, daß da so eine Diskussion entsteht....

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7. Juli 2003 um 9:38
In Antwort auf ines_12373865

Siehste es geht doch
Liebe Mamelick

Liebe Mamelick - Leute wie Dich finde ich Klasse. Du bist gluecklich mit Deinen Kindern, haengst aber diejenigen nicht an den Pranger die nicht so denken wie Du. Hut ab!

An alle anderen Muetter in diesem Strang, die uns auch weiterhin einreden, das wir Kinder haben muessen - Ihr habt es noch immer nicht kapiert. Wir wollen einfach nur als das akzeptiert werden was wir sind: kinderlos - keine Schwerverbecher! Wir akzeptieren Euch doch auch.

Meine beste Freundin liebt Kinder und konnte leider nur eins bekommen. Ich bin gerne mit Ihr und Ihrer Tochter zusammen, bin auch die Patentante fuer ihr Goldstueck (ein toll erzogenes Kind, welches ich von Herzen gern habe, aber troztdem kein eigenes will) und weiss wohl was fuer eine Aufgabe ich da auf mich genommen habe. Ich akzeptiere, dass Mutter sein fuer meine Freundin das Allertollste ist und sie akzeptiert dass fuer mich Freiheit und Ungebundenheit das allertollste ist. Auch wenn ich die Fuenfzig ueberschreite wird sich meine Einstellung nicht aendern.
Was waere Euch Muttertieren denn lieber, dass ich schwanger werde nur weil das halt so sein muss, schliesslich ist das mein Sinn auf Erden? Dann muesst Ihr aber auch in Kauf nehmen, dass ich den kleine Hosenscheisser an die Wand klatsche, weil er/sie mit dem Schreien nicht aufhoert! Ich kann mit Kindern nichts anfangen, 99% nerven mich total ab. Aber Ihr haettet lieber eine Rabenmutter als eine die 100%ig hinter Ihrer Entscheidung steht?
Es gibt keine Gebrauchsanweisung dafuer wie wir unser Leben zu leben haben und ich moechte es halt ohne Kinder tun - lasst mir doch die Freude. Ich lasse Euch doch auch die Freude am Kinderkriegen.
Ich arbeite hart und lange fuer mein Geld und sehe nicht ein, es dem rotzfrechen Nachwuchs in den Rachen zu schmeissen. Wenn immer ich in Foren schaue, sehe ich andauern Eltern jammern und stoehnen, dass alles so teuer ist und sie kein Geld haben. Und dafuer wird dann Vatter Staat angeklagt....hat der Staat Euch mit vorgehaltener Pistole gezwungen Kinder in die Welt zu setzen? Nein, es war Eure eigene Entscheidung, damit muesst Ihr jetzt leben.
Und waehrenddessen leben wir kinderlosen, boesen Menschen ganz hervorragend mit unseren Ersparnissen auf der Sonneninsel, die wir ausserhalb der Schulferien buchen koennen.

Ach, das Leben ist schoen *gg*

Komisch...
Hi belab,

natürlich akzeptiere ich auch Frauen bzw. Paare, die kinderlos bleiben wollen und damit glücklich sind. Keine Frage, aber warum stellen diese Menschen immer das Gebrüll und das Generve der Kinder in den Vordergrund? Warum sagt keiner: Mir gibt es nichts, wenn mich Kinderaugen anstrahlen, oder mir gibt es auch nichts, wenn mein Kind mich umarmt und ich merke, dass es mir vertraut und mich lieb hat?
Weißt Du, wie ich das meine?
Welche Mama freut sich schon darüber, dass das eigene Kind schreit und brüllt??

Bitte versteh mich nicht falsch, ich akzeptiere wirklich Deine Meinung. Nur kann ich die Argumentation manchmal nicht verstehen.

Lieber Gruß von viola

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7. Juli 2003 um 10:38

Nein,
es ist nicht die erste Bürgerpflicht Kinder in die Welt zu setzen!

Es ist bei manchen sogar besser wenn sie keine bekommen(sorry ist nicht persönlich gemeint)!

Was bringt es ein Kind zu haben, dass man eines hat, obwohl man es nur als Belastung empfindet und abschiebt?!
Wenn ich das zB eine Bekannte sehe, die ständig ihre Kinder auf die Straße schickt, damit sie ihre Ruhe hat oder die beiden auch alleine lässt damit sie weg kann - sorry, aber wenn die Freiheit so wichtig ist, dann sollte man es sein lassen!

Ich bin auch 24 - ich wünsche mir Kinder, mein Mann auch, aber wir sind uns sehr bewusst, was auf uns zukommt, das ist zugegeben nicht immer schön, die ersten Jahre sogar sehr anstrengend! Aber wir haben uns bewusst viele Fragen gestellt und wir sind bereit finanziell und auch in anderen Punkten zurückzustecken, dass ist wichtig!
Auch mein Berufleben kann ich nicht mehr so ausüben wie bisher, dem bin ich mir bewusst, aber ich weis auch, dass dies nur für ein paar Jahre sein wird!

Auch mit Kindern ist es möglich ein ausgefülltes Berufsleben zu haben! Wobei wir da wieder bei Thema Rabenmutter wären, aber das ist eine andere Sache!

Kinder als nervtötende Wesen zu sehen ist denke ich nicht ganz richtig, den es ist ein Wesen, von mir uns meinem Partner entstanden, von uns und unserem Lebenstil unseren Einstellungen und unserer Erziehung geprägt wird, es ist ein Wesen - ein Teil von mir, der mir viel nimmt aber auch sehr viel gibt!
Wenn ich bereit bin auf dieses Wesen zu verzichten, auf diesen Teil von mir, wenn ich das Wesen als Hinderniss in meinem Leben sehe, dann habe ich die richtige Entscheidung getroffen, keine Kinder in die Welt zu setzen!
Aber es gibt auch Personen, die sich einfach nicht vorstellen können wie das mit einem eigenene Kind ist! Eine Bekannte von uns war fast 40 seit 18 Jahren verheiratet und wollte auch auf keinen Fall Kinder - nach 18 Jahren ist es dann passiert - abtreiben wollte sie auch nicht, zuerst ging für die beiden die Welt unter, aber jetzt erleben sie alles als Familie, sind froh, daß das Schicksal so gekommen ist und finden Wege alles zu vereinbaren, auch dass sie und er ihren Job (fast) voll ausüben können, ohne das das Kind darunter leidet!
Wer sich der Entscheidung stellt, sollte ganz genau wissen was er tut und dazu stehen - nein man ist kein Kinderhasser wenn man keine eigenen will!
Es ist total daneben, jemandem einzureden, dass Kinder ein Lebensinhalt sind - sie können es sein, ja aber nunmal nicht für alle!!!

LG lolline

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10. Juli 2003 um 19:11
In Antwort auf ines_12373865

Siehste es geht doch
Liebe Mamelick

Liebe Mamelick - Leute wie Dich finde ich Klasse. Du bist gluecklich mit Deinen Kindern, haengst aber diejenigen nicht an den Pranger die nicht so denken wie Du. Hut ab!

An alle anderen Muetter in diesem Strang, die uns auch weiterhin einreden, das wir Kinder haben muessen - Ihr habt es noch immer nicht kapiert. Wir wollen einfach nur als das akzeptiert werden was wir sind: kinderlos - keine Schwerverbecher! Wir akzeptieren Euch doch auch.

Meine beste Freundin liebt Kinder und konnte leider nur eins bekommen. Ich bin gerne mit Ihr und Ihrer Tochter zusammen, bin auch die Patentante fuer ihr Goldstueck (ein toll erzogenes Kind, welches ich von Herzen gern habe, aber troztdem kein eigenes will) und weiss wohl was fuer eine Aufgabe ich da auf mich genommen habe. Ich akzeptiere, dass Mutter sein fuer meine Freundin das Allertollste ist und sie akzeptiert dass fuer mich Freiheit und Ungebundenheit das allertollste ist. Auch wenn ich die Fuenfzig ueberschreite wird sich meine Einstellung nicht aendern.
Was waere Euch Muttertieren denn lieber, dass ich schwanger werde nur weil das halt so sein muss, schliesslich ist das mein Sinn auf Erden? Dann muesst Ihr aber auch in Kauf nehmen, dass ich den kleine Hosenscheisser an die Wand klatsche, weil er/sie mit dem Schreien nicht aufhoert! Ich kann mit Kindern nichts anfangen, 99% nerven mich total ab. Aber Ihr haettet lieber eine Rabenmutter als eine die 100%ig hinter Ihrer Entscheidung steht?
Es gibt keine Gebrauchsanweisung dafuer wie wir unser Leben zu leben haben und ich moechte es halt ohne Kinder tun - lasst mir doch die Freude. Ich lasse Euch doch auch die Freude am Kinderkriegen.
Ich arbeite hart und lange fuer mein Geld und sehe nicht ein, es dem rotzfrechen Nachwuchs in den Rachen zu schmeissen. Wenn immer ich in Foren schaue, sehe ich andauern Eltern jammern und stoehnen, dass alles so teuer ist und sie kein Geld haben. Und dafuer wird dann Vatter Staat angeklagt....hat der Staat Euch mit vorgehaltener Pistole gezwungen Kinder in die Welt zu setzen? Nein, es war Eure eigene Entscheidung, damit muesst Ihr jetzt leben.
Und waehrenddessen leben wir kinderlosen, boesen Menschen ganz hervorragend mit unseren Ersparnissen auf der Sonneninsel, die wir ausserhalb der Schulferien buchen koennen.

Ach, das Leben ist schoen *gg*

Viele Argumente
politischer Natur sprechen gegen deine geäußerten Standpunkte - von wegen hart arbeiten etc. dein Standpunkt ist politisch so antiquiert, daß ich gar nicht darauf eingehen möchte (nur so viel, wäre es nicht in die Köpfe eingesickert, daß auch Kinder erziehen "Arbeit" ist, dann gäbe es wohl kein Erziehungsgeld und kein Kindergeld. Die Beträge sind zwar immer noch zu gering, jedoch eine Anerkennung des Status Mutter und oder Hausfrau.
Vielleicht fragst du dich auch mal, auf welchem Rücken du denn so viel Geld anscheinend hart verdienst- denk mal ein bisschen global. Du kannst nur so viel verdienen, weil die erste Welt auf dem Rücken der zweiten und dritten floriert. Wärst du in Mexiko geboren könntest du ruhig weiter so schön hart arbeiten und sogar noch ein bisschen härter und hättest am Ende des Tages nur 5 Euro oder weniger in der Tasche (und die Mexikaner lieben ihre Kinder trotzdem übrigens und geben auch diese 5 Euro für die Kleinen aus-)
Wie kommst du dazu den Mutterstatus mit einem tierischen gleichzusetzen- bei der Gelegenheit ergibt sich auch die Frage welches Muttertier wohl verpasst hat, dich kräftig an die Wand zu klatschen-

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10. Juli 2003 um 19:11
In Antwort auf ines_12373865

Siehste es geht doch
Liebe Mamelick

Liebe Mamelick - Leute wie Dich finde ich Klasse. Du bist gluecklich mit Deinen Kindern, haengst aber diejenigen nicht an den Pranger die nicht so denken wie Du. Hut ab!

An alle anderen Muetter in diesem Strang, die uns auch weiterhin einreden, das wir Kinder haben muessen - Ihr habt es noch immer nicht kapiert. Wir wollen einfach nur als das akzeptiert werden was wir sind: kinderlos - keine Schwerverbecher! Wir akzeptieren Euch doch auch.

Meine beste Freundin liebt Kinder und konnte leider nur eins bekommen. Ich bin gerne mit Ihr und Ihrer Tochter zusammen, bin auch die Patentante fuer ihr Goldstueck (ein toll erzogenes Kind, welches ich von Herzen gern habe, aber troztdem kein eigenes will) und weiss wohl was fuer eine Aufgabe ich da auf mich genommen habe. Ich akzeptiere, dass Mutter sein fuer meine Freundin das Allertollste ist und sie akzeptiert dass fuer mich Freiheit und Ungebundenheit das allertollste ist. Auch wenn ich die Fuenfzig ueberschreite wird sich meine Einstellung nicht aendern.
Was waere Euch Muttertieren denn lieber, dass ich schwanger werde nur weil das halt so sein muss, schliesslich ist das mein Sinn auf Erden? Dann muesst Ihr aber auch in Kauf nehmen, dass ich den kleine Hosenscheisser an die Wand klatsche, weil er/sie mit dem Schreien nicht aufhoert! Ich kann mit Kindern nichts anfangen, 99% nerven mich total ab. Aber Ihr haettet lieber eine Rabenmutter als eine die 100%ig hinter Ihrer Entscheidung steht?
Es gibt keine Gebrauchsanweisung dafuer wie wir unser Leben zu leben haben und ich moechte es halt ohne Kinder tun - lasst mir doch die Freude. Ich lasse Euch doch auch die Freude am Kinderkriegen.
Ich arbeite hart und lange fuer mein Geld und sehe nicht ein, es dem rotzfrechen Nachwuchs in den Rachen zu schmeissen. Wenn immer ich in Foren schaue, sehe ich andauern Eltern jammern und stoehnen, dass alles so teuer ist und sie kein Geld haben. Und dafuer wird dann Vatter Staat angeklagt....hat der Staat Euch mit vorgehaltener Pistole gezwungen Kinder in die Welt zu setzen? Nein, es war Eure eigene Entscheidung, damit muesst Ihr jetzt leben.
Und waehrenddessen leben wir kinderlosen, boesen Menschen ganz hervorragend mit unseren Ersparnissen auf der Sonneninsel, die wir ausserhalb der Schulferien buchen koennen.

Ach, das Leben ist schoen *gg*

Viele Argumente
politischer Natur sprechen gegen deine geäußerten Standpunkte - von wegen hart arbeiten etc. dein Standpunkt ist politisch so antiquiert, daß ich gar nicht darauf eingehen möchte (nur so viel, wäre es nicht in die Köpfe eingesickert, daß auch Kinder erziehen "Arbeit" ist, dann gäbe es wohl kein Erziehungsgeld und kein Kindergeld. Die Beträge sind zwar immer noch zu gering, jedoch eine Anerkennung des Status Mutter und oder Hausfrau.
Vielleicht fragst du dich auch mal, auf welchem Rücken du denn so viel Geld anscheinend hart verdienst- denk mal ein bisschen global. Du kannst nur so viel verdienen, weil die erste Welt auf dem Rücken der zweiten und dritten floriert. Wärst du in Mexiko geboren könntest du ruhig weiter so schön hart arbeiten und sogar noch ein bisschen härter und hättest am Ende des Tages nur 5 Euro oder weniger in der Tasche (und die Mexikaner lieben ihre Kinder trotzdem übrigens und geben auch diese 5 Euro für die Kleinen aus-)
Wie kommst du dazu den Mutterstatus mit einem tierischen gleichzusetzen- bei der Gelegenheit ergibt sich auch die Frage welches Muttertier wohl verpasst hat, dich kräftig an die Wand zu klatschen-

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28. Juli 2003 um 10:59

Kind? Muss nicht sein.
Wir (mein Mann und ich) haben auch keine Kinder. Wir wollten anfangs keine, da ich noch mitten im Studium war. Mit Verhütung ist seit 6 Jahren auch Schluss, da ich diverse Allergien hab. Kind ist trotzdem keins gekommen. Egal...ich bin der Meinung, daß es für manche eh besser ist, keine Kinder zu kriegen. Es ist ein Trugschluss zu sagen, ein Kind macht das Glück vollkommen. Es gibt sicher viele Familien, in denen ihre Kinder nicht willkommen waren, und die Kinder auch (leider) so aufgezogen werden.
Als Kind möchte ich nicht in so einer Familie aufwachsen...
Ich bin ganz froh, daß ich keine Kinder habe, obwohl ich nicht kinderfeindlich bin. Mein Neffe kommt mich oft besuchen, und ich habe ihn sehr gerne um mich. Aber ich bin auch froh, wenn er abends wieder zu seinen Eltern geht.

Muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er/sie Kinder haben will, oder nicht.

Lieben Gruß
cara

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15. August 2003 um 21:18

Auch ohne Kinder...
ist das Leben schön!
Auch ich habe die selben Erfahrungen gemacht wie Du.
Seltenst wird es verstanden daß ich keine Kinder möchte.
Dann gerät man schon mal ins Grübeln ob man richtig handelt aber dann höre ich auf mein Bauch und erkenne: Ja! Das ist die für mich richtige Entscheidung.
Unsere Beziehung ist sehr intensiv. Ich enpfinde sie als ungewöhnlich harmonisch und verliebt -noch immer-.
Es ist traurig daß man sich ständig für den Nicht-Kinder-Wunsch rechtfertigen muß, als ob man was "schlechtet" tut.
Wie Du siehst bist Du nicht alleine. Du hast das Recht Dich frei zu entscheiden. Jeder hat eine Wahl! Und jeder hat diese zu respektieren.
Also, Kopf hoch und Alles Gute!
VLG Princesa

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14. November 2003 um 10:29

SUCHE KINDERLOSE PAARE aus Norddeutschland
Die Sendung NDR-Aktuell plant fuer Mittwoch den 19.11.03 eine komplette Sendung ueber "Dtl. will keine Kinder mehr". Das ist natuerlich sehr ueberspitzt formuliert. In einem unserer Beitraege wollen wir ein kinderloses Paar portraetieren, die bewusst keine Kinder wollen und sich dafuer schon erst recht nicht schaemen oder rechtfertigen wollen.
Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen, wo ich ein solches Paar finden koennte???
ueber Tipps waere ich sehr dankbar:
n.boelhoff.fm@ndr.de

Vielen Dank im voraus!!!
Nicole Boelhoff

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14. November 2003 um 12:17

Das muß
jeder für sich alleine entscheiden. Du bist jetzt 24, da hast du noch Zeit, dich so oder so zu entscheiden. Manchmal sieht man einiges nach Jahren anders,je nach den gemachten Erfahrungen. Manchmal bleibt man aber auch bei seiner ehemaligen Meinung.
Eine 100% Entscheidung stände hier nur an, falls einer von euch sich sterilisieren lassen wollte.Ansonsten müßt ihr euch doch gar nicht festlegen.
Bürgerpflicht ist meiner Meinung nach nicht das Kinder kriegen, sondern miteinander menschlich - und zwar im positiven Sinne -umzugehen. Und zwar mit den Erwachsenen, mit den Kindern.
Eine andere Meinung haben, wird selten gerne gesehen/gehört. Aber da es sich um euer Leben handelt, zählt doch eigentlich nur eure eigene, oder? Ihr müßt schließlich so oder so mit den Konsequenzen leben.
Kinder sind eine Bereicherung fürs Leben, aber kein Muß,keine Pflicht, keine Garantie fürs Glücklichsein. Und manchmal auch Grund für viele Sorgen.
Gewählte Kinderlosigkeit hat auch nicht immer was mit Egoismus und Kinderfeindlichkeit zu tun. Wie es oft vorgeworfen wird.

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15. November 2003 um 11:22

Stehe dazwischen
interessante diskussion
ich stehe genau in der mitte der schon geäußerten meinungen - ja, ich kriege strahleaugen bei kindern und habe ein ganz zärtliches gefühl für kleine menschen. gleichzeitig bin ich mir meiner riesengroßen verantwortung bewusst, die ich als mutter habe. gerade jetzt, wo ich mich viel mit entwicklungspsychologie beschäftige (n muss), erfahre ich von immer wieder neuen möglichkeiten, dem kleinkind nicht gerecht zu werden ... puh.
gerade weil ich kinder sehr liebe und gerade weil ich mich viel mit dem thema (studium) befasse, möchte ich es "richtig gut" oder meinetwegen "richtig" machen ... weil ich weiß, dass man so vieles "falsch" machen kann. ich habe ein gutes bauchgefühl und traue (ihm und) es mir zu, darum geht es nicht, sondern um das wissen einer "seele", die zwar sehr widerstandsfähig ist, aber gleichzeitig auch so ... schutzlos ...
ohje, kann das jemand nachvollziehen?
ich kann jeden nur zu gut verstehen, der sagt, dass kinder nichts für ihn sind. kinder sind nicht einfach nur "nachwuchs", sondern individuen; kein teil von mir selbst sondern etwas eigenes.
ich kann auch die abtreibungsgegner nicht verstehen, die sagen, dass jedes leben an sich einen eigenwert hat, ganz unabhängig von den umständen ... das sehe ich nicht so.
liebe, aber verwirrte grüße von peas


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27. November 2003 um 13:44

Wollte früher auch nie Kinder!
Ich wollte früher mit meinem Mann auch nie Kinder haben. Er war noch schlimmer als ich! Wir konnten tun und lassen was wir wollten, weggehen, Reisen usw. abgesehen vom "Doppelverdienst" spitze... Aber dann wurde ich mit 31 Jahren plötzlich schwanger! Vom ersten Tag der Schwangerschaft an war ich wie gewandelt, mein Mann ausserdem auch. Es war die schönste Zeit die wir mit einander verbracht haben. In meiner Schwangerschaft ging es mir nicht einen Tag schlecht. Ich habe andere Mütter kennengelernt, bin nach einem Jahr auch wieder stundenweise arbeiten gegangen, und ich könnte mir ein anderes Leben mitlerweile nicht mehr vorstellen.Mitlerweile gehe ich halbtags arbeiten, Sohnemann in die Schule, besser gehts wirklich nicht. Mein Mann vergöttert unseren Sohn! Er ist ein spitzen Vater(so was gibts wirklich!) Uns geht es sehr gut in unserer Kleinfamilie! Als ich jünger war, wäre es für mich unpassend gewesen Mutter zu sein, denn ich bin viel und gerne ausgegangen. Aber irgendwann hat man das Night Life auch satt, und man setzt andere Prioritäten.heute gehe ich auch aus, dann aber mit einer Freundin, da einer meistens beim Kind ist. Man wird älter, irgendwann ist man 60 oder 70. Wie schön ist es dann, Kinder, Enkelkinder usw. zu haben. Ich bin fest der Überzeugung, daß Frauen ab einem bestimmten Alter, es bereuen, nie ein Kind bekommen zu haben, aber dann ist es zu spät. Ab 40 sieht es schon schlecht aus. Mit 50 kommen die Wechseljahre...Und was ist, wenn der geliebte Partner, dann plötzlich eine jüngere Frau kennenlernt, und sich dann doch für ein Kind entscheidet? Dann sitzt die Frau alleine da, und nichts ist mehr rückgängig zu machen...Aber, jeder so wie er es mag!!

Grüße

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1. Dezember 2003 um 9:59
In Antwort auf winnie_12164884

Stehe dazwischen
interessante diskussion
ich stehe genau in der mitte der schon geäußerten meinungen - ja, ich kriege strahleaugen bei kindern und habe ein ganz zärtliches gefühl für kleine menschen. gleichzeitig bin ich mir meiner riesengroßen verantwortung bewusst, die ich als mutter habe. gerade jetzt, wo ich mich viel mit entwicklungspsychologie beschäftige (n muss), erfahre ich von immer wieder neuen möglichkeiten, dem kleinkind nicht gerecht zu werden ... puh.
gerade weil ich kinder sehr liebe und gerade weil ich mich viel mit dem thema (studium) befasse, möchte ich es "richtig gut" oder meinetwegen "richtig" machen ... weil ich weiß, dass man so vieles "falsch" machen kann. ich habe ein gutes bauchgefühl und traue (ihm und) es mir zu, darum geht es nicht, sondern um das wissen einer "seele", die zwar sehr widerstandsfähig ist, aber gleichzeitig auch so ... schutzlos ...
ohje, kann das jemand nachvollziehen?
ich kann jeden nur zu gut verstehen, der sagt, dass kinder nichts für ihn sind. kinder sind nicht einfach nur "nachwuchs", sondern individuen; kein teil von mir selbst sondern etwas eigenes.
ich kann auch die abtreibungsgegner nicht verstehen, die sagen, dass jedes leben an sich einen eigenwert hat, ganz unabhängig von den umständen ... das sehe ich nicht so.
liebe, aber verwirrte grüße von peas


Mir geht es genauso
wie dir. Ich erfahre auch durch meine Ausbildung (zur Erzieherin) viel über die Kleinen und die möglichkeiten sie zu fördern und wieviel Schaden man anrichten kann. Ich traue mich auch nicht die Verantwortung dafür ein ganzes Leben lang zu tragen. Es ist unheimlich schwer diese Entscheidung zu treffen. Aber ich kann dich voll und ganz verstehen, weil es mir genauso geht.
LG
Sue

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1. Dezember 2003 um 10:02
In Antwort auf haylie_12673227

Wollte früher auch nie Kinder!
Ich wollte früher mit meinem Mann auch nie Kinder haben. Er war noch schlimmer als ich! Wir konnten tun und lassen was wir wollten, weggehen, Reisen usw. abgesehen vom "Doppelverdienst" spitze... Aber dann wurde ich mit 31 Jahren plötzlich schwanger! Vom ersten Tag der Schwangerschaft an war ich wie gewandelt, mein Mann ausserdem auch. Es war die schönste Zeit die wir mit einander verbracht haben. In meiner Schwangerschaft ging es mir nicht einen Tag schlecht. Ich habe andere Mütter kennengelernt, bin nach einem Jahr auch wieder stundenweise arbeiten gegangen, und ich könnte mir ein anderes Leben mitlerweile nicht mehr vorstellen.Mitlerweile gehe ich halbtags arbeiten, Sohnemann in die Schule, besser gehts wirklich nicht. Mein Mann vergöttert unseren Sohn! Er ist ein spitzen Vater(so was gibts wirklich!) Uns geht es sehr gut in unserer Kleinfamilie! Als ich jünger war, wäre es für mich unpassend gewesen Mutter zu sein, denn ich bin viel und gerne ausgegangen. Aber irgendwann hat man das Night Life auch satt, und man setzt andere Prioritäten.heute gehe ich auch aus, dann aber mit einer Freundin, da einer meistens beim Kind ist. Man wird älter, irgendwann ist man 60 oder 70. Wie schön ist es dann, Kinder, Enkelkinder usw. zu haben. Ich bin fest der Überzeugung, daß Frauen ab einem bestimmten Alter, es bereuen, nie ein Kind bekommen zu haben, aber dann ist es zu spät. Ab 40 sieht es schon schlecht aus. Mit 50 kommen die Wechseljahre...Und was ist, wenn der geliebte Partner, dann plötzlich eine jüngere Frau kennenlernt, und sich dann doch für ein Kind entscheidet? Dann sitzt die Frau alleine da, und nichts ist mehr rückgängig zu machen...Aber, jeder so wie er es mag!!

Grüße

Hi
also die Aussage das Männer irgendwann eine jüngere Kennenlernen und dann plötzlich Kinder wollen, finde ich blödsinn. Wenn eine Beziehung auseinander geht, dann mit und ohne Kinder. Mein Mann möchte auch keine Kinder und er ist sogar bereit sich dafür Sterilisieren zu lassen, was er selber vorgeschlagen hat. Und dann sucht er sich wohl eine Jüngere die schon ein Kind hat. Oder wie ist dann deine Theorie darauf?????
Das finde ich doch nun wirklich übertrieben. Eine Beziehung bleibt doch nicht nur bestehen, weil ein Kind vorhanden ist.
Wieviele Paare lassen sich scheiden und es existieren Kinder in der Ehe?????
Ich glaube es lassen sich mehr Paare scheiden die Kinder haben als umgekehrt.
Den Standpunkt finde ich ziemlich weit hergeholt.

LG
Sue

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1. Dezember 2003 um 10:19
In Antwort auf ines_12373865

Siehste es geht doch
Liebe Mamelick

Liebe Mamelick - Leute wie Dich finde ich Klasse. Du bist gluecklich mit Deinen Kindern, haengst aber diejenigen nicht an den Pranger die nicht so denken wie Du. Hut ab!

An alle anderen Muetter in diesem Strang, die uns auch weiterhin einreden, das wir Kinder haben muessen - Ihr habt es noch immer nicht kapiert. Wir wollen einfach nur als das akzeptiert werden was wir sind: kinderlos - keine Schwerverbecher! Wir akzeptieren Euch doch auch.

Meine beste Freundin liebt Kinder und konnte leider nur eins bekommen. Ich bin gerne mit Ihr und Ihrer Tochter zusammen, bin auch die Patentante fuer ihr Goldstueck (ein toll erzogenes Kind, welches ich von Herzen gern habe, aber troztdem kein eigenes will) und weiss wohl was fuer eine Aufgabe ich da auf mich genommen habe. Ich akzeptiere, dass Mutter sein fuer meine Freundin das Allertollste ist und sie akzeptiert dass fuer mich Freiheit und Ungebundenheit das allertollste ist. Auch wenn ich die Fuenfzig ueberschreite wird sich meine Einstellung nicht aendern.
Was waere Euch Muttertieren denn lieber, dass ich schwanger werde nur weil das halt so sein muss, schliesslich ist das mein Sinn auf Erden? Dann muesst Ihr aber auch in Kauf nehmen, dass ich den kleine Hosenscheisser an die Wand klatsche, weil er/sie mit dem Schreien nicht aufhoert! Ich kann mit Kindern nichts anfangen, 99% nerven mich total ab. Aber Ihr haettet lieber eine Rabenmutter als eine die 100%ig hinter Ihrer Entscheidung steht?
Es gibt keine Gebrauchsanweisung dafuer wie wir unser Leben zu leben haben und ich moechte es halt ohne Kinder tun - lasst mir doch die Freude. Ich lasse Euch doch auch die Freude am Kinderkriegen.
Ich arbeite hart und lange fuer mein Geld und sehe nicht ein, es dem rotzfrechen Nachwuchs in den Rachen zu schmeissen. Wenn immer ich in Foren schaue, sehe ich andauern Eltern jammern und stoehnen, dass alles so teuer ist und sie kein Geld haben. Und dafuer wird dann Vatter Staat angeklagt....hat der Staat Euch mit vorgehaltener Pistole gezwungen Kinder in die Welt zu setzen? Nein, es war Eure eigene Entscheidung, damit muesst Ihr jetzt leben.
Und waehrenddessen leben wir kinderlosen, boesen Menschen ganz hervorragend mit unseren Ersparnissen auf der Sonneninsel, die wir ausserhalb der Schulferien buchen koennen.

Ach, das Leben ist schoen *gg*

Toll,
was du da geschrieben hast. Du sprichst mir wirklich aus der Seele.
Ich liebe Kinder, denn ich arbeite ja auch mit ihnen, aber ich bin froh, wenn ich abends die Tür zu mache und ich weiß das ich meine Ruhe habe. Ich habe mein ganzes Geld für mich. Muss nicht ständig ein schlechtes Gewissen haben, weil ich für meinen Partner nicht genug Zeit habe und er sich vernachlässigt fühlt. Man kann in Ruhe auf einen Urlaub sparen. Man muss sich nicht ständig sorgen machen.
Es ist so schön ohne Kinder. Ich bin jetzt 21 Jahre und seit ein paar Wochen ist es mir bewusst geworden das ich keine Kinder möchte. (Mein Schatz wollte sowieso keine.) Vorher war ich immer der Meinung ich will unbedingt ein Kind. Aber jetzt wo ich mir der Verantwortung dem Kind gegenüber bewusst bin, möchte ich das nicht mehr. Es ist ja nicht nur füttern, sich sorgen machen, es beschäftigen. Man muss es fördern in seiner Entwicklung. Man muss ihm anregungen geben damit es sich richtig gut Entwickeln kann und keine Defiziete aufweist. In der heutigen Gesellschaft ist es ganz schön schwer dem Kind die anregungen zu geben die es braucht.
Ich gebe den Kindern während meiner Arbeit alles was in meiner Macht steht. Also fördere sie so gut wie möglich, aber ich bin froh das ich diese Verantwortung nicht auch noch zu Hause habe.

Sue

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1. Dezember 2003 um 10:25
In Antwort auf omid_12083546

Viele Argumente
politischer Natur sprechen gegen deine geäußerten Standpunkte - von wegen hart arbeiten etc. dein Standpunkt ist politisch so antiquiert, daß ich gar nicht darauf eingehen möchte (nur so viel, wäre es nicht in die Köpfe eingesickert, daß auch Kinder erziehen "Arbeit" ist, dann gäbe es wohl kein Erziehungsgeld und kein Kindergeld. Die Beträge sind zwar immer noch zu gering, jedoch eine Anerkennung des Status Mutter und oder Hausfrau.
Vielleicht fragst du dich auch mal, auf welchem Rücken du denn so viel Geld anscheinend hart verdienst- denk mal ein bisschen global. Du kannst nur so viel verdienen, weil die erste Welt auf dem Rücken der zweiten und dritten floriert. Wärst du in Mexiko geboren könntest du ruhig weiter so schön hart arbeiten und sogar noch ein bisschen härter und hättest am Ende des Tages nur 5 Euro oder weniger in der Tasche (und die Mexikaner lieben ihre Kinder trotzdem übrigens und geben auch diese 5 Euro für die Kleinen aus-)
Wie kommst du dazu den Mutterstatus mit einem tierischen gleichzusetzen- bei der Gelegenheit ergibt sich auch die Frage welches Muttertier wohl verpasst hat, dich kräftig an die Wand zu klatschen-

Gehts noch????
Du scheinst ja mächtig für Kinder zu sein und ganz mächtig gegen leute die keine Kinder wollen.
1. Leben wir nicht in der zweiten oder dritten Welt.
Und
2. Hat jeder das Recht sich so zu entscheiden wie er möchte, ohne an die Wand geklatscht zu werden.

Es kann ja wohl nicht wahr sein das du diese Meinung so verurteilst. Es muss doch nicht jeder Kinder kriegen. Und wir leben nun mal in Deutschland und nicht in Mexiko. Wir haben unseren Lebensstandart, müssen wir jetzt so leben wie in Mexiko nur damit wir wissen wie es ist wenn man kein Geld hat und seine Kinder trotzdem liebt????
Meinst du die würden anders handeln als wir, wenn sie in der gleichen Situation wären???? Wir sind nunmal eine Konsumorientierte Gesellschaft, warum sollte man das dann nicht so ausleben????
Warum sollte man sein eigenes Leben nicht so schön gestallten wie man es möchte und wie es möglich ist?????
Muss man sein Leben für die Kinder opfern????
Es gibt genug Menschen die 3 - 13 Kinder zur Welt bringen, die sorgen schön für den Nachwuchs und das wir nicht Aussterben.....
Sollen wir lieber schlechte Mütter sein, als gar keine????
Sollen wir so enden wie viele die ihre Kinder aus dem Fenster schmeißen oder ermorden, weil sie es einfach nicht mehr aushalten?????
Ist das besser als keine Kinder zu haben?????

Du solltest deine Meinung mal überdenken, oder besser dich sollte man mal an die Wand klatschen......

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1. Dezember 2003 um 10:28
In Antwort auf raj_11949146

Meine Meinung
Ich bin der Meinung das viele Dinge dazu führen können, ein bewusst kinderloses Leben zu führen.

1. Fehlender biologischer Antrieb
2. Man ist mit dem falschen Partner zusammen
3. Man hat die eigene Kindheit, oder die Eltern nicht in bester Erinnerung
4. Angst vor Veränderung

und wahrscheinlich noch vieles mehr.
Nicht gleich hauen, ich gewähre jedem das Recht Begründung 1 zu wählen.

Was mir immer etwas unverständlich, in der Argumentation von Menschen, die keine Kinder haben wollen, erscheint, ist folgendes:
Das Kind wird immer wie ein fremdes Wesen ("Das Kind") beschrieben. Als ob man es ans Bein geheftet bekommt und nun glücklich sein müßte. Das Kind ist doch Teil von einem selbst! Und sorry, wer sein eigenes Kind so intensiv ablehnt, der lehnt sich doch irgendwo auch selbst ab. Denkt mal drüber nach.

Schönes WE
entity


Vielleicht....
....möchte man einfach aber auch nur das beste für das Kind und hat das Gefühl es ihm nicht geben zu können........

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1. Dezember 2003 um 10:41
In Antwort auf omid_12083546

Es muß nicht jeder Kinder haben
das ist vollkommen richtig.
Jedoch- wenn Leute heftig auf was reagieren, dann weil es meistens einen Nerv trifft. Z.B. gibt es ja auch einen heftigen Aufschrei, wenn eine Kindervergewaltigung bekannt wird oder ein besonders fieser Mord. Da sagen die Leute ja auch nicht: oh, diese Leute, die gemordet etc. haben, sind halt einfach anders in ihrem Wesen.
So ähnlich ist es auch mit der Kinderfrage. Kinder haben ist etwas Archaisches, tief in unserer Spezies verankert, genetisch und auch psychologisch. Auch spirituell gesehen sind Kinder etwas ganz Besonderes, die Krönung einer Liebe auch das Hinauswachsen des Einzelnen über sich selbst. Man wirft sich über den eigenen Tod hinaus in den Strom der Evolution/weiteren Entwicklung.
Alles ganz wichtige, fundamentale Aspekte unseres Menschseins. Deshalb sollte man auch die Menschen verstehen, die bewußt Kinderlose unverständig ansehen.
Ich selbst habe auch viel im Leben gemacht, vielleicht drei Leben auf einmal gelebt. Jetzt habe ich ein Kind. Ich wollte immer schon Kinder haben, habe aber recht lange gewartet, weil ich mich erstmal ausgelebt habe. Jetzt habe ich einen Sohn und ich muß sagen, daß ist so ziemlich das größte und beste Erlebnis in meinem Leben. Ich bin wahnsinnig froh, daß ich nochmal die Kurve gekratzt habe und wahnsinnig stolz und happy, daß es ihn gibt.
Die Bereitschaft Kinder zu haben, ist vielleicht doch eine Frage des Alters bei Lebenshungrigen. Irgendwann ist das sich-Austoben zuende und irgendwann langt das alles-nur-für-sich-selbst-machen nicht mehr.
Zumindest ist das eine Möglichkeit. Also denke ich, dass bei euch hier im Forum noch nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit gesprochen ist.

Ich bin kein Typ
der sehr gern ausgeht. Ich bin eher so der Couch hocker wie mein Mann auch. Wir lieben unsere Ruhe und das wir einfach so den Tag genießen können. Das wir ein Wochenende haben an dem wir einfach nur Faulenzen können. Wir haben unsere Haustiere und irgendwie reicht uns das auch. An die muss man auch denken, aber halt nicht 24 h am Tag.

Ich habe wirklich nichts gegegen Kinder, aber ich liebe mein Leben so wie es ist. Ich bin gern zu Hause geh nicht oft weg. Ich liebe meine Arbeit, wo ich mit Kindern arbeite. Ich habe Kinder um mich und bin froh das es nicht meine eigenen sind.

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1. Dezember 2003 um 10:48
In Antwort auf omid_12083546

Das war kein direkter Vergleich
sondern ein Beispiel für ähnlich verankerte gefühlsmäßig starke Reaktionen in Menschen. Die Kinderlosen regen sich ja darüber auf, wenn Leute mit Kindern Kommentare abgeben, die indirekt oder direkt darauf schließen lassen, daß sie ihren Lebenstil nicht in Ordnung finden.
Ich wollte das Problem in diesem Sinne von der eher philosophischen Seite beleuchten. Man muß sich fragen, wieso reagieren die Leute so stark darauf, wieso ist das ein emotionales Reizthema wie z.B. Mord, Totschlag, Kindesmißhandlung/mißbrauch etc. Das läßt auch keinen kalt und jeder hat eine dezidierte Meinung dazu. Und sogar eine moralische Vorstellung davon, wie mit solchen Leuten zu verfahren hat, es gibt also die Vorstellungen von richtig und falsch in den Köpfen der Menschen. Auch in punkto Kinderhaben ist das so.
Sogar in den Religionen ist übrigens das Kinderhaben an erster Stelle, im Christentum z.B. (auch im Islam, im Hinduismus) Die Ehe und eheähnliche Gemeinschaft ist zur Fortpflanzung da, was die Meinung dieser Religionen anbelangt - jetzt nicht gleich wieder in die Luft gehen!!!- diese Einstellung oder Aufforderung kann man ja zur Diskussion stellen- allerdings zeigt, daß sogar in den Religionen das Kinderhaben als moralischer Imperativ verankert ist, wie tief das Kinderhaben-wollen/sollen in den Menschen verankert ist.
Das wollte ich sagen und darüber kann man doch wohl reden.

OK,
also nur weil es in Religionen und in unserem Unterbewusstsein so verankert ist müssen jetzt alle Frauen Kinder bekommen....

OK mädels dann legt mal los. Werdet unglücklich, weil ihr Kinder zeugen sollt. Seht ihr es denn nicht es steht in der Religion und es war schon vor urzeiten so das Frauen Kinder bekommen haben (die hatten zwar nicht die möglichkeit zu verhüten, aber das steht ja nicht zur diskussion). Also schmeißt die Verhütungsmittel weg, zeugt Kinder so viele ihr könnt. Macht euch unglücklich um dem urinstinkt nicht zu widerstehen.

Hört ihr den Schrei nicht. Alles sind verpflichtet Kinder zu bekommen. Sonst ist eurer Leben nicht Lebenswert, eurer Leben hat ohne Kinder keinen Sinn. Eure Männer verlassen euch, wenn ihr keine Kinder bekommt, ihr seid egoistisch, wenn ihr keine wollt. Aber tötet die Kinder nicht, wenn sie zu viel werden für euch, das ist nicht gut. Und mal sehen, ist es in der Religion erlaubt Kinder zur Adoption frei zu geben?????
Dann macht es doch so, zeugt Kinder überfüllt die Waisenhäuser und Heime und versaut den Kindern ihr leben damit. Mensch so können wir alle glücklich werden, weil wir der Religion und dem Urinstinkt gefolgt sind.....

Oh man ist das ein schwachsinn. Ich lieg hier gleich am Boden vor lachen.

Es geht darum das wir Akzeptieren das andere Kinder bekommen aber wir werden nicht Akzeptiert das wir keine Wollen. Da liegt der Unterschied......

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2. Dezember 2003 um 18:35

Ach nee...
Wollte ich nicht, sorry! Habe nur ein Bsp.aus dem Bekanntenkreis meines Onkels genommen, dort gab es wirklich so einen Fall. ich fands der Frau gegenüber mies. Es stimmt, daß die wenigsten Familien nicht intakt sind! Meine war es auch nicht, obwohl wir 2 Geschwister sind. Ich lebe nur ein anderes Leben als meine Eltern, mit oder ohne Kind. Möchte Euch auch nicht ein Kind aufzwängen. Wenn ihr keine mögt, dann lasst es einfach. Das Argument, mit Kinderhasssern usw. finde ich echt schlecht! Ihr seid doch auch mal Kinder gewesen oder nicht? Ich bin bestimmt keine Glucke oder Übermutter, dazu denke ich auch zu viel an mich selber. Wobei mein Sohn da nicht zu kurz kommt. Ich freue mich auf jeden Fall dass ich ein Kind habe, und besonders Weihnachten usw. Was gibt es schöneres ?

Alles Gute, und viele Grüße

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2. Dezember 2003 um 18:48
In Antwort auf lexa_12917016

Hi
also die Aussage das Männer irgendwann eine jüngere Kennenlernen und dann plötzlich Kinder wollen, finde ich blödsinn. Wenn eine Beziehung auseinander geht, dann mit und ohne Kinder. Mein Mann möchte auch keine Kinder und er ist sogar bereit sich dafür Sterilisieren zu lassen, was er selber vorgeschlagen hat. Und dann sucht er sich wohl eine Jüngere die schon ein Kind hat. Oder wie ist dann deine Theorie darauf?????
Das finde ich doch nun wirklich übertrieben. Eine Beziehung bleibt doch nicht nur bestehen, weil ein Kind vorhanden ist.
Wieviele Paare lassen sich scheiden und es existieren Kinder in der Ehe?????
Ich glaube es lassen sich mehr Paare scheiden die Kinder haben als umgekehrt.
Den Standpunkt finde ich ziemlich weit hergeholt.

LG
Sue

Hallo Sue,
Ich gebe Dir Recht! Trennungen haben bestimmt nichts mit Kindern zu tun. Ich kann Dir nur eines sagen, es mag zwar sein, dass es auch Fam.gibt, wo die Eltern einfach ins Heim abgeschoben werden, weil sich die Kinder nicht mehr drum kümmern, aber ich kenne auch Fälle, wo Frauen im "Alter" ab 50 alleine leben, und weder Mann noch Kinder haben, und sehr unglücklich sind. Beides ist krass. Aber immer nur zu zweit durch die Welt laufen, auf Dauer nicht sehr prickelnd!Mit 20 oder 30J.bestimmt, danach nicht mehr. Einer meiner Freunde ist mitlerweile 41 Jahre alt. Er hatte es damals mitverfolgt, wie ich schwanger war und später Mutter geworden bin. Er hatte in der Zeit immer wechselnde Beziehungen, und mitlerweile ist er wieder solo. An Weihnachten, sitzt er womöglich auch alleine zuhause rum, weil alle mit ihrer Fam.feiern. Seine Mutter ist tot.
Insgeheim wünscht er sich auch eine intakte Fam.mit Kind! Ich hätte im Nachhinein nichts anders gemacht. ! Ein Kind, einen tollen Job, einen Partner, Urlaub ,usw. es mangelt an nichts. Aber von nichts kommt nichts..

Viele Grüße an Dich, auch ohne Anhang!!

Grüße

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15. Januar 2004 um 14:58

Erstaunlich.....
hat zwar nix mit Deiner Frage zu tun, aber ich wundere mich sehr darüber wieviele Frauen im Forum Mama & Co. - Kinder und Erziehung posten die nach eigenen Aussagen "Keine Kinder haben" oder "Keine Kinder wollen"..... Da bin ich dann doch ein bisschen ratlos. Gebt ihr kinderlosen Frauen dann auch Eure Ratschläge ab, wenn verzweifelte Mütter mit ihren kids nicht mehr weiter wissen? Grundsätzlich soll jeder für sich selbst entscheiden ob er Kinder will oder nicht. Menschen die das nicht verstehen sind einfach dumm. Es ist keine Bürgerpflicht, aber schön ist es trotzdem
hmpf

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16. Januar 2004 um 18:58

Ihr...
dürft Euch doch nicht Irre machen lassen
Mensch,Ihr seid beide 24 Jahre jung,lebt Euer Leben,geht Tanzen und erfreut Euch an Kindern der anderen
Ich bin Mutter von 2 Kindern(wollen aber noch eines
Und ich finde es besser man entscheidet sich gegen ein Kind und Verhütet anständig damit es nicht unnötigerweise Weggemacht werden muss,als wie wenn man hingeht und eines kriegt und es dann bereut.
Wer weis denn von uns wie es bei Euch in 5 oder 10 Jahren aussieht?Vieleicht habt Ihr dann ja den Wunsch nach einem Baby und wenn dann auch nicht,dann ist das doch kein Verbrechen,oder?Mich hat ja keiner dazu gezwungen Kinder zu bekommen sondern ich habs mir gewünscht.
Also bleibt mal locker und wenn Euch Irgendwelche Leute deswegen angreifen,dann sind das vieleicht gerade die,die es bereuen?!?!?!
lg tina1808

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16. Januar 2004 um 19:04
In Antwort auf felek_12319002

Erstaunlich.....
hat zwar nix mit Deiner Frage zu tun, aber ich wundere mich sehr darüber wieviele Frauen im Forum Mama & Co. - Kinder und Erziehung posten die nach eigenen Aussagen "Keine Kinder haben" oder "Keine Kinder wollen"..... Da bin ich dann doch ein bisschen ratlos. Gebt ihr kinderlosen Frauen dann auch Eure Ratschläge ab, wenn verzweifelte Mütter mit ihren kids nicht mehr weiter wissen? Grundsätzlich soll jeder für sich selbst entscheiden ob er Kinder will oder nicht. Menschen die das nicht verstehen sind einfach dumm. Es ist keine Bürgerpflicht, aber schön ist es trotzdem
hmpf

Hallo starshine40
wundere mich sehr darüber wieviele Frauen im Forum Mama & Co. - Kinder und Erziehung posten die nach eigenen Aussagen "Keine Kinder haben" oder "Keine Kinder wollen".....
??????????????????????????????????
Muss man das Nachvollziehen und verstehn können,was Du da geschrieben hast?Also ich denke es gibt hier in den ganzen Forumen genug Platz für Jedermann
Und ich hab mir auch schonmal einige sehr gute Tipps von "NICHT ELTERN" zu Herzen genommen und stell Dir vor,die haben geholfen
Ich denke man muss nicht selbst Mutter sein um einer Mutter mit Rat und Tat zur Seite stehn zu können,oder?

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24. Februar 2004 um 11:17

Kinderlose Paare
Hallo!
Ich bin die Anita und seit über 12 Jahren weiß ich, daß ich keine Kinder haben werde. Mein Mann und ich sind trotzdem seit 9 Jahren glücklich verheiratet und wir kommen sehr gut ohne Kinder zurecht. Anfangs gab es Phasen in denen wir mit der Situation fertig werden mussten...doch heute können wir gut damit leben.
Leider kommt es doch sehr häufig vor, daß man von Kollegen, Familienmitglieder etc. auf das Thema Kinder angesprochen wird und mir passiert es recht häufig, daß die Leute dann ziemlich frech reagieren, wenn man sagt, daß man jetzt (mit 37) keine Kinder mehr will. Andererseits binde ich doch auch nicht jedem (am Kaffeetisch) auf die Nase, daß ich keine kriegen kann und warum und wieso.
Mich würde daher mal interessieren wie Ihr so damit umgeht und vielleicht melden sich ja Paare aus der Umgebung (Saarland???)
anima@nett-mail.de

Liebe Grüße,
Anita

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25. Februar 2004 um 19:10

Wow...
Ich muss mich wirklich wundern, dass mein Posting nach so lange Zeit, doch wieder auf der ersten Seite steht...
Anscheinend ist es doch ein Thema mit dem sich viele zu beschäftigen scheinen.
Bei uns ist es weiterhin so (gut, ein halbes Jahr ist auch keine Ewigkeit), dass wir keine Kinder wollen. Uns reicht die Nachbarstochter (1 Monat), die ihre Eltern und uns (durch die hellhörigen Wände) Nachts auf Trab hält

Liebe Grüße
Miss Sophy

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25. Mai 2004 um 12:01
In Antwort auf felek_12319002

Erstaunlich.....
hat zwar nix mit Deiner Frage zu tun, aber ich wundere mich sehr darüber wieviele Frauen im Forum Mama & Co. - Kinder und Erziehung posten die nach eigenen Aussagen "Keine Kinder haben" oder "Keine Kinder wollen"..... Da bin ich dann doch ein bisschen ratlos. Gebt ihr kinderlosen Frauen dann auch Eure Ratschläge ab, wenn verzweifelte Mütter mit ihren kids nicht mehr weiter wissen? Grundsätzlich soll jeder für sich selbst entscheiden ob er Kinder will oder nicht. Menschen die das nicht verstehen sind einfach dumm. Es ist keine Bürgerpflicht, aber schön ist es trotzdem
hmpf

Wo denn schön?
Auch ich bin eine Frau, die sich nie Kinder wünschte. Habe aber nachgegeben, da mein Mann welche wollte. Seit 15 jahren kann ich mich als Mutter (von zwei Mädchen) bezeichnen, die diese Aufgabe sehr gewissenhaft wahrgenommen hat. Mein Mann war der beste Vater, den ein Kind sich nur wünschen kann. Und ist es noch. Trotzdem...: Die älteste Tochter ist seit jeher eine sehr problematische Person. Wegen ihr (15) gehen wir durch die Hölle. Traurig ist es, mitzuerleben, dass ein gutmütiger Mensch wie es mein Mann ist, nun völlig desillusioniert vor den Bruchstücken seines Lebenszieles steht.
Ich sehe mich täglich bestätigt, dass meine ursprüngliche Lebensplanung die richtige Entscheidung gewesen wäre.

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25. Mai 2004 um 12:50
In Antwort auf olyly1

Wo denn schön?
Auch ich bin eine Frau, die sich nie Kinder wünschte. Habe aber nachgegeben, da mein Mann welche wollte. Seit 15 jahren kann ich mich als Mutter (von zwei Mädchen) bezeichnen, die diese Aufgabe sehr gewissenhaft wahrgenommen hat. Mein Mann war der beste Vater, den ein Kind sich nur wünschen kann. Und ist es noch. Trotzdem...: Die älteste Tochter ist seit jeher eine sehr problematische Person. Wegen ihr (15) gehen wir durch die Hölle. Traurig ist es, mitzuerleben, dass ein gutmütiger Mensch wie es mein Mann ist, nun völlig desillusioniert vor den Bruchstücken seines Lebenszieles steht.
Ich sehe mich täglich bestätigt, dass meine ursprüngliche Lebensplanung die richtige Entscheidung gewesen wäre.

Hätte vielleicht schön sein können
ein Kind merkt es wahrscheinlich ganz genau, ob es wirklich willkommen geheißen wird oder nicht. Die "problematischen" sind oft die eigentlich ungewollten.
Und irgendwie sagst du mit deinem letzten Satz: es wäre besser, deine Kinder wären nie geboren worden.
Traurig.
Ich denke, wenn man wirklich will, kann man sich seinen Kindern immer wieder nähern und auf sie zugehen. Dann hat man auch keine Bruckstücke seines Lebens mehr vor sich, sondern Lebewesen, mit denen man so verbunden ist, wie mit niemandem sonst.

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25. Mai 2004 um 13:08

Weiter so...
Lasst Euch unter keinen Umständen überreden, Kinder zu bekommen. Denn, dass Kinder "das Schönste auf der Welt" sind, ist ein Ammenmärchen. Ich habe selber zwei (15 und 12 J.), weiß also wovon ich rede. Das Leben läßt sich doch so fein ohne Kinder gestalten!

Meine Ansichten zum Kinderwunsch sind:

1. Viele Menschen gehen schlicht und einfach mit der Ansicht durchs Leben, Kinder gehören zum Leben dazu. (Warum?)
2. Getrieben von dem Urinstinkt, sich zu vermehren. Was sie aber nicht merken.
3. Die Falle schnappt zu: Denn kleine Babys sind ja sooo niedlich. Aber dann...
4. Nun wundern sich die jungen Eltern, "was sich doch nun alles verändert hat": Sexualleben im Eimer. Mann und Frau in einer ganz anderen Rolle, in der sie sich oft nicht zurecht finden. usw.
5. Warum scheitern so viele Ehen in den ersten Elternjahren? Ist vielleicht doch nicht alles so schön?
6. Dann kommt die Pubertät...

Mein Schlüsselerlebnis war, als mir eine Schulkameradin vor den Kopf warf, ich wäre nicht normal. Weil ich ihr ehrlich sagte, dass ich nie Mutter werden möchte. Sie war schon als Jugendliche jemand, die ihre ganze Freizeit mit "Kinderhüten" verbrachte. Und sich für später auch ganz viele eigene Kinder wünschte. Hat sie auch bekommen, doch der Ehemann ist ihr weggelaufen.



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25. Mai 2004 um 13:17
In Antwort auf olyly1

Weiter so...
Lasst Euch unter keinen Umständen überreden, Kinder zu bekommen. Denn, dass Kinder "das Schönste auf der Welt" sind, ist ein Ammenmärchen. Ich habe selber zwei (15 und 12 J.), weiß also wovon ich rede. Das Leben läßt sich doch so fein ohne Kinder gestalten!

Meine Ansichten zum Kinderwunsch sind:

1. Viele Menschen gehen schlicht und einfach mit der Ansicht durchs Leben, Kinder gehören zum Leben dazu. (Warum?)
2. Getrieben von dem Urinstinkt, sich zu vermehren. Was sie aber nicht merken.
3. Die Falle schnappt zu: Denn kleine Babys sind ja sooo niedlich. Aber dann...
4. Nun wundern sich die jungen Eltern, "was sich doch nun alles verändert hat": Sexualleben im Eimer. Mann und Frau in einer ganz anderen Rolle, in der sie sich oft nicht zurecht finden. usw.
5. Warum scheitern so viele Ehen in den ersten Elternjahren? Ist vielleicht doch nicht alles so schön?
6. Dann kommt die Pubertät...

Mein Schlüsselerlebnis war, als mir eine Schulkameradin vor den Kopf warf, ich wäre nicht normal. Weil ich ihr ehrlich sagte, dass ich nie Mutter werden möchte. Sie war schon als Jugendliche jemand, die ihre ganze Freizeit mit "Kinderhüten" verbrachte. Und sich für später auch ganz viele eigene Kinder wünschte. Hat sie auch bekommen, doch der Ehemann ist ihr weggelaufen.



War das eine Antwort?
aslo dann haben wir uns aber gründlich mißverstanden. Ich finde Kinder gehören unbedingt zum Leben dazu (außer man kann keine bekommen). Und: Kinder sind das Allerschönste und Tollste überhaupt. Bevor ich selbst ein Kind bekommen habe, dachte ich immer nur, dass es wahnsinnig toll sein müßte ein Kind zu bekommen, jetzt hat sich meine Kinderbegeisterung auch auf andere ausgedehnt und ich kann alle kleinen Kinder begeistert anschauen, auch wenn sie natürlich nicht so süß und toll wie mein Kind sind
Alle Kinder sind ein Geschenk Gottes und alle sind einfach wunderbar. Auf die Pubertät bin ich auch gespannt. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß je die Beziehung zu meinem Kind so aus dem Ruder läuft, daß ich mir wünschen würde, ich sei kinderlos geblieben. Und ich werde alles tun von meiner Seite aus, daß auch später unser Verhältnis gut bleibt.
Die Eltern sind doch gefragt das Verhältnis maßgeblich zu gestalten. Und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, daß es Kinder gibt, geben sollte, die aus lauter Bösartigkeit alle Liebe etc. ihrer Eltern abweisen.

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25. Mai 2004 um 14:27
In Antwort auf omid_12083546

Hätte vielleicht schön sein können
ein Kind merkt es wahrscheinlich ganz genau, ob es wirklich willkommen geheißen wird oder nicht. Die "problematischen" sind oft die eigentlich ungewollten.
Und irgendwie sagst du mit deinem letzten Satz: es wäre besser, deine Kinder wären nie geboren worden.
Traurig.
Ich denke, wenn man wirklich will, kann man sich seinen Kindern immer wieder nähern und auf sie zugehen. Dann hat man auch keine Bruckstücke seines Lebens mehr vor sich, sondern Lebewesen, mit denen man so verbunden ist, wie mit niemandem sonst.

Irrtum
Liebe Kalani:
Glaube mir, dass ich meine Kinder immer geliebt habe. Das haben wir ihnen auch gezeigt. Was mich betrifft, habe ich mich später ja auch ganz bewusst für die Kinder entschieden. Und danach mit ihnen zusammen gelebt. Vielleicht zu sehr. Alle Sorgen haben wir von ihnen fern gehalten. Nie haben sie Gewalt, Ängste und Krisen erleben müssen. Stets haben sie ein schönes Wohnumfeld gehabt.

Heute wird uns von unserer ältesten Tochter vorgeworfen, wir würden sie zu sehr einengen, zu sehr behüten: Wir lassen sie nicht rauchen, Alkohol trinken und kontrollieren ihren Umgang. Weil es bei ihr bitter nötig ist. Ja und? Die Eltern ihrer Freundinnen haben in vielerlei Hinsicht schon resigniert, bevorzugen die Bequemlichkeit und gehen lieber Konflikten und Verboten aus dem Weg, statt noch Erziehungsarbeit zu leisten. Ein elterlichen Verhalten, dass sich immer mehr durchsetzt.
Sind diese Kinder etwa die "richtigen" Wunschkinder?

In Foren merkt man an den Antworten deutlich, ob jemand mit kleineren Kindern zusammenlebt. Oder etwa mit pubertierenden. Die erstgenannten sehen vieles (noch) durch die rosarote Brille. Schieben stets den verzweifelten Eltern die Schuld zu.

Eines lass Dir gesagt sein: Mein Mann arbeitet seit Jahrzehnten mit problematischen Kindern. Als Familienbeistand des Jugendamtes betreut er problembelastete Familien. Wir wissen schon seit langem, dass es oft gar nicht an den Elternhäusern liegt, wenn Jugendliche versagen. Sich an keine Regeln halten. Keinen Bock auf Leistungen haben.
Dass immer mehr Kinder, auch aus gutem Hause, tätlich gegenüber ihren Eltern werden.

Glaube Du bitte daran, dass der Mensch gut ist. Dass (alle) Kinder liebenswürdige "Lebewesen" sind, ohne die nichts im Leben läuft.
Ich jedenfalls gestehe mir als Frau ein, dass es auch "ohne" geht.
Wenn ich mich in jungen Jahren gegen Kinder entschieden hätte, hätte ich da jemandem geschadet?
Jetzt, wo ich sie habe, liebe ich sie und werde es immer tun. Heiße sie jeden Tag willkommen.

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25. Mai 2004 um 14:59
In Antwort auf raj_11949146

Meine Meinung
Ich bin der Meinung das viele Dinge dazu führen können, ein bewusst kinderloses Leben zu führen.

1. Fehlender biologischer Antrieb
2. Man ist mit dem falschen Partner zusammen
3. Man hat die eigene Kindheit, oder die Eltern nicht in bester Erinnerung
4. Angst vor Veränderung

und wahrscheinlich noch vieles mehr.
Nicht gleich hauen, ich gewähre jedem das Recht Begründung 1 zu wählen.

Was mir immer etwas unverständlich, in der Argumentation von Menschen, die keine Kinder haben wollen, erscheint, ist folgendes:
Das Kind wird immer wie ein fremdes Wesen ("Das Kind") beschrieben. Als ob man es ans Bein geheftet bekommt und nun glücklich sein müßte. Das Kind ist doch Teil von einem selbst! Und sorry, wer sein eigenes Kind so intensiv ablehnt, der lehnt sich doch irgendwo auch selbst ab. Denkt mal drüber nach.

Schönes WE
entity


Deine Meining
1. Leider bekommen viel zu viele Menschen Kinder, die sich nur vom biologischen Antrieb (Vermehrungsdrang)leiten lassen. Aber denen es an Verstand mangelt, diese Aufgabe auch wahrzunehmen.
2. Man ist mit dem richtigen Partner zusammen. Er reicht mir vielleicht aus, um ein schönes Leben zu führen.
3. Lasse ich gelten.
4. Verständlich.

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25. Mai 2004 um 15:02
In Antwort auf RedDevil1

Angst vor Veränderung
Hallo entity,

ich habe meine Entscheidung für oder gegen Kinder noch nicht endgültig getroffen. Je mehr ich allerdings über das Thema nachdenke, desto eher bin ich gegen eigene Kinder.

Bei mir ist es wohl eine Mischung aus Punkt eins und vier. Gerade bei dem Punkt Angst vor Veränderungen haben es Männer leichter, weil der größte Teil der mit einem Kind verbundenen Veränderungen das Leben der Frau betreffen.
Als Mann muß man nicht die beschwerden einer Schwangerschaft und Geburt in Kauf nehmen, ein Kind bedeutet nicht das berufliche aus etc.
Ich mag meinen Beruf und habe nicht studiert und promoviere jetzt nicht, um mir später meinen Titel über den Wickeltisch zu hängen.
Ich bin kein sehr mütterlicher Typ, für mich wäre ein Leben als Hausfrau und Mutter furchtbar.
Gäbe es bessere Kinderbetreuungsmöglichkeiten in D oder hätte ich einen Partner, der Hausmann werden möchte, stände ich der Kinderfrage wahrscheinlich positiver gegenüber, aber momentan scheint mir der Preis für ein eigenes Kind einfach zu hoch.

Ich habe mir (im Kopf) eine Liste mit allen Pros und Contras gemacht und mir mein Leben mit Kindern bis ins Detail vorgestellt.
Ein Kind braucht 24 Stunden am Tag meine Aufmerksamkeit - Kann ich ihm die geben ohne unzufrieden zu sein?
Mit einem Kind könnte ich viele meiner Hobbys nicht mehr machen- Kann ich darauf verzichten ohne unzufrieden zu sein?
Mit einem Kind wächst die finanzielle Belastung - Können wir uns das leisten ohne uns zu sehr einschränken zu müssen?
Mit einem Kind müsste ich meinen Beruf aufgeben, halbtagsarbeiten ist in meinem Beruf fast unmöglich - Möchte ich viele Jahre zu Hause bleiben?
Diese und noch viele Fragen mehr habe ich mir gestellt und versucht, ehrlich zu beantworten, denn ich denke, ein Kind darf niemals spüren, das man wegen ihm auf etwas verzichten muss.

Gruß

RedDevil

Angst vor Veränderung
Hallo Red Devil

...Außerdem muss man sich sehr darüber im Klaren sein, dass Kinder nicht klein und niedlich bleiben. Von dieser tollen Mogelpackung lassen sich viel zu viele Menschen leiten. Ein toller Trick der Natur!

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25. Mai 2004 um 15:37
In Antwort auf olyly1

Irrtum
Liebe Kalani:
Glaube mir, dass ich meine Kinder immer geliebt habe. Das haben wir ihnen auch gezeigt. Was mich betrifft, habe ich mich später ja auch ganz bewusst für die Kinder entschieden. Und danach mit ihnen zusammen gelebt. Vielleicht zu sehr. Alle Sorgen haben wir von ihnen fern gehalten. Nie haben sie Gewalt, Ängste und Krisen erleben müssen. Stets haben sie ein schönes Wohnumfeld gehabt.

Heute wird uns von unserer ältesten Tochter vorgeworfen, wir würden sie zu sehr einengen, zu sehr behüten: Wir lassen sie nicht rauchen, Alkohol trinken und kontrollieren ihren Umgang. Weil es bei ihr bitter nötig ist. Ja und? Die Eltern ihrer Freundinnen haben in vielerlei Hinsicht schon resigniert, bevorzugen die Bequemlichkeit und gehen lieber Konflikten und Verboten aus dem Weg, statt noch Erziehungsarbeit zu leisten. Ein elterlichen Verhalten, dass sich immer mehr durchsetzt.
Sind diese Kinder etwa die "richtigen" Wunschkinder?

In Foren merkt man an den Antworten deutlich, ob jemand mit kleineren Kindern zusammenlebt. Oder etwa mit pubertierenden. Die erstgenannten sehen vieles (noch) durch die rosarote Brille. Schieben stets den verzweifelten Eltern die Schuld zu.

Eines lass Dir gesagt sein: Mein Mann arbeitet seit Jahrzehnten mit problematischen Kindern. Als Familienbeistand des Jugendamtes betreut er problembelastete Familien. Wir wissen schon seit langem, dass es oft gar nicht an den Elternhäusern liegt, wenn Jugendliche versagen. Sich an keine Regeln halten. Keinen Bock auf Leistungen haben.
Dass immer mehr Kinder, auch aus gutem Hause, tätlich gegenüber ihren Eltern werden.

Glaube Du bitte daran, dass der Mensch gut ist. Dass (alle) Kinder liebenswürdige "Lebewesen" sind, ohne die nichts im Leben läuft.
Ich jedenfalls gestehe mir als Frau ein, dass es auch "ohne" geht.
Wenn ich mich in jungen Jahren gegen Kinder entschieden hätte, hätte ich da jemandem geschadet?
Jetzt, wo ich sie habe, liebe ich sie und werde es immer tun. Heiße sie jeden Tag willkommen.

Das Gute im Menschen
wo fange ich an- hättest du jemandem geschadet ohne Kinder. Sicher nicht.
Klar läuft es ohne Kinder, wenn es z.B. so laufen muß. Aber ich betrachte die Dinge immer auch von einer "höheren" Warte und in einem Buch von John Mumford ist das am besten erklärt. Ungefähr so: es gibt drei große mystische "Kicks": die eigene Geburt, die Geburt des eigenen Kindes und der eigene Tod.
Durch diese Pforten muß man gehen, bzw. das sind die elementaren Mysterien des Lebens. Und deshalb wehre ich mich so gegen diese verkopfte Diskussion ums Kinderkriegen. Es wird immer so behandelt als sei das ein ganz x-beliebiger Punkt im Leben eines Menschen. Kinder ja oder halt doch nicht, was soll's. Meines Erachtens könnte man genauso gut argumentieren: sollte man mit einem Kopf rumlaufen oder nicht.
Verstehst du ein bisschen wie ich das meine?
Warum läuft heutzutage soviel falsch?
Ich weiß es nicht. Habe so meine Verdachtsmomente---
ob alle Menschen von Natur aus gut sind, ich glaube ja. Was mich nicht hindern würde, jemandem, der einem Kind was tut, eine Kugel in den Kopf zu jagen.
Aber in der Theorie denke ich, ist jede "Verfehlung" erklärbar. Z.B. Analyse von Hitler von Alice miller. Kann ich nur empfehlen.
Wie ich mal auf meinen pubertierenden Sohn reagieren werde oder wie der sein wird, weiß ich nicht. Ich denke mal bei Schwierigkeiten würde ich halt immer wieder versuchen auf ihn zuzugehen.
Oft ist die Verstocktheit von teenies ja auch nur Trotz oder Provokation, weil sie merken, dass die Eltern vielleicht nur ihre Ruhe haben wollen, daß echtes Interesse gar nicht besteht. Oder vielleicht wollten sie auch manchmal in die Schranken gewiesen werden, brauchen erstrecht Grenzen. Wie gesagt, darüber kann ich nur theoretisieren.
Auf jeden Fall ist es doch zu hinterfragen, wie aus einem guten Verhältnis zum Säugling/Kleinkind ein schlechtes werden kann. Wo ist man entgleist, wo ist der Fehler gewesen, eine Antwort darauf muß doch in den Biografien zu finden sein.
Ich würde mal so sagen, es liegt immer an den Elternhäusern, wenn was schiefläuft. Woran denn sonst? Und das "gute" Elternhaus ist ja nicht unbedingt das bürgerliche. Das gute ist für mich, wo die Kinder wirklich zu Hause sind/sein dürfen.
na ja, vorerst mal genug.

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