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Kinderlärm

6. April 2014 um 15:29

Hallo, ihr Lieben

Ich hab schon seit langem Probleme mit meinen Nachbarn. Es ist eine albanische Familie mit einem Kleinkind und einem etwa elfjährigen größeren Jungen. Letzterer ist der Einzige, der ruhig ist. Alle anderen schreien um die Wette.

Die Kleine brüllt den ganzen Tag, lärmt im Stiegenhauf auf und ab, poltert durch die Gegend. Die Erwachsenen können sich auch nicht leise unterhalten. Das albanisch klingt sehr aggressiv und unangenehm. Es stört.

Zudem beginnt es am Wochenende schon sehr zeitig am Morgen. Etwa 7-8 Uhr. Dann haben die auch noch ständig Gäste, wieder mit vielen kleinen Kindern, und immer am Wochenende, wo ich mich endlich mal entspannen will von der Arbeit.

Ich hab schon versucht mit ihnen zu reden, aber bis auf den Familienvater kann niemand deutsch, und der hat ein Problem mit Frauen. Er benimmt sich mir gegenüber sehr präpotent. Als ich noch neu in der Wohnung war, hat er von mir gefordert, ich solle das Stiegenhaus putzen. Das heißt, er hat sich beim Vermieter beschwert, dass mein Hund so viel Dreck macht, und der hat mir ausgerichtet, ich solle mich um das Sauberhalten kümmern. Eigenartigerweise sehen die Pfotenabdrücke meiner Hündin aus wie Kinderstiefel.

Eine Zeit lang hab ich es gemacht, damit Harmonie herrscht. Aber als ich mal auf Urlaub war und zurückkam, war das ganze Stiegenhaus verdreckt. Ich hab Fotos geschossen, sie dem Vermieter gezeigt (der daraufhin von den Putzforderungen mir gegenüber absah) und seitdem gibt es keine Höflichkeit mehr. Auf mein Grüßen reagiert niemand und wenn ich mich über den Lärm beschwere, dann höre ich nur dummes Gelächter.

Auch andere Nachbarn beschweren sich schon. Denn man hört es sogar bis ins Nachbarhaus unserer Siedlung.

Laut Gesetz ist Kinderlärm zu dulden und das finde ich ja auch okay. Ich hab früher auch getobt und es gehasst wenn ich ruhig sein sollte. Aber ich stelle einfach fest, dass sich besonders das kleine Mädchen die Seele aus dem Leib brüllen darf, ohne dass einer der Erwachsenen erzieherisch eingreift. Das muss wirklich nicht sein.

Ausziehen möchte ich nicht. Mit Ausnahme von diesen Nachbarn verstehe ich mich mit allen anderen gut und die Umgebung (schön im Grünen) mag ich sehr.

Weiß jemand von euch, ob man sich als Nachbar wirklich derart unzumutbaren Lärm (übertönt sogar meinen Fernseher wenn ich ihn auf volle Lautstärke drehe und geht über Stunden) gefallen lassen muss, auch wenn er sich größtenteils an die Ruhezeiten hält. Also, in der früh geht es ab etwa 7 los und ruhig sind sie spätestens um halb elf.

Wäre sehr dankbar wenn jemand Rat weiß.

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8. April 2014 um 11:03

Also,
MÜSSEN tust du gar nichts.
Wir haben hier fast das gleiche Problem und haben nun folgende Lösung, die auch unser Anwalt gut fand.

50% Mietminderung.
Das macht nicht nur den Vermieter sauer sondern dich vielleicht etwas froh. Den dann MUSS der Vermieter handeln.

führe am besten für knapp 2-3 Wochen ein Lärmprotokoll, mache Fotos von den vergehen die du siehst und so weiter. Sammle beweise am Ende kann dein vermieter nicht anders und wenn du glück hast müssen die Leute eben wieder ausziehen....

Die Familie über uns, muss das nun auch...
wenn es nicht anders geht, geht es nicht.

Ich hoffe du findest bald wieder deine Ruhe.
LG Fraya

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10. April 2014 um 15:22
In Antwort auf fraya00

Also,
MÜSSEN tust du gar nichts.
Wir haben hier fast das gleiche Problem und haben nun folgende Lösung, die auch unser Anwalt gut fand.

50% Mietminderung.
Das macht nicht nur den Vermieter sauer sondern dich vielleicht etwas froh. Den dann MUSS der Vermieter handeln.

führe am besten für knapp 2-3 Wochen ein Lärmprotokoll, mache Fotos von den vergehen die du siehst und so weiter. Sammle beweise am Ende kann dein vermieter nicht anders und wenn du glück hast müssen die Leute eben wieder ausziehen....

Die Familie über uns, muss das nun auch...
wenn es nicht anders geht, geht es nicht.

Ich hoffe du findest bald wieder deine Ruhe.
LG Fraya

Danke
Das ist eine sehr gute Idee. Ich werde mal versuchen was sich machen lässt. Lg, Christine

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10. April 2014 um 17:18

Schreibe dem
Vermieter einen Brief(wenn du das Protokoll und alle anderen Beweise soweit zusammen hast) in dem du, wenn er nichts tut, ankündigst das du die Miete kürzt.
Und eine Frist setzt du am besten auch noch.

Nie ohne Ankündigung die Miete kürzen.
Ich wünsche dir viel Kraft und Geduld.

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10. April 2014 um 17:30

Danke
Ich werde mich mal morgen bei der Arbeiterkammer bezüglich Wohnrecht informieren und dann noch mal mit dem Vermieter reden. Hab ich zwar schon mal, ohne Ergebnis, aber schaden kann es nicht es noch mal zu versuchen.

Lg, Christine

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11. April 2014 um 11:53

Liebe Christine
ich möchte zuerst versuchen, die Situation ein wenig zu "entschärfen" - wenn dies überhaupt möglich ist

Schließlich möchtest du nicht ausziehen und ich bin sicher, dass du Harmonie und ein freundschaftliches Verhältnis, präferieren würdest, als diese konfliktbeladene Situation, die allen Parteien belastet.

Prinzipiell solltest du ersteinmal wissen, dass es zur Mentalität vieler "Nichtdeutscher" gehört, die Kinder jederzeit, mittendrin, am Familienleben teilnehmen zu lassen. Ich glaube das ist ersteinmal wichtig zu wissen - um ausschließen zu können - dass sie dich absichtlich ärgern wollen.

Ich möchte dich jetzt auch nicht in eine "Ecke" oder "Schublade" stecken, weil du höchstwahrscheinlich nicht rassistisch bist. Leider kommt es so rüber, weil du deinen Ausführungen immer wieder in die gleiche Richtung lenkst - ("Albanisch klingt agressiv"/präpotent, Probl. mit Frauen) - das tut Deutsch auch, in fremde Ohren. Und das meine ich nicht in diesem Forum - bestimmt kommt dein Verhalten bei diesen Menschen ebenso .... an. Deshalb finde ich, solltest du ( auch wenns schnwer ist ) versuchen dich von diesen Vorurteilen zu befreien.

Zum Hund - als ehemaliges Hundefrauchen weiß ich, dass Hunde nach dem Gassi schmutzige Pfoten haben und auch Haare verlieren. Und da Gassi auch bei Regen sein muss, kann es einfach nicht sein, dass dein Hund niemals Pfotenabdrücke hinterlässt. Das ist nun mal Fakt und kann für andere, die keine Hunde haben auch "ärgerlich" sein.

" Ich hab Fotos geschossen, sie dem Vermieter gezeigt (der daraufhin von den Putzforderungen mir gegenüber absah) und seitdem gibt es keine Höflichkeit mehr. Auf mein Grüßen reagiert niemand und wenn ich mich über den Lärm beschwere, dann höre ich nur dummes Gelächter. "

>> ich wundere mich über dein "Wundern". Denn du hast deine Nachbarn absichtlich hintergangen - du hättest das Gespräch suchen müssen und darauf bestehen müssen, sich wöchentlich den Putzdienst einzuteilen ( wie es eig. üblich ist ). Hättest du Fotos von "meinem Dreck" gemacht, dann sage ich dir ehrlich, würde ich auch nicht freundlich reagieren.

"Laut Gesetz ist Kinderlärm zu dulden und das finde ich ja auch okay."

>> nein, das findest du nicht. Du sagst es bloß, weil es gesetzlich so festgelegt ist.

"Aber ich stelle einfach fest, dass sich besonders das kleine Mädchen die Seele aus dem Leib brüllen darf, ohne dass einer der Erwachsenen erzieherisch eingreift. Das muss wirklich nicht sein."

>> das kannst du aber nicht feststellen weil du nicht im Geschehen bist - ergo kannst du gar nicht wissen, ob die das Kind gerade ignorieren ( es darf brüllen ) oder ob sie eben erzieherisch eigegriffen haben ( etwas verboten haben ) und das Kind deshalb so brüllt. Ob das nun sein muss oder nicht, kannst du ebenfalls nicht beurteilen.

"Weiß jemand von euch, ob man sich als Nachbar wirklich derart unzumutbaren Lärm (übertönt sogar meinen Fernseher wenn ich ihn auf volle Lautstärke drehe und geht über Stunden (...) "

>> du drehst deinen Fernseher über Stunden auf volle Lautstärke??????? Findest du das nicht ein wenig übertrieben? Findest du das nicht total schräg?

Juristisch kann ich dir keinen Rat geben, ich würde dir auch eher davon abraten gegen Nachbarn ( falls du Harmonie beabsichtigst ) juristisch vorzugehen.

Ich kann dir nochmals raten deine Vorurteile zu überdenken, tolerant zu sein - Verständnis aufzubringen ( zu zeigen ). Zeige Verstädnis ( für die Kinder ) lerne diese Menschen kennen und ich versichere dir, du wirst dort Liebe sehen ( im Umgang mit den Kindern /Freunden ) du wirst Hilfe erfahren ( in jeder Lebenslage ) und du wirst neue, loyale Freunde gewinnen.

Denn eins sollte dir immer klar sein: so wie du anderen begegnest, so begegnen sie dir. Bist du ihnen gegenüber rücksichtslos, werden sie für dich keine Rücksicht haben. Ist doch eig. klar - und das ist bei allen Menschen so. Egal ob klein, groß, schwarz oder braun, egal ob dick oder dünn - egal ob Deutsch oder Albanisch.

Ich wünsche dir, für dich diese Veränderung, dass du deinen Horizont erweiterst. Denn du erntest immer das was du sähst Alles Gute.









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11. April 2014 um 17:28

Liebe Cogito
Tut mir leid, aber kann es sein, dass du nicht viel von dem gelesen oder verstanden hast, was ich geschrieben habe? Du sagst, ich hätte Vorurteile. Das betrifft aber nur den einen Satz, dass ich die albanische Sprache als unangenehm empfinde.

Ich empfinde auch Techno als unangenehm und trotzdem hab ich viele Leute in meinem Freundeskreis, die gerne Techno hören. Nur als Beispiel. Was die Frauenfeindlichkeit besagten Nachbarns angeht, so hat er die schon öfter unter Beweis gestellt. Wenn du das als klischeehaft empfindest, dann ist es eben so.

Im Übrigen werde ich mich über den Rassismusvorwurf gar nicht erst äußern. Du hast dir was aus meinem Text rausgepickt, verdrehst es und willst mir jetzt Vorurteile und Scheuklappendecken anheften. Es tut mir leid, falls du nichtdeutsch sein solltest und dich von dem was ich geschrieben habe getroffen fühlst. Das war nicht meine Absicht. Allerdings solltest du auch überdenken, wie viel davon deinen eigenen Vorurteilen entspringt. Wäre diese Familie österreichisch, dann würdest DU anders über MICH denken. So ist sie aber albanisch, da kann man mit Rassismusvorwürfen vom eigentlichen Thema ablenken.

Desweiteren schreibst du, ich hätte meine Nachbarn hintergangen. Das habe ich nicht! Meine Nachbarn haben mich beim Vermieter angezeigt, ohne ein Gespräch mit mir zu suchen, und ich habe lediglich reagiert, in dem ich nachgewiesen habe, dass der Dreck nicht von mir stammt.

Nein, ich drehe meinen Fernseher nicht über Stunden auf volle Lautstärke. Ich hab nur mal nachgeschaut wie laut ich ihn aufdrehen müsste, um das Gebrüll zu übertönen. Wegen des Lärms hab ich schon öfter ein Gespräch gesucht, kam aber nur blödes Gelächter, wie gesagt.

Wie es in den Wald hallt, so kommt es zurück. Wenn ich geerntet hätte was ich säe, dann wäre zwischen mir und diesen Nachbarn dieselbe Harmonie wie zu allen anderen, und viele meiner anderen Nachbarn haben ebenfalls Migrationshintergrund - und Kinder.

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12. April 2014 um 9:50
In Antwort auf ismene_12380002

Liebe Cogito
Tut mir leid, aber kann es sein, dass du nicht viel von dem gelesen oder verstanden hast, was ich geschrieben habe? Du sagst, ich hätte Vorurteile. Das betrifft aber nur den einen Satz, dass ich die albanische Sprache als unangenehm empfinde.

Ich empfinde auch Techno als unangenehm und trotzdem hab ich viele Leute in meinem Freundeskreis, die gerne Techno hören. Nur als Beispiel. Was die Frauenfeindlichkeit besagten Nachbarns angeht, so hat er die schon öfter unter Beweis gestellt. Wenn du das als klischeehaft empfindest, dann ist es eben so.

Im Übrigen werde ich mich über den Rassismusvorwurf gar nicht erst äußern. Du hast dir was aus meinem Text rausgepickt, verdrehst es und willst mir jetzt Vorurteile und Scheuklappendecken anheften. Es tut mir leid, falls du nichtdeutsch sein solltest und dich von dem was ich geschrieben habe getroffen fühlst. Das war nicht meine Absicht. Allerdings solltest du auch überdenken, wie viel davon deinen eigenen Vorurteilen entspringt. Wäre diese Familie österreichisch, dann würdest DU anders über MICH denken. So ist sie aber albanisch, da kann man mit Rassismusvorwürfen vom eigentlichen Thema ablenken.

Desweiteren schreibst du, ich hätte meine Nachbarn hintergangen. Das habe ich nicht! Meine Nachbarn haben mich beim Vermieter angezeigt, ohne ein Gespräch mit mir zu suchen, und ich habe lediglich reagiert, in dem ich nachgewiesen habe, dass der Dreck nicht von mir stammt.

Nein, ich drehe meinen Fernseher nicht über Stunden auf volle Lautstärke. Ich hab nur mal nachgeschaut wie laut ich ihn aufdrehen müsste, um das Gebrüll zu übertönen. Wegen des Lärms hab ich schon öfter ein Gespräch gesucht, kam aber nur blödes Gelächter, wie gesagt.

Wie es in den Wald hallt, so kommt es zurück. Wenn ich geerntet hätte was ich säe, dann wäre zwischen mir und diesen Nachbarn dieselbe Harmonie wie zu allen anderen, und viele meiner anderen Nachbarn haben ebenfalls Migrationshintergrund - und Kinder.

Hallo Christine
schade, dass du mich missverstanden hast und meine "Botschaft" nicht bei dir ankam Aber das habe ich mir fast gedacht, die Fronten sind scheinbar so verhärtet, dass kein Entgegenkommen mehr möglich ist.

Gern, werde ich auf deine Antwort eingehen.

"Tut mir leid, aber kann es sein, dass du nicht viel von dem gelesen oder verstanden hast, was ich geschrieben habe? Du sagst, ich hätte Vorurteile. Das betrifft aber nur den einen Satz, dass ich die albanische Sprache als unangenehm empfinde."

>> objektiv betrachtet - denn nur das kann ich ( schließlich bin ich in diesem Konflikt nicht pers. involviert ) - liest man aus deinen vorh. Ausführungen stereotypisches Verhalten und/oder Verallgemeinerungen. Denn wärst du der Meinung, die Nationalität wäre nebensächlich, hättest du sie erst gar nicht erwähnt. Ich halte es permanent anders, denn mir ist bewußt, dass es nie um das Land geht, sondern um den Menschen selbst. Ich habe im Allgemeinen ein Probl. mit dem Wort "typisch". Zudem finde ich deine Äußerung zur albanischen Sprache unfreundlich. Und das war leider nicht der einzige "Ausfall".

"Was die Frauenfeindlichkeit besagten Nachbarns angeht, so hat er die schon öfter unter Beweis gestellt. Wenn du das als klischeehaft empfindest, dann ist es eben so."

>> Ob und wie seine "Frauenfeindlichkeit" zum Ausdruck kam ( ausser bei dir ) hast du hier aber nicht ausgeführt. Die Einschätzung darüber ist wirklich schwierig.

"Im Übrigen werde ich mich über den Rassismusvorwurf gar nicht erst äußern. Du hast dir was aus meinem Text rausgepickt, verdrehst es und willst mir jetzt Vorurteile und Scheuklappendecken anheften."

>> ... verdrehen musste ich gar nicht. Du hast es ja ganz deutlich weiter oben geschrieben Wie bereits gesagt, ich habe versucht zu reflektieren wie es rüberkommt. Die Scheuklappen solltest du tatsächlich ablegen. Ich meine das keinesfalls böse, auch wollte ich dich nicht angreifen....

" Es tut mir leid, falls du nichtdeutsch sein solltest und dich von dem was ich geschrieben habe getroffen fühlst. Das war nicht meine Absicht. Allerdings solltest du auch überdenken, wie viel davon deinen eigenen Vorurteilen entspringt. Wäre diese Familie österreichisch, dann würdest DU anders über MICH denken. So ist sie aber albanisch, da kann man mit Rassismusvorwürfen vom eigentlichen Thema ablenken."

>> Ich bin tatsächlich "Nichtdeutsch", bin aber nicht so sensibel - affektiert wie du es denkst. Ich bin gerne in D., ich liebe dieses Land, dessen wunderbare Kultur, Sprache und die Menschen. Ich habe hier wunderbare Freunde gefunden und kann mir nicht vorstellen woanders zu leben ( könnte nur ruhig öfter schöneres Wetter sein
Ich muss dir leider wieder widersprechen, liebe Christine. Ich hoffe du nimmst mir das nicht krumm. Du hast das "Albanische" thematisiert, indem du es erwähnt hast. Wäre dir die Nationalität deiner nachbarn egal, oder würdest du ihr Verhalten nicht auf ihre Nationaliät schließen, dann hättest du es gar nicht erwähnt.

"Desweiteren schreibst du, ich hätte meine Nachbarn hintergangen. Das habe ich nicht! Meine Nachbarn haben mich beim Vermieter angezeigt, ohne ein Gespräch mit mir zu suchen, und ich habe lediglich reagiert, in dem ich nachgewiesen habe, dass der Dreck nicht von mir stammt."

>> Das hast du aber in deinen erstern Ausführungen nicht erwähnt. Inwiefern haben sie dich "angezeigt"? Meines Erachtens kann man eine Anzeige höchstens polizeilich aufgeben und nicht beim Vermieter. Aber vielleicht irre ich mich - ich bin nicht so im Thema mit Anzeigen

"Wegen des Lärms hab ich schon öfter ein Gespräch gesucht, kam aber nur blödes Gelächter, wie gesagt"

>> ein konstruktives Gespräch scheint doch aber wegen den schlechten Sprachkentnissen gar nicht möglich. Meinst du nicht, dass es hier an der Sprachbarriere gescheitert ist?
Ich weiß nicht, aber hast du Kinder? Falls die Frage zu persönlich ist, musst du sie nicht beantworten. Einem Kind kannst du den Freiheitsdrang nicht nehmen, du müsstest es wirklich irgendwo anbinden. Oder 100 Mal in einer Minute "nein" sagen. Was ja auch keine Mutter möchte und auch nicht soll. Ich bin selbst Mutter, ich weiß wie schwer Kinder zu bändigen sind und auch möchte ich ihren Freiheitsdrang nicht komplett unterbinden. Sie müssen lachen und toben, sie müssen sich bewegen, sie müssen aber auch klare Grenzen bekommen ( das ist aber altersbedingt nicht immer einfach ) und so ist es nun mal laut.... deshalb ist es auch juristisch so vereinbart, dass Kinderlärm "duldbar" ist. Natürlich empfinder jeder Kinderlärm anders. Der eine "überhört" es - bzw. empfindet es als "nichtstörend" ( meistens Eltern, die das gewöhnt sind ) und der andere empfindet es als Zumutung. Die Lautstärke ist je nach Empfinden also relativ. Was für dich laut und unerträglich ist, wäre für mich vielleicht "normal" oder "nicht störend".

"dann wäre zwischen mir und diesen Nachbarn dieselbe Harmonie wie zu allen anderen, und viele meiner anderen Nachbarn haben ebenfalls Migrationshintergrund - und Kinder. "

>> das ist aus deinem Ausgangstext nicht ersichtlich


Also, falls ich jetzt an deiner Stelle wäre, so würde ich wirklich noch einen Versuch starten, das Gespräch mit diesen Leuten suchen - und in diesem würde ich Verständnis zeigen. Wenn es dann nicht fruchtet, dann wüßte ich, dass ich es versucht habe und dass ich Interesse an der Lösung hatte, aber die andere Familie nicht kooperiert hat.

Ich fürchte allerdings, wie ich weiter oben schon erwähnt habe, dass die Situation zu verfahren ist, dass die Bereitschaft von beiden Seiten nicht mehr vorhanden ist und deshalb der Konflikt weiter bestehen wird, sich evtl. noch steigert. Das wird aber für dich ( weil du wohnen bleiben willst ) irgendwann unerträglich - weil du täglich mit diesem Groll konfrontiert sein wirst. Viele sind schon gesundheitlich an soclhe Dinge zerbrochen. Das hoffe ich für dich nicht. Ich wünsche dir viel Kraft, aber vor allem wünsche ich mir für dich, dass du irgendwie den Konflikt lösen kannst und in Ruhe deinen Feierabend/Wochenenden genießen kannst und gerne Zuhause bist.

Alles Gute


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12. April 2014 um 11:01
In Antwort auf almira_12037532

Hallo Christine
schade, dass du mich missverstanden hast und meine "Botschaft" nicht bei dir ankam Aber das habe ich mir fast gedacht, die Fronten sind scheinbar so verhärtet, dass kein Entgegenkommen mehr möglich ist.

Gern, werde ich auf deine Antwort eingehen.

"Tut mir leid, aber kann es sein, dass du nicht viel von dem gelesen oder verstanden hast, was ich geschrieben habe? Du sagst, ich hätte Vorurteile. Das betrifft aber nur den einen Satz, dass ich die albanische Sprache als unangenehm empfinde."

>> objektiv betrachtet - denn nur das kann ich ( schließlich bin ich in diesem Konflikt nicht pers. involviert ) - liest man aus deinen vorh. Ausführungen stereotypisches Verhalten und/oder Verallgemeinerungen. Denn wärst du der Meinung, die Nationalität wäre nebensächlich, hättest du sie erst gar nicht erwähnt. Ich halte es permanent anders, denn mir ist bewußt, dass es nie um das Land geht, sondern um den Menschen selbst. Ich habe im Allgemeinen ein Probl. mit dem Wort "typisch". Zudem finde ich deine Äußerung zur albanischen Sprache unfreundlich. Und das war leider nicht der einzige "Ausfall".

"Was die Frauenfeindlichkeit besagten Nachbarns angeht, so hat er die schon öfter unter Beweis gestellt. Wenn du das als klischeehaft empfindest, dann ist es eben so."

>> Ob und wie seine "Frauenfeindlichkeit" zum Ausdruck kam ( ausser bei dir ) hast du hier aber nicht ausgeführt. Die Einschätzung darüber ist wirklich schwierig.

"Im Übrigen werde ich mich über den Rassismusvorwurf gar nicht erst äußern. Du hast dir was aus meinem Text rausgepickt, verdrehst es und willst mir jetzt Vorurteile und Scheuklappendecken anheften."

>> ... verdrehen musste ich gar nicht. Du hast es ja ganz deutlich weiter oben geschrieben Wie bereits gesagt, ich habe versucht zu reflektieren wie es rüberkommt. Die Scheuklappen solltest du tatsächlich ablegen. Ich meine das keinesfalls böse, auch wollte ich dich nicht angreifen....

" Es tut mir leid, falls du nichtdeutsch sein solltest und dich von dem was ich geschrieben habe getroffen fühlst. Das war nicht meine Absicht. Allerdings solltest du auch überdenken, wie viel davon deinen eigenen Vorurteilen entspringt. Wäre diese Familie österreichisch, dann würdest DU anders über MICH denken. So ist sie aber albanisch, da kann man mit Rassismusvorwürfen vom eigentlichen Thema ablenken."

>> Ich bin tatsächlich "Nichtdeutsch", bin aber nicht so sensibel - affektiert wie du es denkst. Ich bin gerne in D., ich liebe dieses Land, dessen wunderbare Kultur, Sprache und die Menschen. Ich habe hier wunderbare Freunde gefunden und kann mir nicht vorstellen woanders zu leben ( könnte nur ruhig öfter schöneres Wetter sein
Ich muss dir leider wieder widersprechen, liebe Christine. Ich hoffe du nimmst mir das nicht krumm. Du hast das "Albanische" thematisiert, indem du es erwähnt hast. Wäre dir die Nationalität deiner nachbarn egal, oder würdest du ihr Verhalten nicht auf ihre Nationaliät schließen, dann hättest du es gar nicht erwähnt.

"Desweiteren schreibst du, ich hätte meine Nachbarn hintergangen. Das habe ich nicht! Meine Nachbarn haben mich beim Vermieter angezeigt, ohne ein Gespräch mit mir zu suchen, und ich habe lediglich reagiert, in dem ich nachgewiesen habe, dass der Dreck nicht von mir stammt."

>> Das hast du aber in deinen erstern Ausführungen nicht erwähnt. Inwiefern haben sie dich "angezeigt"? Meines Erachtens kann man eine Anzeige höchstens polizeilich aufgeben und nicht beim Vermieter. Aber vielleicht irre ich mich - ich bin nicht so im Thema mit Anzeigen

"Wegen des Lärms hab ich schon öfter ein Gespräch gesucht, kam aber nur blödes Gelächter, wie gesagt"

>> ein konstruktives Gespräch scheint doch aber wegen den schlechten Sprachkentnissen gar nicht möglich. Meinst du nicht, dass es hier an der Sprachbarriere gescheitert ist?
Ich weiß nicht, aber hast du Kinder? Falls die Frage zu persönlich ist, musst du sie nicht beantworten. Einem Kind kannst du den Freiheitsdrang nicht nehmen, du müsstest es wirklich irgendwo anbinden. Oder 100 Mal in einer Minute "nein" sagen. Was ja auch keine Mutter möchte und auch nicht soll. Ich bin selbst Mutter, ich weiß wie schwer Kinder zu bändigen sind und auch möchte ich ihren Freiheitsdrang nicht komplett unterbinden. Sie müssen lachen und toben, sie müssen sich bewegen, sie müssen aber auch klare Grenzen bekommen ( das ist aber altersbedingt nicht immer einfach ) und so ist es nun mal laut.... deshalb ist es auch juristisch so vereinbart, dass Kinderlärm "duldbar" ist. Natürlich empfinder jeder Kinderlärm anders. Der eine "überhört" es - bzw. empfindet es als "nichtstörend" ( meistens Eltern, die das gewöhnt sind ) und der andere empfindet es als Zumutung. Die Lautstärke ist je nach Empfinden also relativ. Was für dich laut und unerträglich ist, wäre für mich vielleicht "normal" oder "nicht störend".

"dann wäre zwischen mir und diesen Nachbarn dieselbe Harmonie wie zu allen anderen, und viele meiner anderen Nachbarn haben ebenfalls Migrationshintergrund - und Kinder. "

>> das ist aus deinem Ausgangstext nicht ersichtlich


Also, falls ich jetzt an deiner Stelle wäre, so würde ich wirklich noch einen Versuch starten, das Gespräch mit diesen Leuten suchen - und in diesem würde ich Verständnis zeigen. Wenn es dann nicht fruchtet, dann wüßte ich, dass ich es versucht habe und dass ich Interesse an der Lösung hatte, aber die andere Familie nicht kooperiert hat.

Ich fürchte allerdings, wie ich weiter oben schon erwähnt habe, dass die Situation zu verfahren ist, dass die Bereitschaft von beiden Seiten nicht mehr vorhanden ist und deshalb der Konflikt weiter bestehen wird, sich evtl. noch steigert. Das wird aber für dich ( weil du wohnen bleiben willst ) irgendwann unerträglich - weil du täglich mit diesem Groll konfrontiert sein wirst. Viele sind schon gesundheitlich an soclhe Dinge zerbrochen. Das hoffe ich für dich nicht. Ich wünsche dir viel Kraft, aber vor allem wünsche ich mir für dich, dass du irgendwie den Konflikt lösen kannst und in Ruhe deinen Feierabend/Wochenenden genießen kannst und gerne Zuhause bist.

Alles Gute


Verständnis
Wie gesagt, es tut mir leid, dass du dich offenbar persönlich durch eine Personenbeschreibung angegriffen gefühlt hast. Das war, wie gesagt, nicht meine Absicht. Ich hab selbst eine Freundin, die aus dem Irak stammt. Meine Mutter arbeitet bei der Montanuniversität mit ausländischen Studenten zusammen, die sie auch nach Hause einlädt. Kulturaustausch, Kochen, etc. Ich wohne zwar schon lange nicht mehr daheim, aber ich komme immer wieder gern vorbei. Nicht nur zum Essen, sondern auch, um neue interessante Leute kennenzulernen. Vor einigen Jahren war ich mit einem türkischstämmigen Studenten zusammen, bis er wieder in sein Heimatland zurückfuhr. Er war die Liebe meines Lebens.

"dann wäre zwischen mir und diesen Nachbarn dieselbe Harmonie wie zu allen anderen, und viele meiner anderen Nachbarn haben ebenfalls Migrationshintergrund - und Kinder. "

>> das ist aus deinem Ausgangstext nicht ersichtlich

Wieso ist das nicht ersichtlich?

Zitat aus dem Ausgangstext: Mit Ausnahme von diesen Nachbarn verstehe ich mich mit allen anderen gut...

>> ein konstruktives Gespräch scheint doch aber wegen den schlechten Sprachkentnissen gar nicht möglich. Meinst du nicht, dass es hier an der Sprachbarriere gescheitert ist?

Ich hab ja geschrieben, dass der Familienvater deutsch spricht.

Freiheitsdrang unterbinden. - Das fordert ja auch niemand.

Zitat: Laut Gesetz ist Kinderlärm zu dulden und das finde ich ja auch okay. Ich hab früher auch getobt und es gehasst wenn ich ruhig sein sollte.

Mir hat man allerdings als Kind aber auch beigebracht, dass Toben und Spielen auf dem Spielplatz in Ordnung sind, aber im Stiegenhaus eher nicht. Rücksicht funktioniert auf beiden Seiten.

Zitat: Auch andere Nachbarn beschweren sich schon. Denn man hört es sogar bis ins Nachbarhaus unserer Siedlung.

Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass einige, die sich über den Lärm beschweren, selbst Nichtdeutsch sind.

Nein, ich nehme es dir nicht krumm. Es ist nur eine Meinung und die ist subjektiv, genauso wie meine eigene. Dir ein schönes Wochenende und ebenso alles Gute.



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13. April 2014 um 8:17
In Antwort auf ismene_12380002

Verständnis
Wie gesagt, es tut mir leid, dass du dich offenbar persönlich durch eine Personenbeschreibung angegriffen gefühlt hast. Das war, wie gesagt, nicht meine Absicht. Ich hab selbst eine Freundin, die aus dem Irak stammt. Meine Mutter arbeitet bei der Montanuniversität mit ausländischen Studenten zusammen, die sie auch nach Hause einlädt. Kulturaustausch, Kochen, etc. Ich wohne zwar schon lange nicht mehr daheim, aber ich komme immer wieder gern vorbei. Nicht nur zum Essen, sondern auch, um neue interessante Leute kennenzulernen. Vor einigen Jahren war ich mit einem türkischstämmigen Studenten zusammen, bis er wieder in sein Heimatland zurückfuhr. Er war die Liebe meines Lebens.

"dann wäre zwischen mir und diesen Nachbarn dieselbe Harmonie wie zu allen anderen, und viele meiner anderen Nachbarn haben ebenfalls Migrationshintergrund - und Kinder. "

>> das ist aus deinem Ausgangstext nicht ersichtlich

Wieso ist das nicht ersichtlich?

Zitat aus dem Ausgangstext: Mit Ausnahme von diesen Nachbarn verstehe ich mich mit allen anderen gut...

>> ein konstruktives Gespräch scheint doch aber wegen den schlechten Sprachkentnissen gar nicht möglich. Meinst du nicht, dass es hier an der Sprachbarriere gescheitert ist?

Ich hab ja geschrieben, dass der Familienvater deutsch spricht.

Freiheitsdrang unterbinden. - Das fordert ja auch niemand.

Zitat: Laut Gesetz ist Kinderlärm zu dulden und das finde ich ja auch okay. Ich hab früher auch getobt und es gehasst wenn ich ruhig sein sollte.

Mir hat man allerdings als Kind aber auch beigebracht, dass Toben und Spielen auf dem Spielplatz in Ordnung sind, aber im Stiegenhaus eher nicht. Rücksicht funktioniert auf beiden Seiten.

Zitat: Auch andere Nachbarn beschweren sich schon. Denn man hört es sogar bis ins Nachbarhaus unserer Siedlung.

Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass einige, die sich über den Lärm beschweren, selbst Nichtdeutsch sind.

Nein, ich nehme es dir nicht krumm. Es ist nur eine Meinung und die ist subjektiv, genauso wie meine eigene. Dir ein schönes Wochenende und ebenso alles Gute.



Nochmals
nein, ich fühle mich nicht angegriffen, denn ich habe Deutschlad als meine Heimat deklariert

Auch ist meine Meinung nicht subjektiv. Ich bin auch nicht "vorbelastet", weil ich selbst kein Fremddenhass erlebt habe. Es ist also nichts "persönliches", kein Trauma oder sowas

Vielleicht hast du aber recht und ich habe mich tatsächlich aufgrund einiger Passagen in deinem Text "verleiten" lassen. Das sehe ich ein. Aber auch nur, weil sie tatsächlich existieren. Ich hätte dennoch objektiv auf den Rest eingehen können. Habe ich aber nicht. Bitte entschuldige.

Ich bin trotzdem der Meinung, dass nur "aufeinander zugehen" den Konflikt entschärfen kann. Deshalb wünsche ich dir die Kraft dazu Wie auch immer, eine Lösung des Problems ist unbedingt nötig - die Situation ist schwer auszuhalten - das kann ich mir "gut" vorstellen. Dieser permanenter Stress ist total ungesund.

Halte uns doch bitte auf dem Laufenden.

Liebe Grüße

cogito

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13. April 2014 um 9:51

...
Mal ganz von der Nationalität weg. Ob deutsch oder türkisch, grischen, albarner oder was auch sonst.
Wenn jemand den Hausfrieden derart stört würde ich mich zu erst beim Vermieter beschweren und ihm klar machen, das wenn er in der Hinsicht nichts unternimmt du eine Mietkürzung in Betracht ziehst. Das steht dir zu. Sollte der Vermieter darauf nicht reagieren kannst du dann zu deinem Anwalt gehen und es mit Hilfe des Rechtsbeistandes klären.
Ich habe selbst im Haus eine Familie (ohne Kind) die den ganzen lieben Tag am rumschreien ist, Türen knallt und einfach denkt sie wohnt hier alleine. Gefallen lassen musst du dir das nicht. Klar kann man gegen Kinder geschrei nichts machen aber wenn die Erwachsenen sind derart laut verhalten musst du das nicht permanent dulden.

Und wie oben schon geschrieben, ist es egal welche Nationalität deine Nachbarn haben, lärm muss man nur bis zu einem bestimmten Grad dulden.

Was zum Thema dass das albanische 'agressiv' klingt.
Gibt es sowas nicht in jeder Sprache? Ich will ehrlich gesagt nicht wissen was Leute denken, die kein Deutsch können, die die deutsch sprache hören. Es mag vielleicht agressiv klingen aber weiß man denn über was die sich da grad unterhalten? Es kann lustig sein, traurig oder was auch sonst.

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13. April 2014 um 11:39

Ja, liebe Kleine, ich stimme dir
zu. Deutsch klingt sicher nicht besser in fremden Ohren. Ich glaub, ich bin mittlerweile auch schon so überreizt von dem Lärm, dass ich die Sprache als aggressiv wahrnehme, zumal sie immer herausgebrüllt wird. Danke für deine Unterstützung und deinen Rat.

Lg, Christine

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13. April 2014 um 11:49
In Antwort auf almira_12037532

Nochmals
nein, ich fühle mich nicht angegriffen, denn ich habe Deutschlad als meine Heimat deklariert

Auch ist meine Meinung nicht subjektiv. Ich bin auch nicht "vorbelastet", weil ich selbst kein Fremddenhass erlebt habe. Es ist also nichts "persönliches", kein Trauma oder sowas

Vielleicht hast du aber recht und ich habe mich tatsächlich aufgrund einiger Passagen in deinem Text "verleiten" lassen. Das sehe ich ein. Aber auch nur, weil sie tatsächlich existieren. Ich hätte dennoch objektiv auf den Rest eingehen können. Habe ich aber nicht. Bitte entschuldige.

Ich bin trotzdem der Meinung, dass nur "aufeinander zugehen" den Konflikt entschärfen kann. Deshalb wünsche ich dir die Kraft dazu Wie auch immer, eine Lösung des Problems ist unbedingt nötig - die Situation ist schwer auszuhalten - das kann ich mir "gut" vorstellen. Dieser permanenter Stress ist total ungesund.

Halte uns doch bitte auf dem Laufenden.

Liebe Grüße

cogito

Entschuldigung angenommen,
liebe Cogito. Wie gesagt, ich bin wahrscheinlich schon so überreizt, dass ich die Sprache als aggressiv wahrnehme, und wenn ich polemisch geworden bin, dann weil es mir einfach schon bis oben hin reicht. Von meinen Nachbarn, meine ich.

Was aber deine Meinung angeht. Natürlich ist sie subjektiv. Das ist jede Meinung. Vorbelastet würde ich nicht sagen, aber sensibler. Ich reagiere z.B. seit ich einen Hund hab heftiger auf vergiftete Fleischköder als früher, obwohl ich Tierquälerei immer schon verachtet habe, und mein Liebling war auch noch nie Opfer. Gottseidank!

Ich werde versuchen eine Lösung zu finden und euch auf dem Laufenden halten.

Liebe Grüße, Christine

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13. April 2014 um 14:11

Cotigo11
Du bist eine der extrem wenigen hier, die sich gebildet und wunscher schön ausdrucken kann.

Ich bin begeistert mal solche Texte zulesen und nicht das übliche gerede, dass man hier zu lesen bekommt.

Respekt an dich, dass du auch dicht nicht aus der Reserve locken lässt oder wie andere üblich einfach drauf los haust.

Gebildet, klug und suverän. So müssten die Mods sein

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14. April 2014 um 7:10
In Antwort auf ismene_12380002

Entschuldigung angenommen,
liebe Cogito. Wie gesagt, ich bin wahrscheinlich schon so überreizt, dass ich die Sprache als aggressiv wahrnehme, und wenn ich polemisch geworden bin, dann weil es mir einfach schon bis oben hin reicht. Von meinen Nachbarn, meine ich.

Was aber deine Meinung angeht. Natürlich ist sie subjektiv. Das ist jede Meinung. Vorbelastet würde ich nicht sagen, aber sensibler. Ich reagiere z.B. seit ich einen Hund hab heftiger auf vergiftete Fleischköder als früher, obwohl ich Tierquälerei immer schon verachtet habe, und mein Liebling war auch noch nie Opfer. Gottseidank!

Ich werde versuchen eine Lösung zu finden und euch auf dem Laufenden halten.

Liebe Grüße, Christine

Ja
vielleicht hast du recht.

Aber nicht was die "Ausländersache" angeht. Eher die Tatsache mit dem Kinderlärm.

Wir wohnen auch zur Miete. Unsere Vermieter wohnen im gleichen Haus. Diese haben ein gleichaltriges Enkelkind, welches oft zu Besuch ist. Deshalb ist Verständnis für Kinderlärm von beiden Seiten da.

Dazu muss ich sagen, dass ich meine Kinder zur Ruhe ermahne. Wir spielen hier kein Fangen oder Ball. Auch fahren wir kein Bobbycar. Das machen wir draußen.

Wenn meine Kinder im gemeinsamen Flur Dreck hinterlassen, ist es für mich selbstverständlich den Dreck SOFORT zu entfernen.

Aber Konflikte in der Erziehung ( Kind will - ich nicht ) sind allgegenwärtig - täglich. Und auch wird es mal laut - auch ich werde manchmal laut. Aber es ist nicht permanent der Fall.
Gerade vor 2 Tagen habe ich eine "Schrei-Urlaubskasse" eingeführt Damit es hier ruhiger wird - also - ganz ruhig.

Meine Kinder sind abends spätestens um 20 Uhr im Bett, die Ruhephase kehrt aber schon beim Vorlesen ( um 19.30 Uhr ) ein. Am Wochenende sind wir sowieso meistens (draußen ) unterwegs.

Es geht also auch anders. Ich kenne aber viele andere Menschen und Familien. Und egal ob Deutsch, Italiener, Russen oder Albaner, gibt es unter ihnen rücksichtsvolle und rücksichtslose Menschen. Meine Eltern haben mich als Kind auch oft zur Ruhe ermahnt - und als ich älter war, konnte ich auch nachvollziehen, dass es wichtig und richtig ist. Mit 3 Jahren oder mit 5 - geht das nicht. Es ist auch gerade die Phase in der Kinder trotzig sind, Grenzen aufgezeigt bekommen müssen und Konflikte an der Tagesordnung sind. Wutausbrüche, schreienede und weinende Kinder ( die glauben ihre Eltern seien unfair ) usw.

Was ich damit sagen will ist, dass hier nicht ausschließlich die Kinder das "Problem" sind... sondern ihre rücksichtslose Eltern.

Jemand schrieb weiter oben den Vermieter um Mietminderung anzuschreiben. Versuch das doch einmal. Vielleicht klappt das

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14. April 2014 um 7:12
In Antwort auf maggie_12734026

Cotigo11
Du bist eine der extrem wenigen hier, die sich gebildet und wunscher schön ausdrucken kann.

Ich bin begeistert mal solche Texte zulesen und nicht das übliche gerede, dass man hier zu lesen bekommt.

Respekt an dich, dass du auch dicht nicht aus der Reserve locken lässt oder wie andere üblich einfach drauf los haust.

Gebildet, klug und suverän. So müssten die Mods sein

Danke
für die Blumen

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14. April 2014 um 16:26
In Antwort auf almira_12037532

Ja
vielleicht hast du recht.

Aber nicht was die "Ausländersache" angeht. Eher die Tatsache mit dem Kinderlärm.

Wir wohnen auch zur Miete. Unsere Vermieter wohnen im gleichen Haus. Diese haben ein gleichaltriges Enkelkind, welches oft zu Besuch ist. Deshalb ist Verständnis für Kinderlärm von beiden Seiten da.

Dazu muss ich sagen, dass ich meine Kinder zur Ruhe ermahne. Wir spielen hier kein Fangen oder Ball. Auch fahren wir kein Bobbycar. Das machen wir draußen.

Wenn meine Kinder im gemeinsamen Flur Dreck hinterlassen, ist es für mich selbstverständlich den Dreck SOFORT zu entfernen.

Aber Konflikte in der Erziehung ( Kind will - ich nicht ) sind allgegenwärtig - täglich. Und auch wird es mal laut - auch ich werde manchmal laut. Aber es ist nicht permanent der Fall.
Gerade vor 2 Tagen habe ich eine "Schrei-Urlaubskasse" eingeführt Damit es hier ruhiger wird - also - ganz ruhig.

Meine Kinder sind abends spätestens um 20 Uhr im Bett, die Ruhephase kehrt aber schon beim Vorlesen ( um 19.30 Uhr ) ein. Am Wochenende sind wir sowieso meistens (draußen ) unterwegs.

Es geht also auch anders. Ich kenne aber viele andere Menschen und Familien. Und egal ob Deutsch, Italiener, Russen oder Albaner, gibt es unter ihnen rücksichtsvolle und rücksichtslose Menschen. Meine Eltern haben mich als Kind auch oft zur Ruhe ermahnt - und als ich älter war, konnte ich auch nachvollziehen, dass es wichtig und richtig ist. Mit 3 Jahren oder mit 5 - geht das nicht. Es ist auch gerade die Phase in der Kinder trotzig sind, Grenzen aufgezeigt bekommen müssen und Konflikte an der Tagesordnung sind. Wutausbrüche, schreienede und weinende Kinder ( die glauben ihre Eltern seien unfair ) usw.

Was ich damit sagen will ist, dass hier nicht ausschließlich die Kinder das "Problem" sind... sondern ihre rücksichtslose Eltern.

Jemand schrieb weiter oben den Vermieter um Mietminderung anzuschreiben. Versuch das doch einmal. Vielleicht klappt das

Nein, selbstverständlich
sind nicht die Kinder das Problem. Das hab ich auch mit keinem Wort erwähnt, vielmehr hab ich geschrieben....

Zitat: Aber ich stelle einfach fest, dass sich besonders das kleine Mädchen die Seele aus dem Leib brüllen darf, ohne dass einer der Erwachsenen erzieherisch eingreift. Das muss wirklich nicht sein. Zitat Ende

Wegen der viel diskutierten "Ausländersache" noch ein letztes Mal. Ich hab das "albanisch" als Personenbeschreibung angeführt, um zu erklären, dass die Kommunikation eingeschränkt möglich ist. D.h. nur mit einer Person. Dass diese Person frauenfeindlich und präpotent ist, nehme ich so wahr, unabhängig von seiner Nationalität. Dass ich seine Charaktereigenschaften damit in Verbindung bringen würde, das war deine Interpretation. Daher sage ich; sensible Wahrnehmung.

Und nun hoffe ich, dass alle Missverständnisse endlich geklärt sind, und wir uns auf das eigentliche Thema "Kinderlärm" zurückbewegen können.

Heute hab ich mit dem Vermieter telefoniert. War ihm ziemlich egal. Aber das hab ich auch nicht anders erwartet. Er kümmert sich auch um die Probleme anderer Mieter nicht. Da bleibt mir wahrscheinlich nur der Mietschutz.

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17. Juni 2014 um 16:17

Ich versteh dich sowas von!
Ich kann dich da sehr gut nachvollziehen!!!
Ich habe zu meiner Studienzeit auch für den Übergang mit einer Albanerin zusammen gewohnt. Sie konnte auch fast gar kein Deutsch und war in allem was sie gemacht hat laut.... Es sei denn sie schaute Fern, dann war sie leise ! Egal ob sie am telefonieren war, oder sich mit Gästen unterhalten hat: immer dieses Geschrei ! Ich kann es mir auch nicht erklären, aber ich denke, dass sind einfach gravierende kulturelle Unterschiede die man nicht ändern kann. Was du machen kannst ist mal einen Rechtsanwalt fragen... Beziehungsweise jemanden der wirklich Ahnung von dem Thema hat... Welche Zimmer sind denn besonders vom Lärm betroffen? Vielleicht hilft da auch eine bessere Verglasung der Fenster, oder eine bessere Isulierung ?
Ich wünsche dir viel Erfolg im Kampf gegen die Unruhestifter, die man ja leider immer irgendwo dabei sind....

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22. Juni 2018 um 21:48

Ich denke das wichtige ist die gegenseitige Rücksichtnahme und da das oft etwas Zeit braucht sich einzuspielen auch die Bereitschaft miteinander zu sprechen.
Im Bezug auch den Kinderlärm ist eine Mietminderung fast ausgeschlossen:
https://www.verzeichnis-anwalt.de/ratgeber/rechtstipps/mietrecht/mietminderung-kinderlaerm.html
 
Wichtig ist sich genau anzuschauen, wohin man zieht und wer so die Nachbarn sind.

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