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Kindergarten – was wenn die Erzieherin nicht passt?

25. Mai 2018 um 0:32

Es ist schon wieder etwas passiert. In diesem Fall habe ich heute die Gruppenzuteilung im Kindergarten hinter mich gebracht und bin eher bewegt als beruhigt. Vielmehr sitze ich wie auf Nadeln und frage mich: haben die mir überhaupt zugehört?

Gut, wir alle wissen, das Leben ist weder Ponyhof noch Wunschkonzert. Aber ich habe zeitgerecht mein Kind angemeldet, war dahinter, als sie die Unterlagen nicht wie versprochen zugesandt habe, mich selbstständig (wie es sich ja auch grundsätzlich gehört) um ein Anmeldegespräch bemüht und immer wieder eben meine Erziehungsstil(e) erklärt.

Fakt ist, der Kindergarten wird durch eine kirchennahe Organisation geführt. Es gibt keinen Gemeindekindergarten, somit auch keine Auswahl. Es werden zwei Häuser unter einem gemeinsamen Dach geführt. Eine stellt das Kind in den Mittelpunkt und versucht christliche Werte (die eigentlich menschliche Grundwerte sind, wie Moral und Ethik) zu vermitteln. Die andere stellt den christlichen Jahreskreis mit all seinen Festen und seinen Gläubiger-Verpflichtungen in den Vordergrund.

Meine Tendenz ging klar zum ersteren. Mein Wunsch-Haus sozusagen. Das wurde vermehrt kundgetan und immer wieder wurde ich bereits darauf aufmerksam gemacht, dass das Leben kein Wunschkonzert sei, aber man fix darauf Rücksicht nehmen würde, dass ein guter Freund des Kleinen bereits in das Haus geht zwei weitere Spielkameraden auch dort sind, etc. etc. 

Dann heute. "falsches" Haus. Gut, damit kann man ja auch noch leben. Wenn denn die Erzieherin eben auch die Erziehungsstile der Eltern zumindest annähernd berücksichtig. Doch in diesem Fall: Token-System (Belohnungs-System, Sammelpass zur Bestärkung eines als positiv wahrgenommenen Verhaltens, ohne dem Kind die Notwendigkeit dieses Verhaltens näher zu bringen); der Glaube, die Eingewöhnungszeit des Kindes wäre dazu da, dass es sich in den Ablauf der Gruppe integriert und nicht dazu, dass es sich an die neue Bezungsperson "bindet", etc. pp. Also unterm Strich durchwegs alte Schule

Und da hakt es. Nicht nur, dass es schon zwischenmenschlich hakt, sondern auch noch dass die Erziehungsmethoden auch nicht mit meiner korrelieren. Und nein, mein Kind tanzt mir (dennoch) nicht auf dem Kopf herum, haut nicht,... bzw. lernt gerade seine Trotz- und Zornphasen anders auszuleben (und wenn es mal exzessives Malen ist). 

Als ich habe demnach – imho – keinen kleinen Tyrannen zuhause sitzen, sondern sehr wohl jemanden, der Strukturen kennt und Regeln und Rücksichtnahme auf andere. Aber eben mit anderen Erziehungsmethoden. 

Gut und ganz persönlich hinzu kommt, dass die Erzieherin mich an meine Grundschullehrerin erinnert und diese bei mir mit diesen Methoden so einiges ins Arge gebracht hat (von ich gehe gern zu Schule bis ich heule jeden Tag, wenn ich hingehen muss) und mein Kind in seinem Charakter und seiner Art mir da sehr ähnlich ist.

Also lange Rede kurze Frage:
Hat jemand persönlich Erfahrungen, ob man auf Anfragen einer anderen Gruppenzuteilung aus diesen Gründen erhört wird?
 

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25. Mai 2018 um 3:06
In Antwort auf ihatethatpinkpillow

Es ist schon wieder etwas passiert. In diesem Fall habe ich heute die Gruppenzuteilung im Kindergarten hinter mich gebracht und bin eher bewegt als beruhigt. Vielmehr sitze ich wie auf Nadeln und frage mich: haben die mir überhaupt zugehört?

Gut, wir alle wissen, das Leben ist weder Ponyhof noch Wunschkonzert. Aber ich habe zeitgerecht mein Kind angemeldet, war dahinter, als sie die Unterlagen nicht wie versprochen zugesandt habe, mich selbstständig (wie es sich ja auch grundsätzlich gehört) um ein Anmeldegespräch bemüht und immer wieder eben meine Erziehungsstil(e) erklärt.

Fakt ist, der Kindergarten wird durch eine kirchennahe Organisation geführt. Es gibt keinen Gemeindekindergarten, somit auch keine Auswahl. Es werden zwei Häuser unter einem gemeinsamen Dach geführt. Eine stellt das Kind in den Mittelpunkt und versucht christliche Werte (die eigentlich menschliche Grundwerte sind, wie Moral und Ethik) zu vermitteln. Die andere stellt den christlichen Jahreskreis mit all seinen Festen und seinen Gläubiger-Verpflichtungen in den Vordergrund.

Meine Tendenz ging klar zum ersteren. Mein Wunsch-Haus sozusagen. Das wurde vermehrt kundgetan und immer wieder wurde ich bereits darauf aufmerksam gemacht, dass das Leben kein Wunschkonzert sei, aber man fix darauf Rücksicht nehmen würde, dass ein guter Freund des Kleinen bereits in das Haus geht zwei weitere Spielkameraden auch dort sind, etc. etc. 

Dann heute. "falsches" Haus. Gut, damit kann man ja auch noch leben. Wenn denn die Erzieherin eben auch die Erziehungsstile der Eltern zumindest annähernd berücksichtig. Doch in diesem Fall: Token-System (Belohnungs-System, Sammelpass zur Bestärkung eines als positiv wahrgenommenen Verhaltens, ohne dem Kind die Notwendigkeit dieses Verhaltens näher zu bringen); der Glaube, die Eingewöhnungszeit des Kindes wäre dazu da, dass es sich in den Ablauf der Gruppe integriert und nicht dazu, dass es sich an die neue Bezungsperson "bindet", etc. pp. Also unterm Strich durchwegs alte Schule

Und da hakt es. Nicht nur, dass es schon zwischenmenschlich hakt, sondern auch noch dass die Erziehungsmethoden auch nicht mit meiner korrelieren. Und nein, mein Kind tanzt mir (dennoch) nicht auf dem Kopf herum, haut nicht,... bzw. lernt gerade seine Trotz- und Zornphasen anders auszuleben (und wenn es mal exzessives Malen ist). 

Als ich habe demnach – imho – keinen kleinen Tyrannen zuhause sitzen, sondern sehr wohl jemanden, der Strukturen kennt und Regeln und Rücksichtnahme auf andere. Aber eben mit anderen Erziehungsmethoden. 

Gut und ganz persönlich hinzu kommt, dass die Erzieherin mich an meine Grundschullehrerin erinnert und diese bei mir mit diesen Methoden so einiges ins Arge gebracht hat (von ich gehe gern zu Schule bis ich heule jeden Tag, wenn ich hingehen muss) und mein Kind in seinem Charakter und seiner Art mir da sehr ähnlich ist.

Also lange Rede kurze Frage:
Hat jemand persönlich Erfahrungen, ob man auf Anfragen einer anderen Gruppenzuteilung aus diesen Gründen erhört wird?
 

Ich habe keine Ahnung ob man in der Einrichtung Kinder auf Wunsch der Eltern in andere Gruppen verschiebt.

Kommt wahrscheinlich auch darauf an ob es ueberhaupt moeglich ist. Wenn die Gruppe voll ist, dann kann man da einfach kein weiteres Kind reinsetzen.

Man kann im der KITA oder auch in der Schule die verschiedenen Erziehungsstile aller Eltern nicht beruecksichtigen. Das geht einfach nicht. 

Ich wuerde einfach abwarten ob Deine Kind sich in der Gruppe wohlfühlt und ob er die Erzieherin mag. Deine schlechten Erfahrungen und die Assoziation mit dieser Erzieherin sind ja deine. Es kann sein, dass dein Kind das ganz anders empfindet und die Erzieherin mag.
 

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25. Mai 2018 um 8:54

Also ich kann die andere Sicht erklären: Das Kinderhaus, in dem ich arbeite, ist seit Jahren immer ausgebucht und die Warteliste ist auch voll. Von Anfang an erklären wir den Eltern, dass es keine Garantie gibt, dass ihr Kind, in die Gruppe kommt, in die es die Eltern haben möchten. Es ist auch keine böse Absicht, aber einen Raum, der für 27 Kinder ausgelegt ist, kann niemand pädagogisch wertvoll mit 30 Kindern belegen. An deiner Stelle würde ich schauen, ob du tauschen kannst. Aus der anderen Gruppe ein Kind heraus und in die jetzige Gruppe deines Kindes und umgekehrt. Erziehungsstile passen öfter nicht zusammen, bei uns ist der ohne Grenzen wieder modern und das lässt sich auf 27 Kinder nicht anwenden...

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25. Mai 2018 um 12:19
In Antwort auf windflower0905

Also ich kann die andere Sicht erklären: Das Kinderhaus, in dem ich arbeite, ist seit Jahren immer ausgebucht und die Warteliste ist auch voll. Von Anfang an erklären wir den Eltern, dass es keine Garantie gibt, dass ihr Kind, in die Gruppe kommt, in die es die Eltern haben möchten. Es ist auch keine böse Absicht, aber einen Raum, der für 27 Kinder ausgelegt ist, kann niemand pädagogisch wertvoll mit 30 Kindern belegen. An deiner Stelle würde ich schauen, ob du tauschen kannst. Aus der anderen Gruppe ein Kind heraus und in die jetzige Gruppe deines Kindes und umgekehrt. Erziehungsstile passen öfter nicht zusammen, bei uns ist der ohne Grenzen wieder modern und das lässt sich auf 27 Kinder nicht anwenden...

hallo, ja das mit denn Laisser-faire Stil ist leider auch bei uns wieder im Kommen. Aber nein, solchen Stil verfolge ich ja auch nicht. 😉

in meinem Fall ist es eben essentiell, dass der Kleine erkennt, warum es eben Regeln und Strukturen gibt und dass diese für ein soziales Miteinander eben auch notwendig sind. 
Klar gibt es da verschiedene Herangehensweisen und die derzeitige Betreuung entspricht auch nicht immer meiner Herangehensweise. Aber eben wird nicht stets zB die Rache Gottes bei Fehlverhalten in Aussicht gestellt und dergleichen. Und das Kind sammelt keine Punkte, um diese dann gegen Etwas einzutauschen (Sorry Rabatt-Markerl hat doch auch Lebensmittler ums Eck) ohne zu wissen, warum es eben gut ist sich so zu verhalten und etwas zu tun. Sondern er lernt im sozialen Gefüge, dass zB so etwas wie Moral und Ethik existiert. Eben für alle gleich und nicht für Anhänger des christlichen Glaubens aus Angst anderenfalls in der Hölle zu braten. 😉 

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25. Mai 2018 um 12:25

Naja, natürlich gibt es in Gruppen Konsequenzen, wenn man sich nicht benehmen weiß. Also dass man dann auch auf die Auszeit zurückgreift bei 23+ Kindern in einer Gruppe kann ich ja verstehen. 

Aber du hast recht, es hakt bei mir insbesondere bei der Art und Weise wie Werte vermittelt werden. Und natürlich kann er sie super toll finden, aber es ist schwierig jemanden sein Kind anzuvertrauen, wenn es dann doch hakt. 

Dann würde ich ja – weil‘s menschlich ist – auch eventuell alles hinterfragen und es kommt zu keiner guten „Zusammenarbeit“. Und gerade bei diesen wichtigen und prägenden Lebensabschnitten des Kindes will man auch das Beste. 😝

Nun habe ich mich ja auch noch umgehört, scheinbar hakt es bei und zwischen ihr und mehreren Eltern oder hakte es (manche Kinder sind ja schon lange weg). Meist aus denselben Gründen. Also geht’s ab zur Leitung und abklären, ob da was möglich ist 

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25. Mai 2018 um 12:59

Wenn ich du wäre, würde ich mein Kind da mal hinschicken. Dann schauen, wie es läuft.
Deine Vorstellungen, deine Einstellung, deine Ideale sind das eine.

Wie sich das Kind dort wohlfühlt und sich dort fühlt, ist aber am Ende des Tages das wichtige.

Gib dem ganzen doch mal eine Chance. Du machst dir schon 1000 Gedanken, bevor du weißt, wie es überhaupt dort läuft - was am Papier steht, ist doch das eine, wie der Alltag für dein Kind ist aber das absolut wichtige... und nebenbei: ja, sei froh, dass du eine Betreuung für dein Kind hast - also, es ist doch nicht alles schlecht

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1. Juni 2018 um 8:12

Hallo. 

“Erziehungsstile berücksichtigen“ war wohl denkbar ungünstig ausgedrückt. 
Aber ich habe es nun mal ausprobiert, und ich darf ihr gratulieren, mein Kind schafft es rein zu sein. Jedoch nur, wenn er nach jedem Gang zur Toilette die Schokolinse bekommt. 
Also habe ich dementsprechend – da noch Eingewöhnung – darauf hingewiesen, dass diese Art der Bestechung nicht der richtigen Anwendung eines Token-Systems entspricht. 

Sie war mehr als brüskiert und half mir nach zu verstehen, dass ich mit Einzelkind weniger Erfahrung in der Kindererziehung hätte als sie. Als ihm bei ihr in meiner Abwesenheit etwas passierte, kam ich just in dem Moment zurück, als sie ihn in der Mitte der Gruppe (er sich schämend mit feuchter Hose) als Pfui bezeichnet hatte. 

Also ich kann euch allen recht geben, sie kann es nicht jedem Elternteil recht machen und hat natürlich auch das perfekte Händchen im Umgang mit Kleinkindern. 

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1. Juni 2018 um 8:14

Also um es klar zu stellen, meine Erziehungstile sind weder perfekt, noch bin ich es. 

Aber wenigstens bin ich menschlich. 

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1. Juni 2018 um 11:14
In Antwort auf ihatethatpinkpillow

Hallo. 

“Erziehungsstile berücksichtigen“ war wohl denkbar ungünstig ausgedrückt. 
Aber ich habe es nun mal ausprobiert, und ich darf ihr gratulieren, mein Kind schafft es rein zu sein. Jedoch nur, wenn er nach jedem Gang zur Toilette die Schokolinse bekommt. 
Also habe ich dementsprechend – da noch Eingewöhnung – darauf hingewiesen, dass diese Art der Bestechung nicht der richtigen Anwendung eines Token-Systems entspricht. 

Sie war mehr als brüskiert und half mir nach zu verstehen, dass ich mit Einzelkind weniger Erfahrung in der Kindererziehung hätte als sie. Als ihm bei ihr in meiner Abwesenheit etwas passierte, kam ich just in dem Moment zurück, als sie ihn in der Mitte der Gruppe (er sich schämend mit feuchter Hose) als Pfui bezeichnet hatte. 

Also ich kann euch allen recht geben, sie kann es nicht jedem Elternteil recht machen und hat natürlich auch das perfekte Händchen im Umgang mit Kleinkindern. 

ok, das geht gar nicht.
Ich denke, da werden dir hier alle zustimmen.

So etwas würde ich aber bei der Leitung auch melden und personelle (z.B. eine Verwarnung) Konsequenzen fordern!

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5. Juni 2018 um 21:22

Also das mit dem am Tisch sitzen, sehe ich eher normal,  zumindest,  wenn es passiert,  wenn das Kind gar nicht aufhört und immer wieder haut etc. Also wenn Erzieherinnen es nicht bei Kleinigkeiten anwenden,  sondern wirklich als Auszeit,  schließlich sind da auch noch 24 andere Kinder und wenn ein Kind z.B. immer wieder beißt trotz Erklären etc, dann bleibt da nicht viel Spielraum. Da muss man auch an die anderen Kinder denken und Fakt ist, dass oft nur zwei Erzieherinnen für ca 25 Kinder da sind.
Das mit dem Pfui geht mal gar nicht.  Das finde ich eher erschreckend, weil das Kind richtig fies abgwertet und bloßgestellt wird.

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29. Juni 2018 um 22:29
In Antwort auf ihatethatpinkpillow

Es ist schon wieder etwas passiert. In diesem Fall habe ich heute die Gruppenzuteilung im Kindergarten hinter mich gebracht und bin eher bewegt als beruhigt. Vielmehr sitze ich wie auf Nadeln und frage mich: haben die mir überhaupt zugehört?

Gut, wir alle wissen, das Leben ist weder Ponyhof noch Wunschkonzert. Aber ich habe zeitgerecht mein Kind angemeldet, war dahinter, als sie die Unterlagen nicht wie versprochen zugesandt habe, mich selbstständig (wie es sich ja auch grundsätzlich gehört) um ein Anmeldegespräch bemüht und immer wieder eben meine Erziehungsstil(e) erklärt.

Fakt ist, der Kindergarten wird durch eine kirchennahe Organisation geführt. Es gibt keinen Gemeindekindergarten, somit auch keine Auswahl. Es werden zwei Häuser unter einem gemeinsamen Dach geführt. Eine stellt das Kind in den Mittelpunkt und versucht christliche Werte (die eigentlich menschliche Grundwerte sind, wie Moral und Ethik) zu vermitteln. Die andere stellt den christlichen Jahreskreis mit all seinen Festen und seinen Gläubiger-Verpflichtungen in den Vordergrund.

Meine Tendenz ging klar zum ersteren. Mein Wunsch-Haus sozusagen. Das wurde vermehrt kundgetan und immer wieder wurde ich bereits darauf aufmerksam gemacht, dass das Leben kein Wunschkonzert sei, aber man fix darauf Rücksicht nehmen würde, dass ein guter Freund des Kleinen bereits in das Haus geht zwei weitere Spielkameraden auch dort sind, etc. etc. 

Dann heute. "falsches" Haus. Gut, damit kann man ja auch noch leben. Wenn denn die Erzieherin eben auch die Erziehungsstile der Eltern zumindest annähernd berücksichtig. Doch in diesem Fall: Token-System (Belohnungs-System, Sammelpass zur Bestärkung eines als positiv wahrgenommenen Verhaltens, ohne dem Kind die Notwendigkeit dieses Verhaltens näher zu bringen); der Glaube, die Eingewöhnungszeit des Kindes wäre dazu da, dass es sich in den Ablauf der Gruppe integriert und nicht dazu, dass es sich an die neue Bezungsperson "bindet", etc. pp. Also unterm Strich durchwegs alte Schule

Und da hakt es. Nicht nur, dass es schon zwischenmenschlich hakt, sondern auch noch dass die Erziehungsmethoden auch nicht mit meiner korrelieren. Und nein, mein Kind tanzt mir (dennoch) nicht auf dem Kopf herum, haut nicht,... bzw. lernt gerade seine Trotz- und Zornphasen anders auszuleben (und wenn es mal exzessives Malen ist). 

Als ich habe demnach – imho – keinen kleinen Tyrannen zuhause sitzen, sondern sehr wohl jemanden, der Strukturen kennt und Regeln und Rücksichtnahme auf andere. Aber eben mit anderen Erziehungsmethoden. 

Gut und ganz persönlich hinzu kommt, dass die Erzieherin mich an meine Grundschullehrerin erinnert und diese bei mir mit diesen Methoden so einiges ins Arge gebracht hat (von ich gehe gern zu Schule bis ich heule jeden Tag, wenn ich hingehen muss) und mein Kind in seinem Charakter und seiner Art mir da sehr ähnlich ist.

Also lange Rede kurze Frage:
Hat jemand persönlich Erfahrungen, ob man auf Anfragen einer anderen Gruppenzuteilung aus diesen Gründen erhört wird?
 

Wie kommt es denn dazu, dass dein Kind ins "falsche Haus" eingeteilt wurde?
Nur mal zum Verständnis: Sind das zwei Kitas unter einem Dach oder eine Kita, die sich aber in zwei Konzepte aufteilt?
Wenn es Ersteres ist, dann wird es wohl daher kommen, dass dein Kind eben den Platz bekommen hat, der gerade frei war - Schließlich hat es ein Recht darauf und da wurde dann vermutlich zunächst einmal überhaupt darauf geachet, dass das Kind unterkommt, bevor das Wunsch-Haus beachtet wurde.
Trifft zweiteres zu, dann würde ich aber nochmal genauer nachhaken, dass sollte - Gerade zu Beginn des neuen Kita-Jahrs - irgendwie anders zu regeln sein. Die Wünsche von deinem Kind und dir stehen höher, als die von den Erzieherinnen -
(Ich darf das sagen, ich bin auch Eine, hihi) kindorientiert und so weiter.

Besucht dein Kind die Kita schon und ist in einer Gruppe bereits angekommen? Dann kannst du vielleicht einfach abwarten, wie die Dinge laufen und vielleicht nimmt das Ganze noch eine überraschende Wendung und wenn dein Kind schon Kontakte geknüpft hat, wäre es Schade, wenn es die wieder verliert.

Ich würde in jenem Fall mir eine Begründung einholen, warum dein Kind nicht in die Wunsch-Kita kam und mit den Erzieherinnen beraten, wie sich das lösen lässt.

Viel Erfolg

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