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Kindergarten mit 2, ich bin so unglücklich!

21. Mai 2007 um 21:34 Letzte Antwort: 1. Juni 2007 um 13:41

Hallo,

mein Sohn (Anfang Mai 2 Jahre alt geworden) geht seit dem 1.4. in eine Krabbelgruppe, weil ich am 1.7. wieder arbeiten will und muss. Immernoch ist er morgens am Weinen, wenn ich mich Verabschiede und auch wenn ich ihn abholen weint er. Das er weniger weint als vor sechs Wochen tröstet mich nich, denn sein Blick sagt mir, er weiss genau er muss bleiben und kann er kann es nicht ändern.

Mir bricht es das Herz. Wenn ich wieder arbeite, muss er dort sogar mittags schlafen und von 7.-15.30 uhr dort bleiben.

Die Erzieherin sagt zwar es sei alles so normal und ich könnte doch stolz sein wie toll es doch mit ihm dort klappt. Die Mütter wären das größte Problem, weil sie nicht loslassen können.

Ich habe ihn noch nie so richtig glücklich dort gesehen, er spielt lieber allein oder sitzt bei der Erzieherin auf dem Schoß

Bitte helft mir.Ist das die richtige Entscheidung ihn schon so früh in den Kindergarten zu bringen? Bin ich nur zu ungeduldig?

Ich könnte nur noch heulen und zweifel schon an meinen Fähigkeiten als Mutter.

Vielen Dank Kleopa05

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21. Mai 2007 um 22:10

Kopf hoch
den Kleinen geht es gut im Kindergarten. Meine Kleine mußte mit 11 monaten in dei Kita, DAmit ich meinen Shop behalte. Nun ist sie 2 einhalb und freut sich jeden Tag aufs neue auf die Kids. Die Eingewöhnungszeit hat jedes Kind.Ein anderes Umfeld tut den Kleine echt gut. Ich konnte auch schwer los lassen, aber bin auf meine süße ganz stolz, wie sie sich dort so entwickelt hat.

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21. Mai 2007 um 23:30

Meine Tochter...
...ist auch mit gut 2 Jahren in die KiTa gegangen, weil ich wieder arbeiten gegangen bin. Die Anfangszeit war echt hart. Sie hat jeden Morgen geweint, wenn ich gegangen bin. Und mir hat es das Herz zerbrochen. Mir standen jedesmal auch die Tränen in den Augen und ich hätte mitheulen können. Mir fiel es anfangs auch sehr schwer, mein Kind in "fremde" Hände zu geben und sie loszulassen. Es hat ein paar Wochen gedauert, bis das morgendliche Theater aufgehört hat. Heute geht sie total gern in die KiTa. Ab und zu gibt es nochmal ein Tag, an dem sie weint, wenn ich gehe (meist nach dem Wochenende). Aber wenn ich dann erstmal weg bin, ist auch alles wieder vergessen.
Ich denke, die Kinder müssen auch erstmal Vertrauen in ihre neue Umwelt aufbauen und lernen, dass die Mama auch immer wiederkommt und das Kind abholt.

Also: gib ihm Zeit!

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22. Mai 2007 um 9:30

Leider
ich kenne keinen arbeitsplatz, an dem man sein kind um sich hat, nur den hausfrau- und mutterplatz.
sie sind in dem alter halt noch keine "großen" sondern kleinkinder, mit starkem bezug zur mutter. das ist ja auch in ordnung so.
aber wenn man arbeiten will/muss, braucht man jemand, der sich kümmert. das ist schwer für beide. natürlich "gewöhnen" sie sich daran, mutter und kind, aber wenn es ideal wäre, würden sich beide gut fühlen oder nicht?
also falls du die möglichkeit der wahl hast, mach dir eine liste, dafür/dagegen, und überleg dir am ende, ob du bereit bist dafür den preis zu zahlen. kinder wachsen nun mal nur einmal auf...
tatsache ist, dass die kinder in krippen oder kindergärten alles haben was sie brauchen. pflege, aufmerksamkeit, schutz. nur halt die mama nicht. ob es ein vorteil für die gesellschaft ist? an den verfall der einrichtung familie haben sich ja die meisten gewöhnt. die zeit ist heute anders, wie so vieles, aber ist es auch besser? oder anders gefragt: fühlst du dich dadurch besser?
eine gefrustete ich-bin-NUR-hausfrau-und -mutter kann eine viel unfähigere mutter sein als jemand der sich durch arbeit bestätigt fühlt und am "feierabend" voll für den kleinen da ist.
wenn dich aber die arbeit auffrisst und am abend die nerven blank liegen und der standartsatz dann heisst: lass mich, keine zeit, bin müde, ect. dann ist der preis sehr hoch, den beide zahlen.

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22. Mai 2007 um 9:34

Zweifel nicht...
da mussten die meisten durch, sei es Kinder oder Mütter/Väter.

Ich kann deine Empfindungen sehr nachvollziehen, denn bei meiner Tochter, mittlerweile 5, war es nicht anders. Sie ist seit dem 8. Lebensmonat in Betreuung. Anfangs war es gut, denn da hat sie es noch nicht so ganz kapiert, was eigentlich abläuft. Aber mit drei fing sie dann an, stets und ständig morgens zu weinen. Was meinst du, wie schwer der Gang zur Uni war?

Wichtig ist einfach, dass man konsequent bleibt, sich kurz und liebevoll verabschiedet und dem Kind versichert, dass man es am Nachmittag wieder abholt. Es bringt euch beide nichts, wenn ihr morgens euch im Arm haltet und es sich ewig in die Länge zieht. Zumal ist es wichtig, dass du sicher auftrittst. Verkneif dir deine Tränen, so schwer es auch klingt.

Ich habe damals auch immer nur geschluckt und wenn ich ihr dann den Rücken zugewendet habe, habe ich die Tränen laufen lassen.

Dein Sohn wird und muss sich daran gewöhnen, außerdem ist der soziale Kontakt zu anderen Kindern extrem wichtig. Manche Kinder gewöhnen sich schnell ein, andere brauchen etwas länger. Sei geduldig, es wird sich noch verändern.

Viel Glück und Kraft.

Natalie

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24. Mai 2007 um 13:55

Kenn ich auch
Meine Bella hat auch ewig geweint die dachten echt schon sie ist psychich nicht ganz okay.Aber es wird habt ihr kontakt zu anderen aus der krabbelgruppe.Wir habe Spielenachmittag gemacht damit hat sie sich angefreundet und sich gefreut auf die Kinder die sie dann schon kennt.Ausserdem wenn du mit so einer Angst in die Kita gehst das überträgt sich auf dein kind ,den Fehler hatte ich auch gemacht ,bis ich dahinter gekommen bin das vielleicht ich sogar daran schuld war das sie so geweint hat.ich habe gelernt sie positiv darauf ein zustimmen mit liedern und spielen und was sie so im kita mochte .Vielleicht hilft dir es auch .Ach ja Lilly war auch 2 jahre und ich bereue es nur in der hinsicht das ich sie nicht eher hingebracht habe sie geht nämlich in ihrer Rolle voll auf.

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24. Mai 2007 um 14:06

Ich
kann dich schon verstehen.
Ich hätte mein Sohn nicht mit 2 jahren abzugeben.
Mittlerweile ist er 3 Jahre und geht in den Kindergarten, obwohl er gerne geht habe ich am anfang auch ein problem los zu lassen.
Gut wenn du arbeiten mußt hast ja keine andere Wahl.
Alles gute

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1. Juni 2007 um 13:20
In Antwort auf freyde_12364416

Ich
kann dich schon verstehen.
Ich hätte mein Sohn nicht mit 2 jahren abzugeben.
Mittlerweile ist er 3 Jahre und geht in den Kindergarten, obwohl er gerne geht habe ich am anfang auch ein problem los zu lassen.
Gut wenn du arbeiten mußt hast ja keine andere Wahl.
Alles gute

Gar nicht so schlimm
Ich musste meine Kids auch mit 2 in eine Kita geben. Bis dahin hat mein Freund immer aufgepasst, aber dann haben wir uns getrennt und sie mussten in ne Kita. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten lief es aber echt suoer. Sie wollten gar nicht mit, als ich sie abgeholt hatte. Jetzt sind sie 5 und gehen in nen anderen Kiga. Bin schon gespannt wies wird wenn sie in die Schule kommen.
Gar keine Kiga oder Kita ist auch nicht gut. Die Tochter meines neuen Freundes war nie irgendwo, sagt aber sie wäre gerne gegegangen. Man merkte bei ihr auch wie schwer ihr das in der Schule bleiben viel und sie hatte dort auch keine Freunde aus dem Kiga. Also, früh dran gewöhnen ist wohl besser.

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1. Juni 2007 um 13:41

Kopf hoch
musst nicht traurig sein, der kleine spatz gewöhnt sich schon noch an das neue leben im kiga...
bei meiner großen viel es mir auch schwer am anfang, jeden mittag wenn ich sie abholte saß sie allein in der "puppenecke" und spielte.. die erzieherinnen meinte,dass sie aber nur ab und zu mittags dort sitzt
irgendwann bin ich mal früher gekommen und siehe da sie tobte quietsch vergnügt und die mama war ab da beruhigt... allerdings weiß ich nicht ob es daran lag dass sie schon 2 1/2 jahre alt war....
bei dem zweiten tuts dann nimmer so weh, der hat ja dann auch noch die große schwester gehabt...
kiga ist auf jeden fall wichtig, denn dort lernen sie am besten sozialverhalten, was zu hause grad bei einzelkindern oft schwieriger ist (mit wem sollen sie denn teilen und außer mama und papa spielt ja keiner mit...)

lg sara

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