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Kindergarten Eingewöhnung/ Probetage ohne Elternteil

18. Mai 2007 um 14:43 Letzte Antwort: 8. August 2008 um 23:02

Mein Sohn kommt ab August halbtags in den Kindergarten. Dann ist er grad 2 Jahre alt. Ich muss aus finanziellen Gründen wieder arbeiten. Der Kindergarten bietet ihm Probetage vorher an, aber ohne dass ich dabei sein kann. Ich muss ihn hinbringen, mich verabschieden und gehen. Nur wenn ein Kind sich gar nicht mehr beruhigt und nur noch weint, werden die Eltern angerufen und sollen es wieder abholen. Ich bin damit gar nicht so glücklich. In allen möglichen Zeitschriften bei Kita-Tests und Tipps steht immer,dass man zusammen mit den Kind die Eingewöhnung machen soll. Wäre mir viel lieber, er ist doch noch so jung und kann noch nicht sprechen.Das macht mich unglücklich und fix und fertig und ich hab richtig Angst vor dem ersten Kindergartentag. Wie läuft das in anderen Kindergärten?? Stell ich mich zusehr an? Übertreibe ich??

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18. Mai 2007 um 17:26

Warnung....
Hallöchen, also meine Tochter wird nächsten Monat 2 Jahre und geht jetzt seit ca 1 Monat in die Kita. Anfangs war ich IMMER dabei.... also die ersten 3 Tage komplett, dann bin ich für eine halbe stunde dann für eine stunde und so weiter gegangen! Mittlerweile bring ich sie um 9 Morgens hin und hohle sie um 12.45 nach dem Mittag wieder ab.

Ich kann die nur von diesem Kindergarten abraten!!! Wenn du nicht bei deinem Kind bleiben kannst die ersten Tage, dann lass es lieber sein. Wie du schon sagst dein Kind kann nochn nicht sprechen, also musst du die ersten Tage entscheiden wie dein Kind sich einfindet und das kannst du nur wenn du dabei bist! Hast du mal nachgefragt wieso du nicht dabei bleiben kannst???

Ich wünsche dir alles gute und folge was dein Kind betrifft IMMER deinem Gefühl und deiner Intuition...

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18. Mai 2007 um 22:48

Meine Erfahrungen:
Meine Süße ist vor ca. 6 Wochen (mit 2 1/2 Jahren) in den Kindergarten gekommen. Wir hatten vorher überhaupt keine Probetage. Am ersten Tag war sie für eine Stunde alleine dort. Als ich sie daraufhin abgeholt habe, strahlte sie vor Glück. Die Erzieher erzählten, dass sie sehr viel Spaß hatte.

Am nächsten Tag gab es plötzlich Tränen...So ging das dann noch ungefähr 5 Wochen!
Ich war ziemlich verzweifelt, weil ich dachte, sie würde sich nie an den KIGA gewöhnen. Die Erzieher sagten mir, ich solle die Verabschiedung so kurz wie möglich halten - das wäre für das Kind am besten. Beim Abholen erzählten sie mir, dass meine Süße immer dann aufhört zu weinen, wenn ich nicht mehr in Reichweite sei...

Seit ein paar Tagen weint sie nun nicht mehr, wenn ich mich verabschiede und empfängt mich beim Abholen mit einem strahlendem Gesicht.
Mir ist da wirklich ein Stein vom Herzen gefallen!

Wenn es auch schwer fällt: Man muss loslassen! Die Kleinen gewöhnen sich relativ schnell an den KIGA. Sie haben dort sehr viel Freude und lernen durch den Kontakt mit anderen Kindern mehr als zuhause.


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2. August 2008 um 12:59

Kita eingewöhnung ohne mama
Hallo
ich bin grad auf diese internetseite gestoßen, weil ich genau das gleiche problem habe.
also erstmal, ich finde nicht, dass du dich anstellst. ich verstehe nicht, warum die mitarbeiter in den Kindergärten kein verständniss dafür haben.
meine tochter kommt nächste woche in die kita. sie ist 16 monate alt. dort ist die eingewöhnung auch ohne eltern. ich soll sie hinbringen, mich verabschieden. und eine halbe stunde später wieder kommen. hab total angst davor. ich möchte da gerne wiedersprechen und wenigstens den ersten tag da bleiben, damit ich meiner tochter alles zeigen kann. ich kann doch nicht gehen wenn sie weint! ich finde damit missbraucht mann das vertrauen seines kindes. weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob ich mich traue, das zu sagen...hat sich da inzwischen etwas bei dir ergeben?

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8. August 2008 um 18:23

Manchmal fürchte ich....
....dass wir als liebende Mama mehr Probleme haben, als umgekehrt!
Es ist ein riesiger Schritt, sein Kind in der Obhut fremder Menschen zu lassen!
Aber da muss man auch Vertrauen haben - in Kind und Erzieher. Denn die eigene Unsicherheit kann sich nur allzuleicht auf das Kind übertragen!
Mach Dir kein schlechtes Gewissen - Dein Kind ist dort gut aufgehoben - und je schneler es sich daran gewöhnt, ohne Mama zu sein, desto besser!
Nutze die Zeit, die ihr zusammen seit sinnvoll und genieße die Stunden intensiv, und gönne dem Kind die Gesellschaft mit Gleichaltrigen. Es ist für seine Entwicklung sehr wertvoll - von dieser Sicht aus betrachtet sollte Dein Gewissen ruhiger werden.
Ich freue mich für meinen Kleinen, dass es nächste Woche losgeht! Auch - wenn er mir fehlen wird!

Liebe Grüße
Geli

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8. August 2008 um 23:02

Sohn hat mich rausgeworfen ...
Hallo guten nabend,

mein Sohn ist mit 2 Jahren in den Kindergarten gekommen und wir hatten vorher einen Probetag.

An dem Tag wo endgültig in den Kindergarten gekommen ist, sollte ich mit dableiben den ganzen vormittag, mit frühstücken etc.

Das Ende vom Lied war, er hat mich nach 5 min rausgeworfen und die Erzieherin hat darauf bestanden das ich bleibe.
Ich habe mich dann letztendlich eine Ecke gesetzt mit einem Buch und habe den Vormittag verlesen, da mein Sohnemann überhaupt keine Notiz von mir nahm.

Ich denke, dass man es den Eltern überlassen sollte, wie lange sie ihr Kind im Kindergarten begleiten wollten, aber auch eine Max.-Grenze setzen. Die Eltern kennen ihre Kinder besser als jeder andere.

Die kleine Geister können mehr als wir denken und bekommen es auch hin. Klar jedes Kind ist anders, aber letztendlich freuen sie sich mit gleichalterigen zu spielen.

Gruß
Dreamy72

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