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Kindererziehung in der DDR

10. November 2004 um 14:16

Was war bei der Kindererziehung in der DDR anders als im Westen ? Als "Wessi" kenne ich nur solche Pauschalurteile, wie: alle Kinder besuchten im Vorschulalter Kindereinrichtungen, die meisten davon schon sehr früh; es gab einen großen Drill bei der Sauberkeitserziehung - mit gemeinsamen Töpfchengehen u.ä. ...
Wer kann Auskunft geben, was wirklich anders war ? Positiv ? Negativ ?

Grüße

Doreen

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16. November 2004 um 13:37

Da müsste man erst mal wissen
wie die erziehung in den alten ländern ausgesehen hat, um vergleiche anstellen zu können.

man kann es sicher nicht auf eine stufe stellen, wie die staatl. einrichtungen erzogen und wie das zu hause ablief.

aber ich fühle mich seltsam berührt von deinem beitrag (besuchertag im zoo ...)

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17. November 2004 um 14:12
In Antwort auf herbstzeitlose

Da müsste man erst mal wissen
wie die erziehung in den alten ländern ausgesehen hat, um vergleiche anstellen zu können.

man kann es sicher nicht auf eine stufe stellen, wie die staatl. einrichtungen erzogen und wie das zu hause ablief.

aber ich fühle mich seltsam berührt von deinem beitrag (besuchertag im zoo ...)

Ich weiß was...
ich war in einem DDR-Kindergarten... aber ich war eben nicht in einem West-Kindergarten. Nunja.
Was ich mich frage: was willst Du mir mit dem "besuchertag im Zoo" sagen? das habe ich nicht verstanden. geheimer code?

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17. November 2004 um 15:16

Wenig Resonanz
Es ist schon sehr bezeichnend, daß zu diesem Thema hier keiner was recht sagen will. Aus meiner Sicht deshalb, weil es bei der Erziehung unserer Kinder sehr viel positives zu berichten gäbe. So etwas wird erfahrungsgemäß niedergeschriehen. Die DDR darf nichts Positives an sich haben.
Ich entnehme das immerwieder Meinungsäußerungen auch hier im Forum.
Meine Kinder sind ja in der DDR entstanden und groß geworden.
Ich schätze ein, das es eine gute Versorgung und Erziehung der Kinder gab. Schon bevor das Kind da war. Ganz klar war da auch immer ein Stück politische Erziehung dabei. Zum beispiel das Fähnchenwinken. Es gab durchweg eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Vorbereitung von Feierlichkeiten, wo von allen mitgeholfen wurde. Aber auch solche Aktionen wie malern der Räume war an der Tagesordnung.
Solch eine Zusammenarbeit macht sich dann eben auch in den Gefühlen der Kinder bemerkbar.
Im privaten Leben wurden die Kinder auch nicht mit Informationen überhäuft wie Filme wo Menschen erschossen wurden oder Computerspiele wo ja nur die interessant sind wenn viel Gewalt dabei ist.(gut, Computer gabs nicht. Aber auch nicht solche Brettspiele)
Ein Jahr ist die Frau ja doch zu hause geblieben, dann aber hat man schon überlegt, wie man wieder zur Arbeit kommt. Manchmal sogar mit dem Chef der Firma zusammen. Meine Frau wollte man nach dem Babyjahr wieder im Betrieb haben. Es gab aber bei uns keine Krippe (Kleinkind von 1-3 Jahre). Da hatte man von dort mit einer Oma in unserer Nähe gesprochen und sie hat unser Kind zeitweise gepflegt. Ohne Geld natürlich. Von einem Strauß Blumen oder kleinen Zuwendungen abgesehen. Später dann wurde er frühmorgens mit dem (organisierten) Bus mit zum Betrieb genommen. Hier wurden alle kinder zusammen in einen Kindergarten gefahren, den der Betrieb natürlich auch unterstützte. Abends, wenn wir Arbeitsschluß hatten waren die Kinder schon wieder da.
Das gemeinsame Töpfchengehen paßt sogesehen doch nur in die Krippe. Ab drei sind die Kinder ja schon so weit, auf die Toilette zu wollen. (Korrigiert mich wenns nicht stimmt) Zumindest paßt das nur in die kleine Gruppe.
Das alles, Sauberkeit und auch gemeinsames Spiel hat den Kindern im allgemeinen Spaß gemacht. Ob man das Drill nennen kann?
Negativ - nun ist schwer zu sagen. Sicher gab es das auch. Eine Familie ist aber nicht in Armut verfallen wegen dem Kinderkriegen. Reich waren wir alle nicht.
Schließlich aber hat das System der allgemeinen Entwicklung nicht standgehalten und hat verloren. Somit war alles falsch was da so war. Wer das nicht so sieht ist ein Betonkopf. Dann bin ich auch einer.

Teddy

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18. November 2004 um 12:08

Wer weiß das schon so genau?
Mit der Frage meine ich: die DDR ist nun 15 Jahre her - ist manches was heute anders ist nun ein Unterschied DDR - BRD oder einfach ein Resultat der Veränderung der Gesellschaft insgesamt? Vor 15 - 20 Jahren war die Erziehung in der "westlichen Welt" sicher auch eine andere und mit der heutigen kaum zu vergleichen. Der Unterschied, der mir persönlich am meisten auffällt ist der: Bei uns in der DDR bekam jeder, egal ob Abiturient, Abgänger der 10. oder der 8. Klasse, jeder bekam einen Ausbildungsplatz und jeder wurde - so er das wollte - im Anschluß an seine Ausbildung vom Betrieb übernommen. Auswirkung auf die Schule: Der Druck war nicht so groß. Auch wenn mal ein lernschwächerer Schüler in der Klasse dabei war - ihm wurde geholfen, von Mitschülern, von Lehrern, von den Eltern, aber jeder wußte, auch er bekommt seine Chance (wohlgemerkt nicht mit dem Hintergedanken - da brauche ich auch nichts zu tun).
Der Gegensatz zu heute - gerade bei uns die wir das noch so kennen - ist der, daß wir, glaube ich, unsere Kinder und uns selbst sehr unter Druck setzen nach dem Motto "Eine Lehrstelle ist keine Selbstverständlichkeit und nur mit guten Noten hast Du halbwegs eine Chance". Auch bei uns war die Zusammenarbeit Schule/ Eltern eine sehr intensive, auch ich habe speziell mit meinem Vater viel diskutiert, Referate ausgearbeitet usw. aber dieses intensive "Sich-um-alles-kümmern" der Eltern - einfach aus der Angst heraus, nicht alles für die Zukunft meines Kindes getan zu haben, kenne ich von früher nicht. Die Unterstützung, die heute die Eltern versuchen zu geben, lief bei uns fast ausschließlich unter den Mitschülern selbst, zusammen Hausaufgaben machen, Lernpatenschaften mit schwächeren Schülern, sich automatisch gegenseitig die Hausaufgaben bringen, das war das Normalste der Welt. Als "Pioniere" steht man sich eben bei, es unterstützt einer den anderen. Sei es auch vielleicht politisch motiviert gewesen, als Kinder haben wir das nicht so empfunden, für uns war das normal und das Ergebnis in Bezug auf Lernbereitschaft, gemeinsames Lernen, gegenseitiges Unterstützen kann sicher nicht falsch gewesen sein.
Heute sind schon die Eltern sich oftmals nicht mehr "grün", weil der eine Arbeit hat, der andere nicht, der eine sich 2 Autos leisten kann, der andere nicht und andere so sinnlose Neidereien - so bleibt jeder für sich, jeder macht sein Ding allein und in den Kindern setzt sich das fort. Ich glaube darüber könnte ich endlos diskutieren oder zumindest ich selbst probieren, es besser zu machen.
Ich hoffe, es ist keiner eingeschlafen bei dem langen Text - wenn ich einmal losschreibe...

Also denn - bis bald!
Annett

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19. November 2004 um 8:18
In Antwort auf amity_12160974

Wer weiß das schon so genau?
Mit der Frage meine ich: die DDR ist nun 15 Jahre her - ist manches was heute anders ist nun ein Unterschied DDR - BRD oder einfach ein Resultat der Veränderung der Gesellschaft insgesamt? Vor 15 - 20 Jahren war die Erziehung in der "westlichen Welt" sicher auch eine andere und mit der heutigen kaum zu vergleichen. Der Unterschied, der mir persönlich am meisten auffällt ist der: Bei uns in der DDR bekam jeder, egal ob Abiturient, Abgänger der 10. oder der 8. Klasse, jeder bekam einen Ausbildungsplatz und jeder wurde - so er das wollte - im Anschluß an seine Ausbildung vom Betrieb übernommen. Auswirkung auf die Schule: Der Druck war nicht so groß. Auch wenn mal ein lernschwächerer Schüler in der Klasse dabei war - ihm wurde geholfen, von Mitschülern, von Lehrern, von den Eltern, aber jeder wußte, auch er bekommt seine Chance (wohlgemerkt nicht mit dem Hintergedanken - da brauche ich auch nichts zu tun).
Der Gegensatz zu heute - gerade bei uns die wir das noch so kennen - ist der, daß wir, glaube ich, unsere Kinder und uns selbst sehr unter Druck setzen nach dem Motto "Eine Lehrstelle ist keine Selbstverständlichkeit und nur mit guten Noten hast Du halbwegs eine Chance". Auch bei uns war die Zusammenarbeit Schule/ Eltern eine sehr intensive, auch ich habe speziell mit meinem Vater viel diskutiert, Referate ausgearbeitet usw. aber dieses intensive "Sich-um-alles-kümmern" der Eltern - einfach aus der Angst heraus, nicht alles für die Zukunft meines Kindes getan zu haben, kenne ich von früher nicht. Die Unterstützung, die heute die Eltern versuchen zu geben, lief bei uns fast ausschließlich unter den Mitschülern selbst, zusammen Hausaufgaben machen, Lernpatenschaften mit schwächeren Schülern, sich automatisch gegenseitig die Hausaufgaben bringen, das war das Normalste der Welt. Als "Pioniere" steht man sich eben bei, es unterstützt einer den anderen. Sei es auch vielleicht politisch motiviert gewesen, als Kinder haben wir das nicht so empfunden, für uns war das normal und das Ergebnis in Bezug auf Lernbereitschaft, gemeinsames Lernen, gegenseitiges Unterstützen kann sicher nicht falsch gewesen sein.
Heute sind schon die Eltern sich oftmals nicht mehr "grün", weil der eine Arbeit hat, der andere nicht, der eine sich 2 Autos leisten kann, der andere nicht und andere so sinnlose Neidereien - so bleibt jeder für sich, jeder macht sein Ding allein und in den Kindern setzt sich das fort. Ich glaube darüber könnte ich endlos diskutieren oder zumindest ich selbst probieren, es besser zu machen.
Ich hoffe, es ist keiner eingeschlafen bei dem langen Text - wenn ich einmal losschreibe...

Also denn - bis bald!
Annett

Verschiedene Gesllschaftsordnungen
Tja, leider scheiderte das System ja auch (mit) an diesen Dingen. 7 Verkäuferinnen in einem Laden, wo heute 2 sind (nur ein Beispiel). Das ist ja auch der Knackpunkt: jeder war sich sicher EINEN ausbildungsplatz z bekommen und übernommen zu werden. Jeder nach seinen Fähigkeiten. Ist ja heute (hier) nicht so. Es kann jemand mit schlechten Noten schneller einen Job finden, als ein Studierter. Wenn überhaupt. Das Konkurrenzdenken fängt jetzt schon sehr früh an, bzw. geht von den Eltern über. Soetwas gab es früher gar nicht. Klar, Neid gab es damals auch.

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19. November 2004 um 11:23

Nachgehakt
War das wirklich so ?:
Es gab für Kinder mehr Freizeitangebote ("Arbeitsgemeinschaften", "Pioniernachmittage", "Sportgemeinschaften" usw.). (Also in Richtung "Ganztagsschule".) Die Teilnahme war aber oft nicht ganz freiwillig. Auch Sport bei Kindern war relativ leistungsbezogen. Auch Kinder mussten (gegebenenfalls)heucheln, dass sie für den Sozialismus, ... sind. Westfernsehen wurde geguckt, aber auch Kinder durften es nicht jedem gegenüber zugeben ...

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19. November 2004 um 14:11
In Antwort auf shisha_12331522

Nachgehakt
War das wirklich so ?:
Es gab für Kinder mehr Freizeitangebote ("Arbeitsgemeinschaften", "Pioniernachmittage", "Sportgemeinschaften" usw.). (Also in Richtung "Ganztagsschule".) Die Teilnahme war aber oft nicht ganz freiwillig. Auch Sport bei Kindern war relativ leistungsbezogen. Auch Kinder mussten (gegebenenfalls)heucheln, dass sie für den Sozialismus, ... sind. Westfernsehen wurde geguckt, aber auch Kinder durften es nicht jedem gegenüber zugeben ...

Re: Nachgehakt
Ja, im Großen und Ganzen war das so. Sicher hast Du Recht, daß an manchen der üblichen wirtschaftlichen Praktiken das System gescheitert ist, aber wird es dem jetzigen System anders gehen? Manchmal, wenn ich an unser ganzes Leben denken, an unsere Umwelt, zugebaute Landschaften, Gesetze unserer Regierungen (welche auch immer gerade am Drücker ist), frage ich mich überhaupt, ob es auf die nächsten 1000 Jahre gerechnet überhaupt noch möglich sein wird, uns aus der Sackgasse des "Selber-kaputt-machens" rauszuholen. Irgendwie dreht sich alles im Kreis, was man auch tut oder in welche Richtung man auch überlegt.
Aber das war ja eher weniger die Frage. Zum Thema Heuchelei und Pioniernachmittage usw:
Sport: weiß ich gerade nicht, was Du genau meinst. Wir hatten unseren ganz normalen Sportunterricht (den ich zugegebenermaßen nicht sonderlich mochte, weil ich ne ganz schöne Niete war), der sich aber zum heutigen Sportunterricht nicht unterscheidet. Zusätzlich gab es für die richtig Guten, wie heute die Sportgymnasien, eben die Sportschulen, wo sicher auch politisch etwas intensiver gearbeitet wurde, was sich aber meiner Kenntnis entzieht, weil: was sollte ich da .
Arbeitsgemeinschaften wurden damals so gern besucht wie heute - AG Künstlerisches Gestalten = AG Künstlerisches Gestalten und malen ging heute genauso wie früher. (Vielleicht wurden zum 1. Mai mehr rote Nelken gemalt.)
Pioniernachmittage: Waren teils interessant, teils nicht so, weil Pioniernachmittag hieß nicht prinzipiell "Parteiversammlung für die Kleinen", sondern bestand auch aus Früchte sammeln für die Tiere des Waldes, Altstoffsammlung (würden sich heute viele freuen, wenn es das noch gäbe, und wir konnten uns dabei noch ein bischen Geld verdienen), Besuch bei der "Patenbrigade" (manchmal langweilig, aber hat immer was gebracht, mal ein bischen Geld für die Klassenkasse, Einblick in die Arbeit von Betrieben o. a.)
Der Umgang mit Symbolen wie Halstuch, Fahne, Pionierwimpel, Statuten lernen oder so was gehörte auch dazu, läuft sicher unter politischer Erziehung aber ist das so was anderes als die Arbeit der Pfadfinder?
Westfernsehen: Wurde geguckt (bei mir zwar nicht, da wir schon Mühe hatten, überhaupt DDR2 über die Antenne rein zu bekommen) aber es wurde gesehen. Ebenso Musik gehört, allerdings stark eingeschränkt.
Vielleicht war das bei uns auf dem Dorf auch nicht so wild und in Städten sah das ganz anders aus und ich kann das Ganze auch nur aus der Sicht eines Kindes/ Jugendlichen beurteilen (Baujahr 1971). An wirklich größere Diskussionen mit politischen Argumenten, die damit überhaupt nichts zu tun haben, kann ich mich nur an eines konkret erinnern, als wir in der Schule das Lied "Jeane" (sicher falsch geschrieben, aber egal) von Falko auseinander genommen haben. Da gingen die Meinungen von Schülern und Lehrers doch stark auseinander und ich muß schon sagen, daß wir eine relativ kritische Klasse waren. Aber auch das ging Diskussionen, auch kritische waren möglich, zumindest innerhalb der Schule und sicher auch abhängig vom jeweiligen Lehrer.
Es ist sicher vieles nicht in Ordnung gewesen, was in der DDR gelaufen ist, daß es Bespitzelungen gab u.s.w., allerdings wenn ich bedenke, wie viele anonyme Anzeigen heute von ganz "lieben" Nachbarn, Bekannten, Kollegen bei Bau-, Finanz-, Umwelt- und sonstigen Ämtern landen, die auch heute Menschen in den Ruin stürzen können, dann kann ich nur sagen, das System hat sich geändert, die Menschen sind die gleichen geblieben und schlimmer geworden.
Aber Du hattest ja auch hauptsächlich nach der Kidnerarbeit gefragt und die war wesentlich Kinder- und familienfreundlicher.
Soll jetzt kein Nachheulen nach alten Zeiten gewesen sein. Es ist gut, dass es wieder ein Deutschland gibt, auch ich wäre heute sicher nicht da, wo ich jetzt bin, hätte nicht das erlebt, was ich bereits erlebt habe und ich wäre froh, wenn die Mauern in den Köpfen auf beiden Seiten endlich fielen, denn Betonköpfe, Querdenker und "Idioten" gibt es überall, in Ost-, Nord-, West- und Süddeutschland, in Englnd, Irak, Amerika oder sonstwo auf der Welt, das ist keine Frage der Herkunft sondern der Einstellung.
In diesem Sinne - ein schönes Wochenende!

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25. November 2004 um 21:27

FDJ-Hemd und Levis
An Positivem fällt mir ein: Wenn alle das FDJ-Hemd tragen mussten oder das Pionierhalstuch, trug wohl niemand Markenklamotten und die Kinder und Jugendliche blieben von deren bekanntermaßen negativen Auswirkungen verschont. Oder war das mit dem FDJ-Hemd doch nicht so streng und mancher bekam die "Markenklamotten" im Westpaket (ein anderer wieder nicht) ?

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26. November 2004 um 6:54
In Antwort auf amity_12160974

Re: Nachgehakt
Ja, im Großen und Ganzen war das so. Sicher hast Du Recht, daß an manchen der üblichen wirtschaftlichen Praktiken das System gescheitert ist, aber wird es dem jetzigen System anders gehen? Manchmal, wenn ich an unser ganzes Leben denken, an unsere Umwelt, zugebaute Landschaften, Gesetze unserer Regierungen (welche auch immer gerade am Drücker ist), frage ich mich überhaupt, ob es auf die nächsten 1000 Jahre gerechnet überhaupt noch möglich sein wird, uns aus der Sackgasse des "Selber-kaputt-machens" rauszuholen. Irgendwie dreht sich alles im Kreis, was man auch tut oder in welche Richtung man auch überlegt.
Aber das war ja eher weniger die Frage. Zum Thema Heuchelei und Pioniernachmittage usw:
Sport: weiß ich gerade nicht, was Du genau meinst. Wir hatten unseren ganz normalen Sportunterricht (den ich zugegebenermaßen nicht sonderlich mochte, weil ich ne ganz schöne Niete war), der sich aber zum heutigen Sportunterricht nicht unterscheidet. Zusätzlich gab es für die richtig Guten, wie heute die Sportgymnasien, eben die Sportschulen, wo sicher auch politisch etwas intensiver gearbeitet wurde, was sich aber meiner Kenntnis entzieht, weil: was sollte ich da .
Arbeitsgemeinschaften wurden damals so gern besucht wie heute - AG Künstlerisches Gestalten = AG Künstlerisches Gestalten und malen ging heute genauso wie früher. (Vielleicht wurden zum 1. Mai mehr rote Nelken gemalt.)
Pioniernachmittage: Waren teils interessant, teils nicht so, weil Pioniernachmittag hieß nicht prinzipiell "Parteiversammlung für die Kleinen", sondern bestand auch aus Früchte sammeln für die Tiere des Waldes, Altstoffsammlung (würden sich heute viele freuen, wenn es das noch gäbe, und wir konnten uns dabei noch ein bischen Geld verdienen), Besuch bei der "Patenbrigade" (manchmal langweilig, aber hat immer was gebracht, mal ein bischen Geld für die Klassenkasse, Einblick in die Arbeit von Betrieben o. a.)
Der Umgang mit Symbolen wie Halstuch, Fahne, Pionierwimpel, Statuten lernen oder so was gehörte auch dazu, läuft sicher unter politischer Erziehung aber ist das so was anderes als die Arbeit der Pfadfinder?
Westfernsehen: Wurde geguckt (bei mir zwar nicht, da wir schon Mühe hatten, überhaupt DDR2 über die Antenne rein zu bekommen) aber es wurde gesehen. Ebenso Musik gehört, allerdings stark eingeschränkt.
Vielleicht war das bei uns auf dem Dorf auch nicht so wild und in Städten sah das ganz anders aus und ich kann das Ganze auch nur aus der Sicht eines Kindes/ Jugendlichen beurteilen (Baujahr 1971). An wirklich größere Diskussionen mit politischen Argumenten, die damit überhaupt nichts zu tun haben, kann ich mich nur an eines konkret erinnern, als wir in der Schule das Lied "Jeane" (sicher falsch geschrieben, aber egal) von Falko auseinander genommen haben. Da gingen die Meinungen von Schülern und Lehrers doch stark auseinander und ich muß schon sagen, daß wir eine relativ kritische Klasse waren. Aber auch das ging Diskussionen, auch kritische waren möglich, zumindest innerhalb der Schule und sicher auch abhängig vom jeweiligen Lehrer.
Es ist sicher vieles nicht in Ordnung gewesen, was in der DDR gelaufen ist, daß es Bespitzelungen gab u.s.w., allerdings wenn ich bedenke, wie viele anonyme Anzeigen heute von ganz "lieben" Nachbarn, Bekannten, Kollegen bei Bau-, Finanz-, Umwelt- und sonstigen Ämtern landen, die auch heute Menschen in den Ruin stürzen können, dann kann ich nur sagen, das System hat sich geändert, die Menschen sind die gleichen geblieben und schlimmer geworden.
Aber Du hattest ja auch hauptsächlich nach der Kidnerarbeit gefragt und die war wesentlich Kinder- und familienfreundlicher.
Soll jetzt kein Nachheulen nach alten Zeiten gewesen sein. Es ist gut, dass es wieder ein Deutschland gibt, auch ich wäre heute sicher nicht da, wo ich jetzt bin, hätte nicht das erlebt, was ich bereits erlebt habe und ich wäre froh, wenn die Mauern in den Köpfen auf beiden Seiten endlich fielen, denn Betonköpfe, Querdenker und "Idioten" gibt es überall, in Ost-, Nord-, West- und Süddeutschland, in Englnd, Irak, Amerika oder sonstwo auf der Welt, das ist keine Frage der Herkunft sondern der Einstellung.
In diesem Sinne - ein schönes Wochenende!

Toller Beitrag
dem ist nichts hinzuzufügen!!!!!

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17. November 2005 um 18:19

Kindererziehung in der DDR
Lies Freya Klier "Lüg Vaterland" - dann ist auch dir klar, was da wirklich los war und warum sich heute noch so viele Menschen im "Osten" auch in dieser Hinsicht in die eigene Tasche lügen!
Herzlicher Gruß
frischi

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18. November 2005 um 4:24
In Antwort auf jonny_12159999

Wenig Resonanz
Es ist schon sehr bezeichnend, daß zu diesem Thema hier keiner was recht sagen will. Aus meiner Sicht deshalb, weil es bei der Erziehung unserer Kinder sehr viel positives zu berichten gäbe. So etwas wird erfahrungsgemäß niedergeschriehen. Die DDR darf nichts Positives an sich haben.
Ich entnehme das immerwieder Meinungsäußerungen auch hier im Forum.
Meine Kinder sind ja in der DDR entstanden und groß geworden.
Ich schätze ein, das es eine gute Versorgung und Erziehung der Kinder gab. Schon bevor das Kind da war. Ganz klar war da auch immer ein Stück politische Erziehung dabei. Zum beispiel das Fähnchenwinken. Es gab durchweg eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern. Die Vorbereitung von Feierlichkeiten, wo von allen mitgeholfen wurde. Aber auch solche Aktionen wie malern der Räume war an der Tagesordnung.
Solch eine Zusammenarbeit macht sich dann eben auch in den Gefühlen der Kinder bemerkbar.
Im privaten Leben wurden die Kinder auch nicht mit Informationen überhäuft wie Filme wo Menschen erschossen wurden oder Computerspiele wo ja nur die interessant sind wenn viel Gewalt dabei ist.(gut, Computer gabs nicht. Aber auch nicht solche Brettspiele)
Ein Jahr ist die Frau ja doch zu hause geblieben, dann aber hat man schon überlegt, wie man wieder zur Arbeit kommt. Manchmal sogar mit dem Chef der Firma zusammen. Meine Frau wollte man nach dem Babyjahr wieder im Betrieb haben. Es gab aber bei uns keine Krippe (Kleinkind von 1-3 Jahre). Da hatte man von dort mit einer Oma in unserer Nähe gesprochen und sie hat unser Kind zeitweise gepflegt. Ohne Geld natürlich. Von einem Strauß Blumen oder kleinen Zuwendungen abgesehen. Später dann wurde er frühmorgens mit dem (organisierten) Bus mit zum Betrieb genommen. Hier wurden alle kinder zusammen in einen Kindergarten gefahren, den der Betrieb natürlich auch unterstützte. Abends, wenn wir Arbeitsschluß hatten waren die Kinder schon wieder da.
Das gemeinsame Töpfchengehen paßt sogesehen doch nur in die Krippe. Ab drei sind die Kinder ja schon so weit, auf die Toilette zu wollen. (Korrigiert mich wenns nicht stimmt) Zumindest paßt das nur in die kleine Gruppe.
Das alles, Sauberkeit und auch gemeinsames Spiel hat den Kindern im allgemeinen Spaß gemacht. Ob man das Drill nennen kann?
Negativ - nun ist schwer zu sagen. Sicher gab es das auch. Eine Familie ist aber nicht in Armut verfallen wegen dem Kinderkriegen. Reich waren wir alle nicht.
Schließlich aber hat das System der allgemeinen Entwicklung nicht standgehalten und hat verloren. Somit war alles falsch was da so war. Wer das nicht so sieht ist ein Betonkopf. Dann bin ich auch einer.

Teddy

Im westen...
... gab es auch noch wenig computer, in den 80ern. Vieles, was angeblich im Westen schlechter ist, ist gar nicht der Westen, sondern die Neuzeit.

Viele Leute, die der DDR nachhaengen, haengen oft einfach dem 'frueher' nach, und trauern um alte Modelle, die nicht vom Westen ersetzt worden sind, sondern von der Zeit.

Ich bin auch in der DDR grossgeworden, und es war OK, aber extrem altmodisch. Was z.B. voellig fehlte, war die Einfuehrung in einen freien Diskurs, der andere Meinungen gelten laesst. Die Meinung stand eben schon fest, in der Schule, z.B., und nur im Privaten konnte geuebt werden, einen eigenen Standpunkt zu haben, und andere gelten zu lassen. Heute ueben das die Kinder ueberall, und die Leute aus dem Westen koennen das im Schnitt einfach besser als die Ossis, finde ich.

Das liegt an einem Defizit in der Ausbildung in der DDR...

Dass vieles OK war ist klar, und dass das Toepfchengehn in der Krippe so'ne grosse Rolle gespielt hat, ist wohl mehr als fraglich. Oder jedenfalls eher uninteressant. Die wichtigen Unterschiede liegen woanders...

n

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5. Dezember 2005 um 14:30

Kindererziehung in der DDR
Stimme hier viel gesagten zu....Fakt ist das in der DDR keine Familie Exsistensängste haben mußte.Die Kinderbetreuung war spitze und find es traurig das es den heutigen Kindern nicht vergönnt ist...so groß zu werden.Meine Eltern waren in keiner Partei...mußte man nämlich nicht sein und auch nicht in der Stasi...uns ging es trotzdem nicht schlechter als anderen.Wir sahen Westfernsehn und ich hörte die Hitparade von Bayern 3 ...das war normal.Man wurde zu mehr Mitmenschlichkeit erzogen und das man schwachen helfen sollte,Erwachsene wurden gegrüsst und Alten und Schwangeren wurde ein Platz angeboten...ganz wie die Pfadfinder heute und die tragen auch Fahnen.Krippen standen den Muttern ab einem Jahr zur verfügung in manchen Fällen sogar früher,zum Beispiel wegen der Beendigung der Lehre oder für Studentinnen.Kindergarten war dann ab 3 Jahre für alle Kinder offen und gab es welche die diese Einrichtungen nicht besuchten,gab es vor der Einschulung die Vorschule.Pioniernachmittage hatten selten politische Gründe,es wurde gebastelt der Jahreszeit entsprechend,gesungen,gewandert...wie schon gesagt gesammelt,Altpapier,Kastanien für die Winterfütterung usw.Natürlich für die Grösseren gab es Infonachmittage mit Politischen Themen...was passiert wo,welche Katastropfen,wo kann geholfen werden....Spendensammlungen.Ich fand es nicht schlimm ...heute fehlt der Jugend sehr viel...frag sie doch mal über Weltgeschehen,Politik...wer waren die Präsidenten...Ohh Gott,welch Unwissen und Intressenlosigkeit macht sich breit.Meinungsfreiheit....das ich nicht lache,wo gibt es denn soetwas...wir hatten in Staatsbürgerkunde prima Lehrer mit denen wir uns über Politik....auch,angäblich verbotene Meinungen unterhalten konnten...sind nicht verhaftet wurden o.ä.Aber das lag sicher an jeden Lehrer selber und das gibt es wohl auch heute noch.
Es ist schön wieder ein Land zu sein...man sollte auch anfangen diese Mauern in den köpfen vieler Mitmenschen abzubauen..Idioten gibt es überall.Aber ich bin der Meinung auch im Osten gab es Erungenschaften die es Wert gewesen wären übernommen zu werden...wie ebend das was der Staat für Kinder und Eltern getan hat.

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6. Dezember 2005 um 23:34

Kindererziehung in der DDR
Es stimmt schon, das es da unterschiede gab und immernoch gibt.Ich bin auch in der DDR großgeworden und hatte eine sehr schöne Kindheit.In unserer Stadt hatte jedes Wohngebiet eine Kita und wir Kinder sahen uns nicht nur dort, sondern wohnten meistens auch in der Umgebung. So konnten wir auch Nachmittags und am Wochenende miteinander Spielen. Am ende waren wir dann noch 10 Jahre in der selben Schule und mußten uns nicht dauernd neue Freunde suchen. Wir mußten auch nich 1 stunde eher auftehen um noch30min. oder länger mit dem Bus in die Schule zu kommen.
Übrigens gehen auch heute die kleinsten gemeinsamm aufs töpfchen und das nicht nur im sogenannten Osten, sondern auch im westen.In einen Kindergarten der nicht auf sauberkeit achtet, würde ich meine Kinder nicht anmelden .Weder in ost noch in west.
Natürlich war nicht alles positiv bei uns.Viele dinge gab es nicht, aber der Mensch ist doch kreativ gewesen.
Eigentlich finde ich diese ganze Diskusion sinnlos. Es gab damals gute und schlechte seiten und die gibt es heute genauso.

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17. Dezember 2005 um 23:30

HI
Ich muss ehrlich sagen das es mir im Osten total gut ging ich hatte viele Freunde wir wurden dort in der Schule sehr gefördert wie Gartenarbeit Technik usw.

Als ich mit 7 Jahren in den Westen zog wurde ich nur fertig gemacht wie Scheiße behandelt scheiß osi geschlagen von den eigenen Mitschülern und gehänselt.Seit dem habe ich Probleme offen auf Menschen zu zu gehen und musste eine Therapie machen.Und das soll man mit 7 Jahren verstehen was da mit einem gemacht wird.

Das ist kein Witz was ich hier schreibe in der DDR war ein großer zusammen halt jeder für jeden und wenn da einer den anderen gehänselt hat wurde bestraft hier im Westen war es den Lehrern egal.

Das sehe ich heute noch.da ich direkt neben einer Schule wohne .da gehen die Lehrer7in zu Kaffe trinken und draußen halten vier einen jungen fest und treten ihn ,boxen in den Magen usw.Was soll das sein??!!In der DDR hat man in den ganztags Schulen noch die Hausaufgaben zusammen gemacht es gab Indianerfeste usw.

Und hier wenn man schwach ist bekommen einen Schaden seines leben..

Sorry das ich so schreibe ich habe nichts gegen Wesi aber das Motto der Wesis lautet jeder gegen jeden ich will der beste der schönste der glügste sein..

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17. Dezember 2005 um 23:35
In Antwort auf nieves_12729507

HI
Ich muss ehrlich sagen das es mir im Osten total gut ging ich hatte viele Freunde wir wurden dort in der Schule sehr gefördert wie Gartenarbeit Technik usw.

Als ich mit 7 Jahren in den Westen zog wurde ich nur fertig gemacht wie Scheiße behandelt scheiß osi geschlagen von den eigenen Mitschülern und gehänselt.Seit dem habe ich Probleme offen auf Menschen zu zu gehen und musste eine Therapie machen.Und das soll man mit 7 Jahren verstehen was da mit einem gemacht wird.

Das ist kein Witz was ich hier schreibe in der DDR war ein großer zusammen halt jeder für jeden und wenn da einer den anderen gehänselt hat wurde bestraft hier im Westen war es den Lehrern egal.

Das sehe ich heute noch.da ich direkt neben einer Schule wohne .da gehen die Lehrer7in zu Kaffe trinken und draußen halten vier einen jungen fest und treten ihn ,boxen in den Magen usw.Was soll das sein??!!In der DDR hat man in den ganztags Schulen noch die Hausaufgaben zusammen gemacht es gab Indianerfeste usw.

Und hier wenn man schwach ist bekommen einen Schaden seines leben..

Sorry das ich so schreibe ich habe nichts gegen Wesi aber das Motto der Wesis lautet jeder gegen jeden ich will der beste der schönste der glügste sein..

Nochwas
Mich macht es sehr traurig wenn andere über die DDR schreiben da ich mich sehr gut an eine Zeit erinern kann wo es mir richtig gut ging und ich eine wunderschöne Kindheit hatte.Hätte ich das alles gewusst was mir dort passiert wäre ich nie mit meinen Eltern in den Westen gezogen..Entschuldigt bitte aber es tut sehr Weh im Herzen und mir kommen gerade die Tränen wenn ich an die ganzen schmerzen denke.

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18. Dezember 2005 um 11:19

Kindererziehung in der DDR!
Ich muss sagen ich fand das alles super, Eltern brauchten sich keine Sorgen zu machen, das sie überhaupt auf einen KITAPlatz bekamen, das war alles abgesichert. Nicht wie heute bei der Geburt schon beantragen und vielleicht dann Glück haben das man nach 3 Jahren auch einen bekommt. Und wenn dann muss mann 30 min fahren weil er dann auch noch in einem anderen Stadtteil war.

Auch mit der Schulle war das anders, dadurch das man ja schon Freunde hatte aus dem Kindergarten, kannte sich man auch schon in der Schule. Wir blieben dann bis zur 10. Klasse zusammen, mussten nicht noch zwischen durch die Schule wechseln, neue Freunde suchen, sich auf die neuen Lehrer einstellen. Da wir alle aus einer Ecke kamen hatten wir auch Freunde zum spielen nachmittags.
Und im Hort fand ich auch immer Klasse, erst wurden die Hausaufgaben gemacht, die dann die Erzieher kontrollierten, ob sie auch richtig waren. Und nicht wie heute wenn mein Sohn vom Hort kommt muss ich noch erst mit ihm die Ha machen da sie meist nicht richtig erledigt wurden.
Super fand ich auch die Angebote die es damals gab, wie Kinderchor, Bastel AG, Sport egal ob Tennis, Fussball, Athletik, Kanu, Hauswirtschaft, es gab einfach sehr viel im Angebot. Die Lehrer und Erziher bemühten sich damals noch um die Kinder förderten sie wo sie nur konnten.
Heute finde ich es nicht mehr schön, hauptsache Schuljahresende den Stoff geschafft und die meisten Kinder bleiben auf der Strecke.
Oder wenn mein Kind heute irgendwas in der Freizeit machen möchte muss man sich erst einen Verein suchen und die gehen ja meist richtig ins Geld. Das fand ich auch besser früher das dies mehr gefördert wurde.
Ich kann mich noch ganz guit daran erinnern wenn ich mal meine Hausaufgaben nicht konnte weil ich nichts verstanden hatte, konnten wir zu unseren Lehrern nach Hause gehen und sie hatten mit uns so lange geübt bis wir sagen konnten " super ich kann es, so schwer ist es nicht".
Auch in den super langen Ferien hatten wir genügend Angebote gehabt, Ferielager das sich jeder leisten konnte, Spiel und tolle Spass angebote. Und ich muss sagen wir haben das gerne gemacht. Dadurch kann ich sagen das ich eine tolle Kindheit hatte.
Früher durfen wir auf Bäume klettern, an jeder Ecke hatten wir Spielplätze, heute muss man Spielplätze suchen, und wenn ich mal sage " Junge geh raus geh auf Bäume klettern" , das dürfen die Kinder ja gar nicht mehr. Ist schon eigentlich vieles schade. Einiges hätte man auch von unseren Staat übernehmen sollen, zb, das die Kinder 10 Jahre in einer Schule sind, und nicht immer wechseln müssen und 2 Stunden früher aufstehen müssen, weil sie bis sonstwohin fahren müssen um ihre Schule zu erreichen.

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12. August 2007 um 17:01

Kindererziehung DDR & BRD
der Unterschied bei der Kindererziehung zwischen der DDR und der DDR wird besonders deutlich wenn ihr euch die Homepage:

http://de.geocities.com/ddr_kindererziehung/

anseht.

Grüße
colly021

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18. Dezember 2007 um 16:51

Ein Grundlage
war die Emanzipation der Frau von der ökonomsichen Abhangigkeit vom Mann. Dazu wurde versucht der Frau in Bildung und Berufsweg eine Chancengleciheit zu ermöglichen. Dabei gab es natürlich Probleme, die in der naturhaften Verschiedenheit der Geschlechter liegen.

http://www.sed-forum.de

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25. Mai 2009 um 3:07

Wie die FDJ (Kinder) missbraucht wurde, wird an folgendem Beispiel deutlich:
Im Fall des am 2. Juni 1967 bei einer Demonstration in West-Berlin getöteten Studenten Benno Ohnesorg war der Todesschütze ein Stasi-Agent. Akten der Birthler-Behörde belegen ihren Recherchen zufolge auch eine Mitgliedschaft in der SED.

Die DDR unternahm damals alles, um den verhängnisvollen Todesschuss vom 2. Juni 1967 propagandistisch als Akt westdeutscher Polizeiwillkür auszuschlachten. Die Wagenkolonne mit Ohnesorgs Leichnam konnte auf dem Weg nach Hannover ohne die üblichen Kontrollen auf der Autobahn-Transitstrecke durch die DDR passieren.

Auf den Brücken entlang der Strecke standen tausende Angehörige der Freien Deutschen Jugend (FDJ) in ihren Blauhemden, um dem Toten die Ehre zu erweisen.

Weiter zum vollständigen Bericht......>

http://www.poolalarm.de/kindersuchdienst/raf/raf-ddr.htm#Ohnesorg


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7. Juni 2009 um 12:53

Strengere Erziehung im Osten?
Hi ihr,

also ich hab mal gehört, dass die Erziehung in der DDR strenger gewesen sein soll.
Es soll öfter mal den Arsch voll gegeben haben wenn man icht gehört hat als bei "mir" im Westen.
Kann das wer von euch bestätigen oder ist es möglicher Weise noch immer so?

LG Meike

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9. November 2009 um 10:07

Kindererziehung in der DDR
Zitat:
Was politisch damit verfolgt wurde, lasse ich hier aber außen vor!
Aha! Das würde ich aber gerne wissen, was hat man denn politisch aus Deiner Sicht an den kindern verbrochen? Warum gehört Politik in den Kindergarten, das solltest Du Dir mal überlegen.
In der DDR wurden doch schon die Kleinsten zum Hass gegen alles Nichtsozialistische erzogen. Sie wurden ausgehorcht, was denn so die Eltern am Abend reden und welche Sender sie im TV sahen und welche Rundfunk-Sender sie hörten. Das läßt Du alles aussen vor? Jaja, Ihr wollt immer nur das Gute sehen, nach dem Motto:

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9. November 2009 um 10:25
In Antwort auf vosgi_11932738

Kindererziehung in der DDR
Stimme hier viel gesagten zu....Fakt ist das in der DDR keine Familie Exsistensängste haben mußte.Die Kinderbetreuung war spitze und find es traurig das es den heutigen Kindern nicht vergönnt ist...so groß zu werden.Meine Eltern waren in keiner Partei...mußte man nämlich nicht sein und auch nicht in der Stasi...uns ging es trotzdem nicht schlechter als anderen.Wir sahen Westfernsehn und ich hörte die Hitparade von Bayern 3 ...das war normal.Man wurde zu mehr Mitmenschlichkeit erzogen und das man schwachen helfen sollte,Erwachsene wurden gegrüsst und Alten und Schwangeren wurde ein Platz angeboten...ganz wie die Pfadfinder heute und die tragen auch Fahnen.Krippen standen den Muttern ab einem Jahr zur verfügung in manchen Fällen sogar früher,zum Beispiel wegen der Beendigung der Lehre oder für Studentinnen.Kindergarten war dann ab 3 Jahre für alle Kinder offen und gab es welche die diese Einrichtungen nicht besuchten,gab es vor der Einschulung die Vorschule.Pioniernachmittage hatten selten politische Gründe,es wurde gebastelt der Jahreszeit entsprechend,gesungen,gewandert...wie schon gesagt gesammelt,Altpapier,Kastanien für die Winterfütterung usw.Natürlich für die Grösseren gab es Infonachmittage mit Politischen Themen...was passiert wo,welche Katastropfen,wo kann geholfen werden....Spendensammlungen.Ich fand es nicht schlimm ...heute fehlt der Jugend sehr viel...frag sie doch mal über Weltgeschehen,Politik...wer waren die Präsidenten...Ohh Gott,welch Unwissen und Intressenlosigkeit macht sich breit.Meinungsfreiheit....das ich nicht lache,wo gibt es denn soetwas...wir hatten in Staatsbürgerkunde prima Lehrer mit denen wir uns über Politik....auch,angäblich verbotene Meinungen unterhalten konnten...sind nicht verhaftet wurden o.ä.Aber das lag sicher an jeden Lehrer selber und das gibt es wohl auch heute noch.
Es ist schön wieder ein Land zu sein...man sollte auch anfangen diese Mauern in den köpfen vieler Mitmenschen abzubauen..Idioten gibt es überall.Aber ich bin der Meinung auch im Osten gab es Erungenschaften die es Wert gewesen wären übernommen zu werden...wie ebend das was der Staat für Kinder und Eltern getan hat.

Kitas in der DDR
Jaja, so wird die DDR schöngeredet.

Wenn Du alles so toll fandest, frage ich mich, warum man Dir ein so schlechtes Deutsch beigebracht hat. Grammatik scheínt nicht Deine Stärke zu sein.
("angäblich, Katastropfen, Exsistensängste,
traurig das es (Kommata?), Westfernsehn usw. usw.)

Westfernsehen? Das glaubst Du doch selbst nicht, und wenn, dann waren die Kinder schon im Bett.
Ausserdem kann man seine Kinder auch alleine, also ohne Kita, zu ordentlichen, höflichen Menschen erziehen.
Was sagst Du denn dazu, daß schon die Kleinstkinder zum Hass gegen den Kapitalismus erzogen wurden?
Und daß alles, was sozialistisch war, in den Himmel gehoben wurde?

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15. November 2009 um 15:11

Kindererziehung in der DDR
Hy,

ich bin in der DDR aufgewachsen und finde es auch gut. Die Erziehung scheint ein bisschen anders zu sein, aber wir wurden doch nicht gedrillt. Es wird immer und überall Kinder geben die von ihren Eltern geschlagen werden. LEIDER!
Das Zusammenwirken von Kitas und Schulen war stärker. Meine Eltern wussten abends schon was ich in der Schule verbockt hatte. Schau heute mal bei Elternabenden vorbei. Da sind vielleicht 2 oder 3 Eltern. Der Rest ist gar nicht interessiert.
Gemeinsames Töpfchen gehen. Was ist daran schlimm? Im Gegenteil Kleinkinder untereinander gucken sich vieles ab, auch aufm Topf sitzen. Wie kann man das denn auch anders händeln, wenn 2 Erzieher 10- 15 Kleinkinder im Alter 1-2 Jahren haben. Gemeinsames Töpfchen sitzen findet in der Kinderkrippe immer noch statt. So bekommen die Kinder in der Krippe schon mit wie es geht und es ist auch niemand überfordert. Ich kenne niemanden der davon Schaden getragen hat. Außerdem finde ich es kraß, das Kinder zum Teil mit 4 Jahren noch mit Windeln rumrennen. Kinder in der DDR wurden, wenn sie sitzen konnten, an den Topf gewöhnt und haben noch ne Wäschklammer zum spielen bekommen.

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15. November 2009 um 15:29
In Antwort auf stasya_12432222

Kitas in der DDR
Jaja, so wird die DDR schöngeredet.

Wenn Du alles so toll fandest, frage ich mich, warum man Dir ein so schlechtes Deutsch beigebracht hat. Grammatik scheínt nicht Deine Stärke zu sein.
("angäblich, Katastropfen, Exsistensängste,
traurig das es (Kommata?), Westfernsehn usw. usw.)

Westfernsehen? Das glaubst Du doch selbst nicht, und wenn, dann waren die Kinder schon im Bett.
Ausserdem kann man seine Kinder auch alleine, also ohne Kita, zu ordentlichen, höflichen Menschen erziehen.
Was sagst Du denn dazu, daß schon die Kleinstkinder zum Hass gegen den Kapitalismus erzogen wurden?
Und daß alles, was sozialistisch war, in den Himmel gehoben wurde?

Wow!
@ rulli40:

ist dir eigentlich schon einmal aufgefallen, dass der Beitrag schon ein paar Jahre her ist??? Brauchst du solange um ein paar Fehler in einem Text zu finden???
Sich an den paar Fehlern hoch zu fädeln, finde ich richtig bescheuert. Vielleicht solltest du deine Mauer im Kopf einreißen. Schau einfach weiter fleißig deine Reportagen. Und übrigens hast du selber ein paar Fehler in deinem Text .

So wird Ausserdem nicht mit ss geschrieben sondern Außerdem.

''Und daß alles, was sozialistisch war, in den Himmel gehoben wurde?''
''Dass'' wird wenn überhaupt mit ss geschrieben, jedoch nicht hier, hier reicht ein einfaches DAS.

Machs gut
Wishion

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8. Dezember 2009 um 14:19

DDR
Kann mich zwar nur noch schwammig daran erinnern was da wirklich war aber schlechte erinnerungen habe ich nicht! habe da auch den kindergarten abbrechen muessen da meine Mutter rueber wollte ein tag nach dem sie sich mit Vatter gestritten hat ob er mit kommt oder nicht naja Vatters war heimattreu ist er wohl immer noch und ich wuerde auch gerne wieder nachhause
Aber jetzt stecke ich tiefer im Westen als ich wollte
Auch schoen
Hab hier meinen sohn meinen Lebenspartner und meinen Hund alles andere ist nebensache Ich bin gluecklich ob westen oder osten yuhause ist da wo man sich Wohlfuehlt

MFG

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23. Januar 2010 um 12:35
In Antwort auf meikeb

Strengere Erziehung im Osten?
Hi ihr,

also ich hab mal gehört, dass die Erziehung in der DDR strenger gewesen sein soll.
Es soll öfter mal den Arsch voll gegeben haben wenn man icht gehört hat als bei "mir" im Westen.
Kann das wer von euch bestätigen oder ist es möglicher Weise noch immer so?

LG Meike

Strengere Erziehung im Osten
Hallo,
also ich möchte mal dazu was schreiben.Ich bin männl.und war 7 Jahre (von 7 bis 14 Jahre)1974 bis 1981 in ein Kinderheim in der DDR gewesen.
Die Erziehung war total auf Sauberkeit und Ordnung ausgerichtet.
Erst komme ich mal zu den schlechten Erziehungsmethoden.Alle Kinder in diesen
Heim mußten im Heim und
auf dem Gelände eine Kleiderschürze tragen um die eigene Kleidung zu schonen.
Die Mädchen hatten rote und die Jungen blaue.Das waren alles Mädchenschürzen zum vorne
knöpfen.Ich habe mich immer geschämt da wir in der Schule beim Werken und Schulgarten
auch diese kleiderschürzen anziehen mußten.Und nun zum guten ist zu sagen das man
von vom nähen bis sauber machen alles beigebracht bekommen hat.Also alles um ein
eigenen Haushalt ordentlich zu führen.
MfG Mario

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18. September 2010 um 18:57
In Antwort auf stasya_12432222

Kindererziehung in der DDR
Zitat:
Was politisch damit verfolgt wurde, lasse ich hier aber außen vor!
Aha! Das würde ich aber gerne wissen, was hat man denn politisch aus Deiner Sicht an den kindern verbrochen? Warum gehört Politik in den Kindergarten, das solltest Du Dir mal überlegen.
In der DDR wurden doch schon die Kleinsten zum Hass gegen alles Nichtsozialistische erzogen. Sie wurden ausgehorcht, was denn so die Eltern am Abend reden und welche Sender sie im TV sahen und welche Rundfunk-Sender sie hörten. Das läßt Du alles aussen vor? Jaja, Ihr wollt immer nur das Gute sehen, nach dem Motto:

Wow
du bist ja richtig gut informiert oder ?? was schreibst du denn -Meine 3 Kinder wurden nirgend ausgehorcht ! und schon gar nicht zum Hass erzogen ! im gegenteil ! es wurde gemeinschaftsinn geübt ,teilen war angesagt

Duch den großen Altersunterschied meiner Kinder konnte ich gut vergleichen ! meine Jüngeste hatte bei weitem nicht so ein gutes Umfeld wie die Großen !
natürlich sehen wir das Gute das heute nicht mehr ist !

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18. September 2010 um 19:04
In Antwort auf stasya_12432222

Kitas in der DDR
Jaja, so wird die DDR schöngeredet.

Wenn Du alles so toll fandest, frage ich mich, warum man Dir ein so schlechtes Deutsch beigebracht hat. Grammatik scheínt nicht Deine Stärke zu sein.
("angäblich, Katastropfen, Exsistensängste,
traurig das es (Kommata?), Westfernsehn usw. usw.)

Westfernsehen? Das glaubst Du doch selbst nicht, und wenn, dann waren die Kinder schon im Bett.
Ausserdem kann man seine Kinder auch alleine, also ohne Kita, zu ordentlichen, höflichen Menschen erziehen.
Was sagst Du denn dazu, daß schon die Kleinstkinder zum Hass gegen den Kapitalismus erzogen wurden?
Und daß alles, was sozialistisch war, in den Himmel gehoben wurde?

Neidisch ?
da ich erst heute auf das Forum hier gestossen bin ,kannich auf diesen Unfug auch erst heute antworten .
Sag mal Rulli 40 ,hast du ein Problem mit der DDR ? Bist du gar neidisch ?
Meine Kinder haben wie ich Westfernsehen geschaut und ?
Wer hat denn heute noch Zeit für seine Kinder ? entweder man arbeiten wie irre um seinen Kinder was zu bieten oder man ist arbeitslos ...

na mal sehen auf welche Kommentare ich noch von dir stosse

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29. September 2010 um 2:55

Schon alter thread aber
Ich hoffe es liest noch jemand. Heute nach 20 Jahren hat man natürlich das kranke System vergessen. Die DDR war doch absolut Mist. Klar hatte jeder Arbeit, es mußte ja gearbeitet werden sonst hätte es Zuchthaus gegeben. Mütter mußten arbeiten und hatten nicht die Wahl zu Hause zu bleiben... Erinnert ihr euch noch an den Sportunterricht? Ans Handgranaten werfen üben? Was für ein Scheiß. Die einzige Freiheit die ihr hattet war euch nackig zu machen, immer und überall.... Ihr konntet keinem Vertrauen, es hätte ja einer von der Stasi sein können... Aber jetzt hat man das natürlich alles vergessen....

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1. Oktober 2010 um 14:38

Hallo sorglos8,
wie kommst du darauf, dass heute in der Bundesrepublik WENIGER Meinungsfreiheit herrscht als in der DDR? Kann es etwa sein, dass DU da was vergessen hast oder verwechselst? (by the way: wie alt bist du bzw. warst du 1989?) Wie wäre es mit ein paar konkreten Beispielen dafür anstelle von verschwommenen Phrasen?

Ja, wir haben im Sportunterricht ab Kl. 5 ausschließlich "Gerät F1" geworfen (Attrappe einer Handgranate) statt Schlagball, unsere Nachbarn wurden halbjährlich von der Stasi befragt (Protokolle habe ich gesehen) - dabei war mein Vater "nur" Musiker, und zwar kein Rocker! -, wir hatten in der EOS und im Studium paramilitärische Ausbildung (als Mädchen!) einschließlich Uniform, ich wusste in der 9. nicht wirklich, was ich werden wollte, und musste mich in der 12. zwangsentscheiden (ein soziales Jahr hätte mir gut getan), und ich bin froh, dass es all das nicht mehr gibt, denn ich habe nichts vergessen!

senecio

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3. Oktober 2010 um 3:10

War schon klar,
Du warst wahrscheinlich vor 20 Jahren auch noch ein Kind und kannst gar nicht mitreden wie vielleicht deine Eltern fühlten. Westkontakte unerwünscht, Westfernsehen nur heimlich, eigener Wille unerwünscht... Eure einzige Freiheit war euer FKK. Arbeit war Zwang, ich kenne Frauen, die wären mit ihren Babies gerne zu Hause geblieben aber sie durften nicht... Wohnung gabs auch nur für Veheiratete. Du kannst doch das Stasi System nicht vergleichen mit der Kreditanfrage bei der Bank. Die müssen doch die Kreditwürdigkeit prüfen. Nach dem Mauerfall sind Tausende von Ossis in die Stasizentrale nur um ihre Akten zu lesen und ja, ihr wurdet alle kontrolliert. Ein falsches Wort und ihr wart potentielle Republikflüchtige. Wie viele Menschen mußten ihr Leben an der Mauer lassen nur weils Gehirnwäsche gratis für Soldaten gab??? Mein Onkel saß in Stasihaft weil er einen eigenen Willen hatte und sich nix vorschrieben ließ. Ich halte weder was von der DDR noch von den Menschen, die die "gute alte DDR" so in Himmel heben... Es war nämlich Scheisse dort. Dort durfte man nix und hatte nix und jetzt ist alles super gewesen... Ich könnte

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3. Oktober 2010 um 5:47

Stoffwindeln
Die umwelt wird nicht unbedingt entlastet wenn man Stoffwindeln hat. Die viele Wascherei schadet der Umwelt auch. Ausserdem weiß man, dass Kinder mit einem Jahr ihre Blase noch nicht kontrollieren können.

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3. Oktober 2010 um 6:01
In Antwort auf trine_11892408

Hallo sorglos8,
wie kommst du darauf, dass heute in der Bundesrepublik WENIGER Meinungsfreiheit herrscht als in der DDR? Kann es etwa sein, dass DU da was vergessen hast oder verwechselst? (by the way: wie alt bist du bzw. warst du 1989?) Wie wäre es mit ein paar konkreten Beispielen dafür anstelle von verschwommenen Phrasen?

Ja, wir haben im Sportunterricht ab Kl. 5 ausschließlich "Gerät F1" geworfen (Attrappe einer Handgranate) statt Schlagball, unsere Nachbarn wurden halbjährlich von der Stasi befragt (Protokolle habe ich gesehen) - dabei war mein Vater "nur" Musiker, und zwar kein Rocker! -, wir hatten in der EOS und im Studium paramilitärische Ausbildung (als Mädchen!) einschließlich Uniform, ich wusste in der 9. nicht wirklich, was ich werden wollte, und musste mich in der 12. zwangsentscheiden (ein soziales Jahr hätte mir gut getan), und ich bin froh, dass es all das nicht mehr gibt, denn ich habe nichts vergessen!

senecio

Find ich gut
Jemand der sich äußert und nicht vergessen hat wie es wirklich war. Was bringt einem die gleiche Klasse von der 1. bis zur 10.? wenn das ganze System einem unterdrückt?
Ich bin froh, daß ich mit 19 nach der Schule einen Auslandsaufenthalt machen konnte. Ich wollte nach 13 Jahren eine Abwechslung und nicht gleich in ne Lehre gezwängt werden.

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