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Kindererziehung entlohnen

7. April 2013 um 12:14

Hallo liebe Mütter, wie wäre es, wenn die Kindererziehung der eigenen Kinder in der Familie ordentlich bezahlt wäre? So gut, dass wir davon leben könnten und unseren Kindern eine schöne Kindheit bieten könnten? Unsere Kinder sind wichtig und die Kindererziehung eine anspruchsvolle und gesellschaftlich wichtige Arbeit, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Wieso sind Kinder für uns Mütter zum Armutsrisiko Nr.1 geworden? Wollen wir wirklich arbeiten und unsere Kinder zur Nebensache werden lassen? Wir meinen, dass die Kindererziehung in der Familie eine wichtige Arbeitsleistung ist und richtig entlohnt werden soll. Mütter/Väter müssen eine faire Chance bekommen, nach der Kindererziehungszeit in den Beruf zurückzukehren. Wer auch ähnlich denkt, kann sich an userer Unterschriftsaktion www.kindererziehung-entlohnen.de beteiligen. Mit diesen Unterschriften könnten wir sehr schnell ein eigenes ordentliches Einkommen bewirken - das Geld ist da, nur falsch verteilt! Dann könnten wir gemütlich in Teilzeitjobs hinzuverdienen und uns viel Zeit für unsere Kinder nehmen, ohne dabei zu verarmen. Wir sind für 1.500 Euro monatlich bis zum 7. Lebensjahr des jüngsten Kindes, 1.000 Euro bis zum 12. Lebensjahr und 500 Euro bis zum 16. Lebensjahr. Erst dann endet die gesetzliche Betreuungspflicht der Eltern. Das ist finanzierbar. Auf unserer Homepage stehen weitere Infos. Macht Schluss mit der Verarmung der Mütter und derer Abhängigkeit! Wir sind gespannt auf Eure Meinung. Liebe Grüße von Jana Inka

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7. April 2013 um 17:22

Wie wäre es, wenn ein Elternteil das Kind betreut und das andere arbeitet?
Gerne auch im Wechselmodell, dann kämen sogar gut und gerne mehr als 1.500 Euro rum.... ausserdem sehe ich Deinen Vorschlag als gefundenes Fressen für das Prekariat. Pro Kind 1.500 Euro, prima, dann noch öfter ran an die Buletten. Wer auf der Strecke bleibt, sind dann die Kinder selbst. Keine gute Idee

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8. April 2013 um 21:56

...
Und wer gerantiert, dass bei der Arbeit nicht die Leistung auf der Strecke bleibt? Wer übernimmt das Qualitätsmanagement? Wer kontrolliert regelmäßig die Mütter, ob sie ihren Job auch ordentlich machen? Wie ist die Aufgabenbeschreibung, nach welchen pädagogischen Konzept müssen denn die Mütter arbeiten? Steht ihnen Urlaub zu, was, wenn sie krank werden. Fragen über Fragen...Ich bin zwar auch der Meinung, dass die Erziehung innerhalb sowie außerhalb der Familie mehr Anerkennung finden sollte, aber das ist doch übertrieben.

Heutzutage ENTSCHEIDET man sich dafür, ein Kind in die Welt zu setzen. Da macht man sich vorher Gedanken darüber, ob und wie man es finanzieren kann.

Um der Kinderarmut entgegenzuwirken, könnte man andere Modelle in Erwägung ziehen, aber deins wäre so ziemlich das letzte, was mir einfallen würde. Da gibt es einfach viel zu viel Ungerechtigkeit. Nur weil man ein Kind in die welt gesetzt hat, hat man die nächsten 16 Jahre doch kein Recht auf eine Entlohnung. Ist doch wie ein Freifahrtsschein. Mal davon abgesehen, dass es eh keiner bezahlen könnte.

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