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Kinder vom Partner

24. April 2013 um 11:01

Hallo!!!
Ich benötige mal eure Ratschläge und Tipps, ich habe einen Freund der zwei Kinder von seiner früheren Beziehung hat die eine is 3 Jahre und die andere 5 Jahre, ich selber hab einen Sohn von 7 Jahren mit in die Beziehung gebracht und wir haben ein gemeinsames Kind von 3 Monaten.

Anfangs bin ich ganz gut mit seine Kinder klar gekommen, bis seine große Tochter totale Wutanfälle bekommen hat, die sind so ausgeartet das man sich wirklich schämen musste mit ihr auf die Straße zu gehen, ich hatte dann den Kontakt wenn er seine Kinder hatte zu ihm und seine Kinder vermieden, ich bin bei mir zuhaus geblieben und er war mit seine Kinder unterwegs und hat das Wochenende mit ihnen allein verbracht und so ist es jetzt immer noch.Er versucht uns zwar immer wieder mal näher zu bringen aber ich möchte das einfach nicht, jetzt wo unser gemeinsames Kind geboren ist fällt mir der Kontakt zu seinen Kindern noch schwerer, am liebsten würde ich sie gar nicht um mich herum haben wollen, ich möchte mich nicht mit ihnen abgeben wollen aber nun ist die Sachlage so das wir in einem Monat zusammen ziehen wollen und dann is das ja unvermeidbar. Ich hab einfach diese Haltung das sie mir egal sind, ich möchte mich nicht um sie kümmern wollen, ich habe keine Kraft mich mit denen herum zu ärgern denn leider sind sie sehr verzogen und meine Aufgabe ist es doch nicht die Kinder zu erziehen, das liegt doch nicht in meiner Hand oder etwa doch???....Ich kann und ich will einfach keine Bindung zu seine Kinder aufbauen aber wie soll das "zusammen leben" denn klappen wenn ich nicht mit ziehe, ich kann ihn doch mit der Verantwortung nicht allein lassen, schließlich kümmert er sich auch um meinen Sohn. Ich habe auch die Einstellung wenn es gar nicht gehen sollte, wenn ich mit der Situation überhaupt nicht klar kommen sollte dann werde ich die Beziehung nicht aufrecht erhalten, ich möchte ihn vor keine Wahl stellen, seine Kinder oder ich, das is kein thema für mich aber die andere Seite is das wir ja auch eine Familie haben, wir uns lieben und ich das nicht aufgeben möchte aber ein Leben nur mit Druck und dann an den Wochenenden heile Welt spielen möchte ich ja auch nicht, ich kann nicht so herum stolzieren als wäre alles ok, das wäre nicht ich und ich verstell mich nicht für seine Kinder aber ich möchte mich auch später in meinen eigenen vier Wänden wohl fühlen wollen, dass das geht wenn die beiden da sind bezweifle ich.
Schreibt mir mal bitte eure Erfahrungen und Ängste.

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24. April 2013 um 12:13

Hallo rysina
das ist natürlich eine schwierige situation. und ich kann das absolut nachvollziehen und nachempfinden aber vergiss nicht, egal ob verzogen oder nicht, es sind kinder. kinder die vermutlich verunsichert sind durch diese neuen situationen ihrer 1. bezugspersonen die ja ihre eltern sind. meiner meinung nach ist das eine reine einstellung-sache den kindern gegenüber. versuche positiv an die sache ran zu gehen. jetzt wirst du sagen, das kannst du nicht aus den und den gründen, weil das und das schon passiert ist. es gilt, hier negative gedanken nicht mehr zuzulassen und versuchen probleme postiv zu lösen. wenn du vorab schon so darüber denkst dann wird es nicht besser wenn die 2 da sind.
rede mit deinem partner auch über deine gefühle, lass sie raus, schreib sie auf, versuch dich von negativen gedanken zu lösen. es ist nicht schlimm das du so denkst aber du solltest daran arbeiten das es besser wird denn nur du kannst das ändern. die kinder können das nicht. die sind noch zu klein und haben nicht gelernt sich anders zu verhalten.
auch ich musste das einsehen.
es hat auch bei uns ein bisschen gedauert und wir haben auch noch nicht den optimalen zusstand gefunden aber macht euch bewusst: Eure Wohnung, eure Regeln! Kinder können sich dem anpassen wenn man es ihnen erklärt. (es geht auch bei uns in sehr kleinen schritten aber es geht
Verhalten sich Kinder zb. wie du schreibst mit extremen Wutausbrüchen dann stimmt ja vielleicht auch irgendwas nicht zu hause bei der KM vielleicht?

Und wenn du sagst das du am Anfang mit den Kids gut ausgekommen bist dann heißt das doch das du grundsätzlich die kinder ja magst. nur wird schon so viel passiert sein das sie dir frecht erscheinen oder du sogar eine richtige abneigung entwickelst aber sie können das nicht wissen. sie können das nicht verstehen. du musst an dir arbeiten. aber ich meine damit nicht das du dir alles gefallen lassen sollst. das auf keinen fall. ihr müsst gemeinsam grenzen setzen und euch auch vorher mal zusammen setzen und regeln und grenzen besprechen damit ihr an einem strang ziehen könnt.
viel glück dabei!

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24. April 2013 um 12:57
In Antwort auf vdi_12082201

Hallo rysina
das ist natürlich eine schwierige situation. und ich kann das absolut nachvollziehen und nachempfinden aber vergiss nicht, egal ob verzogen oder nicht, es sind kinder. kinder die vermutlich verunsichert sind durch diese neuen situationen ihrer 1. bezugspersonen die ja ihre eltern sind. meiner meinung nach ist das eine reine einstellung-sache den kindern gegenüber. versuche positiv an die sache ran zu gehen. jetzt wirst du sagen, das kannst du nicht aus den und den gründen, weil das und das schon passiert ist. es gilt, hier negative gedanken nicht mehr zuzulassen und versuchen probleme postiv zu lösen. wenn du vorab schon so darüber denkst dann wird es nicht besser wenn die 2 da sind.
rede mit deinem partner auch über deine gefühle, lass sie raus, schreib sie auf, versuch dich von negativen gedanken zu lösen. es ist nicht schlimm das du so denkst aber du solltest daran arbeiten das es besser wird denn nur du kannst das ändern. die kinder können das nicht. die sind noch zu klein und haben nicht gelernt sich anders zu verhalten.
auch ich musste das einsehen.
es hat auch bei uns ein bisschen gedauert und wir haben auch noch nicht den optimalen zusstand gefunden aber macht euch bewusst: Eure Wohnung, eure Regeln! Kinder können sich dem anpassen wenn man es ihnen erklärt. (es geht auch bei uns in sehr kleinen schritten aber es geht
Verhalten sich Kinder zb. wie du schreibst mit extremen Wutausbrüchen dann stimmt ja vielleicht auch irgendwas nicht zu hause bei der KM vielleicht?

Und wenn du sagst das du am Anfang mit den Kids gut ausgekommen bist dann heißt das doch das du grundsätzlich die kinder ja magst. nur wird schon so viel passiert sein das sie dir frecht erscheinen oder du sogar eine richtige abneigung entwickelst aber sie können das nicht wissen. sie können das nicht verstehen. du musst an dir arbeiten. aber ich meine damit nicht das du dir alles gefallen lassen sollst. das auf keinen fall. ihr müsst gemeinsam grenzen setzen und euch auch vorher mal zusammen setzen und regeln und grenzen besprechen damit ihr an einem strang ziehen könnt.
viel glück dabei!

Hallo
Danke erstmal das du so schnell geschrieben hast ....

Es ist richtig das seine Kinder und auch mein Kind erstmal damit klar kommen müssen das die Eltern getrennt sind (es ging alles viel zu schnell bei uns beiden, Trennung vom Partner, er so wie ich und drei Monate später war ich Schwanger) deshalb auch die Trotzteaktionen von seinem großen Kind, sie war sehr Papa bezogen aber ich sag mir dann immer warum soll ich denn das ausbaden? Die Mutter gibt die Kinder jedes Wochenende woanders hin, jedes zweite Wochenende hat mein Freund die Kinder und wirklich Regeln gibt es wahrscheinlich bei der Mom auch nicht weil die Interesse einfach fehlt, ist es aber meine Aufgabe mich da hin zustellen und das zu richten?....Wie kann ich denn positiver an die Sache ran gehen, wie kann ich denn meine Gedanken rum reißen damit es klappt? Ich weis das es an mir liegt und ich die Sache vielleicht einfach viel zu eng seh aber immer dann wenn ich mir vornehm "diesmal denk ich anders und jetzt klappt es" wird alles viel schlimmer, meine Gedanken kreisen sich um die Frage, wie soll ich das schaffen, wie geht es weiter wenn ich damit nicht klar komme???? Klar es sind ja nur 4 Tage im Monat weil mein Freund viel Arbeiten is kann er sie nur von Samstag bis Sonntag nehmen aber in den vier Tagen muss ich mich verbiegen und Sachen machen die ich nicht machen möchte, das kann doch nicht die Erfüllung fürs Leben sein!!!!

Ich habe selbst zwei Kinder und für die bin ich total gern da, da geb ich mein letztes Hemd aber für "fremde" soll ich meine nerven opfern, meine Zeit in Anspruch nehmen??...Das seh ich irgendwie nicht ein und ich hab auch ein wenig Angst das mein Freund mich dazu drängen wird das ich mich mit ihnen beschäftigen soll, das es eine reine Drucksache wird und ich habe in meiner Vergangenheit viel für mein Partner aufgegeben, viel für ihn gemacht und ein wenig möchte ich auch mal Mensch sein aber wahrscheinlich hab ich dazu den falschen Partner obwohl wir uns immer sehr gut verstehen, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt dann seine Kinder über ein anderes Thema haben wir noch nie gestritten, er weis wie ich darüber denke und ich kann gut mit ihm darüber reden, aber immer und immer wieder möchte ich auch nicht damit anfangen denn wirklich verstehen kann er mich nicht, er hört mir zu kein frage aber ich glaub er versteht nicht mal die Hälfte von dem was ich ihm sage, was irgendwie verstänflich ist denn immerhin sind es seine Kinder, wobei er an der Vaterschaft von seiner großen zweifelt und ich auch vielleicht liegt es daran das ich nicht anders denken kann.

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24. April 2013 um 14:49
In Antwort auf fadila_11983626

Hallo
Danke erstmal das du so schnell geschrieben hast ....

Es ist richtig das seine Kinder und auch mein Kind erstmal damit klar kommen müssen das die Eltern getrennt sind (es ging alles viel zu schnell bei uns beiden, Trennung vom Partner, er so wie ich und drei Monate später war ich Schwanger) deshalb auch die Trotzteaktionen von seinem großen Kind, sie war sehr Papa bezogen aber ich sag mir dann immer warum soll ich denn das ausbaden? Die Mutter gibt die Kinder jedes Wochenende woanders hin, jedes zweite Wochenende hat mein Freund die Kinder und wirklich Regeln gibt es wahrscheinlich bei der Mom auch nicht weil die Interesse einfach fehlt, ist es aber meine Aufgabe mich da hin zustellen und das zu richten?....Wie kann ich denn positiver an die Sache ran gehen, wie kann ich denn meine Gedanken rum reißen damit es klappt? Ich weis das es an mir liegt und ich die Sache vielleicht einfach viel zu eng seh aber immer dann wenn ich mir vornehm "diesmal denk ich anders und jetzt klappt es" wird alles viel schlimmer, meine Gedanken kreisen sich um die Frage, wie soll ich das schaffen, wie geht es weiter wenn ich damit nicht klar komme???? Klar es sind ja nur 4 Tage im Monat weil mein Freund viel Arbeiten is kann er sie nur von Samstag bis Sonntag nehmen aber in den vier Tagen muss ich mich verbiegen und Sachen machen die ich nicht machen möchte, das kann doch nicht die Erfüllung fürs Leben sein!!!!

Ich habe selbst zwei Kinder und für die bin ich total gern da, da geb ich mein letztes Hemd aber für "fremde" soll ich meine nerven opfern, meine Zeit in Anspruch nehmen??...Das seh ich irgendwie nicht ein und ich hab auch ein wenig Angst das mein Freund mich dazu drängen wird das ich mich mit ihnen beschäftigen soll, das es eine reine Drucksache wird und ich habe in meiner Vergangenheit viel für mein Partner aufgegeben, viel für ihn gemacht und ein wenig möchte ich auch mal Mensch sein aber wahrscheinlich hab ich dazu den falschen Partner obwohl wir uns immer sehr gut verstehen, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt dann seine Kinder über ein anderes Thema haben wir noch nie gestritten, er weis wie ich darüber denke und ich kann gut mit ihm darüber reden, aber immer und immer wieder möchte ich auch nicht damit anfangen denn wirklich verstehen kann er mich nicht, er hört mir zu kein frage aber ich glaub er versteht nicht mal die Hälfte von dem was ich ihm sage, was irgendwie verstänflich ist denn immerhin sind es seine Kinder, wobei er an der Vaterschaft von seiner großen zweifelt und ich auch vielleicht liegt es daran das ich nicht anders denken kann.

Aber...
du sagst er kümmert sich auch um dein kind? ihr führt eine partnerschaft! verabschiede dich von wunschdenken das es dich nichts anginge oder du da keine lust drauf hast oder was auch immer. du hast dich für diesen mann entschieden und dieser mann bringt eben 2 kinder mit. das weißt du sicher, ich sag dir ja hier nichts neues aber du MUSST, deiner beziehung wegen allein schon, dich mit der situation anfreunden sonst wird das schnell nach hinten los gehen. ich bin nicht der meinung das man sich deswegen nicht verbiegen lassen sollte oder nicht mehr mensch sein darf aber versuche das beste aus der situation heraus zu ziehen! versuch mal zu denken das es eine situation ist an der du wachsen kannst und wirst. du sollst dich nicht zum burn-out aufopfern, das ist schon richtig! dir muss es gut gehen sonst hat das alle keinen sinn es sollte dir freude bereiten das es deinem freund freude bereitet seine kinder da zu haben. vielleicht kannst du dich daran stützen.
du tust es nicht für fremde kinder, für die du selbstverstänlich nicht die selben gefühle haben kannst wie du sie für deine kinder hast. das sollte auch niemand verlangen. aber versuche trotzdem sie gern zu haben mit all ihren fehlern.

du sagst du hast viel für deinen freund aufgegeben. er hat aber ja wahrscheinlich auch viel für dich aufgegeben, oder? er hat zum beispiel aufgegeben das er seine kinder jeden tag sehen kann. du hast dein kind bei dir. das darfst du nicht vergessen. es ist richtig das du dich dabei immer noch selbst sehen musst aber siehst du auch ihn?

ich sage dir trotzdem, stellt gemeinsam regeln auf und besprecht das auch mit den kindern! das muss von anfang an klar sein. und alles andere muss sich zeigen.

ich mein das jetzt nicht böse, wirklich nicht, da auch ich ja auch schon in der situation war das ich nicht mehr wusste ich mit meinen gefühlen noch klar kommen soll. ABER: Du bist schuld wenn du du dich ärgern lässt! da kann dir keiner helfen. denk dir einfach immer "ich reg mich nicht auf, nein, alles ist gut, ich mag diese kinder, egal was kommt." nicht selbst leugnen sondern ehrlich versuchen sie zu mögen. such dir für den anfang irgendetwas, was du liebenswert/hübsch findest. und wenn es dich aufregt, dann denkst du daran und versucht dich nicht aufregen zu lassen.

das sowas nicht einfach ist hat keiner gesagt. das ist ne heftige neue lebensituation aber du bist erwachsen, du weißt was du tust. gehe verantwortungsvoll mit den kleinen personen um die keine wahl hatten.

ich wünsche dir viel kraft!

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24. April 2013 um 15:54
In Antwort auf vdi_12082201

Aber...
du sagst er kümmert sich auch um dein kind? ihr führt eine partnerschaft! verabschiede dich von wunschdenken das es dich nichts anginge oder du da keine lust drauf hast oder was auch immer. du hast dich für diesen mann entschieden und dieser mann bringt eben 2 kinder mit. das weißt du sicher, ich sag dir ja hier nichts neues aber du MUSST, deiner beziehung wegen allein schon, dich mit der situation anfreunden sonst wird das schnell nach hinten los gehen. ich bin nicht der meinung das man sich deswegen nicht verbiegen lassen sollte oder nicht mehr mensch sein darf aber versuche das beste aus der situation heraus zu ziehen! versuch mal zu denken das es eine situation ist an der du wachsen kannst und wirst. du sollst dich nicht zum burn-out aufopfern, das ist schon richtig! dir muss es gut gehen sonst hat das alle keinen sinn es sollte dir freude bereiten das es deinem freund freude bereitet seine kinder da zu haben. vielleicht kannst du dich daran stützen.
du tust es nicht für fremde kinder, für die du selbstverstänlich nicht die selben gefühle haben kannst wie du sie für deine kinder hast. das sollte auch niemand verlangen. aber versuche trotzdem sie gern zu haben mit all ihren fehlern.

du sagst du hast viel für deinen freund aufgegeben. er hat aber ja wahrscheinlich auch viel für dich aufgegeben, oder? er hat zum beispiel aufgegeben das er seine kinder jeden tag sehen kann. du hast dein kind bei dir. das darfst du nicht vergessen. es ist richtig das du dich dabei immer noch selbst sehen musst aber siehst du auch ihn?

ich sage dir trotzdem, stellt gemeinsam regeln auf und besprecht das auch mit den kindern! das muss von anfang an klar sein. und alles andere muss sich zeigen.

ich mein das jetzt nicht böse, wirklich nicht, da auch ich ja auch schon in der situation war das ich nicht mehr wusste ich mit meinen gefühlen noch klar kommen soll. ABER: Du bist schuld wenn du du dich ärgern lässt! da kann dir keiner helfen. denk dir einfach immer "ich reg mich nicht auf, nein, alles ist gut, ich mag diese kinder, egal was kommt." nicht selbst leugnen sondern ehrlich versuchen sie zu mögen. such dir für den anfang irgendetwas, was du liebenswert/hübsch findest. und wenn es dich aufregt, dann denkst du daran und versucht dich nicht aufregen zu lassen.

das sowas nicht einfach ist hat keiner gesagt. das ist ne heftige neue lebensituation aber du bist erwachsen, du weißt was du tust. gehe verantwortungsvoll mit den kleinen personen um die keine wahl hatten.

ich wünsche dir viel kraft!

WoW
Mir kamen gleich die Tränen wo ich deinen Beitrag gelesen hab, so habe ich die Sache noch nicht gesehen und das rückt es auch gleich in ein anderes Licht, viellicht sollte ich mal mehr meinen Freund sehen, seine Bedürfnisse und seine Wünsche, nicht das ich darauf nicht eingehen würde in anderes Situationen aber wenn ich ehrlich bin mach ich ihm das Leben in dem Thema "seine Kinder"nicht gerade leicht. Ich werde mir deine Worte genau durch den Kopf gehen lassen und versuchen etwas daran zu ändern und vielleicht sollte ich etwas weniger egoistisch an die Sache heran gehen.

Ich danke dir auf jedenfall für die Ratschläge

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24. April 2013 um 16:44
In Antwort auf fadila_11983626

WoW
Mir kamen gleich die Tränen wo ich deinen Beitrag gelesen hab, so habe ich die Sache noch nicht gesehen und das rückt es auch gleich in ein anderes Licht, viellicht sollte ich mal mehr meinen Freund sehen, seine Bedürfnisse und seine Wünsche, nicht das ich darauf nicht eingehen würde in anderes Situationen aber wenn ich ehrlich bin mach ich ihm das Leben in dem Thema "seine Kinder"nicht gerade leicht. Ich werde mir deine Worte genau durch den Kopf gehen lassen und versuchen etwas daran zu ändern und vielleicht sollte ich etwas weniger egoistisch an die Sache heran gehen.

Ich danke dir auf jedenfall für die Ratschläge

Also
eine gesunde portion egoismus ist in patchworkfamilien für patchworkmamas auch wichtig.
vergiss dich dabei selbst nicht denn das macht genauso unglücklich aber versuche auch die anderen zu sehen.
ich wollte keine tränen auslösen.
also nochmal, ich wünsch dir viel kraft!

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25. April 2013 um 7:15
In Antwort auf vdi_12082201

Also
eine gesunde portion egoismus ist in patchworkfamilien für patchworkmamas auch wichtig.
vergiss dich dabei selbst nicht denn das macht genauso unglücklich aber versuche auch die anderen zu sehen.
ich wollte keine tränen auslösen.
also nochmal, ich wünsch dir viel kraft!

Danke
Das waren aber Tränen der Einsicht....
Ich werde versuchen es irgendwie hin zu bekommen, ich hab auch mit meinem Partner nochmal darüber geredet und falls es wirklich abselut nicht gehen sollte und ich jedesmal mit dem Rücken zur Wand steh dann werde ich den weg des alleinseins wählen....

Ich danke dir auf jedenfall ganz doll und ich werde mein bestes geben

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2. November 2014 um 0:02


Ich kann total gut nachempfinden, wie Dir zumute ist- bei mir ist es ähnlich, nur dass ich mich genau deshalb dagegen entschieden habe, mit meinem Freund zusammen zu ziehen. Ich bin 46, habe einen 18-jährigen Sohn und bin beruflich sehr eingespannt. Mit meinem Sohn ist soweit alles in Ordnung, wir verstehen uns prima . Mein Freund ist 9 Jahre jünger als ich und seit einem Jahr lebt er getrennt von seiner Frau, inzwischen ist er auch geschieden. Er hat zwei Töchter ( 8 und 10), die er jedes zweite Wochenende, jeden zweiten Dienstag und fast seinen kompletten Urlaub über bei sich hat. Mit der älteren komme ich nicht gut zurecht, ihr Verhalten stresst mich zunehmend, dabei tut sie mir persönlich gar nichts, es ist mehr ihr Wesen, das mich zurückweichen lässt. Inzwischen ist mir auch bewusst geworden, dass ich mich vor allem über meinen Freund ärgere, weil er sich bisher kaum bemüht hat, darauf zu reagieren- er ermahnt sie halbherzig oder reagiert eher gar nicht und das ist eine Seite an ihm, die ich nicht besonders schätze... mein anfänglicher Wunsch, mit diesem Mann schnellstmöglich zusammen zu leben, wich immer mehr der Sorge und Befürchtung, dass ich keine ganzen Wochenenden geschweige denn Urlaube mit seiner Tochter ertrage, dass mein Erholungswert in meiner Freizeit gegen Null gehen wird, wenn ich ihr nicht mehr ausweichen kann... Ich weiß nicht , inwiefern dieses Mädchen "verzogen" oder tatsächlich gestört ist- die Trennung der Eltern wirft ja viele Kinder ziemlich aus der Bahn... Als schwierig empfinde ich auch, dass sich um ihre Bildung kaum bemüht wird, die Art wie sie redet und was sie sagt...
Mit der jüngeren komme ich zurecht, aber wenn die ältere zum Beispiel von ihrer Mutter abgeholt werden will, nur weil der Papa es gewagt hat, Zwiebeln ins Essen zu tun, dann fällt mir echt nichts mehr ein... Manieren hat sie auch keine, es gibt kein "danke" und kein "bitte"... Und bei alle dem es gibt es diesen Mann, ihren Vater, den ich von einer anderen Seite erlebe, einer eher passiven und hilflosen und nicht konsequenten... mich bedrückt das...und zugleich habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich spüre, dass er mich mehr in seinem Leben wünscht... dass es ihn kränkt, dass ich seine Tochter ( und auch ihn )so kritisch hinterfrage. Aber ihm zuliebe so zu tun, als wäre mir egal, wie sie sich benimmt, das Zusammensein mit ihr über Gebühr in Kauf zu nehmen, nur um mit ihm zusammen sein zu können, das werde ich nicht tun. Ich habe lange alleine - also ohne Partner - gelebt und gelernt, auf mich zu achten... Zugleich macht es mich traurig, denn ich werde in absehbarer Zeit NICHT mit ihm zusammenleben. Ich besuche ihn oft erst abends spät, wenn die Kinder bei ihm sind und manchmal auch gar nicht, ich werde nicht mehrere Tage am Stück mit ihm zusammen sein, weil er seinen Urlaub hauptsächlich für die Kinder und deren Ferien aufbraucht. Selbst wenn die beiden einfach nur süß, clever und hübsch und niedlich wären, würde es mir wahrscheinlich oft schwer fallen, mich ihnen längere Zeit zu widmen, weil nicht nur mein Sohn sondern auch ich diesem Alter entwachsen sind...So empfinde ich es aber als völlig unmöglich...
Ich habe mich meinem Freund inzwischen mehrfach erklärt, und er will sich bemühen, mehr auf ihr Verhalten zu achten und zu reagieren.... nur das, was er offensichtlich Jahrelang mehr oder weniger versäumt hat, wird er weder nachholen noch direkt anders machen können...

Und deshalb liebe Rysina, weiß ich Dir eigentlich auch nichts zu raten... Dass Du mit den Kindern Deines Partners nichts zu tun haben willst , ist verständlich aber dass Du mit ihnen nichts zu tun haben WIRST , obwohl ihr bald zusammen leben werdet und seine Kinder dann auch regelmäßig bei Euch sein werden, ist doch eher unrealistisch... Es sind nun mal SEINE Kinder und ein Teil seines Lebens... bringst Du es wirklich fertig, von ihm zu erwarten, dass er sie aus Deinem Leben raushält, obwohl ihr ein gemeinsames zu Hause habt?

Würde mich sehr freuen, wenn Du mich auf dem Laufenden hältst...


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2. November 2014 um 0:25


Habe gerade noch die übrigen Antworten gelesen und kann Saskia zustimmen: Die Kinder haben bisher kein anderes Verhalten ge- und erlernt. Auch die Töchter meines Freundes kennen nur die Erziehungsmethoden ihrer Mutter und die ihres Vaters. Im Grunde genommen darf ich mich nicht über sie ärgern... stattdessen weise ich die eine Tochter zurecht, und gebe ihr eigentlich viel zu oft die Rückmeldung dass sie nicht o,k. ist, während ihr Vater eigentlich eher das Gegenteil signalisiert, indem er ihr über den Kopf streichelt, nachdem ich ihr gesagt habe, dass ich ihr Babyhaftes Getue einfach nur blöd finde... Total schief, das alles...

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3. November 2014 um 13:49
In Antwort auf mirka_12105217


Ich kann total gut nachempfinden, wie Dir zumute ist- bei mir ist es ähnlich, nur dass ich mich genau deshalb dagegen entschieden habe, mit meinem Freund zusammen zu ziehen. Ich bin 46, habe einen 18-jährigen Sohn und bin beruflich sehr eingespannt. Mit meinem Sohn ist soweit alles in Ordnung, wir verstehen uns prima . Mein Freund ist 9 Jahre jünger als ich und seit einem Jahr lebt er getrennt von seiner Frau, inzwischen ist er auch geschieden. Er hat zwei Töchter ( 8 und 10), die er jedes zweite Wochenende, jeden zweiten Dienstag und fast seinen kompletten Urlaub über bei sich hat. Mit der älteren komme ich nicht gut zurecht, ihr Verhalten stresst mich zunehmend, dabei tut sie mir persönlich gar nichts, es ist mehr ihr Wesen, das mich zurückweichen lässt. Inzwischen ist mir auch bewusst geworden, dass ich mich vor allem über meinen Freund ärgere, weil er sich bisher kaum bemüht hat, darauf zu reagieren- er ermahnt sie halbherzig oder reagiert eher gar nicht und das ist eine Seite an ihm, die ich nicht besonders schätze... mein anfänglicher Wunsch, mit diesem Mann schnellstmöglich zusammen zu leben, wich immer mehr der Sorge und Befürchtung, dass ich keine ganzen Wochenenden geschweige denn Urlaube mit seiner Tochter ertrage, dass mein Erholungswert in meiner Freizeit gegen Null gehen wird, wenn ich ihr nicht mehr ausweichen kann... Ich weiß nicht , inwiefern dieses Mädchen "verzogen" oder tatsächlich gestört ist- die Trennung der Eltern wirft ja viele Kinder ziemlich aus der Bahn... Als schwierig empfinde ich auch, dass sich um ihre Bildung kaum bemüht wird, die Art wie sie redet und was sie sagt...
Mit der jüngeren komme ich zurecht, aber wenn die ältere zum Beispiel von ihrer Mutter abgeholt werden will, nur weil der Papa es gewagt hat, Zwiebeln ins Essen zu tun, dann fällt mir echt nichts mehr ein... Manieren hat sie auch keine, es gibt kein "danke" und kein "bitte"... Und bei alle dem es gibt es diesen Mann, ihren Vater, den ich von einer anderen Seite erlebe, einer eher passiven und hilflosen und nicht konsequenten... mich bedrückt das...und zugleich habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich spüre, dass er mich mehr in seinem Leben wünscht... dass es ihn kränkt, dass ich seine Tochter ( und auch ihn )so kritisch hinterfrage. Aber ihm zuliebe so zu tun, als wäre mir egal, wie sie sich benimmt, das Zusammensein mit ihr über Gebühr in Kauf zu nehmen, nur um mit ihm zusammen sein zu können, das werde ich nicht tun. Ich habe lange alleine - also ohne Partner - gelebt und gelernt, auf mich zu achten... Zugleich macht es mich traurig, denn ich werde in absehbarer Zeit NICHT mit ihm zusammenleben. Ich besuche ihn oft erst abends spät, wenn die Kinder bei ihm sind und manchmal auch gar nicht, ich werde nicht mehrere Tage am Stück mit ihm zusammen sein, weil er seinen Urlaub hauptsächlich für die Kinder und deren Ferien aufbraucht. Selbst wenn die beiden einfach nur süß, clever und hübsch und niedlich wären, würde es mir wahrscheinlich oft schwer fallen, mich ihnen längere Zeit zu widmen, weil nicht nur mein Sohn sondern auch ich diesem Alter entwachsen sind...So empfinde ich es aber als völlig unmöglich...
Ich habe mich meinem Freund inzwischen mehrfach erklärt, und er will sich bemühen, mehr auf ihr Verhalten zu achten und zu reagieren.... nur das, was er offensichtlich Jahrelang mehr oder weniger versäumt hat, wird er weder nachholen noch direkt anders machen können...

Und deshalb liebe Rysina, weiß ich Dir eigentlich auch nichts zu raten... Dass Du mit den Kindern Deines Partners nichts zu tun haben willst , ist verständlich aber dass Du mit ihnen nichts zu tun haben WIRST , obwohl ihr bald zusammen leben werdet und seine Kinder dann auch regelmäßig bei Euch sein werden, ist doch eher unrealistisch... Es sind nun mal SEINE Kinder und ein Teil seines Lebens... bringst Du es wirklich fertig, von ihm zu erwarten, dass er sie aus Deinem Leben raushält, obwohl ihr ein gemeinsames zu Hause habt?

Würde mich sehr freuen, wenn Du mich auf dem Laufenden hältst...


Redest du von..
..meiner Stieftochter?

Ich glaube, dieses Verhalten nennt man Vor-Pubertät.
Ausprobieren, wie weit man gehen kann.
Mama anrufen, wenn Papa ausnahmsweise mal "nein" sagt. Nach Hause gehen wenn ihr etwas nicht passt.
(sonst konnte sie diesen Weg nie selber machen..)

Was auch in die Vorpubertät gehört: in Konkurrenz treten mit anderen Frauen. Vorzugsweise geschieht dies mit den Müttern. Ob es dran liegt, dass die Eltern geschieden sind, oder ob es dran lag, dass die Mutter diese Plattform nicht geboten hatte, ..: sie wählte dafür mich aus. Da konnte ich jedesmal nach ihrem Besuch meine Einrichtung neu ordnen, da sie den Chef des Hauses markieren wollte, mein Schminkset zusammen suchen, da sie noch kein eigenes besitzen durfte, aber dennoch sexy daher kommen wollte.. Und die psychischen Spitzen...

Ich wünsche jeder Stiefmutter, dass die Mädchen diese ganze Identitäts-Entwicklung an ihrer eigenen Mutter auslassen!

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