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Kinder meines Freundes wollen keinen Kontakt mehr mit mir!!

5. Januar 2011 um 18:28

Hallo!
Ich hoffe, mir kann hier jemand helfen oder hat ähnliches mitgemacht.
Mein Freund und ich sind mittlerweile schon über ein Jahr zusammen. Wir waren vorher schon einmal zusammen, aber zwischendurch wollte er es der 2 Kinder wegen noch einmal mit seier Frau probieren.
Die Kinder sind 7 und 10.
Eigentlich war immer alles gut und wir sind alle gut miteinander ausgekommen. Bis mein Freund und ich im Juni zusammen im Urlaub waren, danach ging alles bergab. Ich denke, es hat viel mit seiner Ex zu tun, da sie mir zu 100 % die Schuld am Scheitern ihrer Ehe zu geben scheint. Ich persönlich hatte nicht den ersten Schritt gemacht zur Beziehung zwischen meinem Freund und mir. Sie scheint das anders zu sehen, ich hätte ne heile Familie zerstört und so was alles.
Auf jeden Fall läuft es seit dem Urlaub immer schlechter. Mittlerweile verbietet sie ihm mit den Kindern zu mir zu kommen. Ich habe mich wirklich immer bemüht, Kuchen gebacken, Spiele rausgeholt, Ausflüge vorgeschlagen und so was alle. Aber die beiden wurden immer schlimmer mit ihrem Verhalten mir gegenüber. Plötzlich schmeckte das Essen nie, mochte einer keinen Käse mehr, wurde ich blöd nachgeäfft.
In den Herbstferien waren wir im Urlaub. Vor der Abreise hatten wir uns alle gefreut und auch die beiden kleinen waren super drauf. Besonders sein Sohn, der sehr an seinem Vater hängt hat dann den Urlaub zum "Terror" Urlaub gemacht.
Ich habe mich wirklich schon immer zurückgehalten, mich fast schon fern gehalten von meinem Freund, aber es gab nur Stress und so sind halt auch mal schärfere Worte sowohl von meinem Freund als auch von mir gefallen, dass er sich benehmen soll.
Da er sowas aber von zu Haus aus nicht kennt, da er meistens zur Oma abgeschoben wird, führte der ganze Spaß nach dem Urlaub dazu, dass ein Brief von ihrem Anwalt kan, ich hätte ihn misshandelt, stundenlang an einen Stuhl gefesselt. Ich dachte, ich falle aus allen Wolken. Sowas würde ich nie tun.
Ich hatte seinen Sohn im Urlaub auch gefragt, ob er bei dem Freund von seiner Mutter auch so wäre, da sagte er ganz frech, dass er das bei mir extra machen würde. Und das mit 7....
Das Problem ist einfach, dass die beiden zu hause anscheinend viel Blödsinn eingeredet bekommen.
Aber so wie es jetzt ist leidet unsere Beziehung. Mein Freund hat grad Kinderwoche und ich geh arbeiten und seh ihn die ganze Woche nicht, weil sie ja den Umgang verbietet.
Seine Ex hat nach dem Urlaub schon selbst das Jugendamt eingeschaltet.
Soll ich mich auch an die Frau vom Amt melden.
So wie es ist, kann es ja wohl nicht weiter gehen.
Vor unserem Sommerurlaub war ja alles ok.
Ich habe auch mal selbst mit seiner Ex telefoniert, aber dann fing sie wieder an, ich hätte die Familie zerstört und hat einfach aufgelegt. Dabei wollte ich ihr nur die "Wahrheit" über den Urlaub erzählen, dass da keiner an irgendwelche Stühle gefesselt wurde.
Ich weiß, dass ganze hört sich nach super schlechter Stoy an, aber leider stecke ich da mitten drin. Mich macht das ganze total fertig...
Kann mir eine von euch Tips geben oder hat so was auch mal mitgemacht???
Bitte meldet euch bei mir!
Lieben Dank schon einmal

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5. Januar 2011 um 18:54

Hallo Schnucki
das was ich hier lese tut mir wirklich sehr leid. Nun oftmals sind die Kinder leider die Leidtragenden dieser Situation, da sie eigentlich immer hin und her gerissen sind.
Natürlich sind die Kinder durch das, was sie von dem Elternteil aufschnappen wo sie leben. Sie wissen eben nicht wie sie sich verhalten sollen und da sie weder ihrem Vater noch ihrer Mutter ungerecht gegenüber werden wollen verhalten sie sich eben grade so, wie sie empfinden. Alles bricht zusammen. Die Mutter erzählt ihnen was, der Vater wird etwas erzählen. Es wird eine Weile dauern und dies ist sicher nicht 1 Woche oder 10, nicht ein Halbes Jahr oder 3/4 es kann sehr lange dauern. Da die eigentliche Mutter das Jugendamt bereits eingeschaltet hat, sollte der Vater in diesem Falle erst einmal einen guten Anwalt zur Seite haben, dann sollte auch er einen Termin beim Jugendamt machen und um ein Gespräch bitte. Denn meist an einem neutralen Ort kann man verschiedenes klären und dann sollte man auch dort festlegen welche Rolle du oder auch der neue Freund der Mutter spielen.
Es geht nie immer 100% super gut aus in einer Trennung, aber man kann alles regeln.
Lasst euch beraten.
Viel Glück

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5. Januar 2011 um 19:19
In Antwort auf hailee_12627485

Hallo Schnucki
das was ich hier lese tut mir wirklich sehr leid. Nun oftmals sind die Kinder leider die Leidtragenden dieser Situation, da sie eigentlich immer hin und her gerissen sind.
Natürlich sind die Kinder durch das, was sie von dem Elternteil aufschnappen wo sie leben. Sie wissen eben nicht wie sie sich verhalten sollen und da sie weder ihrem Vater noch ihrer Mutter ungerecht gegenüber werden wollen verhalten sie sich eben grade so, wie sie empfinden. Alles bricht zusammen. Die Mutter erzählt ihnen was, der Vater wird etwas erzählen. Es wird eine Weile dauern und dies ist sicher nicht 1 Woche oder 10, nicht ein Halbes Jahr oder 3/4 es kann sehr lange dauern. Da die eigentliche Mutter das Jugendamt bereits eingeschaltet hat, sollte der Vater in diesem Falle erst einmal einen guten Anwalt zur Seite haben, dann sollte auch er einen Termin beim Jugendamt machen und um ein Gespräch bitte. Denn meist an einem neutralen Ort kann man verschiedenes klären und dann sollte man auch dort festlegen welche Rolle du oder auch der neue Freund der Mutter spielen.
Es geht nie immer 100% super gut aus in einer Trennung, aber man kann alles regeln.
Lasst euch beraten.
Viel Glück

Danke
Hallo!
Toll, dass du so schnell geantwortet hast.
Mein Freund hatte auch schon einen Termin beim Jugendamt. Die gute Frau da meint, ich hätte da nichts mit zu tun..... Geht doch gar nicht so eine Aussage, finde ich. Ich bin immerhin die, die fast angezeigt worden wäre von dieser "irren" Mutter. Ich weiß gar nicht, warum die sich immer noch so einmischen muss.Schließlich hat sie doch schon ein halbes Jahr einen neuen Partner. Und hier gibt es ständig Stress wegen ihr. Im Moment vergnügt diese sich ja mit ihrem Freund. Urlaub mit den Kindern hat sie mindestens schon 2 Jahre nicht gemacht. Das ist doch traurig. Und da immer ein Kind abgeschoben wird, kann sie gar nicht wissen, wie beide auf "einen Haufen" sind. Aber uns Vorwürfe machen und nicht die Wahrheit hören wollen.
Wenn ich noch daran denke, wie sie sich Anfang des letzten Jahres geärgert hat, wenn ihre Tochter nach Hause kam vom Papa-Wochenende und sagte: bei ... ist es immer so schön, die lacht und kocht immer mit uns...
Und jetzt sollen die Kids mich angeblich hassen?
Ich denk, ich versuche auch mal beim Jugendamt was zu erreichen. Termine beim Amt nimmt seine Ex ja nicht wirklich wahr....
Schade, eigentlich könnte alles so gut laufen, hatten schon so schöne Fernseh Abende auf meinem Sofa.

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6. Januar 2011 um 11:37
In Antwort auf pru_12055788

Danke
Hallo!
Toll, dass du so schnell geantwortet hast.
Mein Freund hatte auch schon einen Termin beim Jugendamt. Die gute Frau da meint, ich hätte da nichts mit zu tun..... Geht doch gar nicht so eine Aussage, finde ich. Ich bin immerhin die, die fast angezeigt worden wäre von dieser "irren" Mutter. Ich weiß gar nicht, warum die sich immer noch so einmischen muss.Schließlich hat sie doch schon ein halbes Jahr einen neuen Partner. Und hier gibt es ständig Stress wegen ihr. Im Moment vergnügt diese sich ja mit ihrem Freund. Urlaub mit den Kindern hat sie mindestens schon 2 Jahre nicht gemacht. Das ist doch traurig. Und da immer ein Kind abgeschoben wird, kann sie gar nicht wissen, wie beide auf "einen Haufen" sind. Aber uns Vorwürfe machen und nicht die Wahrheit hören wollen.
Wenn ich noch daran denke, wie sie sich Anfang des letzten Jahres geärgert hat, wenn ihre Tochter nach Hause kam vom Papa-Wochenende und sagte: bei ... ist es immer so schön, die lacht und kocht immer mit uns...
Und jetzt sollen die Kids mich angeblich hassen?
Ich denk, ich versuche auch mal beim Jugendamt was zu erreichen. Termine beim Amt nimmt seine Ex ja nicht wirklich wahr....
Schade, eigentlich könnte alles so gut laufen, hatten schon so schöne Fernseh Abende auf meinem Sofa.

Ich kann dich beruhigen
leider ist es immer so, dass die "Zweitfrauen" nicht viel zu sagen haben. Ein Amt ist in erster Linie für das Wohl der Kinder da und daraus ergibt sich dann die Prüfung zu den Elternteilen wie sie miteinander kommunizieren.
Wenn es nach dem Amt geht, dann dürfen zwar Zweitfrauen und Zweitmänner brav den täglichen Diener machen und dürfen sorgen, dass auch genug Geld im Haus ist, aber sich jemals in die Erziehung einmischen, vielleicht noch sogar Aussagen tätigen -- Ja das will ein Amt nicht sehen.
In Fällen in denen die Kindesmutter eben die Kinder bei sich leben hat und diese nur über das Wochenende kommen, oder eben in den Urlaub mit. Die Kinder sehen das Leben beim Vater dann in der Zeit als Erholung von dem Alltag den sie sonst bei der alleinerziehenden Mutter haben. Dies ist die Auslegung des Amtes in den Fällen der Gespräche. Ein Kind soll zur Ruhe kommen, soll dort nich erneutem Stress ausgesetzt werden und alle sollen auch noch sagen Armes armes Kind.
Doch sooo läuft das eben nicht.
Die Kinder müssen lernen, es gibt die Mama-Welt und die Papa-Welt.
In den Augen der Kinder ist es nicht ersichtlich warum Mama und Papa nicht mehr zusammen sind, warum nicht alle gemeinsam Spass haben und so wirkt sich dies auch auf die Mutter aus. Sie sieht sich in der Roller der Verliererin gegenüber der neuen Zweitfrau, denn sie ist ja der Ansicht diese will nun mit dem Papa die Kinder entreissen wenn diese was schönes erleben.
Da eine Kind immer eine starke Bindung zur Mutter hat, bekommt das Kind Gewissensbisse und somit versucht es der Mutter wieder zu gefallen in dem es gegen die Zweitfrau mit der es eigentlich klar kommt so wettert.
Der Part einer Patchworkfamilie ist nie einfach und somit sollte ein Vater dann in der Lage sein eben das normale Familien Leben in der Zeit in der die Kinder bei ihm sind abzuspulen. Keine teuren Urlaube, Keine Extras, Keine dauernden Wir wollen in den Zoo- Ausflüge oder dergleichen.
Nein die Kinder müssen auch hier lernen es gibt Regeln und wie daheim in der Woche bei der Mutter so gilt auch dann beim Vater die Zweitfrau so wie der Zweitmann haben gleiches Gewicht bei der Aussage die sie tätigen.
Nun sicher werden die Kinder dann sagen sie wollen nicht mehr kommen. Doch das sind so darf man nicht vergessen Kinder und sie kommen wieder, denn auch sie vermissen Papa. Er sollte es so beschränken, dass er eben klar macht bei uns daheim gelten diese Regeln. Was bei Mama gehst du um 21h ins Bett? Hier auch!! Was du gehst keine Zähne putzen? Hier schon!!
Dies muss den Kindern klar werden und es gibt eben keine Extrawurst mehr.
Sind die Kinder dann erst einmal soweit, dass sie sagen da gehe ich nicht hin ist ja doof, dann kann man beim Jugendamt ansetzen, aufzeigen, dass ihr euch eben bemüht ein normales Leben zu führen und sicher kann man nie 100% überein sein mit der Mutter bei der die Kinder leben. Es bringt einem aber somit die Erfahrung, dass die Kinder in einem Alter in dem sie dann selber entscheiden können klar sagen wo sie ihren eigenen Lebensmittelpunkt sehen.
So haben wir dies damals auch gehändelt. Die Mutter damals fand alles was ich als Normal empfand doof und so reagierte auch das Kind. Doch mit 10 wusste mein Sohn dann (und heute sage ich bewusst mein Sohn) wo er leben will. Was er machen will. Er sah, die Mutter kümmert sich doch nicht da muss er eben auch vieles noch selbstständiger machen als bei uns im normalen Untereinander. So entschied er bei uns leben zu wollen. Gut das ein oder andere der Mutter beim Nicht Kümmern, keine Termine einhalten und dergleichen forcierten dann noch die Unterlagen so wie dann auch kommende Gerichtsbeschlüsse und so war klar, wie das weitere Leben dann bei uns aussehen würde. Bei uns gab es nie eine Extrawurst, nein es gab immer ein normales Leben, wir stellten uns eben auf ADS ein, hatten ein paar Mal das ein oder andere was sicher nicht immer passte aber dennoch kann es klappen. Bei uns ist es heute bewusst mein Sohn, mein Kind was ich liebe als hätte ich ihn geboren und ich will ihn nicht mehr missen.
Ja bei uns waren zum Glück immer alle Zeichen gut und zwar zu Beginn bei den Gerichten und allem hatten wir immer Angst er würde wieder weggenommen, doch das tat keiner.
Heut bin ich seine Mama, das ADS ist weg, ich bin so oder so davon überzeugt dies ist eine Krankheit die bei Kindern kommt wenn sie zu sehr auf sich gestellt sind.
Dazu noch muss ich sagen dauert es leider immer sehr lange diesen Kampf um die Kinder zu gewinnen.
Ich gebe dir den Tip, rede mit deinem Mann, sage ihm wie du dich fühlst, was deine Ängste und Sorgen sind, was dich bewegt und wie das Leben sein sollte. Macht beide den Kindern klar auch das was du sagst gilt bei euch in euren Wänden.
Jedoch auch egal wie hart manch Vorwurf der Mutter wird, welche noch so schlimmen Anzeigen sie macht oder Anschuldigungen, höre nie auf diese Kinder zu lieben. Denn du bist immer eine zweite Mama die Halt geben kann wenn die eigene an ihrem Eifer zerbrechen wird.

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6. Januar 2011 um 16:36
In Antwort auf hailee_12627485

Ich kann dich beruhigen
leider ist es immer so, dass die "Zweitfrauen" nicht viel zu sagen haben. Ein Amt ist in erster Linie für das Wohl der Kinder da und daraus ergibt sich dann die Prüfung zu den Elternteilen wie sie miteinander kommunizieren.
Wenn es nach dem Amt geht, dann dürfen zwar Zweitfrauen und Zweitmänner brav den täglichen Diener machen und dürfen sorgen, dass auch genug Geld im Haus ist, aber sich jemals in die Erziehung einmischen, vielleicht noch sogar Aussagen tätigen -- Ja das will ein Amt nicht sehen.
In Fällen in denen die Kindesmutter eben die Kinder bei sich leben hat und diese nur über das Wochenende kommen, oder eben in den Urlaub mit. Die Kinder sehen das Leben beim Vater dann in der Zeit als Erholung von dem Alltag den sie sonst bei der alleinerziehenden Mutter haben. Dies ist die Auslegung des Amtes in den Fällen der Gespräche. Ein Kind soll zur Ruhe kommen, soll dort nich erneutem Stress ausgesetzt werden und alle sollen auch noch sagen Armes armes Kind.
Doch sooo läuft das eben nicht.
Die Kinder müssen lernen, es gibt die Mama-Welt und die Papa-Welt.
In den Augen der Kinder ist es nicht ersichtlich warum Mama und Papa nicht mehr zusammen sind, warum nicht alle gemeinsam Spass haben und so wirkt sich dies auch auf die Mutter aus. Sie sieht sich in der Roller der Verliererin gegenüber der neuen Zweitfrau, denn sie ist ja der Ansicht diese will nun mit dem Papa die Kinder entreissen wenn diese was schönes erleben.
Da eine Kind immer eine starke Bindung zur Mutter hat, bekommt das Kind Gewissensbisse und somit versucht es der Mutter wieder zu gefallen in dem es gegen die Zweitfrau mit der es eigentlich klar kommt so wettert.
Der Part einer Patchworkfamilie ist nie einfach und somit sollte ein Vater dann in der Lage sein eben das normale Familien Leben in der Zeit in der die Kinder bei ihm sind abzuspulen. Keine teuren Urlaube, Keine Extras, Keine dauernden Wir wollen in den Zoo- Ausflüge oder dergleichen.
Nein die Kinder müssen auch hier lernen es gibt Regeln und wie daheim in der Woche bei der Mutter so gilt auch dann beim Vater die Zweitfrau so wie der Zweitmann haben gleiches Gewicht bei der Aussage die sie tätigen.
Nun sicher werden die Kinder dann sagen sie wollen nicht mehr kommen. Doch das sind so darf man nicht vergessen Kinder und sie kommen wieder, denn auch sie vermissen Papa. Er sollte es so beschränken, dass er eben klar macht bei uns daheim gelten diese Regeln. Was bei Mama gehst du um 21h ins Bett? Hier auch!! Was du gehst keine Zähne putzen? Hier schon!!
Dies muss den Kindern klar werden und es gibt eben keine Extrawurst mehr.
Sind die Kinder dann erst einmal soweit, dass sie sagen da gehe ich nicht hin ist ja doof, dann kann man beim Jugendamt ansetzen, aufzeigen, dass ihr euch eben bemüht ein normales Leben zu führen und sicher kann man nie 100% überein sein mit der Mutter bei der die Kinder leben. Es bringt einem aber somit die Erfahrung, dass die Kinder in einem Alter in dem sie dann selber entscheiden können klar sagen wo sie ihren eigenen Lebensmittelpunkt sehen.
So haben wir dies damals auch gehändelt. Die Mutter damals fand alles was ich als Normal empfand doof und so reagierte auch das Kind. Doch mit 10 wusste mein Sohn dann (und heute sage ich bewusst mein Sohn) wo er leben will. Was er machen will. Er sah, die Mutter kümmert sich doch nicht da muss er eben auch vieles noch selbstständiger machen als bei uns im normalen Untereinander. So entschied er bei uns leben zu wollen. Gut das ein oder andere der Mutter beim Nicht Kümmern, keine Termine einhalten und dergleichen forcierten dann noch die Unterlagen so wie dann auch kommende Gerichtsbeschlüsse und so war klar, wie das weitere Leben dann bei uns aussehen würde. Bei uns gab es nie eine Extrawurst, nein es gab immer ein normales Leben, wir stellten uns eben auf ADS ein, hatten ein paar Mal das ein oder andere was sicher nicht immer passte aber dennoch kann es klappen. Bei uns ist es heute bewusst mein Sohn, mein Kind was ich liebe als hätte ich ihn geboren und ich will ihn nicht mehr missen.
Ja bei uns waren zum Glück immer alle Zeichen gut und zwar zu Beginn bei den Gerichten und allem hatten wir immer Angst er würde wieder weggenommen, doch das tat keiner.
Heut bin ich seine Mama, das ADS ist weg, ich bin so oder so davon überzeugt dies ist eine Krankheit die bei Kindern kommt wenn sie zu sehr auf sich gestellt sind.
Dazu noch muss ich sagen dauert es leider immer sehr lange diesen Kampf um die Kinder zu gewinnen.
Ich gebe dir den Tip, rede mit deinem Mann, sage ihm wie du dich fühlst, was deine Ängste und Sorgen sind, was dich bewegt und wie das Leben sein sollte. Macht beide den Kindern klar auch das was du sagst gilt bei euch in euren Wänden.
Jedoch auch egal wie hart manch Vorwurf der Mutter wird, welche noch so schlimmen Anzeigen sie macht oder Anschuldigungen, höre nie auf diese Kinder zu lieben. Denn du bist immer eine zweite Mama die Halt geben kann wenn die eigene an ihrem Eifer zerbrechen wird.

Wow!
Hut ab, super Antwort.
Mal sehen, was es so gibt, wenn sie aus ihrem Erholungsurlaub wieder da ist.
Sicher finden es die Kinder hier doof, hier wird nicht ständig mit Geld und Geschenken nach denen geworfen, so wie bei Oma und Opa, wo Geld wohl keine Rolle spielt. Liebe allerdings auch nicht.
Ich habe meinem Freund auch schon mal erzählt, er soll seinen Sohn mal zum Kinderarzt mitnehmen. Er zeigt viele Anzeichen von ADS, klammert sich in der Öffentlichkeit immer an ihn, benimmt sich wie ein Baby und kann nichts in Ruhe machen.
Diese beiden Kinder bekommen bei ihrer Mutter nichts, außer materielles. Will sie weg, gibt es Geschenke, damit die beiden zu Papa gehen. Will einer freiwillig mal extra kommen, dann weil es bei Papa ein Laptop- Spiel gibt. Und da der kleine bei ihr immer da dran gesetzt wird, ist das echt toll.
Ich verstehe diese Frau einfach nicht. Wofür hat sie sich 2 Kinder "machen" lassen, wenn sie damit so überfordert ist.
Sie kann mit der Tochter keine Mathe Aufgaben machen, weil sie ihr auf der Nase herum tanzt und sie es selbst nicht versteht. Hast du schon einmal davon gehört, dass eine damals 7 jährige bereits Nachhilfe braucht? Ich find das echt peinlich.
Der kleine macht immer noch Nachts in die Hosen. Aber von einem Klingelhöschen oder nem Artzbesuch will sie nichts hören.
Bei dieser Frau werden die Kinder total (auch wenn es sich jetzt fies anhört) verblöden.
Aber wie soll ich mich mit den Kindern wieder gutstellen, wenn es bei ihr immer und immer wieder heißt, dass ich angeblich an allem Schuld bin. Dass mein Freund sie vor mir schon einmal verlassen hat, scheint sie dabei selbst zu vergessen.
Ich habe es immer gut mit den beiden versucht, aber wenn ihr verhalten mir gegenüber immer mieser wird, was soll ich da tun? Ich hab ja schon gefragt, warum das so ist und da heißt es vom Kleinen, dass er das extra macht. Wahrscheinlich hat er nen schönes PC Spiel dafür bekommen.
Meinst du nicht, dass jemand dieser Frau vom Jugendamt mal die Wahrheit sagen sollte. Wenn sie das nicht selbst eingeschaltet hätte, hätte es ich es nach unserem Urlaub selbst getan, weil ich wirklich erschrocken war, wie wenig die beiden selbst können.
Meine älteste Schwester ist auch geschieden und hat sogar drei Kinder. Daran sehe ich immer ein wenig den Vergleich.
Ich kann doch nicht noch 10 Jahre warten, bis die beiden halbwegs erwachsen sind und verstehen, was hier abläuft.
Im Urlaub hatten mein Freund und ich den beiden auch sehr vernünftig erklärt, dass Mama und Papa sich halt nicht mehr mögen, und dass ich daran nicht schuld bin. Ich glaub, dass haben die vorher noch nie gehört.

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6. Januar 2011 um 17:58
In Antwort auf pru_12055788

Wow!
Hut ab, super Antwort.
Mal sehen, was es so gibt, wenn sie aus ihrem Erholungsurlaub wieder da ist.
Sicher finden es die Kinder hier doof, hier wird nicht ständig mit Geld und Geschenken nach denen geworfen, so wie bei Oma und Opa, wo Geld wohl keine Rolle spielt. Liebe allerdings auch nicht.
Ich habe meinem Freund auch schon mal erzählt, er soll seinen Sohn mal zum Kinderarzt mitnehmen. Er zeigt viele Anzeichen von ADS, klammert sich in der Öffentlichkeit immer an ihn, benimmt sich wie ein Baby und kann nichts in Ruhe machen.
Diese beiden Kinder bekommen bei ihrer Mutter nichts, außer materielles. Will sie weg, gibt es Geschenke, damit die beiden zu Papa gehen. Will einer freiwillig mal extra kommen, dann weil es bei Papa ein Laptop- Spiel gibt. Und da der kleine bei ihr immer da dran gesetzt wird, ist das echt toll.
Ich verstehe diese Frau einfach nicht. Wofür hat sie sich 2 Kinder "machen" lassen, wenn sie damit so überfordert ist.
Sie kann mit der Tochter keine Mathe Aufgaben machen, weil sie ihr auf der Nase herum tanzt und sie es selbst nicht versteht. Hast du schon einmal davon gehört, dass eine damals 7 jährige bereits Nachhilfe braucht? Ich find das echt peinlich.
Der kleine macht immer noch Nachts in die Hosen. Aber von einem Klingelhöschen oder nem Artzbesuch will sie nichts hören.
Bei dieser Frau werden die Kinder total (auch wenn es sich jetzt fies anhört) verblöden.
Aber wie soll ich mich mit den Kindern wieder gutstellen, wenn es bei ihr immer und immer wieder heißt, dass ich angeblich an allem Schuld bin. Dass mein Freund sie vor mir schon einmal verlassen hat, scheint sie dabei selbst zu vergessen.
Ich habe es immer gut mit den beiden versucht, aber wenn ihr verhalten mir gegenüber immer mieser wird, was soll ich da tun? Ich hab ja schon gefragt, warum das so ist und da heißt es vom Kleinen, dass er das extra macht. Wahrscheinlich hat er nen schönes PC Spiel dafür bekommen.
Meinst du nicht, dass jemand dieser Frau vom Jugendamt mal die Wahrheit sagen sollte. Wenn sie das nicht selbst eingeschaltet hätte, hätte es ich es nach unserem Urlaub selbst getan, weil ich wirklich erschrocken war, wie wenig die beiden selbst können.
Meine älteste Schwester ist auch geschieden und hat sogar drei Kinder. Daran sehe ich immer ein wenig den Vergleich.
Ich kann doch nicht noch 10 Jahre warten, bis die beiden halbwegs erwachsen sind und verstehen, was hier abläuft.
Im Urlaub hatten mein Freund und ich den beiden auch sehr vernünftig erklärt, dass Mama und Papa sich halt nicht mehr mögen, und dass ich daran nicht schuld bin. Ich glaub, dass haben die vorher noch nie gehört.

Du machst schon alles richtig
Wenn ich lese was du schreibst, dann kann ich sicher verstehen wie machtlos du dich jedesmal fühlst, wenn die Kinder leider immer wieder durch diese erpresserische Art der Mutter: "Dein Papa hat doch alles, dein Papa zahlt doch alles" so beeinflusst werden.
Es gibt wenige Foren die das Leben einer Zweitfrau sehr gut beschreiben können oder deren Machtlosigkeit.
Ich kann dir sehr gut empfehlen: www.vafk.de diese Seite: Väteraufbruch für Kinder zeigt viele Beispiele auch machtloser Väter die dem Druck der leiblichen Mutter ausgesetzt sind und nicht wirklich den Kindern vermitteln können das es eben nicht deren Schuld ist so wie auch nicht die Schuld der Mutter oder gar ihre eigene wegen der Trennung.
Es ist sehr schwer eine kleine verletzte Kinderseele zu heilen, es ist sehr schwer vor Allem an Kinder heran zu treten, die so materiell verseucht werden.
Man sollte die Kinder fragen, warum sie gerne zu Besuch kommen, man sollte sie an einen Tisch setzen wenn es Besuchswochenende ist, dann sollte man sie fragen: Hört mal, warum seid ihr gerne hier? Wenn sie keine wirkliche Antwort wissen, oder nur eben die reinen materiellen Dinge nennen, dann sollte man die Frage stellen: Was ist wenn wir das nicht alles hätten, würdet ihr dann auch kommen?
-- Sollte die Antwort sein Nein, dann sollte der Vater sagen: nun also vielleicht solltet ihr dann erst mal nicht mehr kommen, denn nur weil die schönen Dinge gekauft werden, das ist nicht schön.
Ich kann dir aus Erfahrung von meinem Sohn her sagen auch er wurde so instrumentalisiert und wir haben genauso gehandelt damals, wir haben ihm klar gesagt nur weil es Geschenke gibt wollen wir ihn nicht da haben. Dann ist es nicht schön und dann sollen sie doch bei der Mama bleiben.
Es ist eine harte Zerreissprobe für den Vater in diesem Moment! Doch er muss es schaffen durchzuhalten und in dem Augenblick wird es sich zeigen, dass die Kinder wirklich überlegen müssen ob sie auch Papa lieben. Ob das, was sie machen wirklich so richtig ist.
Die Mutter wenn doch eh überfordert, sollte doch dann sehen wie sie klar kommt. Unterhalt dazu wird ein Vater immer verdonnert und somit kann die Mutter eben ihm daraus keinen Strick drehen. Um den Kindern einen Gefallen zu tun, sollte der Vater dann sagen: Ich rufe dann einmal in der Woche an (ein fester Tag) so bleibt ja Kontakt.
Die Überforderung der Mutter wird es schnell über werden und dennoch kann sie nichts dagegen machen.
Kinder sollten zu nichts überredet werden und so kann man ausloten, ob wirklich die Mutter klar kommt mit der Situation. Das die Kinder nicht wirklich egal sind zeigt der Vater ja mit seinen Anrufen.
Zum Geburtstag wie auch Weihnachten kann was geschenkt werden. So kann man eben auch sein eigenes kleines Leben dann in den Griff bekommen. Kinder sind schnell eifersüchtig auf eine Situation die intakt ist und so werden sie schnell der Mutter zu Quälgeistern werden.
Man sollte sie bestärken in kleinen Dingen die sie gut machen. Gebt ihnen dennoch immer eine Möglichkeit zu kommen und bestärkt sie darin, dass sie auch gute Fähigkeiten haben und besonders das, was die Mutter als Macke darstellt und was die Mutter als Tatsache sieht diese als schlecht hinzustellen. Dann wirst auch du den Draht wieder zu den Kindern bekommen. In diesem Falle werdet ihr vieles mehr erreichen.
Leider kann man nie ganz in der Situation in der ihr seid mit der Ex abschliessen. Dazu müsste die Beziehung der Kinder und der Mutter total schlecht sein, die Kinder nur noch den Wunsch verspüren mit dem Vater und dir ein neues Leben aufzubauen.
Es ist bei mir eben wirklich das Glück gewesen eine versagende Mutter zu haben, die ihr Leben leben wollte ohne gestört zu werden und die ihr Kind gänzlich vernachlässigt hatte.
Heute haben wir alles geschafft gehen unseren Weg als Familie.
Ich drücke euch ganz fest die Daumen.
Viele liebe Grüsse

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