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Kinder immer länger Windeln

25. März 2009 um 13:44

Hallo zusammen,

ich wollte euch mal nach euren Eindrücken fragen, weil mir aufgefallen ist, dass Kinder scheinbar heute teilweise recht lange noch Windeln tragen. Ich meine, ich kann das eher von meinen Erfahrungen mit meinen Kindern, dass die meisten eigentlich so mit etwa 3 Jahren tagsüber trocken sind. Okay, ich will keinem zu nahe treten, ich weiß natürlich auch, dass es da auch Ausnahmen gibt, und manche Kinder wirklich auch länger brauchen.

Aber ich stelle doch manchmal fest, dass es auch Eltern gibt, die es einfach praktisch und bequem finden auch ältere Kids noch in Windeln zu stecken.
Bei Ikea fiel mir das neulich auch auf, da war ne Familie am essen, und bei dem Sohn, der sicher schon älter als 4 war, sah man, weil er auf dem Stuhl kniete auch, dass da noch ne Pampers aus der Hose schaute. Und noch heftiger fand ich es am Sonntag, da waren wir unterwegs und hatten Rast auf nem Rastplatz gemacht. Und am Nebentisch saß in der Raststätte eine Familie mit zwei Kindern. Die ältere war sich schon so 4 und als die dann aufstanden und gehen wollten, meinte das Kind, sie müsse noch mal aufs Klo. Darauf meinte die Mutter nur, sie hätten es eilig und müssten weiter, und dann meinte sie nur zu der Tochter: Du kannst gleich im Auto Pipi machen, du hast doch Pampers an. Da war ich echt sprachlos, ich mein das Kind konnte einem nur leid tun.
Ich muss sagen, gerade für die Kinder finde ich so was doch echt schlimm. Ich meine, wenn sie selbst schon offenbar trocken werde können, und das dadurch unterbunden wird.

Ich weiß nicht, sehe ich das zu schwarz oder ist das nur mein Eindruck? Seht ihr das auch so oder habt ihr ähnliche Erfahrungen oder Beobachtungen gemacht? Ich glaub zumindest, die Einstellung der Eltern war sonst anders.

Schöne Grüße
Susi


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25. März 2009 um 16:44

Zu schwarz
siehst du das nicht aber ob ein kind 4 oder 3 jahre alt ist kann man nicht immer sehen unser kurzer ist 2,5 jahre und sieht aus als wär er 3,5 jahre alt mich gaffen die leute immer an so nach dem motto oh gott der spricht noch nicht perfekt oder oh nein der trägt noch ne windel . ich denk mir drauf gesch.... ! unser sohn geht aufs töppi aber er macht sich nicht bemerkbar wenn er muß und da kann ich ihn schlecht ohne panty laufen lassen . klar ich finds auch doof das es eltern gibt die zu faul sind das ist das gleiche wie mit nen buggy kurz nachdem 2 lebensjahr haben wir unseren weg getan bis zum 3 lebensjahr find ich es noch ok aber was hat ein 4 jähriger vorrausgesetzt er ist gesund noch im nen buggy verloren?

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27. März 2009 um 0:10

Naja...
man kann sich sicher streiten darüber, wann ein Kind "trocken" sein sollte. Allerdings scheint mir die "Sauberkeits- und Lauffrage" eine der beliebtesten und gleichzeitig eine der dämlichsten zu sein. Jedes Kind hat seinen persönlichen und individuellen Rhythmus. Beim einem klappt das Sauberwerden bereits mit etwas über 2 Jahren, beim anderen dauert es eben bis kurz vor dem 4.Lebensjahr. Als Elternteil kann man sicherlich unterstützend wirken, letztlich bleibt es aber dennoch beim Kind, wann es sich bereit dazu fühlt.
Erschreckend finde ich, dass du dein Kind mit offensichtlich grade mal 5 Monaten beibringst, auf's Klo zu gehen. Andere machen sich zu diesem Zeitpunkt noch Gedanken über Beikost oder darüber, ob man das Kind in dem Alter aus der Babyschale/Tragtasche des Kinderwagens nehmen und in den Kinderwagen setzen kann .... während du bereits mit der Sauberkeitserziehung beginnst. Ein Kind diesen Alters hat noch absolut KEINE Kontrolle über die Schließmuskulatur, KANN also noch gar nicht "sauber" werden. Für mich ist das auch kein "sauber sein" sondern klassische Konditionierung. Er kann dir ja noch nicht mal sagen, dass er das Bedürfnis hat, zu pinkeln oder zu kackern, sondern lediglich dein regelmäßiges auf's Klo setzen bringt vielleicht teilweisen und zufälligen den Erfolg. Ob dies förderlich ist oder sich ggf. kontraproduktiv auswirkt wird sich sicher weisen. Zudem stellt sich mir die Frage, ob er denn bereits alleine sitzen kann, was ja eine Voraussetzung für Klo bzw. Topf sein sollte.

Ich denke, es ist viel wichtiger, sich auf das eigene Kind einzustellen und einzulassen, als im Wettkampf in der Mütterliga den ersten Platz in Sachen "Sauberkeit" und "Laufenkönnen" ergattern zu wollen. Da geht es in meinem Augen meist nicht um das Wohl des eigenen Nachwuchses, sondern nur um ein Image, dem man ganz egoistisch nacheifert.

Ob mein Kind nun mit 2 oder 3 oder knapp 4 Jahren sauber ist, oder ob es mir 10 oder 12 oder 17 Monaten seine ersten Schritte macht, wird in seinem weiteren Leben keine oder nur marginale Auswirkungen haben.

Aber auch hier gilt: leben und leben lassen. Ich würde mich weigern, mein Kind mit 5 Monaten auf's Klo zu setzen, und du würdest dich vermutlich weigern, deinem Sohn mit 3 Jahren noch eine Windel anzuziehen

Letztlich trifft man Entscheidungen, die das eigene Kind betreffen, doch am liebsten selbst und so sollte man auch akzeptieren, dass andere Eltern für ihr eigenes Kind die Entscheidungen auch gerne selbst treffen - ohne von Außenstehenden be- oder verurteilt zu werden

Im übrigen möchte ich noch einer Vorrednerin zustimmen: das Alter eines Kleinkindes allein nach Größe und/oder Aussehen zu bestimmen, kann deftig in die Hose gehen. Mein Sohn ist recht klein für sein Alter, ein Freund von ihm sehr groß, sodass, obwohl sie nahezu gleich alt sind, teilweise der Freund fast ein Jahr älter geschätzt wird.... Fazit ? Meinem "Zwergi" wird gesagt "Na der ist aber weit für sein Alter" und dem anderen Kind "Sollte er dies oder das in seinem Alter nicht schon können ??". Und beides ist schlichtweg falsch. Also Vorsicht bei Urteilen darüber, wie alt ein Kind zu sein scheint ....

Liebe Grüße,
Friederike

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27. März 2009 um 14:28

Windeln mit 3 ?
Wenn du mich frägst sind die Eltern selber schuld wenn ihr Kind mit 3 noch mit Windeln rumlaufen muss.
Meine Nichte war mit 18 Mon trocken. kurz vor dem 2. Geb auch nachts. Das war alles kein Problem.
Es ist alles eine Frage der Geduld und Zeit die Mutter mit dem Kind verbringen muss. Hat eine Mutter keine Lust abends aufzustehen und das Kind zur Toilette zu begleiten, braucht sie sich auch nicht wundern wenn er ewig nicht trocken wird! Unterwegs keine Lust auf Klo Suchen -- Windeln!! Die Kinder können meistens selbst nichts dafür.
Sobald ein Kind seine Blase bzw Darm unter Kontrolle hat und die sprache der Eltern versteht ist es kein Problem dem Kind das Töpchen vorzustellen.
Es klappt nicht immer gleich, aber wer dran bleibt hat auch Erfolg. Mit 2 verstehen die meisten Kinder ihre Eltern sehr wohl wenn sie gesund sind. Und mit 2 sprechen die meistens auch, mal mehr mal weniger.
Wenn die Kommunikation zwischen Eltern und Kind passt, müsste es klappen, es sei denn ein Kind leidet unter Inkontinenz!
Ich finde es auch ziemlich Peinlich wenn Kindergartenkinder noch gewickelt werden müssen. Dank der Faulheit ihrer Mütter!
Und ich rede aus Erfahrung. Ich selbst bin manchmal zu faul dieser lästigen Töpchengeschichte hinterherzurennen. Aber wenn man den Zeitpunkt verpasst ist man selbst schuld.
Dassselbe gilt auch für Schnullis. Hauptsache Kind ruhig. Dann haben alle ruhe. Kenn ich auch irgendwoher. Aber es gibt ein Limit wo ich dann sage; und jetzt ist er weg. Allerspätestens im Kindergartenalter sollte man solche schlechten Eigenschaften abgeschafftt haben. Davor ist man in der Übungsphase.
Und Kinder die 2 einhalb sind und angeblich ein Jahr älter aussehen müssen ja sehr groß sein, mind 1 Meter?? Das ist auch eher die seltenheit.
Ich selbst sehe oft "Rießenbabys " mit Schnulli im Mund imBuggy sitzend und am besten noch Windel dran- diesen Kindern sieht man an das sie alt sind. Ein 2 Jäjhriges Kind hat selten Rießenfüße.... es sei dendie Eltern sind sehr groß!

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27. März 2009 um 15:47

Mal hü, mal hot.........
Also, prinzipell sehe ich das genauso, wie Du. Nur leider macht mir meine Kleine ( 2J 2Monate ) da auch nen Strich durch die Rechnung: Sie macht alles wie ne Große, aber an sauberwerden ist nicht wirklich zu denken. Kein Kind ist überall gleichermaßen weit entwickelt: ein Kind, was mit 2J trocken ist, ist vielleicht motorisch oder sprachlich noch nicht soweit entwicket. Und meine Kleine ist eben schon in allem sehr weit ( Sprache: volle Sätze mit richtiger Grammatik, Motorik: sie malt und puzzelt, klettert ..., kann sich sehr schön beschäftigen, u.s.w. ) Aber mit dem Sauberwerden klappt es eben nicht. Und auch der Druck von Mamas bringt gar nichts. Der macht es nur noch schlimmer, denn das verunsichert das Kind !
Ich warte jetzt auf die warmen Tage und dann bleibt die Windel den ganzen Tag ab ! Konsequent - auch wenn es mal in die Hose geht
LG Manja

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27. März 2009 um 16:04
In Antwort auf babyromy07

Windeln mit 3 ?
Wenn du mich frägst sind die Eltern selber schuld wenn ihr Kind mit 3 noch mit Windeln rumlaufen muss.
Meine Nichte war mit 18 Mon trocken. kurz vor dem 2. Geb auch nachts. Das war alles kein Problem.
Es ist alles eine Frage der Geduld und Zeit die Mutter mit dem Kind verbringen muss. Hat eine Mutter keine Lust abends aufzustehen und das Kind zur Toilette zu begleiten, braucht sie sich auch nicht wundern wenn er ewig nicht trocken wird! Unterwegs keine Lust auf Klo Suchen -- Windeln!! Die Kinder können meistens selbst nichts dafür.
Sobald ein Kind seine Blase bzw Darm unter Kontrolle hat und die sprache der Eltern versteht ist es kein Problem dem Kind das Töpchen vorzustellen.
Es klappt nicht immer gleich, aber wer dran bleibt hat auch Erfolg. Mit 2 verstehen die meisten Kinder ihre Eltern sehr wohl wenn sie gesund sind. Und mit 2 sprechen die meistens auch, mal mehr mal weniger.
Wenn die Kommunikation zwischen Eltern und Kind passt, müsste es klappen, es sei denn ein Kind leidet unter Inkontinenz!
Ich finde es auch ziemlich Peinlich wenn Kindergartenkinder noch gewickelt werden müssen. Dank der Faulheit ihrer Mütter!
Und ich rede aus Erfahrung. Ich selbst bin manchmal zu faul dieser lästigen Töpchengeschichte hinterherzurennen. Aber wenn man den Zeitpunkt verpasst ist man selbst schuld.
Dassselbe gilt auch für Schnullis. Hauptsache Kind ruhig. Dann haben alle ruhe. Kenn ich auch irgendwoher. Aber es gibt ein Limit wo ich dann sage; und jetzt ist er weg. Allerspätestens im Kindergartenalter sollte man solche schlechten Eigenschaften abgeschafftt haben. Davor ist man in der Übungsphase.
Und Kinder die 2 einhalb sind und angeblich ein Jahr älter aussehen müssen ja sehr groß sein, mind 1 Meter?? Das ist auch eher die seltenheit.
Ich selbst sehe oft "Rießenbabys " mit Schnulli im Mund imBuggy sitzend und am besten noch Windel dran- diesen Kindern sieht man an das sie alt sind. Ein 2 Jäjhriges Kind hat selten Rießenfüße.... es sei dendie Eltern sind sehr groß!

...
...das ist ja toll, dass deine Nichte mit 18 Monaten trocken war und mit 2 Jahren sogar nachts! Allerdings dürfte das die glorreiche Ausnahme sein.

Vor allem finde ich es interessant, dass, so entnehme ich deinem Text, angeblich ausschließlich die Eltern ausschlaggebend sind, wann das Kind trocken wird. Ob das Kind bereit ist oder nicht scheint tatsächlich nebensächlich zu sein

Mein Sohn ist 3 Jahre alt, mitten in der Trotzphase und wenn ich ihm mit Töpfchen oder Klo komme, gibt es ein riesen Theater: "NEIN!! WILL ICH NICHT" Geschrei, Gezeter und Tobsuchtsanfälle sind dann vorprogrammiert. Ich biete es ihm täglich mehrfach an, wenn er jedoch ablehnt, dann akzeptiere ich dies auch. Was bringt es mir und was bringt es ihm, wenn ich ihn dazu "zwinge", die Windel wegzulassen ? Gar nichts. Im Gegenteil - ich bereite ihm Stress, weil er etwas tun soll, was er eben (noch) nicht möchte.
Solange er noch nicht auffällig lange Windeln trägt, sehe ich darin keinerlei Problem. Und ich sehe es ebenso wenig als Faulheit meinerseits an.

Worin ich übereinstimme ist, dass es nicht sein kann, wenn ein Kind sagt, es müsse auf Toilette, es zur Antwort bekommt "du hast doch eine Windel an, mach da rein". Das kann ich auch nicht verstehen.

Mir fällt immer mehr auf, wie sehr Mütter darauf aus sind, dass ihr Kind möglichst früh 1) laufen kann 2) sprechen kann 3) sauber ist.
Da wird für U-Untersuchungen "trainiert", z.B. immer schön Türmchen bauen, falls der Kinderarzt das kontrollieren möchte. Da werden Säuglinge (!!) mit 5 Monaten aufs Töpfchen gesetzt, obwohl sie vermutlich noch nicht einmal selbständig sitzen können. Da werden mit 1,5jährigen Zwei-Wort-Sätze geübt.
Ich habe leider den Eindruck, dass immer weniger das Kind selbst und im Ganzen im Mittelpunkt steht, sondern viel mehr nur das, was es bereits kann. Mit 10 Monaten laufen ? Super ! Mit 15 Monaten sprechen ? Toll ! Mit 18 Monaten sauber ? Klasse ! Und an diesen Leistungen meinen sich Mütter messen zu müssen. Getreu dem Motto: je früher das Kind was kann, desto besser ist die Mutter !

Wir haben ohnehin schon eine Leistungsgesellschaft mit gnadenloser Ellenbogenmentalität, und früh genug müssen die Kinder Leistung bringen. Können sie denn nicht wenigstens die ersten Jahre, also bis zur Schule, wirklich Kind sein, ohne schon in den ersten Lebensmonaten ein Ziel vor Augen haben zu müssen ? Ich bezweifle, dass Kinder sich untereinander damit brüsten, wer früher laufen konnte oder wer mehr sprechen kann oder wer mit 2 Jahren schon keine Windel mehr braucht. Mir scheint, auch in diesem Punkt könnten manche Mütter von Kindern wesentlich lernen....

Um nicht missverstanden zu werden: natürlich habe auch ich ein Augenmerk darauf, was mein Sohn kann oder nicht kann. Ich beobachte seinen Entwicklungsstand und selbstverständlich fördere und fordere ich ihn auch. Wenn ich aber den Eindruck habe, dass er z.B. noch nicht so hoch klettern möchte, wie seine Freundin, so akzeptiere ich dies auch. Fast immer gleicht sich das nämlich wieder aus. Er hüpft eben von höheren Mauern als seine Freundin.
Solange alles im "Toleranzbereich" liegt, erachte ich es nicht für notwendig, mein Kind zur Hast und Eile zu dressieren....

Ich denke es ist ein guter Weg, dem Kind Möglichkeiten anzubieten und aufzuzeigen, jedoch auch zu respektieren, wenn es sie noch nicht wahrnehmen möchte. Unter Zwang wird man eher dressiert als dass man sich frei entfalten kann.

Lediglich bei der Schnullersache spielt eben auch die zahnmedizinische Gesundheit eine Rolle, denn dauerhaft und langfristig einen Schnuller zu benutzen kann durchaus einen Überbiss zur Folge haben. Hier sehe ich einen Grund, weshalb auf den Schnuller verzichtet werden sollte.
Aber auch hier: in der Trotzphase kann es ein wirklich schwieriges Unterfangen sein, das noch mehr Unruhe und Stress schafft, als nötig wäre.

Liebe Grüße
Friederike

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27. März 2009 um 16:29
In Antwort auf tanja_12548683

...
...das ist ja toll, dass deine Nichte mit 18 Monaten trocken war und mit 2 Jahren sogar nachts! Allerdings dürfte das die glorreiche Ausnahme sein.

Vor allem finde ich es interessant, dass, so entnehme ich deinem Text, angeblich ausschließlich die Eltern ausschlaggebend sind, wann das Kind trocken wird. Ob das Kind bereit ist oder nicht scheint tatsächlich nebensächlich zu sein

Mein Sohn ist 3 Jahre alt, mitten in der Trotzphase und wenn ich ihm mit Töpfchen oder Klo komme, gibt es ein riesen Theater: "NEIN!! WILL ICH NICHT" Geschrei, Gezeter und Tobsuchtsanfälle sind dann vorprogrammiert. Ich biete es ihm täglich mehrfach an, wenn er jedoch ablehnt, dann akzeptiere ich dies auch. Was bringt es mir und was bringt es ihm, wenn ich ihn dazu "zwinge", die Windel wegzulassen ? Gar nichts. Im Gegenteil - ich bereite ihm Stress, weil er etwas tun soll, was er eben (noch) nicht möchte.
Solange er noch nicht auffällig lange Windeln trägt, sehe ich darin keinerlei Problem. Und ich sehe es ebenso wenig als Faulheit meinerseits an.

Worin ich übereinstimme ist, dass es nicht sein kann, wenn ein Kind sagt, es müsse auf Toilette, es zur Antwort bekommt "du hast doch eine Windel an, mach da rein". Das kann ich auch nicht verstehen.

Mir fällt immer mehr auf, wie sehr Mütter darauf aus sind, dass ihr Kind möglichst früh 1) laufen kann 2) sprechen kann 3) sauber ist.
Da wird für U-Untersuchungen "trainiert", z.B. immer schön Türmchen bauen, falls der Kinderarzt das kontrollieren möchte. Da werden Säuglinge (!!) mit 5 Monaten aufs Töpfchen gesetzt, obwohl sie vermutlich noch nicht einmal selbständig sitzen können. Da werden mit 1,5jährigen Zwei-Wort-Sätze geübt.
Ich habe leider den Eindruck, dass immer weniger das Kind selbst und im Ganzen im Mittelpunkt steht, sondern viel mehr nur das, was es bereits kann. Mit 10 Monaten laufen ? Super ! Mit 15 Monaten sprechen ? Toll ! Mit 18 Monaten sauber ? Klasse ! Und an diesen Leistungen meinen sich Mütter messen zu müssen. Getreu dem Motto: je früher das Kind was kann, desto besser ist die Mutter !

Wir haben ohnehin schon eine Leistungsgesellschaft mit gnadenloser Ellenbogenmentalität, und früh genug müssen die Kinder Leistung bringen. Können sie denn nicht wenigstens die ersten Jahre, also bis zur Schule, wirklich Kind sein, ohne schon in den ersten Lebensmonaten ein Ziel vor Augen haben zu müssen ? Ich bezweifle, dass Kinder sich untereinander damit brüsten, wer früher laufen konnte oder wer mehr sprechen kann oder wer mit 2 Jahren schon keine Windel mehr braucht. Mir scheint, auch in diesem Punkt könnten manche Mütter von Kindern wesentlich lernen....

Um nicht missverstanden zu werden: natürlich habe auch ich ein Augenmerk darauf, was mein Sohn kann oder nicht kann. Ich beobachte seinen Entwicklungsstand und selbstverständlich fördere und fordere ich ihn auch. Wenn ich aber den Eindruck habe, dass er z.B. noch nicht so hoch klettern möchte, wie seine Freundin, so akzeptiere ich dies auch. Fast immer gleicht sich das nämlich wieder aus. Er hüpft eben von höheren Mauern als seine Freundin.
Solange alles im "Toleranzbereich" liegt, erachte ich es nicht für notwendig, mein Kind zur Hast und Eile zu dressieren....

Ich denke es ist ein guter Weg, dem Kind Möglichkeiten anzubieten und aufzuzeigen, jedoch auch zu respektieren, wenn es sie noch nicht wahrnehmen möchte. Unter Zwang wird man eher dressiert als dass man sich frei entfalten kann.

Lediglich bei der Schnullersache spielt eben auch die zahnmedizinische Gesundheit eine Rolle, denn dauerhaft und langfristig einen Schnuller zu benutzen kann durchaus einen Überbiss zur Folge haben. Hier sehe ich einen Grund, weshalb auf den Schnuller verzichtet werden sollte.
Aber auch hier: in der Trotzphase kann es ein wirklich schwieriges Unterfangen sein, das noch mehr Unruhe und Stress schafft, als nötig wäre.

Liebe Grüße
Friederike

Hallo
Meine Nichte ist eine Ausnahme und das weiss ich auch. Unsere Nachbarskinder waren angeblich schon vor dem 1.Lebensjahr trocken. Ich glaube nicht das deren Mutter Lügen verbreitet. Ich sehe nur, wer es wirklich konsequent versucht schafft es meistens auch eher.
Das es nicht einfach ist weiss ich auch. Mein Sohn ist selbst schon 2 Jahre alt und ich weiss welche Probleme auf mich zukommen in der Trotzphase.
Er weigert sich genauso sich aufs Töpfchen zu setzen. Mir wurde aber desöfteren geraten dran zu bleiben wenn er noch vor dem Kindergarten trocken werden soll.
Jetzt im Sommer ist es eine gute Gelegenheit regelmäßig zu üben. Zwingen kann man niemanden.
Die Windel weglassen und es ihm erkären dass er auf die Toilette soll hat nicht immer Erolg. Abr umso öfter er nackig rumläuft und ab und an mal auf den Boden pinkelt, umso eher wird er merken dass es irgendwann so nicht mehr geht. Und die Toilette auch da ist.
Ich denke man kann soetwas im Sommer auch auf die spielerische Weise machen. Es wird ihm bestimmt keinen Spaß machen ständig die unterhose nass zu haben.
Und eine Windel im Hochsommer ist ja auch nicht das angenehmste. Da muss man halt durch.
Wer nicht dran bleibt, hat später einfach immer noch dassselbe Problem. Das was mein Sohn jetzt versteht wird sich nächstes Jahr auch nicht ändern.
Und wenn es sich verschlimmert, gewöhnt er sich an die Windel und läuft weiss der Kuck Kuck wie lange in den Dingern rum.
Irgendwann ist es einfach nicht mehr schön und auch lästig fürs Kind selber.
Und wenn das Kind noch vor dem Kindergarten trocken ist, ist es durchaus ein Vorteil. Danach wird alles viel viel schwieriger.
Irgendwann zwischen 3 und 4 wird es dann einfach peinlich. Immerhin stehen die Kinder dann schon fast vor der Einschulung.
LG

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27. März 2009 um 19:21
In Antwort auf babyromy07

Hallo
Meine Nichte ist eine Ausnahme und das weiss ich auch. Unsere Nachbarskinder waren angeblich schon vor dem 1.Lebensjahr trocken. Ich glaube nicht das deren Mutter Lügen verbreitet. Ich sehe nur, wer es wirklich konsequent versucht schafft es meistens auch eher.
Das es nicht einfach ist weiss ich auch. Mein Sohn ist selbst schon 2 Jahre alt und ich weiss welche Probleme auf mich zukommen in der Trotzphase.
Er weigert sich genauso sich aufs Töpfchen zu setzen. Mir wurde aber desöfteren geraten dran zu bleiben wenn er noch vor dem Kindergarten trocken werden soll.
Jetzt im Sommer ist es eine gute Gelegenheit regelmäßig zu üben. Zwingen kann man niemanden.
Die Windel weglassen und es ihm erkären dass er auf die Toilette soll hat nicht immer Erolg. Abr umso öfter er nackig rumläuft und ab und an mal auf den Boden pinkelt, umso eher wird er merken dass es irgendwann so nicht mehr geht. Und die Toilette auch da ist.
Ich denke man kann soetwas im Sommer auch auf die spielerische Weise machen. Es wird ihm bestimmt keinen Spaß machen ständig die unterhose nass zu haben.
Und eine Windel im Hochsommer ist ja auch nicht das angenehmste. Da muss man halt durch.
Wer nicht dran bleibt, hat später einfach immer noch dassselbe Problem. Das was mein Sohn jetzt versteht wird sich nächstes Jahr auch nicht ändern.
Und wenn es sich verschlimmert, gewöhnt er sich an die Windel und läuft weiss der Kuck Kuck wie lange in den Dingern rum.
Irgendwann ist es einfach nicht mehr schön und auch lästig fürs Kind selber.
Und wenn das Kind noch vor dem Kindergarten trocken ist, ist es durchaus ein Vorteil. Danach wird alles viel viel schwieriger.
Irgendwann zwischen 3 und 4 wird es dann einfach peinlich. Immerhin stehen die Kinder dann schon fast vor der Einschulung.
LG

....
... ich glaube auch nicht, dass deine Nachbarin Lügen verbreitet, ich denke eher, es liegt an der Definition vom "sauber sein".
Ich persönlich verstehe darunter, dass ein Kind von alleine merkt, wenn es pinkeln oder kackern muss und dann entweder mitteilt, dass es aufs Klo muss oder selbständig geht. Andere -so mein Eindruck- meinen, das Kind sei sauber, wenn es keine Windel mehr benötigt. Dafür wird das Kind zigmal am Tag aufs Klo oder aufs Töpfchen gepackt, das ein oder andere Mal mit "Ergebnis".
Letzeres ist für mein Verständnis meilenweit davon entfernt, sauber zu sein. Für mich ist das eher Dressur. Vor allen Dingen: da ist ein einjähriges oder zweijähriges Kind am Spielen und plötzlich kommt Mama, zerrt die Hose runter und setzt es auf den Topf / das Klo. Einfach mal eben so, prophylaktisch, denn die Windel ist ja weg. Und das passiert mehrfach über den Tag verteilt. Muss ja irre toll sein für das Kind
Vor allem: wie lange muss es denn auf dem Topf / dem Klo sitzen bleiben ? Bis was plätschert oder poltert ?
Zumal Kinder unter einem Jahr ihre Schließmuskulatur noch gar nicht unter Kontrolle haben - also ist die Aussage eigentlich per se schon absoluter Nonsens.

Wobei ich völlig einig mit dir bin, ist, dass der Sommer ein weitaus idealerer Zeitpunkt ist, als der Herbst oder Winter.
Und eben darum, trägt mein Sohn momentan noch Windeln - weil ich es -entschuldige bitte- absoluten Schwachsinn finde, ein Kind bei kühleren oder gar kalten Temperaturen "sauber zu bekommen".
Für alle Beteiligten scheint mir der Sommer idealer, leichter und angenehmer zu sein. Weshalb also sollte ich im Winter ein Trara machen, nur um ein halbes Jahr früher mit einem sauberen Kind "protzen" zu können ? Zumal, wenn er selbst noch nicht bereit dazu ist ??

Liebe Grüße,
Friederike

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27. März 2009 um 21:08

@joqi0407
kenn ich mein Sohn ist im selben Alter . Er kann auch schon viel so wie deine . Wenn ich ihn aufs Töpfchen setze macht er auch rein das einzige was er nicht macht das bemerkbar machen wenn er muß dafür nutze ich aber auch die warmen Tage zusätzlich.Ich setz ihn weiterhin jeden Tag auf den Topf ( denk mal Du machst das auch so) und das schöne ist ja schon mal wenn man die windel wechselt das ein Kind sagt : " Topf"! das heißt ein kind versteht und dann dauert es eh nicht mehr lang . Ich setz ihn auch mehrmals täglich auf den Topf und sag immer : eh cool du gehst auf den Topf , was du schon alles kannst, toll !" Er ist dann immer glücklich. Ich lobe ihn auch aber so gesehen mach ich dich immer so als würd das bewundern . Klingt doof aber hat Wirkung.

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29. März 2009 um 18:57


.... ganz meine Meinung !

Ich hatte es bereits irgendwo schon mal geschrieben (und entschuldige mich für die Wiederholung): manche Kinder mögen vielleicht später laufen, sprechen oder sauber werden - wenn sie dann aber soweit sind, kann es durchaus sein, dass sie einfach "besser" oder "beständiger" darin sind.
Mein Sohn hatte mit 14 Monaten zu laufen begonnen, 3 Monate später als sein Freund, der in etwa gleich alt ist. Allerdings war mein kleiner Mann sofort recht sicher auf seinen Beinchen und konnte auch sehr schnell rennen und springen, während das andere Kind doch noch recht wackelig unterwegs war. Und das, OBWOHL es ja eigentlich 3 Monate "voraus" war
Und so kann es mit allem sein - die Tochter von Bekannten sprach einfach nicht. Nur "Mama" und "Papa". Die Sorgen wurden von Monat zu Monat größer, weil von allen Seiten die Verunsicherung größer und größer gemacht wurde mit Sätzen "sie müsste doch aber nun sprechen können", "das ist nicht normal" usw. Ärzte wurden konsultiert, keiner konnte sich erklären, weshalb das Mädchen mit knapp 3 Jahren noch nicht sprach. Kurz nach dem 3.Geburtstag am Frühstückstisch kamen ihre ersten Worte: "Mama, ich möchte heute ein Brötchen mit Marmelade frühstücken"
Sie hat eben einfach das Gebrabbel weggelassen und gleich mit ganzen Sätzen, grammatikalisch korrekt, begonnen. Und hat sich Zeit gelassen.

Es würde mich nicht wundern, wenn Kinder, die sehr frühzeitig zur Sauberkeit gezwungen werden, später wieder "zurückfallen" und plötzlich nicht mehr trocken sind. Was dann wohl die jeweiligen Mamis machen und ob ihre Worte noch genauso abfällig wären, wenn es sie selbst träfe ???


Liebe Grüße,
Friederike

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30. März 2009 um 12:41

Hurra , ich bin eine faule Mutter!
Meine Tochter (seit Januar 5 Jahre) ist auch erst seit einem halben Jahr nachts trocken. Tags über war das schon mit 2 1/2 kein Thema mehr. Nachts hat es schon mal mit Anfang 3 sehr gut geklappt, dann wurde Ihr Bruder geboren und erstmal war wieder nichts mehr ein viertel Jahr lang. Bis 4 klappte alles auch recht gut. Aber dann riss es plötzlich wieder ein. Wir haben dann die Kinderärztin resultiert, organisch war alles in Ordnung, aber Sie war halt einfach zu faul aufzustehen. Es war bequemer, hinterher zu Papa insd Bett zu kriechen. Unsere Kinderärztin hat Ihr dann gesagt, daß sie zukünftig das Bett mit nachts überziehen muß - und siehe da, es geht von gestern auf heute.

Unsere Kurzer ist im Januar 2 geworden und geht schon seit einem Jahr in die Grippe. Dort ist er schon seit dem ersten Tag an auf das Töpchen gesetzt wurden, hat aber nie Anstalten gemacht und ist auch nicht lange sitzen geblieben. Wir haben jetzt erst Zuhause auch damit angefangen, und es klappt mal mehr, mal weniger. Aber das große Geschäft wird immer erst gemeldet, wenn alles schon vorbei ist.

Die Nervenenden, welche für den Harndrang verantwortlich sind, wachsen erst Ende des 2., Anfang der 3. Lebensjahres zusammen. Vielleicht sollte man darüber mal nachdenken, wenn man sagt, mein Kind ist mit 14 Monaten trocken. Wer sein Kind aller zig Stunden auf den Topf setzt, wird damit vielleicht erreichen, daß es eher keine Windeln braucht, aber es merkt trotzdem nicht eher, ob es tatsächlich eine volle Blase hat.
Übrigens, solche Ammenmärchen erzählt meine Schwiegermutter auch nach fast 40 Jahren immer noch gern: Also meine Kinder waren alle mit 1 Jahr trocken! - Hurrra, es lebe die Forschung!!!

LG

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30. März 2009 um 13:56

Thema Schnuller
fällt mir gerade was ein

mein Neffe war mit meiner Schwester auf dem Friedhof gießen,da stand ein Junge (ca.5 Jahre) mit Schnuller im Mund
Mein Neffe war so entsetzt darüber das er den Jungen fragt :Ist mir dir alles ok???

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31. März 2009 um 6:03

Ehrlich
gesagt wenn jemand erzählt das ein Kind mit trocken ist find das auch fragwürdig. Meine Oma war da äußerst ehrlich. Die sagte mir ins Gesicht das ihre Kinder ( unter anderem meine Mutter) mit 1 trocken war aber unter einem heftigen Aspekt, nämlich sie bekam einen auf den Allerwertestens. Fand ich echt übel so eine grausame Erziehungsmetode. Das waren dann wohl die 60ziger. Gibt auch eine Autorin die ein buch darrüber verfasst hat man solle Kinder doch so ab den 6 mon über Toilette halten damit die sich von klein an daran gwöhnen Auch fragwürdig ,diese Metode . Gut aber das muß jeder selbst entscheiden. Klar gibts faule Eltern manchmal aber auch faule Kinder. Wenn ein Kind genau weiß wie es geht und kann es eigentlich auch kann, kann das auch schon mal am Kind selbst liegen. Das muß ja auch nicht gleich irgendwas psychisches sein, so wie viele es dann immer gleich denken. Find solche Ansagen auch doof immer gleich was mit Psyche in den Raum zu stellen (immer diese hobby Psychologen).

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31. März 2009 um 14:22

Ich habe bei beiden Kindern
bis zu einem gewissen Zeitpunkt Baumwollwindeln genommen. Bei der Großen war ich damals auch der Meinung, es hilft eher beim Trockenwerden. War aber auch nicht der Fall. Es hilft halt nur Sparen, so habe ich jedenfalls die Erfahrung gemacht!

LG

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6. April 2009 um 21:37

Kinder immer länger windeln
Hallo ihr
Hab das auch festgestellt das Kids länger nee windel tragen. War neulich bei Real da standen neben mir junge Eltern vllt 22 Jahre mit neen vllt nee 4 1/2 Jährigen Kind und haben sich DVD angeguckt. Da ist ihre kleine Tochter angekommen: Mama ich muss mal. Ja gleich war die antwort. Und das hat sie so 5 Minuten gemacht und man merkte das sie immer unruhiger wurde. Und immer wieder Mama ich muss mal. Und am Ende sagte sie gut dann gehe ich eben alleine. Daraufhin die Mutter ihr hinterher du bleibst bitte hier gehen gleich aufs Klo. Hab die Mutter drauf hingewiesen das ihre Tochter glaube ich aufs klo muss. Draufhin sie: Na das ist nur verarsche. Ich solle bruhigt sein kann nichts passieren. Und als sie dann rumquengelte das ihre Windel nass war. Kam nur die antwort: Nun quengel nicht so rum und tue so als ob du das erste mal nee Pampers um hast.
Was sagt ihr dazu ???
Ist das normal??
Hat ihr sowas auchschonmal gemacht??
Hab selbst noch eine frage

Hab einen kleine Cousine die braucht auch noch nee Windel geht man mit ihr aufs klo muss sie net mehr. Das macht sie so alle 10 Minuten das nervt. Auch Nachts macht sie das oft.

Ich finde Nachts ist doch nee Pampers gerechtfertig??
Meine das net böse oder aus faulheit ??
Neen Kind kann doch öfters in die Windel machen weil sie heult rum das alles nass ist. Bitte helft mir

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8. April 2009 um 20:50
In Antwort auf zoran_12145244

Kinder immer länger windeln
Hallo ihr
Hab das auch festgestellt das Kids länger nee windel tragen. War neulich bei Real da standen neben mir junge Eltern vllt 22 Jahre mit neen vllt nee 4 1/2 Jährigen Kind und haben sich DVD angeguckt. Da ist ihre kleine Tochter angekommen: Mama ich muss mal. Ja gleich war die antwort. Und das hat sie so 5 Minuten gemacht und man merkte das sie immer unruhiger wurde. Und immer wieder Mama ich muss mal. Und am Ende sagte sie gut dann gehe ich eben alleine. Daraufhin die Mutter ihr hinterher du bleibst bitte hier gehen gleich aufs Klo. Hab die Mutter drauf hingewiesen das ihre Tochter glaube ich aufs klo muss. Draufhin sie: Na das ist nur verarsche. Ich solle bruhigt sein kann nichts passieren. Und als sie dann rumquengelte das ihre Windel nass war. Kam nur die antwort: Nun quengel nicht so rum und tue so als ob du das erste mal nee Pampers um hast.
Was sagt ihr dazu ???
Ist das normal??
Hat ihr sowas auchschonmal gemacht??
Hab selbst noch eine frage

Hab einen kleine Cousine die braucht auch noch nee Windel geht man mit ihr aufs klo muss sie net mehr. Das macht sie so alle 10 Minuten das nervt. Auch Nachts macht sie das oft.

Ich finde Nachts ist doch nee Pampers gerechtfertig??
Meine das net böse oder aus faulheit ??
Neen Kind kann doch öfters in die Windel machen weil sie heult rum das alles nass ist. Bitte helft mir

Antwort...
@freddy1989: habe dir ne PN geschickt, kannst ja mal in deinen account schauen!
Schönen Gruß

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15. April 2009 um 21:28
In Antwort auf yahoich

Ehrlich
gesagt wenn jemand erzählt das ein Kind mit trocken ist find das auch fragwürdig. Meine Oma war da äußerst ehrlich. Die sagte mir ins Gesicht das ihre Kinder ( unter anderem meine Mutter) mit 1 trocken war aber unter einem heftigen Aspekt, nämlich sie bekam einen auf den Allerwertestens. Fand ich echt übel so eine grausame Erziehungsmetode. Das waren dann wohl die 60ziger. Gibt auch eine Autorin die ein buch darrüber verfasst hat man solle Kinder doch so ab den 6 mon über Toilette halten damit die sich von klein an daran gwöhnen Auch fragwürdig ,diese Metode . Gut aber das muß jeder selbst entscheiden. Klar gibts faule Eltern manchmal aber auch faule Kinder. Wenn ein Kind genau weiß wie es geht und kann es eigentlich auch kann, kann das auch schon mal am Kind selbst liegen. Das muß ja auch nicht gleich irgendwas psychisches sein, so wie viele es dann immer gleich denken. Find solche Ansagen auch doof immer gleich was mit Psyche in den Raum zu stellen (immer diese hobby Psychologen).

Die Methode deiner Oma war echt hart, aber...
.... das waren ja auch andere Zeiten. Ich kenne das aber eigentlich auch so dass die Kinder damals recht schnell trocken waren(Ich übrigens auch mit 1 1/2 Jahren, geboren 1984) Das lag dann aber auch mit unter an den Windeln. Früher wurden viel mehr Stoffwindeln verwendet als heute und diese musste man auch viel öfter wechseln sonst wurden die kleinen schnell wund.
Ich muss sagen ich würde es genauso machen wie früher. Sobald meine Tochter sicher alleine sitzen kann setze ich sie auf`s Töpfchen.
Ich glaube die meisten denken gar nich darüber nach wie das ins Geld geht wenn man 3 oder 4 Jahre lang Pampers kauft. Und meiner Meinung nach sind die meisten Eltern zu bequem um ihre Kleinen regelmäßig auf`s Töpchen zu setzen.

LG ananja2008

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3. August 2012 um 10:59

..
als unsere tochter mit 5 jahren in der nacht noch gelegentlich unfälle hatte und deshalb in der nacht noch eine pampers um hatte, zogen wir ihr die jeweils auch auf längeren autofahrten an. teilweise zwecks sicherheit, falls sie einschlafen würde, andererseits auch zwecks sicherheit, falls wirs nicht mehr zur nächsten autobahntoilette / geeignetem wäldchen geschafft hätten. da es sehr aufwendig und mühsam war, die windel auszuziehen und anschliessend wieder anzuziehen (klebstreifen hielten nicht mehr richtig, etc...) wenn sie auf toilette musste, sagten wir ihr teilweise auch, sie solle in die windel pieseln. dies war jedoch für sie okay so und sie hatte nie probleme damit.
dies finde ich sehr wichtig, denn ich denke, wenn es sich ein kind nicht gewohnt ist und sich auch ausdrücklich weigert bei vollem bewusstsein in die windel zu pullern, kann es sehr unangenehm für ein kind sein, einfach laufen lassen zu müssen, das pipi in die windel gehen zu spüren und darin dann den ganzen rest der autofahrt zu verbringen...

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4. August 2012 um 0:19

..
In unserer Familie waren alle Kinder, also ich, mein Bruder, meine sämtlichen Cousinen und Cousins mit spätestens 2 trocken auch nachts. Windeln mit 4 Jahren waren da gar kein Thema mehr. Auch meine Halbgeschwister waren mit 2 trocken. Alle wurden in den Jahren zwischen 1991 und 2007 geboren, nur um zu zeigen, dass es nicht darauf ankommt ob früher oder heute
Also ich für meinen Teil kenne gar nichts anderes und finde Windeln mit 4 etwas naja...strange

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5. August 2012 um 16:08

Furchtbar
Viele haben scheinbar keinen nerv dazu. ich war mit 18 Monaten tags und nachts trocken und meine Schwester mit 20 Monaten. Ich bin vielleicht spießig aber ich finde das nicht gut und auch komisch,wenn die kinder so lange noch gewindelt werden. Vor 20-30 Jahren waren viele so zeitig trocken, da gab es noch nicht diesen Trend zur antiautoritären Erziehung wie jetzt...

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14. März 2014 um 18:09

Na UND
Ich habe eine Tochter 10 und ein Sohn 4 und mein Sohn ist schwer geistig behindert und braucht sowohl tags als auch nachts noch Pampers um , also ich habe KEIN Problem damit Und er wird auch noch sehr LANGE Pampers um haben vielleicht sogar ein Leben Lang und mir ist das vollkommen EGAL , Ich Wickel ihn 8 mal am tag und 3 mal nachts . Aber nachts nur wenn die Pampers vollgeschissen ist . Selbst meine Tochter wollte ihn schon mal saubermachen als er die Hosen voll hatte Niemals kinder drängen sauer zu werden es passiert ganz von alleine , selbst wenn sie mit 4 oder 5 noch Pampers um haben müssen

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16. März 2014 um 12:02
In Antwort auf sonnie_12934718

Furchtbar
Viele haben scheinbar keinen nerv dazu. ich war mit 18 Monaten tags und nachts trocken und meine Schwester mit 20 Monaten. Ich bin vielleicht spießig aber ich finde das nicht gut und auch komisch,wenn die kinder so lange noch gewindelt werden. Vor 20-30 Jahren waren viele so zeitig trocken, da gab es noch nicht diesen Trend zur antiautoritären Erziehung wie jetzt...

Ne
das die Kinder früher so schnell trocken waren, lag daran das Kinder die in den Kindergarten trocken sein MUSSTEN, sonst wurden sie nicht angenommen.

Und nochwas, nicht jeder hat heutzutage einen Garten oder Terrasse auf denen man die Kinder trocken werden lassen kann.

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