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Kinder fordern uns heraus- Leser

4. Juni 2005 um 12:23 Letzte Antwort: 17. Dezember 2007 um 23:54

Hallo zusammen,
ich hab eine sehr aufgeweckte kleine 2 jährige und hab mir das Buch mal zu gemüte geführt. Einige Sachen finde ich sehr gut und praktiziere sie auch, mit anderen bin ich nicht so einverstanden, aber das icht wohl mit jedem Erziehungsratgeber so.
Nun habe ich aber eine Frage: Es heisst ja, man soll Machtkämpfe nicht aufkommen lassen, bzw Sie entschärfen. Aber wenn man es runterreduziert ist nicht alles ein Machtkampf? Sie will ihren Kopf durchsetzen, ich meinen (vielleicht sollte ich noch dazu sagen, dass sie mein aufbrausendes Temperament geerbt hat )
Bsp:
Wenn ich telefoniere rastet sie total aus, wenn sie nicht mit dem anrufer reden draf, auch ein erst du dann ich funktioniert nicht.
oder
Wenn ich in der Dusche bin will sie kuscheln und eine Umarmung, auch wenn ich ihr sage sobald ich fertig bin brüllt sie dann solange rum bis ich sie aus dem Bad rausschmeisse (ihre entscheidung zu brüllen, meine Sie nicht im Bad haben zu wollen)

Wann ist es ein Machtkampf und wann nicht??? Ich bin echt überfragt
Freu mich über Hilfe
Starki

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17. Dezember 2007 um 23:54

Keine Machtkämpfe entstehen lassen
Also, ich habe das so verstanden: Um keine Machtkämpfe entstehen zu lassen, kann man die Alternativfrage verwenden. Diese muß dann aber auch konsequent eingehalten werden.
Z.B. beim Telefonieren fragt man das Kind: Möchtest Du ruhig sein und bei mir bleiben während ich telefoniere oder möchtest Du lieber in Deinem Zimmer (oder sonst wo) warten bis ich fertig bin? Wenn das Kind bleiben möchte sollte es sich ruhig verhalten, ansonsten muß man das Kind konsequent in sein Zimmer bringen (aber ohne große Diskussion, einfach ruhig bleiben). Wichtig bei den Alternativfragen ist, daß man ruhig und gelassen bleibt, man sollte diese deshalb rechtzeitig einsetzen, nicht erst dann wenn man schon völligst genervt ist, denn sonst endet das Ganze wirklich als Machtkampf. Das tolle an den Alternativfragen ist, daß das Kind selbst entscheiden kann was es möchte. Die Frage sollte so gestellt werden, daß das Kind für seine Entscheidung selbst verantwortlich ist und man sollte die Frage positiv formulieren.
Einfach mal ausprobieren....

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