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Kind will nicht mehr zu Oma

19. Oktober 2011 um 9:45

Hallo ihr Lieben!

Mein Sohn, 2 1/2 Jahre, geht seid August in den Kindergarten. Er geht meistens von 9 Uhr bis 15 Uhr und das klappt bis auf das morgendliche: nein, Mama nicht gehen.... ganz gut. Nur, seid er da hin geht, wird es immer schwieriger mit ihm zu seinen Großeltern zu fahren. Er will jetzt schon nicht mehr aus dem Auto aussteigen. Er ist auch sehr jammerich, aufmüpfig, schmeißt sich hin.... Nun meint meine SchwieMu das er wahrscheinlich zu lange im KiGa ist, ich solle ihn früher holen, er wäre zu klein....., usw. Weiß echt nicht was ich machen soll, will ja wieder arbeiten. Ist das vielleicht nur ne Phase? Er fremdelt auch neuerdings.

Habt ihr nen Tipp für mich?

LG

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20. Oktober 2011 um 10:15


da muss ich deiner schwiemu recht geben. zu frühe fremdbetreuung zieht solcherlei aktionen nach sich. frag mal nach, wie er sich im kindergarten verhält. ich wette, da ist er ganz lieb, artig und folgsam.
ausserdem sagt er ja auch, dass er da nicht hin will.

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20. Oktober 2011 um 14:21

@ jungesding
du bist doch die, die kinder schlägt. stimmts?

alles was unter 4 jahren in die kita geht, wird als früh fremdbetreut bezeichnet.
davor ist es immer besser, mit mutter oder vater in spielgruppen o. ä. zu gehen.
unter 4 jahren sind kinder verstandesgäß nicht in der lage, mit anderen kindern in soziale kontakte zu treten. ihnen fehlt jegliches empathieempfinden.
soziale kontakte eingehen können ist ausserdem kein lern-, sondern ein reifeprozess.

wenn also keine sanfte, sondern harte ablösung stattfindet, kommt es zu regressionen. wenn man darauf nicht eingeht, kann daraus später sogar schulphobie entstehen.

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20. Oktober 2011 um 17:19


naja, in einem anderen thread sprichst du dich ganz klar für die körperliche züchtigung aus.

im übrigen hätte ich gerne diese seltsame studie mal gesehen, von der matonasi spricht. ich hab anderes gelesen. ich empfehle das buch "gefühle regieren den alltag" von r. posth.
und die folgen kann man sicher nicht an schulischer ausbildung oder beruflichem werdegang erkennen. sondern daran, wie beziehungsfähig oder kritikfähig jemand ist. wie sehr jemand anderen menschen vertrauen kann oder in der lage ist, über die eigenen probleme zu reden. wie geduldig jemand ist oder wie liebevoll.
ich sage nicht, dass ich mein kind 4 jahre zu haus lassen kann, aber ich habe eine tagesmutter gefunden, due die sanfte ablösung praktiziert. und wenn wir sechs monate brauchen, dann brauchen wir sechs monate. das kind bestimmt den zeitraum.
ich möchte kein traumatisiertes, agressives kind zu haus zu haben.

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21. Oktober 2011 um 9:28

Oha!
das du die erfahrung machen musstest, von deinen eltern geschlagen zu werden, tut mir sehr leid. ich musste das auch.
aber es verhält sich nun mal so, dass ohrfeigen auch schläge sind, die gesetzlich verboten sind. das kannst du im paragraph 1631 abs 2 bgb nachlesen.
ohrfeigen sind mit nichts zu entschuldigen und auch nicht zu verharmlosen.
ob sie dir geschadet haben? ja! denn du glaubst, dass gewalt gegen kinder in ordnung ist.

ich habe das schon alles richtig gelesen. kann es nur einfach nicht glauben.
und diese ominöse studie hatte eine andere teilnehmerin angesprochen, was ich auch erwähnte.

mit meinem "festgefahrenen" standpunkt (ohrfeigen und klapse ist gewalt) stehe ich aber nicht alleine da und dafür bin ich dankbar.
ich hoffe für deine kinder, dass sich in dir eine sinnesänderung vollzieht. wenn nicht, dann hoffe deinen kindern zuliebe, auf eine aufmerksame umgebung.

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24. Oktober 2011 um 16:33
In Antwort auf mali_11969606

@ jungesding
du bist doch die, die kinder schlägt. stimmts?

alles was unter 4 jahren in die kita geht, wird als früh fremdbetreut bezeichnet.
davor ist es immer besser, mit mutter oder vater in spielgruppen o. ä. zu gehen.
unter 4 jahren sind kinder verstandesgäß nicht in der lage, mit anderen kindern in soziale kontakte zu treten. ihnen fehlt jegliches empathieempfinden.
soziale kontakte eingehen können ist ausserdem kein lern-, sondern ein reifeprozess.

wenn also keine sanfte, sondern harte ablösung stattfindet, kommt es zu regressionen. wenn man darauf nicht eingeht, kann daraus später sogar schulphobie entstehen.


Also zu deinem ersten Satz muss ich ja nun wirklich nicht viel sagen. Ich finde, dass es ziemlich unverschämt von dir ist, jemand wildfremden sowas zu unterstellen. Und das in einem öffentlichen Forum.

Und nun erkläre mir bitte eins:
Mein Sohn ist 2,5 Jahre alt und geht auch regelmäßig von 9.00 - 14. 00 in die Krippe. Seit geraumer Zeit ist er sehr viel und sehr gerne mit einem bestimmten Kind zusammen. Sie spielen viel miteinander, wollen (laut Aussage der Erzieherinnen) immer nebeneinander am Essenstisch sitzen und zu Hause erzählt er auch viel von dem Kind.
Meiner Meinung nach ist das schon ein sozialer Kontakt. Oder wie würdest du das nennen????

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24. Oktober 2011 um 20:15
In Antwort auf imilie_11958263


Also zu deinem ersten Satz muss ich ja nun wirklich nicht viel sagen. Ich finde, dass es ziemlich unverschämt von dir ist, jemand wildfremden sowas zu unterstellen. Und das in einem öffentlichen Forum.

Und nun erkläre mir bitte eins:
Mein Sohn ist 2,5 Jahre alt und geht auch regelmäßig von 9.00 - 14. 00 in die Krippe. Seit geraumer Zeit ist er sehr viel und sehr gerne mit einem bestimmten Kind zusammen. Sie spielen viel miteinander, wollen (laut Aussage der Erzieherinnen) immer nebeneinander am Essenstisch sitzen und zu Hause erzählt er auch viel von dem Kind.
Meiner Meinung nach ist das schon ein sozialer Kontakt. Oder wie würdest du das nennen????


die teilnehmerin hat sich in einem anderen thread für das "klapsen" von kindern ausgesprochen. darauf nehme ich bezug.

zu deiner anderen aussage schreibt weiter unten im thread scorpio231 etwas sehr gutes, mit dem ich voll und ganz mitgehe. ich muss es hier nicht wiederholen.
als mutter spricht man dem eigenen kind ja gerne fähigkeiten zu, die es noch gar nicht hat.
auch dazu kannst du dich gerne in fachliteratur belesen. die säuglings-und kleinkindforschung ist schon sehr weit und es ist ein hochinteressantes fachgebiet.
ich empfehle dir dazu die bücher von rüdiger posth.

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