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Kind spricht nicht obwohl schon 2 Jahre alt

5. September 2007 um 16:28

Hallo,

brauche mal euren rat. Mein Sohn ist im August jetzt 2 Jahre alt geworden. Er sagt auch Mama , das allerdings schon seit er 1 Jahr alt ist. Aber mehr will er nicht sagen. Er macht keine anstalten was nach zu sagen. Kennt sich damit jemand aus??? Hat es vielleicht auch jemand das Problem??


LG Nadine

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12. September 2007 um 10:22

Sprachentwicklung
Halllo, mein Sohn hat erst mit fast drei Jahren das erste Wort gesprochen und das war nicht mal Mama. Allerdings wurde später festgestellt, dass er eine geringgradige Form von Autsimus hat. Keine Angst, das ist bei euch sicher nicht so. Im Gegenteil, gerade weil ich durch die Erkrankung meines Sohnes von Pontius zu Pilatus geschickt wurde,unheimlich viele andere Kinder, Therapeuten und "Fachidioten" ( sorry, aber das sind viele) kennengelernt habe, kann ich sagen, dass aus meiner Erfahrung vieles voreilig als bereits krankhaft und "unnormal" eingeschätzt wird. Folge ist, dass den Eltern unnötig Druck gemacht wird, die Kinder direkt schon oft als Kleinkinder stigmatisiert werden und sich meist herausstellt, dass vielpropagierte Fühförderungen unnützt waren oder die sich ganz natürliche Entwicklungsschritte als ihre Therapieerfolge ans Heft schreiben. Die Kinder realisieren sehr früh, dass irgendetwas mit ihnen ( vermeintlich) nicht stimmen soll allerdings und werden dann dadurch erst auffällig. Immer weider ist auch zu beocbachten, dass Alleinerziehende, Sozialschwache oder Eltern mit bereits behinderten Kindern oder Erwachsenen in der Familie per se vorurteilend eine vermeintloche Behinderung der Kinder zugeschoben wird. Anstatt normal werden diese Kinder unter Aspekten wie " es mus doch irgendetwas auffällig sein" untersucht.
Besonders bei der U7 kommt es immer wieder vor, da hier Augenmerk gerade auf mögliche Entwicklungsverzögerungen aller Art gelegt wird, dass wohlmeinende Ärzte vorsorglich schon mal gern unzutreffende Eintragungen machen ins gelbe Heft und damit ihre Therapieempfehlungen rechtfertigen, die ja " nicht schaden kann".

Der logische Verstand sagt einem normalen Menschen dass gerade im sozio- emotionalem Bereich eine Einschätzung der Kinder in wenigen Mnuten von einem Arzt, der das Kind im letzten Jahr einmal sah, nicht gründlich und geeignet sein kann und ich erlebe auch immer wieder, wie Schilderungen der Eltern ihnen letztendlich im Munde herumgedreht werden. Das aufgeweckte agile Knd ist dann plötzlich "hyperaktiv", z.B.
Ein Kind , dass keine Lust hatte Bauklätze zu schichten, wird als motorisch gestört abgetan, obwohl es schon sogar Perlen fädeln kann.
Der Zeitdruck/ mangel und die Oberflächlichkeit solcher Teste sind leider sehr weit verbreitet, bis dahin, dass man schlich sogar inzwischen der Bequemlichkeit halber dazu übergeht in manchen Praxen den Eltern z.B. zum Gehör Ankreuzheftchen aufzudrücken, anstatt selbst zu testen. Der Trend geht immer mehr dazu über die Eltern selbst rätseln zu lassen und Eigeneinschätzungen / und Diagnose zu betreiben.
Verbunden mit den teilweise halbtäglichen Wartezeiten in Praxen trotz Termin, ergibt sich für viele aufgeklärte gut informierte Eltern inzwischen die Frage, ob es überhaupt Sinn macht an solchen Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen. Sucht man mit selben Knd drei verschiedenen Ärtzte auf, ist es nicht selten, wenn drei völlig unterschiedliche Beurteilungen dabei heraus kommen, lässt man mal deie rein körperlichen Aspekte weg, die man eindeutig feststellen kann.Für spezielle Probleme, wie z. B. das Gehör sucht man eh einen Spezialisten auf besser, bei anderen Störungen einen Kinderpsychologen usw, für die es auch keine extra Überweisung bedarf.
Die jeweiligen Entwicklungstände, wie sie normal sind in gewissen Rahmen kann man überall nachlesen und auch kann man wohl noch Vergleiche zu anderen Gleichaltrigen anstellen, die allerdings großzügig augelegt werden sollten, da es mmer einige Kinder geben wird, die weiter sind als der Durchschnitt.
Es macht mich sauer, zu lesen, wie fahrlässig Behauptungen aufgestellt werden, wie dass ein Kind " Dreiwortsätze" mit knapp 2 Jahren können muss. Logopädisch gesehen sollte ein Kind ca. 30-50 Worte sicher können, wenn es schon Zweiwortsätze kann, schön, Dreiwortsätze kommen später, es sei denn, man setzt evtl. den Eigennamen vor einen Zeiwortsatz. - z. B. "Moni, eis essen" ist spachlich eine andere "Leistung" als " Ich gehe schlafen"
Bei vielen Kindern- oft Jungs- setzt exolosionsartig der Gebrauch der Sprache auch etwas später ein. Behandlungswürdig ist es erst, wenn es mit fast drei Jahren immer noch nicht mehr kann.
Das Gehör sollte man allerdings vorsichtshalber jetzt schon checken. Wir haben sogar in der Uniklinik erlebt, dass ein Paukenerguss nicht erkannt wurde. Um Gottes willen zu einem auf Kinder spezialisierten Audiopädiater gehen und nicht zu Feld/ Wald/ Wiesenärtzen, auch wenn der Weg weiter ist.In der Regel sind die Teste auch umfangreicher und differenzierter.
Ich kann nur dazu raten dem eigenen Gefühl zu fogen, denn die Eltern sind immer nich die, die ihr Kind am besten kennen. Viele Ärzte sind überlastet und gehen nach Shema "F" vor und haben ebenfalls unterschidliche Motivationen und Vorlieben. Wer sich nicht ernstgenommen fühlt, wer Fragen nicht stellen kann, weil die "zeit" um ist und der nä. Patient wartet, der Arzt das Kind mecjanisch untersucht und sich nur über dessen Kopf mit dem Eltern verständigt über seine Belange, also nicht mal versucht, mit ihm zu sprechen, sollte schleunisgt wechseln oder sich überlegen, wofür er derzeit eigentlich einen Kinderarzt braucht.
Es hat schon Fälle gegeben, wo Ärzte gerne mal Empfehlungen machten, damit die neue Ergoparaxis der guten Freundin Patienten bekommt. Viele haben Deals mit Pharmafirmen und verschreiben Medikamente so, das die Apotheken keine Ausweichmedikamente gleichen Wirkstoffs rausgeben dürfen dadurch , weil das so ankreuzbar ist auf dem Rezept.
Immer öfter hört man auch, dass Eltern nicht angehört werden nund schlichtweg ihre Einschätzung als falsch abgewiesen wird bis hin zu beleidigenden Äusserungen und Unterstellungen. Bei einem übergewichtigen Kind sind z. B. immer erstmal per se die Eltern schuld und das immer rein ernährungsbedingt. Kaum ein Arzt glaubt Eltern, die angeben nicht überzuernähren und schaut mal nach, ob es eine andere Erkrankung ist oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Bei meinem Sohn war bei keinem der 3 Kinderärzte überhaupt eine Bereitschaft da oder eine Empfehlung zu einer weiteren Diagnose oder Behandlung bei einem Facharzt wegen seiner Probleme. Hätte ich das nicht ebenfalls selbst in die Hand genommen, würde er heute immer noch ohne Diagnose als " entwicklungsverzögert" allein rumlaufen. Eine Ärztin meinte sogar , warum ich das denn so genau wissen wolle, es ändere an meinem Sohn ja nichts. Ferner verstieg sie sich zu der Empfehlung, er würde wohl allenfalls die Geistigbehindertenschule besuchen. Die wäre ja auch so toll, ihre Nichte arbeite da. ( Ohne Worte)
Mein Sohn besucht heute die Regelschule 4. Klasse mit einen Integratuonshelfer und kommt gut mit.
Den Glaube an die allwissenden Halbgötter muss man endgültig ablegen und lernen kritisch selber beurteilen, sich in informieren. Leider.

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6. September 2007 um 7:07

Keine Sorge
Das Problem hatten wir zwar nicht, aber ich weiß das jedes Kind in einem anderen Alter anfängt zu sprechen, vielleicht ist dein kleiner einfach ein bissl Sprechfaul Vielleicht muss er auch nicht sprechen, ich denke bei euch reicht ein da von ihm und ihr springt Ich möchte euch nicht damit angreifen......
Am besten könnte man es mit spielerischem lernen mal versuchen also Spielzeuge in die Hand und JEDES einzelne was er in der Hand hält bennenen, genauso wie ALLES was du tust, immer sagen was es ist, was du tust etc
Bei uns hat es so geklappt Wir haben mit ca. 1 1/2 richtig Erfolg damit gehabt, unsere kleine ist mittlerweile 2 Jahre und spricht eigentlich alles nach..... (ich möchte nicht damit angeben, ich möchte dir nur schildern wie es bei uns war.) Hinzu kommt das unsere Tochter seit 3 Monaten in die Kita geht, dadurch hat sich ihre Aussprache um einiges verbessert.

Aber wie oben schonmal gesagt KEINE SORGE, das kommt, ich denke dein Kinderarzt wird da bei der nächsten "U" genau darauf achten, da "sollten " Kinder Sätze mit 3 Wörter bilden können...... Ich bin aber der ansicht jedes Kind ist individuell und bei deinem wird es auch noch kommen.....

Darf ich mal Fragen ob du alleinerziehend bist?

Gruß

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6. September 2007 um 10:12

Hallöchen
wir haben auch so ein ähnliches Problem gehabt und haben es auch zum teil noch.Meine Maus konnte mit 1 jahr auch Mama Papa Hund und Tschüss sagen doch dann kam nix mehr oder nur undeutliches geblabber ,alle sagten es kommt bestimmt, ja nun wird sie im November 4 und das Ende vom Lied war das wir vor 2 Wochen eine Ohrenop und Gaumenmandelop hatten,weil sie vorher nichts ordentlich verstanden hat,es hat sich rausgestellt das sie eine Flüssigkeitsansammlung im innenohr hatte und das sie dadurch nicht gehört hatte.Ich muss sagen ich bin froh die Schwachstelle entdeckt zu haben,denn seid der OP spricht sie deutlich lauter und verständiger.Vielleicht kannst du ja mal bei einem HNO ein Hörtest termin ausmachen ,dann wärst du schon mal auf der sicheren Seite.

LG

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6. September 2007 um 21:11

Hallo
also die anderen Beiträge sagen schon viel.
1. HNO- Arzt und abklären lassen ob organisch alles gesund ist, bei meinen 1. Sohn auch bisschen verpasst, es hatte keiner erkannt, auch Ärzte, es wird schon war die Rede und Pauckröhren geht noch nicht etc. das Ende vom Lied 3 pauckenröhrchen- OPs ( das Flüssigkeit hinter Trommelfell ablaufen kann- wird ambulant gemacht aber immer Stress für alle, 2x Polypen wegkratzen- meist mit pauckenröhrchen. Logopädie 2 Jahre wegen partieller Sprachstörung (tr, zw- Aussprache) und schwacher Mundmotorik. Z.Z. in Schule auch Logopädie als Fördereinheit. Tiefseetaucher kann er nicht mehr werden und er redet generell halt nicht so flüssig. Leichte Schwerhörigkeit rechts- damit müssen wir im Endeffekt leben. Aber im Alltag hat er und wir keine Einschränkungen, leben damit. Ich bin so froh das der nächste HNO- Termin erst nächstes Jahr wieder ist. Bin sonst monatlich gerannt.
2. Sprechfaul wegen gleich Reaktion der Eltern, wenn Kind was haben will, ist auch möglich. Wir legen auch viel Wert darauf, das im Satz gesprochen wird.
3. Sprung in der Entwicklung wird wohl am ehesten zutreffen. Quasi über Nacht, so geht es mit den meisten Entwicklungsschritten. Mußt nur genau hinschauen.
By By

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7. September 2007 um 16:23
In Antwort auf sunshine4428

Keine Sorge
Das Problem hatten wir zwar nicht, aber ich weiß das jedes Kind in einem anderen Alter anfängt zu sprechen, vielleicht ist dein kleiner einfach ein bissl Sprechfaul Vielleicht muss er auch nicht sprechen, ich denke bei euch reicht ein da von ihm und ihr springt Ich möchte euch nicht damit angreifen......
Am besten könnte man es mit spielerischem lernen mal versuchen also Spielzeuge in die Hand und JEDES einzelne was er in der Hand hält bennenen, genauso wie ALLES was du tust, immer sagen was es ist, was du tust etc
Bei uns hat es so geklappt Wir haben mit ca. 1 1/2 richtig Erfolg damit gehabt, unsere kleine ist mittlerweile 2 Jahre und spricht eigentlich alles nach..... (ich möchte nicht damit angeben, ich möchte dir nur schildern wie es bei uns war.) Hinzu kommt das unsere Tochter seit 3 Monaten in die Kita geht, dadurch hat sich ihre Aussprache um einiges verbessert.

Aber wie oben schonmal gesagt KEINE SORGE, das kommt, ich denke dein Kinderarzt wird da bei der nächsten "U" genau darauf achten, da "sollten " Kinder Sätze mit 3 Wörter bilden können...... Ich bin aber der ansicht jedes Kind ist individuell und bei deinem wird es auch noch kommen.....

Darf ich mal Fragen ob du alleinerziehend bist?

Gruß

Danke...
erstmal für euren lieben Antworten!!
Wahrscheinlich wird das Sprechen wirklich bald kommen. Der Arzt meinte es wäre alles in Ordnung ( War ja erst vor ca. 4 Wochen bei der U Untersuchung) . Jetzt soll ich bis im Dezember abwarten und dann noch mal wieder kommen und ihm berichten welche Fortschritte der kleine gemacht hat.

@sunshine4428: Nein ich bin nicht alleinerziehend , bin zwar nicht mit dem Kindsvater zusammen habe aber eine Intakte Beziehung der das Kind auch Akzeptiert wie sein eigenes.


LG Nadine

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12. September 2007 um 10:22

Sprachentwicklung
Halllo, mein Sohn hat erst mit fast drei Jahren das erste Wort gesprochen und das war nicht mal Mama. Allerdings wurde später festgestellt, dass er eine geringgradige Form von Autsimus hat. Keine Angst, das ist bei euch sicher nicht so. Im Gegenteil, gerade weil ich durch die Erkrankung meines Sohnes von Pontius zu Pilatus geschickt wurde,unheimlich viele andere Kinder, Therapeuten und "Fachidioten" ( sorry, aber das sind viele) kennengelernt habe, kann ich sagen, dass aus meiner Erfahrung vieles voreilig als bereits krankhaft und "unnormal" eingeschätzt wird. Folge ist, dass den Eltern unnötig Druck gemacht wird, die Kinder direkt schon oft als Kleinkinder stigmatisiert werden und sich meist herausstellt, dass vielpropagierte Fühförderungen unnützt waren oder die sich ganz natürliche Entwicklungsschritte als ihre Therapieerfolge ans Heft schreiben. Die Kinder realisieren sehr früh, dass irgendetwas mit ihnen ( vermeintlich) nicht stimmen soll allerdings und werden dann dadurch erst auffällig. Immer weider ist auch zu beocbachten, dass Alleinerziehende, Sozialschwache oder Eltern mit bereits behinderten Kindern oder Erwachsenen in der Familie per se vorurteilend eine vermeintloche Behinderung der Kinder zugeschoben wird. Anstatt normal werden diese Kinder unter Aspekten wie " es mus doch irgendetwas auffällig sein" untersucht.
Besonders bei der U7 kommt es immer wieder vor, da hier Augenmerk gerade auf mögliche Entwicklungsverzögerungen aller Art gelegt wird, dass wohlmeinende Ärzte vorsorglich schon mal gern unzutreffende Eintragungen machen ins gelbe Heft und damit ihre Therapieempfehlungen rechtfertigen, die ja " nicht schaden kann".

Der logische Verstand sagt einem normalen Menschen dass gerade im sozio- emotionalem Bereich eine Einschätzung der Kinder in wenigen Mnuten von einem Arzt, der das Kind im letzten Jahr einmal sah, nicht gründlich und geeignet sein kann und ich erlebe auch immer wieder, wie Schilderungen der Eltern ihnen letztendlich im Munde herumgedreht werden. Das aufgeweckte agile Knd ist dann plötzlich "hyperaktiv", z.B.
Ein Kind , dass keine Lust hatte Bauklätze zu schichten, wird als motorisch gestört abgetan, obwohl es schon sogar Perlen fädeln kann.
Der Zeitdruck/ mangel und die Oberflächlichkeit solcher Teste sind leider sehr weit verbreitet, bis dahin, dass man schlich sogar inzwischen der Bequemlichkeit halber dazu übergeht in manchen Praxen den Eltern z.B. zum Gehör Ankreuzheftchen aufzudrücken, anstatt selbst zu testen. Der Trend geht immer mehr dazu über die Eltern selbst rätseln zu lassen und Eigeneinschätzungen / und Diagnose zu betreiben.
Verbunden mit den teilweise halbtäglichen Wartezeiten in Praxen trotz Termin, ergibt sich für viele aufgeklärte gut informierte Eltern inzwischen die Frage, ob es überhaupt Sinn macht an solchen Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen. Sucht man mit selben Knd drei verschiedenen Ärtzte auf, ist es nicht selten, wenn drei völlig unterschiedliche Beurteilungen dabei heraus kommen, lässt man mal deie rein körperlichen Aspekte weg, die man eindeutig feststellen kann.Für spezielle Probleme, wie z. B. das Gehör sucht man eh einen Spezialisten auf besser, bei anderen Störungen einen Kinderpsychologen usw, für die es auch keine extra Überweisung bedarf.
Die jeweiligen Entwicklungstände, wie sie normal sind in gewissen Rahmen kann man überall nachlesen und auch kann man wohl noch Vergleiche zu anderen Gleichaltrigen anstellen, die allerdings großzügig augelegt werden sollten, da es mmer einige Kinder geben wird, die weiter sind als der Durchschnitt.
Es macht mich sauer, zu lesen, wie fahrlässig Behauptungen aufgestellt werden, wie dass ein Kind " Dreiwortsätze" mit knapp 2 Jahren können muss. Logopädisch gesehen sollte ein Kind ca. 30-50 Worte sicher können, wenn es schon Zweiwortsätze kann, schön, Dreiwortsätze kommen später, es sei denn, man setzt evtl. den Eigennamen vor einen Zeiwortsatz. - z. B. "Moni, eis essen" ist spachlich eine andere "Leistung" als " Ich gehe schlafen"
Bei vielen Kindern- oft Jungs- setzt exolosionsartig der Gebrauch der Sprache auch etwas später ein. Behandlungswürdig ist es erst, wenn es mit fast drei Jahren immer noch nicht mehr kann.
Das Gehör sollte man allerdings vorsichtshalber jetzt schon checken. Wir haben sogar in der Uniklinik erlebt, dass ein Paukenerguss nicht erkannt wurde. Um Gottes willen zu einem auf Kinder spezialisierten Audiopädiater gehen und nicht zu Feld/ Wald/ Wiesenärtzen, auch wenn der Weg weiter ist.In der Regel sind die Teste auch umfangreicher und differenzierter.
Ich kann nur dazu raten dem eigenen Gefühl zu fogen, denn die Eltern sind immer nich die, die ihr Kind am besten kennen. Viele Ärzte sind überlastet und gehen nach Shema "F" vor und haben ebenfalls unterschidliche Motivationen und Vorlieben. Wer sich nicht ernstgenommen fühlt, wer Fragen nicht stellen kann, weil die "zeit" um ist und der nä. Patient wartet, der Arzt das Kind mecjanisch untersucht und sich nur über dessen Kopf mit dem Eltern verständigt über seine Belange, also nicht mal versucht, mit ihm zu sprechen, sollte schleunisgt wechseln oder sich überlegen, wofür er derzeit eigentlich einen Kinderarzt braucht.
Es hat schon Fälle gegeben, wo Ärzte gerne mal Empfehlungen machten, damit die neue Ergoparaxis der guten Freundin Patienten bekommt. Viele haben Deals mit Pharmafirmen und verschreiben Medikamente so, das die Apotheken keine Ausweichmedikamente gleichen Wirkstoffs rausgeben dürfen dadurch , weil das so ankreuzbar ist auf dem Rezept.
Immer öfter hört man auch, dass Eltern nicht angehört werden nund schlichtweg ihre Einschätzung als falsch abgewiesen wird bis hin zu beleidigenden Äusserungen und Unterstellungen. Bei einem übergewichtigen Kind sind z. B. immer erstmal per se die Eltern schuld und das immer rein ernährungsbedingt. Kaum ein Arzt glaubt Eltern, die angeben nicht überzuernähren und schaut mal nach, ob es eine andere Erkrankung ist oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Bei meinem Sohn war bei keinem der 3 Kinderärzte überhaupt eine Bereitschaft da oder eine Empfehlung zu einer weiteren Diagnose oder Behandlung bei einem Facharzt wegen seiner Probleme. Hätte ich das nicht ebenfalls selbst in die Hand genommen, würde er heute immer noch ohne Diagnose als " entwicklungsverzögert" allein rumlaufen. Eine Ärztin meinte sogar , warum ich das denn so genau wissen wolle, es ändere an meinem Sohn ja nichts. Ferner verstieg sie sich zu der Empfehlung, er würde wohl allenfalls die Geistigbehindertenschule besuchen. Die wäre ja auch so toll, ihre Nichte arbeite da. ( Ohne Worte)
Mein Sohn besucht heute die Regelschule 4. Klasse mit einen Integratuonshelfer und kommt gut mit.
Den Glaube an die allwissenden Halbgötter muss man endgültig ablegen und lernen kritisch selber beurteilen, sich in informieren. Leider.

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11. April 2012 um 22:30
In Antwort auf emmapeel41

Sprachentwicklung
Halllo, mein Sohn hat erst mit fast drei Jahren das erste Wort gesprochen und das war nicht mal Mama. Allerdings wurde später festgestellt, dass er eine geringgradige Form von Autsimus hat. Keine Angst, das ist bei euch sicher nicht so. Im Gegenteil, gerade weil ich durch die Erkrankung meines Sohnes von Pontius zu Pilatus geschickt wurde,unheimlich viele andere Kinder, Therapeuten und "Fachidioten" ( sorry, aber das sind viele) kennengelernt habe, kann ich sagen, dass aus meiner Erfahrung vieles voreilig als bereits krankhaft und "unnormal" eingeschätzt wird. Folge ist, dass den Eltern unnötig Druck gemacht wird, die Kinder direkt schon oft als Kleinkinder stigmatisiert werden und sich meist herausstellt, dass vielpropagierte Fühförderungen unnützt waren oder die sich ganz natürliche Entwicklungsschritte als ihre Therapieerfolge ans Heft schreiben. Die Kinder realisieren sehr früh, dass irgendetwas mit ihnen ( vermeintlich) nicht stimmen soll allerdings und werden dann dadurch erst auffällig. Immer weider ist auch zu beocbachten, dass Alleinerziehende, Sozialschwache oder Eltern mit bereits behinderten Kindern oder Erwachsenen in der Familie per se vorurteilend eine vermeintloche Behinderung der Kinder zugeschoben wird. Anstatt normal werden diese Kinder unter Aspekten wie " es mus doch irgendetwas auffällig sein" untersucht.
Besonders bei der U7 kommt es immer wieder vor, da hier Augenmerk gerade auf mögliche Entwicklungsverzögerungen aller Art gelegt wird, dass wohlmeinende Ärzte vorsorglich schon mal gern unzutreffende Eintragungen machen ins gelbe Heft und damit ihre Therapieempfehlungen rechtfertigen, die ja " nicht schaden kann".

Der logische Verstand sagt einem normalen Menschen dass gerade im sozio- emotionalem Bereich eine Einschätzung der Kinder in wenigen Mnuten von einem Arzt, der das Kind im letzten Jahr einmal sah, nicht gründlich und geeignet sein kann und ich erlebe auch immer wieder, wie Schilderungen der Eltern ihnen letztendlich im Munde herumgedreht werden. Das aufgeweckte agile Knd ist dann plötzlich "hyperaktiv", z.B.
Ein Kind , dass keine Lust hatte Bauklätze zu schichten, wird als motorisch gestört abgetan, obwohl es schon sogar Perlen fädeln kann.
Der Zeitdruck/ mangel und die Oberflächlichkeit solcher Teste sind leider sehr weit verbreitet, bis dahin, dass man schlich sogar inzwischen der Bequemlichkeit halber dazu übergeht in manchen Praxen den Eltern z.B. zum Gehör Ankreuzheftchen aufzudrücken, anstatt selbst zu testen. Der Trend geht immer mehr dazu über die Eltern selbst rätseln zu lassen und Eigeneinschätzungen / und Diagnose zu betreiben.
Verbunden mit den teilweise halbtäglichen Wartezeiten in Praxen trotz Termin, ergibt sich für viele aufgeklärte gut informierte Eltern inzwischen die Frage, ob es überhaupt Sinn macht an solchen Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen. Sucht man mit selben Knd drei verschiedenen Ärtzte auf, ist es nicht selten, wenn drei völlig unterschiedliche Beurteilungen dabei heraus kommen, lässt man mal deie rein körperlichen Aspekte weg, die man eindeutig feststellen kann.Für spezielle Probleme, wie z. B. das Gehör sucht man eh einen Spezialisten auf besser, bei anderen Störungen einen Kinderpsychologen usw, für die es auch keine extra Überweisung bedarf.
Die jeweiligen Entwicklungstände, wie sie normal sind in gewissen Rahmen kann man überall nachlesen und auch kann man wohl noch Vergleiche zu anderen Gleichaltrigen anstellen, die allerdings großzügig augelegt werden sollten, da es mmer einige Kinder geben wird, die weiter sind als der Durchschnitt.
Es macht mich sauer, zu lesen, wie fahrlässig Behauptungen aufgestellt werden, wie dass ein Kind " Dreiwortsätze" mit knapp 2 Jahren können muss. Logopädisch gesehen sollte ein Kind ca. 30-50 Worte sicher können, wenn es schon Zweiwortsätze kann, schön, Dreiwortsätze kommen später, es sei denn, man setzt evtl. den Eigennamen vor einen Zeiwortsatz. - z. B. "Moni, eis essen" ist spachlich eine andere "Leistung" als " Ich gehe schlafen"
Bei vielen Kindern- oft Jungs- setzt exolosionsartig der Gebrauch der Sprache auch etwas später ein. Behandlungswürdig ist es erst, wenn es mit fast drei Jahren immer noch nicht mehr kann.
Das Gehör sollte man allerdings vorsichtshalber jetzt schon checken. Wir haben sogar in der Uniklinik erlebt, dass ein Paukenerguss nicht erkannt wurde. Um Gottes willen zu einem auf Kinder spezialisierten Audiopädiater gehen und nicht zu Feld/ Wald/ Wiesenärtzen, auch wenn der Weg weiter ist.In der Regel sind die Teste auch umfangreicher und differenzierter.
Ich kann nur dazu raten dem eigenen Gefühl zu fogen, denn die Eltern sind immer nich die, die ihr Kind am besten kennen. Viele Ärzte sind überlastet und gehen nach Shema "F" vor und haben ebenfalls unterschidliche Motivationen und Vorlieben. Wer sich nicht ernstgenommen fühlt, wer Fragen nicht stellen kann, weil die "zeit" um ist und der nä. Patient wartet, der Arzt das Kind mecjanisch untersucht und sich nur über dessen Kopf mit dem Eltern verständigt über seine Belange, also nicht mal versucht, mit ihm zu sprechen, sollte schleunisgt wechseln oder sich überlegen, wofür er derzeit eigentlich einen Kinderarzt braucht.
Es hat schon Fälle gegeben, wo Ärzte gerne mal Empfehlungen machten, damit die neue Ergoparaxis der guten Freundin Patienten bekommt. Viele haben Deals mit Pharmafirmen und verschreiben Medikamente so, das die Apotheken keine Ausweichmedikamente gleichen Wirkstoffs rausgeben dürfen dadurch , weil das so ankreuzbar ist auf dem Rezept.
Immer öfter hört man auch, dass Eltern nicht angehört werden nund schlichtweg ihre Einschätzung als falsch abgewiesen wird bis hin zu beleidigenden Äusserungen und Unterstellungen. Bei einem übergewichtigen Kind sind z. B. immer erstmal per se die Eltern schuld und das immer rein ernährungsbedingt. Kaum ein Arzt glaubt Eltern, die angeben nicht überzuernähren und schaut mal nach, ob es eine andere Erkrankung ist oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit.
Bei meinem Sohn war bei keinem der 3 Kinderärzte überhaupt eine Bereitschaft da oder eine Empfehlung zu einer weiteren Diagnose oder Behandlung bei einem Facharzt wegen seiner Probleme. Hätte ich das nicht ebenfalls selbst in die Hand genommen, würde er heute immer noch ohne Diagnose als " entwicklungsverzögert" allein rumlaufen. Eine Ärztin meinte sogar , warum ich das denn so genau wissen wolle, es ändere an meinem Sohn ja nichts. Ferner verstieg sie sich zu der Empfehlung, er würde wohl allenfalls die Geistigbehindertenschule besuchen. Die wäre ja auch so toll, ihre Nichte arbeite da. ( Ohne Worte)
Mein Sohn besucht heute die Regelschule 4. Klasse mit einen Integratuonshelfer und kommt gut mit.
Den Glaube an die allwissenden Halbgötter muss man endgültig ablegen und lernen kritisch selber beurteilen, sich in informieren. Leider.

Dein sohn
Hallo

ich weiss es ist sehr lange her, aber ich würde mich sehr über eine antwort freuen.
Habe deinen Artikel gelesen und würde gerne wissen wie sich dein sohn entwickelt hat ???
Hoffe alles bestens !!!!
Wir haben ähnliche Erfahrungen und bin gerade sehr traurig und hilflos
Ich wünsche mir für euch alles alles liebe und auch wenn du nicht antworten kannstauch ok

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24. August 2012 um 22:11

Mein sohn ist im juli 2 geworden und spricht nicht wie kann ich das fördern
Ich habe zur zeit das gleiche problem und bin ratlos mein sohn ist 2 und sagt auch nur mama zwischendurch plappert er mamama papapa omom aber deutlich fällt nur das wort mama früher hat er mehr gesprochen ja/ nein ich bin echt verzweifelt

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24. August 2012 um 22:58

Er ist trotz allem selbständig nur er spricht nicht
Er zeigt mir aber deutlich was er will auch ohne sprache verständigen wir uns er reagiert auf jedes wort das ich ihm sage und wenn ich mal mit ihm schimpfe versteht er das auch und versuht seine grenzen auszutesten trotzdem setz ich mich öfter mit ihm hin und er bringt mir von alleine ein buch nd deutet auf die sachen ... Er versteht alles deswegen denke ich nicht das er irgendwas hat was auch immer er ist ein super intelligenter kleiner junge der alles versteht und um erlich zu sein brauch er gar nicht reden ich reagiere schon so auf ihn wenn er milch will kommt er mit nem buch und zeigt mir milch und die dazugehörige kuh . Ich denke er ist einfach sprechfaul alles andere macht für mich keinen sinn er hört gut und wenn er hunger hat geht er an den kühlschrank und holt mich und zeigt mir was er will wenn er durst t holt er seinen becher und wenn er müde ist legt er sich zu mir oder schläft von selbst in seinem bett ein hmm... Was also kann die ursache sein das er nicht spricht ich beschäftige mich mit ihm aber er ist auch sehr selbständig ich weiss dennoch nicht mehr weiter ist es den einfach normal das er noch zeit brauch um sich zu entwickeln???

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29. August 2012 um 8:39

Nur die Ruhe
Ich habe zwei Kinder. Der Große hat sich sehr "gleichmäßig" entwickelt, langsam aber stetig, so wie man sich das im allgemeinen vorstellt.

Beim Kleinen hingegen findet die Entwicklung schubweise statt. Er begann erst mit 16 1/2 Monate zu laufen, konnte es dann aber sofort alleine (vorwärts, Kurven, rückwärts!!!). Er hat auch ewig kaum was gesagt außer Mama, Papa und sonst eher nur unverständliches Gebrabbel. Tja, am 1. Kindergartentag mit 4 Jahren kam die Pädagogin beim Abholen auf mich zu und meinte sie sei total begeistert vom Wortschatz und der Ausdrucksweise meines Kindes, er sei seinem Alter weit voraus was das betrifft. 1 Jahr davor hat er noch kaum ein Wort gesprochen...

Ich würde mir nicht zu viele Sorgen machen. Wenn es Dich beruhigt, kannst Du ja aber Deinen Kinderarzt darauf ansprechen. Hört Dein Kind gut?

lg Haettiwari

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29. August 2012 um 21:48


Erst mal... bitte mach dir keine Sorgen. Jedes Kind entwickelt sich anders. Und ich finde es echt schlimm das auch heute noch so Altersregelungen da sind. Mit halben Jahr sitzen mit einem Jahr laufen. Mit 2 Jahren alles reden... kompletter Blödsinn.... . Mein kleiner wird im November 2. Er redet zwar alles nach, kann aber keine Stiegen steigen. Mein Arzt sagt alles ganz super. Meine Mama hat gesagt ich war mit 2 Jahre Windelfrei (auch in der Nacht), konnte motorisch so gut wie alles doch geredet hab ich gar nix... . Und alles normal. Wirst sehen das kommt auf einmal. Mein Kleiner hat bis vor 2 Monate auch nur Mama und Papa gesagt. Und jetzt wie ein Papagei. Das kommt noch. Und vielleicht macht dein Kind grad etwas andres durch irgendeine andere Entwicklung und deshalb lässt das sprechen noch auf sich warten. Also, keine Panik...

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