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Kind mit IQ von 150. Was tun?

2. Februar 2003 um 12:38

Hallo ihr Lieben,

bei dem 7-jährige Kind einer Bekannten, das die erste Grundschulklasse besucht, wurde ein IQ von ca. 150 gemessen.
Was macht man mit solchen hochbegabten Kindern? Wie kann man diese fördern und fordern? Gibt es besondere Schulen, oder weiss jemand, wo es Adressen von Gleichgesinnten gibt?? Wer ist Ansprechpartner für die Mutter, die jetzt ca. tausend Fragen hat? Wer kann ihr weiter helfen?

Ich bedanke mich für euere Hilfe
Knitzi

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2. Februar 2003 um 14:51

Hallo knitzi
Meine älter Tochter hat eine IQ von 149. Das ist aber eigentlich völlig egal, denn man sollte jedes Kind fördern. Die Tochter deiner Freundin sollte in allem, was sie selber tun will, einfach optimal unterstütz werden. Es ändert sich doch jetzt nichts an dem Kind, nur weil dieser IQ festgestellt wurde.
Ich weiß jetzt nicht, aus welcher Stadt ihr kommt, aber bei uns gibt es einen Hochbegabtenverein, eine besondere Klasse in einem Gymnasium nur für eben solche Kinder, eine Gesellschaft fürs hochbegabte Kind, massenweise Literatur..... Unsere Tochter wurde mit 5 1/2 eingeschult und das hat schon einen Großteil unserer bis dahin bestehenden Probleme gelöst. Vielleicht kann die Tochter deiner Freundin ja eine Klasse überspringen, das geht in fast allen Schulen. Falls du noch Fragen hast, dann melde dich nochmal, vielleicht kann ich etwas weiterhelfen oder euch bei Bedarf genauere Adressen mitteilen.

Viel Glück bis dahin

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2. Februar 2003 um 18:53

Hallo Du,
vielleicht hilft dir diese Seite weiter. Ich fand sie ganz informativ.

http://mitglied.lycos.de/PfiffiKids/

LG Ulrike

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11. Februar 2003 um 10:24

Erst mal gucken...
...ob das Kind deiner Freundin überhaupt die Superförderung will!
Ich habe selber einen IQ von 145. Als das damals festgestellt wurde, hat es auch erstmal einen riesen Wirbel gegeben!
Ich habe aber trotzdem eine relativ normale Schulkariere gemacht (habe zwei mal eine Klasse übersprungen), und auch nicht alles gekonnt...war zum Beispiel in der Grundschule grauenhaft in Rechtschreibung.
Ich bin froh, dass ich auf einer Regelschule war, allerdings gibt es auch einige die nicht so gut zurechtkommen. Gut tut meistens ein Förderverein für Hochbegabte in der eigenen Stadt (zumindest wenn die kinder noch klein sind), weil man dann mit den anderen Kinder nicht nur lernen, sondern auch nachmittags mal spielen kann...

Liebe Grüße, Tina.

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22. Februar 2003 um 18:04

Danke
Hallo Ihr,

jetzt muss ich euch erst mal danken. Ich hatte keinen Computer die letzten Tage und konnte erst eben hier nachschauen. Danke, dass ihr uns beruhigt habt.
Das Kind soll wohl noch ein paar Tests über sich ergehen lassen, also erst mal abwarten.
Aber es scheint auch gar nicht so selten vorzukommen, dass es Kinder mit hohem IQ gibt.
Naja, es wird schon werden. Danke für euere Antworten.

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27. Mai 2004 um 16:11

Also
Ich wurde vorzeitig eingeschult und habe dann noch die 4. klasse übersprungen, d.h. nach der 3. bin ich in die 5. eines Gymnasiums gegangen. Dort fand ich keine Freunde, weil viele total neidisch waren, ich wurde sogar einmal, als wir in einem anderen Klassenraum unterrichtet werden sollten, in unser klassenzimmer eingesperrt. das wollte ich nicht mehr mitmachen und wechselte 2 Wochen nach beginn des 6. schuljahres die Klasse. da war ich 10 und jünger als die neuen 5.-Klässler. okay, unter dem ganzen Ärger hatte auch mein selbstvertrauen gelitten und ich galt in der neuen klasse als etwas dumme Schülerin bei den anderen, weil ich viel verpasst hatte, was die anderen in der 4. klasse und in der Zeit, wo ich auf der anderen Schule war, gelernt hatten. Meine Zensuren waren also schlecht. In der 7. klasse hatte ich Latein gewählt und kam mit allen anderen, die aus der ganzen Stufe dieses fach gewählt hatten, in eine Klasse. Meine Zensuren wurden wieder richtig gut, bloß mein Selbstvertrauen hatte seit der 5. Klasse gelitten und ich war immer noch so still. ich fand keinen anschluss in der Klasse. jetzt bin ich 12 und in der 8. klasse, ich habe Freundinnen und sehr gute Noten. ich kann mich also nicht beklagen. Wenn ich noch mal entscheiden könnte, ob ich überspringe, hätte ich nein gesagt.Dann hätte ich kein 5. schuljahr Ärger gehabt und keine 2 Jahre schlechte noten. Außerdem wird es für mich in zukunft auch anders werden, wenn die anderen Führerschein machen mit 18 und ich mit 16 gerade mal mit einem roller durch die Gegend brettern kann. Aber sonst war es nicht so schlimm. wenn man mich sehen würde, würden einem die 2-3 jahre alterunterschied nicht auffallen. Meine 14- und teilweise fast 15-jährigen Freundinnen haben mich auch auf den 1. Blick auf 14 geschätzt. Trotzdem würde ich vom überspringen abraten, weil es verdammt schwer ist erstmal, mit den anderen klarzukommen. besser ist, man bleibt in seiner Altersgruppe und hat von Anfang an super Noten, anstatt zu warten, dass die guten Noten irgendwann wiederkommen.

Ich kenn eine, die hat auch eine klasse übersprungen und kommt mit dem Altersunterschied nicht klar. sie sieht viel jünger aus und hat sich erst voll aufgedonnert, um auszusehen wie die anderen. Inzwischen hat sie auch mal die Schule gewechselt und, weil sie auch da nicht klarkam, ist sie wieder eine Stufe tiefer gegangen. Und was passierte? Sie kommt immernoch nicht klar und hat wieder 3mal die Klassen nicht gewechselt.

Ich denke, es hängt auch davon ab, wie man mit anderen klarkommt. Das mit dem Mädchen eben wäre garantiert nicht passiert, wenn sie sich anders verhalten hätte.

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28. Mai 2004 um 12:40

Ehrlich gesagt...
würde ich nur etwas unternehmen, wenn sich das kind total unterfordert und unglücklich fühlt. sonst würde ich es dabei belassen. ich hab mir in der grundschule zwar immer gewünscht, es würde schneller voran gehen, aber damals gab es noch keine förderklassen so wie heute *grummel*

es ist ja auch nicht so, das man in extremen ehrgeiz verfallen muß, sobald ein kind einen IQ von über 130 hat.

mein freund und ich haben beide einen IQ von 145 und ganz normale schulkarrieren hinter uns. gut, wir waren beide nie die beliebtesten im klassenverbund und halt "streber", aber das ging trotzdem einigermaßen.

ich würde einfach mal sagen: alles kann nix muß.

lg sephrenia

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10. März 2006 um 20:00

Fördern Fördern Fördern
Hallo,
nun, was soll ich sagen. Bei ir wurde zu spät festgestellt, dass ich scheinbar hochbegabt bin. In der 3. Klasse fing ich an mich tierisch zu langweilen (ich konnte schon im Kindergartenalter das große Einmaleins, Schreibschrift,...) und machte nichts mehr. Meine Noten sanken tierisch ab. alle sagten ich wäre einfach nur faul. Das ganze legte sich erst wieder als ich schwer krank wurde und über ein 3/4 Jahr von der SChule ausgeschlossen war. Es hieß ich solle die 10. Klasse wiederholen, ich habe allerdings den Abschluss doch noch mit 1,6 geschafft.
Das einzige was ich raten kann ist dies:
Ihre Bekannte soll, ganz egal was andere sagen, ihrem Kind ermöglichen eine oder sogar 2 Klassenstufen zu überspringen. Es gibt Schulen, in denen zum Beispiel 4 Schuljahre innerhalb von 3 Jahren gemacht werden. Darüber hinaus gibt es noch spezielle Schulen für Hochbegabte. Was noch möglich wäre, dass das Kind sich gefördert fühlt, ist z.B. das Erlernen einer komplizierten Sprache, eines Instruments, oder auch eine Teilnahme an der Kinder-Uni (z.B. in Mainz).

DAs wichtigste ist auf jeden Fall, dem Kind nicht das Gefühl geben irgendwie anders zu sein, sondern die Förderangebote 'sinnvoll' einzubringen. Falls mögliche Anzeichen einer Krankheit oder Leistungsabfall entstehen, müssen die Eltern ganz besonders Acht geben auf Ihr 'kleines Genie' (ab einem IQ von 140 spricht man von Genies. )

Bei Fragen stehe ich gerne mit Rat zur Seite.

crazycathy1

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11. März 2006 um 21:05

Hallo Knitzi,
also ich denke jedes (auch hochbegabte!) Kind ist anders und jede braucht eine passende Förderung.Meine Tochter war 2 Monate in die 2.Klasse und dan in die 3. übersprungen.Das Anfang war nicht leicht mit den Kinder(einige waren neidisch) haben sie gemobt,sie hat insgesamt 8 Lehrer,trotzdem hat ihr so gefallen(vo Lernstoff her)das sie unbedingt in die 3.Klasse bleiben wollte.Von Leistung her war am Anfang durchschnittlich und mit der Zeit immer besser!Das Zwischenzeugniss ist besser geworden als wir gehofft haben nur 1-er und 2-er.Mit den Kinder aus der Klasse ist auch alles besser geworden und ich glaube das war eine gute Entscheidung das sie eine Klasse überspringen hat.Sie macht aber genau so viel nebenbei wie früher Schwimmen,Sport,Chor und sie lernt neben Englisch (in der Schule) noch Italienisch ihre 4. Fremdsprache und sie ist noch nicht ausgelastet!Nur ist es sehr schade das nur die Kinder so viele unterstützung bekommen( z.B.Taxi-fahrt bis zu Schule und zurück, wenigere Kinder in eine Klasse und manchmal mit 2 Lehrer,verschiedene Therapien und das jahrelang) gefordert werden von der Stadt die schwerigkeiten haben in der Schule und die Kinder die sehr gute Leistungen bringen die werden einfach noch schief angeguckt! ICH WÜNSCHE EUCH DAS IHR AUCH DIE RICHTIGE ENTSCHEIDUNG FINDET!VIEL GLÜCK!
L.G.enichen

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11. März 2006 um 23:36

Wer hat das denn festgestellt?
Denn wenn es ein professioneller IQ-Test war, dann müssten die Eltern ja auch von dieser Stelle gute Informationen bekommen, was in Zukunft am besten für das Kind zu tun ist.

Lg awjg

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14. Mai 2011 um 20:23

Df
also sie soll sich auf dikusionen ohne ende einstellen
ich bin 16 und hab nen iq von ca 156 und denke grade über ein studium nach(statik)

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16. Januar 2012 um 13:03

Internat
hi ich bin 15 jahre alt und habe einen iq von 172 ich gehe auf ein extra internat für hochbegabte auf dem man erst ab einem iq von 130 zugelassen ist davon gibt es in jedem bundeslan glaube ich eins

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18. Januar 2012 um 19:02

In erster Linie solltest du dich freuen,
denn nichts ist schöner als eine sorgenfreie Schulzeit, auch für die Eltern.

Ich würde mich mal beim Schulpsychologischen Dienst in eurer Nähe schlau machen, die müssten weiterhelfen können.

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18. Januar 2012 um 19:03
In Antwort auf roxana_11900700

Internat
hi ich bin 15 jahre alt und habe einen iq von 172 ich gehe auf ein extra internat für hochbegabte auf dem man erst ab einem iq von 130 zugelassen ist davon gibt es in jedem bundeslan glaube ich eins

Woher kennst du deinen iq?
würde mich mal interessieren anonymus

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3. Juli 2018 um 14:11
In Antwort auf roxana_11900700

Internat
hi ich bin 15 jahre alt und habe einen iq von 172 ich gehe auf ein extra internat für hochbegabte auf dem man erst ab einem iq von 130 zugelassen ist davon gibt es in jedem bundeslan glaube ich eins

Also was lese ich hier fuer ein Bloedsinn, gestern in den Nachrichten kam der 8 Jaehriger Junge der sein Abi schon in der Tasche hat und einen IQ von ueber 130 hat, was nur 2,5 % auf der ganzen Welt vorkommt und ihr wollt mir sagen ihr waert alle hochbegabt und haettet einen IQ von 170 ? Was habt ihr den fuer ein Test gemacht ich glaube ich spinne, manche Menschen sind sehr ueberzeugt von sich selbst.

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3. Juli 2018 um 14:11

Also was lese ich hier fuer ein Bloedsinn, gestern in den Nachrichten kam der 8 Jaehriger Junge der sein Abi schon in der Tasche hat und einen IQ von ueber 130 hat, was nur 2,5 % auf der ganzen Welt vorkommt und ihr wollt mir sagen ihr waert alle hochbegabt und haettet einen IQ von 170 ? Was habt ihr den fuer ein Test gemacht ich glaube ich spinne, manche Menschen sind sehr ueberzeugt von sich selbst.

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22. Juli 2018 um 1:58

Aber 170 ist schon komisch. Der (immer noch) am meisten verwendete Test fúr Kinder ist der Hawik und der geht nur bis 160.

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22. Juli 2018 um 10:59

Ich finde dieses geteste schrecklich. 
Und auch diese Leute die ewigst vor sich her schieben müssen dass sie Hochbegabt sind.
Gebt den Kindern doch eine Chance sich zu entwickeln ohne eine doofe Zahl über die sie definiert werden. Dieser IQ Kampf ist lächerlich.
In manchen Fällen kann es hilfreich sein, wenn ein Mensch wirklich komplett anders tickt, aber ich behaupte die meisten "Hochbegabtenprobleme" werden gemacht. 

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24. Juli 2018 um 10:01
In Antwort auf charis_12313311

Hallo ihr Lieben,

bei dem 7-jährige Kind einer Bekannten, das die erste Grundschulklasse besucht, wurde ein IQ von ca. 150 gemessen.
Was macht man mit solchen hochbegabten Kindern? Wie kann man diese fördern und fordern? Gibt es besondere Schulen, oder weiss jemand, wo es Adressen von Gleichgesinnten gibt?? Wer ist Ansprechpartner für die Mutter, die jetzt ca. tausend Fragen hat? Wer kann ihr weiter helfen?

Ich bedanke mich für euere Hilfe
Knitzi

Wo wurde dieser Test gemacht und warum ? Wenn das Kind wegen Unterforderung auffällig geworden ist, benötigt es besondere Unterstützung. Ob das so ist und wie das adäquat funktioniert, teilt man vor Ort mit. In der Regel ist das ein SPZ, von dort werden dann auch Empfehlungen ausgesprochen. Zusätzlich wird geraten, den Test nach geraumer Zeit zu wiederholen. Nicht jedes Kind leidet unter seiner Hochbegabung. Dennoch ist eine gute Begleitung und Unterstützung erforderlich.

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24. Juli 2018 um 20:55
In Antwort auf longway2happy

Ich finde dieses geteste schrecklich. 
Und auch diese Leute die ewigst vor sich her schieben müssen dass sie Hochbegabt sind.
Gebt den Kindern doch eine Chance sich zu entwickeln ohne eine doofe Zahl über die sie definiert werden. Dieser IQ Kampf ist lächerlich.
In manchen Fällen kann es hilfreich sein, wenn ein Mensch wirklich komplett anders tickt, aber ich behaupte die meisten "Hochbegabtenprobleme" werden gemacht. 

Tests können sinnvoll sein.
Im Rahmen einer Autismusdiagnose und auch bei ADHS gehört ein IQ Test einfach dazu, denn man muss dich abklären ob ein Kind nicht einfach kognitiv Probleme hat und daher verhaltensauffällig ist

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