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Kind ist immer so aufgedreht

11. März 2007 um 21:07

Hallo!
Bin neu im Forum! Hoffe über diesen Weg Tips zu bekommen,was den Umgang mit meinem Kind angeht.
Ich habe eine Tochter,2,5Jahre. Irgendwie ist an ihr ein Junge verloren gegangen.Sie ist sehr temperamentvoll,laut und stets in Bewegung.Wir waren mit ihr schon vor einem halben Jahr auf Anraten unseres Kinderarztes bei einer Kinderpsychologin.Sie hat so nen Entwicklungstest mit ihr gemacht.Dort ist heraus gekommen,das sie für ihr Alter schon recht weit ist.Selst die Psychologin sagte uns,nachdem wir ca.eine Stunde in ihrem Sprechzimmer waren: "Ihre Tochter bringt schon ziemlich viel Unruhe in einen Raum.Aber das ist nichts,was Sie beunruhigen sollte!" So sind wir dann auch von Dannen gezogen.Doch manchmal denke ich,das wird immer schlimmer.Sie kann das liebste Kind der Welt sein.Aber im nächsten Augenblick dreht sie völlig auf.In einem Cafe zu sitzen,oder einfach mal eine Pause einlegen,z.B.im Schwimmbad mal kurz sich hinsetzen mit ihr,um was zu essen oder trinken,ist nie möglich.Alle sagen:"Das ist normal." Aber warum geht das bei allen in unserem Freundeskreis?Sie ist auch immer sooo laut und rennt nur rum.Ich hoffe,ihr versteht mich nicht falsch.Ich liebe meine Tochter und ich sehe auch viele schöne,besondere Seiten an ihr.Doch manchmal denke ich,da läuft was schief und ich muss was tun.Aber was???
Zur Erklärung meiner Sorge: Auch die Erzieher aus der Krippe sagen,dass sie sich oft selbst im Weg stehen würde.Würde mich sehr über Tips freuen. Gruss E.

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12. März 2007 um 8:40

Erinnert mich an meinen Grossen...
der ein quirliges Stehaufmännchen war, und ständig auf Achse.
Allerdings ist meiner Hyperaktiv, was die meisten Kinderpsychiater allerdings erst mit 4 - 5 Jahren testen.

Vielleicht ist sie wirklich einfach nur ein quirliges Kind, und hey, nimm dir nicht andere Eltern und Kinder als "normal Zustand". Eins hab ich gelernt, einen Normal Zustand gibt es in dem Punkt nämlich nicht. *zwinker*

Aber ich stell dir jetzt mal die eigentlich wichtigste Frage in dem Punkt: Stört Dich persönlich wirklich ihr quirliges Selbstbewusstsein, oder stört dich, dass sich andere daran stören?

Und direkt die zweite hinterher: Wie sehen die Grenzen deiner Kleinen aus? Ich weiß selbst, wie schwer es ist, immer die Grenzen zu ziehen, was allerdings bei meinem Großen zwingend erforderlich ist.

Dass sie im Schwimmbad, in einem Cafe nicht stillsitzen mag, kann ich gut nachvollziehen, das ist doch eine völlig andere Situation als zu Hause, aber wie ist sie da? Rennt sie da auch ständig?

Es gibt im Net einige Tests, die du für dich selbst machen kannst, wo du auch mal die Erzieher im KiGa zu bringen kannst. Anhand dieser Tests kannst du herausfinden, ob deine Süsse wirklich quirlig oder ein hyperaktives Kind ist.

lg
wetwhore

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12. März 2007 um 9:54

Meine ist auch so!
Hallo

Meine Tochter ist genauso. Und auch 2,5 Jahre. Die Kinderärztin hat auch gesagt, dass sie für ihr Alter recht intelligent ist. Sie will ja überall dabei sein und dreht durch, wenn was nicht klappt.
Ich nutz das einfach aus. In diesem Alter lernen sie am Besten. Ich hab sie fast überall dabei. Lass sie zum Beispiel die Pfandflaschen in diese Automaten im Supermarkt schieben, Spülmaschine oder Waschmaschine anschalten, beim Saubermachen helfen. Wir gehen regelmäßig raus, ich lass sie auch Musik hören und sie tanzt viel dazu. Mittagsschlaf macht sie nicht mehr, seit sie 1 ist.
Mir ist nur wichtig, dass sie tagsüber Spass hat und dabei noch was lernt und nachts müde genug zum Schlafen ist.

Sie ist unheimlich anstrengend, aber besser, als ein verpenntes, faules Kind (obwohl das vielleicht auch süß wäre...)

Meine ist allerdings noch den ganzen Tag bei mir.

Liebe Grüße
Diane

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12. März 2007 um 19:19
In Antwort auf hinata_12845286

Erinnert mich an meinen Grossen...
der ein quirliges Stehaufmännchen war, und ständig auf Achse.
Allerdings ist meiner Hyperaktiv, was die meisten Kinderpsychiater allerdings erst mit 4 - 5 Jahren testen.

Vielleicht ist sie wirklich einfach nur ein quirliges Kind, und hey, nimm dir nicht andere Eltern und Kinder als "normal Zustand". Eins hab ich gelernt, einen Normal Zustand gibt es in dem Punkt nämlich nicht. *zwinker*

Aber ich stell dir jetzt mal die eigentlich wichtigste Frage in dem Punkt: Stört Dich persönlich wirklich ihr quirliges Selbstbewusstsein, oder stört dich, dass sich andere daran stören?

Und direkt die zweite hinterher: Wie sehen die Grenzen deiner Kleinen aus? Ich weiß selbst, wie schwer es ist, immer die Grenzen zu ziehen, was allerdings bei meinem Großen zwingend erforderlich ist.

Dass sie im Schwimmbad, in einem Cafe nicht stillsitzen mag, kann ich gut nachvollziehen, das ist doch eine völlig andere Situation als zu Hause, aber wie ist sie da? Rennt sie da auch ständig?

Es gibt im Net einige Tests, die du für dich selbst machen kannst, wo du auch mal die Erzieher im KiGa zu bringen kannst. Anhand dieser Tests kannst du herausfinden, ob deine Süsse wirklich quirlig oder ein hyperaktives Kind ist.

lg
wetwhore

Danke für Eure Antworten
Das sich andere daran stören könnten,darüber hab ich nie nachgedacht.Es ist mir auch ziemlich Wurst.Sollen die,die es stört,es erst einmal besser machen.Ich denke es geht eher um mich und darum,dass mich meine Tochter mit dem quirligen Umhersausen selbst quirlig macht.Dass sie sich nicht helfen lässt,wenn mal etwas nicht so klappt,wie sie will.Dann dreht sie jedesmal völlig im "Roten", ist völlig wütend und dem entsprechend laut.
Zu meinen Grenzen:Sie hat einen regelmässigen Tagesablauf.Wir sind viel draussen.Ich lasse sie auch sehr viel alleine ausprobieren und sie hilft mir (auf ihre Art)bei allen möglichen Dingen.Wenn sie mit mir alleine ist,geht es auch oft und sie hält sich an die Grenzen.Doch wehe,wir sind unter Leuten.Dann dreht sie auf und hat ständig neue "Dummheiten" im Kopf.Was die von mir oder meinem Mann aufgezeigten Grenzen angeht,so bin ich sehr konsequent.Eigentlich weiss sie,dass sie durch schreien oder hauen nichts erreicht.Trotzdem versucht sie es immer wieder.Wenn es nur ihr starkes bzw.wachsendes Selbstbewusstsein ist,dann wäre ich ja beruhigt.Aber ich hab das Gefühl,dass sie unter ständigem Druck steht.Sie reagiert auch nicht,wenn man sie anspricht.Wenn man sie dann "festhält"und fragt,"was habe ich grad gesagt?" oder eine Antwort einfordert,kann sie alles wiedergeben.Also an einem Hörfehler kann es nicht liegen. Verlange ich zu viel,wenn sie z.B.für kurze Zeit mal am Tisch sitzen bleiben soll,so wie alle anderen?(Muss dazu sagen,dass es zu Hause klappt.)Wir können nie an gemeinsamen Frühstücksrunden oder Ähnliches mit Freunden teilnehmen.Meinem Mann und mir ist mittlerweile die Lust vergangen,weil immer einer am Hinterherrennen ist.Wir nehmen fast nur noch an Sachen,die draussen stattfinden,teil.Und:Ja,es ist auch nicht so schön ihre lautstarken Trotzattaken in der Öffentlichkeit durchzustehen.Haben es schon oft damit probiert: Wenn du das oder das nicht lässt,müssen wir nach Hause.Mit der Folge,ein tobendes ,schreiendes Kind beruhigen zu müssen.
Ich weiss,dass es kein Rezept gibt,aber gut zu wissen,dass es bei dem einen oder anderen auch nicht anders ist. Gruss E.

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14. März 2007 um 20:04
In Antwort auf zwuck2004

Danke für Eure Antworten
Das sich andere daran stören könnten,darüber hab ich nie nachgedacht.Es ist mir auch ziemlich Wurst.Sollen die,die es stört,es erst einmal besser machen.Ich denke es geht eher um mich und darum,dass mich meine Tochter mit dem quirligen Umhersausen selbst quirlig macht.Dass sie sich nicht helfen lässt,wenn mal etwas nicht so klappt,wie sie will.Dann dreht sie jedesmal völlig im "Roten", ist völlig wütend und dem entsprechend laut.
Zu meinen Grenzen:Sie hat einen regelmässigen Tagesablauf.Wir sind viel draussen.Ich lasse sie auch sehr viel alleine ausprobieren und sie hilft mir (auf ihre Art)bei allen möglichen Dingen.Wenn sie mit mir alleine ist,geht es auch oft und sie hält sich an die Grenzen.Doch wehe,wir sind unter Leuten.Dann dreht sie auf und hat ständig neue "Dummheiten" im Kopf.Was die von mir oder meinem Mann aufgezeigten Grenzen angeht,so bin ich sehr konsequent.Eigentlich weiss sie,dass sie durch schreien oder hauen nichts erreicht.Trotzdem versucht sie es immer wieder.Wenn es nur ihr starkes bzw.wachsendes Selbstbewusstsein ist,dann wäre ich ja beruhigt.Aber ich hab das Gefühl,dass sie unter ständigem Druck steht.Sie reagiert auch nicht,wenn man sie anspricht.Wenn man sie dann "festhält"und fragt,"was habe ich grad gesagt?" oder eine Antwort einfordert,kann sie alles wiedergeben.Also an einem Hörfehler kann es nicht liegen. Verlange ich zu viel,wenn sie z.B.für kurze Zeit mal am Tisch sitzen bleiben soll,so wie alle anderen?(Muss dazu sagen,dass es zu Hause klappt.)Wir können nie an gemeinsamen Frühstücksrunden oder Ähnliches mit Freunden teilnehmen.Meinem Mann und mir ist mittlerweile die Lust vergangen,weil immer einer am Hinterherrennen ist.Wir nehmen fast nur noch an Sachen,die draussen stattfinden,teil.Und:Ja,es ist auch nicht so schön ihre lautstarken Trotzattaken in der Öffentlichkeit durchzustehen.Haben es schon oft damit probiert: Wenn du das oder das nicht lässt,müssen wir nach Hause.Mit der Folge,ein tobendes ,schreiendes Kind beruhigen zu müssen.
Ich weiss,dass es kein Rezept gibt,aber gut zu wissen,dass es bei dem einen oder anderen auch nicht anders ist. Gruss E.

Wie schon in meiner ersten Antwort...
... erwähnt, zieh dir mal ADHS Tests aus dem Net und mache sie. Lasse die Tests auch von deinem Mann ausfüllen. Und dann guck mal, auf welches Ergebnis ihr kommt. Hyperaktive Kinder haben es schwer sich in einer Runde zu konzentrieren. Sie werden durch Kleinigkeiten abgelenkt, und erscheinen dann häufig als unwillig, unartig, obwohl sie meist garnicht anders können. Ich weiß garnicht, wie oft ich mir den Spruch: "Dem würd ich mal richtig den Hintern hauen, dann würde er damit auch aufhören!" anhören mußte. Wie oft ich da gestanden hab und die Leute ungläubig angestarrt hab, weil ihre Sprüche einfach nur unter jeglichem Niveau waren. Und das, obwohl ich genau wusste wie mein Kind sich fühlt, da ich selbst hyperaktiv bin.
Deine beiden Einträge deuten für mich sehr auf ein Kind mit einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom hin, nicht auf ein Kind, das einfach nur eine Trotzphase durchlebt, oder gar ein ungezogenes Kind.
Wie gesagt, das Verhalten, das du beschreibst, erinnert mich sehr an meinen, und an mich selbst. Und wenn ihr Euch selbst und auch der Kurzen helfen wollt, dann würde ich echt jeden Weg gehen, auch den, mein Kind auf ADSH testen zu lassen.
lg wetwhore

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17. März 2007 um 20:14

Hallo
Hallo
ich lass gerade Deinen Bericht. Ich habe das auch durch, dachte immer mein Kind hat evtl. ADS oder ist Hyperaktiv. Alles wurde getestet, und dann habe ich Beobachtungen gemacht, was das Essen angeht.Immer wenn Schokolade,oder Nahrungsmittel mit Glutamat,
Phosphat, flüssigem Süssungsmittel,Farbstoffe, Konservierungsstoffen gegessen wurde, dann war es ganz schlimm.Leider sind diese Stoffe fast in jedem Produkt, doch es gibt viele Nahrungsmittel die diese Stoffe nicht haben. Ich habe dann auch diese Stoffe an meinem Kind testen lassen und ich hatte Recht.
In vielen Getränken sind versteckte Stoffe, vielleicht reagiert sie ja darauf.
Es war eben nur eine Idee, die Du evtl. noch ins Auge fassen könntest.
Alles Gute und LG Tapsy

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17. Dezember 2010 um 4:20

Hallo nach langer Zeit
Wie hat sich dein Kind weiter entwickelt? Meiner ist nun drei und wurde von der Adventsfeier auf der Bühne ausgeschlossen da er absolut nicht das machte was die anderen Kinder probten - Tanzen, Fingerspiele, Singen. Ich bin nicht ganz sicher was er machte. Man sagte mir nur, er zappelt, läuft herum, stört die Gruppe und geht auf keine Anweisung der Kindergärtnerin ein. Ist aber eigentlich nichts neues für ihn. Bei mir zu hause klappt es wesentlich besser. Kaum in einer Gruppe - schrecklich. Hört sich doch ähnlich wie bei dir an oder? Würde mich wirklich über eine Antwort freuen.

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11. April 2012 um 19:54

Kind dreht total auf
Hallo Zwuck!
Sicherlich wunderst Du Dich, dass ich auf Deinen alten Artikel"Kind dreht total auf"im Forum "gofeminin" jetzt antworte. Ich bin durch Zufall auf Deinen Artikel gestoßen und als ich ihn gelesen habe, dachte ich, das könnte auch meine Tochter (fast 4 Jahre)sein. Da Deine Tochter nun ja mittlerweile 8 Jahre alt ist, wollte ich nur mal fragen, ob sie mittlerweile ruhiger geworden ist und wenn ja,was Du unternommen hast.
Ich bin nämlich über jeden Tipp total dankbar!

Viele Grüße

Bika

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