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Kind ins Heim gegeben

15. Mai 2007 um 11:15

Hallo,

ich habe nach längerer Tortur meinen 12jährigen Sohn ins Heim gegeben. Es ging nicht mehr. Ich bin immer noch fertig, weil ich diesen Schritt tatsächlich gegangen bin. Besser gesagt, er ist noch nicht in einem richtigen Heim, es werden noch Gespräche geführt. Am Sonntag habe ich ihn zur Polizeistation gebracht und die haben uns die Adresse von einer "Auffangstation" gegeben.

Die Überlegung war schon vor drei Jahren, ihn abzugeben. Mein Sohn hat auf nichts gehört, ich und mein Mann (Stiefvater) konnten uns nicht durchsetzen. Wir haben schon Psychologen etc. aufgesucht. Aber es geht nicht. Nennen wir meinen Sohn Lukas.
Regeln werden von Lukas grundsätzlich nicht eingehalten. Daher habe ich ihn auch gelegentlich gehauen. Mit der Hand oder einem Kunstsoffschwert und ähnlichem. Blaue Flecken hatte er davon meines Wissens nicht bekommen, da ich ihn nicht feste hauen konnte bzw. wollte. Natürlich hilft dies nicht, er ist mit seinen 12Jahren auch schon stark und haut richtig auf mich zurück. Zuletzt hat er mir auch angedroht mich umzubringen, es wäre sehr leicht. Ich habe auch Angst mit ihm allein zu bleiben, da sich die Situation immer wieder hochschaukeln kann.
Lukas hat mittelschweres bis schweres ADS (träumer Typ). Er ist total verträumt. Hinzu kommt, dass durch Beginn der Schule unser Verhältnis immer schlechter wurde. Obwohl er ein intelligenter Junge ist, ist er letztendlich auf der Hauptschule gelandet. Für mich ist die Hauptschule ein rotes Tuch. Ich habe mich selber aus bitterlichen Verhältnissen sehr hoch gearbeitet und kann es nicht fassen, dass Lukas der alles bekommt, sein Leben dermaßen verpfuscht. Er ist faul, schmutzig und rotzfresch. Obwohl er gute manieren hat und in der Schule ein lieber und couragierter Junge ist, der keine Ungerechtigkeit mag und hilfsbereit ist, mögen ihn die Lehrer nicht.
Er stößt immer wieder auf Antiphatie, weil er nichts gebacken bekommt. Immer der Letzte, keine Hausaufgaben. Die vorherige Schule (Realschule) hatte für jeden Schüler ein Hausaufgabenheft und jeder musste das führen. Die Hefte wurden von den Lehrern und Müttern wöchentlich durchgesehen und unterschrieben, dass alles zur Kenntnis genommen wurde. Dennoch hat es mit Lukas nicht geklappt und die Lehrer haben es aufgegeben. Er hat bereits innerhalb von einem halben Jahr geschafft jegliche Rekorde mit Einträgen (fehlende Hausaufgaben) zu brechen, die es je auf dieser Schule gab. Mit der Medizin ist es etwas besser geworden. Aber dennoch hat er keine Ordnung, alle seine Schulsachen sind trotz Kontrolle innerhalb von ein paar Tagen lose und durcheinander im Tornister oder zwischen irgendwelchen Bravo- Zeitschriften. Lernen tut er trotz mehrfacher Aufforderung nicht, oder meint, dass er genug getan hätte (nach 5Minuten). Er soll am Wochenende kein Fernsehen nach 22.30Uhr schauen und er macht es trotzdem. Immer wieder. Er soll auf seinem Zimmer nicht essen und er macht es immer wieder, ohne es zu verstecken - also ganz offen!! Er hat sein Zimmer jeden Freitag aufzuräumen, aber ich muss ihn immer dazu nötigen. Um 20.30Uhr hat er wochentags ins Bett zu gehen, aber immer wieder müssen wir ihn aufforden es jetzt zu tun und er ist dann erst um 21.30Uhr im Bett (wir fangen früh genug an, ihn aufzufordern sich bettfertig zu machen). Ihr seht, nichts hilft. Wir tuen wirklich alles für Lukas, aber nichts kommt von ihm!!! Ich weiß nicht weiter.

Gruß

L.M

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16. Mai 2007 um 8:45

Traurig...
wirklich schlimm und ich kann es dir nachfühlen.
Könnte es sein, dass dein Sohn Probleme mit seinem Stiefvater hat? Fühlt er sich nicht akzeptiert? Was ist mit seinem richtigen Vater? Besteht Kontakt?
Gerade Jungs brauchen eine männliche Bezugsperson.
Ich kann mich schon so ein bisschen in dich reinversetzen. Mein Sohn ist gerade 14 geworden und manchmal weiß ich auch nicht mehr weiter. Er ist auch so verträumt,vergisst alles, in der Schule nicht sonderlich beliebt und das Schlimmste - das kennst du ja auch - er lernt nicht aus seinen Fehlern. Und das ist der Punkt, wo man nicht mehr weiter weiß, hab ich recht? Man versucht es mit Reden, mit Diskutieren, mit Strafen...
Aber wenn selbst Strafen in Kauf genommen werden und anschließend genau das Gleiche wieder gemacht wird, ist man hilflos.
Als ich Kind war, hab ich aus den Strafen gelernt und diesen Fehler NIE wieder begangen. Was bewegt Jungs dazu, die Strafen einfach zu akzeptieren und weiterzumachen wie vorher?
Du siehst, ich kann dir nicht wirklich helfen, aber ich verstehe dich.
Und es ist dir sicherlich nicht leicht gefallen, deinen Jungen herzugeben.
Ich wäre auch für jeglichen Tipp dankbar.

LG,
ente34

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16. Mai 2007 um 9:59

Erwartest du
hier absolution für diesen schritt?

die wirst du zumindest von mir nicht kriegen.

die aussage 'Daher habe ich ihn auch gelegentlich gehauen. Mit der Hand oder einem Kunstsoffschwert und ähnlichem.' fand ich sehr schockierend. wer sein kind schlägt, bringt ihm bei, dass schlagen in ordnung ist. kein wunder, dass er sich irgendwann wehrt.

tausende kinder leiden an ads. die meisten anderen eltern geben nicht einfach auf und schieben ihre kinder ins heim ab.

überleg mal, welches signal du deinem sohn mit diesem schritt gibst. er ist 12 und hat niemanden mehr, auf den er zählen kann .

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16. Mai 2007 um 13:25

Oha
Sorry, aber man schlägt sein Kind nicht!!! Ich finde es einfach assozial wenn man sein Kind schlägt, sorry für diese Wörter es ist aber so und vorallem nicht mit Gegenständen!!! Man sollte sich vllt vorher im klaren sein, ob man Kinder möchte und mit ihnen klar kommt und dann nicht auf ssie einsvchlagen!! Wenn du dein Kind schlägst egal wie stark, kann ich vollkommen verstehen, dass er so ist und zurück schlägt und das würde ich auch machen ich würde auch zurück schlagen sollst ja merken was du ihm antust ( nein, ich werde nicht geschlagen!!!) Und zum Thema Hauptschule?? Ich mein, ich wollte selbst nicht auf der Hauptschule sein, aber aöls Mutter sowas zu sagen rotes Tuch hauptschule usw. Dann setz du dich eben hin und lern mit ihm.. Und zum Thema fehlende Hausaufgaben solltest halt doch hinterher sein wenn er in seinem Alter noch nicht einsiet, dass er es machen muss, da er veventuel mal nen guten Job möchte. Und warum kann er am We doch Fernseh kucken nach 22.30Uhr hat er einen eigenen TV??? Und um 20.30Uhr ins Bett sorry, aber ne das ist ja mal wohl voll früh,. Ich bin selbst 13jahre alt mache mich gegen 21.30Uhr fertig und gegen 22Uhr geh ich ins Bett und früher kann ich einfach auch nicht schlafen. Es ist vllt hart ,dies von einer 13jährigen zu hören, allerdiongs bin ich im gleichen Alter deines Sohnes und kann dir somit in etwa sagen wie sich dein Sohn fühlt. Mir kommt es so vor, als würdest du alle Schuld deinem Sohn geben, aber es muss wohl auch an der Erziehung liegen?? Allein schon, dass du ihn schlägst. Außerdem kommst du mir sehr streng vor 1. 20.30Uhr ins Bett und das mit 12j?? neia wenn du meinst ok. Dann das mit der Schule. Warst du eventuel in der Grundschule schon ziemlich hintendran mit ihm hast ihn machen lassen in der Schule was er wollte immer alleine lernen usw?



Neia mehr kann ich dazu nicht sagen,. aber vllt ist es für den Jungen erstmal gar nicht so schlecht in ein Heim zu kommen. Denke allerdings ne <Wohngruppe oder so wäre besser? Und wenn es sich vllt wieder gebessert habt und ihr mal eure Erziehung gaaaaanz kleines bisschen ändert kommt er wieder zu euch und dann wird das schon


Liebe Grüße und Viel Glück von Lena


P.s. Meine Meinung war eventuel etwas hart, aber vllt bringt sie auch mal zum überlegen

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21. Mai 2007 um 20:04
In Antwort auf clyde_12556334

Traurig...
wirklich schlimm und ich kann es dir nachfühlen.
Könnte es sein, dass dein Sohn Probleme mit seinem Stiefvater hat? Fühlt er sich nicht akzeptiert? Was ist mit seinem richtigen Vater? Besteht Kontakt?
Gerade Jungs brauchen eine männliche Bezugsperson.
Ich kann mich schon so ein bisschen in dich reinversetzen. Mein Sohn ist gerade 14 geworden und manchmal weiß ich auch nicht mehr weiter. Er ist auch so verträumt,vergisst alles, in der Schule nicht sonderlich beliebt und das Schlimmste - das kennst du ja auch - er lernt nicht aus seinen Fehlern. Und das ist der Punkt, wo man nicht mehr weiter weiß, hab ich recht? Man versucht es mit Reden, mit Diskutieren, mit Strafen...
Aber wenn selbst Strafen in Kauf genommen werden und anschließend genau das Gleiche wieder gemacht wird, ist man hilflos.
Als ich Kind war, hab ich aus den Strafen gelernt und diesen Fehler NIE wieder begangen. Was bewegt Jungs dazu, die Strafen einfach zu akzeptieren und weiterzumachen wie vorher?
Du siehst, ich kann dir nicht wirklich helfen, aber ich verstehe dich.
Und es ist dir sicherlich nicht leicht gefallen, deinen Jungen herzugeben.
Ich wäre auch für jeglichen Tipp dankbar.

LG,
ente34

hä?
Ich lese hier strafen und prügeln...?! Wow! Was ist das denn?? Unglaublich! Also wenn DAS das Mittel zu Zweck ist um seine Kinder zu erziehen, dann wundert mich garnichts mehr!
Wie wärs denn mal mit loben und konsequenz??! Das heißt sein Kind aufrichtig lieben und nicht so viel labern, sondern ganz klar sagen was passiert wenn was gut oder schlecht läuft. Das gibt dem Kind die möglichkeit sich frei für, oder gegen etwas zu entscheiden. Und gibt die Möglichkeit sich wohl in seinen Grenzen zu fühlen und nicht unwohl (schlagen)!
Unmöglich sowas!!!! *pah*

Franzi

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22. Mai 2007 um 7:43

^^
nimmst du deinen kleinen auch mal in den arm..drückst ihn..gibst ihm einen kuss und sagst das du ihn lieb hast?
gibst du ihn liebe?
beschäftigst du dich auch mal mit ihm? außer zum schimpfen...schule...mach dies mach das... und und und?

dein junge ist 12 jahre alt... und kein erwachsener mann

denk mal drüber nach

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22. Mai 2007 um 8:41
In Antwort auf sancha_12969806

hä?
Ich lese hier strafen und prügeln...?! Wow! Was ist das denn?? Unglaublich! Also wenn DAS das Mittel zu Zweck ist um seine Kinder zu erziehen, dann wundert mich garnichts mehr!
Wie wärs denn mal mit loben und konsequenz??! Das heißt sein Kind aufrichtig lieben und nicht so viel labern, sondern ganz klar sagen was passiert wenn was gut oder schlecht läuft. Das gibt dem Kind die möglichkeit sich frei für, oder gegen etwas zu entscheiden. Und gibt die Möglichkeit sich wohl in seinen Grenzen zu fühlen und nicht unwohl (schlagen)!
Unmöglich sowas!!!! *pah*

Franzi

Franziska...
meintest du mit deinem Beitrag mich?
Mit "Strafen" meinte ich nicht körperliche Züchtigung, sondern einfach die logische Konsequenz seines Handelns. Das hat für uns z. B. früher bedeutet, dass wir ihm sein Fahrrad eine Zeitlang weggenommen hätten, wenn er ohne Helm gefahren wäre. Diese Konsequenz MUSSTEN wir ihm androhen, weil wir mitten im Ort lebten und dort äußerst reger Straßenverkehr herrschte.
Und, ob du's glaubst oder nicht: es gibt Kinder, die wirklich einen straffen Ordnungsplan brauchen, weil sie bei jeder Nachlässigkeit versuchen, einen auszunutzen. Gerade Jungs sind oft so, dass sie mit einer Mal-Hüh-mal-Hott-Erziehung wenig anfangen können. Sie wollen wissen: so und so läuft das und wenn ich mich nicht dran halte, muss ich eben die Konsequenzen tragen.
Aber das sollte keineswegs heißen, dass ich meinen Sohn schlage. Das wäre auch allmählich lächerlich, weil er 10 cm größer ist als ich. Also erübrigt sich das sowieso von selbst.

LG, ente34

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22. Mai 2007 um 22:53

Ich kann mir nicht voestellen
mein kind in eine heim zugeben,das ist doch vool scheisse.auch noch zur polizei zu gehen und zu einenr auffangstation bringen....oh je!
dein sohn ist doch nur so auffällig weil er probleme hat oder meinst du er macht das extra um dich zu ärgern????ganz bestimmt nicht.
na ja,der junge ist ENTSORGT,kannst du schön mit deinem mann deine neue freiheit geniessen.'

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1. Juni 2007 um 13:04
In Antwort auf clyde_12556334

Franziska...
meintest du mit deinem Beitrag mich?
Mit "Strafen" meinte ich nicht körperliche Züchtigung, sondern einfach die logische Konsequenz seines Handelns. Das hat für uns z. B. früher bedeutet, dass wir ihm sein Fahrrad eine Zeitlang weggenommen hätten, wenn er ohne Helm gefahren wäre. Diese Konsequenz MUSSTEN wir ihm androhen, weil wir mitten im Ort lebten und dort äußerst reger Straßenverkehr herrschte.
Und, ob du's glaubst oder nicht: es gibt Kinder, die wirklich einen straffen Ordnungsplan brauchen, weil sie bei jeder Nachlässigkeit versuchen, einen auszunutzen. Gerade Jungs sind oft so, dass sie mit einer Mal-Hüh-mal-Hott-Erziehung wenig anfangen können. Sie wollen wissen: so und so läuft das und wenn ich mich nicht dran halte, muss ich eben die Konsequenzen tragen.
Aber das sollte keineswegs heißen, dass ich meinen Sohn schlage. Das wäre auch allmählich lächerlich, weil er 10 cm größer ist als ich. Also erübrigt sich das sowieso von selbst.

LG, ente34

???
Wie kannst du dein Kind ins Heim geben???? hast du schonmal daran gedacht wie sich dein Sohn dabei fühlt?Ich bin zwar selbst erst 15 aber wenn mir meine Mutter sowas angetan hätte...
Du musst doch auch Rücksicht auf sie Gefühle deines Sohnes nehmen!!Man kanns ein Kind doch nicht einfach abschieben nur weil es nicht so

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3. Juni 2007 um 11:18

ALSO....
wenn ich deinen Beitrag so lese, wird klar das du total mit der Situation überfordert bist. Aber sein Kind gleich in ein Heim abzuschieben..., muß das wirklich sein?
Es gibt vom Jugendamt so viele Hilfen, vielleicht hätte man da erst mal ansetzten sollen.
Auch ich habe zwei Kinder, Pflegekinder,davon ein Heimkind, (Mädchen 11 Jahre) und einen Jungen (8 Jarhe alt)
Das Mädchen hat ein ausgeprägtes ADS und wird mit Medikamenten behandelt, der Junge hat FAS(alskoholsyndrom bedingt durch die Alkoholabhänikeit der Mutter)Das ist absolut kein Honigschlecken,aber diese Kinder haben eine Chance verdient.Und ich liebe sie als wären sie meine eigenen( zur Info, ich habe keine leibl. Kinder)
Was meinst du wohl , wie hat sich das Mädchen'(hört sich etwas unpersönlich an, aber ich will keinen Namen nennen)
wohl gefühlt als es ins Heim kam?
Sie war damals zwar erst vier, aber es war absolut schrecklich für sie. Ich muß allerdings dazu sagen, das sie stark entwicklungsverzögert war.Kaum laufen und sprechen konnte und überhaupt keine liebe erfahren hat,eher das gegenteil.
Überleg doch mal warum dein Sohn so ist wie er ist???
Und wenn ich schon höre das du ihn mit 9 Jahren schon abgeben wolltest??BOOH!!!
Es gibt Familienhilfen etc.
Ich denke das euer Sohn für sein Verhalten am wenigsten kann, dazu habt ihr euren Teil beigetragen.
Wird er wegen seinem ADS behandelt??
Was für Thrapien macht ihr im Moment?
Bevor nicht alles ausgeschöpft ist gibt man sein Kind nicht einfach in ein Heim.
Weißt du eigentlich wie es in so einem Heim zu geht?
Wenn du willst, das dein Kind nicht noch weiter "abrutscht", dann biete ihm ein gutes Zuhause.
Und was hast du gegen die Hauptschule?
Du aktzeptierst deinen Jungen nicht so wie er ist!!!!!
Was meinst du wie er sich fühlt wenn er weiß das er auf der ganzen linie versagt hat. Wenn er ADS hat, ist es so das er manches wohl will, aber nicht kann.Hast du dich darüber mal informiert???
Oh ich könnt echt hoch gehen.
ICH HOFFE DAS DU DICH DAZU NOCH MAL HIER ÄUSSERST!!!
Ich kann nur sagen ARMER JUNGE!!!

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8. Juni 2007 um 12:58
In Antwort auf meghan_12251580

???
Wie kannst du dein Kind ins Heim geben???? hast du schonmal daran gedacht wie sich dein Sohn dabei fühlt?Ich bin zwar selbst erst 15 aber wenn mir meine Mutter sowas angetan hätte...
Du musst doch auch Rücksicht auf sie Gefühle deines Sohnes nehmen!!Man kanns ein Kind doch nicht einfach abschieben nur weil es nicht so

Da bin ich wieder
Hallo zusammen,

einig Kommentare sind zwar heftig, aber ich habe dafür Verständnis. Leider kann sich niemand in die Lage eines anderen versetzten. Jetzt sag ich Euch, wie es weiterging. Ich musste meinen Sohn nach 3Tagen wieder abholen, da er anders wie andere Kinder wieder nach Hause wollte. Auch fiel er wegen seiner guten manieren und guten Sprachgebrauchs positiv auf. Er hat sich in der Einrichtung aus Streitigkeiten rausgehalten und hatte gleich alle (zum Teil sind da heftige Fälle bei) angefreundet. Nun, so kenne ich ihn auch, dass ist eine Seite von ihm. Bevor ich ihn dorthin gegeben habe, hat er auch zu uns gesagt, dass er sich absichtlich verstellen wird. Ich musste mich also vor drei Fachleuten rechtfertige und ihn wieder mitnehmen. Die Heimplätze wären teuer und für andere Fälle gedacht. Mir wurde wieder (wir haben übrigens schon 1,5Jahre eine Familienhilfe vom Jugendamt hinter uns. 1x pro Woche kam ein Sozialpädagoge zum Kaffetrinken vorbei und meinte ich müsste mich ändern. Kinder seien nicht zu ändern, das wäre eine Tatsache. Und bei meinen Sohn hat er viele positive Seiten gesehen. Der kann sich eben super verstellen, aber über längere Zeit, wie z.B. in der Schule sieht man auch seine andere Seite. Er lügt (den ganzen Tag), tut nichts im Unterricht, hält die Klasse auf und zieht sie mit runter. Er lässt sich leicht provozieren und haut dann gut zurück. Wiederum ist er sehr couragiert, hilft schwächeren und ist sehr mitfühlend.
Nun, die Zeit in der Einrichtung hat in für 2Tage geläutert. Jetzt ist er wieder wie vorher. Mein Sohn wiedersetzt sich allem, ärgert und hat dann seinen kleinen Bruder. Und das Lügen ist das allerschlimmste, er lügt für alles. Wir können im absolut nichts glauben, auch wenn wir ihn bei einer Sache ertappt haben lügt er noch. Schrecklich!! Wir sind selber sehr ehrlich.
Gestern war er ohne Erlaubnis den ganzen Tag weg, dann kam er und wollte nur etwas holen, was er angeblich vergessen hatte und wir wurden promt wieder reingelegt. Ich bin nach 2Stunden ihn suchen gegangen und habe ihn nach Hause gebracht. Die Konsequenz, dass er jetzt auf sein Zimmer soll, hat er nach mehrfacher Aufforderung nicht eingehalten. Es geht jeden Tag so bei uns, dass wir Kleinigkeiten von ihm verlangen und er macht es nicht. Ich habe heute beim Jugendamt angerufen und gesagt, dass ich nicht weiter kann. Wir haben die Nummer der Psychatrie bekommen. Dort habe ich das Ganze Problem geschildert und die finden die Vorfälle schlimm und werden trotz langer Wartezeiten einen Platz für ca. 3Monate freihalten. In den drei Monaten kann er sich dann nicht verstellen und ich hoffe, wir werden dann wissen, wo sein Problem ist.

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8. Juni 2007 um 14:41
In Antwort auf lexia_11912987

Da bin ich wieder
Hallo zusammen,

einig Kommentare sind zwar heftig, aber ich habe dafür Verständnis. Leider kann sich niemand in die Lage eines anderen versetzten. Jetzt sag ich Euch, wie es weiterging. Ich musste meinen Sohn nach 3Tagen wieder abholen, da er anders wie andere Kinder wieder nach Hause wollte. Auch fiel er wegen seiner guten manieren und guten Sprachgebrauchs positiv auf. Er hat sich in der Einrichtung aus Streitigkeiten rausgehalten und hatte gleich alle (zum Teil sind da heftige Fälle bei) angefreundet. Nun, so kenne ich ihn auch, dass ist eine Seite von ihm. Bevor ich ihn dorthin gegeben habe, hat er auch zu uns gesagt, dass er sich absichtlich verstellen wird. Ich musste mich also vor drei Fachleuten rechtfertige und ihn wieder mitnehmen. Die Heimplätze wären teuer und für andere Fälle gedacht. Mir wurde wieder (wir haben übrigens schon 1,5Jahre eine Familienhilfe vom Jugendamt hinter uns. 1x pro Woche kam ein Sozialpädagoge zum Kaffetrinken vorbei und meinte ich müsste mich ändern. Kinder seien nicht zu ändern, das wäre eine Tatsache. Und bei meinen Sohn hat er viele positive Seiten gesehen. Der kann sich eben super verstellen, aber über längere Zeit, wie z.B. in der Schule sieht man auch seine andere Seite. Er lügt (den ganzen Tag), tut nichts im Unterricht, hält die Klasse auf und zieht sie mit runter. Er lässt sich leicht provozieren und haut dann gut zurück. Wiederum ist er sehr couragiert, hilft schwächeren und ist sehr mitfühlend.
Nun, die Zeit in der Einrichtung hat in für 2Tage geläutert. Jetzt ist er wieder wie vorher. Mein Sohn wiedersetzt sich allem, ärgert und hat dann seinen kleinen Bruder. Und das Lügen ist das allerschlimmste, er lügt für alles. Wir können im absolut nichts glauben, auch wenn wir ihn bei einer Sache ertappt haben lügt er noch. Schrecklich!! Wir sind selber sehr ehrlich.
Gestern war er ohne Erlaubnis den ganzen Tag weg, dann kam er und wollte nur etwas holen, was er angeblich vergessen hatte und wir wurden promt wieder reingelegt. Ich bin nach 2Stunden ihn suchen gegangen und habe ihn nach Hause gebracht. Die Konsequenz, dass er jetzt auf sein Zimmer soll, hat er nach mehrfacher Aufforderung nicht eingehalten. Es geht jeden Tag so bei uns, dass wir Kleinigkeiten von ihm verlangen und er macht es nicht. Ich habe heute beim Jugendamt angerufen und gesagt, dass ich nicht weiter kann. Wir haben die Nummer der Psychatrie bekommen. Dort habe ich das Ganze Problem geschildert und die finden die Vorfälle schlimm und werden trotz langer Wartezeiten einen Platz für ca. 3Monate freihalten. In den drei Monaten kann er sich dann nicht verstellen und ich hoffe, wir werden dann wissen, wo sein Problem ist.

Nich dein ernst
oder???????du willst deinen sohn nicht wirklich in eine psychatrie geben???!!!
da gehören kranke hin und nicht kinder, die man mal eben so los werden möchte. schon mal drüber nach gedacht selbst ne behandlung in anspruch zu nehmen??
wieseo haste dir denn überhaupt nen kind angeschafft wenn du es bei problemen einfach so abschiebst???
habe ich überhaupt kein verständnis für!!!
wünsche dir bischen mehr geduld und wünsche deinem sohn alles glück dieser erde, denn der wirds brauchen wenn er erstmal in ner klapse is

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9. Juni 2007 um 7:33
In Antwort auf lexia_11912987

Da bin ich wieder
Hallo zusammen,

einig Kommentare sind zwar heftig, aber ich habe dafür Verständnis. Leider kann sich niemand in die Lage eines anderen versetzten. Jetzt sag ich Euch, wie es weiterging. Ich musste meinen Sohn nach 3Tagen wieder abholen, da er anders wie andere Kinder wieder nach Hause wollte. Auch fiel er wegen seiner guten manieren und guten Sprachgebrauchs positiv auf. Er hat sich in der Einrichtung aus Streitigkeiten rausgehalten und hatte gleich alle (zum Teil sind da heftige Fälle bei) angefreundet. Nun, so kenne ich ihn auch, dass ist eine Seite von ihm. Bevor ich ihn dorthin gegeben habe, hat er auch zu uns gesagt, dass er sich absichtlich verstellen wird. Ich musste mich also vor drei Fachleuten rechtfertige und ihn wieder mitnehmen. Die Heimplätze wären teuer und für andere Fälle gedacht. Mir wurde wieder (wir haben übrigens schon 1,5Jahre eine Familienhilfe vom Jugendamt hinter uns. 1x pro Woche kam ein Sozialpädagoge zum Kaffetrinken vorbei und meinte ich müsste mich ändern. Kinder seien nicht zu ändern, das wäre eine Tatsache. Und bei meinen Sohn hat er viele positive Seiten gesehen. Der kann sich eben super verstellen, aber über längere Zeit, wie z.B. in der Schule sieht man auch seine andere Seite. Er lügt (den ganzen Tag), tut nichts im Unterricht, hält die Klasse auf und zieht sie mit runter. Er lässt sich leicht provozieren und haut dann gut zurück. Wiederum ist er sehr couragiert, hilft schwächeren und ist sehr mitfühlend.
Nun, die Zeit in der Einrichtung hat in für 2Tage geläutert. Jetzt ist er wieder wie vorher. Mein Sohn wiedersetzt sich allem, ärgert und hat dann seinen kleinen Bruder. Und das Lügen ist das allerschlimmste, er lügt für alles. Wir können im absolut nichts glauben, auch wenn wir ihn bei einer Sache ertappt haben lügt er noch. Schrecklich!! Wir sind selber sehr ehrlich.
Gestern war er ohne Erlaubnis den ganzen Tag weg, dann kam er und wollte nur etwas holen, was er angeblich vergessen hatte und wir wurden promt wieder reingelegt. Ich bin nach 2Stunden ihn suchen gegangen und habe ihn nach Hause gebracht. Die Konsequenz, dass er jetzt auf sein Zimmer soll, hat er nach mehrfacher Aufforderung nicht eingehalten. Es geht jeden Tag so bei uns, dass wir Kleinigkeiten von ihm verlangen und er macht es nicht. Ich habe heute beim Jugendamt angerufen und gesagt, dass ich nicht weiter kann. Wir haben die Nummer der Psychatrie bekommen. Dort habe ich das Ganze Problem geschildert und die finden die Vorfälle schlimm und werden trotz langer Wartezeiten einen Platz für ca. 3Monate freihalten. In den drei Monaten kann er sich dann nicht verstellen und ich hoffe, wir werden dann wissen, wo sein Problem ist.

Hallo..
...ich habe Deine Beiträge und die Antworten voller Interesse durchgelesen und muss jetzt doch mal meinen Senf dazugeben. Ich bin NICHT in Deiner Situation, mein Sohn ist erst 6, aber auch sehr willensstark und durchsetzungsfähig, so dass wir manchmal schon einen Vorgeschmack bekommen, was da kommen könnte.

Du schreibst, dass Dein Mann (Stiefvater) und Du euch nicht durchsetzen könnt. Sowas ist immer schlecht. Kinder brauchen Konsequenz und wenn es freundlich nicht klappt muss es eben andersrum funktionieren. So Geschichten wie: "wir schicken ihn ins Zimmer, aber er bleibt nicht drin" würden bei uns nicht vorkommen. Ich frage mich auch, wie ihr nach diesen Vorfällen immer noch auf die Stories eures Sohnes hereinfallen könnt? Seit 1,5 Jahren habt ihr schon Familienhilfe vom Jugendamt? Der Hammer, ihr scheint ja mit gar nichts zurecht zu kommen!

Wo ist denn eigentlich der leibliche Vater des Kindes? Davon hast Du wenig geschrieben. Wie ist eure Familiensituation? Ich lese von einem jüngeren Bruder, ist dieser Junge von Deinem jetzigen Mann?

Die Psychatrie - wahnsinn, harter Tobak. Eure Hilflosigkeit kann ich mir irgendwie vorstellen, aber es kann natürlich auch sein, dass der Schuss nach hinten losgeht. Das ihr aus eurem Sohn einen vollkommen kaputten, psychischen Krüppel macht.

Wie auch immer, ich bin der Meinung, die ganze Familie muss mit einbezogen werden, sicherlich ist Dein Sohnemann nicht der Verursacher eurer offensichtlich äusserst angespannten Situation. Kinder werden ja nicht schlecht geboren.

Ich hoffe, dass ihr euren Weg findet und eurer Sohn dadurch nicht dem Abgrund entgegensteuert. Ich wüsste nicht, wie ich das mit meinem Gewissen vereinbaren könnte, ganz ehrlich.

Lg,Kirsten

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11. Juni 2007 um 10:51
In Antwort auf lexia_11912987

Da bin ich wieder
Hallo zusammen,

einig Kommentare sind zwar heftig, aber ich habe dafür Verständnis. Leider kann sich niemand in die Lage eines anderen versetzten. Jetzt sag ich Euch, wie es weiterging. Ich musste meinen Sohn nach 3Tagen wieder abholen, da er anders wie andere Kinder wieder nach Hause wollte. Auch fiel er wegen seiner guten manieren und guten Sprachgebrauchs positiv auf. Er hat sich in der Einrichtung aus Streitigkeiten rausgehalten und hatte gleich alle (zum Teil sind da heftige Fälle bei) angefreundet. Nun, so kenne ich ihn auch, dass ist eine Seite von ihm. Bevor ich ihn dorthin gegeben habe, hat er auch zu uns gesagt, dass er sich absichtlich verstellen wird. Ich musste mich also vor drei Fachleuten rechtfertige und ihn wieder mitnehmen. Die Heimplätze wären teuer und für andere Fälle gedacht. Mir wurde wieder (wir haben übrigens schon 1,5Jahre eine Familienhilfe vom Jugendamt hinter uns. 1x pro Woche kam ein Sozialpädagoge zum Kaffetrinken vorbei und meinte ich müsste mich ändern. Kinder seien nicht zu ändern, das wäre eine Tatsache. Und bei meinen Sohn hat er viele positive Seiten gesehen. Der kann sich eben super verstellen, aber über längere Zeit, wie z.B. in der Schule sieht man auch seine andere Seite. Er lügt (den ganzen Tag), tut nichts im Unterricht, hält die Klasse auf und zieht sie mit runter. Er lässt sich leicht provozieren und haut dann gut zurück. Wiederum ist er sehr couragiert, hilft schwächeren und ist sehr mitfühlend.
Nun, die Zeit in der Einrichtung hat in für 2Tage geläutert. Jetzt ist er wieder wie vorher. Mein Sohn wiedersetzt sich allem, ärgert und hat dann seinen kleinen Bruder. Und das Lügen ist das allerschlimmste, er lügt für alles. Wir können im absolut nichts glauben, auch wenn wir ihn bei einer Sache ertappt haben lügt er noch. Schrecklich!! Wir sind selber sehr ehrlich.
Gestern war er ohne Erlaubnis den ganzen Tag weg, dann kam er und wollte nur etwas holen, was er angeblich vergessen hatte und wir wurden promt wieder reingelegt. Ich bin nach 2Stunden ihn suchen gegangen und habe ihn nach Hause gebracht. Die Konsequenz, dass er jetzt auf sein Zimmer soll, hat er nach mehrfacher Aufforderung nicht eingehalten. Es geht jeden Tag so bei uns, dass wir Kleinigkeiten von ihm verlangen und er macht es nicht. Ich habe heute beim Jugendamt angerufen und gesagt, dass ich nicht weiter kann. Wir haben die Nummer der Psychatrie bekommen. Dort habe ich das Ganze Problem geschildert und die finden die Vorfälle schlimm und werden trotz langer Wartezeiten einen Platz für ca. 3Monate freihalten. In den drei Monaten kann er sich dann nicht verstellen und ich hoffe, wir werden dann wissen, wo sein Problem ist.

Das gibt es nicht...
...wie kannst du dein kind in eine psychatrie geben. hallo, wo, bzw. wie lebt ihr denn da.

ist dir nicht klar das
dein SOHN
nur dass macht was er von euch lernt. du kannst nicht mit solchen sachen kommen wie, er lügt uns an, und er macht was er will, er haut zurück

mädel

denk doch mal nach was du tust, ist doch klar dass wenn du deinen sohn "haust"(schön wie du es nennst) dann haut er zurück. ich denk nicht das du das RECHT hast ihn zu schlagen, warum???

geht doch einfach mal zusammen "als Familie" zu einer therapie und schick ihn doch nicht in die klapsmühle. merkst du nicht das er nur eure aufmerksamkeit will???

aber traugig find ich auch dass du bisher nur ein mal auf diese beiträge geantwortet hast.

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12. Juni 2007 um 11:08
In Antwort auf lfrke_12878168

Das gibt es nicht...
...wie kannst du dein kind in eine psychatrie geben. hallo, wo, bzw. wie lebt ihr denn da.

ist dir nicht klar das
dein SOHN
nur dass macht was er von euch lernt. du kannst nicht mit solchen sachen kommen wie, er lügt uns an, und er macht was er will, er haut zurück

mädel

denk doch mal nach was du tust, ist doch klar dass wenn du deinen sohn "haust"(schön wie du es nennst) dann haut er zurück. ich denk nicht das du das RECHT hast ihn zu schlagen, warum???

geht doch einfach mal zusammen "als Familie" zu einer therapie und schick ihn doch nicht in die klapsmühle. merkst du nicht das er nur eure aufmerksamkeit will???

aber traugig find ich auch dass du bisher nur ein mal auf diese beiträge geantwortet hast.

Ihr habt ja keine Ahnung
Einige von Euch sind neugierig, wo der Vater des Jungen ist und und und... Also, ich bin selber selbständige Marketingberaterin und mein Mann ist Projektleiter von aktuell 200Mann!! Ich teile meine Arbeit so, dass ich für die Kinder genug Zeit habe. Mein Mann ist leider beruflich eingespannt. Am Wochenende unternehmen wir viel mit unseren Kindern. Der leibliche Vater meines Sohnes hat seinen Sohn noch nie gesehen oder sich je für ihn interessiert. Er lebt im Ausland und ich habe seit der Schwangerschaft keinen Kontakt zu ihm und möchte es selber nicht.
Was die Psychatrie angeht, haben die meisten wirklich keine Ahnung. Ich habe zwar keine persönliche Erfahrung mit solchen Einrichtungen, aber einiges in Erfahrung gebracht. Die Kinder werden von Psychologen betreut und es finden viele Gespräche statt, auch mit der Familie. Mein Sohn kennt selber zwei Jungs die in einer solchen Einrichtung waren. Einen den er näher kennt (ehemaliger Klassenkamerad)hat sich positiv verändert.
Was ich an meinem Sohn schlimm finde ist, dass er nicht sehen will, dass es im Leben Regeln gibt, ohne die es Drunter und Drüber gehen würde. Was würde wohl geschehen, wenn alle das machen worauf sie Lust haben??


LG

LM

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14. Juni 2007 um 15:02
In Antwort auf kim_12285027

Nich dein ernst
oder???????du willst deinen sohn nicht wirklich in eine psychatrie geben???!!!
da gehören kranke hin und nicht kinder, die man mal eben so los werden möchte. schon mal drüber nach gedacht selbst ne behandlung in anspruch zu nehmen??
wieseo haste dir denn überhaupt nen kind angeschafft wenn du es bei problemen einfach so abschiebst???
habe ich überhaupt kein verständnis für!!!
wünsche dir bischen mehr geduld und wünsche deinem sohn alles glück dieser erde, denn der wirds brauchen wenn er erstmal in ner klapse is

Dort wird euch geholfen!
Wer eine Kinder und Jugendpsychatrie noch nicht von innen gesehen hat

hat mit sicherheit eine falsche vorstellung davon.
Ich hatte auch immer so meine Vorurteile.
Mein Sohn(13) war auch 3 Monate wegen seiner Esstörung (Magersucht)dort.

Es hatte mir das Herz gebrochen ihn dort abzugeben...aber ging nicht anders....nun gut das ist nicht das Thema hier.

Auf jedenfall ist es so das dort den Kindern geholfen wird und auch die Eltern so richtig "auseinander" genommen werden.
Ich kann nur sagen ....man bekommt dort wirklich HILFE!!
Habe da vieles mitbekommen und einige "schwer erziehbare"Kinder kennengelernt.
Dieser Schritt ist bestimmt besser als ein Kinderheim.

Mein Sohn das Nesthäckchen ist auch nicht einfach.Bin auch oft verzweifelt aber schlagen ....ganz klar der falsche weg
Würde ich niemals tun.

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19. Juni 2007 um 11:53

Hallo
ich bin erzieherin und habe auch schon im heim gearbeitet. in deinem beitrag kann man ganze viele sachen herauslesen, dass deine ansicht bzw die durchführung von erziehung einfach "falsch" ist. "falsch" und "richtig" ist natürlich relativ. aber alleine schläge - auch wenn sie keine blauen flecken erzeugen - lösen nicht das verhalten aus, dass du wahrscheinlich damit erzeugen möchtest. das einzige was schläge erzeugen sind: angst, wut, rückzug/ isolation oder umso mehr aggressivität dir und anderen menschen gegenüber.
um die situation genauer zu anayliseren würde es mich interessieren, wie du mit konflikten genau umgehst. nenn doch mal ein paar beispiele, welche konsequenzen du auf welches verhalten verhängst und wie du die konsquenz dann durchführst!

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19. Juni 2007 um 12:04
In Antwort auf kim_12285027

Nich dein ernst
oder???????du willst deinen sohn nicht wirklich in eine psychatrie geben???!!!
da gehören kranke hin und nicht kinder, die man mal eben so los werden möchte. schon mal drüber nach gedacht selbst ne behandlung in anspruch zu nehmen??
wieseo haste dir denn überhaupt nen kind angeschafft wenn du es bei problemen einfach so abschiebst???
habe ich überhaupt kein verständnis für!!!
wünsche dir bischen mehr geduld und wünsche deinem sohn alles glück dieser erde, denn der wirds brauchen wenn er erstmal in ner klapse is

Wieso wird die psychatrie hier als so ...
... negativ dargestellt. ich finde es nicht in ordnung, dass sich hier einige das recht herraus nehmen und die mutter verurteilen, weil sie über einen psychatrie-aufenthalt nachtdenkt. weder ich, noch ihr könnt aufgrund dieser wenigen fakten beurteilen, ob dem kind ein psychatrie-aufenthalten helfen oder schaden würde!

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22. Juni 2007 um 9:57
In Antwort auf etel_12055882

Wieso wird die psychatrie hier als so ...
... negativ dargestellt. ich finde es nicht in ordnung, dass sich hier einige das recht herraus nehmen und die mutter verurteilen, weil sie über einen psychatrie-aufenthalt nachtdenkt. weder ich, noch ihr könnt aufgrund dieser wenigen fakten beurteilen, ob dem kind ein psychatrie-aufenthalten helfen oder schaden würde!

Immer schlimmer
Hallo,

mein Sohn wird immer schlimmer, ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Eine räumliche Trennung ist dringend notwendig. Der Junge kommt und geht wie er will. Er findet sein Verhalten akzeptabel. Was soll nur aus ihm werden????? Der macht sich seine eigenen Regeln und Verbote hält er grundsätzlich nicht ein. Ich war nun bei der Psychatrie und die stehen in erster Linie voll hinter den Eltern, was ich auch super finde, denn man muss sich nicht verteidigen, weil der Sohn die Dinge völlig anders sieht und erzählt. Mein Sohn ist von sich dermaßen überzeugt, dass es nicht normal ist. Der sieht auch Dinge ganz anders als sie tatsächlich sind!!?? Der benötigt wirklich dringend Hilfe und wir endlich Ruhe. Es ist schon so, dass ich mich fast komplett von ihm entferne. Der erste Schritt war eh, dass ich ihn ins Heim gab und (leider) wieder zurückholen musste. Ich weiß jetzt, dass ich ihn, egal was das Jugendamt sagt, auch wieder dahingeben kann, dies hat jedenfalls die Psychologin in der Psychatrie gesagt. Ich soll mir notfalls einen Rechtsanwalt nehmen. Ich weiß, dass einige von Euch jetzt hochgehen werden, ist mir auch egal.

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22. Juni 2007 um 22:18
In Antwort auf lexia_11912987

Immer schlimmer
Hallo,

mein Sohn wird immer schlimmer, ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Eine räumliche Trennung ist dringend notwendig. Der Junge kommt und geht wie er will. Er findet sein Verhalten akzeptabel. Was soll nur aus ihm werden????? Der macht sich seine eigenen Regeln und Verbote hält er grundsätzlich nicht ein. Ich war nun bei der Psychatrie und die stehen in erster Linie voll hinter den Eltern, was ich auch super finde, denn man muss sich nicht verteidigen, weil der Sohn die Dinge völlig anders sieht und erzählt. Mein Sohn ist von sich dermaßen überzeugt, dass es nicht normal ist. Der sieht auch Dinge ganz anders als sie tatsächlich sind!!?? Der benötigt wirklich dringend Hilfe und wir endlich Ruhe. Es ist schon so, dass ich mich fast komplett von ihm entferne. Der erste Schritt war eh, dass ich ihn ins Heim gab und (leider) wieder zurückholen musste. Ich weiß jetzt, dass ich ihn, egal was das Jugendamt sagt, auch wieder dahingeben kann, dies hat jedenfalls die Psychologin in der Psychatrie gesagt. Ich soll mir notfalls einen Rechtsanwalt nehmen. Ich weiß, dass einige von Euch jetzt hochgehen werden, ist mir auch egal.

Hallo du ..
.. lies doch meinen beitrag ganz oben noch mal und beantworte mir die fragen. vielleicht kann ich dir ein bisschen behilflich sein.
übrigends finde ich das mit dem gedanken der psychatrie gar nicht schlimm. niemand hier kann die situation gerecht beurteilen und dich somit verurteilen. manchen kinder brauchen einfach diese art der hilfe und intensive betreuung.

lg

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8. Juli 2007 um 4:38

Richtig so
zeigs dem mal wos langgeht

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31. Juli 2007 um 18:57

Hallo
es ist schlimm was Du durchmachst !
Und es ist schlimm, was dein Sohn durchmacht, denn kein Kind kommt auf die Welt und WILL "böse" sein, ebenso wie keine Mutter ein Kind bekommt und sich vornimmt "ich will alles falsch machen".
Und doch passieren diese Dinge.

Natürlich bringt jeder Mensch gewisse Eigenarten schon mit, von Geburt an. Würden zwei Kinder von Anfang an völlig identisch aufwachsen, unter den exakt gleichen Bedingungen, würden sie sich dennoch völlig verschieden entwickeln können, das meine ich mit "jeder bringt schon gewissen Eigenarten auf diese Welt mit".

Dennoch ist dein Sohn in seinem Verhalten doch auch ein großes Stückweit das was er bei sich in der Familie so erfahren hat. Wenn du aus Verzeiflung zu haust, weil du einfach nicht mehr weiter weisst, führt das bei deinem Sohn natürlich zu nichts anderem als zu Wut, evtl. Hass, Ablehnung und einem sehr zwiespältiges Verhältnis zu Dir, seiner Mama.

Frage : bekommt er Ritalin wegen des ADS ?

Grundsätzlich finde ich es gut, dass du Dir eingestehst, dass du Hilfe brauchst, und aktiv wirst. Natürlich wird ein profanes Heim der sicherer Untergang für deinen Sohn sein, das solltest Du Dir bewusst machen, denn dort kommt er mit noch ganz anderen Kindern zusammen, und vielleicht orientiert er sich dann, in seinem Frust, bei diesen. Dann hast Du deinen Sohn für immer verloren, ich würde mir das wirklich überlegen ! Anders wäre es mit einem pädagogisch arbeitenden Internat, oder Heim (in ganz kleinen Gruppen), vielleicht besteht dort, durch die dort gegebene besonders straffe Struktur, die ein ADS-Kind braucht, eine Chance, aber grundsätzlich liegt das Problem in der Beziehung zwischen DIR und deinem Kind. Andere können nur die bereits eingetretenen Folgen eurer Beziehung versuchen einzudämmen, aber bei Dir und deinem Kind liegt der Hauptanteil, wenn du ihn also weg gibst, wird sich an eurer Beziehung nichts verbessern können, wenn du aber nichts unternimmst, wird es zwischen euch sehr wahrscheinlich noch sehr viel schlimmer werden.

Hast Du deinen Sohn eigentlich noch lieb ? Kannst du ihn aktuell noch lieb haben, OBWOHL du dich ständig über ihn aufregst, und du dich ständig durch sein Handeln mißachtet und verletzt fühlst ?

Eine psychiatrische Einrichtung kann auch erstmal ein erster Weg sein, denn eine Kinder und Jugendpsychatrie ist keineswegs das was sich ein Laie darunter so vorstellt, also lass dich da nicht abschrecken von.

Grundsätzlich gilt aber : nur wenn du den absoluten Willen hast eure Beziehung zu retten, und bereit bist dafür hart (auch an Dir!) zu arbeiten, hat es noch eine Chance, denn dein Sohn ist bereits 12 Jahre und viel Zeit bleibt nicht mehr, bevor er sich gar nichts mehr sagen lassen wird. Mit LIEBE und Hilfe besteht noch eine Möglichkeit einzugreifen und noch was zu retten !

Ich verurteile dein Handeln nicht, auch wenn ich es nicht als gut und richtig empfinden kann, so ist es nur menschlich. Aber aus deinem gesamtes Eingangspost lese ich nirgends heraus, dass du ihn lieb hast und alles dafür tun willst, dass es zwischen euch wieder klappt. Irgendwie schwingt so was sehr abweisendes in deinen Sätzen, wenn du Dinge schreibst wie "er ist dreckig", verstehst Du wie ich meine ? Ich würde über meinen Sohn sagen "er ist sehr unordentlich, lässt alles rumliegen, oder so in der Art, aber nicht "er ist dreckig".
Dann vergiß nicht : es gibt Menschen, den fällt es außerordentlich schwer Ordnung zu halten, und gerade bei ADS-Kindern ist das eh bekannt ! Hier braucht er deine Unterstützung, und nicht eine Mama, die ihm täglich aufzeigt wo er versagt hat, ... wie "dreckig" er ist, oder was er alles sonst noch nicht kann. Was für ein Bild soll er denn so von sich bekommen,a ußer dass er nichts auf die Reihe bekommt, und nicht mal seine Mama ihn bedingungslos liebt. (damit meine ich nicht, dass du alles was er macht toll finden musst, keineswegs!).

Gib deinen Sohn nicht auf, denn die Folgen dessen was aus deinem Sohn werden würde, würden dich dein Leben lang als Vorwürfe begleiten, und dann aber kannst Du nichts mehr dagegen tun, ... dann wird es zu spät sein !

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14. August 2007 um 19:19

Ich glaube keiner weiß, was ein Leben mit ADS wirklich heißt !
Hallo, ich habe selber 2 Kinder, 10 + 16 Jahre alt, mit ADHS. Mein Mann und ich haben selber ADS. Ich bin mit viel Strenge und auch einigen Schlägen mit Kochlöffel und Holzpantinen großgeworden, aber natürlich nie mit blauen Flecken. 12 Jahre lang haben wir duchgehalten ohne das wir zu Medikamenten gegriffen haben. Man liest ja so viel Schlimmes in der Presse und wir wollten es uns nicht leicht machen. Aber dann war ein Punkt erreicht, an dem hier NICHTS mehr ging und wir haben den Versuch gewagt. Und weil die Situation so schrecklich war, haben wir mit beiden Kindern gleichzeitig angefangen, obwohl das 2. noch so jung war - erst 6 Jahre alt. Bereits nach wenigen Tagen stellte sich eine Besserung ein und zum ersten Mal konnten wir uns wieder eine Familie nennen. Vorher gab es nur noch Streit wegen den geringsten Kleinigkeit und wenn es nur ums Zähneputzen ging.Auch mir ist beim ersten Kind manchmal die Hand "ausgerutscht", aber es wurde mir bewusst, dass es eigentlich nichts anderes ist, als die Unfähigkeit, das gemeinsame Leben auf eine andere Weise in den Griff zu bekommen. Ich habe unsere Kinder nie wieder in körperlicher Weise gestraft. Wobei ich sagen muss, dass es wirklich keine Schläge waren, aber auch das ist schon zuviel.Es hat ungefähr 3 Monate gedauert bis die Medis richtig eingestellt waren. Es heißt nun aber nicht, das unser Leben jetzt nur "Friede Freude Eierkuchen" ist, aber ich bin überzeugt davon, dass unsere Ehe an dem täglichen Familienstress zerbrochen wäre. Es gibt noch immer viele Probleme, Mein Mann und ich nehmen bis heute keine Medis und jeder Tag ist eine neue Herausforderung. Die Medikation der Kinder verändert sich durch das Wachsen ständig und ist mit starker zeitlicher Disziplin verbunden.
Ich habe nicht herauslesen können, ob Du schon Medikamente ausprobiert hast. Ich kann es Dir nur anraten. Es mehrere verschiedene Wirkstoffe und vielleicht ist auch für Deinen Sohn das Richtige dabei.Ich verurteile Dich nicht für Dein Vorhaben. Wer nicht mit diesen besonderen Kindern (und auch Erwachsenen) zusammenlebt, weiss nicht, was es bedeutet. Trotzdem kann ich Dir nur anraten, Dein Sorgerecht nicht aus der Hand zu geben. Wenn Du vor dem Staat erst mal einräumt hast, Deinem "Erziehungsauftrag" nicht gewachsen zu sein, wirst Du große Schwierigkeiten haben, Dein Kind jemals zurück zubekommen. Vielleicht kann Euch eine Kur helfen um Kraft zu schöpfen, einen anderen Weg zu finden. Getrennt natürlich und für Deinen Sohn mit geschulter Betreuung. Manchmal haben sich die Fronten so verhärtet, dass eine Zeit des räumlichen Abstands ein bißchen Kraft zurückkehren läßt.Auch der Austausch mit anderen betroffenen Eltern sind eine Hilfe. Es ändert zu Hause nichts, aber man hat zumindest das Gefühl verstanden zu werden.
Ich wünsche Euch auf Eurem weiteren Weg viel viel Glück und noch mehr Kraft.
Ps. Du weißt das ADS eine Erbsache ist. Wen von Euch Erwachsenen hat es denn erwischt ?! )

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25. Juni 2009 um 14:26

...ich weiß wie es Dir geht!!!
Hallo LieschenMüller,

ich kann es Dir nachfühlen, was es für ein beschissenes Gefühl ist. Mein Mann hat sich jetzt auch entschieden seinen Sohn ins Heim zu geben.
Alles begann im Alter von 5 Jahren. Er war schon immer anstrengend und schwierig. Mein Mann wurde von seiner damaligen Frau verlassen und hat die Kinder (eins ist nicht mal von ihm) einfach bei ihm gelassen.
Mit 5 Jahren hat er bereits im Kindergarten geklaut, zwar nur Spielzeug, aber geklaut ist geklaut. Es ging dann weiter bei Klassenkameraden, Freunden zu Hause, beim Sport und auch bei uns, überwiegend Geld, aber keine Kleinbeträge, gleich mal 50 , aus unserer Hochzeitskiste hat er über 200 geklaut. Er hält sich auch absolut an keine Regeln, macht was er will und hat auf Schule "keinen Bock"! Es geht jetzt seit mehr als 8 JAhren. Jetzt ist rausgekommen, dass er im Laden auch klaut. Mein Mann hat ihn zudem noch gewart, dass falls nochmals irgendwelche Klaugeschichten auftreten, er entweder ins Heim oder zu seiner Mutter geht, die möchte ihn aber auch nicht, sie zieht es eher vor, das WE bei Ihrem Bruder weiter weg zu verbringen und sagt nicht ab für Ihren Sohn. Wir sind nervlich am Ende. Mein Mann hat seinen Sohn schon vor einer ganzen Weile aufgegeben. Wir haben immer auf ein Zeichen von ihm gewartet, das heißt ein einlenken. Er sollte einfach mal einlenken und einen Schritt auf uns zugehen. Er ist bisher nur bei uns geblieben, weil er bei uns im Ort seine Freunde hat. Seine Mutter wohnt im Nebenort, da könnte er seine Freunde nicht sehen. Er st wirklich anstrengend. Es ist so schlimm, dass wir alle Zimmer zuschließen müssen, da er alles mitnimmt, was nicht niet- und nagelfest ist. Wir haben auch schon einen Psychologen zu Rate gefragt, mit Behandlung, um Kleptomanie ausschließen zu können. Das Ergebnis war jedoch einfache Habsucht!!! Bei der Psychologin hat er aber sofort auf die Klaugeschichten geantwortet "...aber bei der Mama mach ich das nicht!". Aber bei uns!!!
ALso ich weiß wie das ist!!!
Mein Mann hat beim Jugendamt angerufen und um einen Heimplatz gebeten, man sagt nur, dass das nicht so einfach geht. Heute ist Donnerstag, nächste Woche Freitag könnte er hin! Wer weiß was in dem Zeitraum noch passiert. Wir haben auchnoch ein Kind, sie ist 8. Sie bekommt das alles mit! Schlimm!
Zum Thema dreckig. Ich weiß was Du meinst. Nicht nur unordentlich, sondern auch so vom ganzen Verhalten und der Körperhygiene dreckig. So ist er auch.
Du kannst im Forum ja mal Deine weiteren Erfahrungen kunttun!
LG Montelino1

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17. August 2009 um 1:48


schämst du dich nicht?
ich habe die ersten zeilen gelesen!
hol deinen sohn zurück!
wie kannst du ihn nur schlagen wie kannst du ihm die ganze sachuld and euren problemen geben. vllt bist du ja schuld wegen dem schlechten umgang!
mein güte er ist 12! noch ein kind !
denkst du das alles wird besser wenn du ihn weggibst?

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22. Januar 2011 um 1:04
In Antwort auf vicky_12183438

Dort wird euch geholfen!
Wer eine Kinder und Jugendpsychatrie noch nicht von innen gesehen hat

hat mit sicherheit eine falsche vorstellung davon.
Ich hatte auch immer so meine Vorurteile.
Mein Sohn(13) war auch 3 Monate wegen seiner Esstörung (Magersucht)dort.

Es hatte mir das Herz gebrochen ihn dort abzugeben...aber ging nicht anders....nun gut das ist nicht das Thema hier.

Auf jedenfall ist es so das dort den Kindern geholfen wird und auch die Eltern so richtig "auseinander" genommen werden.
Ich kann nur sagen ....man bekommt dort wirklich HILFE!!
Habe da vieles mitbekommen und einige "schwer erziehbare"Kinder kennengelernt.
Dieser Schritt ist bestimmt besser als ein Kinderheim.

Mein Sohn das Nesthäckchen ist auch nicht einfach.Bin auch oft verzweifelt aber schlagen ....ganz klar der falsche weg
Würde ich niemals tun.

Traurig
Ich bin Mitte Dreißig und habe mein halbes Leben damit verbracht die Tatsache, dass meine Erzeuger mich mit 10Jahren in ein Internat abgeschoben haben, zu verarbeiten.

Die meisten Menschen machen sich mehr Gedanken bevor sie sich einen Hund zulegen, als sie es beim Kinderkriegen tun.

Wer nicht bereit ist sich mit seinem eigenen Kind 20Jahre ernsthaft zu beschäftigen und stattdessen den Sinn des Lebens im konsumieren findet, muss jedes Verständnis der Mitmenschen verlieren.

Sie haben meine vollste Verachtung.. gratuliere!

PS. es ist erfreulich, dass Internate langsam abgeschafft werden. Es darf einfach keine Möglichkeit geben, sich seiner Verantwortung auf diese Weise zu entziehen.

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6. März 2011 um 21:43

Gut so!
Ich denke, dass es eine gute Entscheidung war. Und Kinder sind nicht einfach schwierig, sie werden auch so gemacht.
Ich kann kaum glauben, dass Dein Artikel echt ist. Lasst Euch dort helfen GEMEINSAM einen Weg zu finden. Es ist kein Verbrechen, sein Kind in ein Heim zu geben, besser als es zu schlagen.

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24. Juni 2011 um 10:46
In Antwort auf gaynor_12472079

ALSO....
wenn ich deinen Beitrag so lese, wird klar das du total mit der Situation überfordert bist. Aber sein Kind gleich in ein Heim abzuschieben..., muß das wirklich sein?
Es gibt vom Jugendamt so viele Hilfen, vielleicht hätte man da erst mal ansetzten sollen.
Auch ich habe zwei Kinder, Pflegekinder,davon ein Heimkind, (Mädchen 11 Jahre) und einen Jungen (8 Jarhe alt)
Das Mädchen hat ein ausgeprägtes ADS und wird mit Medikamenten behandelt, der Junge hat FAS(alskoholsyndrom bedingt durch die Alkoholabhänikeit der Mutter)Das ist absolut kein Honigschlecken,aber diese Kinder haben eine Chance verdient.Und ich liebe sie als wären sie meine eigenen( zur Info, ich habe keine leibl. Kinder)
Was meinst du wohl , wie hat sich das Mädchen'(hört sich etwas unpersönlich an, aber ich will keinen Namen nennen)
wohl gefühlt als es ins Heim kam?
Sie war damals zwar erst vier, aber es war absolut schrecklich für sie. Ich muß allerdings dazu sagen, das sie stark entwicklungsverzögert war.Kaum laufen und sprechen konnte und überhaupt keine liebe erfahren hat,eher das gegenteil.
Überleg doch mal warum dein Sohn so ist wie er ist???
Und wenn ich schon höre das du ihn mit 9 Jahren schon abgeben wolltest??BOOH!!!
Es gibt Familienhilfen etc.
Ich denke das euer Sohn für sein Verhalten am wenigsten kann, dazu habt ihr euren Teil beigetragen.
Wird er wegen seinem ADS behandelt??
Was für Thrapien macht ihr im Moment?
Bevor nicht alles ausgeschöpft ist gibt man sein Kind nicht einfach in ein Heim.
Weißt du eigentlich wie es in so einem Heim zu geht?
Wenn du willst, das dein Kind nicht noch weiter "abrutscht", dann biete ihm ein gutes Zuhause.
Und was hast du gegen die Hauptschule?
Du aktzeptierst deinen Jungen nicht so wie er ist!!!!!
Was meinst du wie er sich fühlt wenn er weiß das er auf der ganzen linie versagt hat. Wenn er ADS hat, ist es so das er manches wohl will, aber nicht kann.Hast du dich darüber mal informiert???
Oh ich könnt echt hoch gehen.
ICH HOFFE DAS DU DICH DAZU NOCH MAL HIER ÄUSSERST!!!
Ich kann nur sagen ARMER JUNGE!!!

JA
Sorry aber in welchem Jugendamtparadies wohnst du? Das Jugendamt interessiert sich einen Sch.. wenn es Probleme gibt. Wir haben seit 3 Jahren den 7-jährigen Sohn meines Freundes bei uns. Die Mutter ist psychisch krank und das Sorgerecht wurde ihr vor ca. 1 Jahr entzogen. Wir haben immer darum gebeten entsprechende Kinderpsychologen genannt zu bekommen, die mit ihm an dieser Situation arbeiten können. Uns wurde dann das Kinderzentrum genannt dort könne er stationär 6 Monate bleiben. Tolle Idee erst ist die Mama weg und dann noch der Vater. Jedes Problem wurde vom JA ignoriert. Jede Anfrage mit garkeiner bzw. dämlichen Lösungsansätzen bearbeitet. Er hat mittlerweile einen Psychologen von dem wir allerdings noch nicht 100 % überzeugt sind, da auch er seine stunden abhält und das wars dann auch. Jede Frage wie wir das Sozialverhalten des total verkorksten Kindes verbessern könnten wird gekonnt umgangen. Ich als sog. Stiefmutter bin mit diesem Kind auch oft überfordert und suche nach Lösungen bei Freunden, Familiengesprächen aber für manche Kinder braucht man auch mehr Zeit als wir es haben. Wenn man Vollzeit arbeitet mit Nebenjob kann man wohl kaum die notwendigen Grundlagen schaffen und dem JA ist das wie gesagt Sch.. egel. Außerdem kann man die negativen Einflüsse von außen gleich gar nicht kontrollieren.
Ich weiß zumindest warum das Kind sehr schwierig ist aber dass man sich mal so hilflos fühlt und ein Kind abgeben will, ist kein flüchtiger Gedanke der dann sofort in die Tat umgesetzt wird. Wenn du gar keine Freude im Zusammenleben mit dem Kind hast (dann hat es das Kind auch nicht) sehe ich es als einen urmenschlichen Selbsterhaltungstrieb sich dazu zu entscheiden. Gerade Kinder die von der Mutter abgelehnt werden haben kein Urvertrauen und werden zwangsläufig zu Menschen ohne Fähigkeit der Emphatie. Bei Erwachsenen nennen wir das Arschlöcher. Und es kostet unendlich Kraft so einem vom Schicksal gebranntmarkten Menschen zu einem vernünftigen Teil der Gesellschaft zu erziehen. Besonders die übrigen Elternteile/Stiefeltern etc. sollten hier vielmehr gestärkt werden um die Kraft auf-bringen zu können und nicht von anonymen Besserwissern auf Ihr Versagen reduziert werden. Das ist ein Versagen der Gesellschaft, die dumme moralische Vorstellungen vorspielt, die sie selbst nie in der Praxis umsetzt. Ich finde es sehr mutig so offen das Versagen zu veröffentli-chen und dies ist im Übrigen auch nur ein Hilfeschrei. Wir selber erleben täglich teilweise uner-trägliche Situationen, die normale Familien nie ertragen müssen. Ein Kind das so frustriert ist und fast ausschließlich mit Regelverstößen auf sich aufmerksam machen kann. Ein Kind das als es zu uns kam, seinen Kopf gegen die Wand schlug wenn es sich nicht verstanden gefühlt hat. Das sind Bilder die niemand einfach schluckt und selbst wenn man mal ein Erfolg erzielt, weiß man dass diese Probleme für immer in irgendeiner Form wiederkehren. Gerade heutzutage, haben Erwachsene so viele Pflichten, dass jede zusätzliche Verantwortung noch mühseliger wird, erwarten Fremde das wir ja zivilisierter geworden sind und deshalb ist schlagen, schreien nicht mehr haltbar. Lächerlich !!! Solange die Gesellschaft keine neue Grundlage in Bewegung setzt wird es weiterhin Kinder geben, die geschlagen werden, weiterhin Kinder geben die andere totschlagen und nichts verbessert sich für niemanden. Das Schläge keine Lösung sind ist offenkundig, das es aber generell zunimmt will keiner hören. Abschließend bleibt nur zu sagen verlasst Euch auf niemanden!

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12. Januar 2012 um 18:32

Kind ins Heim geben
Hallo,
also wenn ich sowas lese da kommt mir der Kaffee hoch, also wenn meine Mutter so über mich schreiben würde und so eine negative Meinung von mir hätte und mich auch noch schlagen würde also ich denke über die Reaktion deines Sohnes darfst du dich nicht wundern.Du hast doch keine Ahnung wie das im Heim ist

LG
TE

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12. Januar 2012 um 23:22

Lukas
Meine Tochter hat auch ADHS. Ich habe das Ritalin erst abgeleht, weil es starke Nebenwirkungen hat.Warst Du mal bei einen Psychologen? Viele schrecken davor zurück, aber ich habe es auch bei meiner Tochter gemacht. ADHS Kinder sind meistens überdurchschnittlich interlligent. Euer Sohn merkt, dass ihr einknickt und nutzt es aus. Es müssen die Regeln knallhart durchgesetzt werden. Es ist hart, ich weiß. Vielleicht solltet Ihr es auch mit Ritalin versuchen, kann sein , das er mit dem Medikament klar kommt. Gehe mal ins Internet und google Dir mal ADHS, da findest Du bestimmt auch hilfreiche Tipps. Viel Glück dabei

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22. Januar 2013 um 9:08
In Antwort auf lexia_11912987

Da bin ich wieder
Hallo zusammen,

einig Kommentare sind zwar heftig, aber ich habe dafür Verständnis. Leider kann sich niemand in die Lage eines anderen versetzten. Jetzt sag ich Euch, wie es weiterging. Ich musste meinen Sohn nach 3Tagen wieder abholen, da er anders wie andere Kinder wieder nach Hause wollte. Auch fiel er wegen seiner guten manieren und guten Sprachgebrauchs positiv auf. Er hat sich in der Einrichtung aus Streitigkeiten rausgehalten und hatte gleich alle (zum Teil sind da heftige Fälle bei) angefreundet. Nun, so kenne ich ihn auch, dass ist eine Seite von ihm. Bevor ich ihn dorthin gegeben habe, hat er auch zu uns gesagt, dass er sich absichtlich verstellen wird. Ich musste mich also vor drei Fachleuten rechtfertige und ihn wieder mitnehmen. Die Heimplätze wären teuer und für andere Fälle gedacht. Mir wurde wieder (wir haben übrigens schon 1,5Jahre eine Familienhilfe vom Jugendamt hinter uns. 1x pro Woche kam ein Sozialpädagoge zum Kaffetrinken vorbei und meinte ich müsste mich ändern. Kinder seien nicht zu ändern, das wäre eine Tatsache. Und bei meinen Sohn hat er viele positive Seiten gesehen. Der kann sich eben super verstellen, aber über längere Zeit, wie z.B. in der Schule sieht man auch seine andere Seite. Er lügt (den ganzen Tag), tut nichts im Unterricht, hält die Klasse auf und zieht sie mit runter. Er lässt sich leicht provozieren und haut dann gut zurück. Wiederum ist er sehr couragiert, hilft schwächeren und ist sehr mitfühlend.
Nun, die Zeit in der Einrichtung hat in für 2Tage geläutert. Jetzt ist er wieder wie vorher. Mein Sohn wiedersetzt sich allem, ärgert und hat dann seinen kleinen Bruder. Und das Lügen ist das allerschlimmste, er lügt für alles. Wir können im absolut nichts glauben, auch wenn wir ihn bei einer Sache ertappt haben lügt er noch. Schrecklich!! Wir sind selber sehr ehrlich.
Gestern war er ohne Erlaubnis den ganzen Tag weg, dann kam er und wollte nur etwas holen, was er angeblich vergessen hatte und wir wurden promt wieder reingelegt. Ich bin nach 2Stunden ihn suchen gegangen und habe ihn nach Hause gebracht. Die Konsequenz, dass er jetzt auf sein Zimmer soll, hat er nach mehrfacher Aufforderung nicht eingehalten. Es geht jeden Tag so bei uns, dass wir Kleinigkeiten von ihm verlangen und er macht es nicht. Ich habe heute beim Jugendamt angerufen und gesagt, dass ich nicht weiter kann. Wir haben die Nummer der Psychatrie bekommen. Dort habe ich das Ganze Problem geschildert und die finden die Vorfälle schlimm und werden trotz langer Wartezeiten einen Platz für ca. 3Monate freihalten. In den drei Monaten kann er sich dann nicht verstellen und ich hoffe, wir werden dann wissen, wo sein Problem ist.

Späte Antwort an lieschenmüller
Hallo,
falls du hier noch einmal rein schaust, ich habe deinen Beitrag heute erst gelesen aber ich kann dich sowas von verstehen. Habe die gleichen Probleme mit meinem Stiefsohn. Allerdings gehauen habe ich ihn noch nie. Aber war manchmal kurz davor. Keiner außer die betroffenen können verstehen wie es ist tagtäglich mit einem ADS Kind zu leben. Habe zwei Stiefkinder eins ADS das andere ADHS. Lange Geschichte. Ich hoffe ihr habt es inzwischen geschafft oder sonst du bist daran zerbrochen. Ich drücke dir unbekannter Weise die Daumen.

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4. Februar 2013 um 19:27

Mein Kind macht mich auch wahnsinnig
Hallo,
habe Dein Beitrag gelesen und kann Dich sehr wohl gut verstehen. Mein Sohn ist 8 Jahre alt und verhält sich ganz genau wie Deiner. Ich habe mich vor 2Monaten von meinem Mann getrennt, nachdem er mal wieder sein Recht mit Fäusten und sexuellen Belästigungen einholen wollte. Diesmal war ich stark genug und hatte die Polizei eingeschalten um mich und meinen Sohn zu retten. Jetzt meint mein Sohn er kann die Rolle übernehmen und ist agressiv, ungehorsam, respektlos, verlogen und stiehlt sogar Geld bei meinen Geschwistern, Bekannten oder mir aus der Geldbörse. Die Lehrer haben Ihn auch nicht im Griff. Doch ich hatte jetzt solch ein Glück einen Menschen kennen gelernt zu haben die mich beratet und mir Kraft gibt, denn sie sieht diese Situation mal ganz anderes und weiß wie mit diesen Kindern umzugehen hat. Sie hat mir übrigens auch geraten mein Sohn erst mal ins Kinderheim zu tun, damit er erkennt was er alles Gute zu Hause hatte und erkennt das sein Verhalten das verursacht hat und außerdem bin ich selber gerade so schwach das ich nur das gefundene Fressen für Ihn bin und ich dann nur mal völlig durchdrehe. Sie meint nur so hab ich noch eine Chance das mein Sohn und ich eine gute Beziehung später haben.(in 1 -2 Jahren.) Ich wünsche Dir alles Gute mit Deinem Sohn und wenn Du nicht zu recht kommst, dann kannst Du Dir mal die Hompage von dieser Frau ansehen. www.danamaria.de

Lg

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5. Februar 2013 um 9:49

Kind ins Heim geben
Na super nun hast du also eine Frau gefunden die dich auch noch darin bestärkt deinen Sohn abzuschieben den nix Anderes ist es meinst du dein Verhätniss zu ihm wird nach einem Aufenthalt im Heim besser wie naiv muss Frau den sein um sowas zu glauben du solltest dir mal überlegen warum dein Sohn so ist wie er ist das mit der Gewalt hat er doch offensichtlich nicht anders gelernt und das mit dem stehlen bekommt man auch ohne Heim hin du solltest dir mal überlegen wie du ihm mehr Verständniss und Liebe geben kannst anstatt ihn ins Heim abzuschieben.

LG
tigerente3

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8. November 2013 um 6:43

"böse Kinder"
Das Thema ist ja schon sehr alt und die TE hat sich leider nicht mehr gemeldet. Entweder es war ein Fake oder eine Mutter, die mal Dampf ablassen musste.

Zu der Dame Dana Maria: ich hoffe, dass "meinleben5" selbst gesehen hat, was für ein Irrweg ihr da vorgegeben wurde! Fürchterlich!

Ich bin auch so ein "böses Kind" gewesen. Vieles von dem, was hier erzählt wurde, traf in meiner Kindheit und Jugend auf mich auch zu. Ich war"faul". Und es hat mich jedes mal verletzt, wenn meine Mutter mich so nannte. Ich habe nicht gelernt, nie Hausaufgaben gemacht, weil ich sie einfach vergessen habe. Ich habe meine Mutter irgendwann bedroht, weil sie mich regelmäßig verbal und körperlich verletzt hat. Sie hat das aus Hilflosigkeit getan. Ich auch. Mir wird heute noch von meinen Eltern und einem Bruder die gesamte Schuld an der Eskalation gegeben. Ich gebe sie mir mittlerweile glücklicherweise nicht mehr! Meine Eltern konfrontiere ich gelegentlich mit ihrem Versagen, aber sie hatten keine andere Wahl. Ich war zu aggressiv und, um mit meiner Mutter zu sprechen, böse. Kein Kind ist einfach so böse. Es wird so gemacht. Die Situation war so seit ich denken kann, eskalierte während der Trennung meiner Eltern/meiner Pubertät und besserte sich erst als ich mit 15 zu meinen Großeltern gegangen bin. Mit 17 bin ich 900km weg, um ein soziales Jahr zu machen. Durch die Trennung von meiner Mutter, wurde ich endlich wieder ein Mensch. Und komischerweise kennt mich niemand in meinem neuen Leben als aggressiv
Außer leider meiner Tochter. Die vor 15 Monaten als Schreikind zu Welt kam. Ich bin jetzt 26, aber mein inneres Kind ist noch 4 oder 12 und wird von seinen Eltern verletzt.

Bitte, bitte reflektiert euer eigenes Handeln! Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Ein Klapps geht überhaupt nicht, ebenso Beleidigungen. Ich hatte mir immer gewünscht Hilfe zu bekommen, aber es hat sehr lange gedauert. Das JA hilft wirklich gerne. Ebenso Ärzte, das Elterntelefon, ... Und wartet nicht, bis garnichts mehr geht! Bis man einen passenden Therapeuten findet kann es dauern.

LG Lucy

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30. November 2014 um 21:41

Was ist aus deinem Sohn geworden?
Das was Du hier geschrieben hast ist wirklich schlimm. Jedoch würde mich echt interessieren, was aus Deinem Jungen geworden ist . Würde mich über eine Antwort von Dir sehr freuen.

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18. April 2015 um 18:36

Späte Antwort
Ich weiss meine Antwort ist etwas verspätet wie ich am Datum der Beiträge erkennen konnte, aber ich muss meinen Senf jetzt auch noch dazugeben.
Ich war selber auch ein solches Kind. Ich verurteile dich nicht, dass du dein Kind in ein Heim gegeben hast. Manchmal denke ich, ich wäre meiner Mutter sehr dankbar gewesen, hätte sie den Schritt gewagt. Ich habe irgendwann angefangen zu glauben, was "die anderen", also Eltern, Verwandte etc., gesagt haben, dass ich eine schlechte Tochter bin, gewalttätig, aggressiv. Das ist ein Grund, warum ich in Zukunft keine Kinder will, nie wollte und vermutlich auch nie haben werde, weil ich keine Mutter werden will, die ihr Kind schlägt.
Ich habe meine Eltern geliebt und tue es immer noch, denn so sehr sie vielleicht in der Erziehung versagt haben, sie haben mir immer gezeigt, dass sie mich lieb haben. Trotzdem bin ich mehr als einmal gegen Wände und Türen geschubst und geschlagen worden, und ich bin froh, dass nie etwas schlimmeres passiert ist.
Ich verstehe deinen Sohn genauso wie dich.
Als Kind fühlt man sich nun mal hilflos, man will Aufmerksamkeit und zieht (gerade als ADHSler) nicht nur die positive auf sich.
Ich weiss auch selber wie es ist, sich alles "vorschreiben" lassen zu müssen. Dann und dann im Bett sein, dann und dann Zimmer aufräumen usw. Natürlich gehört das auch mit dazu. Ich persönlich habe es allerdings wie folgt erlebt:
Meine Mutter hat mir gesagt, ich soll mein Zimmer aufräumen. Ich hatte vielleicht vor es später zu machen oder habe es vergessen.
Negative Aufmerksamkeit.
Einige Zeit später, ich habe etwas gemacht, was nicht selbstverständlich für mich war, z.B. Mein Zimmer sorgfältig aufgeräumt, lange für den nächsten Algebratest gelernt, im Wohnzimmer aufgeräumt.
Es wurde nicht beachtet.
Das ist frustrierend.
Das schlägt irgendwann auf die Psyche.
Am Anfang habe ich mich geweigert zu glauben, dass ich aggressiv, faul, egoistisch und schlampig bin, aber irgendwann habe ich mich selbst so gesehen und meine Familie und mich selber dafür gehasst dass ich so geworden bin.
Bitte nimm dir Zeit für deinen Sohn, auch für seine positiven Seiten. Er ist nicht nur schlecht, denn wie schon gesagt wurde: kein Kind ist "einfach so" böse.
LG Elismotte

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19. April 2015 um 1:29

Also
Ich hab nur die erste Haelfte gelesen.. Bis zu den Punkt wo es hiess "wir haben ihn geschlagen (...) aber nie fest weil ich es nie wollte/konnte"
Dadurch kann sich sein komplettes Verhalten erklaeren lassen. (Das Mittelstarke/leichte ADS verstaerkt diesen psychischen Knacks noch)
Es ist egal wie feste man geschlagen wird als Kind, eines der schlimmsten Dinge ist es wenn die Eltern mit einen Gegenstamd schlagen.
Fuer das Kind sieht es so aus als wuerden Eltern auf einen losgehen und eindreschen, auch wenn es von der Position der Eltern gar nicht so schlimm aussieht.
Es tut einen Kind nicht nur koerperlich weh (egal ob blaue Flecke oder nicht)
es tut am meisten psychisch weh. Wie soll denn Lukas ruhig reagieren wenn etwas falsch laeuft wenn er es so von euch beigebracht bekommen hat?
Ich wurde selber als Kind geschlagen, auch mit allen moeglichen gegebenstaenden (Pfannen, Kochloeffel, Kuscheltiere...)
Egal was es war ob es nun hart war oder nicht es war beides verdammt schmerzhaft auf der psychischen Ebene, bei mir kam es so weit das ich 4 Jahre lang 1-3 std jeden Tag geschrien habe.
Auch wenn du es gut gemeint hast mit Lukas (ich glaube auch das du ihn Liebst sonst wuerde es dich nicht so belasten)
aber ueberleg mal was ihr vllt ihn "angetan" habt worueber ihr vllt nicht nachgedacht habt. Als Kind nimmt man solche Situationen komplett anders war als als Eltern.
Ich hoffe ich konnte helfen und es tut mir leid fuer die tipp-, Rechtschreib und Gramatikfehler (:
Viel Glueck

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19. März 2016 um 3:45

Huhu
Hort sich schon krass an wenn man sowas nach all den Jahren liest. Also entweder bist du es oder auch nicht, denn hier habe ich vorhin noch jemanden "gesehen" der dir zugestimmt und eine fast identische Geschichte abgeliefert hat. Gruß

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19. März 2016 um 3:49
In Antwort auf lindy_12758112

Mein Kind macht mich auch wahnsinnig
Hallo,
habe Dein Beitrag gelesen und kann Dich sehr wohl gut verstehen. Mein Sohn ist 8 Jahre alt und verhält sich ganz genau wie Deiner. Ich habe mich vor 2Monaten von meinem Mann getrennt, nachdem er mal wieder sein Recht mit Fäusten und sexuellen Belästigungen einholen wollte. Diesmal war ich stark genug und hatte die Polizei eingeschalten um mich und meinen Sohn zu retten. Jetzt meint mein Sohn er kann die Rolle übernehmen und ist agressiv, ungehorsam, respektlos, verlogen und stiehlt sogar Geld bei meinen Geschwistern, Bekannten oder mir aus der Geldbörse. Die Lehrer haben Ihn auch nicht im Griff. Doch ich hatte jetzt solch ein Glück einen Menschen kennen gelernt zu haben die mich beratet und mir Kraft gibt, denn sie sieht diese Situation mal ganz anderes und weiß wie mit diesen Kindern umzugehen hat. Sie hat mir übrigens auch geraten mein Sohn erst mal ins Kinderheim zu tun, damit er erkennt was er alles Gute zu Hause hatte und erkennt das sein Verhalten das verursacht hat und außerdem bin ich selber gerade so schwach das ich nur das gefundene Fressen für Ihn bin und ich dann nur mal völlig durchdrehe. Sie meint nur so hab ich noch eine Chance das mein Sohn und ich eine gute Beziehung später haben.(in 1 -2 Jahren.) Ich wünsche Dir alles Gute mit Deinem Sohn und wenn Du nicht zu recht kommst, dann kannst Du Dir mal die Hompage von dieser Frau ansehen. www.danamaria.de

Lg

Huhu
Hört sich ja echt krass an wenn man so etwas ein paar Jahre später liest. Entweder bist du es, oder der andere Account vom Anfang. Gruß

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9. Dezember 2016 um 10:15
In Antwort auf tonje_878542

Ich kann mir nicht voestellen
mein kind in eine heim zugeben,das ist doch vool scheisse.auch noch zur polizei zu gehen und zu einenr auffangstation bringen....oh je!
dein sohn ist doch nur so auffällig weil er probleme hat oder meinst du er macht das extra um dich zu ärgern????ganz bestimmt nicht.
na ja,der junge ist ENTSORGT,kannst du schön mit deinem mann deine neue freiheit geniessen.'

Ich muß dir sagen meine Ex hat es auch vor das Kind von 7 Jahren in ein Heim abzu schieben nur weil sie mit dem Kind nicht klar kommt , ich muß sagen ich bin der Sozial Vater ich ziehe die kleine seit dem 4 Mon auf , und seit 17 Mon hurt sie rum im ersten jahr hatte sie drei und seit sie wieder Arbeitet hat sie einen neuen

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14. Februar 2017 um 22:10

Ich bin auch der Meinung das jeder das recht hat selbst zu entscheiden.
diese klugen meinungen und verurteilungen sollte man lassen wenn man die menschen und umstände nicht kennt. aber lieber gebe ich ein kind ins heim oder in eine pflegefamilie bevor ich es töte. ich selbst habe drei kinder alleine groß gezogen und bin nebenbei noch vollzeit arbeiten gegangen um sie zu ernähren, ich weiss das es nicht immer einfach ist.
die kinder von heute sind eine ganz andere generation. es gibt viele von ihnen die keinen respekt haben. und viele eltern sind auch nicht anders. und wenn ich hier lese wie toll sie alle sind na super. ich habe schon viele ganz anders erlebt.

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15. Februar 2017 um 23:20
In Antwort auf lexia_11912987

Hallo,

ich habe nach längerer Tortur meinen 12jährigen Sohn ins Heim gegeben. Es ging nicht mehr. Ich bin immer noch fertig, weil ich diesen Schritt tatsächlich gegangen bin. Besser gesagt, er ist noch nicht in einem richtigen Heim, es werden noch Gespräche geführt. Am Sonntag habe ich ihn zur Polizeistation gebracht und die haben uns die Adresse von einer "Auffangstation" gegeben.

Die Überlegung war schon vor drei Jahren, ihn abzugeben. Mein Sohn hat auf nichts gehört, ich und mein Mann (Stiefvater) konnten uns nicht durchsetzen. Wir haben schon Psychologen etc. aufgesucht. Aber es geht nicht. Nennen wir meinen Sohn Lukas.
Regeln werden von Lukas grundsätzlich nicht eingehalten. Daher habe ich ihn auch gelegentlich gehauen. Mit der Hand oder einem Kunstsoffschwert und ähnlichem. Blaue Flecken hatte er davon meines Wissens nicht bekommen, da ich ihn nicht feste hauen konnte bzw. wollte. Natürlich hilft dies nicht, er ist mit seinen 12Jahren auch schon stark und haut richtig auf mich zurück. Zuletzt hat er mir auch angedroht mich umzubringen, es wäre sehr leicht. Ich habe auch Angst mit ihm allein zu bleiben, da sich die Situation immer wieder hochschaukeln kann.
Lukas hat mittelschweres bis schweres ADS (träumer Typ). Er ist total verträumt. Hinzu kommt, dass durch Beginn der Schule unser Verhältnis immer schlechter wurde. Obwohl er ein intelligenter Junge ist, ist er letztendlich auf der Hauptschule gelandet. Für mich ist die Hauptschule ein rotes Tuch. Ich habe mich selber aus bitterlichen Verhältnissen sehr hoch gearbeitet und kann es nicht fassen, dass Lukas der alles bekommt, sein Leben dermaßen verpfuscht. Er ist faul, schmutzig und rotzfresch. Obwohl er gute manieren hat und in der Schule ein lieber und couragierter Junge ist, der keine Ungerechtigkeit mag und hilfsbereit ist, mögen ihn die Lehrer nicht.
Er stößt immer wieder auf Antiphatie, weil er nichts gebacken bekommt. Immer der Letzte, keine Hausaufgaben. Die vorherige Schule (Realschule) hatte für jeden Schüler ein Hausaufgabenheft und jeder musste das führen. Die Hefte wurden von den Lehrern und Müttern wöchentlich durchgesehen und unterschrieben, dass alles zur Kenntnis genommen wurde. Dennoch hat es mit Lukas nicht geklappt und die Lehrer haben es aufgegeben. Er hat bereits innerhalb von einem halben Jahr geschafft jegliche Rekorde mit Einträgen (fehlende Hausaufgaben) zu brechen, die es je auf dieser Schule gab. Mit der Medizin ist es etwas besser geworden. Aber dennoch hat er keine Ordnung, alle seine Schulsachen sind trotz Kontrolle innerhalb von ein paar Tagen lose und durcheinander im Tornister oder zwischen irgendwelchen Bravo- Zeitschriften. Lernen tut er trotz mehrfacher Aufforderung nicht, oder meint, dass er genug getan hätte (nach 5Minuten). Er soll am Wochenende kein Fernsehen nach 22.30Uhr schauen und er macht es trotzdem. Immer wieder. Er soll auf seinem Zimmer nicht essen und er macht es immer wieder, ohne es zu verstecken - also ganz offen!! Er hat sein Zimmer jeden Freitag aufzuräumen, aber ich muss ihn immer dazu nötigen. Um 20.30Uhr hat er wochentags ins Bett zu gehen, aber immer wieder müssen wir ihn aufforden es jetzt zu tun und er ist dann erst um 21.30Uhr im Bett (wir fangen früh genug an, ihn aufzufordern sich bettfertig zu machen). Ihr seht, nichts hilft. Wir tuen wirklich alles für Lukas, aber nichts kommt von ihm!!! Ich weiß nicht weiter.

Gruß

L.M

Und was gab es fuer Konsequenzen, wenn er nicht gehoert hat?
Adsler brauchen mehr als andere Kinder Grenzen und Hilfe. Mit Medikation ist da nicht viel getan.
Habt ihr mal psychologische Unterstuetzung bekommen, als Eltern oder er als ADSLer? Er muss ja auch lernen, damit umzugehen, sich steuern lernen, die Potenziale des ADS-Seins ausschoepfen! Merken, was er alles gut kann! Es ist eine schwierige Gratwanderung zwischen Grenzen stecken und Foerderung.
Von der Schule kannst du nicht viel Hilfe erwarten, denn die sind auf NORMALSCHUELER eingestellt. Der ganze Unterrichtsablauf geht vom "neurotypischen" Hirn aus und ist fuer einen ADSler sehr schwer zu verkraften. Meist zeigen sie bessere Leistungen in anderen Schulmodellen (Montessori, Waldschule etc.) wo sie nicht in so ein Schema gezwaengt werden.
Dadurch, dass ihnen das alles schwerfaellt und sie auch im Umgang mit Leuten ziemlich ungeschickt und ruppig sein koennen, kriegen sie meist nur negatives feedback, welches dann noch zusaetzlich ihr Selbstvertrauen untergraebt und ein schlechtes Selbstbild hinterlaesst. Dort schliesst sich der Kreis.
Wenn Eltern sein schon nicht leicht ist - ist Eltern von Adsler noch schwerer. 
Such dir Hilfe - in manchen Staedten gibt es spezialisierte Zentren - kostenlos, aber such dir jemanden, der dich gezielt zu ADS beraten kann.

Ich vermute, dass dein Kind sich im Heim noch mehr verhaerten wird. Leider ist die Entlastung nur fuer Euch hilfreich, aber meist nicht fuer das Kind, das sich abgeschoben und als "Problemfall" sieht (siehe Selbstbild).

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15. Februar 2017 um 23:23
In Antwort auf lexia_11912987

Hallo,

ich habe nach längerer Tortur meinen 12jährigen Sohn ins Heim gegeben. Es ging nicht mehr. Ich bin immer noch fertig, weil ich diesen Schritt tatsächlich gegangen bin. Besser gesagt, er ist noch nicht in einem richtigen Heim, es werden noch Gespräche geführt. Am Sonntag habe ich ihn zur Polizeistation gebracht und die haben uns die Adresse von einer "Auffangstation" gegeben.

Die Überlegung war schon vor drei Jahren, ihn abzugeben. Mein Sohn hat auf nichts gehört, ich und mein Mann (Stiefvater) konnten uns nicht durchsetzen. Wir haben schon Psychologen etc. aufgesucht. Aber es geht nicht. Nennen wir meinen Sohn Lukas.
Regeln werden von Lukas grundsätzlich nicht eingehalten. Daher habe ich ihn auch gelegentlich gehauen. Mit der Hand oder einem Kunstsoffschwert und ähnlichem. Blaue Flecken hatte er davon meines Wissens nicht bekommen, da ich ihn nicht feste hauen konnte bzw. wollte. Natürlich hilft dies nicht, er ist mit seinen 12Jahren auch schon stark und haut richtig auf mich zurück. Zuletzt hat er mir auch angedroht mich umzubringen, es wäre sehr leicht. Ich habe auch Angst mit ihm allein zu bleiben, da sich die Situation immer wieder hochschaukeln kann.
Lukas hat mittelschweres bis schweres ADS (träumer Typ). Er ist total verträumt. Hinzu kommt, dass durch Beginn der Schule unser Verhältnis immer schlechter wurde. Obwohl er ein intelligenter Junge ist, ist er letztendlich auf der Hauptschule gelandet. Für mich ist die Hauptschule ein rotes Tuch. Ich habe mich selber aus bitterlichen Verhältnissen sehr hoch gearbeitet und kann es nicht fassen, dass Lukas der alles bekommt, sein Leben dermaßen verpfuscht. Er ist faul, schmutzig und rotzfresch. Obwohl er gute manieren hat und in der Schule ein lieber und couragierter Junge ist, der keine Ungerechtigkeit mag und hilfsbereit ist, mögen ihn die Lehrer nicht.
Er stößt immer wieder auf Antiphatie, weil er nichts gebacken bekommt. Immer der Letzte, keine Hausaufgaben. Die vorherige Schule (Realschule) hatte für jeden Schüler ein Hausaufgabenheft und jeder musste das führen. Die Hefte wurden von den Lehrern und Müttern wöchentlich durchgesehen und unterschrieben, dass alles zur Kenntnis genommen wurde. Dennoch hat es mit Lukas nicht geklappt und die Lehrer haben es aufgegeben. Er hat bereits innerhalb von einem halben Jahr geschafft jegliche Rekorde mit Einträgen (fehlende Hausaufgaben) zu brechen, die es je auf dieser Schule gab. Mit der Medizin ist es etwas besser geworden. Aber dennoch hat er keine Ordnung, alle seine Schulsachen sind trotz Kontrolle innerhalb von ein paar Tagen lose und durcheinander im Tornister oder zwischen irgendwelchen Bravo- Zeitschriften. Lernen tut er trotz mehrfacher Aufforderung nicht, oder meint, dass er genug getan hätte (nach 5Minuten). Er soll am Wochenende kein Fernsehen nach 22.30Uhr schauen und er macht es trotzdem. Immer wieder. Er soll auf seinem Zimmer nicht essen und er macht es immer wieder, ohne es zu verstecken - also ganz offen!! Er hat sein Zimmer jeden Freitag aufzuräumen, aber ich muss ihn immer dazu nötigen. Um 20.30Uhr hat er wochentags ins Bett zu gehen, aber immer wieder müssen wir ihn aufforden es jetzt zu tun und er ist dann erst um 21.30Uhr im Bett (wir fangen früh genug an, ihn aufzufordern sich bettfertig zu machen). Ihr seht, nichts hilft. Wir tuen wirklich alles für Lukas, aber nichts kommt von ihm!!! Ich weiß nicht weiter.

Gruß

L.M

Dass er alles vergisst, ist nicht SEINE SCHULD! ADS ist nicht nur einfach eine Diagnose. Deren Hirn funktioniert anders. Das kann man vielleicht damit vergleichen, wenn du dich als Normalmensch, ploetzlich in eine Blindenwelt versetzt siehst. Nirgendwo gibts Licht, aber alle erwarten, dass du ja nix umschmeisst und alles super hinkriegst.

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15. Februar 2017 um 23:38
In Antwort auf breann_12087266

...ich weiß wie es Dir geht!!!
Hallo LieschenMüller,

ich kann es Dir nachfühlen, was es für ein beschissenes Gefühl ist. Mein Mann hat sich jetzt auch entschieden seinen Sohn ins Heim zu geben.
Alles begann im Alter von 5 Jahren. Er war schon immer anstrengend und schwierig. Mein Mann wurde von seiner damaligen Frau verlassen und hat die Kinder (eins ist nicht mal von ihm) einfach bei ihm gelassen.
Mit 5 Jahren hat er bereits im Kindergarten geklaut, zwar nur Spielzeug, aber geklaut ist geklaut. Es ging dann weiter bei Klassenkameraden, Freunden zu Hause, beim Sport und auch bei uns, überwiegend Geld, aber keine Kleinbeträge, gleich mal 50 , aus unserer Hochzeitskiste hat er über 200 geklaut. Er hält sich auch absolut an keine Regeln, macht was er will und hat auf Schule "keinen Bock"! Es geht jetzt seit mehr als 8 JAhren. Jetzt ist rausgekommen, dass er im Laden auch klaut. Mein Mann hat ihn zudem noch gewart, dass falls nochmals irgendwelche Klaugeschichten auftreten, er entweder ins Heim oder zu seiner Mutter geht, die möchte ihn aber auch nicht, sie zieht es eher vor, das WE bei Ihrem Bruder weiter weg zu verbringen und sagt nicht ab für Ihren Sohn. Wir sind nervlich am Ende. Mein Mann hat seinen Sohn schon vor einer ganzen Weile aufgegeben. Wir haben immer auf ein Zeichen von ihm gewartet, das heißt ein einlenken. Er sollte einfach mal einlenken und einen Schritt auf uns zugehen. Er ist bisher nur bei uns geblieben, weil er bei uns im Ort seine Freunde hat. Seine Mutter wohnt im Nebenort, da könnte er seine Freunde nicht sehen. Er st wirklich anstrengend. Es ist so schlimm, dass wir alle Zimmer zuschließen müssen, da er alles mitnimmt, was nicht niet- und nagelfest ist. Wir haben auch schon einen Psychologen zu Rate gefragt, mit Behandlung, um Kleptomanie ausschließen zu können. Das Ergebnis war jedoch einfache Habsucht!!! Bei der Psychologin hat er aber sofort auf die Klaugeschichten geantwortet "...aber bei der Mama mach ich das nicht!". Aber bei uns!!!
ALso ich weiß wie das ist!!!
Mein Mann hat beim Jugendamt angerufen und um einen Heimplatz gebeten, man sagt nur, dass das nicht so einfach geht. Heute ist Donnerstag, nächste Woche Freitag könnte er hin! Wer weiß was in dem Zeitraum noch passiert. Wir haben auchnoch ein Kind, sie ist 8. Sie bekommt das alles mit! Schlimm!
Zum Thema dreckig. Ich weiß was Du meinst. Nicht nur unordentlich, sondern auch so vom ganzen Verhalten und der Körperhygiene dreckig. So ist er auch.
Du kannst im Forum ja mal Deine weiteren Erfahrungen kunttun!
LG Montelino1

Leider ist es das Schlimmste, wenn die Eltern das Handtuch werden. Ich verstehe wirklich eure Verzweiflung aber wenn ich sachen lese wie: wir haben gewartet, dass er auf uns zugeht - oder so aehnlich...entschldige, aber das kannst du von keinem Kind erwarten. IMMER ist da der Erwachsene in der Schuld noetige Schritte aufeinanderzu zugehen. 

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15. Februar 2017 um 23:41

hu - uralt der thread

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17. Februar 2017 um 18:47
In Antwort auf lexia_11912987

Hallo,

ich habe nach längerer Tortur meinen 12jährigen Sohn ins Heim gegeben. Es ging nicht mehr. Ich bin immer noch fertig, weil ich diesen Schritt tatsächlich gegangen bin. Besser gesagt, er ist noch nicht in einem richtigen Heim, es werden noch Gespräche geführt. Am Sonntag habe ich ihn zur Polizeistation gebracht und die haben uns die Adresse von einer "Auffangstation" gegeben.

Die Überlegung war schon vor drei Jahren, ihn abzugeben. Mein Sohn hat auf nichts gehört, ich und mein Mann (Stiefvater) konnten uns nicht durchsetzen. Wir haben schon Psychologen etc. aufgesucht. Aber es geht nicht. Nennen wir meinen Sohn Lukas.
Regeln werden von Lukas grundsätzlich nicht eingehalten. Daher habe ich ihn auch gelegentlich gehauen. Mit der Hand oder einem Kunstsoffschwert und ähnlichem. Blaue Flecken hatte er davon meines Wissens nicht bekommen, da ich ihn nicht feste hauen konnte bzw. wollte. Natürlich hilft dies nicht, er ist mit seinen 12Jahren auch schon stark und haut richtig auf mich zurück. Zuletzt hat er mir auch angedroht mich umzubringen, es wäre sehr leicht. Ich habe auch Angst mit ihm allein zu bleiben, da sich die Situation immer wieder hochschaukeln kann.
Lukas hat mittelschweres bis schweres ADS (träumer Typ). Er ist total verträumt. Hinzu kommt, dass durch Beginn der Schule unser Verhältnis immer schlechter wurde. Obwohl er ein intelligenter Junge ist, ist er letztendlich auf der Hauptschule gelandet. Für mich ist die Hauptschule ein rotes Tuch. Ich habe mich selber aus bitterlichen Verhältnissen sehr hoch gearbeitet und kann es nicht fassen, dass Lukas der alles bekommt, sein Leben dermaßen verpfuscht. Er ist faul, schmutzig und rotzfresch. Obwohl er gute manieren hat und in der Schule ein lieber und couragierter Junge ist, der keine Ungerechtigkeit mag und hilfsbereit ist, mögen ihn die Lehrer nicht.
Er stößt immer wieder auf Antiphatie, weil er nichts gebacken bekommt. Immer der Letzte, keine Hausaufgaben. Die vorherige Schule (Realschule) hatte für jeden Schüler ein Hausaufgabenheft und jeder musste das führen. Die Hefte wurden von den Lehrern und Müttern wöchentlich durchgesehen und unterschrieben, dass alles zur Kenntnis genommen wurde. Dennoch hat es mit Lukas nicht geklappt und die Lehrer haben es aufgegeben. Er hat bereits innerhalb von einem halben Jahr geschafft jegliche Rekorde mit Einträgen (fehlende Hausaufgaben) zu brechen, die es je auf dieser Schule gab. Mit der Medizin ist es etwas besser geworden. Aber dennoch hat er keine Ordnung, alle seine Schulsachen sind trotz Kontrolle innerhalb von ein paar Tagen lose und durcheinander im Tornister oder zwischen irgendwelchen Bravo- Zeitschriften. Lernen tut er trotz mehrfacher Aufforderung nicht, oder meint, dass er genug getan hätte (nach 5Minuten). Er soll am Wochenende kein Fernsehen nach 22.30Uhr schauen und er macht es trotzdem. Immer wieder. Er soll auf seinem Zimmer nicht essen und er macht es immer wieder, ohne es zu verstecken - also ganz offen!! Er hat sein Zimmer jeden Freitag aufzuräumen, aber ich muss ihn immer dazu nötigen. Um 20.30Uhr hat er wochentags ins Bett zu gehen, aber immer wieder müssen wir ihn aufforden es jetzt zu tun und er ist dann erst um 21.30Uhr im Bett (wir fangen früh genug an, ihn aufzufordern sich bettfertig zu machen). Ihr seht, nichts hilft. Wir tuen wirklich alles für Lukas, aber nichts kommt von ihm!!! Ich weiß nicht weiter.

Gruß

L.M

Ich habe zur ZEIT auch Sehr große Probleme Mit meiner Mutter........Ich bin auch erst 13 Jahre alt.Sie hat immer nur die Schule im Kopf sagt MIR nie dass ich etwas gut gemacht hab sondern nur was ich noch zu tun habe😢Ich habe ihr mal aus Wut gesagt ich möchte ins Heim und sie meinte :,, Ja dann such die Telefonnummer raus! " .......(ich bin auch ein Junge).Sie hat mich früher auch mal gehauen und mich immer angeschrien.Bei meiner großen Schwester war das genauso Sie ist immer 2 Jahre älter als Ich . Als ich noch in der 5.Klasse war, war noch alles okay aber als dann die 6. Kam wurde es immer schlimmer.Ich habe  (bin jetzt in der 8.Klasse und ab September in der 9.)seit 3 Jahren nicht mehr :,,Ich liebe dich oder Ich hab dich lieb " aus ihrem Mund gehört. Sie hat immer nur die Schule und meine Pflichten im Kopf.Sie diskutiert immer mit mir und schiebt mir dann immer  die Schuld in die Schuhe  (zb.vor meinem Vater). Ihr wäre es glaube ich egal würde ich in ein Heim gehen. Ich gehe aufs Gymnasium habe nicht soo gute Noten halt im 3er Bereich. Ich musste 1 mal zum Direktor Wegen einem Blöden Spruch aber das war nicht extra oder böse gemeint....! Ich habe nun auch eine Freundin sie ist in der 7.Klasse also 1 Jahr jünger als ich und sie ist die einzige mit der ich über alles reden kann.Ich habe letztens zufällig gehört wie meine Mutter mit der Schwester meines Vaters (meiner Tante) telefoniert hat und ich habe gehört wie sie meinte: ,,Ja und er bedroht mich immer ..Ich habe nix mehr zu sagen ihm ist alles egal und er scheißt darauf was ich sage!" Ich hätte so gerne eine NORMALE Kindheit gehabt ohne so eine Mutter und ich habe mir auch schonmal die Frage gestellt vllt iwas zu unternehmen dass ich nicht mehr da bin😢wenn ich nach Hause komme gibt es kein nettes HALLO nur : ,, Hast du wieder was dummes in der schule gemacht? Was hast du für Hausaufgaben?" Aber nie ein nettes Wort 😭Ich habe schon seit Jahren vor den Kontakt mit meinen Eltern komplett abzubrechen wenn ich erwachsen bin.Gerade höre ich wie sie mit jemandem Telefoniert und sie meint lachend : ,,Viktor will ins heim "und sie lacht dabei😠😢Ich muss wirklich sagen ich hasse keinen Menschen so sehr wie meine Mutter.Sie macht mich immer vor jedem schlecht (auch vor Verwandten s.o).Sie erzählt meinem Opa (welchem ich sehr sehr nahe stehe)immer wie schlecht ich mich verhalten und wir blöd ich wäre😢Ich lerne und bemühe mich nur für meinen Opa er ist der einzige halt in meinem Leben (mit meiner Freundin).Sie stellt mich immer bloß vor allen Leuten und ich habe seit 3 Jahren kein nettes Wort oder ein :,,Han dich lieb"!Mehr aus ihren Mund gehört .
Ich Hasse diese Frau😢

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17. Februar 2017 um 18:55

Wirklich schade wie das ganze passieren konnte. Kann dir jedoch den Rat geben es nach ein wenig Zeit wieder zu versuchen. Schließlich ist es dein Sohn. 

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18. Februar 2017 um 8:18
In Antwort auf stullliie

Ich habe zur ZEIT auch Sehr große Probleme Mit meiner Mutter........Ich bin auch erst 13 Jahre alt.Sie hat immer nur die Schule im Kopf sagt MIR nie dass ich etwas gut gemacht hab sondern nur was ich noch zu tun habe😢Ich habe ihr mal aus Wut gesagt ich möchte ins Heim und sie meinte :,, Ja dann such die Telefonnummer raus! " .......(ich bin auch ein Junge).Sie hat mich früher auch mal gehauen und mich immer angeschrien.Bei meiner großen Schwester war das genauso Sie ist immer 2 Jahre älter als Ich . Als ich noch in der 5.Klasse war, war noch alles okay aber als dann die 6. Kam wurde es immer schlimmer.Ich habe  (bin jetzt in der 8.Klasse und ab September in der 9.)seit 3 Jahren nicht mehr :,,Ich liebe dich oder Ich hab dich lieb " aus ihrem Mund gehört. Sie hat immer nur die Schule und meine Pflichten im Kopf.Sie diskutiert immer mit mir und schiebt mir dann immer  die Schuld in die Schuhe  (zb.vor meinem Vater). Ihr wäre es glaube ich egal würde ich in ein Heim gehen. Ich gehe aufs Gymnasium habe nicht soo gute Noten halt im 3er Bereich. Ich musste 1 mal zum Direktor Wegen einem Blöden Spruch aber das war nicht extra oder böse gemeint....! Ich habe nun auch eine Freundin sie ist in der 7.Klasse also 1 Jahr jünger als ich und sie ist die einzige mit der ich über alles reden kann.Ich habe letztens zufällig gehört wie meine Mutter mit der Schwester meines Vaters (meiner Tante) telefoniert hat und ich habe gehört wie sie meinte: ,,Ja und er bedroht mich immer ..Ich habe nix mehr zu sagen ihm ist alles egal und er scheißt darauf was ich sage!" Ich hätte so gerne eine NORMALE Kindheit gehabt ohne so eine Mutter und ich habe mir auch schonmal die Frage gestellt vllt iwas zu unternehmen dass ich nicht mehr da bin😢wenn ich nach Hause komme gibt es kein nettes HALLO nur : ,, Hast du wieder was dummes in der schule gemacht? Was hast du für Hausaufgaben?" Aber nie ein nettes Wort 😭Ich habe schon seit Jahren vor den Kontakt mit meinen Eltern komplett abzubrechen wenn ich erwachsen bin.Gerade höre ich wie sie mit jemandem Telefoniert und sie meint lachend : ,,Viktor will ins heim "und sie lacht dabei😠😢Ich muss wirklich sagen ich hasse keinen Menschen so sehr wie meine Mutter.Sie macht mich immer vor jedem schlecht (auch vor Verwandten s.o).Sie erzählt meinem Opa (welchem ich sehr sehr nahe stehe)immer wie schlecht ich mich verhalten und wir blöd ich wäre😢Ich lerne und bemühe mich nur für meinen Opa er ist der einzige halt in meinem Leben (mit meiner Freundin).Sie stellt mich immer bloß vor allen Leuten und ich habe seit 3 Jahren kein nettes Wort oder ein :,,Han dich lieb"!Mehr aus ihren Mund gehört .
Ich Hasse diese Frau😢

Puuuuuh 
Hast du die Möglichkeit eine zeitlang bei deinem Opa zu leben ?
In der Zeit könntest du mit deiner Mama oder der gesamten Familie eine Beratungsstelle aufsuchen. Mit etwas Abstand kann man oft besser reden. 
Deine Mutter wird dir nicht absichtlich wehtun. Sie ist ungeschickt und hilflos. Sie möchte nicht die Verantwortung übernehmen für das was zwischen euch grade so schief läuft. Also erklärt sie deinem Umfeld wie schwierig du angeblich bist. Wenn du in der Schule Probleme machst, lieferst du ihr natürlich Erklärungen. ........ in ihren Augen spricht sie das frei. Dabei geht es hier gar nicht um Schuld sondern um eine Mutter-Kind-Beziehung, die in der Regel seeeeehr eng ist. Dass ihr Zoff habt und nicht immer einig seid, gehört in deine Entwicklung,  dass du mal zum Direktor musstest, würde ich nicht überbewerten. Aber dass du so gar nicht mit deiner Mutter reden kannst und dich ungeliebt fühlst,  zeigt dass ihr professionelle Hilfe braucht. Erst recht wenn du dich fragst, ob es besser wäre, weg zu sein. 'Weg' zu sein ist keine Lösung. Aber bei Opa Abstand und Ruhe zu finden kann ein neuer Anfang für dich und deine Familie sein...........wenn ihr euch Unterstützung sucht. Das kann auch das Jugendamt sein, die kennen weitere Anlaufadressen und können dir helfen, deine Eltern zu überzeugen, erstmal zu Opa zu dürfen. Alles Gute

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18. Februar 2017 um 12:28

Ihr werdet sicher auch das Jugendamt einschalten müssen und evtl. musst du auch alleine hingehen. Dennoch würde ich deiner Mutter die Gelegenheit geben, gemeinsam mit dir zu gehen. Wenn sie dazu nicht bereit ist, bleibt dir nur selbst hinzugehen. Ich glaube aber dass deine Mutter sich eher auf Vorschläge einlassen kann, wenn sie diesen Schritt mit dir geht und sie nicht übergangen wird. Es wäre schön wenn ihr aufeinander zugeht, wenn sie sich übergangen fühlt,  wird euer Zerwürfnis noch größer. 
Ich weiss das ist schwierig aber du liest dich mit deinen 13 Jahren schon sehr vernünftig und clever. Eigentlich  müsste deine Mutter die Initiative ergreifen. ....tut sie aber nicht. Offensichtlich bist du da fitter. Wünsche dir viel Erfolg und würde gerne erfahren, wie es für dich weitergeht.

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5. März 2017 um 0:49

Hallo
ich habe mir echt alles durchgelesen ok kinder schlagen geht garnicht da habt ihr alle recht aber mal ganz erlich Ich würde gerne von euch hören wie ihr mit den jungen umgegangen wärt?
Kommt jetzt nicht mit Reden das nutzt überhaubt nichts.
Wir sind eine Familie im mittelstand Mutter zu hause ich am arbeiten mein Sohn 8 Jahre hat ADS und beklaut seine schulkamaraden auch wenn er mal zu denen nach hause eingeladen wird steckt er sich die taschen voll er bekommt zu hause jeden erdenklichen wunsch erfüllt aber natürlich nicht Spielzeug stat liebe sondern bei uns ist jeden tag wenn ich von meiner schicht komme erst mal eine stunde intensives kuscheln angesagt dann essen wir und am WE wird gemeinsam gespielt.
Jedoch ist es so das mein sohn nicht nur seine kamerraden bestielt sondern auch mich und meine Frau hat er schon geld aus der börse gestohlen auch nimmt er sich einfach sachen von seiner schwester und macht sie kaput meine kinder bekommen 20€ taschen geld ich denke für einen 8 Jährigen absolut ok und auch ausreichend.
Wist ihr wie man sich fühlt wenn man oft zur schule zitiert wird und dort einem vorgehalten wird das der junge gestohlen hat?
Sagt mir doch mal wie würdet ihr die erziehung aufbauen?
Man kann mit dem Jungen darüber reden er weint dann herzzereissend und beteuert er macht es nie wieder aber es vergeht eine woche und schon wieder ruft die schule oder eine mutter eines mitschülers an ich schlage meine kinder nicht.
Darum würde ich gerne von den Übermüttern hier in der runde wissen was soll ich machen wie würdet ihr weiter vor gehen.
Beim Psychologen waren wir im übrigen auch schon und mein sohn wurde negativ auf kleptomanie getestet.
Also Bitte Sagt mir was ich machen soll.
LG

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