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Kind in eine pflegefamilie geben

26. Februar 2006 um 13:01

ich (25) bin seit 3 jahren verheiratet, und leider ist unsere ehe jetzt schon am ende. wir streiten ständig, und ich liebe ihn auch überhaupt nicht mehr. wir haben 2 kinder (7 und 1 jahre). die ältere ist jedoch nicht von meinem jetzigen mann. sie leidet sehr darunter wenn wir immer streiten. sie erzählt ständig alle details ihrer lehrerin in der schule, und sagt wie schlecht es ihr ginge(psychisch). ich musste dann zu einem gespräch in die schule kommen, und die lehrerin erzählte mir, das sie sogar schon davon gesprochen hat, sich das leben zu nehmen. das hat mir sehr weh getan.

mein mann ist sehr verantwortungslos, er sitzt viel vor dem pc und kümmert sich fast nicht um die kinder. alle probleme lasten auf meinen schultern. er zeigt meiner tochter sehr deutlich, das er sie nicht wirklich mag. er redet nie was mit ihr, und wenn, dann nur negatives. er spielt nix mit ihr mit der ausrede sie wär immer schlimm und erst wenn sie sich ändern würde, würde er wieder was spielen. er denkt nicht, das ihr verhalten mit unserem einhergeht. er ist selbst wie ein kind.

ich bin hausfrau, und immer zuhause, und restlos überfordert mit den problemen und den kinder. es geht mir oft psychisch sehr schlecht und ich bin dann nicht im stande mich den kinder zuzuwenden. ich weiss, das das nicht so weitergehen kann. ich kann mir aber auch nicht vorstellen mit den kindern ganz alleine zu sein, arbeiten zu gehen, den haushalt zu führen. ich bin für das alles viel zu schwach, es würde mir nicht gut gehen und dann den kinder auch nicht. ich habe mir auch schon überlegt, den kleinen bei meinem mann zu lassen, aber der ist so verantwortungslos, ich habe angst, das er nicht gut aufgehoben ist. darum denke ich jetzt darüber nach ihn in eine pflegefamilie zu geben. aber bin ich dann nicht eine rabenmutter. was werden alle leute sagen, wenn ich mein kind weggebe. ich tu es doch nur, damit der kleine es gut hat. mit beiden kindern würde ich finanziell und nervlich nicht fertig werden.

was denkt ihr darüber, habt ihr tipps für mich, oder ist jemand in einer ähnlichen situation.

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26. Februar 2006 um 15:54

Hallo
erst mal Gratulation, denn du hast den ersten Schritt in die richtige Richtung schon getan und erkannt, dass es so nicht weitergehen kann!
V.a. für deine ältere Tochter hört sich die Situation echt schlimm an und dass Du am Ende bist, ist auch verständlich.
Es ist bestimmt nicht verantwortungslos, zu erkennen, dass man überfordert ist und für sich und seine Kinder Hilfe zu suchen und die steht Dir auch zu.
mit einer Pflegefamilie, das ist natürlich ein großer Schritt, den Du Dir gut überlegen solltest, v.a. häte ich auch Angst, das Kind nicht wiederzubekommen, wenn es mir besser geht.
Ich finde auch, Du solltest Dich erst mal beraten lassen, bei Pro -Familia, Kinderschutzbund und Jugendamt, was es sonst für Möglichkeiten gibt, vl wäre dir mit einer Kita in der der Kleine tagsüber ist schon geholfen usw, da gibt es bestimmt einige Möglichkeiten. Was ist denn mit Deiner Familie, kann Dich da niemand unterstützen, Freunden?
Erkundige Dich auch, welche finanziellen Hilfen Dir zustehen und triff jetzt keine überstürzten Enscheidungen.
Vielleicht fühlst Du Dich ja , wenn du den Mann, der Dir ja offensichtlich jede Kraft raubt , erst mal los bist, ja dem ganzen schon viel bessr gewachsen! Du darfst es nicht so schwarz sehen, es gibt viele alleinerziehende Mütter, man kann es schafen. Stell Dir doch stattdessen vor wie schön Ihr 3 es Euch machen könnt!
Wen Du Dir natürlich sicher bist, steh Dir auch die Entscheidung zu, Dein Kind zumindest zeitweise in eien Pflegefamilie zu geben, aber es wäre siche rauch hart für ihn, von daher prüf doch vorher alle Alternativen!

Alles Gute für Euch
VG
Sonja






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27. Februar 2006 um 10:47

Hilfe!
Hol Dir Hilfe!
Es gibt Familienpflegerinnen (wenn ich die Bezeichnung richtig in Erinnerung habe). Sie kommen in die Familie und geben Unterstützung. Da wirst Du bestimmt Hilfe vom Jugendamt bekommen.
Mach vielleicht mal eine Mutter-Kind-Kur?!? Da hast du psychologische Gespräche. Außerdem hast Du mal 3 Wochen einen Tapetenwechsel und Entastung, damit Du Dir vielleicht über deine weitere Zukunft IN RUHE Gedanken machen kannst.

ÜBERSTÜRTZ BLOSS NICHTS!!!! DU WIRST DICH SONST HINTERHER ÄRGERN!!!!

Glaubst Du, dass es Dir psychisch tasächlich besser geht, wenn Du Dein Kind weggibst??? das kann ich mir nicht vorstellen!

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27. Februar 2006 um 10:55

Ändere Dein Leben!!!
Als allererstes.....schmeiß deinen jetzigen Mann raus! Zweitens gibst du bitte dein Kind nicht in ein Heim, denn das Kind kann nichts dafür das sich der Mann den du dir ausgesucht hast nicht mit deinem Kind zurechtkommt, ich finde es sogar echt wirklich schlimm und egoistisch, dass du diesem Mann zuliebe dein eigenes Kind weggeben würdest, aber daran sieht man den dritten Punkt, du bist deinem Mann hörig denn du liebst ihn nicht mehr hast du geschrieben aber aus Angst und Feigheit würdest du eher dein eigenes Kind in eine Pflegefamilie geben als dich von dem Mann (der dir absolut keine Hilfe ist) zu trennen? Suche bei deinem Hausarzt Hilfe und schildere ihm Deine Ängste und Belange, denn so kann es nicht weitergehen und er wird Dir sicher weiterhelfen und Dich beraten. Du mußt alleine für Dich und Deine Kinder (die immer vorrangig sein sollten) Dein Leben wieder in den Griff bekommen, sonst geht es Dir bald wie mir vor 4 Jahren. Ich war auch verheiratet (der Gesellschsft wegen weil Schwanger) und sehr unglücklich damit, hatte innerhalb von 22 Monaten 2 Kinder von ihm bekommen und er war auch keine Hilfe und Unterstützung, alles war wichtiger, Compuuter, auf Tour gehen und sowas, dann ging er mir auch noch 2 mal fremd aber ich hatte einfach den Mut nicht mich zu trennen und zwar aus den gleichen Gründen die Du hier benennst.....irgendwann bin ich zusammengebrochen und wollte mir das Leben nehmen, hat auch fast geklappt....fast....ich kam in eine geschlossene Psychatrie und dort wurde mir klargemacht das ich den Mann garnicht liebe und er mir nichts als Ärger macht und ich mein Leben neu sortieren müsse, ohne Rücksicht auf andere Menschen.....das tat ich auch und heute bin stolz auf mich und auf meine Kinder. Mein Leben ist jetzt zwar nicht leichter aber auf jeden Fall viel besser und mit Psychologischem Beistand sehr gut zu bewältigen. Die Kinder sollten nie die Leidtragenden in einer Beziehung sein und stets an höchster Stelle stehen, noch vor sich selber (bin ich der Meinug)!!! Mittlerweile bin ich wieder in einer festen Beziehung und habe auch einen Sohn mit demselbigen und er akzeptiert meine beiden anderen Kinder voll und ganz und hilft mir in allem was anliegt......glaube mir, wäre dies nicht so würde ich mich immer wieder einzig und alleine "FÜR MEINE KINDER" entscheiden, denn kein Mann ist es Wert seine Kinder abzugeben oder diese für den Mann zu vernachlässigen, niemals, dass sollte eine Priorität einer Frau sein, wir leben schließlich nicht mehr im Mittelalter! Ich wünsche Dir viel Kraft und alles erdenklich Gute für Deine Zukunft!
Auch wenn mein Beitrag "HART" geschrieben ist, denke einfach mal ein paar Jahre weiter......der jetzige Mann ist vielleicht nicht mehr da und du bekommst das Kind nie mehr wieder......dann würdest du dich wirklich fragen wieso du das damals getan hast und ich glaube kaum das Du Dir dann selbst noch in die Augen sehen könntest.....handel Deinen Kindern zuliebe vernünftig!
LG Celtabmel

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27. Februar 2006 um 12:49
In Antwort auf irhne_12678085

Ändere Dein Leben!!!
Als allererstes.....schmeiß deinen jetzigen Mann raus! Zweitens gibst du bitte dein Kind nicht in ein Heim, denn das Kind kann nichts dafür das sich der Mann den du dir ausgesucht hast nicht mit deinem Kind zurechtkommt, ich finde es sogar echt wirklich schlimm und egoistisch, dass du diesem Mann zuliebe dein eigenes Kind weggeben würdest, aber daran sieht man den dritten Punkt, du bist deinem Mann hörig denn du liebst ihn nicht mehr hast du geschrieben aber aus Angst und Feigheit würdest du eher dein eigenes Kind in eine Pflegefamilie geben als dich von dem Mann (der dir absolut keine Hilfe ist) zu trennen? Suche bei deinem Hausarzt Hilfe und schildere ihm Deine Ängste und Belange, denn so kann es nicht weitergehen und er wird Dir sicher weiterhelfen und Dich beraten. Du mußt alleine für Dich und Deine Kinder (die immer vorrangig sein sollten) Dein Leben wieder in den Griff bekommen, sonst geht es Dir bald wie mir vor 4 Jahren. Ich war auch verheiratet (der Gesellschsft wegen weil Schwanger) und sehr unglücklich damit, hatte innerhalb von 22 Monaten 2 Kinder von ihm bekommen und er war auch keine Hilfe und Unterstützung, alles war wichtiger, Compuuter, auf Tour gehen und sowas, dann ging er mir auch noch 2 mal fremd aber ich hatte einfach den Mut nicht mich zu trennen und zwar aus den gleichen Gründen die Du hier benennst.....irgendwann bin ich zusammengebrochen und wollte mir das Leben nehmen, hat auch fast geklappt....fast....ich kam in eine geschlossene Psychatrie und dort wurde mir klargemacht das ich den Mann garnicht liebe und er mir nichts als Ärger macht und ich mein Leben neu sortieren müsse, ohne Rücksicht auf andere Menschen.....das tat ich auch und heute bin stolz auf mich und auf meine Kinder. Mein Leben ist jetzt zwar nicht leichter aber auf jeden Fall viel besser und mit Psychologischem Beistand sehr gut zu bewältigen. Die Kinder sollten nie die Leidtragenden in einer Beziehung sein und stets an höchster Stelle stehen, noch vor sich selber (bin ich der Meinug)!!! Mittlerweile bin ich wieder in einer festen Beziehung und habe auch einen Sohn mit demselbigen und er akzeptiert meine beiden anderen Kinder voll und ganz und hilft mir in allem was anliegt......glaube mir, wäre dies nicht so würde ich mich immer wieder einzig und alleine "FÜR MEINE KINDER" entscheiden, denn kein Mann ist es Wert seine Kinder abzugeben oder diese für den Mann zu vernachlässigen, niemals, dass sollte eine Priorität einer Frau sein, wir leben schließlich nicht mehr im Mittelalter! Ich wünsche Dir viel Kraft und alles erdenklich Gute für Deine Zukunft!
Auch wenn mein Beitrag "HART" geschrieben ist, denke einfach mal ein paar Jahre weiter......der jetzige Mann ist vielleicht nicht mehr da und du bekommst das Kind nie mehr wieder......dann würdest du dich wirklich fragen wieso du das damals getan hast und ich glaube kaum das Du Dir dann selbst noch in die Augen sehen könntest.....handel Deinen Kindern zuliebe vernünftig!
LG Celtabmel

Da kann ich mich nur anschließen
hier kann ich mich nur anschließen,

ich denke das du deine Tochter liebst, da ist es am besten, wenn du deinen Mann rausschmeißt!

Ich bin ein alleinerziehender Vater und habe das damals auch mit meiner damaligen Freundin und Mutter von Saskia gemacht. Die Mutter von Saskia hatte ebenfalls gezeigt, dass sie sie nicht haben will und dadurch auch vernachlässigt.



Wag den schrit, es ist das beste für deine Kinder!

Ich hatte es damals auch gespürt, als meine Tochter nachts nicht trocken wurde, es hatte sie auch sehr mitgenommen!

aber dies nur am Rande


Alles Gute und liebe Grüße aus dem schönen Saarland


Michael

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27. Februar 2006 um 17:03

Vieles muß sich ändern!
Die Kinder weggeben ist keine gute Lösung für die Kids! Trenn dich von deinem Mann! Geh mit deinen Kindern zu einer Erziehungsberatungsstelle!
Ich habe das auch durchgemacht! Bei uns war es sogar so schlimm, daß meine Kinder gar nicht mehr bei mir sein wollten! Ich habe mich damals von meinem Freund getrennt, mit dem ich immerhin 3 Jahre zusammen war! Aber er zeigte meinen Kindern auch viel zu sehr, daß er sie nicht mochte und vorallem kam er mit dem Vater der Beiden überhaupt nicht klar!
Ich ging zur Erziehungsberatung und hielt dort mit meinen Kindern einige Sitzungen ab! So lächerlich mir dabei einiges vorkam, was ich im übertriebenem Maße einhalten mußte- jetzt bin ich glücklich und vorallem die Kinder! Mittlerweile habe ich einen Mann geheiratet, der ein guter Stiefvater für die Kinder ist! Das alles hat uns geholfen, auch ein gutes Zweckverhältnis zu dem Vater der Kinder aufzubauen. Und immer, wenn ich, mein Mann, oder mein Ex-Mann Probleme haben, greife ich auf die Erziehungsberatungsstelle zurück und hole mir Tipps.

Ich kann dir nur nochmal raten: Mach das! Und vorallem: Schmeiß ihn raus! Die Kinder werden es dir danken!

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2. Oktober 2012 um 14:58

Nur glückliche Eltern haben auch glückliche Kinder
Liebe Wassols, Dein Beitrag hat mich total berührt. Ich selbst bin Erzieherin und war viele Jahre Pflegemutti für Kinder, deren Familien es grad schwer haben. Nun arbeite ich als Tagesmutti und Kinder- und Jugendbeauftragte.

Manchmal ist es total schwer, Ordnung in sein eigenes Leben und sein Gefühlschaos zu bringen, wenn da immer die Kinder dazwischen geraten. Da ist es leichter, die Kinder erst mal aus der Schusslinie zu bringen, sein eigenes Leben zu ordnen und dann mit den Kindern gemeinsam neu zu starten.

Wichtig ist es dabei, dass die Mama wirklich von Unterbringung bei einer Pflegefamilie überzeugt ist und den Kontakt zu den Kindern zuverlässig hält.

Und wichtig ist es auch, dass in dieser Zeit wirklich an einer guten Zukunft gearbeitet wird. Es gibt viele Menschen, die dabei helfen.

Wenn Wille und Mut da sind, dann ist alles möglich. Und Menschen, die einfach dumm daher reden, die gibt es leider überall. Auch wenn es schwer fällt, Ohren auf Durchzug stellen und den eigenen Weg gehen.

Nur Mut
0160miezekatze

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3. Oktober 2012 um 10:19
In Antwort auf gia_12964634

Nur glückliche Eltern haben auch glückliche Kinder
Liebe Wassols, Dein Beitrag hat mich total berührt. Ich selbst bin Erzieherin und war viele Jahre Pflegemutti für Kinder, deren Familien es grad schwer haben. Nun arbeite ich als Tagesmutti und Kinder- und Jugendbeauftragte.

Manchmal ist es total schwer, Ordnung in sein eigenes Leben und sein Gefühlschaos zu bringen, wenn da immer die Kinder dazwischen geraten. Da ist es leichter, die Kinder erst mal aus der Schusslinie zu bringen, sein eigenes Leben zu ordnen und dann mit den Kindern gemeinsam neu zu starten.

Wichtig ist es dabei, dass die Mama wirklich von Unterbringung bei einer Pflegefamilie überzeugt ist und den Kontakt zu den Kindern zuverlässig hält.

Und wichtig ist es auch, dass in dieser Zeit wirklich an einer guten Zukunft gearbeitet wird. Es gibt viele Menschen, die dabei helfen.

Wenn Wille und Mut da sind, dann ist alles möglich. Und Menschen, die einfach dumm daher reden, die gibt es leider überall. Auch wenn es schwer fällt, Ohren auf Durchzug stellen und den eigenen Weg gehen.

Nur Mut
0160miezekatze


Hallo

Ich wollte darauf hinweisen, dass der Beitrag von 2006 war.

LG

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26. Oktober 2012 um 10:30

@Kind in eine pflegefamilie geben Eingesendet von wassolls am 26 Feb um 12:03
Hallo,
ich bin ausgebildete Erzieherin, Mutter und selbst in einer Beziehung, die am Ende ist. Es ist einige Zeit her, dass du geschrieben hast. Wie ist es nun weitergegangen?
Ich finde es ganz toll, dass du dir so gedanken um deine Kinder machst und selbstreflektiert bist. DEshalb bist du allein schon keine Rabenmutter, sondern im GEgenteil zu vielen anderen eine trichtig gute. Es ist keine Schwäche, sich Hilfe zu holen, sondern eine richtige Stärke. auch ich überlege meinen Sohn in eine Pflegefamilie zu geben, um ihm zu helfen und das obwohl ich eine Erzieherin bin. Es bringt nichts mir Gedanken darüber zu machen, was meine Kollegen dann über meine Kompetenz sagen, denn ich will dass es meinem Sohn gut geht und das macht die Kompetenz aus. Ich gebe ihn ja nicht weg, weil ich ne schlechte Mutter bin, sondern, weil ich ihm keinen Halt geben kann mit dieser ungeklärten Situation die ich seit Jahren mit meinem Lebensgefährten habe.

Würde mich freuen, wenn du zurückschreibst!

LG

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26. Oktober 2012 um 10:41
In Antwort auf queen_11900953

@Kind in eine pflegefamilie geben Eingesendet von wassolls am 26 Feb um 12:03
Hallo,
ich bin ausgebildete Erzieherin, Mutter und selbst in einer Beziehung, die am Ende ist. Es ist einige Zeit her, dass du geschrieben hast. Wie ist es nun weitergegangen?
Ich finde es ganz toll, dass du dir so gedanken um deine Kinder machst und selbstreflektiert bist. DEshalb bist du allein schon keine Rabenmutter, sondern im GEgenteil zu vielen anderen eine trichtig gute. Es ist keine Schwäche, sich Hilfe zu holen, sondern eine richtige Stärke. auch ich überlege meinen Sohn in eine Pflegefamilie zu geben, um ihm zu helfen und das obwohl ich eine Erzieherin bin. Es bringt nichts mir Gedanken darüber zu machen, was meine Kollegen dann über meine Kompetenz sagen, denn ich will dass es meinem Sohn gut geht und das macht die Kompetenz aus. Ich gebe ihn ja nicht weg, weil ich ne schlechte Mutter bin, sondern, weil ich ihm keinen Halt geben kann mit dieser ungeklärten Situation die ich seit Jahren mit meinem Lebensgefährten habe.

Würde mich freuen, wenn du zurückschreibst!

LG

Zu meinem Beitrag von anshani am 26.10.
ich möchte noch fesstellen, dass es keine Alternative ist, die Kinder wegzugeben und trotzdem beim Mann zu bleiben....
der Ablauf sollte folgendermaßen gestaltet werden. Kinder in - eine vertrauensvolle Pflegefamilie geben
- Mann verlassen
- Sorgerecht und Umgangsrecht und Besuchsrecht mit Jugendamt klären
- Ne Kur machen
- neue Wohnung suchen und auf gutes Umfeld achten
- WEnn alle genannten Situationen geklärt sind und die Mutter wieder stark in der Kraft ist, die Kinder unbedingt zurückholen und während der ganzen vorigen Zeit regelmäßigen und gepflegten Kontakt zu den Kindern und den Pflegeeltern halten!!!

LG

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28. Oktober 2012 um 9:32


Mich würde auch interessieren was nun 6 Jahre später ist?
Vielleicht bist du ja noch hier und schreibst es uns

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