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Kind im Studium

20. September 2013 um 8:39

Hallo an Alle!
Ich suche gerade vor allem Frauen, die im Studium schwanger geworden sind und mir ein paar Erfahrungsberichte liefern können.
Die Rahmenbedingungen folgendes: Ich bin 25, fast fertig mit dem Studium, habe den Mann fürs Leben und, was mir besonders wichtig ist, nicht nur ich wünsche mir jetzt ein Kind, sondern er auch, wir haben eine große Wohnung, wo man noch ein Zimmer zum Kinderzimmer ausbauen kann, im Erdgeschoss wohnen die Eltern und der Bruder meines Freundes.
Jetzt ist nur halt noch das Studium da. Es wird noch ca. 2 Jahre dauern, weil es sich hinzieht. Ich bin in meinen Fächern so gut wie Scheinfrei, was bedeutet, dass ich eigentlich nur noch lerne, weswegen ich eh zu Hause rumsitze.
Ich habe mir ausgerechnet, dass ich, wenn nicht jetzt, erst wieder in 8-10 Jahren die richtige Zeit dafür finden werde, da ich im Beruf erst einmal Fußfassen muss.
Deswegen hier die Bitte an euch: Habt ihr Erfahrungen mit Kind während der Uni oder anderen Ausbildungen?
Alles ist soweit geplant (Mann, Geld, Platz), nur eben das mit dem Studium ist die große Unbekanne.
Danke schonmal im Vorraus

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20. September 2013 um 20:26

Erfahrung...
...habe ich mit diesen beiden Dingen nur "getrennt" , trotzdem hilft es dir vielleicht bei der Organisation.

Meine beiden Jungs kamen nach dem Studium, aber da ich selbst studiert habe, weiß ich was es heißt, "nur" zu lernen.

Also: Mit Baby bist du zwar auch zu Hause und hast rein theoretisch alle Zeit der Welt zu lernen......ABER - und nimm das ernst! - in den ersten Wochen (ich denke mal so bis dein Baby so ca. 8 Wochen alt ist), bist du mehr als dankbar für jede Minute Schlaf, die du bekommen kannst. Und ja, man kann "auf Knopfdruck" einschlafen. Baby schläft - Mutter fällt daneben
Je nachdem, wie dein Kind so is(ß)t, darfst du nachts im 2h-Takt aufstehen. Es gibt auch andere, aber richte dich einfach darauf ein. Bei meinen beiden war es so, daß sie mit 5 Wochen zum ersten Mal 1 Phase in der Nacht hatten, die 5h Schlaf am Stück bedeutet hat. Es gibt Eltern, die träumen da bei ihren 2 jährigen Kindern noch von, daß diese Phase endlich kommen möge.

Lange Rede, kurzer Sinn: Richte dich auf kaum lernen die ersten 2 Monate ein.

Danach wird es nachts also hoffentlich besser - ABER: dafür schlafen die Wichtel dann tagsüber weniger. Auch hier also: Überleg dir, wie du deinen Lernstoff so einteilen kannst, daß du quasi 30 Min. Lernabschnitte daraus machen kannst. Und plane auf jeden Fall Zeit für dich ganz alleine ein. Mal telefonieren, mal was lesen, die Badewanne .....usw......

Gibts in deiner Uni eine Kinderbetreuung? Bei uns gab es sowas. Da hättest du die Möglichkeit, z.B. in der Bibliothek auch mal länger zu lernen und dein Kind wäre derweil betreut.

Überleg dir außerdem, wie die Kinderbetreuung laufen soll, wenn du nach dem Studium einen Job suchst und findest. Wer paßt wann und wo auf? Ist das mit dem, was du beruflich tun willst vereinbar? Wer bleibt zu Hause, wenn das Kind krank ist?
Das sind Fragen, die sich immer und allen Eltern stellen, ganz klar.

Je nachdem, wo du wohnst, ist eine frühzeitig Anmeldung in einer Kinderkrippe /KiTa mehr als sinnvoll. Ich erinnere mich an Eltern in München, die ihre Kinder direkt nach der Geburt angemeldet haben, damit sie als 3jährige einen Platz haben.

Also: Ich denke, es wird verdammt anstrengend werden, lernen und Prüfungen mit Baby. Stell dich da drauf ein. Da wird es sicher Phasen geben, in denen du dich fragen wirst, wie du auf solch eine Schnapsidee gekommen bist. Allerdings wird dich jedes noch so kleine Lächeln deines Babys davon überzeugen, daß es genau richtig war

LG Zimt

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20. September 2013 um 21:27
In Antwort auf kristi_11897686

Erfahrung...
...habe ich mit diesen beiden Dingen nur "getrennt" , trotzdem hilft es dir vielleicht bei der Organisation.

Meine beiden Jungs kamen nach dem Studium, aber da ich selbst studiert habe, weiß ich was es heißt, "nur" zu lernen.

Also: Mit Baby bist du zwar auch zu Hause und hast rein theoretisch alle Zeit der Welt zu lernen......ABER - und nimm das ernst! - in den ersten Wochen (ich denke mal so bis dein Baby so ca. 8 Wochen alt ist), bist du mehr als dankbar für jede Minute Schlaf, die du bekommen kannst. Und ja, man kann "auf Knopfdruck" einschlafen. Baby schläft - Mutter fällt daneben
Je nachdem, wie dein Kind so is(ß)t, darfst du nachts im 2h-Takt aufstehen. Es gibt auch andere, aber richte dich einfach darauf ein. Bei meinen beiden war es so, daß sie mit 5 Wochen zum ersten Mal 1 Phase in der Nacht hatten, die 5h Schlaf am Stück bedeutet hat. Es gibt Eltern, die träumen da bei ihren 2 jährigen Kindern noch von, daß diese Phase endlich kommen möge.

Lange Rede, kurzer Sinn: Richte dich auf kaum lernen die ersten 2 Monate ein.

Danach wird es nachts also hoffentlich besser - ABER: dafür schlafen die Wichtel dann tagsüber weniger. Auch hier also: Überleg dir, wie du deinen Lernstoff so einteilen kannst, daß du quasi 30 Min. Lernabschnitte daraus machen kannst. Und plane auf jeden Fall Zeit für dich ganz alleine ein. Mal telefonieren, mal was lesen, die Badewanne .....usw......

Gibts in deiner Uni eine Kinderbetreuung? Bei uns gab es sowas. Da hättest du die Möglichkeit, z.B. in der Bibliothek auch mal länger zu lernen und dein Kind wäre derweil betreut.

Überleg dir außerdem, wie die Kinderbetreuung laufen soll, wenn du nach dem Studium einen Job suchst und findest. Wer paßt wann und wo auf? Ist das mit dem, was du beruflich tun willst vereinbar? Wer bleibt zu Hause, wenn das Kind krank ist?
Das sind Fragen, die sich immer und allen Eltern stellen, ganz klar.

Je nachdem, wo du wohnst, ist eine frühzeitig Anmeldung in einer Kinderkrippe /KiTa mehr als sinnvoll. Ich erinnere mich an Eltern in München, die ihre Kinder direkt nach der Geburt angemeldet haben, damit sie als 3jährige einen Platz haben.

Also: Ich denke, es wird verdammt anstrengend werden, lernen und Prüfungen mit Baby. Stell dich da drauf ein. Da wird es sicher Phasen geben, in denen du dich fragen wirst, wie du auf solch eine Schnapsidee gekommen bist. Allerdings wird dich jedes noch so kleine Lächeln deines Babys davon überzeugen, daß es genau richtig war

LG Zimt

Danke
Vielen Dank für die liebe Antwort, sie hilft mir auf jeden Fall. Erstmal, ich studiere auf Lehramt und der Lehrerberuf ist zum Glück sehr familienfreundlich Betreuung des Kindes, wenn ich mal in der Uni bin, ist nicht so das größte Problem, zwar hat die Uni keine Kinderbetreuung (so weit ich weiß), aber mein Freund, ebenfalls Student, hat einen ähnlichen "Stundenplan" wie ich, also auch nur zu Hause lernen, dann ist seine Mutter da und meine Eltern wohnen 15 km entfernt. Ich würde auch nie im Leben jetzt ein Kind wollen, wenn ich nicht so viel familiären Rückhalt hätte! Es geht nichts über eine intakte Familie

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20. September 2013 um 22:43

Ich
finde, das hört sich doch alles ganz gut an .
Das schafft man schon alles und ihr habt ja genug Unterstützung. Hatte zwar während des Studiums noch kein Kind, aber dafür während des Referendariats. Das geht alles. Und im Notfall brauchst du halt noch ein halbes Jahr länger

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29. September 2013 um 18:26

Das klingt doch perfekt!
Den absolut richtigen Zeitpunkt findet man eh nie. Ich hab meine beiden Kinder während meines Studiums bekommen und nur ein Semester ausgesetzt. Es war natürlich stressiger als für meine kinderlosen Kommilitonen, aber lang nicht so "schlimm" wie die sich das alle ausgemalt haben. Es ist einfach toll gelaufen, manchmal hab ich meine Kleine sogar mit in Seminare genommen und sie hat einfach friedlich geschlafen. Ich hab von der Uni auch einiges an Unterstützung und Verständnis entgegengebracht bekommen. Wenn du scheinfrei bist ist das erst recht kein Problem. Es ist einfach toll weil man als Student so viel Zeit hat für sein Kleines ohne nebenbei auf eine "sinnvolle" fordernde Tätigkeit zu verzichten. Wenn dein Studium fertig ist, ist dein Kind alt genug für die Kita und du kannst im Beruf durchstarten. Ich wünsche dir alles Gute!

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29. September 2013 um 18:37
In Antwort auf jera_12294467

Das klingt doch perfekt!
Den absolut richtigen Zeitpunkt findet man eh nie. Ich hab meine beiden Kinder während meines Studiums bekommen und nur ein Semester ausgesetzt. Es war natürlich stressiger als für meine kinderlosen Kommilitonen, aber lang nicht so "schlimm" wie die sich das alle ausgemalt haben. Es ist einfach toll gelaufen, manchmal hab ich meine Kleine sogar mit in Seminare genommen und sie hat einfach friedlich geschlafen. Ich hab von der Uni auch einiges an Unterstützung und Verständnis entgegengebracht bekommen. Wenn du scheinfrei bist ist das erst recht kein Problem. Es ist einfach toll weil man als Student so viel Zeit hat für sein Kleines ohne nebenbei auf eine "sinnvolle" fordernde Tätigkeit zu verzichten. Wenn dein Studium fertig ist, ist dein Kind alt genug für die Kita und du kannst im Beruf durchstarten. Ich wünsche dir alles Gute!

Denk ich auch
Danke für die positive Antwort, endlich mal jemand, der das genauso sieht wie ich. Ich finde nämlich auch, dass es besser ist, jetzt ein Kind zu bekommen, als dann, wenn ich grad nen Job habe und dann den wieder unterbrechen muss... und ich hab mir auch gedacht, dass es dann, sobald ich fertig bin mit dem Studium, alt genug sein wird für externe Betreuung. Oder für Vormittage bei der Oma Ich will halt auch was von meinem Kind haben und nicht es gleich sofort immer abschieben, nur weil ich zur Arbeit muss. Dieses Semester hab ich nur 2 Tage Uni, jeweils 2 Stunden. Viel anders wirds in den nächsten Jahren auch nicht aussehen...

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9. Oktober 2013 um 23:36

Noch ne kleine Frage...
... wie habt ihr das finanziell gemacht? Also ich werde von meinen Eltern unterstützt und wir wohnen mietfrei bei den Eltern meines Freundes, aber dennoch, ein Kind ist nicht billig...

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10. Oktober 2013 um 15:06
In Antwort auf nadia_12163606

Noch ne kleine Frage...
... wie habt ihr das finanziell gemacht? Also ich werde von meinen Eltern unterstützt und wir wohnen mietfrei bei den Eltern meines Freundes, aber dennoch, ein Kind ist nicht billig...

Besonders teuer sind
im ersten Jahr die Windeln, die Fläschchen/Brei und Kleidung. Also da mit den Windeln haben wir nicht umgangen sondern sogar Pampers gekauft bis wir gemerkt haben dass dm's Eigenmarke babylove ganz genau so gut und um einiges billiger sind. Wenn du stillst, so wie ich, kannst du die ersten 6 Monate vollkomen darauf verzichten fürs Baby essen zu kaufen. Kleidung kannst gebraucht kaufen. Als Geringverdiener konnten wir vom Amt Geld für die Erstausstattung und Schwangerschaftskleidung beantragen.

Im Grunde gehts beim Sparen auch viel darum sich von der Idealvorstellung zu trennen ein perfektes repräsentatives Babyzimmer zu haben und dem Hormongesteuerten Kaufrausch zu erliegen. z.B. braucht ein Baby kein Spielzeug, höchstens eine Rassel und ein Kuscheltier mit Spieluhrfunktion. Man kauft meist viiiel zu viel niedlichen Kram der das Kleine dann nicht interessiert. Zerknülltes Papier und Sand im Schraubglas o.ä. ist meist viel interessanter. Im Grunde braucht man auch keinen teuren Wickeltisch sondern nur eine Wickelunterlage die man aufs Bett legt und einen billigen kleinen Schrank/Regal für Babyklamotten etc. Auch diese teuren Laufställe braucht man nicht. Einfach aufs Baby aupassen und Gefährliches aus dem Weg räumen ^^. Milchpumpe und Fläschchen erst kaufen wenn das Stillen definitiv nicht klappt, sonst fliegt das am Ende wie bei uns ewig unbenutzt im Schrank rum.

Bei uns war außerdem noch die Krankverischerung sehr teuer weil wir die kleinen beide privat versichern mussten. Wenn ihr nicht über eure Eltern versichert seid habt ihr damit kein Problem weil ihr das Baby bei euch mitversichern könnt.

Keine Sorge man bekommt ja auch Kindergeld und Elterngeld, die ersten Jahre sind mit Kind normalerweise gar kein finanzielles Problem. Das kommt erst wenn die Kinder und die Wünsche größer werden (und der Kindergarten ein komplette zweite Garderobe für jedes Wetter vor Ort haben will).

Das schafft ihr schon !!!

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13. Oktober 2013 um 16:19
In Antwort auf jera_12294467

Besonders teuer sind
im ersten Jahr die Windeln, die Fläschchen/Brei und Kleidung. Also da mit den Windeln haben wir nicht umgangen sondern sogar Pampers gekauft bis wir gemerkt haben dass dm's Eigenmarke babylove ganz genau so gut und um einiges billiger sind. Wenn du stillst, so wie ich, kannst du die ersten 6 Monate vollkomen darauf verzichten fürs Baby essen zu kaufen. Kleidung kannst gebraucht kaufen. Als Geringverdiener konnten wir vom Amt Geld für die Erstausstattung und Schwangerschaftskleidung beantragen.

Im Grunde gehts beim Sparen auch viel darum sich von der Idealvorstellung zu trennen ein perfektes repräsentatives Babyzimmer zu haben und dem Hormongesteuerten Kaufrausch zu erliegen. z.B. braucht ein Baby kein Spielzeug, höchstens eine Rassel und ein Kuscheltier mit Spieluhrfunktion. Man kauft meist viiiel zu viel niedlichen Kram der das Kleine dann nicht interessiert. Zerknülltes Papier und Sand im Schraubglas o.ä. ist meist viel interessanter. Im Grunde braucht man auch keinen teuren Wickeltisch sondern nur eine Wickelunterlage die man aufs Bett legt und einen billigen kleinen Schrank/Regal für Babyklamotten etc. Auch diese teuren Laufställe braucht man nicht. Einfach aufs Baby aupassen und Gefährliches aus dem Weg räumen ^^. Milchpumpe und Fläschchen erst kaufen wenn das Stillen definitiv nicht klappt, sonst fliegt das am Ende wie bei uns ewig unbenutzt im Schrank rum.

Bei uns war außerdem noch die Krankverischerung sehr teuer weil wir die kleinen beide privat versichern mussten. Wenn ihr nicht über eure Eltern versichert seid habt ihr damit kein Problem weil ihr das Baby bei euch mitversichern könnt.

Keine Sorge man bekommt ja auch Kindergeld und Elterngeld, die ersten Jahre sind mit Kind normalerweise gar kein finanzielles Problem. Das kommt erst wenn die Kinder und die Wünsche größer werden (und der Kindergarten ein komplette zweite Garderobe für jedes Wetter vor Ort haben will).

Das schafft ihr schon !!!

Danke
Das stimmt mich noch wesentlich optimistischer
Laufstall haben wir noch einen von dem Bruder meines Freundes im Haus, Kinderbett bekommen wir wahrscheinlich geschenkt. Sowieso denke ich, dass wir einiges geschenkt bekommen werden, wir haben ne große Familie drumherum. Außerdem hat die Tante meines Freundes einen 7 Jährigen Sohn, da kann man sicher ein paar Sachen ausleihen.
Stillen ist mir ganz wichtig, weil ich nicht lange gestillt wurde, deswegen werd ich das machen, sofern es geht, geht ja manchmal nicht, wie eben bei meiner Mutter.
Die "niedliche" Einrichtung werde ich selbst machen Ich bin relativ gut an der Nähmaschine und werde eine Babydecke und das ein oder andere Kuscheltier nähen und andere Dekosachen Darauf freu ich mich schon und ich hab ja 9 Monate Zeit das einzurichten

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13. Oktober 2013 um 18:58

Hallo
Also ich erzähle dir jetzt auch mal so bisschen was bei mir passiert ist (auch wenn du schon viele antworten bekommen hast, hilft es dir ja vielleicht noch )
Ich bin (noch) 23, mein freund 25, und wir sind seit 11 wochen ungeplannt schwanger
Wir sind zwar schon seit sieben jahren zusammen, wollten auch immer zusammen kinder, aber wie man immer so schön sagt, erst nach der uni, und ersten berufserfahrungen.
Wir studieren beide jura und sind so gut 1-1,5 jahre vor unserem ersten staatsexamen. Alle wichtigen scheine/klausuren etc. Haben wir schon bestanden.
Unser baby soll ( wenn hoffentlich alles gut geht) anfang mai kommen. Ich werde dann dieses semester als urlaubssemester machen. Und dann im september mit den vorbereitungen fürs staatsexamen anfangen, das dann im sommer 2015 geschrieben wird. Genau so hätte ich es auch ohne baby gemacht, also zwit verlieren tue ich nicht.
Wichtig und klar sein muss einem halt das es ohne kinderbetreung nicht geht. Wir werden es auch so mit 4 monaten in die kita geben müssen, anders würde es nicht zu managen sein. Da wir locker 6 stunden am tag lernen müssen.
Wir haben uns halt gedacht, besser so, als wenn wir es weg machen lassen würden, das könnten wir beide nicht mit unserem gewissen vereinbaren. Es ist eben nunmal ausversehen passiert (trotz pille)
Wenn du danit klar kommst das du dein baby in fremdbetreuung geben musst, oder eben eine längere pause mit dem studium machen musst, klappt es glaub ich auch während des studiums mit einem kind, somal sich deine rahmenbedingungen ganz gut anhören.
Wegen dem finanzielle: wir haben jetzt schon eine 3zimmer wohnung, ein zimmer wir also in kinderzimmer unfunktioniert. Sonst bekomme ich halt unterhalt(eltern sind geschieden), er bekommt auch bisschen was von seinen eltern, und wir haben beide neben der uni einen job. Uns bleibt jetzt schon immer bisschen was übrig, und wir leben nicht schlecht, daher denke ich das es mit kindergeld und elterngeld locker reichen wird. Fürs kinderzimmer/erstaustatung geht es halt bisschen ans gesparte, aber es ist machbar.
Also ich denke das wenn man eben selber noch eine job hat, und nicht nur von den eigenen eltern abhängig ist, man sich auch mit gutem gewissen ein "kind leisten" kann. Wichtig ist mir persönlich halt, das ich selber mein kind finanzieren kann, und eben nicht nur durch meine eltern, von dene ich ja auch nicht möchte das sie mir mein leben finanzieren, das schafft man schon selber.
Sonst hört es sich ja bei dir vernünftig an, da du ja auch die familie in der nähe hast.
Also überlege es dir einfach, und bespreche es mal mit deinem freund.

Lg und alles gute

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13. Oktober 2013 um 23:36
In Antwort auf minilein123

Hallo
Also ich erzähle dir jetzt auch mal so bisschen was bei mir passiert ist (auch wenn du schon viele antworten bekommen hast, hilft es dir ja vielleicht noch )
Ich bin (noch) 23, mein freund 25, und wir sind seit 11 wochen ungeplannt schwanger
Wir sind zwar schon seit sieben jahren zusammen, wollten auch immer zusammen kinder, aber wie man immer so schön sagt, erst nach der uni, und ersten berufserfahrungen.
Wir studieren beide jura und sind so gut 1-1,5 jahre vor unserem ersten staatsexamen. Alle wichtigen scheine/klausuren etc. Haben wir schon bestanden.
Unser baby soll ( wenn hoffentlich alles gut geht) anfang mai kommen. Ich werde dann dieses semester als urlaubssemester machen. Und dann im september mit den vorbereitungen fürs staatsexamen anfangen, das dann im sommer 2015 geschrieben wird. Genau so hätte ich es auch ohne baby gemacht, also zwit verlieren tue ich nicht.
Wichtig und klar sein muss einem halt das es ohne kinderbetreung nicht geht. Wir werden es auch so mit 4 monaten in die kita geben müssen, anders würde es nicht zu managen sein. Da wir locker 6 stunden am tag lernen müssen.
Wir haben uns halt gedacht, besser so, als wenn wir es weg machen lassen würden, das könnten wir beide nicht mit unserem gewissen vereinbaren. Es ist eben nunmal ausversehen passiert (trotz pille)
Wenn du danit klar kommst das du dein baby in fremdbetreuung geben musst, oder eben eine längere pause mit dem studium machen musst, klappt es glaub ich auch während des studiums mit einem kind, somal sich deine rahmenbedingungen ganz gut anhören.
Wegen dem finanzielle: wir haben jetzt schon eine 3zimmer wohnung, ein zimmer wir also in kinderzimmer unfunktioniert. Sonst bekomme ich halt unterhalt(eltern sind geschieden), er bekommt auch bisschen was von seinen eltern, und wir haben beide neben der uni einen job. Uns bleibt jetzt schon immer bisschen was übrig, und wir leben nicht schlecht, daher denke ich das es mit kindergeld und elterngeld locker reichen wird. Fürs kinderzimmer/erstaustatung geht es halt bisschen ans gesparte, aber es ist machbar.
Also ich denke das wenn man eben selber noch eine job hat, und nicht nur von den eigenen eltern abhängig ist, man sich auch mit gutem gewissen ein "kind leisten" kann. Wichtig ist mir persönlich halt, das ich selber mein kind finanzieren kann, und eben nicht nur durch meine eltern, von dene ich ja auch nicht möchte das sie mir mein leben finanzieren, das schafft man schon selber.
Sonst hört es sich ja bei dir vernünftig an, da du ja auch die familie in der nähe hast.
Also überlege es dir einfach, und bespreche es mal mit deinem freund.

Lg und alles gute

Viel Glück dir
ich wünsch dir und deinem Schatzi viel Glück mit den Nachwuchs, hört sich schön an mit dir und ich kann mir vorstellen, dass es viel schwieriger ist, wenn plötzlich das Schicksal anklopft und sagt, hier bin ich... als wenn man es wirklich plant.
Eine fremdbetreuung is bei uns halt die oma, also die Mutter meines Freundes, die is schon ganz wild auf Enkel. Ham wir mal so vorsichtig vorgetestet, in nem gemütlichen Gespräch, bei Sekt und Chips, ganz unverfänglich denkt sie... ich möchte meinen Entschluss halt in der Familie nicht so kundtun, is schließlich mein Körper und der Entschluss von mir und meinem Schatz. Mir ist nur wichtig, dass er auch ein Kind jetzt will. Und wenn es da ist, werden meine Eltern eh hin und weg sein
Eine theoretische 3 Zimmer Wohnung haben wir auch, es muss halt eine Wand gezogen werden. Wir wohnen ja bei den Eltern meines Freundes im Dachgeschoss, wir zahlen nur die Nebenkosten.
Ich denke mal einfach, ich muss warten, bis es wirklich konkret ist und der kleine süße Bobbel auf der Welt ist. Dann sind eh alle so begeistert von, dass sich die letzten Fragezeichen auflösen^^
Ich hoffe, ich habe bis jetzt alles überdacht, was so an Möglichkeiten vorhanden sind, wir wollten ja auch nichts überstürzen, sondern haben n paar Monate lang alles geplant, dennoch weiß ich, man kann nie alles planen
Ich würde gerne hören, wie es dir so weiter ergeht und was es wird
LG Christina

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14. Oktober 2013 um 14:45

Hallo chrissiger
Dankeschön die wünsche ich auch viel Glück, egal wie ihr euch entscheidet, aber wirst das bestimmt packen!

Gerne berichte ich dir weiter wie es uns so in den kommenden monaten ergeht ist schön wenn man sich austauschen kann.

Jetzt müssen wir es erstmal unseren familien erzählen, das ist so die nächste hürde . Also bei meiner mama und meinen geschwistern ist das glaub ich kein problem, die würden sich total freuen und wissen auch das wir das schaffen. Probelmatisch sind eher die eltern von meinem freund und meinem papa, die sind sehr "job/uni orientiert" und bei denen müsste es halt alles nach plan laufen (uni, job,heiraten,haus,kinder...), aber so ist es jetzt nunmal nicht, und ich weis auch das wir einen gutes staatsexamen mit baby schaffen, wir sind beide jetzt schon sehr ehrgeizig und fleisig, haben gute noten, also wird das auch so weizergehen, alleine um es seinen eltern "zu beweisen" aber glaube das sie sich dan spätestens freuen wenn es da ist.
Ja als "ab und zu" fremdbetreuung" hätte ich dann auch meine mama, die arbeitet halt selber vollzeit aber so am we würde sie bestimmt gerne mal aufpassen, und meine kleine schwester, ist zwar noch in der schule, aber hat sicher auch ab und zu mal zeit. Wir brauchen halt einfach morgens den kita platz um so 6stunden lernen zu können.
Jetzt müssen wir nur noch schauen wann wor es erzählen, bin jetzt 11 woche, Mal schauen ob nach der 12 wenn die kritische zeit vorbei ist, oder eben erst nach meinem nächsten FA termin wenn da alles ok ist, das wäre dann in woche 14.
Mal schauen.....

Liebe grüsse und alles alles gute

Mimi

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16. Oktober 2013 um 15:02
In Antwort auf minilein123

Hallo chrissiger
Dankeschön die wünsche ich auch viel Glück, egal wie ihr euch entscheidet, aber wirst das bestimmt packen!

Gerne berichte ich dir weiter wie es uns so in den kommenden monaten ergeht ist schön wenn man sich austauschen kann.

Jetzt müssen wir es erstmal unseren familien erzählen, das ist so die nächste hürde . Also bei meiner mama und meinen geschwistern ist das glaub ich kein problem, die würden sich total freuen und wissen auch das wir das schaffen. Probelmatisch sind eher die eltern von meinem freund und meinem papa, die sind sehr "job/uni orientiert" und bei denen müsste es halt alles nach plan laufen (uni, job,heiraten,haus,kinder...), aber so ist es jetzt nunmal nicht, und ich weis auch das wir einen gutes staatsexamen mit baby schaffen, wir sind beide jetzt schon sehr ehrgeizig und fleisig, haben gute noten, also wird das auch so weizergehen, alleine um es seinen eltern "zu beweisen" aber glaube das sie sich dan spätestens freuen wenn es da ist.
Ja als "ab und zu" fremdbetreuung" hätte ich dann auch meine mama, die arbeitet halt selber vollzeit aber so am we würde sie bestimmt gerne mal aufpassen, und meine kleine schwester, ist zwar noch in der schule, aber hat sicher auch ab und zu mal zeit. Wir brauchen halt einfach morgens den kita platz um so 6stunden lernen zu können.
Jetzt müssen wir nur noch schauen wann wor es erzählen, bin jetzt 11 woche, Mal schauen ob nach der 12 wenn die kritische zeit vorbei ist, oder eben erst nach meinem nächsten FA termin wenn da alles ok ist, das wäre dann in woche 14.
Mal schauen.....

Liebe grüsse und alles alles gute

Mimi

Das mit der Familie
ist bei mir auch so eine Sache. Ich weiß schon jetzt, dass sich jeder auf n Enkelkind freuen würde, aber sowohl meine Eltern, als auch seine, meinen natürlich, dass ich erst einmal mein Studium abschließen soll. Find die meinung total antiquiert und unrealistisch. Mehr zeit als jetzt werde ich in den nächsten 8 Jahren nicht haben. Und dann bin ich Mitte Dreißig. Ich hätte gerne 3 Kinder, wann soll ich die denn dann noch bekommen, wenn ich jetzt schon vom Frauenarzt geweissagt bekomme, dass ich je älter ich werde, mehr Probleme mit Schwanger werden und Schwangerschaft haben werde...? In diesem Fall zählt für mich momentan nur die Meinung meines Freundes und der will auch.
Deswegen verraten wir denen erst etwas, wenns konkret is, nur ich frag mich dauernd wie...

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16. Oktober 2013 um 19:04
In Antwort auf nadia_12163606

Das mit der Familie
ist bei mir auch so eine Sache. Ich weiß schon jetzt, dass sich jeder auf n Enkelkind freuen würde, aber sowohl meine Eltern, als auch seine, meinen natürlich, dass ich erst einmal mein Studium abschließen soll. Find die meinung total antiquiert und unrealistisch. Mehr zeit als jetzt werde ich in den nächsten 8 Jahren nicht haben. Und dann bin ich Mitte Dreißig. Ich hätte gerne 3 Kinder, wann soll ich die denn dann noch bekommen, wenn ich jetzt schon vom Frauenarzt geweissagt bekomme, dass ich je älter ich werde, mehr Probleme mit Schwanger werden und Schwangerschaft haben werde...? In diesem Fall zählt für mich momentan nur die Meinung meines Freundes und der will auch.
Deswegen verraten wir denen erst etwas, wenns konkret is, nur ich frag mich dauernd wie...

Da werden Erinnerungen wach
also ich hab meine Eltern gefragt wie es für sie wäre wenn ich ein Semester länger studieren würde, ob das geldtechnisch ginge. Da meinten die: "Ja klar und den Master kannst du auch machen!" Da war für mich die Sache klar, zumal ich eh nur den Bachelor wollte.
Kind gemacht und dann die frohe Botschaft verkündet.Ham sich sehr gefreut!
Die Eltern von meinem Mann und seine Omas haben ständig ermahnt bloß zu warten aber das haben wir einfach ignoriert. Ich hatte ja schon ein Kind und wusste sehr viel besser als die wie gut das machbar ist. Als die damals Kinder bekommen haben warens halt andre Zeiten, heute ist es im Studium viel einfacher.

Ihr müsst EUREM Gefühl vertrauen

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