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Kind 6 Jahre unkonzentriert

5. Juni 2006 um 21:51

Hallo,

habe 6 jährigen Sohn.
Sehr aufnahmebereit und wißbegierig.
Übt selbst Zählen bis 1000, rechnen bis 20,
kriegt alles mit, was wir uns unterhalten,
merkt sich alles, will alles wissen, reproduziert Zusammenhänge vom feinsten. Die Ärztin bei der Schuluntersuchung war hellauf begeistert.

Problem : er träumt herum. Sozusagen hans guck in die luft.

Frühmorgens das Anziehen von Strümpfen, Hose, Unterhose, Hemd und Pullover dauert nicht selten schon 15 min, man muß etwa laut werden oder danebenstehen.
Beim Zähneputzen bleibt die Zahnbürste stehen, dann schlendert er im Bad herum, fummelt hier und da und träumt.... Man kann ihm sozusagen beim Laufen die Schuhe besohlen. Es vergeht faktisch kein Morgen, an dem wir ihn nicht brüllenderweise antreiben müssen.
Beim Fußball läuft er gedankenverloren über den Platz, es fehlt im an Biß und an Übersicht. Wenn er gefoult wird, bleibt er liegen statt sofort aufzustehen und nachzusetzen. Er gibt halt schnell auf wenn was nicht klappt und flennt.

Wie kriege ich etwas mehr Schnelligkeit meinem Stammhalter antrainiert ?
Wie mache ich Ihn ehrgeiziger beim Fußball und wie kriege ich die häufigen Weinereien weg ?

mfg tobias




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6. Juni 2006 um 9:56

???
Mein bruder is morgens genauso..naja vielleicht findet dein "stammhalter" fussball einfach nur langweilig?? frag ihn doch was ihn mehr freude bereiten würde, und das kinder in dem alter oft ein bisschen tranig sind is doch normal, hallo er is SECHS JAHRE ALT!! du kannst nicht erwarten das er so zilstrebig is wie ein erwachsener. Das sind ja oft nicht mal die erwachsen. Also lass dein kind kind sein...

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6. Juni 2006 um 19:43

Konzentriere dich doch auf das was er kann
und kritisiere nicht das, was er nicht kann. Du hast doch selbst geschrieben, dass er sehr clever ist. Ich denke auch, dass Fußball nicht das richtige ist. Vor allem geht es hierbei nicht daran den Ballack 2020 heranzuzüchten, sondern dass er Spass hat. Vielleicht vergeht ihm der Spaß aber auch dadurch, dass du an ihm rumkrittelst. Lass ihn doch so machen wie er will.
Im Übrigen ist es bei meiner 6-jährigen Tochter auch so, dass sie immer herumtrödelt. Wenn ich ihr sage, dass sie sich beeilen soll, macht sie eine Minute schnell und dann wieder tranig. Ihre Freundinnen sind auch so. Also es liegt an dem Alter, sie haben einfach noch keinen Bezug zur Zeit.
Wenn du ihn in allem zu sehr unter Druck setzt, kann das ganz schön nach hinten los gehen.

awjg

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6. Juni 2006 um 21:33

Keine Ambitionen auf Fußball ?
Grins - dann hätte er was von mir.....

Alerdings muß doch ein Mannschaftssport sein, schon des Verlierens wegen, Teamgeist usw. Außerdem sind (wenige) andere Kinder seiner Mannschaft schon wesentlich willensstärker !

Im Turnverein macht er ebenfalls eine gute Figur, aber ist dort ebenfalls nicht ausgelastet und geikelt rum, ärgert andere.

Mama und ich sind beide ehrgeizig, also muß sich das doch irgendwie übertragen lassen, oder ?? (Schmunzel)

Ich bin der Meinung, daß der kleine nicht eben Wechseln sollte zu einer anderen Sportart oder Hobby; schließlich kann man das im Leben auch nicht. Mal eben wechseln, wenns kein Spaß mehr macht. Also Durchziehen. Ich versuche also Ihn an seinen Tätigkeiten ( ~Pflichten) Lust finden zu lassen und ihn zu unterstützen anstatt den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.

Hatte übrigens einen guten Weg vor längerer Zeit gefunden :
Ich stelle den Wecker z.B. 19 vor dem Abendessen auf und zeige ihm, daß es 20 ins Bett geht. Wenn er früher fertig ist mit Essen, Zähneputzen und Schlafanzug, dann darf er noch bis 20 Fernsehen Das funktioniert auch. Nur geht es mir auf den Senkel, ständig den Wecker aufzustellen. Irgendwann muß es doch auch so klappen, oder ?

Also ran mit den Tipps für
Tobias

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7. Juni 2006 um 5:59
In Antwort auf kort_12260555

Keine Ambitionen auf Fußball ?
Grins - dann hätte er was von mir.....

Alerdings muß doch ein Mannschaftssport sein, schon des Verlierens wegen, Teamgeist usw. Außerdem sind (wenige) andere Kinder seiner Mannschaft schon wesentlich willensstärker !

Im Turnverein macht er ebenfalls eine gute Figur, aber ist dort ebenfalls nicht ausgelastet und geikelt rum, ärgert andere.

Mama und ich sind beide ehrgeizig, also muß sich das doch irgendwie übertragen lassen, oder ?? (Schmunzel)

Ich bin der Meinung, daß der kleine nicht eben Wechseln sollte zu einer anderen Sportart oder Hobby; schließlich kann man das im Leben auch nicht. Mal eben wechseln, wenns kein Spaß mehr macht. Also Durchziehen. Ich versuche also Ihn an seinen Tätigkeiten ( ~Pflichten) Lust finden zu lassen und ihn zu unterstützen anstatt den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.

Hatte übrigens einen guten Weg vor längerer Zeit gefunden :
Ich stelle den Wecker z.B. 19 vor dem Abendessen auf und zeige ihm, daß es 20 ins Bett geht. Wenn er früher fertig ist mit Essen, Zähneputzen und Schlafanzug, dann darf er noch bis 20 Fernsehen Das funktioniert auch. Nur geht es mir auf den Senkel, ständig den Wecker aufzustellen. Irgendwann muß es doch auch so klappen, oder ?

Also ran mit den Tipps für
Tobias

???
"Mann kann im leben nicht immer wchseln" was ist das denn?? Man MUSS sich im leben ausprobieren sonst weiß man doch nie was man wirklich will! Nur weil man mal eine sportart gemacht hat heißt es dich nicht das man sie immer machen muss oder?? hab schon so viel gemacht ob privat oder beruflich. Man muss doch erst seinen weg finden. Und nur weil ihr ergeizig seit heißt es nicht das das kind es auch ist! im gegenteil je mehr ihr erwartet (das sprürt er nämlich) desto mehr verweigert er sich. Lass ihn einfach machen, klar bestimmte regeln ein bestimmt rytmus is schon klar aber wenn er 20 sportarten ausprobieren will dann lass ihn doch...erst dann wir er etwas finden was er wirklich will.

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7. Juni 2006 um 11:48
In Antwort auf kort_12260555

Keine Ambitionen auf Fußball ?
Grins - dann hätte er was von mir.....

Alerdings muß doch ein Mannschaftssport sein, schon des Verlierens wegen, Teamgeist usw. Außerdem sind (wenige) andere Kinder seiner Mannschaft schon wesentlich willensstärker !

Im Turnverein macht er ebenfalls eine gute Figur, aber ist dort ebenfalls nicht ausgelastet und geikelt rum, ärgert andere.

Mama und ich sind beide ehrgeizig, also muß sich das doch irgendwie übertragen lassen, oder ?? (Schmunzel)

Ich bin der Meinung, daß der kleine nicht eben Wechseln sollte zu einer anderen Sportart oder Hobby; schließlich kann man das im Leben auch nicht. Mal eben wechseln, wenns kein Spaß mehr macht. Also Durchziehen. Ich versuche also Ihn an seinen Tätigkeiten ( ~Pflichten) Lust finden zu lassen und ihn zu unterstützen anstatt den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.

Hatte übrigens einen guten Weg vor längerer Zeit gefunden :
Ich stelle den Wecker z.B. 19 vor dem Abendessen auf und zeige ihm, daß es 20 ins Bett geht. Wenn er früher fertig ist mit Essen, Zähneputzen und Schlafanzug, dann darf er noch bis 20 Fernsehen Das funktioniert auch. Nur geht es mir auf den Senkel, ständig den Wecker aufzustellen. Irgendwann muß es doch auch so klappen, oder ?

Also ran mit den Tipps für
Tobias

He Tobias,
also ich find wie du deinen Lütten beschreibst is er doch wohl ein klasse Kerl.
Die Dinge worauf es wirklich ankommt stimmen doch.
Er ist am Leben interessiert und wissbegierig, Klasse!!!!
Was den Sport anbelangt : Klar sollen Kinder nicht immer wechseln und ihr Ding auch durchziehen. Aber ist das wirklich sein Ding? Es hört sich zumindest nicht so an. Damit er irgendwas mal durchziehen kann wás ihm Spaß macht mußt du ihm erstmal Gelegenheit dazu geben rauszufinden was es ist. Mannschaftssport is Klasse. Unser Großer macht Karate, der Kleine schwimmt. Aber nicht weil wir das so wollen, sondern weil wir mit den Kindern verschiedene Vereine und Sportarten `getestet` haben. Ich finde die Eltern sollten nie ehrgeiziger als ihre KInder sein.
Mach deinen Kleinen nicht zuviel Druck, und genieße seine frühe Kindheit ohne Ende, denn sie geht so schnell vorbei...
Ich find so ein bißchen hört es sich an als ob du über einen 15 Jährigen redest, aber er ist doch erst 6!!!
Menno, gib ihm ne Chance Kind zu sein.
Wenn er ein bißchen rumträumt dann ist das doch noch völlig normal.
Ähm, und brüllen erzeugt meist das Gegenteil von dem was man erreichen will. Abgesehen davon schüchtert es ein, und das muß doch wohl nicht sein, oder???

Lg

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