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Kind 12jahre aggressiv. Keine Hilfe vom Jugendamt.

13. November um 13:42

Hallo. Ich wende mich Hilfe suchend hier in diesem forum. Der 12 jährige Stiefsohn ist seid Ende der Pfingstferien auf eigenen Wunsch von der Mutter zum leiblichen Vater gezogen. Er hat erzählt das die Mutter und dessen Ehemann ihn geschlagen hätten. Aufgrund des schlechten Verhältnis zwischen Mutter und Vater, wurde das nicht angezweifelt. Wir (ich bin die Stiefmutter und wir sind seid fast 7 Jahren liiert.) haben ihn selbstverständlich zu uns geholt. Das Verhältnis war anfangs gut, so wie es immer war wenn er an den Wochenenden zu uns kam. Wir gaben ihm Zeit, seine Erlebnisse der letzten Monate zu verarbeiten, drängten ihn zu nix, in der neuen Schule wurde er auch schnell integriert. Alles gut soweit. In den den Sommerferien kam dann die grosse Wende. Die Aggression nahm zu und auch die Gewaltbereitschaft. So kam es, daß er nach den Sommerferien nicht in die Schule wollte, der Vater machte einen Termin bei Arzt aus, weil er über Bauchweh klagte. Sohn wollte nicht mit. Der Vater fuhr alleine zum Arzt um sich Rat zu holen wie er am besten mit der Situation umgehen soll. Die Situation eskalierte nach ca zwei bis drei Stunden erneut komplett, so daß wir die Polizei rufen mussten. Alles hat aber nix geholfen, das noch am selben Abend die Polizei ein weiteres Mal zu uns kommen musste, da der Sohn auf seinen Vater losging. Er wurde daraufhin in eine psychiatrische Kinderklinik gebracht. Aus dieser hat sich der Sohn erstmal nach ca eineinhalb Wochen Aufenthalt selber entlassen. Weil man ihn ja nicht zwingen kann dort zu bleiben (Aussage der Pädagogin). Diese Aussage hat er sich jetzt natürlich angeeignet. Ca drei Tage nach selbstentlassung, wieder das selbe Spiel. Geht nicht zur Schule, ist respektlos dem Vater und mir gegenüber, macht was er will. Wieder polizeieinsatz, wieder Sohn in die Klinik bringen lassen, da er jegliche Hilfe über Psychologen ablehnt. Sogar mit Selbstmord droht bevor er wieder zur Mutter geht. Mittlerweile hat er es soweit gebracht das er auf mich losging, mich gewürgt hat mir in den Bauch getreten hat, den Vater geschlagen und getreten hat während der Autofahrt (es sollte für den letzten Tag zurück in die Klinik). Mit der Klinik und der jugendbtereuerin der Klinik wurde vereinbart, das die einzigste Hilfe wäre, wenn er in eine wohngruppe kommt. Dem stimmte Vater als auch Mutter zu. Mittlerweile haben wir realisiert (auch die in der Klinik) das er mit Regeln und Vorschriften nix am Hut hat, jeder der nicht so spurt, wird angegriffen, egal wer. Solange man das macht was er will, läuft alles friedlich ab, aber wehe wenn nicht. Der Termin beim Jugendamt ergab nix, Klinik und Jugendamt haben sich nicht abgesprochen wg einem Platz in der wohngruppe. Auch auf die Empfehlung hin, ihn in die Obhut des Jugendamtes zu geben würde einfach ignoriert. Lediglich für eine Erziehungsbegleitende massnahme wurde das Formular mitgegeben. Wieso bekommen wir keine Hilfe, vorallem wieso bekommt das Kind keine Hilfe. Muss immer erst etwas schlimmes passieren? Wobei ich mich frage wie die Auslegung ist "wie schlimm muss etwas sein, das es als schlimm bei denen deklariert wird". Ich habe hier nur die "Kurzfassung" geschrieben, hoffe aber das sich trotzdem jemand die Zeit nimmt und es liest. Gerne beantworte ich auch fragen dazu wenn etwas unklar ist. Aufjedenfall wäre ich um Ratschläge sehr sehr dankbar. 

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13. November um 15:06

Was soll dir hier jemand raten?

Das ist jetzt kein "alltägliches" Problem, dass das Kind hat. Ich nehme an, da liegt schon eine größere psychische Krankheit vor und da können dir nur Experten weiterhelfen. Ich schätze der erste Schritt wäre eine gute Diagnostik, damit ihr wisst, womit ihr es zu tun habt.

Als Laie kann ich dir nicht sagen, was man da auch an Hormonen, Genanalysen (es gibt ja diverse Chromosomenabweichungen, die Männer aggressiv machen können) und sonstigem nebenbei noch checken sollte. Das wissen eben nur entsprechende Fachärzte.

Auf alle Fälle gute Nerven wünsche ich.

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13. November um 16:33
In Antwort auf kreuzunge

Was soll dir hier jemand raten?

Das ist jetzt kein "alltägliches" Problem, dass das Kind hat. Ich nehme an, da liegt schon eine größere psychische Krankheit vor und da können dir nur Experten weiterhelfen. Ich schätze der erste Schritt wäre eine gute Diagnostik, damit ihr wisst, womit ihr es zu tun habt.

Als Laie kann ich dir nicht sagen, was man da auch an Hormonen, Genanalysen (es gibt ja diverse Chromosomenabweichungen, die Männer aggressiv machen können) und sonstigem nebenbei noch checken sollte. Das wissen eben nur entsprechende Fachärzte.

Auf alle Fälle gute Nerven wünsche ich.

Hallo, 
Danke für die Antwort.
In fachmännische Hände dachten wir ihn ja gegeben zu haben, war aber weit gefehlt.
Tja, wir werden sehen wo das noch hinführt. 
Schönen abend noch.

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13. November um 16:46

Aus dieser hat sich der Sohn erstmal nach ca eineinhalb Wochen Aufenthalt selber entlassen. Weil man ihn ja nicht zwingen kann dort zu bleiben (Aussage der Pädagogin).

Mit 12 + Suiziddrohungen o.o
Er war doch nicht wegen einer Kleinigkeit da, der Junge verdrischt euch.
Wie ist denn sein Umgang in der Schule? Freunde?
Wie sind die Noten.

Muss ja auch nen Grund haben warum er das so verweigert.
Hat seine Mutter ihn wirklich geschlagen? Nur weil sie doof zum Vater ist muss das nicht stimmen.

Ich bin da ganz ehrlich, bei allem "das arme Trennungskind" hin und her, aber Angst haben vor meinem Stiefkind in meinen eigenen 4 Wänden würde ich nicht, dann würde ich ausziehen oder er, tut mir leid.

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13. November um 17:19
In Antwort auf diestiefmama81

Hallo. Ich wende mich Hilfe suchend hier in diesem forum. Der 12 jährige Stiefsohn ist seid Ende der Pfingstferien auf eigenen Wunsch von der Mutter zum leiblichen Vater gezogen. Er hat erzählt das die Mutter und dessen Ehemann ihn geschlagen hätten. Aufgrund des schlechten Verhältnis zwischen Mutter und Vater, wurde das nicht angezweifelt. Wir (ich bin die Stiefmutter und wir sind seid fast 7 Jahren liiert.) haben ihn selbstverständlich zu uns geholt. Das Verhältnis war anfangs gut, so wie es immer war wenn er an den Wochenenden zu uns kam. Wir gaben ihm Zeit, seine Erlebnisse der letzten Monate zu verarbeiten, drängten ihn zu nix, in der neuen Schule wurde er auch schnell integriert. Alles gut soweit. In den den Sommerferien kam dann die grosse Wende. Die Aggression nahm zu und auch die Gewaltbereitschaft. So kam es, daß er nach den Sommerferien nicht in die Schule wollte, der Vater machte einen Termin bei Arzt aus, weil er über Bauchweh klagte. Sohn wollte nicht mit. Der Vater fuhr alleine zum Arzt um sich Rat zu holen wie er am besten mit der Situation umgehen soll. Die Situation eskalierte nach ca zwei bis drei Stunden erneut komplett, so daß wir die Polizei rufen mussten. Alles hat aber nix geholfen, das noch am selben Abend die Polizei ein weiteres Mal zu uns kommen musste, da der Sohn auf seinen Vater losging. Er wurde daraufhin in eine psychiatrische Kinderklinik gebracht. Aus dieser hat sich der Sohn erstmal nach ca eineinhalb Wochen Aufenthalt selber entlassen. Weil man ihn ja nicht zwingen kann dort zu bleiben (Aussage der Pädagogin). Diese Aussage hat er sich jetzt natürlich angeeignet. Ca drei Tage nach selbstentlassung, wieder das selbe Spiel. Geht nicht zur Schule, ist respektlos dem Vater und mir gegenüber, macht was er will. Wieder polizeieinsatz, wieder Sohn in die Klinik bringen lassen, da er jegliche Hilfe über Psychologen ablehnt. Sogar mit Selbstmord droht bevor er wieder zur Mutter geht. Mittlerweile hat er es soweit gebracht das er auf mich losging, mich gewürgt hat mir in den Bauch getreten hat, den Vater geschlagen und getreten hat während der Autofahrt (es sollte für den letzten Tag zurück in die Klinik). Mit der Klinik und der jugendbtereuerin der Klinik wurde vereinbart, das die einzigste Hilfe wäre, wenn er in eine wohngruppe kommt. Dem stimmte Vater als auch Mutter zu. Mittlerweile haben wir realisiert (auch die in der Klinik) das er mit Regeln und Vorschriften nix am Hut hat, jeder der nicht so spurt, wird angegriffen, egal wer. Solange man das macht was er will, läuft alles friedlich ab, aber wehe wenn nicht. Der Termin beim Jugendamt ergab nix, Klinik und Jugendamt haben sich nicht abgesprochen wg einem Platz in der wohngruppe. Auch auf die Empfehlung hin, ihn in die Obhut des Jugendamtes zu geben würde einfach ignoriert. Lediglich für eine Erziehungsbegleitende massnahme wurde das Formular mitgegeben. Wieso bekommen wir keine Hilfe, vorallem wieso bekommt das Kind keine Hilfe. Muss immer erst etwas schlimmes passieren? Wobei ich mich frage wie die Auslegung ist "wie schlimm muss etwas sein, das es als schlimm bei denen deklariert wird". Ich habe hier nur die "Kurzfassung" geschrieben, hoffe aber das sich trotzdem jemand die Zeit nimmt und es liest. Gerne beantworte ich auch fragen dazu wenn etwas unklar ist. Aufjedenfall wäre ich um Ratschläge sehr sehr dankbar. 

Zurück in die Klinik mit dem Jungen.
Und was hat die Pädagogin überhaupt zu sagen, Selbstentlassung eines 12 Jährigen ich würde ja lachen wenn es nicht passiert und so traurig wäre.
Ein 12 Jähriger ist vorm Gesetz nicht reif genug um Sex haben zu dürfen, sich seine Religion eigenständig aussuchen zu dürfen und um für seine Straftaten bestraft zu werden.
Da kann sich ein 12 Jähriger kein Bild über seinen Gesundheitszustand machen.
Sowas läuft nur in Übereinstimmung mit den Eltern ab.

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13. November um 18:01

Sofort zurück in die Klinik!!

ganz ehrlich ihr seid in Lebensgefahr wenn der mal so richtig austickt

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13. November um 18:27
In Antwort auf evoluzzer213

Zurück in die Klinik mit dem Jungen.
Und was hat die Pädagogin überhaupt zu sagen, Selbstentlassung eines 12 Jährigen ich würde ja lachen wenn es nicht passiert und so traurig wäre.
Ein 12 Jähriger ist vorm Gesetz nicht reif genug um Sex haben zu dürfen, sich seine Religion eigenständig aussuchen zu dürfen und um für seine Straftaten bestraft zu werden.
Da kann sich ein 12 Jähriger kein Bild über seinen Gesundheitszustand machen.
Sowas läuft nur in Übereinstimmung mit den Eltern ab.

Das hat mich auch sehr gewundert.

Mit 12 kann er das ja rechtlich nicht selbst entscheiden. Normalerweise entscheiden so etwas dann die Erziehungsberechtigten.
 

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13. November um 18:34
In Antwort auf kreuzunge

Das hat mich auch sehr gewundert.

Mit 12 kann er das ja rechtlich nicht selbst entscheiden. Normalerweise entscheiden so etwas dann die Erziehungsberechtigten.
 

Dieses Verhalten würde ich schon glatt als rechtswidrig bezeichnen und einen Anwalt deshalb konsultieren.
Ein einwillungsunfähiges Kind auf dessen Geheiß gegen ärztlichen Rat aus der Klinik entlassen ohne Verständigung mit den Eltern?
Das muss rechtswidrig sein, was anderes kann ich mir gar nicht vorstellen.
Wo kommen wir denn da hin, wenn das möglich wäre?

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13. November um 20:20

Du hast eine PN von mir.

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13. November um 20:47
In Antwort auf diestiefmama81

Hallo. Ich wende mich Hilfe suchend hier in diesem forum. Der 12 jährige Stiefsohn ist seid Ende der Pfingstferien auf eigenen Wunsch von der Mutter zum leiblichen Vater gezogen. Er hat erzählt das die Mutter und dessen Ehemann ihn geschlagen hätten. Aufgrund des schlechten Verhältnis zwischen Mutter und Vater, wurde das nicht angezweifelt. Wir (ich bin die Stiefmutter und wir sind seid fast 7 Jahren liiert.) haben ihn selbstverständlich zu uns geholt. Das Verhältnis war anfangs gut, so wie es immer war wenn er an den Wochenenden zu uns kam. Wir gaben ihm Zeit, seine Erlebnisse der letzten Monate zu verarbeiten, drängten ihn zu nix, in der neuen Schule wurde er auch schnell integriert. Alles gut soweit. In den den Sommerferien kam dann die grosse Wende. Die Aggression nahm zu und auch die Gewaltbereitschaft. So kam es, daß er nach den Sommerferien nicht in die Schule wollte, der Vater machte einen Termin bei Arzt aus, weil er über Bauchweh klagte. Sohn wollte nicht mit. Der Vater fuhr alleine zum Arzt um sich Rat zu holen wie er am besten mit der Situation umgehen soll. Die Situation eskalierte nach ca zwei bis drei Stunden erneut komplett, so daß wir die Polizei rufen mussten. Alles hat aber nix geholfen, das noch am selben Abend die Polizei ein weiteres Mal zu uns kommen musste, da der Sohn auf seinen Vater losging. Er wurde daraufhin in eine psychiatrische Kinderklinik gebracht. Aus dieser hat sich der Sohn erstmal nach ca eineinhalb Wochen Aufenthalt selber entlassen. Weil man ihn ja nicht zwingen kann dort zu bleiben (Aussage der Pädagogin). Diese Aussage hat er sich jetzt natürlich angeeignet. Ca drei Tage nach selbstentlassung, wieder das selbe Spiel. Geht nicht zur Schule, ist respektlos dem Vater und mir gegenüber, macht was er will. Wieder polizeieinsatz, wieder Sohn in die Klinik bringen lassen, da er jegliche Hilfe über Psychologen ablehnt. Sogar mit Selbstmord droht bevor er wieder zur Mutter geht. Mittlerweile hat er es soweit gebracht das er auf mich losging, mich gewürgt hat mir in den Bauch getreten hat, den Vater geschlagen und getreten hat während der Autofahrt (es sollte für den letzten Tag zurück in die Klinik). Mit der Klinik und der jugendbtereuerin der Klinik wurde vereinbart, das die einzigste Hilfe wäre, wenn er in eine wohngruppe kommt. Dem stimmte Vater als auch Mutter zu. Mittlerweile haben wir realisiert (auch die in der Klinik) das er mit Regeln und Vorschriften nix am Hut hat, jeder der nicht so spurt, wird angegriffen, egal wer. Solange man das macht was er will, läuft alles friedlich ab, aber wehe wenn nicht. Der Termin beim Jugendamt ergab nix, Klinik und Jugendamt haben sich nicht abgesprochen wg einem Platz in der wohngruppe. Auch auf die Empfehlung hin, ihn in die Obhut des Jugendamtes zu geben würde einfach ignoriert. Lediglich für eine Erziehungsbegleitende massnahme wurde das Formular mitgegeben. Wieso bekommen wir keine Hilfe, vorallem wieso bekommt das Kind keine Hilfe. Muss immer erst etwas schlimmes passieren? Wobei ich mich frage wie die Auslegung ist "wie schlimm muss etwas sein, das es als schlimm bei denen deklariert wird". Ich habe hier nur die "Kurzfassung" geschrieben, hoffe aber das sich trotzdem jemand die Zeit nimmt und es liest. Gerne beantworte ich auch fragen dazu wenn etwas unklar ist. Aufjedenfall wäre ich um Ratschläge sehr sehr dankbar. 

Ein 12jaehriges Kind kann sich nicht selbst aus der Klinik entlassen. 

Habt ihr Aerzte außerhalb der Klinik?

Gibt es eine Diagnose? 

Wie geht man in der Schule damit um, wenn er zur Schule geht?

Hat er Therapie oder Medikamente? 

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14. November um 7:55

Guten Morgen, 
Vielen Dank für die ganzen Antworten. Wir selber sind auch alle geschockt von dieser ganzen Situation bzgl der Klinik und des Amtes. Es fühlt sich so an, als wären alle mit so einer Situation überfordert. Aber wenn diese Stellen nicht helfen können (wollen) frag ich mich wer dann?
Er hat seine Medikamente verweigert, auch hier wieder mit "Unterstützung" der Klinik und ich zitiere: auch hierzu kann man ihn nicht zwingen.
Schule geht er nur sporadisch, so wie es ihm in den Kram passt, die Schule weiss aber bescheid und gilt als notorischer schulschwänzer.
Diagnose haben wir keine, ausser das er kein ADHS hätte.
Wir können uns mittlerweile auch nicht mehr vorstellen das er so massiv verprügelt würde bei der Mutter, klar hat er mal (ganz salopp ausgedrückt) "eine hinter die Löffel bekommen" aufgrund seines Verhaltens welches er so wohl auch schon bei seiner mutter an den Tag gelegt hat.
Mein Mann (Lebensgefährte) und ich sind psychisch echt am Ende. Ich hab als Kind und als Erwachsene echt viel mitmachen müssen und dachte es gäbe keine Steigerung, doch da habe ich mich wohl echt getäuscht. 

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14. November um 8:55

Ich würde mir auf jeden Fall eine bessere Klinik suchen und auch mit denen besprechen was vorher vorgefallen ist. Ein minderjähriges Kind kann sich nicht aus einer Klinik entlassen, das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben immer noch die Eltern. das ist quatsch, besonders wenn von ihm wirklich eine Gefahr für sich und sein Umfeld ausgeht.

Zudem würde ich darauf bestehen das er in eine WG mit pädagogischem Fachpersonal kommt. Ihr müsst euch nicht schlagen lassen, vor allen Dingen du nicht, du bist ja noch nichteinmal seine Mutter oder hattest Schuld an irgendwas in der Trennungsphase oder bei seiner Mutter zuhause.
 

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14. November um 13:03
In Antwort auf FlorenceFox

Ich würde mir auf jeden Fall eine bessere Klinik suchen und auch mit denen besprechen was vorher vorgefallen ist. Ein minderjähriges Kind kann sich nicht aus einer Klinik entlassen, das Aufenthaltsbestimmungsrecht haben immer noch die Eltern. das ist quatsch, besonders wenn von ihm wirklich eine Gefahr für sich und sein Umfeld ausgeht.

Zudem würde ich darauf bestehen das er in eine WG mit pädagogischem Fachpersonal kommt. Ihr müsst euch nicht schlagen lassen, vor allen Dingen du nicht, du bist ja noch nichteinmal seine Mutter oder hattest Schuld an irgendwas in der Trennungsphase oder bei seiner Mutter zuhause.
 

Das Thema mit Klinik ist ab heute rum, denn er wird nun offiziell seitens der Klinik entlassen. Und sollte er nicht wieder für sich oder uns eine Gefahr darstellen, wird es auch so bleiben das er bei uns bleibt. Wie es weitergeht steht in den Sternen, keiner fühlt sich zuständig für "das Problem". Wir sind auf uns allein gestellt.
Wir hatten ja eigentlich mit allen Beteiligten uns geeinigt, das er in eine wohngruppe kommt, aber das Thema ist aufeinmal absolut neu. Also ich fall langsam vom Glauben ab. 

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14. November um 14:14
In Antwort auf diestiefmama81

Das Thema mit Klinik ist ab heute rum, denn er wird nun offiziell seitens der Klinik entlassen. Und sollte er nicht wieder für sich oder uns eine Gefahr darstellen, wird es auch so bleiben das er bei uns bleibt. Wie es weitergeht steht in den Sternen, keiner fühlt sich zuständig für "das Problem". Wir sind auf uns allein gestellt.
Wir hatten ja eigentlich mit allen Beteiligten uns geeinigt, das er in eine wohngruppe kommt, aber das Thema ist aufeinmal absolut neu. Also ich fall langsam vom Glauben ab. 

"Sollte er nicht wieder für sich oder uns eine Gefahr darstellen"...
Also er droht mit Selbstmord, greift euch phsyisch an, würgt dich und tritt nach euch?
Und dann will man noch behaupten können, er stelle für niemanden eine Gefahr da?

An was für eine Feld- und Wiesenklinik seid ihr denn da geraten? 12 Jährige kann man nicht zwingen, Medikamente einzunehmen?
Wenn mich meine Eltern nicht gezwungen hätten, mein ADHS mit Medikamenten zu behandeln, dann hätte ich heute wohl eher einen schlechten Realschulabschluss als ein gutes Abitur.
Es wäre auch ein Wunder wenn er bei seinem Verhalten gar nichts hinter die Löffel bekommen hätte, also wenn das Kind so außer Rand und Band ist, dass es die Eltern körperlich verletzt, wie soll man sich da verteidigen, außer körperlich?

Was heißt denn "mit allen Beteiligten", wer ist denn noch alles beteiligt?
Ich würde das Kind auf jeden Fall zu einem Psychiater schicken.
Ich würde auch Tacheles reden, wenn alle anderen so um das Thema herumreden, dass man sich nicht einig wird, muss einer auf den Tisch klopfen und sagen "Wohngruppe oder Heim. So geht das nicht weiter"

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14. November um 15:11
In Antwort auf evoluzzer213

"Sollte er nicht wieder für sich oder uns eine Gefahr darstellen"...
Also er droht mit Selbstmord, greift euch phsyisch an, würgt dich und tritt nach euch?
Und dann will man noch behaupten können, er stelle für niemanden eine Gefahr da?

An was für eine Feld- und Wiesenklinik seid ihr denn da geraten? 12 Jährige kann man nicht zwingen, Medikamente einzunehmen?
Wenn mich meine Eltern nicht gezwungen hätten, mein ADHS mit Medikamenten zu behandeln, dann hätte ich heute wohl eher einen schlechten Realschulabschluss als ein gutes Abitur.
Es wäre auch ein Wunder wenn er bei seinem Verhalten gar nichts hinter die Löffel bekommen hätte, also wenn das Kind so außer Rand und Band ist, dass es die Eltern körperlich verletzt, wie soll man sich da verteidigen, außer körperlich?

Was heißt denn "mit allen Beteiligten", wer ist denn noch alles beteiligt?
Ich würde das Kind auf jeden Fall zu einem Psychiater schicken.
Ich würde auch Tacheles reden, wenn alle anderen so um das Thema herumreden, dass man sich nicht einig wird, muss einer auf den Tisch klopfen und sagen "Wohngruppe oder Heim. So geht das nicht weiter"

Ich sehe das genauso wie du/ihr. Aber wenn die Klinik und auch das Jugendamt nichts von dieser Option wissen will, obwohl es von denen kam, dann weiss I h auch nicht wie wir uns wehren können. Wir beten nur das es nicht wieder eskaliert ab heute. Ich kann nicht mehr schlafen, habe leichte (wenn es sowas überhaupt gibt) panikattacken, will einfach nur raus hier. Klingt vllt hart, aber so fühle ich mich gerade. Meinen Mann will ich aber auch nicht alleine lassen. 😭
Alle Beteiligten meine ich leibliche Mutter, der Vater die sozialbeauftragte vom Jugendamt in der Klinik und die stations Pädagogin (oder wie ihre berufsbezeichnung auch sein mag). Letztendlich können es ja nur die Eltern entscheiden, das ist getan worse aber trotzdem passiert nix, rein garnix.
Daher meine Frage an wen man sich da wenden kann. 😭

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14. November um 15:12

Es ist urged wie alles so als verharmlosen die alles was ist und was passiert ist, nur damit die keine Arbeit haben. 😡

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14. November um 15:30
In Antwort auf diestiefmama81

Ich sehe das genauso wie du/ihr. Aber wenn die Klinik und auch das Jugendamt nichts von dieser Option wissen will, obwohl es von denen kam, dann weiss I h auch nicht wie wir uns wehren können. Wir beten nur das es nicht wieder eskaliert ab heute. Ich kann nicht mehr schlafen, habe leichte (wenn es sowas überhaupt gibt) panikattacken, will einfach nur raus hier. Klingt vllt hart, aber so fühle ich mich gerade. Meinen Mann will ich aber auch nicht alleine lassen. 😭
Alle Beteiligten meine ich leibliche Mutter, der Vater die sozialbeauftragte vom Jugendamt in der Klinik und die stations Pädagogin (oder wie ihre berufsbezeichnung auch sein mag). Letztendlich können es ja nur die Eltern entscheiden, das ist getan worse aber trotzdem passiert nix, rein garnix.
Daher meine Frage an wen man sich da wenden kann. 😭

Also die Beteiligten würde ich erstmal aussortieren, nach dem, was sich die Klinik geleistet hat, würde ich die Beschäftigten in der Klinik allesamt aussortieren.

Ich rate dir immer noch, das, was sich die Klinik geleistet hat, mit einem Anwalt abzuklären und gegebenfalls zu klagen, weil es gar nicht sein kann, dass ein 12 Jähriger in einer Klinik so viel Entscheidungsfreiheit hat.

Da musst du der Klinik halt mit einem Anwalt Feuer unterm Allerwertesten machen.
Allgemein schadet die Beratung dazu und auch die Beratung, wie du rechtlich gegen das Jugendamt vorgehen könntest, nicht.
Es kostet halt, aber wenn sich die Situation nicht bessert und ihr offensichtlich darunter leidet, was völlig verständlich ist, würde ich das als nötig erachten.

Du solltest auch eigentständig einen Psychiater aufsuchen, ein Gutachten und ggf Diagnose erstellen lassen um damit das Jugendamt unter Druck zu setzen.
Außerdem kannst du dich an den Vorgesetzten von der dir zugeteilten "Sozialbeauftragten" wenden und dich dort beschweren, sowie ggf jemand neues fordern.

Die Klinik würde ich aber auf keinen Fall davonkommen lassen, da würde ich mich zumindest rechtlich beraten lassen und dann auch rechtliche Schritte im Falle eines sehr wahrscheinlichen Fehlverhaltens der Klinik einleiten.

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15. November um 12:25

Kannst du nicht selber einfach mal unverbindlich bei einer Sozialpädagogischen Jugendwohngemeinschaft oder ähnlichem anrufen und dich da beraten lassen?

Ich meine ich könnte da auch nicht schlafen, wenn er mich schon gewürgt hätte etc. Hatten hier in der Nachbarschaft eine, die in ihrem Pubertätsgehabe mit einem Kartoffelschälmesser auf ihre Mom los ist, weil diese ihr irgendwas nicht erlaubt hatte. Sie hat ihr die Hände dabei ziemlich verletzt.

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16. November um 8:45
In Antwort auf diestiefmama81

Ich sehe das genauso wie du/ihr. Aber wenn die Klinik und auch das Jugendamt nichts von dieser Option wissen will, obwohl es von denen kam, dann weiss I h auch nicht wie wir uns wehren können. Wir beten nur das es nicht wieder eskaliert ab heute. Ich kann nicht mehr schlafen, habe leichte (wenn es sowas überhaupt gibt) panikattacken, will einfach nur raus hier. Klingt vllt hart, aber so fühle ich mich gerade. Meinen Mann will ich aber auch nicht alleine lassen. 😭
Alle Beteiligten meine ich leibliche Mutter, der Vater die sozialbeauftragte vom Jugendamt in der Klinik und die stations Pädagogin (oder wie ihre berufsbezeichnung auch sein mag). Letztendlich können es ja nur die Eltern entscheiden, das ist getan worse aber trotzdem passiert nix, rein garnix.
Daher meine Frage an wen man sich da wenden kann. 😭

Ihr koennt sehr viel machen. Schaut euch nach einem Kinder und Jugendpsychiater um. Nehmt alle Unterlagen mit zum Termin, dokumentiert was vorgefallen ist und nehmt das auch mit. 

Es gibt nicht nur ein Krankenhaus und nicht nur einen Psychiater. Es ist oft sinnvoll mehrere Meinungen zu hoeren. 

Wenn so ein Arzt dann Medikamente verordnet ist es die Entscheidung der Eltern ob sie genommen werden, nicht die Entscheidung des Kindes. 

Haltet euch in diesem Fall mehr an die Meinung eines Arztes, wenn ihr einen gefunden habt. Paedagogen haben da oft Ansichten die. Icht unbedingt professionell sind.

Hat man euch angeleitet wie ihr damit umgehen koennt, wenn das Kind aggressiv wird? 

Ich habe eine ganze Zeit in dem Bereich gearbeitet und sage dir jetzt ein paar Dinge die man von den Aerzten in der Regel nicht zu hoeren bekommt. 

Es stehen fuer psychisch kranke Kinder nur bestimmte Diagnosen zur Verfügung. ADHS ist eine dieser Diagnosen. Deshalb werden diese Diagnosen oft vergeben, auch wenn sich die psychische Krankheit als etwas ganz anderes entwickelt, wenn das skins dann erwachsen wird. 

Man wuerde ein Kind z.B. nicht mit einer Persoenlichkeitsstoerung diagnostizierten, oder mit einer bipolaren Stoerung. Oft ist es aber so, dass diese Kinder wenn sie dann erwachsen sind diese Diagnosen bekommen. 

Es ist also oft so, dass schon Symptome solcher Diagnosen im Kindesalter vorhanden sind, sich oft anders ausdrücken.....das Kind aber keine Diagnose hat oder eben eine typische Kinderdiagnose wie ADHS. 

Das ist auch ein Brund warum es fuer Eltern wie euch so unheimlich schwierig ist Hilfe zu bekommen. Die Kinder werden einfach oft als ihre Diagnose (ADHS) nach Schema F behandelt und ihr Eltern bekommt die Schema F Anweisungen zum Umgang und zu Behandlung. 

Ich verstehe deine Verzeiflung sehr gut. Forscht doch mal nach ob es in eurer Naehe eine Tagesklinik fuer psychisch kranke Kinder gibt. Dort werden Kinder auch beschält und sie verbringen dort den Tag in einer therapeutischen Umgebung. 

Fuer zu Hause solltet ihr euch ansehen wie man in der Klinik den Tag strukturiert und vielleicht versuchen, dass zu Hause aehnlich zu gestalten. 

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17. November um 15:35
In Antwort auf diestiefmama81

Guten Morgen, 
Vielen Dank für die ganzen Antworten. Wir selber sind auch alle geschockt von dieser ganzen Situation bzgl der Klinik und des Amtes. Es fühlt sich so an, als wären alle mit so einer Situation überfordert. Aber wenn diese Stellen nicht helfen können (wollen) frag ich mich wer dann?
Er hat seine Medikamente verweigert, auch hier wieder mit "Unterstützung" der Klinik und ich zitiere: auch hierzu kann man ihn nicht zwingen.
Schule geht er nur sporadisch, so wie es ihm in den Kram passt, die Schule weiss aber bescheid und gilt als notorischer schulschwänzer.
Diagnose haben wir keine, ausser das er kein ADHS hätte.
Wir können uns mittlerweile auch nicht mehr vorstellen das er so massiv verprügelt würde bei der Mutter, klar hat er mal (ganz salopp ausgedrückt) "eine hinter die Löffel bekommen" aufgrund seines Verhaltens welches er so wohl auch schon bei seiner mutter an den Tag gelegt hat.
Mein Mann (Lebensgefährte) und ich sind psychisch echt am Ende. Ich hab als Kind und als Erwachsene echt viel mitmachen müssen und dachte es gäbe keine Steigerung, doch da habe ich mich wohl echt getäuscht. 

muss erst was passieren damit sie handeln?   boa 

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