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Kiffen/Soll ich mich einmischen?

20. November 2014 um 10:57

Der Freund (17) meiner Tochter (16) kifft mal mehr und mal weniger. Momentan ist eine Phase, in der er wieder regelmäßig 3-4 pro Woche kifft. Bei ihm hat das zur Folge, dass sich sein Wesen verändert. Er wird abwechselnd gleichgültig, überdreht, distanziert, redet Probleme herbei,.... Das hat zur Folge, dass meine Tochter und er ständig am Streiten sind. In Phasen, in denen er nicht kifft (die können schon mal 2 oder 3 Wochen sein, ist er der liebste und netteste Mensch. Schulisch hat sein Verhalten mittlerweile auch Konsequenzen. Er ist eigentlich sehr intelligent. In guten Phasen ohne kiffen, ist er gut in der Schule. In den Phasen mit viel kiffen, ist er deutlich schlechter. Ich kenne seine Eltern nicht, aber ich denke nicht, dass sie wissen was ihr Sohn treibt. Ich bin ständig hin und her gerissen, ob ich irgendetwas tun kann, ob ich mich einmischen muss oder nicht. Auf der einen Seite denke ich mir, wäre es mein Kind und ich würde nichts mitbekommen, wäre ich froh, wenn mich jemand auf die Probleme aufmerksam machen würde. Auf der anderen Seite denke ich, dass es mich nichts angeht und ich es vielleicht viel schlimmer machen würde, weil ich die Eltern nicht kenne und gar nicht einschätzen kann. Ich weiß nur, dass er zu seinem Vater wohl ein sehr gutes Verhältnis hat. Auf der einen Seite tut mir das Ganze sehr leid, weil er ein super netter Kerl sein kann. Auf der anderen Seite bin ich immer wieder sehr wütend, weil das Ganze natürlich auch meiner Tochter sehr zusetzt. Vielleicht habt ihr dazu ein paar Ideen und Anregungen?

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25. November 2014 um 21:37

Mir fällt kein Titel ein....
Ich glaube es gibt mehr oder weniger keinen Jugendlichen der keine Schatten seite hat.Ich persönlich halte Kiffen nicht undbedingt für gefährlich bis auf die Punkte die du selbst angesprochen hast. Das faul werden ist dabei ein ernster Punkt. Ich denke er sollte seine eigenen erfahrungen machen im nachhinein ist er schlauer. Ein problem wird es dann wen er anfängt andere mit hinein zu ziehen wie z.b. deine tochter. Du solltest mit ihr darüber sprechen und ihr deinen standpunkt klar machen. Ich würde dir Raten dich nicht einzumischen vorallen nicht seine Eltern anzusprechen. Du weißt nicht wie sie reagieren, sie könnte den eindruck haben du willst ihnen erklären wie man ihren sohn erzieht. Wen du zu seinen Eltern gehst wird er sich auch übergangen fühlen was sich negativ auf euer verhältnis auswirkt. Wen du wirklich das gefühl hast das du dich einmischen must solltest du zu erst intensiv mit ihm darüber sprechen. Wen du ihm klar machst welche sorgen du dir machst bezüglich deiner tochter denke ich das ihm bewust wirkt das auch andere darunter leiden und wird das möglichst fern von ihr halten wollen.
Ich wünsch dir alles gute viel glück und viel erfolg.

MFG: SicK

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