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Kein Leben mehr... Einsamkeit

17. August 2018 um 14:41

Hallo zusammen,

ich bin 35 Jahre alt und war noch niemals zuvor so einsam wie ich es heute bin. Ich habe vor 8 Jahren die Diagnose Rheuma bekommen und habe vor zwei Jahren meinen Beruf deswegen verloren. Heute bin ich arbeitslos gemeldet und hänge irgendwie im System fest. Derzeit sehe ich für mich keine andere Möglichkeit mehr als in Frührente zu gehen aber bis dahin ist es wohl noch ein relativ weiter Weg.
Durch den Verlust meiner Arbeit habe ich mein Sozialleben verloren. Ich hatte noch nie gute Freunde sondern eigentlich immer nur Kollegen.

In meiner Familie hieß es immer "wir sind füreinander da, wenn Probleme bestehen", jedoch durfte ich in den letzten zwei Jahren (als ich meine Familie wirklich mal gebraucht hätte) schmerzlich feststellen, dass diese Aussage für mich anscheinend nicht zählt.

Meine Familie ist sehr klein. Mein Vater ist ein Alkoholiker und ich habe schon seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zu ihm obwohl er nur 10 Minuten von mir entfernt wohnt. Ich musste den Kontakt zu ihm abbrechen, weil ich seine Sauferei nicht mehr ertragen konnte. Das war irgendwann nicht mehr "mein Papa" sondern nur noch ein Säufer. Dennoch tut es mir verdammt doll weh keinen Kontakt mehr mit ihm haben zu können. Er fehlt mir - trotz allem.

Bei meiner Mutter sieht es leider auch nicht viel besser aus. Sie war 33 Jahre lang mit meinem Vater verheiratet und hat an den Wochenenden immer fleißig mitgesoffen. Außerdem hat meine Mutter ADHS, was allerdings niemals jemand bemerkt hat. Meine Mutter hat so viel verheimlicht und so oft gelogen das ich ihr einfach nicht mehr vertrauen kann. Sie hat in der kommenden Woche einen Termin bei einem Psychologen aber ob sie da wirklich hingehen wird weiß ich nicht.

Jedenfalls habe ich vor ein paar Wochen den Kontakt zu meiner Familie nun komplett abgebrochen. Meine Oma (die Mutter meiner Mutter) hat mich nur noch geduldet aber irgendwie nicht mehr richtig mit mir gesprochen (schon seit einigen Jahren nicht mehr). Ich scheine sie wohl irgendwann einmal enttäuscht oder verletzt zu haben aber sie rückt nicht damit raus was ihr Problem mit mir ist. Meine Oma hält verbissen zu ihrer Tochter (meiner Mutter) und ich als ihr einziges Enkelkind bin ihr anscheinend nur noch ein Dorn im Auge.

Mit meiner AHDS-kranken Mutter kann ich auch nicht mehr reden. Sie tut erst mal so als würde sie zuhören und auch verstehen aber dank ADHS versteht sie im Grunde überhaupt nichts. Sie gaukelt einem nur vor das sie einen verstehen würde. Darauf bin ich so verdammt oft reingefallen. Meine Mutter hat eine ekelhafte, hinterhältige Art und keine Sau hat das jemals so richtig bemerkt, weil sie eine tolle Schauspielerin vor ihrer Mutter und ihrem Bruder ist!
Außerdem war ich immer eher eine Mutter für meine Mutter, als sie eine Mutter für mich war. Meine Mutter ist schnell mit den einfachsten Dingen überfordert und ich durfte ihre Unzulänglichkeiten schon mein ganzes Leben lang kompensieren.

Kurz gesagt, ich war immer für meine Mutter (für meine Eltern) da, sie jedoch niemals für mich!

Ich musste so verdammt früh erwachsen werden und hatte nie eine richtige Kindheit. Ich bin von einer Scheiße in die nächste Scheiße gerannt bei dem Versuch ein eigenes Leben zu führen. Nun hat mich meine Krankheit aus dem Leben geschmissen und meine Familie ist nicht mehr meine Familie. Alles ist kaputtgegangen.
Mir fehlt so sehr eine mütterliche Figur in meinem Leben das ich es kaum noch ertragen kann.

Außerdem bin ich inzwischen sozial total verkrüppelt. Ich war einmal ein aufgeschlossenes und kontaktfreudiges und lebensfrohes Mädchen das immer mit einem Lächeln durchs Leben ging aber ich wurde so oft verletzt und belogen und hintergangen das ich nun keinen Mut mehr zu neuen Kontakten habe.
Wenn mich ein Mann auf der Straße anlächelt oder mich sogar mit einem "moin" grüßt, denke ich nur noch, "schnell weg hier", denn wer weiß womit der mir wehtun würde...

Ich habe mich mein ganzes Leben lang immer nur um die Wünsche und Bedürfnisse anderer Menschen gekümmert (bis ich vor zwei Jahren zusammengebrochen bin (Rheuma/Burnout) und weiß überhaupt nicht wer ich eigentlich bin oder was ich noch vom Leben will.

Wenn ich rausgehe, dann gehe ich höchstens einkaufen oder nehme einen Arzttermin wahr und dann bin ich froh, wenn ich wieder in meinem geschützen Bereich (in meiner Wohnung) bin. Gleichermaßen hasse ich meine Wohnung aber auch, weil ich hier nun mal verdammt einsam bin.
Einerseits würde ich mir nichts sehnlicher Wünschen als wieder neue Kontakte zu knüpfen aber andererseits habe ich genau davor so extrem große Angst das ich es doch nicht will. Ich lebe quasi im Widerspruch zu mir selbst und stehe mir selbst im Weg.

Ich weiß allerdings auch nicht was ich alleine so machen soll. Ich kenne nur "feiern gehen und saufen" und weiß absolut nicht wie man ohne Party und Alkohol ganz alleine an neue Leute geraten soll. Ich bin nicht gerade ein Bücherwurm oder ein Theater-Freak. Außerdem habe ich sowieso viel zu viel Angst davor, was wohl der nächste Mensch mit mir anstellen wird, wenn ich mich nochmal öffne und jemanden in meine Welt lasse.

Naja, ich bin nun mal ein Sozialkrüppel... ein einsames Einzelkind ohne Freunde und ohne Familie und ohne Arbeit und ohne Kollegen.

Was würdet ihr an meiner Stelle jetzt tun? Wie würdet ihr versuchen zurück ins Leben zu finden?

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17. August 2018 um 23:16
In Antwort auf jasmin.allein.zu.haus

Hallo zusammen,

ich bin 35 Jahre alt und war noch niemals zuvor so einsam wie ich es heute bin. Ich habe vor 8 Jahren die Diagnose Rheuma bekommen und habe vor zwei Jahren meinen Beruf deswegen verloren. Heute bin ich arbeitslos gemeldet und hänge irgendwie im System fest. Derzeit sehe ich für mich keine andere Möglichkeit mehr als in Frührente zu gehen aber bis dahin ist es wohl noch ein relativ weiter Weg.
Durch den Verlust meiner Arbeit habe ich mein Sozialleben verloren. Ich hatte noch nie gute Freunde sondern eigentlich immer nur Kollegen.

In meiner Familie hieß es immer "wir sind füreinander da, wenn Probleme bestehen", jedoch durfte ich in den letzten zwei Jahren (als ich meine Familie wirklich mal gebraucht hätte) schmerzlich feststellen, dass diese Aussage für mich anscheinend nicht zählt.

Meine Familie ist sehr klein. Mein Vater ist ein Alkoholiker und ich habe schon seit über einem Jahr keinen Kontakt mehr zu ihm obwohl er nur 10 Minuten von mir entfernt wohnt. Ich musste den Kontakt zu ihm abbrechen, weil ich seine Sauferei nicht mehr ertragen konnte. Das war irgendwann nicht mehr "mein Papa" sondern nur noch ein Säufer. Dennoch tut es mir verdammt doll weh keinen Kontakt mehr mit ihm haben zu können. Er fehlt mir - trotz allem.

Bei meiner Mutter sieht es leider auch nicht viel besser aus. Sie war 33 Jahre lang mit meinem Vater verheiratet und hat an den Wochenenden immer fleißig mitgesoffen. Außerdem hat meine Mutter ADHS, was allerdings niemals jemand bemerkt hat. Meine Mutter hat so viel verheimlicht und so oft gelogen das ich ihr einfach nicht mehr vertrauen kann. Sie hat in der kommenden Woche einen Termin bei einem Psychologen aber ob sie da wirklich hingehen wird weiß ich nicht.

Jedenfalls habe ich vor ein paar Wochen den Kontakt zu meiner Familie nun komplett abgebrochen. Meine Oma (die Mutter meiner Mutter) hat mich nur noch geduldet aber irgendwie nicht mehr richtig mit mir gesprochen (schon seit einigen Jahren nicht mehr). Ich scheine sie wohl irgendwann einmal enttäuscht oder verletzt zu haben aber sie rückt nicht damit raus was ihr Problem mit mir ist. Meine Oma hält verbissen zu ihrer Tochter (meiner Mutter) und ich als ihr einziges Enkelkind bin ihr anscheinend nur noch ein Dorn im Auge.

Mit meiner AHDS-kranken Mutter kann ich auch nicht mehr reden. Sie tut erst mal so als würde sie zuhören und auch verstehen aber dank ADHS versteht sie im Grunde überhaupt nichts. Sie gaukelt einem nur vor das sie einen verstehen würde. Darauf bin ich so verdammt oft reingefallen. Meine Mutter hat eine ekelhafte, hinterhältige Art und keine Sau hat das jemals so richtig bemerkt, weil sie eine tolle Schauspielerin vor ihrer Mutter und ihrem Bruder ist!
Außerdem war ich immer eher eine Mutter für meine Mutter, als sie eine Mutter für mich war. Meine Mutter ist schnell mit den einfachsten Dingen überfordert und ich durfte ihre Unzulänglichkeiten schon mein ganzes Leben lang kompensieren.

Kurz gesagt, ich war immer für meine Mutter (für meine Eltern) da, sie jedoch niemals für mich!

Ich musste so verdammt früh erwachsen werden und hatte nie eine richtige Kindheit. Ich bin von einer Scheiße in die nächste Scheiße gerannt bei dem Versuch ein eigenes Leben zu führen. Nun hat mich meine Krankheit aus dem Leben geschmissen und meine Familie ist nicht mehr meine Familie. Alles ist kaputtgegangen.
Mir fehlt so sehr eine mütterliche Figur in meinem Leben das ich es kaum noch ertragen kann.

Außerdem bin ich inzwischen sozial total verkrüppelt. Ich war einmal ein aufgeschlossenes und kontaktfreudiges und lebensfrohes Mädchen das immer mit einem Lächeln durchs Leben ging aber ich wurde so oft verletzt und belogen und hintergangen das ich nun keinen Mut mehr zu neuen Kontakten habe.
Wenn mich ein Mann auf der Straße anlächelt oder mich sogar mit einem "moin" grüßt, denke ich nur noch, "schnell weg hier", denn wer weiß womit der mir wehtun würde...

Ich habe mich mein ganzes Leben lang immer nur um die Wünsche und Bedürfnisse anderer Menschen gekümmert (bis ich vor zwei Jahren zusammengebrochen bin (Rheuma/Burnout) und weiß überhaupt nicht wer ich eigentlich bin oder was ich noch vom Leben will.

Wenn ich rausgehe, dann gehe ich höchstens einkaufen oder nehme einen Arzttermin wahr und dann bin ich froh, wenn ich wieder in meinem geschützen Bereich (in meiner Wohnung) bin. Gleichermaßen hasse ich meine Wohnung aber auch, weil ich hier nun mal verdammt einsam bin.
Einerseits würde ich mir nichts sehnlicher Wünschen als wieder neue Kontakte zu knüpfen aber andererseits habe ich genau davor so extrem große Angst das ich es doch nicht will. Ich lebe quasi im Widerspruch zu mir selbst und stehe mir selbst im Weg.

Ich weiß allerdings auch nicht was ich alleine so machen soll. Ich kenne nur "feiern gehen und saufen" und weiß absolut nicht wie man ohne Party und Alkohol ganz alleine an neue Leute geraten soll. Ich bin nicht gerade ein Bücherwurm oder ein Theater-Freak. Außerdem habe ich sowieso viel zu viel Angst davor, was wohl der nächste Mensch mit mir anstellen wird, wenn ich mich nochmal öffne und jemanden in meine Welt lasse.

Naja, ich bin nun mal ein Sozialkrüppel... ein einsames Einzelkind ohne Freunde und ohne Familie und ohne Arbeit und ohne Kollegen.

Was würdet ihr an meiner Stelle jetzt tun? Wie würdet ihr versuchen zurück ins Leben zu finden?

Hallo meine Liebe!

Das hört sich ja alles ziemlich traurig an, was du schreibst. Aber bitte gib den
Mut nicht auf!

Du scheinst ein sehr netter Mensch zu sein, mit dem man bestimmt viel Spaß
haben könnte und für den du sicher ein guter Freund sein könntest.

Weißt du, ich glaube das Leben ist ein einziges Wagnis. Du wirst in deinem
Leben immer mal enttäuscht werden, das ist auch leider nicht zu ändern,                  aber versuch dich dadurch nicht
herunter ziehen zu lassen. Ich weiss es ist schwer und von Zeit zu Zeit
hat doch jeder von uns Selbstzweifel (ich 3x täglich)

Du kannst nur nett sein, mehr nicht und wer dir nicht gut tut an dem gehst
du vorbei.

Aber du wirst auf bestimmt viele schöne Freundschaften verzichten, wenn
du dich nicht traust aus deiner Wohnung zu gehen. Und du kannst ja auch
erst einmal sehen was das für eine Freundschaft ist bevor du mehr von
dir erzählst.
Ich unterscheide hierbei z.B unter Kumpel (mit denen würde ich eher lachen
und nicht so viel persönliches erzählen sondern eher belanglose Sachen, wo
du schon im Urlaub warst und so..) und dann gibt es die richtigen Freunde
die mich schon mal weinen gesehen haben und denen ich mich tatsächlich
anvertrauen würde.
Aber selbst wenn du mehr Kumpel hättest, so würdest du trotzem viel Spaß
haben!

Ich würde an deiner Stelle einen Kurs besuchen Malkurs ect. oder einem
Verein beitreten. Ich würde mich für dich freuen, wenn du dadurch eine
ehrliche Seele für dich finden würdest. Es gibt die VHS oder informier dich
ob deine Stadt etwas für dich anbietet, was dich interessiert.

Aber ganz ganz wichtig ist das du dich traust! Keine Beklemmung ist es
wert, das du für immer einsam in deiner Wohnung bleibst! Du bist es wert!
Daran musst du immer glauben und darauf vertrauen!!!!!!

Viel Glück und gib dich nicht auf!

LG


 

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17. August 2018 um 23:55

Wie sieht es mit Selbsthilfegruppen aus oder andere Dinge wo man einfach gleichgesinnte trifft die eine ähnliche oder gleiche chron. Erkrankung haben.
Eine Therapie für dich wäre auch nicht schlecht.
Wo du hinkannst, loskotzen, einfach mal mit jemandem bereden wie es dir geht und wie du wieder mehr Sonne in dein Leben bekommst.

Ich denke es wäre auch wichtig deine Familie nicht nur "abzulegen", sondern auch zu verinnerlichen,dass ihr zwar irgendwie miteinander versponnen sein, aber trotzdem jeder separat ist.
Die Probleme deiner Familie sind nicht deine.
Du bist nicht für die Lösung verantwortlich. Versuch dir das mal als Billard Spiel vorzustellen. Du möchtest nur deine Kugeln weghaben, nicht die der anderen.
Das müssen die selbst schaffen.

Allerdings hast du unter vielem zu leiden gehabt,was dich bis heute beschäftig.
Du kannst nicht von so einer belasteten Familie erwarten,dass sie die Probleme die sie hat angehen würde, wie eine die es schon vor vielen Jahren anders angegangen wären.

Demnach ist es zwar traurig aber vielleicht auch in seiner Weise positiv,dass sie dir nicht wirklich helfen können.
Du hast so die Möglichkeit ohne auf jmd zu achten in ein neues sorgenfreieres Leben zu gehen.

Deine Erkrankung, die Probleme deiner Mutter und deines Vaters sie sind alle für sich genommen schlimm, aber kein Grund nicht leben zu können.
Die erste Zeit wird dir vielleicht noch nicht viel Veränderung bringen,aber mit den richtigen Stellen und Möglichkeiten nach und nach doch vielleicht.

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18. August 2018 um 8:35

Guten Morgen zusammen,

ich danke euch für die lieben Worte und Ratschläge.

Ich habe schon an eine Selbsthilfegruppe gedacht aber hatte bisher noch nicht den Mut dort aufzutauchen. Ich werde es allerdings weiterhin versuchen und mir immer wieder vornehmen dort hinzugehen, bis es geklappt hat.

Es stimmt schon, man muss sich öffnen, sonst verpasst man auch die guten Menschen und die guten Momente im Leben.
Einsamkeit ist ein mieser Zeitgenosse und ich muss den Teufelskreis irgendwie durchbrechen. Es kostet Kraft und Mut aber ich will versuchen an mir zu arbeiten und es irgendwie hinzubekommen.

Danke nochmals an alle und GLG
 

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18. August 2018 um 10:07

Ja trau dich nur, wirst sehen du gewinnst viel. Und für deine Krankheit wird es auch gut sein, es hängt ja alles in unserem Körper miteinander zusammen.
 

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18. August 2018 um 11:11

Liebe Jasmin!

Du hast ja schon einige gute Ratschläge bekommen. Mir fällt noch etwas anderes ein: Tiere 

Ich weiß ja nicht wie du zu ihnen stehst und wie eingeschränkt du bist. Aber in Tierheimen werden immer wieder Spaziergänger für Hunde gesucht. Oder Personen die die Katzen streicheln, mit ihnen spielen, sie beschäftigen....
Die Tiere sind sehr dankbar für die Zuwendungen und du kannst mit ihnen ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis aufbauen.
Und über die Tiere kannst du auch mit anderen Spaziergangern und Helfern ins Gespräch kommen. 

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und den Mut erste Schritte zu machen! 
 

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