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Kein Geld wegen Mutter

26. August um 12:42 Letzte Antwort: 10. September um 9:02

Hallo zusammen,
ich muss mal was loswerden. 
Seitdem ich Geld verdiene "verwaltet" meine Mutter mein Gehalt und wenn ich Geld brauchte  gab sie mir was davon. Ich weiß, das an sich ist schon der große Fehler. Ich wohnte halt noch bei meinen Eltern. Es war ok. Sie sagte immer, dass ich sonst zu viel Grld ausgeben würde und ich muss mich ja auch am Haushalt beteiligen. Sie hat mir immer weisgemacht, dass ich ohne ihre finanzielle Unterstützung nichts unternehmen (Konzerte) kann. Ich habe es geglaubt. 
Als ich mit meinem Freund zusammenzog, meinte meine Mutter schon, dass SIE mir hierfür 1000 Euro geben könnte. Jetzt wohne ich seit ein paar Jahren mit meinem Freund zusammen haben ein Kind. 
Nur: es gibt kein Erspartes für mich. Bin fast 40, arbeite seit 20 Jahren und sie hat alles ausgegeben. Verwalte mein Gehalt seit vier Jahren selber. 
Ich weiß, dass man hätte mindestens pro Jahr 2000 € zurücklegen können. Das wären ja für 10 Jahre schon 20.000 €. 
Mein Vater sagt, es gibt kein Erspartes. Habe jetzt erst richtig nachgerechnet und die Summe ausgerechnet. Bin schockiert. Als Elzern legt man ja eher für's Kind Geld an. Wenn ich meine Mutter darauf anspreche  würde, herrscht Krieg und mein Geld ist eh weg..
.

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26. August um 13:10

Hm, wie kam es denn dazu, dass deine Mutter dein Geld verwaltet hat? Wie hat sie das begründet? Hat sie denn gesagt, dass sie den Restbetrag - also Gehalt minus Kost-/Wohngeld minus "Taschengeld" für dich - für sich selber verwendet? Oder war die Rede davon, dass sie es für dich anlegt?

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26. August um 13:14

Sie sagte gar nichts. Nur, dass ich sonst alles ausgeben würde. Sie kann ja nicht mein Geld ausgeben, ohne was zu sagen. Ich hatte monatlich 1000 € für mich. Alles weg

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26. August um 13:28

Ich verstehe das Ganze nicht.
Hast du studiert, hast du eine Ausbildung gemacht? Bei einer Ausbildung kriegt man ja im ersten Lehrjahr selten 1000 Euro.
Du schreibst, du musstest dich am Haushalt beteiligen - mit Kostgeld, oder wie ist das zu verstehen.

Am besten wäre wohl, du suchst einen Anwalt auf und schaust, ob auf diesem Wege npch Geld zurück zu erhalten ist.

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26. August um 20:34

Krasse Story!
Deine Mutter hat Dich eiskalt bestohlen und Du hast es zugelassen.
Tut mir leid, aber das ist nun mal die Wahrheit. Du bist bzw. warst genau so naiv wie all die Frauen, die ihr Geld von ihren Männern verwalten und sich mit Taschengeld abspeisen lassen (gibt es auch umgekehrt, also Frau zockt Mann ab). Bei einer Trennung kommt dann das böse Erwachen, weil angeblich nichts da ist. In Wahrheit wurden jahrzehntelang Gelder beiseite geschafft und für sich eingestrichen.
Bei Dir stellt sich die Frage, was Deine Mutter noch für große Pläne hat, die sie mit all Deinem Geld in Angriff nehmen möchte. 
So jung dürfte sie ja nicht mehr sein.
Auf jeden Fall zeugt so etwas von einem ganz miesen Charakter, da gibt es kein Pardon. Ich würde an Deiner Stelle mit der Faust auf den Tisch hauen und mein Geld hier und jetzt zurückfordern. Aber dazu bist Du wahrscheinlich zu schwach.
Trotzdem alles Gute!

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26. August um 21:14

Naja, es ist nun nicht mehr zu ändern.
Deine Mutter kann ich aber gar nicht verstehen. Und auch nicht, dass du das wirklich so mit dir hast machen lassen.

Im Zweifel, wenn ich zu feig gewesen wäre, auf mein Geld zu bestehen, hätt ich ihr einfach irgendwann gesagt, dass das Konto nun gekündigt ist, da wir ein gemeinsames haben, oder so.

Tut mir sehr leid für dich. Un dich bin immer wieder schockiert wenn ich hier Geschichten lese, wie sich Eltern am Geld ihrer Kinder bereichern.
Hätten meine Eltern nie getan und meine Schwiegis zieren sich ja schon, mal ein Geschenk für 1€ anzunehmen.

Schlaf mal ein paar Nächte drüber und wenn es dich weiter wurmt, dann würde ich das trotzdem ansprechen. Ich wüsste schon gerne, was die Frau mit MEINEM Geld veranstaltet hat.

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26. August um 21:41
In Antwort auf sunnysunny

Hallo zusammen,
ich muss mal was loswerden. 
Seitdem ich Geld verdiene "verwaltet" meine Mutter mein Gehalt und wenn ich Geld brauchte  gab sie mir was davon. Ich weiß, das an sich ist schon der große Fehler. Ich wohnte halt noch bei meinen Eltern. Es war ok. Sie sagte immer, dass ich sonst zu viel Grld ausgeben würde und ich muss mich ja auch am Haushalt beteiligen. Sie hat mir immer weisgemacht, dass ich ohne ihre finanzielle Unterstützung nichts unternehmen (Konzerte) kann. Ich habe es geglaubt. 
Als ich mit meinem Freund zusammenzog, meinte meine Mutter schon, dass SIE mir hierfür 1000 Euro geben könnte. Jetzt wohne ich seit ein paar Jahren mit meinem Freund zusammen haben ein Kind. 
Nur: es gibt kein Erspartes für mich. Bin fast 40, arbeite seit 20 Jahren und sie hat alles ausgegeben. Verwalte mein Gehalt seit vier Jahren selber. 
Ich weiß, dass man hätte mindestens pro Jahr 2000 € zurücklegen können. Das wären ja für 10 Jahre schon 20.000 €. 
Mein Vater sagt, es gibt kein Erspartes. Habe jetzt erst richtig nachgerechnet und die Summe ausgerechnet. Bin schockiert. Als Elzern legt man ja eher für's Kind Geld an. Wenn ich meine Mutter darauf anspreche  würde, herrscht Krieg und mein Geld ist eh weg..
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Dein Restliches Geld neben Konzerten und co ist halt in die Haushaltskasse geflossen, weil du dort 20  bequeme Jahre gelebt, gegessen, Strom verbraucht und getrunken hast.

Natürlich hättest DU ausziehen und Geld sparen können, du hast aber mit deinen Eltern ohne zu murren in einen Topf geworfen und nun beklagst du dich mit fast 40 über deine böse Mama O.o

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27. August um 9:28
In Antwort auf sunnysunny

Hallo zusammen,
ich muss mal was loswerden. 
Seitdem ich Geld verdiene "verwaltet" meine Mutter mein Gehalt und wenn ich Geld brauchte  gab sie mir was davon. Ich weiß, das an sich ist schon der große Fehler. Ich wohnte halt noch bei meinen Eltern. Es war ok. Sie sagte immer, dass ich sonst zu viel Grld ausgeben würde und ich muss mich ja auch am Haushalt beteiligen. Sie hat mir immer weisgemacht, dass ich ohne ihre finanzielle Unterstützung nichts unternehmen (Konzerte) kann. Ich habe es geglaubt. 
Als ich mit meinem Freund zusammenzog, meinte meine Mutter schon, dass SIE mir hierfür 1000 Euro geben könnte. Jetzt wohne ich seit ein paar Jahren mit meinem Freund zusammen haben ein Kind. 
Nur: es gibt kein Erspartes für mich. Bin fast 40, arbeite seit 20 Jahren und sie hat alles ausgegeben. Verwalte mein Gehalt seit vier Jahren selber. 
Ich weiß, dass man hätte mindestens pro Jahr 2000 € zurücklegen können. Das wären ja für 10 Jahre schon 20.000 €. 
Mein Vater sagt, es gibt kein Erspartes. Habe jetzt erst richtig nachgerechnet und die Summe ausgerechnet. Bin schockiert. Als Elzern legt man ja eher für's Kind Geld an. Wenn ich meine Mutter darauf anspreche  würde, herrscht Krieg und mein Geld ist eh weg..
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wegen Mutter? Nein. Wegen Dir.
Stimmt, was Deine Mutter getan hat, war nicht richtig. Ganz und gar nicht.
Aber jemand, der bis 36 (!) alle Verwantwortung für das eigene Geld bei anderen lässt, kann sich nicht einfach nur auf die Fehler der anderen berufen. Sorry, aber so läuft das nicht. Da war der Bock Gärtner, ja - aber DU hast sie dazu gemacht.

DU verdienst Geld, DU wohnst dennoch weiter bei den Eltern, da hättest DU Dich auch darum kümmern müssen, wie das finanziell geregelt wird. Wenn Du erst mit 36 erwachsen wirst, ist das nur bedingt die Schuld Deiner Eltern und mit 40 ist es langsam auch mal an der Zeit, die Verantwortung für DEINE Entscheidungen nicht mehr nur auf andere zu schieben.

Sorry, aber das musste raus.

Jetzt ... kannst Du nur noch die Tatsachen akzeptieren. Also ja, das Geld ist weg.
Wenn Du sie darauf ansprichst, herrscht Krieg. Ok mag sein. Und wenn Du sie nicht darauf ansprichst, gibst Du ihr ja rückwirkend Recht, dass ihr Handlung ja nun kein Drama war: das Geld war bei ihr, sie hat es eben ausgegeben, kein Grund, Stress zu machen.... ODER?
Doch, ist ein Grund! Fang an, für Dich einzutreten. Und für Deine Familie und Euer Kind! Wer wenn nicht DU soll das denn tun?

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27. August um 9:34
In Antwort auf sunnysunny

Hallo zusammen,
ich muss mal was loswerden. 
Seitdem ich Geld verdiene "verwaltet" meine Mutter mein Gehalt und wenn ich Geld brauchte  gab sie mir was davon. Ich weiß, das an sich ist schon der große Fehler. Ich wohnte halt noch bei meinen Eltern. Es war ok. Sie sagte immer, dass ich sonst zu viel Grld ausgeben würde und ich muss mich ja auch am Haushalt beteiligen. Sie hat mir immer weisgemacht, dass ich ohne ihre finanzielle Unterstützung nichts unternehmen (Konzerte) kann. Ich habe es geglaubt. 
Als ich mit meinem Freund zusammenzog, meinte meine Mutter schon, dass SIE mir hierfür 1000 Euro geben könnte. Jetzt wohne ich seit ein paar Jahren mit meinem Freund zusammen haben ein Kind. 
Nur: es gibt kein Erspartes für mich. Bin fast 40, arbeite seit 20 Jahren und sie hat alles ausgegeben. Verwalte mein Gehalt seit vier Jahren selber. 
Ich weiß, dass man hätte mindestens pro Jahr 2000 € zurücklegen können. Das wären ja für 10 Jahre schon 20.000 €. 
Mein Vater sagt, es gibt kein Erspartes. Habe jetzt erst richtig nachgerechnet und die Summe ausgerechnet. Bin schockiert. Als Elzern legt man ja eher für's Kind Geld an. Wenn ich meine Mutter darauf anspreche  würde, herrscht Krieg und mein Geld ist eh weg..
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Hallo sunny, ich möchte dir zuerst mitgeben, dass du Opfer einer schweren Manipulativen Umgebung warst und es für dich kaum möglich war, dieser zu entgehen.

Du mußt dir also selbst keine Vorwürfe machen oder dir gar welche machen lassen, wie du dich hast ausnutzen lassen. Deine Mutter ist aufgrund Natürlicher begebenheiten in einer besonderen Position dir gegenüber und daher in der Lage dich massiv negativ zu beeinflussen. 

Leider muß ich dir sagen, dass du keine Möglichkeit hast irgendwas davon einzufordern. Deine Mutter ist nicht in der Lage, dass Unrecht zu erkennen und wird es auch nicht. Was dir bleibt, es für dich und deine eigene Entwicklung zu nutzen.

Bedenke aber:
Du bist sicher ein ganz netter und lieber Mensch geworden und wirst für deine Familie und deine Kind/Kinder eine gute Mutter sein. Alles was du heute bist, ist die Summe all der Dinge die du durchlaufen hast. Es ist, wie es ist und du bist nun eine wundervolle Frau, nur das zählt.

Finde Frieden mit der Sache und schaue nach vorne. Wenn der Kontakt mit deiner Mutter nach alle dem für dich zu belasstend ist, beende ihn. Wenn nicht denke darüber nach ihr zu vergeben, du wirst mehr sein, als sie es jemals sein konnte.

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27. August um 11:09
In Antwort auf murmel800

Hallo sunny, ich möchte dir zuerst mitgeben, dass du Opfer einer schweren Manipulativen Umgebung warst und es für dich kaum möglich war, dieser zu entgehen.

Du mußt dir also selbst keine Vorwürfe machen oder dir gar welche machen lassen, wie du dich hast ausnutzen lassen. Deine Mutter ist aufgrund Natürlicher begebenheiten in einer besonderen Position dir gegenüber und daher in der Lage dich massiv negativ zu beeinflussen. 

Leider muß ich dir sagen, dass du keine Möglichkeit hast irgendwas davon einzufordern. Deine Mutter ist nicht in der Lage, dass Unrecht zu erkennen und wird es auch nicht. Was dir bleibt, es für dich und deine eigene Entwicklung zu nutzen.

Bedenke aber:
Du bist sicher ein ganz netter und lieber Mensch geworden und wirst für deine Familie und deine Kind/Kinder eine gute Mutter sein. Alles was du heute bist, ist die Summe all der Dinge die du durchlaufen hast. Es ist, wie es ist und du bist nun eine wundervolle Frau, nur das zählt.

Finde Frieden mit der Sache und schaue nach vorne. Wenn der Kontakt mit deiner Mutter nach alle dem für dich zu belasstend ist, beende ihn. Wenn nicht denke darüber nach ihr zu vergeben, du wirst mehr sein, als sie es jemals sein konnte.

das sehe ich völlig anders.
Wer als erwachsener Mensch die Verantwortung für wichtige Dinge aus der Hand gibt, kann nicht alle Schuld an den Konsequenzen auf andere schieben.

Natürlich war es ganz falsch von der Mutter, keine Frage. Hätte sie nicht machen dürfen. Aber dass jemand, der bis zum 36. Lebensjahr sich darum mal ganz einfach überhaupt nicht gekümmert hat, sich keine Vorwürfe machen muss? NEIN. Ganz klares Nein. Die TE hat auch einen Fehler gemacht bei der ganzen Angelegenheit und keinen kleinen. Es hilft vor allem auch der TE herzlich wenig, da die Verwantortung von sich zu weisen.

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27. August um 12:20

Ich habe vor vielen Jahren selbst einer 26 Jährigen Frau aus solch einer Lage heraus geholfen. ( bereits 6 Jahre Vollzeit beschäftigt ) Sie war in exakt solch einem Konstrukt gefangen und daher weiß ich, mit welcher Macht die eigene Mutter über ihre eigene Tochter regieren und bestimmen kann wenn sie die Tochter von Kindheit an manipuliert und besessen ( als Besitz betrachtet ) hat.

Wie sollte die Tochter da herauskommen, wenn sie von Kindheit an manipuliert und konditioniert wurde von dem Menschen, dem sie von Natur aus blind vertraut hat? Die Mutter hat ihr Kind extrem emotional missbraucht und, dass als Schutzbefohlene. Der Vater ist in diesem Fall hier ein Komplize und Mittäter da er diese Handlungen der Mutter gedeckt hat.
Wenn niemand da ist, der so einem Menschen da heraushilft, schaffen die meisten es nicht. Vor allem dann nicht, wenn es auch noch Einzelkinder sind.

Es ist leicht, als „normal“ denkender und aufwachsender Mensch zu sagen, dass Opfer wäre selber Schuld aber dazu benötigt man normale Umstände und die waren hier nicht gegeben.

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27. August um 12:55
In Antwort auf murmel800

Ich habe vor vielen Jahren selbst einer 26 Jährigen Frau aus solch einer Lage heraus geholfen. ( bereits 6 Jahre Vollzeit beschäftigt ) Sie war in exakt solch einem Konstrukt gefangen und daher weiß ich, mit welcher Macht die eigene Mutter über ihre eigene Tochter regieren und bestimmen kann wenn sie die Tochter von Kindheit an manipuliert und besessen ( als Besitz betrachtet ) hat.

Wie sollte die Tochter da herauskommen, wenn sie von Kindheit an manipuliert und konditioniert wurde von dem Menschen, dem sie von Natur aus blind vertraut hat? Die Mutter hat ihr Kind extrem emotional missbraucht und, dass als Schutzbefohlene. Der Vater ist in diesem Fall hier ein Komplize und Mittäter da er diese Handlungen der Mutter gedeckt hat.
Wenn niemand da ist, der so einem Menschen da heraushilft, schaffen die meisten es nicht. Vor allem dann nicht, wenn es auch noch Einzelkinder sind.

Es ist leicht, als „normal“ denkender und aufwachsender Mensch zu sagen, dass Opfer wäre selber Schuld aber dazu benötigt man normale Umstände und die waren hier nicht gegeben.

ich weiß das auch. Stichwort narzisstische Mutter in meinem Falle. Also: alles, aber auch wirklich ALLES, was Du beschreibst und jede Menge mehr, selbst erlebt.

Und GERADE DESWEGEN kann ich nur sagen: Wenn man weiter nur die Schuld und die Verantwortung allein der Mutter (oder dem lieben Gott oder wem auch immer) zuschiebt, wird man abhängig BLEIBEN.
Verantwortung SELBST ÜBERNEHMEN. Auch für die Vergangenheit. Ist der einzige Weg, dass sich das nicht wiederholt.

Sonst ist der Lerneffekt: wenn ich nichts selbst übernehme, werden andere schuld sein, an dem was mir passiert, immer. Was auch geschehen mag, ICH KANN NICHTS DAFÜR. Denn erst war es die böse Mama, dann vielleicht der böse Partner, der die Aufsicht über meine Finanzen hatte und später ein anderer böser Partner, gemeine Freunde und BEkannte, die immer für mich entscheiden, ALLE SIND GEMEIN ZU MIR UND NUTZEN MICH AUS, ABER ICH KANN NICHTS DAFÜR.
Doch.

Auch wenn es der häßlichere Weg ist: man muss sich mit den Fehlern der VErgangenheit auseinander setzen.
Nur wenn ich weiß, WIE es passieren konnte, dass meine Mutter so die Kontrolle hatte und was man dagegen tun kann, kann ich vermeiden, dass es sich wiederholt. Und dazu gehört auch anzuerkennen: Sie hatte die Kontrolle - UND ICH HABE SIE GEWÄHREN LASSEN!
Dazu gehört auch anzuerkennen: Wenn ich mich nicht ausnutzen LASSE. wird mich NIEMAND ausnutzen können! Auch wenn das heißt: Wäre der Groschen eher gefallen, wäre ich jetzt 20.000 Euro reicher. Shit happens, man kann die Vergangenheit nicht ändern. Aber anerkennen muss man sie.

Und ja, ich weiß, wie häßich das Ganze ist, wenn die Mutter eben... SO eine Mutter ist. Besser als ich es je wissen wollte, nützt nichts. Es gibt nur einen Weg: da durch.

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27. August um 12:58
In Antwort auf murmel800

Ich habe vor vielen Jahren selbst einer 26 Jährigen Frau aus solch einer Lage heraus geholfen. ( bereits 6 Jahre Vollzeit beschäftigt ) Sie war in exakt solch einem Konstrukt gefangen und daher weiß ich, mit welcher Macht die eigene Mutter über ihre eigene Tochter regieren und bestimmen kann wenn sie die Tochter von Kindheit an manipuliert und besessen ( als Besitz betrachtet ) hat.

Wie sollte die Tochter da herauskommen, wenn sie von Kindheit an manipuliert und konditioniert wurde von dem Menschen, dem sie von Natur aus blind vertraut hat? Die Mutter hat ihr Kind extrem emotional missbraucht und, dass als Schutzbefohlene. Der Vater ist in diesem Fall hier ein Komplize und Mittäter da er diese Handlungen der Mutter gedeckt hat.
Wenn niemand da ist, der so einem Menschen da heraushilft, schaffen die meisten es nicht. Vor allem dann nicht, wenn es auch noch Einzelkinder sind.

Es ist leicht, als „normal“ denkender und aufwachsender Mensch zu sagen, dass Opfer wäre selber Schuld aber dazu benötigt man normale Umstände und die waren hier nicht gegeben.

Es ist leicht, als „normal“ denkender und aufwachsender Mensch zu sagen, dass Opfer wäre selber Schuld aber dazu benötigt man normale Umstände und die waren hier nicht gegeben.

was für eine Ironie... habe ich jetzt erst gelesen.
Man kann also wohl nicht anderer Meinung sein als Du, wenn man nicht "normal" aufgewachsen ist, sondern selbst die ganze Kindheit lang emotionalen / psychischen Mißbrauch hatte? Doch, kann man. Kann zumindest ich.

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27. August um 13:49
In Antwort auf sunnysunny

Hallo zusammen,
ich muss mal was loswerden. 
Seitdem ich Geld verdiene "verwaltet" meine Mutter mein Gehalt und wenn ich Geld brauchte  gab sie mir was davon. Ich weiß, das an sich ist schon der große Fehler. Ich wohnte halt noch bei meinen Eltern. Es war ok. Sie sagte immer, dass ich sonst zu viel Grld ausgeben würde und ich muss mich ja auch am Haushalt beteiligen. Sie hat mir immer weisgemacht, dass ich ohne ihre finanzielle Unterstützung nichts unternehmen (Konzerte) kann. Ich habe es geglaubt. 
Als ich mit meinem Freund zusammenzog, meinte meine Mutter schon, dass SIE mir hierfür 1000 Euro geben könnte. Jetzt wohne ich seit ein paar Jahren mit meinem Freund zusammen haben ein Kind. 
Nur: es gibt kein Erspartes für mich. Bin fast 40, arbeite seit 20 Jahren und sie hat alles ausgegeben. Verwalte mein Gehalt seit vier Jahren selber. 
Ich weiß, dass man hätte mindestens pro Jahr 2000 € zurücklegen können. Das wären ja für 10 Jahre schon 20.000 €. 
Mein Vater sagt, es gibt kein Erspartes. Habe jetzt erst richtig nachgerechnet und die Summe ausgerechnet. Bin schockiert. Als Elzern legt man ja eher für's Kind Geld an. Wenn ich meine Mutter darauf anspreche  würde, herrscht Krieg und mein Geld ist eh weg..
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Da anscheinend nicht geklärt war was mit deinem Geld passiert das übrig vom Gehalt bleibt ist so was natürlich hinterher schwierig nachzuvollziehen.
Zum einen bist du da völlig selbt schuld, so lange ohne Eingeverantwortlichkeit zu leben. Ich bin fassungslos.
Was hat eigentlich dein Freund zu dem ganzen Gelgkonstrukt mit deiner Mutter gesagt?
Hat er dich nicht wach gerüttelt?
Zum anderen ist es natürlich ziemlich link von deiner Mutter, wenn nach Abzug des "Kostgeldes" noch was übrig war, dieses Geld zu verprassen.
Sie sollte sich schämen.

Du musst sie darauf ansprechen, sonst wird das ganze immer zwischen euch stehen und du findest keine Ruhe.
Keine Ahnung was du mit Krieg meinst, du kannst ihr doch aus dem Weg gehen wenn sie dir dumm kommt.
Meiner Meinung nach brauchst du sowiso deutlich mehr Abstand ihr um erwachsen zu werden.
Wo ist das Problem?

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27. August um 15:31
In Antwort auf avarrassterne3

Es ist leicht, als „normal“ denkender und aufwachsender Mensch zu sagen, dass Opfer wäre selber Schuld aber dazu benötigt man normale Umstände und die waren hier nicht gegeben.

was für eine Ironie... habe ich jetzt erst gelesen.
Man kann also wohl nicht anderer Meinung sein als Du, wenn man nicht "normal" aufgewachsen ist, sondern selbst die ganze Kindheit lang emotionalen / psychischen Mißbrauch hatte? Doch, kann man. Kann zumindest ich.

Ich habe nur gesagt, dass es leicht ist andere zu Verurteilen wenn man selber nicht weiß was es bedeutet von Kindheit an manipuliert zu werden. Mehr steht dort nicht. Ironie kann ich dort nicht finden.

Du hast es geschafft deiner narzisstischen Mutter zu entkommen, dass ist aber kein Grund andere zu verurteilen, die es nicht geschafft haben oder erst 36 Jahre alt werden mußten um es zu schaffen.

Wenn man eine nachgewiesen narzisstische Mutter hat, ist die Mutter der Täter und nicht das Kind, auch nicht zu 50%. 

„Victim blaming“

Man kann die eigene Mutter nicht wählen wie einen Partner und somit einen Selbstanteil tragen. Das Kind wird der Mutter Schutzlos übergeben und sie hat eben 36 Jahre benötigt um unter diesen Umständen die Stärke zu finden, die notwendig war um zu entkommen.


 

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27. August um 16:11
In Antwort auf murmel800

Ich habe nur gesagt, dass es leicht ist andere zu Verurteilen wenn man selber nicht weiß was es bedeutet von Kindheit an manipuliert zu werden. Mehr steht dort nicht. Ironie kann ich dort nicht finden.

Du hast es geschafft deiner narzisstischen Mutter zu entkommen, dass ist aber kein Grund andere zu verurteilen, die es nicht geschafft haben oder erst 36 Jahre alt werden mußten um es zu schaffen.

Wenn man eine nachgewiesen narzisstische Mutter hat, ist die Mutter der Täter und nicht das Kind, auch nicht zu 50%. 

„Victim blaming“

Man kann die eigene Mutter nicht wählen wie einen Partner und somit einen Selbstanteil tragen. Das Kind wird der Mutter Schutzlos übergeben und sie hat eben 36 Jahre benötigt um unter diesen Umständen die Stärke zu finden, die notwendig war um zu entkommen.


 

alles richtig. Aber es geht darum, dass man selbst sein Leben gestalten muss und das NICHT an andere abgeben darf. In keinem Punkt. Auch nicht an die Mutter.

Die Mutter trägt die Schuld. Ja. Bei einem Kind zu 100%. Bei einem Jugendlichen zu 100%. Aber nicht für einen beliebig langen Zeitraum danach.

Das eigene Leben in die eigene Hand zu nehmen, ist gerade bei solchen Eltern alternativlos und die Verantwortung dafür liegt bei einem selbst. Immer.
Und da kann ich nur sagen: ZUM GLÜCK! Denn läge die bei der Mutter, wären wir alle zwangsläufig dazu verdammt, bis um Ende unseres Lebens abhängig von anderen zu sein. Denn die Mutter würde niemals freiwillig zulassen, dass wir unser Leben in die eigene Hand nehmen. Aber glücklicher Weise ist das ja auch gar nicht ihre Entscheidung! Es ist unsere eigene!

Auch wenn man zu einer Entscheidung manipuliert wurde. Auch wenn die Manipulationen heftig und undurchsichtig waren - man hat eine Entscheidung getroffen. In dem Falle die falsche damit, der Mutter die Verwaltung der Finanzen (weiter) zu überlassen.
Sowas kommt auch ohne zweifelhafte Mutter im Leben oft genug vor. In ziemlich vielen Fällen wird man sich hinterher sagen können, dass man in der Situation wahrscheinlich nicht hätte anders entscheiden können, aber das ändert nichts an der Tatsache: ICH habe mich falsch ENTSCHIEDEN.
Das macht die Handlungen der Mutter nicht richtig. Kein bißchen.
Aber zu verleugnen, dass man selbst auch dann Entscheidungen trifft, wenn Verantwortung komplett abgibt (aus welchem Grund auch immer!) - jeden Tag, jeden Monat auf's Neue, steht gerade in solchen Fällen einer Heilung des eigenen Ichs grundlegend im Weg, meiner Ansicht nach.

"victim blaming"... ja, wäre ich Deiner Einstellung gefolgt, wäre ich heute noch jedermann's Opfer. Das möchte ich aber nie wieder sein - und bin es auch nicht mehr. Aber ich kann nur dann nicht Opfer sein, wenn ich die Verantwortung für mein Leben übernehme. Auch für die Konsequenzen, die jeder Tag hatte, in dem es noch nicht so war, weil man das nun einmal nicht trennen kann (und aus meiner Sicht auch nicht sollte). Man braucht die Gewissheit, dass das eigene Leben in der eigenen Hand liegt und NUR da. Dass man immer die Macht hat, etwas zu ändern. Da ist die Verantwortung für alles, was passierte, weil man das nicht tat, leider automatisch inklusive. Passt schon, was ist das schon im Vergleich dazu, eine komplette Zukunft zu bekommen?

Ich verurteile im Übrigen niemanden. Ich schreibe hier, weil ich das, was ich schreibe, wichtig für die TE finde.
Ich verurteile nicht, wann sie etwas geändert hat und wann nicht. Aber ich finde es falsch, falsch, falsch, schon wieder / immer noch die Verantwortung abzugeben.

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27. August um 21:37
In Antwort auf avarrassterne3

alles richtig. Aber es geht darum, dass man selbst sein Leben gestalten muss und das NICHT an andere abgeben darf. In keinem Punkt. Auch nicht an die Mutter.

Die Mutter trägt die Schuld. Ja. Bei einem Kind zu 100%. Bei einem Jugendlichen zu 100%. Aber nicht für einen beliebig langen Zeitraum danach.

Das eigene Leben in die eigene Hand zu nehmen, ist gerade bei solchen Eltern alternativlos und die Verantwortung dafür liegt bei einem selbst. Immer.
Und da kann ich nur sagen: ZUM GLÜCK! Denn läge die bei der Mutter, wären wir alle zwangsläufig dazu verdammt, bis um Ende unseres Lebens abhängig von anderen zu sein. Denn die Mutter würde niemals freiwillig zulassen, dass wir unser Leben in die eigene Hand nehmen. Aber glücklicher Weise ist das ja auch gar nicht ihre Entscheidung! Es ist unsere eigene!

Auch wenn man zu einer Entscheidung manipuliert wurde. Auch wenn die Manipulationen heftig und undurchsichtig waren - man hat eine Entscheidung getroffen. In dem Falle die falsche damit, der Mutter die Verwaltung der Finanzen (weiter) zu überlassen.
Sowas kommt auch ohne zweifelhafte Mutter im Leben oft genug vor. In ziemlich vielen Fällen wird man sich hinterher sagen können, dass man in der Situation wahrscheinlich nicht hätte anders entscheiden können, aber das ändert nichts an der Tatsache: ICH habe mich falsch ENTSCHIEDEN.
Das macht die Handlungen der Mutter nicht richtig. Kein bißchen.
Aber zu verleugnen, dass man selbst auch dann Entscheidungen trifft, wenn Verantwortung komplett abgibt (aus welchem Grund auch immer!) - jeden Tag, jeden Monat auf's Neue, steht gerade in solchen Fällen einer Heilung des eigenen Ichs grundlegend im Weg, meiner Ansicht nach.

"victim blaming"... ja, wäre ich Deiner Einstellung gefolgt, wäre ich heute noch jedermann's Opfer. Das möchte ich aber nie wieder sein - und bin es auch nicht mehr. Aber ich kann nur dann nicht Opfer sein, wenn ich die Verantwortung für mein Leben übernehme. Auch für die Konsequenzen, die jeder Tag hatte, in dem es noch nicht so war, weil man das nun einmal nicht trennen kann (und aus meiner Sicht auch nicht sollte). Man braucht die Gewissheit, dass das eigene Leben in der eigenen Hand liegt und NUR da. Dass man immer die Macht hat, etwas zu ändern. Da ist die Verantwortung für alles, was passierte, weil man das nicht tat, leider automatisch inklusive. Passt schon, was ist das schon im Vergleich dazu, eine komplette Zukunft zu bekommen?

Ich verurteile im Übrigen niemanden. Ich schreibe hier, weil ich das, was ich schreibe, wichtig für die TE finde.
Ich verurteile nicht, wann sie etwas geändert hat und wann nicht. Aber ich finde es falsch, falsch, falsch, schon wieder / immer noch die Verantwortung abzugeben.

anders ausgedrückt:

"andere sind böse und gemein, Du hast keine Schuld" (und kannst nichts tun) ist Opferhaltung in Reinkultur und damit das Letzte was die TE braucht.
Zumindest, wenn sie nicht mehr Opfer sein will.

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10. September um 9:02

Danke Euch..... ;-(

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