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Kannbestimmung bei Einschulung

11. November 2004 um 9:15

Hallo Ihr Lieben,

meine Tochter ist von vornherein immer ein bißchen weiter für ihr Alter, wie man so schön sagt.

Aus diesem Grund habe ich sie auch für nächstes Jahr in die Schule angemeldet, sie fällt damit in die "Kann- Einschulung", zählt als vorzeitigige Einschulung, da sie im September 6 Jahre alt wird.

Die Erzieherin im Kindergarten ist der Meinung, daß man sie noch ein Jahr im Kindergarten lassen sollte, aber meine Kleine schreibt schon, erkennt gut Inhalte und ist ganz wild auf die Schule.

Überfordere ich sie vielleicht oder sollte ich mich auf das Urteil der Voruntersuchung verlassen? Bin momentan sehr unsicher.

LG
Lini.

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11. November 2004 um 12:17

Probier es
Hallöchen

ich würde es probieren ich hab das damals bei meiner Tochter davon abhängig gemacht wie ihre Freundschaften verteilt waren wenn alle älter wie sie gewesen wären , sie hat anfang Juli geburtstag hätte ich sie mitgeschickt da sie aber die älteste war und sich auch nicht von Freunden trennen wollte hab ich sie ein Jahr später geschickt.
Wiederum haben wir jetzt in der Verwandschaft einen fall wie deinen die haben auch normal eingeschult und jetzt soll der junge ne Klasse überspringen verliert bare dann ja die Klassengemeinschaft aber er langweilt sich zu tode.
Ich würde es probieren.
Gruß Rina

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11. November 2004 um 13:22

Vorschule
in dem Sinne findet ja in der KITA statt. Die nehmen die Vorschulkinder dann vormittags aus den Gruppen raus und machen mit denen so spezielle Lernprogramme, find ich auch sehr gut.

Mir gehts auch einfach darum, daß ein Kind, wenn es so wild aufs Lernen ist, sich dann im Kindergarten vielleicht langweilt und ich die Phase verpasse, wo sie so ehrgeizig ist.

Mas machen die eigentlich mit den Kindern bei diesem Schuleignungstest?

Lini.

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11. November 2004 um 14:01

@traumfee
Meine Kleine hat Anfang September Geburtstag und unterscheidet sich dadurch zu denen, die in die Schule "müssen" 8 Wochen. Das war mein erster Beweggrund.

Weiterhin beschäftigt sich meine Kleine super gern mit basteln (sie eilt jeden Tag nach dem Kindergarten in ihr Zimmer, macht sich eine Kassette an und bastelt an ihrem Schreibtisch bis ich sie zum Abendessen rufe (ca. 1 Std.)). Sie tobt zwar auch gern draußen rum, ist aber ein zuhause ein ruhiges Kind. Sie möchte auch gegen meinen Willen immer die Namen aller Familienmitglieder usw. vorgeschrieben haben und schreibt diese dann nach. Ist auch enttäuscht, wenn es mal nicht ganz so gelingt, und ist mit Ehrgeiz bei der Sache.

Sie ist auch ein sehr großes und reifes Mädchen, unterscheidet sich also nicht von den anderen als klein und unscheinbar. Auch hat sie eine sehr soziale Ader, muß immer jemanden Kleines bemuttern und helfen.

Mit den Freundinnen ist das so eine Sache. Wir sind innerhalb der Kindergartenzeit umgezogen, ich hab sie aber in dem Kindergarten gelassen, da ich mit der KITA sehr zufrieden bin (liegt auch auf meinem Arbeitsweg). So daß sie sowohl dieses Jahr als auch nächstes Jahr auf jeden Fall völlig neue Kinder in der Schule kennen lernen würde.

Lini.

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11. November 2004 um 14:11
In Antwort auf adena_12898426

Probier es
Hallöchen

ich würde es probieren ich hab das damals bei meiner Tochter davon abhängig gemacht wie ihre Freundschaften verteilt waren wenn alle älter wie sie gewesen wären , sie hat anfang Juli geburtstag hätte ich sie mitgeschickt da sie aber die älteste war und sich auch nicht von Freunden trennen wollte hab ich sie ein Jahr später geschickt.
Wiederum haben wir jetzt in der Verwandschaft einen fall wie deinen die haben auch normal eingeschult und jetzt soll der junge ne Klasse überspringen verliert bare dann ja die Klassengemeinschaft aber er langweilt sich zu tode.
Ich würde es probieren.
Gruß Rina

@Rina
Das mit der Langeweile befürchte ich bei meiner Tochter eben auch. Sie ist auch so ehrgeizig und will einfach auch endlich was lernen.

Hast ja sicher oben gelesen, daß sie eh völlig neue Kinder in der Schule kennen lernt und deshalb auf Freundschaften keine Rücksicht genommen werden braucht. Die Kinder, mit denen sie im Kindergarten befreundet ist, gehen auch alle in unterschiedliche Schulen.

Kannst Du mir sagen, welche Kriterien bei dem Schuleignungstest angewandt werden?

Lini.

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11. November 2004 um 16:49

Kannkind
Hallo Lini,

meine Tochter (geb.Dez 92) und mein Sohn (geb.Nov.97)sind beide als späte Kannkinder
eingeschult worden. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung.Ausschlaggebend war für mich, dass sie selbst wollten und sozial so weit waren.

LG Dana

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12. November 2004 um 7:58
In Antwort auf kyler_12055543

Kannkind
Hallo Lini,

meine Tochter (geb.Dez 92) und mein Sohn (geb.Nov.97)sind beide als späte Kannkinder
eingeschult worden. Es war auf jeden Fall die richtige Entscheidung.Ausschlaggebend war für mich, dass sie selbst wollten und sozial so weit waren.

LG Dana

@Dana
Das ist ja auch meine Einstellung, aus meinen unteren Beiträgen kannst Du ja lesen, daß meine Kleine sich schon sehr auf die Schule freut. Jeden Morgen auf dem Weg zur KITA fahren wir an der Schule vorbei und dann kommt jeden morgen promt: "Stimmts Mama, das ist meine Schule".

Richtig definieren kann ich den Ausdruck "sozial soweit sein" nicht, vielleicht kannst Du mir da ein paar Anhaltspunkte geben?

Lini.

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8. Dezember 2004 um 22:13
In Antwort auf tekla_11903129

@Rina
Das mit der Langeweile befürchte ich bei meiner Tochter eben auch. Sie ist auch so ehrgeizig und will einfach auch endlich was lernen.

Hast ja sicher oben gelesen, daß sie eh völlig neue Kinder in der Schule kennen lernt und deshalb auf Freundschaften keine Rücksicht genommen werden braucht. Die Kinder, mit denen sie im Kindergarten befreundet ist, gehen auch alle in unterschiedliche Schulen.

Kannst Du mir sagen, welche Kriterien bei dem Schuleignungstest angewandt werden?

Lini.

Schule Ja oder Nein
Danke für Deinen Beitrag! Er spricht mir genau aus der Seele. Meine Große ist mitte September geboren und somit ein Kann-Kind. Hatte heute ein wenig Aufschlussreiches Gespräch im Kindergarten. weiss auch nicht so recht was wir machen sollen, da wir dem Kind ja in keinem Fall schaden wollen. Uns geht es genauso wie dir. Unsere Tochter möchte unbedingt in die Schule und der Kiga sagt wir sollen noch warten. Ihr Freundeskreis geht aber schon im kommenden Sommer, mit den anderen aus ihrem Jahrgang hat sie weniger zu tun.
Nach einem Gespräch mit unserer Kinderärztin denke ich dass es wirklich sein kann dass die Aussage noch ein Jahr zu warten auch damit zu tun haben kann, dass so die Zahlen im Kiga aufrecht gehalten werden und somit auch ihre Arbeitsplätze gesichert sind.
Ich glaube das unsere Tochter in der Lage ist die Schule zu schaffen und wir es deshalb auch versuchen werden.
Nichts desto trotz werde ich diese Seite im Auge behalten um vielleicht noch die ein oder andere Antwort auf meine Fragen zu finden.

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9. Dezember 2004 um 9:45
In Antwort auf yuna_11954298

Schule Ja oder Nein
Danke für Deinen Beitrag! Er spricht mir genau aus der Seele. Meine Große ist mitte September geboren und somit ein Kann-Kind. Hatte heute ein wenig Aufschlussreiches Gespräch im Kindergarten. weiss auch nicht so recht was wir machen sollen, da wir dem Kind ja in keinem Fall schaden wollen. Uns geht es genauso wie dir. Unsere Tochter möchte unbedingt in die Schule und der Kiga sagt wir sollen noch warten. Ihr Freundeskreis geht aber schon im kommenden Sommer, mit den anderen aus ihrem Jahrgang hat sie weniger zu tun.
Nach einem Gespräch mit unserer Kinderärztin denke ich dass es wirklich sein kann dass die Aussage noch ein Jahr zu warten auch damit zu tun haben kann, dass so die Zahlen im Kiga aufrecht gehalten werden und somit auch ihre Arbeitsplätze gesichert sind.
Ich glaube das unsere Tochter in der Lage ist die Schule zu schaffen und wir es deshalb auch versuchen werden.
Nichts desto trotz werde ich diese Seite im Auge behalten um vielleicht noch die ein oder andere Antwort auf meine Fragen zu finden.

@kiralea
Hallo,

meine bzw. die Kindergärtnerin meiner Tochter hat mir ja auch geraten, meine Kleine noch 1 Jahr im Kindergarten zu lassen. Das mit der Auslastung der Kindergärten ist ein interessanter Gedanke, ich dachte aber eigentlich immer, daß KIGA-Plätze knapp sind. Obwohl, ist es denn noch so, daß Kinder von Arbeitslosen usw. keinen Anspruch auf einen KIGA-Platz haben?

Lini.

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9. Dezember 2004 um 11:15
In Antwort auf tekla_11903129

@kiralea
Hallo,

meine bzw. die Kindergärtnerin meiner Tochter hat mir ja auch geraten, meine Kleine noch 1 Jahr im Kindergarten zu lassen. Das mit der Auslastung der Kindergärten ist ein interessanter Gedanke, ich dachte aber eigentlich immer, daß KIGA-Plätze knapp sind. Obwohl, ist es denn noch so, daß Kinder von Arbeitslosen usw. keinen Anspruch auf einen KIGA-Platz haben?

Lini.

Bei uns ist es andersrum
hier warten die berufstätigen Eltern auf einen kiga-Platz, wogegen die Kinder der Eltern einen haben, die arbeitslos oder Hausfrauen/Männer sind.

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9. Dezember 2004 um 11:18

Teils teils
es ist nunmal so, daß Kinder in jüngerem Alter schneller und besser lernen, als ältere. Aber ihre anderen Eigenschaften: lange ruhig sitzen, soziale Kontakte, usw. sind meistens noch nicht so weit. Wenn Deine Tochter diese Punkte schon gut meistern kann, sollte es mit dem Lehrstoff keine Probleme geben.

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11. Dezember 2004 um 20:12

Überprüfung
ich habe auch ein kann -Kind, was 6 Tage nach dem Stichtag Geburtstag hat.
Wir haben jetzt folgendes gemacht. Wir haben unser Kind angemeldet, denn zurückziehen kann man immer noch.Zum gleichen Zeitpunkt haben wir einen Termin beim Psychologen gemacht, der hat unser Kind an vier Terminen durchgescheckt (Soziale Kompetenz, Wahrnehmung, Intelligenz, Sprache etc) . Nächste Woche haben wir den Besprechungstermin, dann wissen wir mehr. Überings, die Termine hat die Krankenkasse übernommen.
Viele Grüße,
Nichtsnutztoys

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12. Dezember 2004 um 13:02

Kannkind
Hallo L.

Ich war mal Kannkind, und habe es meinen Kindern erspart. Wie in dem einen Beitrag aus Bayern schon steht, es kommt später.
Die ersten zwei Jahre sind locker, dann wird es immer heftiger.
Ich merke bei meiner Tochter in der Klasse (5)immer mehr wie die ehemaligen Kannkinder an Reife und sozialer Kompetenz zurückfallen.
Natürlich gibt es Ausnahmen, aber meine eigene Erfahrung hat mich seht geprägt. Liebe Grüsse

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14. Dezember 2004 um 12:45

Nur nicht immer auf den Kiga verlassen....
mein Sohn, 10 geht seit Anfang des Schuljahres aufs Gymi und ist im September geboren. Damals wurde mir vom Kiga abgeraten, ihn vorzeitig einzuschulen. Angeblich wäre er zu verspielt. Jedesmal wenn ich ihn vom Kiga abgeholt habe, war er total überdreht. Es stellte sich für mich schnell heraus, dass er im Kiga nicht mehr gefordert wurde. Ihm war langweilig, denn die Kindergärtnerinnen kümmerten sich lieber um die Kleinen. Aus lauter Langeweile fing er an zu toben und wurde bei Wind und Wetter oft nach draussen geschickt.
Damals fing er schon an zu rechnen und schrieb auch schon einige Buchstaben. Er ist bis heute total wissbegierig. Ich habe es nie bereut, ihn früher eingeschult zu haben. Er war immer einer der besten in seiner Klasse.
Deshalb nur ein Rat: Guck' Dir Dein Kind genau an und entscheide dann. Hör' nicht aud Kiga oder Psychologen. Die kennen meistens nur eine Seite Deines Kindes.
Bedenke auch, wenn Dein Kind noch ein Jahr in den Kiga geht: Wird es in dieser Zeit auch gefördert?
Übrigens ist es nicht so, dass die Kinder im ersten Schuljahr stundenlang ruhig sitzen bleiben müssen. In unserer Grundschule können die Kinder nach jeder Schulstunde ein paar Minuten auf den Schulhof um sich ein bißchen zu bewegen.

Alles Gute

schnucki

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18. Dezember 2004 um 19:35
In Antwort auf elba_12856542

Nur nicht immer auf den Kiga verlassen....
mein Sohn, 10 geht seit Anfang des Schuljahres aufs Gymi und ist im September geboren. Damals wurde mir vom Kiga abgeraten, ihn vorzeitig einzuschulen. Angeblich wäre er zu verspielt. Jedesmal wenn ich ihn vom Kiga abgeholt habe, war er total überdreht. Es stellte sich für mich schnell heraus, dass er im Kiga nicht mehr gefordert wurde. Ihm war langweilig, denn die Kindergärtnerinnen kümmerten sich lieber um die Kleinen. Aus lauter Langeweile fing er an zu toben und wurde bei Wind und Wetter oft nach draussen geschickt.
Damals fing er schon an zu rechnen und schrieb auch schon einige Buchstaben. Er ist bis heute total wissbegierig. Ich habe es nie bereut, ihn früher eingeschult zu haben. Er war immer einer der besten in seiner Klasse.
Deshalb nur ein Rat: Guck' Dir Dein Kind genau an und entscheide dann. Hör' nicht aud Kiga oder Psychologen. Die kennen meistens nur eine Seite Deines Kindes.
Bedenke auch, wenn Dein Kind noch ein Jahr in den Kiga geht: Wird es in dieser Zeit auch gefördert?
Übrigens ist es nicht so, dass die Kinder im ersten Schuljahr stundenlang ruhig sitzen bleiben müssen. In unserer Grundschule können die Kinder nach jeder Schulstunde ein paar Minuten auf den Schulhof um sich ein bißchen zu bewegen.

Alles Gute

schnucki

Entschedung ?
Hast Du Dich schon entschieden ?

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19. Dezember 2004 um 14:32

Hallo Lini
bei uns war es so, daß unsere Kurze auch ein Kann-Kind war - wir haben sie dann auch eingeschult, und nach einem halben Jahr wieder aus der Schule genommen, weil sie einfach emotional noch nicht so weit war. Sie ist in diesem Sommer erneut eingeschult worden mit dem Ergebnis, daß sie jetzt wesentlich besser im Unterricht klarkommt und auch die Hausaufgaben schneller und konzentrierter erledigt, was ihr zum Ende des ersten Versuchs zunehmend schwerer gefallen ist. Ich würde mich da ruhig auf die Schulärztin und auf die Direktoren der Schule verlassen, die haben am meisten Erfahrung mit Kann-Kindern und werden Dir sicherlich raten, was am besten zu tun ist. Diesen Rat würde ich auch annehmen, auch wenn Du vielleicht der Meinung bist, Dein Kind wäre schon weiter...ich dachte das auch..Ganz lieben Gruß, Jule

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26. Januar 2005 um 19:27

Kann Bestimmung
Hallo Lini,
auch ich war vor 31 Jahren ein kann Kind. Habe alle Einschulungstests mit bravour bestanden und war auch ein helles Köpfchen das Lesen und schreiben konnte. Im nachhinein muß ich für mich selbst sagen ein Jahr Kindergarten länger wäre besser gewesen! Ich war immer die kleinste,konnte nicht stillsitzen und hab mich mit den "großen" geprügelt. Es ist sicher von Kind zu Kind anders aber meine Tochter hat 07.06. Geburtstag und ich bin am Überlegen ob ich sie zurückstellen lasse.
Gruß Steffi

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23. Januar 2007 um 18:15
In Antwort auf elba_12856542

Nur nicht immer auf den Kiga verlassen....
mein Sohn, 10 geht seit Anfang des Schuljahres aufs Gymi und ist im September geboren. Damals wurde mir vom Kiga abgeraten, ihn vorzeitig einzuschulen. Angeblich wäre er zu verspielt. Jedesmal wenn ich ihn vom Kiga abgeholt habe, war er total überdreht. Es stellte sich für mich schnell heraus, dass er im Kiga nicht mehr gefordert wurde. Ihm war langweilig, denn die Kindergärtnerinnen kümmerten sich lieber um die Kleinen. Aus lauter Langeweile fing er an zu toben und wurde bei Wind und Wetter oft nach draussen geschickt.
Damals fing er schon an zu rechnen und schrieb auch schon einige Buchstaben. Er ist bis heute total wissbegierig. Ich habe es nie bereut, ihn früher eingeschult zu haben. Er war immer einer der besten in seiner Klasse.
Deshalb nur ein Rat: Guck' Dir Dein Kind genau an und entscheide dann. Hör' nicht aud Kiga oder Psychologen. Die kennen meistens nur eine Seite Deines Kindes.
Bedenke auch, wenn Dein Kind noch ein Jahr in den Kiga geht: Wird es in dieser Zeit auch gefördert?
Übrigens ist es nicht so, dass die Kinder im ersten Schuljahr stundenlang ruhig sitzen bleiben müssen. In unserer Grundschule können die Kinder nach jeder Schulstunde ein paar Minuten auf den Schulhof um sich ein bißchen zu bewegen.

Alles Gute

schnucki

Wie ist die Rechtslage???
Hallo!
Mein Sohn ist kein sog. Kann- Kind, weil er erst im Januar (nächstes Jahr) 6 wird. Unser Einschulungstermin ist der 1. September - er ist also nur ca. 4 Monate zu jung. Der Kindergarten rät trotz bescheinigter Hochbegabung rigoros ab und droht damit, das Kind würde, falls ich ihn doch einschulen lasse, bis ca. Weihnachten in der Schule beobachtet und dann aller Wahrscheinlichkeit nach zurück in den Schulkindergarten geschickt. Da dies natürlich für so ein kleines Kind eine Riesenbelastung wäre, möchte der Kindergarten ihm das ersparen... Ich Rabenmutter sollte mir das ganz genau überlegen... Daher meine Frage: Wie ist die Rechtslage? Können die ihn wirklich wieder zurückschicken? Welche Chance hat man überhaupt, das Kind anzumelden? Kann es gleich bei der Anmeldung (trotz Attest) abgelehnt werden?
Super, wenn mir da jemand helfen könnte, diese Fragen zu klären!
Liebe Grüße, Katrin

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23. Januar 2007 um 18:25
In Antwort auf anis_11907318

Überprüfung
ich habe auch ein kann -Kind, was 6 Tage nach dem Stichtag Geburtstag hat.
Wir haben jetzt folgendes gemacht. Wir haben unser Kind angemeldet, denn zurückziehen kann man immer noch.Zum gleichen Zeitpunkt haben wir einen Termin beim Psychologen gemacht, der hat unser Kind an vier Terminen durchgescheckt (Soziale Kompetenz, Wahrnehmung, Intelligenz, Sprache etc) . Nächste Woche haben wir den Besprechungstermin, dann wissen wir mehr. Überings, die Termine hat die Krankenkasse übernommen.
Viele Grüße,
Nichtsnutztoys

So war das bei uns!
Hallo!
Ich habe meinen Sohn bereits im August testen lassen: Es kam eine "überdurchschnittliche Intelligenz" dabei heraus. "Einschulung im Sommer 2007 ist unbedingt zu befürworten." Mit diesem Attest bin ich zum Gesprächstermin(für Eltern von Kann-Kindern) in den Kindergarten gegangen und wurde beinahe ausgelacht, dass ich es wage, meinen Sohn vorzeitig einzuschulen... Die Anmeldung ist bei uns erst Anfang März, aber der Kindergarten stellt sich stur und beharrt auf seiner Meinung...Bis zum September Einschulungstermin soll mein Sohn auch angeblich keinerlei Entwicklungsprozesse mehr erzielen...Letztendlich wurden alle Kann-Kinder dazu im Kindergarten aufgefordert, sich nicht einschulen zu lassen. Ehrlich, ohne Ausnahme, selbst Kinder, die Anfang August schon 6 werden! Wo bleibt da die Förderung?
Bitte erzählt mir, wie es bei euch weiter gegangen ist. Ich habe z.Z. wirklich Stress im Kindergarten. Mein Sohn soll mit den Dreijährigen spielen anstatt in der Schulgruppe auf den Schulbesuch vorbereitet zu werden... Zählt denn das Attest eines anerkannten Psychologen gar nichts??? Wissen Kindergärtnerinnen mehr???
Liebe Grüße, Katrin

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23. Januar 2007 um 22:21
In Antwort auf liddy_12336285

Wie ist die Rechtslage???
Hallo!
Mein Sohn ist kein sog. Kann- Kind, weil er erst im Januar (nächstes Jahr) 6 wird. Unser Einschulungstermin ist der 1. September - er ist also nur ca. 4 Monate zu jung. Der Kindergarten rät trotz bescheinigter Hochbegabung rigoros ab und droht damit, das Kind würde, falls ich ihn doch einschulen lasse, bis ca. Weihnachten in der Schule beobachtet und dann aller Wahrscheinlichkeit nach zurück in den Schulkindergarten geschickt. Da dies natürlich für so ein kleines Kind eine Riesenbelastung wäre, möchte der Kindergarten ihm das ersparen... Ich Rabenmutter sollte mir das ganz genau überlegen... Daher meine Frage: Wie ist die Rechtslage? Können die ihn wirklich wieder zurückschicken? Welche Chance hat man überhaupt, das Kind anzumelden? Kann es gleich bei der Anmeldung (trotz Attest) abgelehnt werden?
Super, wenn mir da jemand helfen könnte, diese Fragen zu klären!
Liebe Grüße, Katrin

Hallo Katrin,
habe dir eine PN geschickt.

Tiny

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26. Januar 2007 um 12:27

Kann-Kinder
Mein Sohn ist zwar kein Kann-Kind. Mein Sohn wird im August 2007 6 Jahre alt. Da der Stichtag bis 30.09.2007 geht, kommt er also offiziell in die Schule. Er freut sich auch schon riesig und ich habe noch nie daran gedacht, ihn zurückstellen zu lassen. Nun wurde mir aber von der Kindergärtnerin ganz heftig abgeraten, meinen Sohn in die Schule zu schicken. Begründung: Mein Sohn sei zu klein. Daraufhin war ich beim Kinderarzt. Meinung des Arztes: Der Junge ist zwar klein (wir sind alle klein in unserer Familie), kann aber von seinen geistigen Fähigkeiten auf jeden Fall die Schule besuchen. Zusätzlich habe ich meinen Sohn noch bei der Frühförderung testen lassen. Ergebnis: Er ist sogar über den Wissenstand seines Alters etwas hinüber. Also in die Schule schicken. Die Erzieherin im Kindergarten kann absolut nicht verstehen, weshalb ich meinen Sohn nicht zurückstellen lasse. Nun kommt die Aussage, dass er nicht schulreif ist, da er sich von seinem Freund und Nachbarsjungen (1 Jahr jünger) alles gefallen läßt und sich ihm gegenüber nicht durchsetzen kann. Gegenüber anderen Kindern schon, nur eben gegen diesen Jungen nicht. Ich kann die Erzieherin diesbezüglich nun gar nicht verstehen, da mein Sohn - wenn ich ihn zurückstellen lasse - ausgerechnet mit unserem Nachbarsjungen eine Klasse besuchen müsste. Manchmal habe ich den Verdacht, dass die Erzieherin meinen Sohn noch benötigt, damit unser Nachbarsjunge keine Schwierigkeiten macht. Er findet nämlich selbst keine Freunde, sondern schließt sich grundsätzlich meinem Sohn und dessen Spielkameraden an. Aber wie ich nun allen Beiträgen entnommen habe, verhält es sich in allen Kindergärten gleich. Das hängt anscheinend mit dem momentan herrschenden Kindermangel zusammen. Die Erzieherinnen fürchten um ihre Anstellung. Bei uns wurde z.B. dieses Jahr auch eine Gruppe geschlossen und 1 Kinderpflegerin entlassen. Ich selbst bin im September geboren und wurde auch sofort eingeschult. Ich war zwar immer die kleinste, aber immer bei den besten. Gut, das war vor 40 Jahren. Aber die Kinder sind heute ja auch geistig weiter entwickelt als wir damals. Die Tante meines Mannes ist Grundschullehrerin. Sie versicherte mir, dass sie sowohl mit Februar, April... als auch mit Julikinder Schwierigkeiten hatte. Sie ist fest davon überzeugt, dass die Reife nicht mit dem Geburtsmonat zusammenhängt. Ein Julikind kann viel weiter sein als ein Januarkind. Wird ein Januarkind deshalb zurückgestellt, bzw. wird eine Mutter blöd angemacht, wenn sie ein Januarkind in die Schule schickt. Wenn man heute ein "Sommerkind" zur Schule schicken will, muß man sich wirklich von vielen Müttern und Erzieherinnen dumme Bemerkungen anhören. Aber ich glaube wir sollten auf niemanden hören, sondern nur auf unser eigenes Gefühl. Schließlich kennt niemand seine Kinder so gut wie die eigene Mutter. Deshalb bin ich überzeugt, dass auch nur die Eltern tatsächlich entscheiden können, ob sie ihr Kind einschulen. Mach das was Du für richtig hältst und wenn Deine Tochter zur Schule gehen mag, dann schick sie. Sie würde sich im letzten Kindergartenjahr mit Sicherheit nur langweilen. Ausserdem habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass die Vorschulkinder (bis auf das vorgeschriebene Vorschulprogramm, Zahlenland usw.) ziemlich abgeschrieben sind und sich alles um die Kleinen dreht. Folge Deinem Gefühl!!!!

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26. Januar 2007 um 13:26

Also
Ich wäre etwas vorsichtig damit, sie frühzeitig einzuschulen. Ich selber war auch ein Kann-Kind (habe im Juli Geburtstag), aber meine Eltern haben mich damals erst mit 7 Jahren einschulen lassen. Ich war von Anfang an sehr gut in der Schule, was eigentlich bis zum Abitur hin so geblieben ist. Wenn ich ein Jahr früher in die Schule gekommen wäre, hätte ich vermutlich viel mehr Probleme mit dem Lernen gehabt, da ich nicht gerade die Fleißigste war und mich mehr auf mein Glück verlassen habe.
Mein Mann war auch dafür, unsere mittlerweile 14-jährige Tochter (hat im September Geburtstag) schon mit 5 einzuschulen, was wir letztenendes dann doch nicht gemacht haben. In der Grundschule dachte ich schon, dass sie unterfordert ist und wir sie doch ein Jahr früher hätten in die Schule geben sollen, aber als sie dann aufs Gymnasium kam, hat sich alles geändert und sie muss wirklich etwas für gute Noten tun!
Mag sein, dass deine Tochter schon schulreif wäre, aber ich denke nicht, dass du ihr einen Gefallen damit tust. Noch freut sie sich auf die Schule, aber das wird sich mit Sicherheit ändern. Ab der 5. Klasse wird die e Schule und das ganze Drumherum erheblich schwerer, da ist es für das Kind sicherlich von Vorteil, etwas älter zu sein, es macht keinen Spaß mehr, immer viel mehr als die anderen lernen zu müssen und doppelt so lang für die Hausaufgaben zu brauchen.

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29. April 2007 um 10:25
In Antwort auf liddy_12336285

Wie ist die Rechtslage???
Hallo!
Mein Sohn ist kein sog. Kann- Kind, weil er erst im Januar (nächstes Jahr) 6 wird. Unser Einschulungstermin ist der 1. September - er ist also nur ca. 4 Monate zu jung. Der Kindergarten rät trotz bescheinigter Hochbegabung rigoros ab und droht damit, das Kind würde, falls ich ihn doch einschulen lasse, bis ca. Weihnachten in der Schule beobachtet und dann aller Wahrscheinlichkeit nach zurück in den Schulkindergarten geschickt. Da dies natürlich für so ein kleines Kind eine Riesenbelastung wäre, möchte der Kindergarten ihm das ersparen... Ich Rabenmutter sollte mir das ganz genau überlegen... Daher meine Frage: Wie ist die Rechtslage? Können die ihn wirklich wieder zurückschicken? Welche Chance hat man überhaupt, das Kind anzumelden? Kann es gleich bei der Anmeldung (trotz Attest) abgelehnt werden?
Super, wenn mir da jemand helfen könnte, diese Fragen zu klären!
Liebe Grüße, Katrin

Rabenmutter???
jaja, der kindergarten...rabenmutter, also echt, ich glaub's nicht. vielleicht erstmal vorneweg, ich bin 15 und wurde auch mit 5 eingeschult, laut tests und dem ganzen wisch =D bin ich auch hochbegabt uns so und jetzt mal ganz ehrlich, der kindergarten hat KEINE AHNUNG! mir haben die auch erzählt, ich wäre noch nicht so weit, ich würde mich nicht integrieren können, meine noten würden schlecht sein, NIX DA, denkste nämlich =D nach 10 jahren schule, einem momentanen durchschnitt von 1,1, super freunden und ABSOLUT KEINEN sozialen problemen kann ich sagen, ich bin froh, dass meine elteren mich so früh eingeschult haben, also echt...rabenmutter, so was dummes, du weißt am besten was gut für dein kind ist und wenn du den eindruck hast, es ist soweit, dann schick es einfach in die schule, wirst schon sehen, dass das klappt =D also viel glück und hör bitte nicht auf den kindergarten, die haben echt alle kein ahnung von was sie reden

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1. Februar 2008 um 20:46

Vorschule für kann kinder?
Hallo serpens!
Vorschule für Kann kinder wie geht das? Jeder erzählt mir das diese Kinder nicht in die Vorschule kommen können, weil sie halt "kann kinder" sind.Ich hätte meine Tochter aber gerne dahin, zwar ist sie vom Kopf soweit aber ich finde das andere wie Konzentration u.s.w.hinkt noch etwas hinterher.Aber der Kindergarten wird ihr zu langweilig.Es wäre soooo schön, wenn ich sie in eine Vorschule kriegen würde.

LG msmoehre

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