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Kann meine mutter mir verbieten sex in meinem Zimmer zu haben!?

14. Dezember 2004 um 16:19 Letzte Antwort: 30. Dezember 2004 um 18:33

Hallo .... ich bin 15 und hab einen freund ... ich hab mit ihm geschlafen und meine mutter hat es herausgefunden. jetzt sagt sie sie will nicht das wir es in meinem Zimmer machen....kann sie mir es verbieten ...?! Ich mein es ist doch mein zimmer und es hat sie doch nicht zu interessieren was ich da mache....ich will doch auch meine privatsphäre haben....also könnt ihr mir was dazu sagen?! Bye

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14. Dezember 2004 um 18:29

Ja, ist schon richtig so
sie macht sich strafbar, wenn sie es dir erlauben würde.

lg, andrea

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14. Dezember 2004 um 18:55

Ja
Du wohnst bei deiner Mutter und natürlich kann sie entscheiden, was in ihrem Haus/ihrer Wohnung vor sich geht. Und wenn sie nicht will, dass du's in ihren vier Wänden mit deinem Freund treibst, musst du dich dran halten - sonst weigert sich deine Mutter künftig vielleicht, deine schmutzige Bettwäsche zu waschen.

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15. Dezember 2004 um 0:42

Nochmal drüber reden
Meine Vorredener haben schon recht.

Sprich vielleicht nochmal mit ihr darüber. Ein Argument könnte sein, dass es ihr vielleicht lieber ist, wenn sie weiß, wo du und dein Freund zusammen seid. So kann sie immer noch eingreifen, wenn etwas passiert, das du nicht willst, was natürlich nicht geht, wenn ihr beide in der anderen Ecke der Stadt seid.

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15. Dezember 2004 um 2:07

Leider...
kann sie es dir verbieten - was ich allerdings für völlig seltsam halte... Mir wäre es lieber, wenn meine Tochter im "sicheren" Zuhause Sex hätte als auf der berühmten Auto-Rückbank. (Die Bemerkung mit den Füssen unter dem Tisch halte ich übrigens für ziemlich unverschämt, weil man frühestens mit 16 eine eigene Wohnung haben darf, von der Finanzierung ganz zu schweigen.) Naja, vielleicht fragst du deine Mutter mal, WARUM du keinen Sex in deinem Zimmer haben darfst. Vielleicht wart ihr beide ja einfach etwas zu laut. Deine Mutter macht sich allerdings nicht strafbar, wenn sie dir den Sex zu hause erlauben würde. Ab 14 darf man offiziell Sex haben
Liebe Grüße, Hummel

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15. Dezember 2004 um 17:05

Tja, Babyshally
...bevor Du nicht 16 Jahre alt bist, verbietet Dir der Staatsanwalt sogar noch den Sex....

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16. Dezember 2004 um 14:15

Mal abgesehen davon
daß ich den Beitrag für einen Fake halte und wenn's keiner wäre, dann würde ich dieses Mädchen für ziemlich unterbelichtet halten.
Aber gut, die interessante Frage bleibt: wie verhält man sich als Eltern bei diesem Thema.
Ich kann es nicht gut finden, wenn 15-Jährige schon miteinander ins Bett gehen. Finde ich fast schon absurd, da sie sich doch auf andere Dinge konzentrieren sollten oder? Und außerdem gibt es heutzutage die ganzen Krankheiten plus das Problem mit der Verhütung.
Ich finde eine zu tolerante Haltung diesbezüglich nicht in Ordnung.
In vielen anderen Kulturen müssen die Jugendlichen warten, bis sie verheiratet sind. So dumm ist das gar nicht, wie ich inzwischen finde. Das hat einige Vorteile. Das ist natürlich in Deutschland so nicht umzusetzen, aber ein bisschen Zurückhaltung anmahnen ist doch auch nicht verkehrt oder?
Kalani

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16. Dezember 2004 um 16:14
In Antwort auf omid_12083546

Mal abgesehen davon
daß ich den Beitrag für einen Fake halte und wenn's keiner wäre, dann würde ich dieses Mädchen für ziemlich unterbelichtet halten.
Aber gut, die interessante Frage bleibt: wie verhält man sich als Eltern bei diesem Thema.
Ich kann es nicht gut finden, wenn 15-Jährige schon miteinander ins Bett gehen. Finde ich fast schon absurd, da sie sich doch auf andere Dinge konzentrieren sollten oder? Und außerdem gibt es heutzutage die ganzen Krankheiten plus das Problem mit der Verhütung.
Ich finde eine zu tolerante Haltung diesbezüglich nicht in Ordnung.
In vielen anderen Kulturen müssen die Jugendlichen warten, bis sie verheiratet sind. So dumm ist das gar nicht, wie ich inzwischen finde. Das hat einige Vorteile. Das ist natürlich in Deutschland so nicht umzusetzen, aber ein bisschen Zurückhaltung anmahnen ist doch auch nicht verkehrt oder?
Kalani

*... absurd, da sie sich
doch auf andere dinge konzentrieren sollten* find ich gut

ich finds absurd, dem unvermeidlichen auszuweichen, indem man darauf hinweist, was jugendliche eigentlich *sollten* und sich dadurch vor der eigenen auseinandersetzung mit der sexualität der tochter drückt.
- wie wohl auch die mutter der schreiberin.

krankheiten und schwangerschaft gabs immer - vor diesen *problemen* zu kneifen find ich genauso unsinnig, wie die kinder nicht mehr auf die straße zu lassen ... viel sinnvoller ist es doch, die jugendlichen über die gefahren im verkehr *g* aufzuklären und sie zu befähigen, (eigen-) verantwortlich damit umzugehen.

lieber gruß


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16. Dezember 2004 um 17:58
In Antwort auf winnie_12164884

*... absurd, da sie sich
doch auf andere dinge konzentrieren sollten* find ich gut

ich finds absurd, dem unvermeidlichen auszuweichen, indem man darauf hinweist, was jugendliche eigentlich *sollten* und sich dadurch vor der eigenen auseinandersetzung mit der sexualität der tochter drückt.
- wie wohl auch die mutter der schreiberin.

krankheiten und schwangerschaft gabs immer - vor diesen *problemen* zu kneifen find ich genauso unsinnig, wie die kinder nicht mehr auf die straße zu lassen ... viel sinnvoller ist es doch, die jugendlichen über die gefahren im verkehr *g* aufzuklären und sie zu befähigen, (eigen-) verantwortlich damit umzugehen.

lieber gruß


Tja liebe Peas
bei den Türken z.B. gibt's das einfach nicht, nur so als Beispiel. Nicht, daß ich das so befürworte, aber die schaffen das ja auch, daß ihre Töchte als Jungfrauen in die Ehe gehen? Oder? Bevor du jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlägst. Ein Argument dafür, das mir jetzt so im Alter kam, ist, daß viele Partner auch die Seele irgendwie verletzen. Das sagen ja auch die Psychologen. Jeder Partner lebt im Unterbewußten immer mit. Und vielleicht ist es gar nicht so gut, viele von diesen "Geistern" mit sich zu tragen.
Dann glaube ich nicht, daß man Jugendliche vom obigen Kaliber so gut aufklären kann. Und dann hat man eine Menge Probleme.
Auf andere Dinge konzentrieren- also man kann doch für eine Weile ganz gut sublimieren Was macht man als Jugendlicher denn so, gibt es da nicht schöne Hobbies, die man ausüben kann?
Also echt, sorry, 15 ist einfach zu jung für meinen Geschmack.
Viele Grüße
Kalani

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16. Dezember 2004 um 18:38

Es geht nicht darum,
daß etwas "Böses" verboten wird, sondern daß die Jugendlichen später ein glückliches Leben führen können. Ich glaube, daß sie sich einiges verpfuschen können, wenn sie zu frühzeitig loslegen.
Die Türken, um das Beispiel zu nennen, geben ihren Kindern ganz andere Werte mit auf den Weg. Ich finde das gar nicht so dumm, die Frauen gehen meist in ihrer Rolle auf und viele Türkinnen, die ich getroffen habe, sind sehr happy in ihrer Rolle. Wohingegen die deutsche Frau, gerade auch Akademikerinnen, oft noch mit Mitte dreißig auf der Suche nach Mr. Right "Sex and the City"-mäßig durch's Leben strauchelt. Kinderlos und ziemlich einsam. Ist das so toll? Und sind das nicht die Leute, die dann auf der Couch sitzen und sich fragen, was schieflief?
Ja, je länger ich darüber nachdenke, bin ich dagegen, daß Teenies zu früh loslegen. 17 oder 18 oder auch 19 ist doch ausreichend.
"Der möglichst unverkrampfte Umgang" das finde ich nicht wünschenswert als ultimatives Ziel. Richtungsweisend finde ich besser, orientierunggebend und das kann man nur mit einem Standpunkt. Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich sie auf jeden Fall so erziehen, daß sie sich vorher genau überlegt, mit wem und wann sie sich mit Typen einläßt. Und eben möglichst nicht zu früh.
Und meinen Sohn werde ich auch so erziehen, daß er auch nach Partnern sucht, nicht nur nach kurzfristigen Vergnügungen. Und wie gesagt, die Krankheiten, die sich gerade unter Teenies epidemieartig ausbreiten (und Abbrüche!!!), werde ich ihm auch deutlich machen. Es ist doch eine Horrorvorstellung (und nackte Realität), daß schon 15-Jährige an Herpes, HPV und Chlamydien leiden (alles Krankheiten, die auch nie mehr aus dem Körper verschwinden).
Ob Kinder dann letztendlich das machen, was die Eltern wollen, kann man nicht wissen, aber wie gesagt, man kann zumindest eine Richtung vorgeben.
Kalani

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16. Dezember 2004 um 23:28

Rechte und Pflichten
Ich glaube,du und deine Mutter,ihr habt ein großes Problem!ihr sprecht zu wenig mit ein ander und es fehlt an Vertrauen! Es ist nicht wichtig,wo du Sex hast und in welchem Alter du Sex machst,aber es ist verdammt noch mal wichtig zu verhüten!Der Werner hat nicht ganz Unrecht,aber er ist fast zu direkt.Ich kenn dich nicht,aber ich hoffe,du sprichst noch mal mit deiner Mutter und mit deinem Freund.Vielleicht könnt ihr ja sogar ein Dreier-Gespräch machen,aber jeder sollte dabei so ehrlich sein und seine Karten offen auf den Tisch legen.
LG

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17. Dezember 2004 um 10:11

Hast du schon mal im Ausland gelebt???
länger meine ich? Dann wirst du feststellen, daß es sie tatsächlich gibt, "Die" soundso. Meine Erfahrung zumindest.
Was die Türken anbelangt- bin mit einem verheiratet. Und dadurch kenne ich vielleicht mehr Türken als du auf einer persönlicheren Basis.
Deshalb erlaube ich mir auch von "den" Türken zu sprechen. Es gibt sie sicherlich, die Tragödien, die wir aus dem Fernsehen kennen, wo eine Tochter, nur weil sie vergewaltigt wurde, aus Familienehre-Gründen ins Jenseits befördert wird. Gut, aber wenn ich mir den Alltag so anschaue, kommen sie mir einfach ein Stückweit glücklicher vor. Sie wissen, wo sie hingehören, es gibt klare Werte und am Ende hast du Familienstrukturen, die funktionieren.
Mein Mann ist z.B. wie viele türkische Väter die ich kenne, ein ganz grandioser Vater für seinen Sohn. Liebevoll, Nähe und Schutzgebend. Und das habe ich an vielen anderen türkischen Vätern beobachtet. Die sind so was von herzlich im Umgang mit ihren Kindern.
Die Frauen scheinen mir weniger zerissen als wir (gerade Akademikerinnen). Da gibt es nicht diesen wahnsinnigen Konflikt zwischen Frausein und Beruf, die sind nicht so verkopft und müssen sich nicht erst überlegen, ob sie sich ein Kind "vorstellen" können.
Viele Grüße
K.

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17. Dezember 2004 um 11:59

@kleineente @robse
@kleinente
daß du alles polarisieren mußt, kenne ich ja schon von dir-
ich habe nichts dokmatisiert- ich habe nur zum Nachdenken angeregt- ich bin auch promovierte Akademikerin und ich weiß wovon ich rede- und ich habe viele Kolleginnen kennengelernt und bei denen- sorry, ist viel persönliches Unglück zu sehen, u.a. weil sie nie Kinder bekommen haben- ich weiß du bist dezidiert kinderlos glücklich, das sind aber nicht alle, du scheinst auch noch jung zu sein- wenn erstmal die Zeit des letzten Eisprungs gekommen ist, dann ändern sich oft die Meinungen- anyway-
Ich lebe in diesem Jahrhundert und ich habe den Mut politically nicht korrekt zu denken
@ Robse
bei nur einer kurzen Zeit im Ausland - sorry, hast du nicht die Erfahrung, du bist nach nur ein paar Monaten in der Honeymoon - phase- so nenne nicht ich, sondern Kulturanthropologen das- und nimmst das Umfeld- das fremdländische anders wahr.
Nach mehreren Monaten kommt die Realitätsphase, wo man merkt wo man eigentlich ist. etc.-
dann merkst du z.B., daß du Deutscher/Deutsche bist, daß dir die Sprache fehlt, daß du dich über jeden Idioten freust, der dir über den Weg läuft, nur weil er aus einer deutschen Stadt kommt und mit dir über die Fanta Vier sprechen kann etc.
Ich halte den Wir-sind-alle Gleich und wir sind frei von Stereotypen- Dialog für verlogen.
Wir können viel leichter über Dinge reden/streiten/uns einigen- wenn wir einen Standpunkt haben, auch wenn der im ersten Moment als zu engstirnig anmutet. Wenn wir nur über "den Menschen" an sich reden, wird alles viel zu allgemein.
Türken- gut du hast diese Nachbarn kennengelernt, es gibt auch andere. Die Familien, die ich kenne, sind wie gesagt, wohltuend intakt und zumindest geben sie zu denken.
K.

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17. Dezember 2004 um 12:57
In Antwort auf omid_12083546

Es geht nicht darum,
daß etwas "Böses" verboten wird, sondern daß die Jugendlichen später ein glückliches Leben führen können. Ich glaube, daß sie sich einiges verpfuschen können, wenn sie zu frühzeitig loslegen.
Die Türken, um das Beispiel zu nennen, geben ihren Kindern ganz andere Werte mit auf den Weg. Ich finde das gar nicht so dumm, die Frauen gehen meist in ihrer Rolle auf und viele Türkinnen, die ich getroffen habe, sind sehr happy in ihrer Rolle. Wohingegen die deutsche Frau, gerade auch Akademikerinnen, oft noch mit Mitte dreißig auf der Suche nach Mr. Right "Sex and the City"-mäßig durch's Leben strauchelt. Kinderlos und ziemlich einsam. Ist das so toll? Und sind das nicht die Leute, die dann auf der Couch sitzen und sich fragen, was schieflief?
Ja, je länger ich darüber nachdenke, bin ich dagegen, daß Teenies zu früh loslegen. 17 oder 18 oder auch 19 ist doch ausreichend.
"Der möglichst unverkrampfte Umgang" das finde ich nicht wünschenswert als ultimatives Ziel. Richtungsweisend finde ich besser, orientierunggebend und das kann man nur mit einem Standpunkt. Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich sie auf jeden Fall so erziehen, daß sie sich vorher genau überlegt, mit wem und wann sie sich mit Typen einläßt. Und eben möglichst nicht zu früh.
Und meinen Sohn werde ich auch so erziehen, daß er auch nach Partnern sucht, nicht nur nach kurzfristigen Vergnügungen. Und wie gesagt, die Krankheiten, die sich gerade unter Teenies epidemieartig ausbreiten (und Abbrüche!!!), werde ich ihm auch deutlich machen. Es ist doch eine Horrorvorstellung (und nackte Realität), daß schon 15-Jährige an Herpes, HPV und Chlamydien leiden (alles Krankheiten, die auch nie mehr aus dem Körper verschwinden).
Ob Kinder dann letztendlich das machen, was die Eltern wollen, kann man nicht wissen, aber wie gesagt, man kann zumindest eine Richtung vorgeben.
Kalani

Und die anderen?
<<< Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich sie auf jeden Fall so erziehen, daß sie sich vorher genau überlegt, mit wem und wann sie sich mit Typen einläßt.

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17. Dezember 2004 um 13:07
In Antwort auf omid_12083546

Es geht nicht darum,
daß etwas "Böses" verboten wird, sondern daß die Jugendlichen später ein glückliches Leben führen können. Ich glaube, daß sie sich einiges verpfuschen können, wenn sie zu frühzeitig loslegen.
Die Türken, um das Beispiel zu nennen, geben ihren Kindern ganz andere Werte mit auf den Weg. Ich finde das gar nicht so dumm, die Frauen gehen meist in ihrer Rolle auf und viele Türkinnen, die ich getroffen habe, sind sehr happy in ihrer Rolle. Wohingegen die deutsche Frau, gerade auch Akademikerinnen, oft noch mit Mitte dreißig auf der Suche nach Mr. Right "Sex and the City"-mäßig durch's Leben strauchelt. Kinderlos und ziemlich einsam. Ist das so toll? Und sind das nicht die Leute, die dann auf der Couch sitzen und sich fragen, was schieflief?
Ja, je länger ich darüber nachdenke, bin ich dagegen, daß Teenies zu früh loslegen. 17 oder 18 oder auch 19 ist doch ausreichend.
"Der möglichst unverkrampfte Umgang" das finde ich nicht wünschenswert als ultimatives Ziel. Richtungsweisend finde ich besser, orientierunggebend und das kann man nur mit einem Standpunkt. Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich sie auf jeden Fall so erziehen, daß sie sich vorher genau überlegt, mit wem und wann sie sich mit Typen einläßt. Und eben möglichst nicht zu früh.
Und meinen Sohn werde ich auch so erziehen, daß er auch nach Partnern sucht, nicht nur nach kurzfristigen Vergnügungen. Und wie gesagt, die Krankheiten, die sich gerade unter Teenies epidemieartig ausbreiten (und Abbrüche!!!), werde ich ihm auch deutlich machen. Es ist doch eine Horrorvorstellung (und nackte Realität), daß schon 15-Jährige an Herpes, HPV und Chlamydien leiden (alles Krankheiten, die auch nie mehr aus dem Körper verschwinden).
Ob Kinder dann letztendlich das machen, was die Eltern wollen, kann man nicht wissen, aber wie gesagt, man kann zumindest eine Richtung vorgeben.
Kalani

Und die anderen?
<<< Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich sie auf jeden Fall so erziehen, daß sie sich vorher genau überlegt, mit wem und wann sie sich mit Typen einläßt.

So, so, und was meinst du, was all die anderen Frauen/Mütter machen? Ihre Kinder zum Sex mit irgendwelchen dahergelaufenen Typen zu ermutigen? Wohl kaum. Meinst du wirklich, dass sich deine Meinung oder Erziehung so sehr von den anderen unterscheidet?

DIE Amerikanerinnen haben übrigens eine der höchsten Fertilitätsraten in den entwickelten OECD-Ländern. Sie "straucheln" anscheindend doch nicht so durchs Leben, wenn es um Familie geht.

Die neue Bewegung zur Enthaltsamkeit in den USA, die durch Freund Bush mit mehreren Milliarden Dollar gefördert wird, führt genau dazu, dass die Teenies im Durchschnitt 7 Monate länger "enthaltsam" bleiben, als der Rest. Dafür gibts bei denen dann mehr Teenieschwangerschaften, denn warum Kondome verwenden, wenn eh immer erzählt wurde, dass die nicht sicher sind usw usw usw

kratzamkopp

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17. Dezember 2004 um 13:12
In Antwort auf omid_12083546

@kleineente @robse
@kleinente
daß du alles polarisieren mußt, kenne ich ja schon von dir-
ich habe nichts dokmatisiert- ich habe nur zum Nachdenken angeregt- ich bin auch promovierte Akademikerin und ich weiß wovon ich rede- und ich habe viele Kolleginnen kennengelernt und bei denen- sorry, ist viel persönliches Unglück zu sehen, u.a. weil sie nie Kinder bekommen haben- ich weiß du bist dezidiert kinderlos glücklich, das sind aber nicht alle, du scheinst auch noch jung zu sein- wenn erstmal die Zeit des letzten Eisprungs gekommen ist, dann ändern sich oft die Meinungen- anyway-
Ich lebe in diesem Jahrhundert und ich habe den Mut politically nicht korrekt zu denken
@ Robse
bei nur einer kurzen Zeit im Ausland - sorry, hast du nicht die Erfahrung, du bist nach nur ein paar Monaten in der Honeymoon - phase- so nenne nicht ich, sondern Kulturanthropologen das- und nimmst das Umfeld- das fremdländische anders wahr.
Nach mehreren Monaten kommt die Realitätsphase, wo man merkt wo man eigentlich ist. etc.-
dann merkst du z.B., daß du Deutscher/Deutsche bist, daß dir die Sprache fehlt, daß du dich über jeden Idioten freust, der dir über den Weg läuft, nur weil er aus einer deutschen Stadt kommt und mit dir über die Fanta Vier sprechen kann etc.
Ich halte den Wir-sind-alle Gleich und wir sind frei von Stereotypen- Dialog für verlogen.
Wir können viel leichter über Dinge reden/streiten/uns einigen- wenn wir einen Standpunkt haben, auch wenn der im ersten Moment als zu engstirnig anmutet. Wenn wir nur über "den Menschen" an sich reden, wird alles viel zu allgemein.
Türken- gut du hast diese Nachbarn kennengelernt, es gibt auch andere. Die Familien, die ich kenne, sind wie gesagt, wohltuend intakt und zumindest geben sie zu denken.
K.

Das verstehe ich nicht
<<< Türken- gut du hast diese Nachbarn kennengelernt, es gibt auch andere. Die Familien, die ich kenne, sind wie gesagt, wohltuend intakt und zumindest geben sie zu denken.

Das verstehe ich nicht. Warum dann noch über DIE Türken sprechen? Gibt es nun DEN Türken oder nicht?

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17. Dezember 2004 um 13:18
In Antwort auf omid_12083546

@kleineente @robse
@kleinente
daß du alles polarisieren mußt, kenne ich ja schon von dir-
ich habe nichts dokmatisiert- ich habe nur zum Nachdenken angeregt- ich bin auch promovierte Akademikerin und ich weiß wovon ich rede- und ich habe viele Kolleginnen kennengelernt und bei denen- sorry, ist viel persönliches Unglück zu sehen, u.a. weil sie nie Kinder bekommen haben- ich weiß du bist dezidiert kinderlos glücklich, das sind aber nicht alle, du scheinst auch noch jung zu sein- wenn erstmal die Zeit des letzten Eisprungs gekommen ist, dann ändern sich oft die Meinungen- anyway-
Ich lebe in diesem Jahrhundert und ich habe den Mut politically nicht korrekt zu denken
@ Robse
bei nur einer kurzen Zeit im Ausland - sorry, hast du nicht die Erfahrung, du bist nach nur ein paar Monaten in der Honeymoon - phase- so nenne nicht ich, sondern Kulturanthropologen das- und nimmst das Umfeld- das fremdländische anders wahr.
Nach mehreren Monaten kommt die Realitätsphase, wo man merkt wo man eigentlich ist. etc.-
dann merkst du z.B., daß du Deutscher/Deutsche bist, daß dir die Sprache fehlt, daß du dich über jeden Idioten freust, der dir über den Weg läuft, nur weil er aus einer deutschen Stadt kommt und mit dir über die Fanta Vier sprechen kann etc.
Ich halte den Wir-sind-alle Gleich und wir sind frei von Stereotypen- Dialog für verlogen.
Wir können viel leichter über Dinge reden/streiten/uns einigen- wenn wir einen Standpunkt haben, auch wenn der im ersten Moment als zu engstirnig anmutet. Wenn wir nur über "den Menschen" an sich reden, wird alles viel zu allgemein.
Türken- gut du hast diese Nachbarn kennengelernt, es gibt auch andere. Die Familien, die ich kenne, sind wie gesagt, wohltuend intakt und zumindest geben sie zu denken.
K.

Kinderlosigkeit
auch bei Akademikerinnnen resultiert nicht nur daraus, dass sie sich "zu spät" für Kinder entschieden haben. Mag sein, dass du einige kennst, aber dies lässt sich nicht auf den Rest übertragen.

Kinderlosigkeit ist in den letzten Jahren/Jahrzehnten auch bei jungen Frauen vermehrt festzustellen, und dies natürlich unabhängig von der Bildung.

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17. Dezember 2004 um 15:21
In Antwort auf runa_12850644

Und die anderen?
<<< Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich sie auf jeden Fall so erziehen, daß sie sich vorher genau überlegt, mit wem und wann sie sich mit Typen einläßt.

So, so, und was meinst du, was all die anderen Frauen/Mütter machen? Ihre Kinder zum Sex mit irgendwelchen dahergelaufenen Typen zu ermutigen? Wohl kaum. Meinst du wirklich, dass sich deine Meinung oder Erziehung so sehr von den anderen unterscheidet?

DIE Amerikanerinnen haben übrigens eine der höchsten Fertilitätsraten in den entwickelten OECD-Ländern. Sie "straucheln" anscheindend doch nicht so durchs Leben, wenn es um Familie geht.

Die neue Bewegung zur Enthaltsamkeit in den USA, die durch Freund Bush mit mehreren Milliarden Dollar gefördert wird, führt genau dazu, dass die Teenies im Durchschnitt 7 Monate länger "enthaltsam" bleiben, als der Rest. Dafür gibts bei denen dann mehr Teenieschwangerschaften, denn warum Kondome verwenden, wenn eh immer erzählt wurde, dass die nicht sicher sind usw usw usw

kratzamkopp

Viele Eltern
sind mit Arbeiten und anderen Dingen beschäftigt, sonst würde sich nicht so viele Tennies Zärtlichkeit woanders suchen, dann kommt natürlich der Einfluß der Medien hinzu, der Kinder übermäßig sexualisiert, ihnen auch ein Stückweit die Kindheit raubt. Viele Teenies machen "es" sicherlich nur, weil ein großer Peerdruck besteht.
Das kann ich nicht gut finden-
Unter den Amerikanerinnen gibt es übrigens auch nicht gerade viele Akademikerinnen, weil das Studieren dort extrem teuer ist. Und bei den Amis gibt es übrigens auch einen ausgesprochenen Familienkult, wie der hierzulanden schon längst der Vergangenheit angehört.---
@ Robse
ich habe nie gesagt, daß ich alles besser weiß, ich habe nur meinen Standpunkt vertreten. Aber whatever-
K.

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17. Dezember 2004 um 16:12
In Antwort auf omid_12083546

Es geht nicht darum,
daß etwas "Böses" verboten wird, sondern daß die Jugendlichen später ein glückliches Leben führen können. Ich glaube, daß sie sich einiges verpfuschen können, wenn sie zu frühzeitig loslegen.
Die Türken, um das Beispiel zu nennen, geben ihren Kindern ganz andere Werte mit auf den Weg. Ich finde das gar nicht so dumm, die Frauen gehen meist in ihrer Rolle auf und viele Türkinnen, die ich getroffen habe, sind sehr happy in ihrer Rolle. Wohingegen die deutsche Frau, gerade auch Akademikerinnen, oft noch mit Mitte dreißig auf der Suche nach Mr. Right "Sex and the City"-mäßig durch's Leben strauchelt. Kinderlos und ziemlich einsam. Ist das so toll? Und sind das nicht die Leute, die dann auf der Couch sitzen und sich fragen, was schieflief?
Ja, je länger ich darüber nachdenke, bin ich dagegen, daß Teenies zu früh loslegen. 17 oder 18 oder auch 19 ist doch ausreichend.
"Der möglichst unverkrampfte Umgang" das finde ich nicht wünschenswert als ultimatives Ziel. Richtungsweisend finde ich besser, orientierunggebend und das kann man nur mit einem Standpunkt. Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich sie auf jeden Fall so erziehen, daß sie sich vorher genau überlegt, mit wem und wann sie sich mit Typen einläßt. Und eben möglichst nicht zu früh.
Und meinen Sohn werde ich auch so erziehen, daß er auch nach Partnern sucht, nicht nur nach kurzfristigen Vergnügungen. Und wie gesagt, die Krankheiten, die sich gerade unter Teenies epidemieartig ausbreiten (und Abbrüche!!!), werde ich ihm auch deutlich machen. Es ist doch eine Horrorvorstellung (und nackte Realität), daß schon 15-Jährige an Herpes, HPV und Chlamydien leiden (alles Krankheiten, die auch nie mehr aus dem Körper verschwinden).
Ob Kinder dann letztendlich das machen, was die Eltern wollen, kann man nicht wissen, aber wie gesagt, man kann zumindest eine Richtung vorgeben.
Kalani

Dann müssen wir
wohl den Frauen wieder den Zugang zur höheren Schulbildung einschränken, damit sie sich wieder glücklich in die klassische Rolle fügen.

Mit zunehmender Bildung wächst nämlich die Unzufriedenheit damit. Man kan Mädchen nicht erst die große weite Welt zeigen und dann hoffen, daß sie glücklich an den Herd zurückgehen.

Ich habe eine muslimische Freundin, allerdings nicht Türkin, sondern Iranerin, die deswegen große Probleme mit ihrer Familie hat.

Meine Oma ist auch noch under den Zwängen traditioneller Rollen aufgewachsen und war sehr unglücklich damit. Sie war besser in der Schule als ihre Brüder, aber die erhielten eine höhere Schulbildung während sie in eine Hauswirtschaftsschule geschickt wurde, was sie gehaßt hat.

Sie schwor sich wenn sie selber mal ein Mädchen hat, wird sie dieses immer zu irem bildungsweg ermuntern und dabei unterstützen, was sie bei meiner Mutter auch getan hat.
Mir hat sie als Kind auch immer erzählt wie froh ich sein kann, daß heute Mädchen dasselbe dürfen wie Jungs.

Ich selber bin das Kind von "verkopften Akademikern", die mir allerings genau die Werte mitgegeben haben, die Dir für eine imaginäre Tochter und vorscheben und das, obwohl in meiner Familie nie ein traditionelles Rollenbilde gelbt wurde.

wolkenschaf

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17. Dezember 2004 um 16:24
In Antwort auf omid_12083546

Viele Eltern
sind mit Arbeiten und anderen Dingen beschäftigt, sonst würde sich nicht so viele Tennies Zärtlichkeit woanders suchen, dann kommt natürlich der Einfluß der Medien hinzu, der Kinder übermäßig sexualisiert, ihnen auch ein Stückweit die Kindheit raubt. Viele Teenies machen "es" sicherlich nur, weil ein großer Peerdruck besteht.
Das kann ich nicht gut finden-
Unter den Amerikanerinnen gibt es übrigens auch nicht gerade viele Akademikerinnen, weil das Studieren dort extrem teuer ist. Und bei den Amis gibt es übrigens auch einen ausgesprochenen Familienkult, wie der hierzulanden schon längst der Vergangenheit angehört.---
@ Robse
ich habe nie gesagt, daß ich alles besser weiß, ich habe nur meinen Standpunkt vertreten. Aber whatever-
K.

Ich weiß nicht
Weiß nicht was ich dazu schreiben soll. Das sind für mich Totschlagargumente wie die "die Welt ist schlecht".

Und was die AkademikerInnenquote in den USA betrifft, so habe ich dir gerne mal die Quoten von der OECD für die USA herausgesucht:

Dtschld (2002):
Male: 14% der 25 - 34jährigen
Frauen: 13%

USA (2002):
Männer: 28%
Frauen: 33%

Es ist auch völlig unschlüssig, dass NUR Frauen unter den hohen Studiengebühren in den USA leiden. Ganz davon abgesehen ärgert es mich, dass hier einfach irgendwelche falschen Behauptungen in den Raum geworfen werden.

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17. Dezember 2004 um 16:37
In Antwort auf omid_12083546

Es geht nicht darum,
daß etwas "Böses" verboten wird, sondern daß die Jugendlichen später ein glückliches Leben führen können. Ich glaube, daß sie sich einiges verpfuschen können, wenn sie zu frühzeitig loslegen.
Die Türken, um das Beispiel zu nennen, geben ihren Kindern ganz andere Werte mit auf den Weg. Ich finde das gar nicht so dumm, die Frauen gehen meist in ihrer Rolle auf und viele Türkinnen, die ich getroffen habe, sind sehr happy in ihrer Rolle. Wohingegen die deutsche Frau, gerade auch Akademikerinnen, oft noch mit Mitte dreißig auf der Suche nach Mr. Right "Sex and the City"-mäßig durch's Leben strauchelt. Kinderlos und ziemlich einsam. Ist das so toll? Und sind das nicht die Leute, die dann auf der Couch sitzen und sich fragen, was schieflief?
Ja, je länger ich darüber nachdenke, bin ich dagegen, daß Teenies zu früh loslegen. 17 oder 18 oder auch 19 ist doch ausreichend.
"Der möglichst unverkrampfte Umgang" das finde ich nicht wünschenswert als ultimatives Ziel. Richtungsweisend finde ich besser, orientierunggebend und das kann man nur mit einem Standpunkt. Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich sie auf jeden Fall so erziehen, daß sie sich vorher genau überlegt, mit wem und wann sie sich mit Typen einläßt. Und eben möglichst nicht zu früh.
Und meinen Sohn werde ich auch so erziehen, daß er auch nach Partnern sucht, nicht nur nach kurzfristigen Vergnügungen. Und wie gesagt, die Krankheiten, die sich gerade unter Teenies epidemieartig ausbreiten (und Abbrüche!!!), werde ich ihm auch deutlich machen. Es ist doch eine Horrorvorstellung (und nackte Realität), daß schon 15-Jährige an Herpes, HPV und Chlamydien leiden (alles Krankheiten, die auch nie mehr aus dem Körper verschwinden).
Ob Kinder dann letztendlich das machen, was die Eltern wollen, kann man nicht wissen, aber wie gesagt, man kann zumindest eine Richtung vorgeben.
Kalani

Noch einmal
warum meinst du, dass deine Einstellung zur Sexualität und die Erziehung deiner Kinder so unterschiedlich sein wird? Glaubst du wirklich, dass hier jemand willens ist seine Kinder "in den Sex zu treiben"? Und die sexulisierte Sicht der Medien sehe ich generell als Problem an und dies nicht nur bezogen auf Kinder.

Es geht doch nur um Aufklärung und eben ein vernünftiges Verhältnis zur Sexulität aufzubauen. Willst du das deinen Kindern vorenthalten? Kann ich mir nicht vorstellen.

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17. Dezember 2004 um 22:51
In Antwort auf runa_12850644

Ich weiß nicht
Weiß nicht was ich dazu schreiben soll. Das sind für mich Totschlagargumente wie die "die Welt ist schlecht".

Und was die AkademikerInnenquote in den USA betrifft, so habe ich dir gerne mal die Quoten von der OECD für die USA herausgesucht:

Dtschld (2002):
Male: 14% der 25 - 34jährigen
Frauen: 13%

USA (2002):
Männer: 28%
Frauen: 33%

Es ist auch völlig unschlüssig, dass NUR Frauen unter den hohen Studiengebühren in den USA leiden. Ganz davon abgesehen ärgert es mich, dass hier einfach irgendwelche falschen Behauptungen in den Raum geworfen werden.

Erstens
haben die USA mehr Leute als wir, deshalb kommen die auf eine höhere Quote, dann bitte bringe mir auch eine Quote, die zeigt wieviele von diesen Akademikerinnen Kinder haben, in Deutschland gibt es nämlich Statistiken ,die belegen, daß von allen Akademikerinnen, die sich Anfang 20 Kinder wünschen, nur ganz wenige tatsächlich welche bekommen.

Und Leute, bitte: ich bin selbst Akademikerin, ich habe selbst die Welt bereist und ich habe selbst viele Beziehungen gehabt. Und wer es ebenso machen möchte, please go ahead.
Allerdings: ich habe festgestellt, daß viele Werte, die z.B. meiner Generation mitgegeben wurden, nicht durchweg rosig zu betrachten sind.
Und das wollt ihr nicht hören/sehen,
Z.B. hat die Emanzipation der Frau, bzw. der regelrechte Anspruch an die Frau emanzipiert sein zu müssen, , auch viel Leid gebracht, viel Zerissenheit in den Frauen. Und das bewerte ich noch nicht mal - sondern stelle es fest. (anhand lebendigem Beispiel von Freundinnen, Kolleginnen etc.)
Auch ich habe eine Oma, die ich herbeizitieren könnte (@ Wolkenschaf), die sich nicht verwirklichen konnte, die durch Krieg und einen Scheiß - Ehemann an allerlei gehindert wurde.
Aber sie hatte vier Kinder, darunter z.B. meine Mutter, die wiederum mich bekam. So, hätte sie sich verwirklicht, wäre evtl. meine Mutter gar nicht auf die Welt gekommen. Das wäre extrem schade gewesen.
Und so hat alles zwei Seiten. Und- für alles, was man im Leben tut, zahlt man einen Preis.
Diejenigen, die sich verwirklichen, u.U. - hier in Deutschland ziemlich oft- daß sie am Ende keine Kinder haben- diejenigen, die sich dem Häuslichen verschreiben, daß sie an Erfahrungen einiges verpassen. Man kann nicht alles auf einmal haben. Das ist doch auch eine große Illusion u.a. auch der Emanzipationsbewegung in den 80gern.
You can't have your cake and eat it.
Um zum Thema zurückzukommen. Für alle Fake und nicht-Fake Shally Babies finde ich wie gesagt 15 ZU JUNG, zu früh. Punktum. Für Mädchen und für Jungen.
Aber glaubt einfach, was ihr wollt.
K.

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17. Dezember 2004 um 23:25

Mensch robse
jetzt, wo du's sagst

ich hab doch zu meiner jugend gedacht, das sowieso alles verboten ist - und mich damit einen dreck drum gekümmert, was eventuell erlaubt ist. bin wohl automatisch davon ausgegangen, wenn's auch nur ein bisschen spass macht, dann haben die erwachsenen was dagegen...

nun hab ich so eine lustige käsekästchentabelle gegoogelt. seeeehr aufschussreich. also, von 14 bis 16 darfst du immer mit gleichaltrigen, mit unter21 (komisch, wie war noch gleich die einschränkung ? hab's schon wieder vergessen) auch, mit einem partner über 21 ist es wiederum verboten.

mittlerweile ist das hier so ausgeartet, ich könnte zu jedem dritten beitrag meinen senf dazu geben.
ich warte noch ein bisschen, dann ist alles gesagt

lg, andrea

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18. Dezember 2004 um 9:02

Interpunktion
hat nichts mit Geist und dem Inhalt des Beitrags zu tun---
und ich lese meine Beiträge nicht nochmals durch

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18. Dezember 2004 um 9:06

Stimme dir voll zu
die Folgen ihres Tuns können die Teenies weder überblicken noch finanziell tragen.
Da hast du ganz recht. Mit 18 kann man schon eher erwarten, daß eine Frau/Mann für ihr Kind einsteht und Verantwortung übernimmt. Mit 15 ist man noch ein halbes Kind und sollte das auch sein dürfen.
Viele Grüße
Kalani

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18. Dezember 2004 um 10:15

Jau
alle töchter, die mit unter 18 mit ihrem freund schlafen, und zwar zuhause, werden schwanger. ist 'ne alte weisheit, oder was ?

nur weil du mit 15 oder 16 keine ahnung hattest musst du das nicht automatisch auf alle übertragen. ich kenne sowohl reife 16jährige wie auch unreife mitdreissiger.

schon mal überlegt, das jeder seinen eigenen weg hat, und einen anderen charakter ? solltest du 'kinder' in dem alter haben, dann dürfte dein 'vater-sein' für sie sehr förderlich sein, sein elternhaus frühzeitig zu verlassen. zu frühzeitig.

was denkst du dir ? das du alleinherrscher über einen anderen menschen bist, nur weil er/sie zufällig dein kind ist ?
wenn ich schon deine worte "ich bin dadurch hart und zäh geworden" lese. das hört sich nicht nach glücklicher kindheit an. eher verbittert. sobald mich jemand darauf hinweist, wie er doch toll geworden ist, durch all die harten umstände, werde ich misstrauisch. das ist meist gar nicht sooo toll. und es hört sich für mich traurig an, das du erst ein freier mensch geworden bist, und nicht schon immer warst.

bei so einer einstellung wie deiner bekomme ich gänsehaut - die armen kinder.
zucht und ordnung - eine hauptdirektive meines vaters.
gut, das meine eltern sich früh getrennt haben. so blieb mir vieles erspart. und statt das ich ignoranz und unterdrückung gelernt habe (denn ignoranz ist es, wenn man nicht auf die bedürfnisse des gegenübers eingeht), habe ich gelebt. und gelernt. mit einem eltenteil, der nicht nur verständnis zeigte, sondern mich auch auf vieles hingewiesen hat - lebe dein leben, trage die verantwortung. und nicht: "einen teil darfst du erst leben, wenn du hier ausgezogen bist"

einen besseren start in die selbstständigkeit kann ich mir gar nicht vorstellen.

du treibst mit deiner einstellung deine kinder aus dem haus - und weit weg von dir. aber manchen ist es eben lieber, wenn sie den kopf abwenden können. 'was ich nicht weiss...'
glaubst du denn wirklich, das eine 15jährige hände-an-der-hosennaht all das macht, was du möchtest/befiehlst ? aber wenn dir der gedanke lieber ist, das sie sich bei anderen, fremden wohler und verstandener fühlt als daheim...

ein kind grosszuziehen bedeutet begleiten, nicht befehlen. und sollte ein kind/jugendlicher einen fehler begehen - welcher art auch immer - dann sollten die eltern als stütze und hilfe im hintergrund sein, und keine sprüche ablassen wie "hab ich dir doch gleich gesagt / ich hatte es dir verboten".
ich möchte auf keinen fall, das meine tochter die tage zählt bis sie sich endlich von mir entfernen kann - körperlich - denn gedanklich hat sie es dann ja schon lange.


übrigens - einen beitrag mit "eine wie du" zu starten zeugt nicht von viel stärke und weitsicht.

andrea

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18. Dezember 2004 um 10:33
In Antwort auf omid_12083546

Tja liebe Peas
bei den Türken z.B. gibt's das einfach nicht, nur so als Beispiel. Nicht, daß ich das so befürworte, aber die schaffen das ja auch, daß ihre Töchte als Jungfrauen in die Ehe gehen? Oder? Bevor du jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlägst. Ein Argument dafür, das mir jetzt so im Alter kam, ist, daß viele Partner auch die Seele irgendwie verletzen. Das sagen ja auch die Psychologen. Jeder Partner lebt im Unterbewußten immer mit. Und vielleicht ist es gar nicht so gut, viele von diesen "Geistern" mit sich zu tragen.
Dann glaube ich nicht, daß man Jugendliche vom obigen Kaliber so gut aufklären kann. Und dann hat man eine Menge Probleme.
Auf andere Dinge konzentrieren- also man kann doch für eine Weile ganz gut sublimieren Was macht man als Jugendlicher denn so, gibt es da nicht schöne Hobbies, die man ausüben kann?
Also echt, sorry, 15 ist einfach zu jung für meinen Geschmack.
Viele Grüße
Kalani

Na komm, da scheib ich doch auch mal zu
"die türken schaffen es ja auch, das ihre töchte als jungfrauen in die ehe gehen"

ja, und ? was ist daran jetzt gut ?
ist deren seele jetzt nicht verletzt ? denen geht's doch meist so richtig mies, weil in keinster weise auf sie eingegangen wird. die halten sich an äusserlichleiten fest, weil sie innerlich schon bald abgestorben sind. schon mal ganz ehrlich mit türkinnen unterhalten, die verheiratet wurden, von der familie. wie sie ihr erstes mal erlebt haben ? mach's besser nicht, du bekommst meist das grosse heulen.


auf andere dinge konzentrieren ?
ja, dann brauchen erwachsene ja auch keinen sex mehr. wozu ? die können sich doch auch anderweitig beschäftigen. ausserdem sollen die sich mal besser auf ihren job konzentrieren, und ihre kraft auf anders verteilen. gibt doch so viel nette dinge, die man machen kann. und das verletzt die seele auch nicht - zb. schals stricken.

*kopfschüttelnd* andrea

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18. Dezember 2004 um 10:40
In Antwort auf omid_12083546

Es geht nicht darum,
daß etwas "Böses" verboten wird, sondern daß die Jugendlichen später ein glückliches Leben führen können. Ich glaube, daß sie sich einiges verpfuschen können, wenn sie zu frühzeitig loslegen.
Die Türken, um das Beispiel zu nennen, geben ihren Kindern ganz andere Werte mit auf den Weg. Ich finde das gar nicht so dumm, die Frauen gehen meist in ihrer Rolle auf und viele Türkinnen, die ich getroffen habe, sind sehr happy in ihrer Rolle. Wohingegen die deutsche Frau, gerade auch Akademikerinnen, oft noch mit Mitte dreißig auf der Suche nach Mr. Right "Sex and the City"-mäßig durch's Leben strauchelt. Kinderlos und ziemlich einsam. Ist das so toll? Und sind das nicht die Leute, die dann auf der Couch sitzen und sich fragen, was schieflief?
Ja, je länger ich darüber nachdenke, bin ich dagegen, daß Teenies zu früh loslegen. 17 oder 18 oder auch 19 ist doch ausreichend.
"Der möglichst unverkrampfte Umgang" das finde ich nicht wünschenswert als ultimatives Ziel. Richtungsweisend finde ich besser, orientierunggebend und das kann man nur mit einem Standpunkt. Wenn ich eine Tochter hätte, würde ich sie auf jeden Fall so erziehen, daß sie sich vorher genau überlegt, mit wem und wann sie sich mit Typen einläßt. Und eben möglichst nicht zu früh.
Und meinen Sohn werde ich auch so erziehen, daß er auch nach Partnern sucht, nicht nur nach kurzfristigen Vergnügungen. Und wie gesagt, die Krankheiten, die sich gerade unter Teenies epidemieartig ausbreiten (und Abbrüche!!!), werde ich ihm auch deutlich machen. Es ist doch eine Horrorvorstellung (und nackte Realität), daß schon 15-Jährige an Herpes, HPV und Chlamydien leiden (alles Krankheiten, die auch nie mehr aus dem Körper verschwinden).
Ob Kinder dann letztendlich das machen, was die Eltern wollen, kann man nicht wissen, aber wie gesagt, man kann zumindest eine Richtung vorgeben.
Kalani

Also,
entweder redest du dir das schön, oder die leute sind dir gegenüber nicht ehrlich, oder du kennst eine andere art türken als ich.

das sie sich stark unterscheiden weisst du ja, in bezug auf herkunft. da liegen welten zwischen istanbul und schwarzmeer-region.

hm. eventuell sollten wir aufhören zu pauschalisieren.

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18. Dezember 2004 um 16:14
In Antwort auf omid_12083546

Erstens
haben die USA mehr Leute als wir, deshalb kommen die auf eine höhere Quote, dann bitte bringe mir auch eine Quote, die zeigt wieviele von diesen Akademikerinnen Kinder haben, in Deutschland gibt es nämlich Statistiken ,die belegen, daß von allen Akademikerinnen, die sich Anfang 20 Kinder wünschen, nur ganz wenige tatsächlich welche bekommen.

Und Leute, bitte: ich bin selbst Akademikerin, ich habe selbst die Welt bereist und ich habe selbst viele Beziehungen gehabt. Und wer es ebenso machen möchte, please go ahead.
Allerdings: ich habe festgestellt, daß viele Werte, die z.B. meiner Generation mitgegeben wurden, nicht durchweg rosig zu betrachten sind.
Und das wollt ihr nicht hören/sehen,
Z.B. hat die Emanzipation der Frau, bzw. der regelrechte Anspruch an die Frau emanzipiert sein zu müssen, , auch viel Leid gebracht, viel Zerissenheit in den Frauen. Und das bewerte ich noch nicht mal - sondern stelle es fest. (anhand lebendigem Beispiel von Freundinnen, Kolleginnen etc.)
Auch ich habe eine Oma, die ich herbeizitieren könnte (@ Wolkenschaf), die sich nicht verwirklichen konnte, die durch Krieg und einen Scheiß - Ehemann an allerlei gehindert wurde.
Aber sie hatte vier Kinder, darunter z.B. meine Mutter, die wiederum mich bekam. So, hätte sie sich verwirklicht, wäre evtl. meine Mutter gar nicht auf die Welt gekommen. Das wäre extrem schade gewesen.
Und so hat alles zwei Seiten. Und- für alles, was man im Leben tut, zahlt man einen Preis.
Diejenigen, die sich verwirklichen, u.U. - hier in Deutschland ziemlich oft- daß sie am Ende keine Kinder haben- diejenigen, die sich dem Häuslichen verschreiben, daß sie an Erfahrungen einiges verpassen. Man kann nicht alles auf einmal haben. Das ist doch auch eine große Illusion u.a. auch der Emanzipationsbewegung in den 80gern.
You can't have your cake and eat it.
Um zum Thema zurückzukommen. Für alle Fake und nicht-Fake Shally Babies finde ich wie gesagt 15 ZU JUNG, zu früh. Punktum. Für Mädchen und für Jungen.
Aber glaubt einfach, was ihr wollt.
K.

???
"haben die USA mehr Leute als wir, deshalb kommen die auf eine höhere Quote"

Die Zahlen die Kartzamkopp angegeben hat sind Prozenzzahlen. Daß die USA absolut absolut mehr Akademiker haben aufgrund der höheren Einwohnerzahl ist klar. Die Einwohnerzahl hat aber nicht das geringste mit dem prozentualen Anteil der Akademiker an der Gesamtbevölkerung zu tun.

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18. Dezember 2004 um 17:34
In Antwort auf lita_11889024

???
"haben die USA mehr Leute als wir, deshalb kommen die auf eine höhere Quote"

Die Zahlen die Kartzamkopp angegeben hat sind Prozenzzahlen. Daß die USA absolut absolut mehr Akademiker haben aufgrund der höheren Einwohnerzahl ist klar. Die Einwohnerzahl hat aber nicht das geringste mit dem prozentualen Anteil der Akademiker an der Gesamtbevölkerung zu tun.

Doch ich denke schon
denn der Wald-und Wiesenami hat noch nicht mal oder wenn, dann einen Bachelor-Abschluss. Die wenigsten schaffen es in die "höheren Regionen". Daß sie doch insgesamt auf eine höhere Quote kommen, liegt einfach an der Größe des Landes. Zumindest denke ich, daß das eine große Rolle spielt, ach ja, und bei den Akademikerzahlen wäre auch wirklich zu untersuchen, Akademiker welchen Grades damit gemeint sind.
(Bachelor, Masters, Ph.D.). Wahrscheinlich zählen auch die Bachelors als Akademiker, die bei uns gerade mal Vordiplomanten wären, die aber in den USA schon mit diesem Abschluß immerhin auf den Jobmarkt gehen können und das auch meistens tun. Einen höheren Abschluß bekommt meist nur der, der in der Forschung bleiben möchte, oder Professor werden will. Das sind bestimmt nicht so viele.
Egal, mir fiel heute auf, daß sich doch einige aufregen über den Werner, die selbst keine Kinder haben. Sie argumentieren stark aus der Kinderrolle heraus. So als würden sie selbst unterdrückt und wehren sich gegen Werners starkes Elternich.
Viele Dinge ändern sich, wenn man selbst Kinder hat, vielleicht wird man auch konservativer, einfach weil man seine Kinder vor Übel und Unglück beschützen möchte. Das finde ich legitim.
Man muß nicht so saucool und ultraliberal sein, um eine gute Mutter oder ein guter Vater zu sein. Das finde ich ist doch gar nicht das Ziel der Erziehung.
Und daß man seiner 15!!! jährigen Tochter oder seinem 15-jährigen Sohn nicht einfach alles durchgehen läßt, ist doch wohl normal und richtig.
Und ich finde auch nicht, daß man alles bis ins letzte durchdiskutieren muß. Ein Kind ist ein Kind und die Eltern sollten Eltern bleiben, nicht in eine Freundesrolle abrutschen. Das bedeutet nicht, daß man superstreng ist, das würde ich auch nicht wollen, aber daß man eben versucht dem Kind eine Orientierung in dieser Welt zu geben.
@ habe den Namen vergessen, man kann leider beim Beantworten nicht alle Beiträge auf einmal sehen
Thema Türken:
Ich kenne nur die hier sind. Darunter auch ein Paar,das zwei süße Kinder hat. Die junge Frau trägt einen Kopftuch, bzw. auch immer draußen diese superlangen Mäntel. Wenn sie zu Besuchkommen, sitzen die Frauen und die Männer getrennt. Oh je, wie rücksständig, wie grausam, wie unterdrückerisch werden viele sagen. Ist es aber gar nicht, diese Art hat ihre eigene Logik und die Frau ist sehr glücklich in ihrer Ehe, die im übrigen absolut gleichberechtigt ist.
Ich möchte kein Kopftuch tragen etc., für mich wäre das nichts, aber ich habe eben gelernt anders darüber zu denken, wenn man die Strukturen mal "von innen " sieht. Ich rede mir nichts schön, ich kenne auch nicht tausende von Türken, ich lebe auch nur mit einem zusammen, deshalb kann ich nur von meinen Beobachtungen sprechen. und da komme ich eben zu dem Schluß, daß alles, was man meiner Generation beigebracht hat, dieses Sich-Verwirklichen auf Biegen und Brechen, vielleicht nicht nur glänzendes Gold war, sondern auch ein Rezept zum ewigen Alleine- und Unglücklichsein. (was ich wiederum viel im Bekanntenkreis beobachten kann). D.h. andere Lebensmodelle sind nicht unbedingt total Mist, nur weil sie nicht in das moderne feministische Raster passen.

K.

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18. Dezember 2004 um 18:16

Stell dir mal vor...
...meine eltern haben mir nicht verboten mit 15 nen freund zu haben (und sie hätten mir auch nicht verboten, mit dem zu schlafen, wenn ich das denn damals schon gewollt hätte). und ich werde sie dafür nicht hassen, das weiß ich!

denn weißt du, ich war aufgeklärt, ich hatte und habe ein verdammt gutes verhältnis zu meinen eltern und diese haben mir auch damals schon vertraut.

ich durfte schon damals mehr als fast alle meine freundinnen. das heißt nicht, dass es keine regeln gab, denn die gab es sehr wohl und ich habe mich daran gehalten. und der vorteil ist: ich war nicht sauer auf meine eltern, weil diese mir meiner meinung nach zu viel verboten haben, wie es bei vielen meiner freundinnen der fall war. denn ich habe verstanden, was meine eltern mir verboten haben und das gute verhältnis, was ich heute zu ihnen habe führe ich auch darauf zurück.

um mal auf das thema einzugehen, um das es hier geht: warum glaubst du, dass es solch gravierende folgen haben MUSS, wenn die mutter der 15jährigen erlaubt, sex zu haben?
ich muss sagen, ich war nicht so früh dran, hätte es aber gedurft.

aber ich verstehe das problem auch nicht.

gehen wir davon aus, die mutter erlaubt ihrer tochter, in ihrem zimmer mit ihrem freund sex zu haben. dann weiß die mutter davon immerhin bescheid, aufgeklärt wird die tochter schon sein, aber die mutter kann ihr zum beispiel kondome im badezimmer zur verfügung stellen (so ist das bei uns, für alle zugänglich, keiner muss fragen aber jeder kann dran) und so nochmal eine ständige erinnerung ans verhüten geben. das wichtigste ist aber, dass die tochter, dadurch dass sie nichts "verbotenes" tut, weiß, dass sie, wenn was ist, zu ihrer mutter gehen und sie fragen kann.

wenn die mutter es ihr nicht erlaubt, weiß die tochter, dass sie nicht zu ihr gehen kann, das heißt, wenn ihr etwas nicht klar ist, wird sie nach eigenem wissen handeln und das kann evtl. zu irgendwelchen ungewollten folgen führen...

ich denke nicht, dass es das (langfristige) verhältnis von mutter und tochter verbessert, wenn diese ihr möglichst viel verbietet. es ist natürlich nicht besser, keine grenzen zu setzen.
ich denke, dass absolut beste ist hier, wenn ein vertrauensverhältnis zwischen mutter und tochter herrscht und die mutter der tochter den raum dafür bietet, ein immer wichtiger werdendes thema in deren leben auszuleben und nicht versucht, etwas zu verbieten, was sich die tochter mit sicherheit nicht verbieten lassen wird...

lg sunseeker

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19. Dezember 2004 um 14:42

Ich möcht auch noch mal senfen...
...ich denke, daß ich mich wohl auch schwer damit täte, wenn meine Tochter mit ihrem Freund bei uns übernachten und auch poppen möchte...allerdings nicht, weil ich irgendein Problem mit der Jugend oder deren Sexualität habe, sondern weil mir der Gedanke "mein Kind / Sex" doch erstmal sehr ungewohnt sein würde - wahrscheinlich ähnlich, wie die Sexualität der eigenen Eltern.
Allerdings ist unsere Kurze auch erst 7, da werden also noch ein paar Jahre ins Land gehen, in denen sie älter und reifer wird und wir uns beide an die dann anstehenden Probleme annähern können. Verbieten würde ich den Sex in ihrem Zimmer allerdings nicht - ich würde wahrscheinlich aber nicht nebenan im WZ sitzen, sondern eher dafür sorgen, daß die beiden dann auch ungestört sind.
Wie argumentiert denn Deine Mutter? Warum darfst Du nicht in Deinem Zimmer mit Deinem Freund schlafen Hast Du sie mal gefragt?
Jule

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21. Dezember 2004 um 17:09

Ähm...
hallo werner,

findest du das nicht ein wenig überspitzt ?

schwanger oder krank kann sie ja nun auch werden wenn sie eben anderswo mit ihrem freund schläft.
die frage, die ich mir ja immer stelle ist doch eher ob es den müttern lieber ist wenn ihre tochter irgendwo, vielleicht im park oder auf dem klo einer autobahnraststätte sex mit ihrem freund hat?
da kann sie sich schließlich noch viel mehr wegholen.

meine güte, wir waren doch alle mal jung.und sex ist nun wirklich nichts schlimmes.

selbst mit 45 jahren bist du wohl kaum vor ner schwangerschaft oder irgend welcher geschlechtskrankheiten sicher, oder sehe ich das vielleicht falsch ?

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21. Dezember 2004 um 17:17
In Antwort auf omid_12083546

Mal abgesehen davon
daß ich den Beitrag für einen Fake halte und wenn's keiner wäre, dann würde ich dieses Mädchen für ziemlich unterbelichtet halten.
Aber gut, die interessante Frage bleibt: wie verhält man sich als Eltern bei diesem Thema.
Ich kann es nicht gut finden, wenn 15-Jährige schon miteinander ins Bett gehen. Finde ich fast schon absurd, da sie sich doch auf andere Dinge konzentrieren sollten oder? Und außerdem gibt es heutzutage die ganzen Krankheiten plus das Problem mit der Verhütung.
Ich finde eine zu tolerante Haltung diesbezüglich nicht in Ordnung.
In vielen anderen Kulturen müssen die Jugendlichen warten, bis sie verheiratet sind. So dumm ist das gar nicht, wie ich inzwischen finde. Das hat einige Vorteile. Das ist natürlich in Deutschland so nicht umzusetzen, aber ein bisschen Zurückhaltung anmahnen ist doch auch nicht verkehrt oder?
Kalani

Bitte wie ?
seit wann bist du denn da ???

entschuldige, aber wenn meine mutter so eine einstellung gehabt hätte wie du, na dann gute nacht !!!

stimmt, geschlechtskrankheiten gibt es erst seit den letzten drei jahren. ach ja und das PROBLEM mit der verhütung....hast recht, das ist ja fast komplett nicht zu lösen....
und bloß gut, dass nur teenis von diesen nahezu unlösbaren problemen betroffen sind....

nö, ist schon richtig.
immer schön stur bleiben, ordentlich mit dem rohrstock dazwischen und irgendwann dein kind ganz vertreiben...

bravo !!!

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21. Dezember 2004 um 17:20
In Antwort auf omid_12083546

Tja liebe Peas
bei den Türken z.B. gibt's das einfach nicht, nur so als Beispiel. Nicht, daß ich das so befürworte, aber die schaffen das ja auch, daß ihre Töchte als Jungfrauen in die Ehe gehen? Oder? Bevor du jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlägst. Ein Argument dafür, das mir jetzt so im Alter kam, ist, daß viele Partner auch die Seele irgendwie verletzen. Das sagen ja auch die Psychologen. Jeder Partner lebt im Unterbewußten immer mit. Und vielleicht ist es gar nicht so gut, viele von diesen "Geistern" mit sich zu tragen.
Dann glaube ich nicht, daß man Jugendliche vom obigen Kaliber so gut aufklären kann. Und dann hat man eine Menge Probleme.
Auf andere Dinge konzentrieren- also man kann doch für eine Weile ganz gut sublimieren Was macht man als Jugendlicher denn so, gibt es da nicht schöne Hobbies, die man ausüben kann?
Also echt, sorry, 15 ist einfach zu jung für meinen Geschmack.
Viele Grüße
Kalani

Nö, ist richtig
...die türken lassen ihre töchter ohne betäubung beschneiden, zwingen sie unter diesen sinnlosen vermummungen zu laufen und zwingen sie jungfräulich in die ehe, während die herren der schöpfung fröhlich lustig durch die gegend poppen können.

auch nicht schlecht.

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30. Dezember 2004 um 18:33

Finde es noch zu früh
sei mir jetzt nicht böse aber ich finde es mit 15 jahren noch zu früh mit seinem freund zu schlafen. Ich habe eine Tochter die ist jetzt 12 und ich rede viel mit ihr und ich habe auch nichts da gegen wenn sie einen freund hat aber mit sex sollte sie sich zeit lassen. ich kann deine mutter sehr gut verstehen .Ich finde ihr jungen mädels ihr macht euch alles kaputt und ich meine auch ihr macht das nur um trendy zu sein .Mein jahr gang hat gewartet bis wir wussten was sache ist .Schau doch mal wie viele jungen Mädels schon mit 15 schwanger sind nur weil sie mit schwimmen wollten.Vieleicht glaubst du ja ich bin spissig oder verklemmpt aber ich war 18 wo ich mit meinem mann geschlafen habe und ich bereue nichts und ich hoffe das meine tochter auch so lange wartet bis sie weiss der ist es. Denke mal nach wie es deiner mutter geht hinter ihren rücken hast du das gemacht. vieleicht sollt ihr 2 viel mehr mit einander reden so das wars von mir und vieleicht denkste mal nach. Mfg Tanja

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