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Kann man sowas jeh verzeihen?

25. Februar 2005 um 11:43

Hallo zusammen
Es ist für mich ein halber Schock, zu sehen, wieviel Frauen hier das Problem mit der S.mutter haben. Mir selber ist es nicht anderst ergangen.. ich bin nun 13 jahre glücklich verheiratet und habe drei liebe Jungs, Zwillies mit 5 und ein großen mit 9. Ich muss sagen, daß ich 8 jahre mit meinen Schwiegereltern super ausgekommen bin, bis meine S.mutter manisch depressiv wurde. Das wirkte sich so aus, daß sie sich erst wehement in unser Familienleben einmischte, als man ihr dann Grenzen auftat, versuchte sie mich und meinen Mann auseinander zu bringen. Als sie merkte, daß sie da absolut keine Chance hatte, ging sie uns an die kinder. Sie bildete sich Sachen ein die nicht existierten, sie drohte unserem großen, der damals vier Jahre alt war, daß sie ihn ins Kinderheim bringen würde weil sie Angst vor ihm hätte.. sie sagte ihm ins Gesicht : ich habe vor dir Angst, daß du mir ein Messer an den Hals hälst, weil ich dir nichts von meinem Geld geben will... unser Sohn war damals zur Faschingszeit mit Oma mal in einem Spielwarengeschäft und wollte dort eine plastik Pumpgun haben.. deshalb war er nun in ihren Augen ein potentieller Amokläufer. Wir schrenkten den Kontakt erst mal ein, bzw. versuchten es, was sie ignorierte. Sie rief besoffen nachts an, nur um uns mitzuteilen, daß sie besoffen sei. Am nächsten Tag beschwerte sie sich, warum da keiner gekommen sei (mitten in der Nacht um halb 2 Uhr) das sei ein Hilfeschrei von ihr gewesen. Erfolg dieser nächtlichen Aktion war, daß ich fast eine Stunde rumrennen konnte bis die damals noch nicht mal einjährigen Wwillies wieder eingeschlafen waren. Mein Mann hätte wohl mitten in der Nacht zu Mutti laufen sollen um ihren besoffenen Hintern zu verheben, damit mein Mann dann um 6 Uhr schlaftrunken bei der Arbeit, mit dem Laster in Graben fährt..oder wie? Na ja.. dann erfuhren wir, daß sie im Kindergarten unseres großen war und die Erzeiherinnen damals gefragt hatte, ob sie eigendlich nicht merken würden, daß unser Sohn "täglich Prügel" bezieht. Die Erzieherinnen schmissen meine S.mutter raus. Doch die erzählte dann munter herum .. unsere Kinder würden verhungern, nichts zu trinken bekommen, nur Prügel beziehen und wir Eltern würden sie total vernachlässigen. Alles dies traf natürlich nie auch nur eine einzige Sekunde zu. Egal, S.mutter sah das mit ihrem kranken Hirn so, und punkt...so tat sie es auch der Welt kund. Wir hatten uns derweil fast ganz zurückgezogen und sie gebeten uns vorerst in Ruhe zu lassen bis sie sich wieder gefangen hätte. Da ich erst dachte, ich würde mir alles einfach zu sehr zu Herzen nehmen, rief ich bei einem anonymen Hilfsdienst an. Dort, nachdem ich mich über eine Stunde ausgeheult hatte, und ich das Ganze mit dem Satz beendete : ich glaub ich brauch bald ein Psychiater, sagte die freundliche Stimme am anderen Ende: nicht sie, sondern ihre S.mutter bräuchte den. Alles was er gehört hatte über das Verhalten von SM, deutet auf eine manisch depressive Erkrankung hin. Er versprach mir Infomaterial zuzusenden, was er auch tat. Da stand das komplette Verhalten meiner SM drin.. sogar das nächtliche Küchenausräumen und die Geldverschwenderei.. alles origonal SM. Also lagen die Hirngespinnste nicht an uns. Das typische dieser Krankheit ist, daß Erlebnisse aus der Kindheit, die der Kranke nie verarbeitet hat, in sein heutiges Umfeld projieziert. Sie hatte die Sachen erlebt, die sie heute über unsere Kinder erzählte. Das es so ist, weiß ich.. sie hatte ein Stiefvater der sie wie Dreck behandelte. ok. Nun wußte ich sie war krank.. doch sie sah nichts ein.. flippte fast aus, wenn sie nur das wort Psychiater hörte, sie sei normal und alle anderen spinnen... selbst als man sie 3 tage zwangsschlafen legte, war sie in ihren augen noch normal. Bei der Krankheit fehlt jegliche Krankheitseinsicht, was normal ist.
Eines Tages stand sie dann laut randalierend vor unserem Haus... auf die Kinder, um die sie angeblich so in Sorge war, kümmerte sie sich einen Dreck. Sie trat gegen unsere Haustür, schrie hysterisch vor unserem Haus herum, warf mir von ihr geklaute Briefe vor die Haustür (die 8 Jahre zuvor aus einer Sporttasche auf ominöse Art und Weise verschwunden waren, und sie damals abstritt, was mit dem Verschwinden der Briefe zu tun zu haben) ihr "Diebesgut" schmiss sie mit den Worten vor die Tür: Ich werf dir deine Vergangenheit vor die Füße..usw.. unsere Kinder waren schon am weinen im Haus, mein Mann nicht da.. weshalb ich sie nicht reinließ und sie bat zu gehen. Was sie ignorierte. irgendwann ließ ich sie total genervt rein und versuchte zu reden. (Kinder waren in ihren Zimmern.) Aber die versuchte mich zu erpressen... wenn wir sie nicht wieder lieben dann würde sie uns fertigmachen. Sie drohte mit einer Anzeige beim Jugendamt und sie würde alles was sie wüßte (sich einbildete) erzählen. Darauf ließ ich mich erst garnicht ein.. und eine Weile später meinte sie versöhnender weise: sie wäre nun zur Einsicht gekommen, daß es unsere Kinder bei uns doch noch besser hätten, als wie in jedem Kinderheim.. danke für die Einsicht.
Nach diesem Randaletag brach der Kontakt unserer Seits ganz ab.. wegen telefonterror wechselten wir die Nummer.. doch dann schlich sie ständig vorm Haus rum. Sie stand morgens um 8 Uhr getarnt mit Sonnenbrille (bei grauem Regenwetter) und ordinär kaugummikauend, gegenüber unseres Hauses und beobachtete uns. Sie machte mehrfach Klingelputz und wenn wir auf der Terasse saßen, hat man plötzlich, sie auf der Bordsteinkannte hüpfen sehen .. damit sie über unseren Zaun sehen konnte.
Dann kam Tag X .. Sonntag Abend ein Anruf meines Schwagers .. Vater ließe schicken zu einem Gespräch unter 4 Augen (klar, geht mich ja nix an..) und wenn dem nicht gefolgt werde, dann sei der Ofen entgültig aus. Bis zu diesem Anruf .. wurde uns mehrfach von den Eltern meines Mannes mit dem Jugendamt gedroht.. was uns zwischenzeitlich nicht wirklich juckte, wegen was auch.. mein Mann, der damals mitten in Prüfungen steckte, sagte daß er im mom kein Stress brauchen kann und er nicht kommt. Das Ergebnis war dann, daß wir am nächsten morgen beim jugendamt angezeigt wurden. Die meldeten sich auch gleich an zum Hausbesuch. ok.. sollten sie doch kommen, weil wenn die da waren und gesehen haben, daß unsere Kinder ok sind.. wo will SM dann hinlaufen mit ihren ausgedachten Geschichten? Deshalb befürchteten wir auch nichts. Vom ja wurde uns dann vorgehalten, warum wir nicht nach Erhalt des Termins angerufen hätten, für was auch wenn wir wissen von wem es kommt. Der besuch selber war ok.. war alles prima.. bis wir fragten was uns eigendlich vorgeworfen wird. Die Dame des JA klappte eine Mappe auf und wollte uns die Punkte vorlesen.. ich drehte den Kopf und konnte sehen, wo sie runterlas. Es stand da dick und fett der Name meiner SM.. samt Adresse und dann der erste Satz handelte von dem angeblich geführten Gespräch meiner SM im Kinergarten unseres großen. Dann bemerkte die Dame vom JA, daß ich am lesen war .. und drehte die Akte weg.. hätte ich wohl nicht lesen sollen. aber egal.. die Anzeigepunkte die dort aufgeführt waren, waren der exakte Wortlaut meiner sm. Nach einem Gespräch mit der JA- Mitarbeiterin über unsere SM., gab sie uns sogar noch den Rat unsere Kinder unbedingt vor der Frau zu schützen. Ok .. das JA war auf unserer Seite, und eigendlich lachten wir fast über diese dumme Aktion von der liebenden, besorgten Oma. Doch sie ließ uns nicht in Ruhe, und mein Mann wollte dann ein Gerichtsbeschluss einer einstweiligen Verfügung erwirken, daß sie sich unseren Kindern nicht mehr nähern darf. Sie fing unseren großen in der Schule ab.. redete wirres Zeug .. gab ihm Geld und versuchte ihn, zum mitgehen zu bewegen. Unser großer war immer 3 Tage lang durchn Wind.. weswegen wir es auch jedesmal bemerkten wenn sie ihn abgefangen hatte. Doch der Beschluss ging nicht durch, mit der Begründung : sie sei ja nicht handgreiflich geworden. Nach dem Gerichtstermin, lagen meine Nerven so blank und ich drohte ihr, wenn sie sich noch einmal unseren Kindern hähert.. braucht sie kein Richter mehr.. dann wird die Sache auf meine Art gelöst..Das schien dann vorerst gefruchtet zu haben. Die kinder ließ sie dann in Ruhe.. Sie beobachtete sie nur noch aus der Ferne.. aber dafür erzählte sie nun die übelsten Märchen über uns. Sie arme Oma.. man hätte sie bei Gericht angezeigt.. und das vom eigenen Sohn... und das wo sie überhauptnichts getan hätte..womit hätte sie das verdient... und überhaupt. Weder Schwiegervater noch sie, sehen ein, daß sie Mist gemacht haben .. SIE fühlen sich schlecht und ungerecht behandelt und wir spinnen. Man erzählte wirklich böse Sachen über uns .. schickte uns sogar "potentielle mieter" vorbei.. die gehört haben wollen, daß in unserem Haus ne Wohnung frei sei.. da hätten welche gewohnt, die ihre Kinder fast totgeprügelt hätten.. Eltern jetzt im Knast .. Kinder nun im Heim .. und deshalb sei nun die Wohnung leer...Aus allen Ecken der Stadt, wurden uns sogar von wildfremden Leuten die übelsten Geschichten zugetragen.. Aber meine Schwiegerelten haben damit nichts zu tun, auch wenn es ihr exakter Wortlaut ist. Ach ja und beim Jugendamt hätten sie uns auch nie angezeigt... der Name kann garnicht in der Akte gestanden sein usw. Wir hatten noch versucht, beim JA Akteneinsicht zu bekommen um die Sache zu beweisen. Das Resultat war.. das JA hat Aktenteile verschwinden lassen.. Die Akte schlampig geführt .. kein Bericht über den Hausbesuch angefertigt. Fürs Gericht musste dann fast 2 Jahre später der Bericht vom Hausbesuch nachgefasst werden. Mit dem Ergebnis.. daß unsere Kinder nicht mit einem Wort in dem Bericht zu finden waren.. nur unser beruflicher Werdegang.. den auch noch falsch.. selbst als der Richter fragte, was an unseren Kindern auffällig gewesen sei soll, sagte die Dame vom JA : die Kinder sind glaub komisch gelaufen.. Auf die Frage wieviel Kinder anwesend waren, sagte sie : glaub keine... usw. Zum Schluss wurde uns nahe gelegt, daß wir durch 7 Instanzen auf eigene Kosten klagen können, und ob das JA die angeblich noch vorhandene Telefonnummer der Anzeigerin, bis dahin nicht auch noch vernichtet, das könne uns der Richter nicht garantieren. Wir gaben auf, die Sache wäre zu teuer gewesen. Komischer Weise zahlte das JA von den kompletten Kosten die Hälfte.. wohl als Trostpflaster. Eine Woche nach der Sache mit dem Gericht, zog Schwiegermutter wieder ihre Runden ums Haus.. klar die Dame vom JA hatte ihr wol den Ausgang des Gerichts erzählt. Seit dem ist absolute Funkstille. Zur Kommunion unseres großen kam dann eine Karte.. in der stand: "für unseren lieben"...plötzlich ist er lieb? Zuvor hat man rumerzählt unser Sohn hätte ein Sockenschuss und sei ein Amokläufer ... aber jetzt so ne Karte schicken.. Ich hab sie vor Wut wieder zurückgeschickt mit der Anweisung uns für immer in Ruhe zu lassen. Dann kam ein Brief von einem katholischen Familien und Eheberatungstypen.. mit der Aufforderung zu einem Gespräch. Mein mann lehnte es ab.. weil er keine Einsicht bei seinen Eltern erkennen kann.. und die Nase gestrichen voll von ihnen hat. Wir sind eine intakte, glückliche Familie geblieben, trotz allem und unsere Kinder landeten nicht im Heim .. so wie Oma sich das wohl ausgemalt hatte. Reuhe oder Einsicht über das was man uns angetan hat, haben die Schwiegereltern bis heute nicht... im gegenteil.. wir sind die bösen. Wir sollen den "alten Scheiss" vergessen und wieder einen auf Familie machen, ließ man uns kürzlich ausrichten. Da mich das innerlich sehr gekränkt hat.. frag ich mich, ob ich jeh die Kraft habe das zu verzeihen.. Um ehrlich zu sein, ich empfinde nur noch Ekel diesen Leuten gegenüber. Ich ärgere mich zwar nicht mehr so wie früher über die Sache aber mit denen an einen Tisch hocken, wo ich weiß sie hätten uns am liebsten auseinandergebracht unsere Kinder in ein Heim gesteckt usw. da kommt mir das "kotzen" bei dem Gedanken.. und meinem Mann geht es nicht anderst. Da unsere Kinder die beiden nicht mehr kennen, großer hat sie vergessen und die zwillies waren noch zu klein, frag ich mich, ob das nötig ist.. diese Leute jemals wieder in unser Leben zu lassen.
Wie haben das andere gemacht? ist Verzeihen überhaupt möglich? Dieser "alte Scheiss" wie es meine Schwiegereltern nennen, sitzt meinem Mann und mir tief in den Knochen. Wir reden zwar kaum mehr drüber.. wenn dann machen wir blöde Witze.. aber vergessen ist es nicht. Und verziehen erst recht nicht. Was meint ihr dazu? Wie damit umgehen?
liebe grüße michi

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2. März 2005 um 18:47

NIEMALS
..such das weite sowas ist unverzeihlich und die menschen ändern sich nur zeitweise wenn sie sich ein vorteil dadurch erhoffen!!
Schütz deine kinder vor dieser Pychophatin!!

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