Forum / Meine Familie / Familie - Patchwork-Familie, Einelternfamilie, allein erziehende Mütter

Kann man Patchwork wirklich schaffen ???

19. August 2009 um 9:53 Letzte Antwort: 9. Januar 2010 um 20:20

Ich habe gelesen, dass eine Patchworkfamilie bis zu 5 Jahre braucht um "zusammen zu wachsen" !!!!
(so lange ???)
Aber was muss man bis dahin alles mit/durchmachen ???

Ich bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo ich nicht mehr weiss, ob ich das noch lange aushalte.
Es gibt nur noch Streit ! Und ich überlege mit meiner Tochter wieder auszuziehen, damit wir wieder das "unproblematische" Leben von vorher haben.

Hätte ich das alles vorher gewusst, was auf uns zukommt, hätte ich wohl meine eigene Wohnung behalten.
Es heisst immer man sollte sich als "Stiefmutter" aus allem raus halten was "sein" Kind betrifft und vor allem die Ex.
Wenn es aber in UNSEREN Alltag, UNSERE Beziehung eingreift, kann man sich irgendwann nicht mehr zurück nehmen - vor allem wenn man hilflos zusehen muss, wie Menschen die man lieb hat langsam daran kaputt gehen. Man steht dann da und will helfen und bekommt einen Ar.schtritt nach dem nächsten.

Ich habe sowas wie die Ex meines LG noch nicht vorher erlebt. Mein Ex und ich hatten sicherlich auch so unsere Probleme - als PAAR - aber als Eltern machen wir uns ganz gut *find*.
Hier ist so vieles im Argen, sein Kind ist völlig verstört und hin und her gerissen, wird zum Lügen angehalten und kann nur noch reagieren indem sie provoziert und dem Papa mit Worten und taten "weh" tut. Weil KM ihr Leben absolut nicht im Griff hat. Dies alles zu schreiben würde hier den Rahmen spregen und klingt für Aussenstehende so unglaubhaft. Ich habe das alles anfänglich auch nicht geglaubt. Man muss sich angewöhnen, das es "normales" Denken dort nicht mehr gibt.

Ich bin nicht der Typ, der alle Exen in eine Schublade drückt. Bestimmte Verhalten sind denke ich natürlich.

In unserem Fall bin ich mir allerdings ziemlich sicher, dass hier ohne professionelle Hilfe nichts mehr zu machen ist.

- Aber was tut man, wenn er und seine Familie sich keine hilfe holen wollen, weils ja nicht nötig ist und eh nicht hilft ???
- Wenn man alleine da steht und merkt dass die eigene Tochter immer trauriger wird, weil sie sieht das irgendwas nicht stimmt oder "normal" läuft.
- Wenn man irgendwann vor Verzweiflung anfängt, sein Kind nicht mehr um sich habenzu wolle, weil es immer Probleme und Streit deswegen gibt.
- Wenn man weiss "Es ist doch nur ein Kind" und man denkt man müsste als Erwachsene lockerer damit umgehen können und daher langsam an sich selber zweifelt
- Was ist, wenn der LG nach und nach in Depressionen und Hassallüren verfällt, weil er meint die Situation mit seiner Ex und das Wohl seines Kindes eh nicht ändern zu können ???? Meine Hilfe nicht annehmen will um mir dann Vorwürfe in bestimmten Situationen zu machen, DASS ich nicht helfe ?!

Wie sollen denn da 5 Jahre zusammen kommen ?????

Hat jemand eine Antwort ?????
Ist etwas konfus geschrieben, und kommt bestimmt auch anders rüber als manchmal gemeint. Was dann daran liegt, dass ich sicherlich mehr Hintergrundwissen habe und das alles gar nicht so komplex rüber bringen kann.

Fakt ist: Ich liebe meinen LG, ich habe "unter normalen" Umständen sein Kind sehr gern, bin aber derzeit sehr geblockt. Meine Tochter wird bei mir immer an erster Stelle stehen, und deshalb bin ich derzeit hin und her gerissen !




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19. August 2009 um 17:24

Hallo
Danke für die Blumen liebe Reneemäuschen

Als ich den Text gelesen habe ist mir aufgefallen dass darin viel Verzweiflung und Gehetztheit mitschwingt.
Man kann heraus lesen dass Du Dich nun fremdbestimmt fühlst, ausgeliefert und die Hoffnung verloren hast.
Ich war bereits 2 mal in solch einer Konstellation. Aber ich denke wenn man selbst ein Kind hat, dann trägt man ja nicht nur Verantwortung für das eigene Wohlbefinden, sondern auch für das des Kindes. Und da zieht man denke ich auch schon vorher die Notbremse bzw. sollte das auch tun.
Wenn eine Frau sich einer gewissen Fremdbestimmung hingegeben hat, aus Liebe zum Mann, ist das eine Sache. Wir können sehr leidensfähig sein und viel aushalten. Wenn das eigene Kind ins Spiel kommt, dass sich immerhin all das nicht ausgesucht hat und genauso von allem negativ betroffen wird, ist die Verzweiflung sicher auch größer.

Die Frage ist immer wie man in solch eine Geschichte hinein gerutscht ist. Bevor ich mich zum ersten mal auf einen Mann mit Kindern eingelassen hatte, hatte ich noch keine Erfahrung damit und dachte dass es darauf ankommt ob der Mann damit positiv umgeht oder nicht. Ich gab dem Mann also eine Chance um zu erfahren ob er mit allem positiv umgeht und ich auch mit allem leben kann. Ich habe sehr schnell festgestellt, dass der Umgang alles andere als positiv war und dass es für mich unannehmbar war. Aber da war es schon zu spät, denn ich war so verliebt dass ich nicht mehr gehen konnte. Es ging alles sehr schnell. Ich war in der Falle gefangen.

Fakt war dennoch der negative Umgang mit der gesamten Situation bzw. in Deinem Fall die Probleme mit der Ex und dem Verhalten des Kindes. Vielleicht möchtest Du schildern wie Du da hinein geraten bist bzw. wie Du es am Anfang erlebt hast? Du schreibst immer dass die Einzelheiten hier den Rahmen sprengen würden. Wenn Du jedoch möchtest kannst Du gerne hier und da etwas erzählen um Dich zu erleichtern. Ich habe damals auch einen längeren Thread geschrieben und es tat mir auch gut, ich habe auch sehr gute Reaktionen erhalten. Sind ja eh immer dieselben Geschichten.

Ich sehe es auch so wie Reneemäuschen. Du kannst nicht einfach tatenlos alles über Dich und Deine Tochter ergehen lassen. Immerhin hat alles auch Einfluss auf Dein Leben. Kann es jedoch sein dass Dein Freund Dir das Gefühl gibt als ob Deine Einmischung unerwünscht wäre?
Wenn da so viele negative Einflüsse der Ex sind und so viele Missstände bzgl. des Kindes, die einen unerträglichen Einfluss auf Dein Leben haben, dann solltest Du einschreiten.

Ich kann mir vorstellen wie Du Dich fühlst. Irgendwann kann alles so überhand nehmen, dass sich alles nur noch um dieses Problem im Geiste dreht. Es erstickt alles andere. Auch die Zweisamkeit des Paares und bestimmt das gesamte Leben.
Bei meinem Mann war es auch so, dass er von all dem so negativ beeinflusst war, dass er vieles an mir ausgelassen hat und ich die Hölle auf Erden erlebt habe. Das hat sich alles gebessert. Steht alles in meinem eigenen Thread, daher gehe ich nicht weiter hier darauf ein. Aber ich habe vieles von dem erlebt was Du fühlst.

Ich hab grundsätzlich auch den Jungen gemocht. Aber als alles mit der Ex und meinem Mann überhand nahm, habe ich regelrecht eine Art Wut und Hass gegen das Kind bekommen, wenn ich nur den Namen gehört habe. Ich hatte nur noch Bauchschmerzen vor jedem Besuchswochenende. Das hatte der Junge auch nicht verdient und ich hatte ein schlechtes Gewissen deswegen.
Gleichzeitig ist es bei so einem problembehafteten Mann irgendwann auch so, dass man an einen Punkt gelangt wo man vielleicht denkt, dass es einem auch nicht schwer fällt ihn zu verlassen, weil man dann gleichzeitig auch dieses leidige Problem los ist. Der Gedanke daran ist so befreiend, weil einem dann auch klar wird, dass mit einem Schlag, also der Trennung auch dieses unlösbare leidige Problem mit dem Kind weg ist. Da merkt man ja erst dass es nämlich eigentlich nicht das eigene Problem ist, sondern das des Mannes, weil er immer damit leben wird und man selbst nach der Trennung alles los ist.
Bei euch habe ich auch im Moment das Gefühl dass das Problem mit dem Kind und der Ex so groß ist, dass nur noch das im Mittelpunkt steht und alle anderen Menschen darüber hinaus verschwinden in den Hintergrund gedrängt worden sind.

So verzweifelt wie Du Dich anhörst solltest Du einen Schnitt machen und eine andere Strategie an den Tag legen. Also zum einen die Fremdbestimmtheit durch andere Menschen, wie Kind Ex und Freund durchbrechen und selbstbestimmt Deine Wünsche äußern und Deine Gefühle ausdrücken.
Außerdem wäre vielleicht der Gedanken an eine eigene Wohnung auch nicht so falsch. Immerhin fliehst Du ja nicht vor Deinem Freund, sondern vor der Situation mit dem Kind und der Ex und hast auch eine Verantwortung gegenüber Deiner Tochter die für Dich IMMER vor gehen sollte. Es kann nicht angehen dass sie wegen den Problemen anderer leiden muss oder zurück stecken oder stehen muss.
Ich bin damals bei dem Ex auch nicht in die Wohnung gezogen, weil mir das alles zuviel war und ich mich nicht in diese Problematik noch richtig rein hocken wollte. Es ist dennoch schief gegangen und das war auch gut so und kein Zufall.
Man sollte nicht erzwingen. Und man sollte sich selbst treu bleiben, in dem Sinne dass man sich nicht solch einer kranken Situation komplett unterordnen sollte. Du bist auch wichtig und nicht nur das Kind, die Ex und Dein Freund. Solche Konstellationen können leider auch da hin führen, dass gerade die Menschen die das Problem mitbringen auch noch im Mittelpunkt stehen und sich alles um sie dreht, so weit dass der andere Part der eigentlich sein Leben im Griff hatte, bis zur Unkenntlichkeit verschwindet und in den Hintergrund gedrängt wird. Und hier in diesem Fall Deine tochter leider auch und das ist besonders schlimm.
Viele Frauen machen so viel mit, weil es sich ja um ein unschuldiges Kind handelt. Aber hier hast Du ja selbst auch ein Kind und musst auch hier genauso konsequent sein.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld bei allem und das alles gut ausgeht.

Lieben Gruß
Kleinermaulwurf

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19. August 2009 um 17:33
In Antwort auf an0N_1296141299z

Hallo
Danke für die Blumen liebe Reneemäuschen

Als ich den Text gelesen habe ist mir aufgefallen dass darin viel Verzweiflung und Gehetztheit mitschwingt.
Man kann heraus lesen dass Du Dich nun fremdbestimmt fühlst, ausgeliefert und die Hoffnung verloren hast.
Ich war bereits 2 mal in solch einer Konstellation. Aber ich denke wenn man selbst ein Kind hat, dann trägt man ja nicht nur Verantwortung für das eigene Wohlbefinden, sondern auch für das des Kindes. Und da zieht man denke ich auch schon vorher die Notbremse bzw. sollte das auch tun.
Wenn eine Frau sich einer gewissen Fremdbestimmung hingegeben hat, aus Liebe zum Mann, ist das eine Sache. Wir können sehr leidensfähig sein und viel aushalten. Wenn das eigene Kind ins Spiel kommt, dass sich immerhin all das nicht ausgesucht hat und genauso von allem negativ betroffen wird, ist die Verzweiflung sicher auch größer.

Die Frage ist immer wie man in solch eine Geschichte hinein gerutscht ist. Bevor ich mich zum ersten mal auf einen Mann mit Kindern eingelassen hatte, hatte ich noch keine Erfahrung damit und dachte dass es darauf ankommt ob der Mann damit positiv umgeht oder nicht. Ich gab dem Mann also eine Chance um zu erfahren ob er mit allem positiv umgeht und ich auch mit allem leben kann. Ich habe sehr schnell festgestellt, dass der Umgang alles andere als positiv war und dass es für mich unannehmbar war. Aber da war es schon zu spät, denn ich war so verliebt dass ich nicht mehr gehen konnte. Es ging alles sehr schnell. Ich war in der Falle gefangen.

Fakt war dennoch der negative Umgang mit der gesamten Situation bzw. in Deinem Fall die Probleme mit der Ex und dem Verhalten des Kindes. Vielleicht möchtest Du schildern wie Du da hinein geraten bist bzw. wie Du es am Anfang erlebt hast? Du schreibst immer dass die Einzelheiten hier den Rahmen sprengen würden. Wenn Du jedoch möchtest kannst Du gerne hier und da etwas erzählen um Dich zu erleichtern. Ich habe damals auch einen längeren Thread geschrieben und es tat mir auch gut, ich habe auch sehr gute Reaktionen erhalten. Sind ja eh immer dieselben Geschichten.

Ich sehe es auch so wie Reneemäuschen. Du kannst nicht einfach tatenlos alles über Dich und Deine Tochter ergehen lassen. Immerhin hat alles auch Einfluss auf Dein Leben. Kann es jedoch sein dass Dein Freund Dir das Gefühl gibt als ob Deine Einmischung unerwünscht wäre?
Wenn da so viele negative Einflüsse der Ex sind und so viele Missstände bzgl. des Kindes, die einen unerträglichen Einfluss auf Dein Leben haben, dann solltest Du einschreiten.

Ich kann mir vorstellen wie Du Dich fühlst. Irgendwann kann alles so überhand nehmen, dass sich alles nur noch um dieses Problem im Geiste dreht. Es erstickt alles andere. Auch die Zweisamkeit des Paares und bestimmt das gesamte Leben.
Bei meinem Mann war es auch so, dass er von all dem so negativ beeinflusst war, dass er vieles an mir ausgelassen hat und ich die Hölle auf Erden erlebt habe. Das hat sich alles gebessert. Steht alles in meinem eigenen Thread, daher gehe ich nicht weiter hier darauf ein. Aber ich habe vieles von dem erlebt was Du fühlst.

Ich hab grundsätzlich auch den Jungen gemocht. Aber als alles mit der Ex und meinem Mann überhand nahm, habe ich regelrecht eine Art Wut und Hass gegen das Kind bekommen, wenn ich nur den Namen gehört habe. Ich hatte nur noch Bauchschmerzen vor jedem Besuchswochenende. Das hatte der Junge auch nicht verdient und ich hatte ein schlechtes Gewissen deswegen.
Gleichzeitig ist es bei so einem problembehafteten Mann irgendwann auch so, dass man an einen Punkt gelangt wo man vielleicht denkt, dass es einem auch nicht schwer fällt ihn zu verlassen, weil man dann gleichzeitig auch dieses leidige Problem los ist. Der Gedanke daran ist so befreiend, weil einem dann auch klar wird, dass mit einem Schlag, also der Trennung auch dieses unlösbare leidige Problem mit dem Kind weg ist. Da merkt man ja erst dass es nämlich eigentlich nicht das eigene Problem ist, sondern das des Mannes, weil er immer damit leben wird und man selbst nach der Trennung alles los ist.
Bei euch habe ich auch im Moment das Gefühl dass das Problem mit dem Kind und der Ex so groß ist, dass nur noch das im Mittelpunkt steht und alle anderen Menschen darüber hinaus verschwinden in den Hintergrund gedrängt worden sind.

So verzweifelt wie Du Dich anhörst solltest Du einen Schnitt machen und eine andere Strategie an den Tag legen. Also zum einen die Fremdbestimmtheit durch andere Menschen, wie Kind Ex und Freund durchbrechen und selbstbestimmt Deine Wünsche äußern und Deine Gefühle ausdrücken.
Außerdem wäre vielleicht der Gedanken an eine eigene Wohnung auch nicht so falsch. Immerhin fliehst Du ja nicht vor Deinem Freund, sondern vor der Situation mit dem Kind und der Ex und hast auch eine Verantwortung gegenüber Deiner Tochter die für Dich IMMER vor gehen sollte. Es kann nicht angehen dass sie wegen den Problemen anderer leiden muss oder zurück stecken oder stehen muss.
Ich bin damals bei dem Ex auch nicht in die Wohnung gezogen, weil mir das alles zuviel war und ich mich nicht in diese Problematik noch richtig rein hocken wollte. Es ist dennoch schief gegangen und das war auch gut so und kein Zufall.
Man sollte nicht erzwingen. Und man sollte sich selbst treu bleiben, in dem Sinne dass man sich nicht solch einer kranken Situation komplett unterordnen sollte. Du bist auch wichtig und nicht nur das Kind, die Ex und Dein Freund. Solche Konstellationen können leider auch da hin führen, dass gerade die Menschen die das Problem mitbringen auch noch im Mittelpunkt stehen und sich alles um sie dreht, so weit dass der andere Part der eigentlich sein Leben im Griff hatte, bis zur Unkenntlichkeit verschwindet und in den Hintergrund gedrängt wird. Und hier in diesem Fall Deine tochter leider auch und das ist besonders schlimm.
Viele Frauen machen so viel mit, weil es sich ja um ein unschuldiges Kind handelt. Aber hier hast Du ja selbst auch ein Kind und musst auch hier genauso konsequent sein.

Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld bei allem und das alles gut ausgeht.

Lieben Gruß
Kleinermaulwurf

Nachtrag
Das was ich weiter oben geschrieben habe, also der gedanke daran dass mit einer Trennung auch das Problem weg wäre, dieser gedanke macht einen irgendwo auch unabhängig finde ich.
Mache Dir bitte diesen Gedanken klar. Dass das ganze im Grunde wirklich nicht Dein Problem ist. Du und Dein Ex habt einen sehr guten Umgang miteinander und daher weißt Du wie alles auch ohne Probleme zu lösen ist und diese Menschen etwas zu einem verfahrenen Problem gemacht haben, was eigentlich lösbar ist.

Wenn man sich mal klar gemacht hat, dass dies im Grund das Problem anderer Leute ist dann ist das ein Schritt in die Unabhängigkeit. Und Unabhängigkeit ist notwendig um den nächsten Schritt der Selbstbestimmtheit gehen zu können.
Das Gefühl der Unabhängigkeit, also dass man weiß dass man alles los wäre, wenn man einfach weggeht, kann unheimlich erleichternd sein auch wenn man doch bleibt.
Vielleicht magst Du auch schildern was genau die Umstände sind die Einfluss auf DEIN Leben nehmen.

LG

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20. August 2009 um 14:01

Stecke in einer ähnlichen Situation
Hallo Regentrude,

ich kann dir zwar keine Tipps geben, wie du im Moment weiterkommen kannst, aber ich stecke derzeit in einer ganz ähnlichen Situation.
Bin seit 1,5 jahren mit meinem Partner zusammen, der eine 7jährige Tochter hat. Ich selbst habe eine 4jährige. Seit 10 Monaten leben wir zusammen. Seine Tochter ist jede Woche von Do-So bei uns. Davon ist er Do und Fr arbeiten und ich mit beiden Kindern alleine.

Auch bei uns geht irgendwie alles drunter und drüber und ich weiß nicht mehr so recht weiter. Seine Tochter ist das Ebenbild ihrer Mutter - und diese Frau ist ein Albtraum. Es ist ein solcher Kraftakt das Kind und ihre Mutter auseinander zu halten, das hätte ich nie für möglich gehalten. Und dann kann man es keinem Recht machen. Kümmere ich mich um das Kind, dann macht die EX Zoff und meint ich solle mich nicht so sehr um das Kind kümmern. Kümmer ich mich weniger dann kann ich mir von meinem Partner und seiner Mutter anhören dass ich kein Interesse an dem Kind hätte...
Ich fühle mich hin- und hergerissen, im Stich gelassen und ausgenutzt.... auch ich fühle mich derzeit sehr geblockt seinem Kind gegenüber - und das macht mir ein schlechtes Gewissen. So sollte es doch einfach nicht sein. Manchmal bin ich regelrecht erschrocken über mich selbst.
Es ist zum verzweifeln.
Auf meiner Suche nach Hilfe im WWW bin ich dann auch auf die von dir zitierten Zeilen gestoßen, dass eine Patchworkfamilie bis zu 5 Jahre braucht um "zusammen zu wachsen" !!!!
Wie soll man das aushalten? Soll ich das meiner Kleinen wirklich antun? Vorallem weil man ja auch nicht weiß ob es ein Happy End geben wird?
Liebe Regentrude, vieleicht können wir uns gegenseitig Mut machen, zuhören und stärken?
Was meinst du? Schreibe mir doch einfach an mondlichtfee@bluewin.ch.
Liebe Grüße,
mondlichtfee

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20. August 2009 um 15:07
In Antwort auf an0N_1296141299z

Nachtrag
Das was ich weiter oben geschrieben habe, also der gedanke daran dass mit einer Trennung auch das Problem weg wäre, dieser gedanke macht einen irgendwo auch unabhängig finde ich.
Mache Dir bitte diesen Gedanken klar. Dass das ganze im Grunde wirklich nicht Dein Problem ist. Du und Dein Ex habt einen sehr guten Umgang miteinander und daher weißt Du wie alles auch ohne Probleme zu lösen ist und diese Menschen etwas zu einem verfahrenen Problem gemacht haben, was eigentlich lösbar ist.

Wenn man sich mal klar gemacht hat, dass dies im Grund das Problem anderer Leute ist dann ist das ein Schritt in die Unabhängigkeit. Und Unabhängigkeit ist notwendig um den nächsten Schritt der Selbstbestimmtheit gehen zu können.
Das Gefühl der Unabhängigkeit, also dass man weiß dass man alles los wäre, wenn man einfach weggeht, kann unheimlich erleichternd sein auch wenn man doch bleibt.
Vielleicht magst Du auch schildern was genau die Umstände sind die Einfluss auf DEIN Leben nehmen.

LG

Hallo....
Puh....erstmal sacken lassen ! Danke erstmal für Deine Antworten !!! Also:

Das "Wissen" wie unabhängig man ist und das mit einer Trennung alle Probleme diesbezüglich verpuffen würden, darüber bin ich mir im klaren - aber: vielleicht ist es auch das, weswegen ich nicht mehr kämpfen will, eben das Wissen "wenn...dann..."
das macht es eigentlich einfacher !
Ich weiss ja das ich rein oberflächlich gesagt einfach gehen kann und wir sicher keine Probleme mehr haben werden.
Auch sage ich mir immer wieder das es nicht mein Problem ist und das DIE das hinbekommen müssen !
"DIE" bekommen es aber nicht hin, weder der eine noch die andere.
Die ganze Sache ist so verkorkst, das ich der Überzeugung bin das sie dringend Therapien brauchen und manchmal komme ich mir so überheblich vor wenn ich es immer wieder Situationen gibt, die alle verzweifeln lassen und ich da stehe - als "eigentlich" Aussenstehende und sage: Lasst Euch helfen ! (Aber nicht (mehr) von mir)

Mir geht es mittlerweile genau wie Dir !
Es dreht sich nur noch alles um sein Kind, um die Ex UND um ihn - wie schlecht es IHM geht und was ER fürn Stress hat. ER hat dadurch bereits gesundheitliche Probleme, die sich enorm auf den Alltag auswirken. Zudem ist er Dauermüde/kaputt, fast Depressiv. Manchmal schaut er einfach nur minutenlang ins Leere, kein lachen, nicht mal ein Lächeln.
Ständig denke ich dann, ICH habe irgendwas falsches gemacht, gesagt, getan !
Es war eine Zeit so, noch gar nicht lange her, da habe ich angefangen sein Kind zu hassen, ich war schon schlecht gelaunt wenn ich den Namen hörte und in mir krampfte es wenn ich an die Besuchstage dachte.
Danach hatte ich dann immer ein Mega schlechtes Gewissen. Da kam dann eine Situation wo es dann zwischen ihm und mir dann richtig krachte, wo ich alles rauslies, allem Ärger Luft machte.
Erschwerend kommt dazu, das die Mutter das Kind "klein hält". Es kaum Chancen hat sich normal zu entwickeln. Und man muss sich das immer wieder vor Augen halten. (was eben nciht immer klappt)
Das Kind ist bald 6 Jahre alt und vom Verhalten/Sozialem und der Motorik her noch um Jahre jünger. Das liegt aber nciht am Kind, sondern daran das die Mutter das komplette Leben des Kindes in die Hand nimmt, inkl. denken, handeln, bewegen (wird noch getragen zum Kiga) etc. Kind ist aber jeden Tag NUR mit Mutter zusammen, redet also zu 90% NUR mit der Mutter, ist dementsprechend wortgewandt und oftmals sehr altklug.
Eigentlich sehe ich in machen Situationen nur noch ein kleines 3 Jähriges Kleinkind vor mir das für DAS Alter sehr wortgewandt ist. Und dann für ich mir vor Augen wie leid es mir eigentlich tut und ICH mich oder meine Einstellung nur ändern müsste.
Aber wäre dann das eigentliche Problem gelöst ?
Im Prinzip denke ich das das KInd bei uns völlig überfordert ist, und es merkt das es Defizite hat.Wir das abverlangen was man eben von 5-6 jährigen Kindern halt so erwartet.
So alltägliche Sachen wie alleine anziehen oder mit Besteck essen (zu Hause isst Kind mit den Fingern oder mit Löffel , anziehen tut Mama )
Ich könnte sicherlich noch 100000000 Beispiele nennen.
Enden tun solche Besuchs-We's dann oftmals in riesem Geschrei, weil Kind überfordert ist und weil Mann überfordert ist.

Ich soll helfen und vermitteln. Tue ich das, kommen Gegenargumente, spreche ich eine Therapie an, gibts Ärger weil ich somit ihn und sein Kind für "verrückt" halte
Ich habe Fusseln an den Lippen die hängen mittlerweile bis zu meinen Knöcheln vom reden.

Mir ist alles glasklar ! Ich weiss das es nciht am Kind liegt, es ist einfach noch zu klein. Leider sieht man auch als Erwachsener irgenwann nciht mehr klar, eben dann wenn der Alltag zu sehr leidet, der Traummann einem Wrack gleicht, das Kind als Störenfried empfunden wird und das eigene Kind sich immer mehr zurück zieht. Spätestens da heisst es STOP !
Und das Stop hatte ich nun letztens.
Nun versuchen wir es gerade wieder erneut und schon kommt die nächste Passage !
Es gibt nicht einen Monat wo die Mutter mal nichts verbockt.
Dinge, die einem "normalen" Mneschen niemals einfallen würden. Wenn ich das alles schreibe,glaubt mir das keiner !

Aber weswegen ich überhaupt hier bin, ist:
Wie schafft man in solch einer Sache ein WIR hin zu bekommen ????
Ich bin ja zu (fast) allem bereit und ich denke wir haben eigentlich gute Vorraussetzungen !
Ich liebe meinen Mann, und wenn die Probleme seiner Ex,seinem Kind und ihm nicht immer irgendwo in UNSEREM Alltag so präsent wären, wären wir die glücklichsten Menschen der Welt.
Aber dieses Thema und die damit verbundene Problematik und das ist nunmal ein riesen Rattenschwanz der da dran hängt, weils eben uns ALLE verbindet nimmt hier Überhand.

Ich kann meinen Mann verstehen. Für ihn steht sicherlich auch SEIN Kind an erster Stelle, und das soll es auch ! nur, er geht zugrunde vor lauter Sorge, die Ex wohnt quasi um die Ecke und somit bekommt man auch noch einiges mit, was bei gewissen Entfernungen eher seltener wäre.
Ich sehe sie fast täglich und bin oberflächlich nett zu ihr, damit das Kind nicht noch mehr gegen mich aufgehetzt wird und es dann wiederum zu Problemen an den Wochenenden führt, damits weitesgehend "harmonisch" bleibt.
Wisst ihr damit umzugehen, wenn man sieht das das Kind so gerne mit einem kuscheln möchte, aber irgendwo im Hinterkopf die Mama eingebläut hat, das es das mit mir nciht darf. Das Kind daraufhin versucht anders die Zuneigung zu zeigen um Körperkontakt zu halten und ihm ncihts besseres einfällt als die Hände von mir zu quetschen um zu zeigen wie stark es ist ?
Meine Tochter fällt meinem Mann um den Hals zur Begrüssung, kuschelt mit ihm, hat ihn voll akzeptiert/akzeptieren dürfen.
Sein Kind steht daneben, traut sich selber kaum den Papa so zu begrüssen - den EIGENEN Papa.
Ich werde nur begrüsst wenn drauf hingewiesen wird auch mal hallo zu sagen. Dann kommt eine schlaffe Hand und ein blick zur Seite - ja mich nicht angucken.
Mir tut das weh, wir kennen uns ja nicht erst seit gestern.
Darf mir das überhaupt weh tun ?
Soll es mir egal sein ?

Man fängt an irgendwann die Mutter in dem Kind zu sehen, nicht mehr das Kind ansich. Man sieht irgendwann nur noch den Mann der ursprünglich mal Vater unseres gemeinsamen Kindes werden sollte, traurig, in sich gekehrt, wütend, verzweifelt - und schliesst mit dem Thema Baby ab.
Irgendwann liegt vor einem ein riesengrosser Haufen und man weiss nicht mehr wo man anfangen soll aufzuräumen.
Ich fühl mich machtlos und allein gelassen.
Ich soll helfen - aber nur nach seinen Vorstellungen.
Der Haufen versperrt mir derzeit die Sicht auf meine Zukunft - unsere Zukunft ?

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20. August 2009 um 17:43
In Antwort auf maris_12103272

Hallo....
Puh....erstmal sacken lassen ! Danke erstmal für Deine Antworten !!! Also:

Das "Wissen" wie unabhängig man ist und das mit einer Trennung alle Probleme diesbezüglich verpuffen würden, darüber bin ich mir im klaren - aber: vielleicht ist es auch das, weswegen ich nicht mehr kämpfen will, eben das Wissen "wenn...dann..."
das macht es eigentlich einfacher !
Ich weiss ja das ich rein oberflächlich gesagt einfach gehen kann und wir sicher keine Probleme mehr haben werden.
Auch sage ich mir immer wieder das es nicht mein Problem ist und das DIE das hinbekommen müssen !
"DIE" bekommen es aber nicht hin, weder der eine noch die andere.
Die ganze Sache ist so verkorkst, das ich der Überzeugung bin das sie dringend Therapien brauchen und manchmal komme ich mir so überheblich vor wenn ich es immer wieder Situationen gibt, die alle verzweifeln lassen und ich da stehe - als "eigentlich" Aussenstehende und sage: Lasst Euch helfen ! (Aber nicht (mehr) von mir)

Mir geht es mittlerweile genau wie Dir !
Es dreht sich nur noch alles um sein Kind, um die Ex UND um ihn - wie schlecht es IHM geht und was ER fürn Stress hat. ER hat dadurch bereits gesundheitliche Probleme, die sich enorm auf den Alltag auswirken. Zudem ist er Dauermüde/kaputt, fast Depressiv. Manchmal schaut er einfach nur minutenlang ins Leere, kein lachen, nicht mal ein Lächeln.
Ständig denke ich dann, ICH habe irgendwas falsches gemacht, gesagt, getan !
Es war eine Zeit so, noch gar nicht lange her, da habe ich angefangen sein Kind zu hassen, ich war schon schlecht gelaunt wenn ich den Namen hörte und in mir krampfte es wenn ich an die Besuchstage dachte.
Danach hatte ich dann immer ein Mega schlechtes Gewissen. Da kam dann eine Situation wo es dann zwischen ihm und mir dann richtig krachte, wo ich alles rauslies, allem Ärger Luft machte.
Erschwerend kommt dazu, das die Mutter das Kind "klein hält". Es kaum Chancen hat sich normal zu entwickeln. Und man muss sich das immer wieder vor Augen halten. (was eben nciht immer klappt)
Das Kind ist bald 6 Jahre alt und vom Verhalten/Sozialem und der Motorik her noch um Jahre jünger. Das liegt aber nciht am Kind, sondern daran das die Mutter das komplette Leben des Kindes in die Hand nimmt, inkl. denken, handeln, bewegen (wird noch getragen zum Kiga) etc. Kind ist aber jeden Tag NUR mit Mutter zusammen, redet also zu 90% NUR mit der Mutter, ist dementsprechend wortgewandt und oftmals sehr altklug.
Eigentlich sehe ich in machen Situationen nur noch ein kleines 3 Jähriges Kleinkind vor mir das für DAS Alter sehr wortgewandt ist. Und dann für ich mir vor Augen wie leid es mir eigentlich tut und ICH mich oder meine Einstellung nur ändern müsste.
Aber wäre dann das eigentliche Problem gelöst ?
Im Prinzip denke ich das das KInd bei uns völlig überfordert ist, und es merkt das es Defizite hat.Wir das abverlangen was man eben von 5-6 jährigen Kindern halt so erwartet.
So alltägliche Sachen wie alleine anziehen oder mit Besteck essen (zu Hause isst Kind mit den Fingern oder mit Löffel , anziehen tut Mama )
Ich könnte sicherlich noch 100000000 Beispiele nennen.
Enden tun solche Besuchs-We's dann oftmals in riesem Geschrei, weil Kind überfordert ist und weil Mann überfordert ist.

Ich soll helfen und vermitteln. Tue ich das, kommen Gegenargumente, spreche ich eine Therapie an, gibts Ärger weil ich somit ihn und sein Kind für "verrückt" halte
Ich habe Fusseln an den Lippen die hängen mittlerweile bis zu meinen Knöcheln vom reden.

Mir ist alles glasklar ! Ich weiss das es nciht am Kind liegt, es ist einfach noch zu klein. Leider sieht man auch als Erwachsener irgenwann nciht mehr klar, eben dann wenn der Alltag zu sehr leidet, der Traummann einem Wrack gleicht, das Kind als Störenfried empfunden wird und das eigene Kind sich immer mehr zurück zieht. Spätestens da heisst es STOP !
Und das Stop hatte ich nun letztens.
Nun versuchen wir es gerade wieder erneut und schon kommt die nächste Passage !
Es gibt nicht einen Monat wo die Mutter mal nichts verbockt.
Dinge, die einem "normalen" Mneschen niemals einfallen würden. Wenn ich das alles schreibe,glaubt mir das keiner !

Aber weswegen ich überhaupt hier bin, ist:
Wie schafft man in solch einer Sache ein WIR hin zu bekommen ????
Ich bin ja zu (fast) allem bereit und ich denke wir haben eigentlich gute Vorraussetzungen !
Ich liebe meinen Mann, und wenn die Probleme seiner Ex,seinem Kind und ihm nicht immer irgendwo in UNSEREM Alltag so präsent wären, wären wir die glücklichsten Menschen der Welt.
Aber dieses Thema und die damit verbundene Problematik und das ist nunmal ein riesen Rattenschwanz der da dran hängt, weils eben uns ALLE verbindet nimmt hier Überhand.

Ich kann meinen Mann verstehen. Für ihn steht sicherlich auch SEIN Kind an erster Stelle, und das soll es auch ! nur, er geht zugrunde vor lauter Sorge, die Ex wohnt quasi um die Ecke und somit bekommt man auch noch einiges mit, was bei gewissen Entfernungen eher seltener wäre.
Ich sehe sie fast täglich und bin oberflächlich nett zu ihr, damit das Kind nicht noch mehr gegen mich aufgehetzt wird und es dann wiederum zu Problemen an den Wochenenden führt, damits weitesgehend "harmonisch" bleibt.
Wisst ihr damit umzugehen, wenn man sieht das das Kind so gerne mit einem kuscheln möchte, aber irgendwo im Hinterkopf die Mama eingebläut hat, das es das mit mir nciht darf. Das Kind daraufhin versucht anders die Zuneigung zu zeigen um Körperkontakt zu halten und ihm ncihts besseres einfällt als die Hände von mir zu quetschen um zu zeigen wie stark es ist ?
Meine Tochter fällt meinem Mann um den Hals zur Begrüssung, kuschelt mit ihm, hat ihn voll akzeptiert/akzeptieren dürfen.
Sein Kind steht daneben, traut sich selber kaum den Papa so zu begrüssen - den EIGENEN Papa.
Ich werde nur begrüsst wenn drauf hingewiesen wird auch mal hallo zu sagen. Dann kommt eine schlaffe Hand und ein blick zur Seite - ja mich nicht angucken.
Mir tut das weh, wir kennen uns ja nicht erst seit gestern.
Darf mir das überhaupt weh tun ?
Soll es mir egal sein ?

Man fängt an irgendwann die Mutter in dem Kind zu sehen, nicht mehr das Kind ansich. Man sieht irgendwann nur noch den Mann der ursprünglich mal Vater unseres gemeinsamen Kindes werden sollte, traurig, in sich gekehrt, wütend, verzweifelt - und schliesst mit dem Thema Baby ab.
Irgendwann liegt vor einem ein riesengrosser Haufen und man weiss nicht mehr wo man anfangen soll aufzuräumen.
Ich fühl mich machtlos und allein gelassen.
Ich soll helfen - aber nur nach seinen Vorstellungen.
Der Haufen versperrt mir derzeit die Sicht auf meine Zukunft - unsere Zukunft ?

Ja - Ich muss sagen
dass so ein Problem mit der Kindsmutter und dem Kind einen Mann auch so unattraktiv machen kann bzw. den Marktwert senken kann dass man sich auch leicht tut mir dem Gedanken daran zu gehen Schon krass.

Ich würde mal sagen das so ca. 90% der Menschen eine Psychotherapie nötig hätten. Doch die wenigsten gehen eine an. Denn dafür ist die Bereitschaft notwendig sich entwickeln zu wollen, eine entwickeltere Daseinsstufe erklimmen zu wollen. Nicht jeder ist bereit dazu.
Dazu muss man eben auch sagen, dass es solche und solche Menschen gibt und auch geben muss. Es kann nicht jeder so aufgeklärt, differenziert und entwickelt sein. Dein meisten braten einfach in ihrem eigenen Saft und wollen auch keine Entwicklung. Aus welchem Grund auch immer. Entweder weil es zu anstrengend ist oder weil kein Interesse da ist.
Du scheinst einfach eine fortschrittlicheren emotionalen Zustand zu haben als sie. Wir müssen in unserem Leben auch akzeptieren dass wir immer mit Menschen zu tun haben werden, die das nicht haben. Und wir müssen das akzeptieren und damit leben. Denn ändern können wir daran nicht, dass andere anders sind als wir. Auch eine therapie würde da nicht helfen. da in erster Linie eine Therapie nur dann erst funktioniert, wenn derjenige schon theoretisch von der Entwicklung so weit ist, dass er sich hin zum positven verändern WILL. Daher würde bei denen auch keine Therapie helfen, da sie nicht dazu bereit sind. Eine Therapie ist ja nur Hilfe zur Entwicklung und nicht wie viele denken eine Dienstleistung die ohne Eigeninitiative den emotionalen Zustand verbessert. Aber dass ist Dir sicher auch klar. Wollt ich nur anmerken

Ich konnte mich auch in sehr vielen wieder finden. Ich sag ja, immer wieder dasselbe. So oder ähnlich steht es ja auch in meinem eigenen Thread

Vor allem auch die überforderung des Mannes und dass er sich damit derart fertig macht, dass er davon total vereinnahmt ist, auch wenn das Kind nicht da ist.
Meiner war schon vor den Wochenenden ganz benommen und hinter her davon total beinflusst, bis es am nächsten WE wieder von vorne los ging.
Wenn ein Kind auch noch derart anstrengend ist, weil vernachlässigt oder unselbständig etc., dann hat der Mann ja noch mehr Arbeit und die meisten Männer sind damit eben schlechthin überfordert und dann auch ausgepowert danach und es reicht nicht mehr für das eigene Privatleben. Bei uns war der Junge jeden Samstag da.

Dass das Kind so unselbständig ist, zeugt halt auch davon, dass wir immer mit dem Gefälle leben müssen, was durch die unterschiedlichen Maßstäbe des Hauses der KM und des eigenen entstanden ist. Dieses Gefälle auszugleichen bzw. ein Kind das eigentlich in einem anderen Haushalt lebt, und von dort geprägt ist, kann sehr anstrengend sein.

Ich schick das schon mal ab bevor es einen Datenverlust gibt

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20. August 2009 um 18:05
In Antwort auf maris_12103272

Hallo....
Puh....erstmal sacken lassen ! Danke erstmal für Deine Antworten !!! Also:

Das "Wissen" wie unabhängig man ist und das mit einer Trennung alle Probleme diesbezüglich verpuffen würden, darüber bin ich mir im klaren - aber: vielleicht ist es auch das, weswegen ich nicht mehr kämpfen will, eben das Wissen "wenn...dann..."
das macht es eigentlich einfacher !
Ich weiss ja das ich rein oberflächlich gesagt einfach gehen kann und wir sicher keine Probleme mehr haben werden.
Auch sage ich mir immer wieder das es nicht mein Problem ist und das DIE das hinbekommen müssen !
"DIE" bekommen es aber nicht hin, weder der eine noch die andere.
Die ganze Sache ist so verkorkst, das ich der Überzeugung bin das sie dringend Therapien brauchen und manchmal komme ich mir so überheblich vor wenn ich es immer wieder Situationen gibt, die alle verzweifeln lassen und ich da stehe - als "eigentlich" Aussenstehende und sage: Lasst Euch helfen ! (Aber nicht (mehr) von mir)

Mir geht es mittlerweile genau wie Dir !
Es dreht sich nur noch alles um sein Kind, um die Ex UND um ihn - wie schlecht es IHM geht und was ER fürn Stress hat. ER hat dadurch bereits gesundheitliche Probleme, die sich enorm auf den Alltag auswirken. Zudem ist er Dauermüde/kaputt, fast Depressiv. Manchmal schaut er einfach nur minutenlang ins Leere, kein lachen, nicht mal ein Lächeln.
Ständig denke ich dann, ICH habe irgendwas falsches gemacht, gesagt, getan !
Es war eine Zeit so, noch gar nicht lange her, da habe ich angefangen sein Kind zu hassen, ich war schon schlecht gelaunt wenn ich den Namen hörte und in mir krampfte es wenn ich an die Besuchstage dachte.
Danach hatte ich dann immer ein Mega schlechtes Gewissen. Da kam dann eine Situation wo es dann zwischen ihm und mir dann richtig krachte, wo ich alles rauslies, allem Ärger Luft machte.
Erschwerend kommt dazu, das die Mutter das Kind "klein hält". Es kaum Chancen hat sich normal zu entwickeln. Und man muss sich das immer wieder vor Augen halten. (was eben nciht immer klappt)
Das Kind ist bald 6 Jahre alt und vom Verhalten/Sozialem und der Motorik her noch um Jahre jünger. Das liegt aber nciht am Kind, sondern daran das die Mutter das komplette Leben des Kindes in die Hand nimmt, inkl. denken, handeln, bewegen (wird noch getragen zum Kiga) etc. Kind ist aber jeden Tag NUR mit Mutter zusammen, redet also zu 90% NUR mit der Mutter, ist dementsprechend wortgewandt und oftmals sehr altklug.
Eigentlich sehe ich in machen Situationen nur noch ein kleines 3 Jähriges Kleinkind vor mir das für DAS Alter sehr wortgewandt ist. Und dann für ich mir vor Augen wie leid es mir eigentlich tut und ICH mich oder meine Einstellung nur ändern müsste.
Aber wäre dann das eigentliche Problem gelöst ?
Im Prinzip denke ich das das KInd bei uns völlig überfordert ist, und es merkt das es Defizite hat.Wir das abverlangen was man eben von 5-6 jährigen Kindern halt so erwartet.
So alltägliche Sachen wie alleine anziehen oder mit Besteck essen (zu Hause isst Kind mit den Fingern oder mit Löffel , anziehen tut Mama )
Ich könnte sicherlich noch 100000000 Beispiele nennen.
Enden tun solche Besuchs-We's dann oftmals in riesem Geschrei, weil Kind überfordert ist und weil Mann überfordert ist.

Ich soll helfen und vermitteln. Tue ich das, kommen Gegenargumente, spreche ich eine Therapie an, gibts Ärger weil ich somit ihn und sein Kind für "verrückt" halte
Ich habe Fusseln an den Lippen die hängen mittlerweile bis zu meinen Knöcheln vom reden.

Mir ist alles glasklar ! Ich weiss das es nciht am Kind liegt, es ist einfach noch zu klein. Leider sieht man auch als Erwachsener irgenwann nciht mehr klar, eben dann wenn der Alltag zu sehr leidet, der Traummann einem Wrack gleicht, das Kind als Störenfried empfunden wird und das eigene Kind sich immer mehr zurück zieht. Spätestens da heisst es STOP !
Und das Stop hatte ich nun letztens.
Nun versuchen wir es gerade wieder erneut und schon kommt die nächste Passage !
Es gibt nicht einen Monat wo die Mutter mal nichts verbockt.
Dinge, die einem "normalen" Mneschen niemals einfallen würden. Wenn ich das alles schreibe,glaubt mir das keiner !

Aber weswegen ich überhaupt hier bin, ist:
Wie schafft man in solch einer Sache ein WIR hin zu bekommen ????
Ich bin ja zu (fast) allem bereit und ich denke wir haben eigentlich gute Vorraussetzungen !
Ich liebe meinen Mann, und wenn die Probleme seiner Ex,seinem Kind und ihm nicht immer irgendwo in UNSEREM Alltag so präsent wären, wären wir die glücklichsten Menschen der Welt.
Aber dieses Thema und die damit verbundene Problematik und das ist nunmal ein riesen Rattenschwanz der da dran hängt, weils eben uns ALLE verbindet nimmt hier Überhand.

Ich kann meinen Mann verstehen. Für ihn steht sicherlich auch SEIN Kind an erster Stelle, und das soll es auch ! nur, er geht zugrunde vor lauter Sorge, die Ex wohnt quasi um die Ecke und somit bekommt man auch noch einiges mit, was bei gewissen Entfernungen eher seltener wäre.
Ich sehe sie fast täglich und bin oberflächlich nett zu ihr, damit das Kind nicht noch mehr gegen mich aufgehetzt wird und es dann wiederum zu Problemen an den Wochenenden führt, damits weitesgehend "harmonisch" bleibt.
Wisst ihr damit umzugehen, wenn man sieht das das Kind so gerne mit einem kuscheln möchte, aber irgendwo im Hinterkopf die Mama eingebläut hat, das es das mit mir nciht darf. Das Kind daraufhin versucht anders die Zuneigung zu zeigen um Körperkontakt zu halten und ihm ncihts besseres einfällt als die Hände von mir zu quetschen um zu zeigen wie stark es ist ?
Meine Tochter fällt meinem Mann um den Hals zur Begrüssung, kuschelt mit ihm, hat ihn voll akzeptiert/akzeptieren dürfen.
Sein Kind steht daneben, traut sich selber kaum den Papa so zu begrüssen - den EIGENEN Papa.
Ich werde nur begrüsst wenn drauf hingewiesen wird auch mal hallo zu sagen. Dann kommt eine schlaffe Hand und ein blick zur Seite - ja mich nicht angucken.
Mir tut das weh, wir kennen uns ja nicht erst seit gestern.
Darf mir das überhaupt weh tun ?
Soll es mir egal sein ?

Man fängt an irgendwann die Mutter in dem Kind zu sehen, nicht mehr das Kind ansich. Man sieht irgendwann nur noch den Mann der ursprünglich mal Vater unseres gemeinsamen Kindes werden sollte, traurig, in sich gekehrt, wütend, verzweifelt - und schliesst mit dem Thema Baby ab.
Irgendwann liegt vor einem ein riesengrosser Haufen und man weiss nicht mehr wo man anfangen soll aufzuräumen.
Ich fühl mich machtlos und allein gelassen.
Ich soll helfen - aber nur nach seinen Vorstellungen.
Der Haufen versperrt mir derzeit die Sicht auf meine Zukunft - unsere Zukunft ?

Teil2
Ja sag mal - wieso siehst Du denn die Frau täglich? Ich seh ja nicht mal meine Nachbarn täglich. Wie oft hat er denn das Kind und wie oft hat die Frau Zugang zu Euren Haushalt bzw. ruft an etc.
Da muss schon eine klare Regelung getroffen werden.

Also einer Therapie gegenüber ist er ja nicht offen. Ich glaube aber dass Ihr eine machen könntet. Also eine Paarberatung. Denn es ist eigentlich egal was für Probleme die Ex so mitbringt und wie sie sich falsch verhält. Wichtig ist wie Ihr damit umgeht. Daher wäre das eigentlich eher die richtige Baustelle an der gearbeitet werden sollte. Die Ex kann Dir so gesehen egal sein. Ihr seid wichtig.
Und wenn er auch dazu nicht bereit ist, dann solltest Du wenigstens eine Therapie angehen. Erstens würde es Dich erleichtern, weil einfach reden gut tut und vielleicht reicht es auch wenn Du einfach eine andere Einstellung zu allem bekommst. Da Du hier die einzig vernünftige bist, kann diese Leistung auch nur von Dir kommen. Mir hat eine Therapie damals bei meiner Trennung sehr geholfen. So habe ich gelernt mich gesund abzugrenzen und zu mir zu finden. Da konnten die anderen sich noch so quer stellen, ich war wie Weihwasser und alles wurde gut.

Es erinnert mich auch sehr meinen Ex. Bei dem hab ich mir auch immer den Mund fusselig geredet. Der hatte eine total ungezogene Tochter und hat sie immer nur in den Himmel geredet, wie wohl erzogen und toll sie doch ist. Eigentlich kein Problem, wenn er nicht so vehement ihr ungezogenes Verhalten weg geredet hätte. Irgendwann bin ich halt geplatzt.
Tja, bei so Männern läuft es vielleicht auch nur so. Der hat mir so lange alles in der Beziehung zugemutet, bis ich mich dann getrennt habe und er dann eine neue hatte. Die hat - welch Wunder - ihn auch wegen der Kinder verlassen ... hihihi ... Erst dann wurde ihm klar dass nicht ich das Problem war und dass es nicht daran lag dass die Frauen nicht seine Kinder akzeptieren, sondern dass ER mit allem falsch umgegangen ist und es unzumutbar für jede einigermaßen venrnünftige Frau war.

Naja, irgendwie ist es nie richtig. Beim Ex wohnte die KM 300KM weit weg, so dass er jedes zweite WE einfach WEG war. Das ist dann die Kehrseite der Medaille.

Natürlich kann und darf Dir das weh tun. Wir sind am Ende alle irgendwo nur Menschen. Und das Verhalten ist ja von der KM geprägt, also spürst Du auch dass es nicht nur das ungehörige Vehalten eines unwissenden Kindes ist, sondern die feindseelige Haltung der KM. Und das ist natürlich verletztend wenn man so was ständig in seinen eigenen vier Wänden zu spüren bekommt. Es geht sehr nah.
Das Dilemma an so vernachlässigten oder benachteiligten Kindern ist ja, dass man ihnen nicht böse sein kann und sie im Grund nichts dafür können. Sie übertragen mit ihrem Verhalten nur die Gefühle der Erwachsenen auf den anderen. Aber dennoch sind wir auch nur Menschen und fühlen und sind verletzt. Ganz menschlich. Da braucht man auch kein schlechtes Gewissen zu haben, weil das mit dazu gehört, so zu fühlen.

Schön dass Dein Mann immerhin Deine Tochter so gut akzeptiert hat und sie so ein inniges Verhältnis haben, dass sie ihm um den Hals fällt. Denn mein Mann hatte anfangs sogar Probleme sein eigenes Kind, also unser gemeinsames Kind zu akzeptieren und war erst mal verhalten, weil es ja immerhin irgendwo die Rolle des Großen eingenommen hatte und es jeden Tag den Papa um sich hatte.

Du solltest nicht mit dem Thema Baby abschließen. Bei uns hat es so viel geheilt, das denkt mal gar nicht. Lies mal bitte dazu in meinem Thread. Ich hab auch oft die Mutter im Kind gesehen und das einst glückliche Elternpaar und wie er Vater wurde etc. Das ist jetzt alles verflogen, seit unser Kleiner da ist. Dieser riesengroße Haufen war wie ein loderndes Feuer. Und meine Freundin meinte einmal dass man Feuer nur mit Feuer bekämpfen kann und ich daher nicht von meinem eigenen Kinderwunsch ablassen soll. aufgrund der Probleme. Nach dem Motto jetzt erst recht.
Es hat einfach vieles gut gemacht.
Mein Mann war auch wegen dem Verlust eines Kindes damals immer so traurig und jetzt ist er ausgeglichener weil er immerhin unseren Sohn immer bei sich haben kann und auch Einfluss auf ihn ausüben kann und sich nicht mehr nur abfinden muss. Es war wie eine Art Heilung. Natürlich liebt er auch den Großen. Aber nicht mehr mit so viel Schmerz und Trauer verbunden.
LG

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20. August 2009 um 20:34
In Antwort auf mondlichtfee

Stecke in einer ähnlichen Situation
Hallo Regentrude,

ich kann dir zwar keine Tipps geben, wie du im Moment weiterkommen kannst, aber ich stecke derzeit in einer ganz ähnlichen Situation.
Bin seit 1,5 jahren mit meinem Partner zusammen, der eine 7jährige Tochter hat. Ich selbst habe eine 4jährige. Seit 10 Monaten leben wir zusammen. Seine Tochter ist jede Woche von Do-So bei uns. Davon ist er Do und Fr arbeiten und ich mit beiden Kindern alleine.

Auch bei uns geht irgendwie alles drunter und drüber und ich weiß nicht mehr so recht weiter. Seine Tochter ist das Ebenbild ihrer Mutter - und diese Frau ist ein Albtraum. Es ist ein solcher Kraftakt das Kind und ihre Mutter auseinander zu halten, das hätte ich nie für möglich gehalten. Und dann kann man es keinem Recht machen. Kümmere ich mich um das Kind, dann macht die EX Zoff und meint ich solle mich nicht so sehr um das Kind kümmern. Kümmer ich mich weniger dann kann ich mir von meinem Partner und seiner Mutter anhören dass ich kein Interesse an dem Kind hätte...
Ich fühle mich hin- und hergerissen, im Stich gelassen und ausgenutzt.... auch ich fühle mich derzeit sehr geblockt seinem Kind gegenüber - und das macht mir ein schlechtes Gewissen. So sollte es doch einfach nicht sein. Manchmal bin ich regelrecht erschrocken über mich selbst.
Es ist zum verzweifeln.
Auf meiner Suche nach Hilfe im WWW bin ich dann auch auf die von dir zitierten Zeilen gestoßen, dass eine Patchworkfamilie bis zu 5 Jahre braucht um "zusammen zu wachsen" !!!!
Wie soll man das aushalten? Soll ich das meiner Kleinen wirklich antun? Vorallem weil man ja auch nicht weiß ob es ein Happy End geben wird?
Liebe Regentrude, vieleicht können wir uns gegenseitig Mut machen, zuhören und stärken?
Was meinst du? Schreibe mir doch einfach an mondlichtfee@bluewin.ch.
Liebe Grüße,
mondlichtfee

Liebe Mondlichtfee
Ich bin ja schockiert wenn ich sowas lese.

Wieso bitteschön ist dass Kind zwei Tage in der Woche bei Euch wenn Du dann die ganze Arbeit hast und der Mann arbeiten geht. WE reicht doch dann aus.
Da ist es doch kein Wunder wenn Du Dich ausgenutzt fühlst. Denn ich finde dass Du auch ausgenutzt wirst.

Vielleicht kannst Du ja an dieser Stelle erklären, was es für einen Sinn hat dass das Kind Do und Fr bei Dir ist. Es ist doch sein Kind, wieso musst Du Dich drum kümmern.

Unglaublich. Du wirst ja behandelt wie Aschenputtel, wenn die dann noch kommen und Dich noch kritisieren und Du es ihnen nicht mal recht machen kannst. Von Dank wohl keine Spur. So als ob Du dazu verpflichtet wärst die Probleme anderer ausbaden zu müssen. Die sind ja dreist.
Das würd ich mir keine Minuten bieten lassen.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass sich Frauen, die bereits selbst ein Kind in die Beziehung mitgebracht haben, auch anfälliger dafür sind, mehr Einsatz zu zeigen als es für sie und auch für ihr eigenes Kind gesund wäre. Ich mein klar. Wenn schon Frauen ohne Kinder sich derart in die Problematik hinein hocken und sich kaum trauen mal auf den Tisch zu hauen, weil es ja immerhin immer um die lieben kleinen unschuldigen Kinder geht, dann kann das vielleicht eine Frau mit Kind erst recht nicht.
Das kann sich irgendwann jedoch zu einem ganz schön kranken Spiel entwickeln, wo man nicht mehr weiß wo hinten und vorne ist.

Ich mein vielleicht liege ich auch falsch und Du machst das alles gerne und freiwillig. Dann wäre es schön wenn Du es erklären könntest. Aber da es Probleme gibt und Du unzufrieden mit der Lage bist, denke ich dass es sich bereits zu was krankem entwickelt hat.

LG

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10. September 2009 um 8:02

Kann man Patchwork wirklich schaffen???
Hallo zusammen, ich habee hier viele Beiträge gelesen...
Kurz zu meiner Situation:
Habe im Okt. 2006 meinen jetzigen mann kenengelernt, er war Witwer. Seine Frau ist im März 2006 an Krebs verstorben.
2 Kinder brachte er mit und eine große Firma. Den großen, heute 15 Jahre und die Kleine, heute 9 Jahre. Mit der kleinen gibt es keine Probleme, mit dem großen um so mehr. Mitlerweile haben wir auch einen gemeinsamen Sohn.
Ich mochte beide Kinder von anfang an, bin an beiden völlig vorbehaltlos ran. Mit der Zeit stellte sich heraus, das der Große stinkefaul und hinterhältig ist. Er wichst einen ab, das ist die wahre Pracht. Klaut uns Geld unter lügt ständig. Mein Mann schießt auch einige Zeit gegen. Irgenwann eskalieren die Situaionen mit dem Sohn und mir...dann hält mein Mann immer zu seinem Sohn. Ich sei doch die Erwachsene, ich solle doch vernünftig sein...Wie denn?? Wenn man nur beschissen wird????
Wie gesagt, wir haben einen großen Betrieb. Letztens hat der Sohn den Dienst-PC zerschossen, obwohl er da eignetlich nicht randarf und wir eigentlich immer das Büro abschließen. Einen Abend mal nicht....schon saß Sohnemann dran. Hat nen schönen Virus eingefangen, der den Rechner Stück für Stück zerstört.
Gestern belatscherte er meinen Mann, das er das doch garnicht war. .. Ein up-date sei daran schuld. Mein Mann glaubt ihm plötzlich...
Und schon schlägt das Ruder rum. Ich sei die böse, die den Sohn beschuldigt, etc.

Wie gesagt, nicht die erste Situation...Aber ich habe bald keine Kraft mehr.Es eskaliert nur immer wegen dem Sohn.
Der Sohn ist ein abgewichster Kerl, das sagt mein Mann auch in ruhigen Situationen, nur wenns drauf ankommt, schlägt er sich auf seine Seite. Das ist immerwieder das gleiche.
Ich habe auch schon öfters an Trennung gedacht...Habe meine beruf-alles aufgegeben und bin damals hier her gezogen. Keine richtigen Freunde im Umfeld, es ist einfach auch zu wenig Zeit durch die Firma.

Aber irgendwie will ich nicht mehr so weitermachen....Vertstehen kann es keiner, der nicht in solchen Familien lebt. Kriege dann von außen zu hören, ich solle mich da nicht so reinknien...Hallo??? Das hier ist mein Zuhause, mit einem arschigen sohn...Ich zitter nur och, wenn er da ist.... Und in den Eskaliersituationen habe ich das Gefühl, ich bin nur noch alleine....

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9. Januar 2010 um 20:20

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freue mich über kontaktaufnahme. habe haufenweise ähnliche probleme.

lg
gluecklich55

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