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Kann ich eine Kur beantragen

27. Januar 2008 um 15:48 Letzte Antwort: 27. Januar 2008 um 18:00

Hallo bei meiner kleinen wurden im August die Polypen entfernt und ein Schnitt in das Trommelfell wegen Paukenerguß gemacht. Etwa 1 monat danach haben sich kleine Warzen auf ihrem Körper gebildet und zu dem leidet sie unter Dauerschnupfen und Husten.Dem zufolge leidet sie wieder unter dem Paukenerguß ,was operativ entfernt werden müßte.

Wären dies Gründe für eine Kur !?

Wer kann mir helfen? danke im vorraus

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27. Januar 2008 um 16:27

Es gibt zum einen..
..spezielle Beratungsstellen. Zum anderen kann dich dein Arzt beraten was geanue Indikationen angeht.

Mir hat man damals gesagt:
Neurodermitis: NEin! Keine Indikation
Alleineziehend : Nein!
Ich dauernd krank: Nein!

HAbe ess dennoch irgendwie geschafft.

Es muss etwas sein, dass nicht zu HAuse zu kurieren ist und nicht zu therapieren. Familiäre Spnnungenund das Verhältnis zum Kind spielen eine große Rolle. Du solltest auf jeden Fall sagen, dass dich die Situaiton psychisch sehr belastet hat, du unter Ängesten um dein Kind leidest usw...sowas kann "nicht schaden".

Viele Grüße

Isa

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27. Januar 2008 um 16:46

Bevor du eine Kur beantragst,
überleg bitte nochmal genau, was du dir davon erwartest. Wie alt ist dein Kind denn? Ständige Infektanfälligkeit wäre im Prinzip schon ein Grund, der Sinn macht, aber Kurbetriebe sind immer Brutstätten von allem, was du dir vorstellen kannst. Hast du also ein kleines Kind mit einem ohnehin schwachen Immunsystem, dann wird es sich dort alles einfangen, was des Wegs kommt. Dann hast du die Mütze auf. Operieren kann man in der Kur natürlich nicht, ist ja klar, und die OP verhindern kannst du mit einer Kur vermutlich auch nicht. Du könntest was für deine eigene Gesundheit tun, aber wirkliche Entlastung findest du nur, wenn du dein Kind weggeben kannst. In manchen Altersstufen kann das echt ein Problem sein und mehr Stress machen, als es einbringt. Vielleicht wäre es in eurer Situation besser, einen ruhigen Familienurlaub zum Beispiel am Meer zu planen, als sich in eine Reha zu stürzen. - Ich war mit meiner Tochter zu einer Kinderkur (d.h. ich war nur Begleitperson), als sie 3 war. Im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass es für den Krankheitsverlauf (auch ständige Infekte mit damals beginnendem Asthma und deutliches Untergewicht) irgendwas gebracht hätte. Zwei von den vier Wochen hatte sie 'ne heftige Bronchitis - von der gesamten Belegschaft war so gut wie keiner gesund, die Schwimmtante zum Beispiel stand vor einem fast leeren Becken, weil die allermeisten Kinder nicht rein durften... Trotz speziellem Ernährungsplan hat meine Tochter nicht zu-, sondern ein Kilo abgenommen, was bei 10 Kilo Körpergewicht schon fast dramatisch war. - Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nach dem, was ich dort erlebt und inzwischen von vielen anderen gehört habe, verstehen kann, dass die Kassen diese Mutter-Kind-Kuren nur noch zurückhaltend finanzieren.

Tiny

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27. Januar 2008 um 18:00
In Antwort auf birgit_11892245

Bevor du eine Kur beantragst,
überleg bitte nochmal genau, was du dir davon erwartest. Wie alt ist dein Kind denn? Ständige Infektanfälligkeit wäre im Prinzip schon ein Grund, der Sinn macht, aber Kurbetriebe sind immer Brutstätten von allem, was du dir vorstellen kannst. Hast du also ein kleines Kind mit einem ohnehin schwachen Immunsystem, dann wird es sich dort alles einfangen, was des Wegs kommt. Dann hast du die Mütze auf. Operieren kann man in der Kur natürlich nicht, ist ja klar, und die OP verhindern kannst du mit einer Kur vermutlich auch nicht. Du könntest was für deine eigene Gesundheit tun, aber wirkliche Entlastung findest du nur, wenn du dein Kind weggeben kannst. In manchen Altersstufen kann das echt ein Problem sein und mehr Stress machen, als es einbringt. Vielleicht wäre es in eurer Situation besser, einen ruhigen Familienurlaub zum Beispiel am Meer zu planen, als sich in eine Reha zu stürzen. - Ich war mit meiner Tochter zu einer Kinderkur (d.h. ich war nur Begleitperson), als sie 3 war. Im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass es für den Krankheitsverlauf (auch ständige Infekte mit damals beginnendem Asthma und deutliches Untergewicht) irgendwas gebracht hätte. Zwei von den vier Wochen hatte sie 'ne heftige Bronchitis - von der gesamten Belegschaft war so gut wie keiner gesund, die Schwimmtante zum Beispiel stand vor einem fast leeren Becken, weil die allermeisten Kinder nicht rein durften... Trotz speziellem Ernährungsplan hat meine Tochter nicht zu-, sondern ein Kilo abgenommen, was bei 10 Kilo Körpergewicht schon fast dramatisch war. - Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nach dem, was ich dort erlebt und inzwischen von vielen anderen gehört habe, verstehen kann, dass die Kassen diese Mutter-Kind-Kuren nur noch zurückhaltend finanzieren.

Tiny

Erstmal
vielen Dank für deine Antwort.
Mir geht es hauptsächlich darum das Lilly (4) nicht immer zu krank ist dass sie sich richtig auskurieren kann und von den Zipperlein geheilt oder zumindest vorerst befreit wird .Sicher hat eine Kur Risiken ,aber ich kann auch nicht alle 2 wochen krank mit ihr machen ,da bin ich mein Job bald los.Ich suche nach einer Lösung die uns längerfristig hilft und nicht nur 1 woche.

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