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Kann ich das glauben?

1. Februar 2008 um 20:00

HAllo,

meine tochter (6) geht in die erste klasse,hat eindeutig probleme mit der konzentration,sie kümmert sich mehr um das was andere machen und schafft ihre aufgaben nicht oder versteh sie nicht weil sie nicht zuhört.Mit dem schreiben klappts so halbwegs,sie vergisst manchmal buchstaben,aber was will man auch erwarten anch einem halben jahr schule.Lesen...geht gar nicht,sie liest jeden einzelnen buchstabe aber kann selten ein wort daraus bilden.Man sagte mir um an Legasthenie oder so zu denken wäre viel zu früh da sie ja grad mal ein halbes schuljahr hinter sich hat.Ich geh jetzt trotzdem mal zum HNO-Arzt um ihr Hörvermögen zu testen,vlt hört sie ja manche laute nicht.
Jetzt habe ich gehört das der sohn meiner Tante,auch erste klasse,6 wochen später eingeschult, angeblich fliessend lesen kann und viel weiter rechnet.Ist es normal das die lernstoff so verschieden ist?ich weiss noch nicht mal ob ich das überhaupt glauebn soll denn die lehrerin meiner tochter sagte mir nach einem halben jahr fliessend lesen zu können grenzt an ein wunder, besser lesen kann ja sein aber fliessend lesen kann kaum ein erstklässler nach 6 monaten schule.
Wie sind denn eure kids so in der ersten klasse?

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2. Februar 2008 um 10:33

Lass es testen...
erstmal abchecken, Hoertest, evtl. Sehtest..
Sicherlich hatte sie doch auch einen Einschulungsuntersuchung vorher,
ist da etwas aufgefallen?
Der eine ist weiter, der andere langsamer...no worries.
Und wenn sie eindeutig Probleme mit der Konzentration hat,
dann waere vielleicht eine Ergotherapie angeraten???
Was sagt die Lehrerin denn dazu?
Immerwieder Lesen ueben, vorlesen...
Habe derzeit 3 Schulkinder, die sind alle "normal" klargekommen,
unsere 3.geht gar hier in Neuseeland zu Schule, ist mit 5 eingeschult,
was hier standard ist, und konnte nach 6 Monaten schon kleine Geschichten in
Englisch schreiben, dafuer hat sie eher Probleme nun deutsch zu schreiben,
doch da arbeiten wir dran.
Mach` Dich nicht verrueckt, ueben, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Alles Gute
Charly

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6. Februar 2008 um 10:11

1. Klasse
Mein Sohn ist im August 2001 geboren und besucht nun seit September die 1. Klasse. Die ersten Wochen hatten wir riesige Schwierigkeiten, weil er sich auch nicht konzentrieren konnte. Ich habe dann mit der Lehrerin gesprochen und diese hat gemeint, dass sie meinen Sohn nun in die 1. Bank setzt, damit er von Schülern, die vor ihm sitzen, nicht abgelenkt wird. Hat prima geklappt. Auch einen neuen ruhigeren Banknachbarn hat er bekommen. Mein Sohn liest ganz nett, aber auf keinen Fall fließend. Fließendes Lesen wird erst am Ende der 2. Klasse erwartet. Mein Sohn hat dafür mit dem Rechnen mehr Schwierigkeiten. Er versteht manchmal nicht, was er machen soll bei bestimmten Aufgabenstellungen. Aber das ist auch schon besser geworden. Was das Lesen bei Deiner Tochter betrifft, so kann ich Dir sagen,dass der Sohn meiner Nachbarin in der 2. Klasse ist und er das gleiche Problem beim Lesen wie Deine Tochter hat. Meine Nachbarin ist deswegen total fertig und hat mit der Lehrerin gesprochen, da sie ebenfalls gemeint hat, dass ihr Sohn ein Legastheniker sein könnte. Die Lehrerin hat meine Nachbarin aber total beruhigt und gemeint, dass es bei vielen Kindern so ist, dass sie einfach das Zusammenlesen nicht kapieren. Aber das habe mit Legasthenie noch nichts zu tun und habe sich erfahrungsgemäß immer von selbst erledigt. Vielleicht könntest Du dich mal erkundigen. Ich habe mal im Internet gelesen, dass es für diese Kinder ein extra System zum Lesenlernen gibt, irgendwie mit bestimmten Silben, bei denen es leichter ist zusammenzulesen und dann wird das ganze später auf ganze Wörter ausgedehnt. Mach Dich nicht verrückt. Bei meinem Sohn in der Klasse sind auch ein paar sehr gute Kinder, die aber ebenfalls nicht fließend lesen können. Vielleicht hat die andere Mama übertrieben oder sie hat ein Kind, das ein absoluter Ausnahmefall ist. Ich rede zum Beispiel nicht mehr mit anderen Müttern über die Leistungen, da ich stets das Gefühl hatte, alle sind Wunderkinder und nur mein Sohn hat Probleme. Ich habe z.B. auch eine Freundin, die gibt sogar zu, andere Mütter wissentlich anzuschwindeln, wenn es um ihre Kinder geht. Z.Bsp. Sie hat mir einmal erzählt (ihr Sohn hat Dyspraxie und ist in der Frühförderung), dass ihr Sohn trotzdem einen überdurchschnittlich hohen Intelligenzquotient hat. Ich habe das geglaubt, habe mich zwar gewundert, da man es dem Kleinen eigentlich nicht anmerkte. Irgendwie hat sie dann scheinbar vergessen, was sie mir da erzählt hat und hat mir einen Bericht über ihren Sohn vom Kinderpsychologen lesen lassen, in dem schwarz auf weiß stand, dass ihr Sohn unbedingt einen Förderkinder bzw. später eine Förderschule besuchen sollte und das sein allgemeiner Intelligenzquotient weit unter dem Durchschnitt läge. Jetzt nur zum Verstehen. Es gibt viele Mamas, die mehr als übertreiben. Drum kläre die Probleme mit Deiner Tochter ausschließlich mit der Lehrerin. Es ist auch so, dass jede Mutter andere Anforderungen an ihre Kinder stellt. Die eine erzählt, ihr Kind kommt nicht mit und dann erfährt man, dass es zu den besten gehört, weil die Mutter übertriebene Erwartungen stellt und bei den einen ist es gerade andersherum. Verlaß Dich auf die Aussage der Lehrerin, lobe Deine Tochter immer und sporne sie an und gehe zum HNO. Das halte ich auch noch für eine gute Idee. Kopf hoch.

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6. Februar 2008 um 10:52

Lesen lernen
Ich habe jetzt nochmals gesurft und bin auf die Seite www.chefkoch.de gestossen. Darin wurde auch über dieses Problem diskutiert. Darin schrieb eine Mutter, dass ihr Kind erst Ende der 2. Klasse das Lesen richtig konnte und dann in der 5. Klasse einen Vorlesewettbewerb gewonnen hat. Darin wird auch das Treppenlesen empfohlen:

z.B.

M
Ma
Mam
Mama

Du weißt bestimmt, was ich meine. Ausserdem wurde noch folgendes empfohlen. Gib doch unter www.google.de einmal folgendes zum Suchen ein:
kielerleseaufbau oder Silbenboote

Ich wünsche Dir und Deiner Tochter alles Gute. Insgeheim rege ich mich aber schon wieder über die schlauen Mütter auf, die mit dem Wissen ihrer Kinder andere verunsichern müssen. Deine Tochter schafft das. Glaube es mir.

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