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Jedes 2. Wochenende ist grausig, wenn seine Kinder da sind

5. November 2014 um 20:30

Einen schönen guten Abend....
und zwar muss ich mich mal aussprechen und hoffe auf Erfahrungsberichte von Gleichgesinnten
Ich bin 43 und habe aus erster Ehe zwei große Kinder (20/15)...der Jüngere wohnt bei mir, der Ältere hat seine eigene Wohnung.
Mein jetziger Mann ist 45 und hat 3 Kinder im Alter von 6/7 und 20 Jahren.
Nun zur eigentlichen Sache...Seit 2 Jahren sind wir zusammen und haben vor 4 Monaten geheiratet...wir sind eigentlich total glücklich, geniessen jede freie Minute miteinander, wir sehen das Leben nicht mehr materiell, wie in unseren vorherigen Ehen, sondern kuscheln viel, gehen in die Natur, blödeln rum usw.....mein Mann wollte von Anfang an, dass ich seine Kinder in den Arm nehme, kuscheln,mich kümmere wie eine Mutter ...ich habe es gemacht, aber mich nicht dabei wohlgefühlt...die Beiden sind lieb, gehorsam und akzeptieren mich und meinen 15 jährigen Sohn...ich bzw. wir, machen viel mit den Kleinen...nur dieses Mutter-Kind Gefühl kann sich bei mir einfach nicht einstellen...mein Mann sieht meine Großen wie seine eigenen an, ich habe ihm gesagt, dass ich es nicht tue und möchte ihn deswegen auch nicht anschwindeln...in letzter Zeit merke ich, dass er seine Kinder immer hervorhebt, als seien sie etwas Besseres...und dann habe ich innerlich so eine Wut, dass ich ihn dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückhole, indem ich sage, wie unordentlich und nervig seine Kinder teilweise sind.
Mein Mann sucht jetzt täglich nach schlechten Eigenschaften von meinem Sohn, macht ihn nur schlecht, obwohl mein Sohn derjenige war, der mich nach dem Verlassenswerden von meinem Exmann wieder auf die Beine geholfen hat.
Jedes 2. Wochenende finde ich jetzt grausig, weil seine Kinder jede freie Minute seine Aufmerksamkeit bekommen und ich nur noch, wie eine Maschine, am Putzen, aufräumen, Wäsche waschen, bügeln und kochen bin...von Freitags bis Sonntags Abends, nur arbeiten...neuerdings streiten wir nur noch, und meistens wegen der Kinder....sobald wir wieder alleine sind, verstehen wir uns prima.
Weiß jemand von euch, wie ich es schaffe mich wieder auf das 2. Wochenende zu freuen??? Und wie ich meinem Mann zu verstehen gebe, dass ich die Kinder nicht hasse, sondern nur nicht die Zuneigung geben kann, wie eine Mutter....er meint, man müsse alle Kinder lieben...ich kann es nicht freue mich auf Antworten....LG Hesi

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6. November 2014 um 22:24


Danke für Deine Antwort
Das was Du schreibst, ist alles gut durchschaut.
Am Anfang war mein Mann gut zu meinem Sohn...jetzt wo er merkt, dass ich mich ein wenig von seinen Kindern abkapsel...ändert er sich in Bezug zu meinem Sohn...er sucht ständig negative Eigenschaften...letzte Woche hat er unsere Portmonaies ins Schlafzimmer mitgenommen...ich war stinkendsauer...das war eine Anspielung, dass mein Sohn uns bestehlen würde...dabei habe ich meine Kinder so erzogen, dass sie mich nie hintergehen würden...Du hast recht, er ist eifersüchtig auf meinen Sohn
Er unternimmt nie etwas mit ihm...aber ich mache es schon automatisch mit seinen Kindern und dann ist es noch zu wenig
Zu der frühen Heirat kam es, weil wir uns so sicher waren, da wir zu ca. 80 % gleich ticken....alles so harmonisch und toll lief...
Jetzt, wo wir verheiratet sind, wird mir erst klar, dass die Kinder ewig da sein werden und falls es zu Problemen mit ihrer Mutter kommen sollte, vielleicht noch bei uns einziehen...davor bekomme ich auf einmal Angst...
Ich werde morgen Klartext reden, dass ich seine Kinder nicht lieben kann, aber akzeptiere
Aber er muss meinen Sohn auch wieder akzeptieren, nicht lieben, das macht sein Vater!!!
Werde berichten, wie es ausgegangen ist..

LG Hesi

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8. November 2014 um 9:46
In Antwort auf elen_12824878


Danke für Deine Antwort
Das was Du schreibst, ist alles gut durchschaut.
Am Anfang war mein Mann gut zu meinem Sohn...jetzt wo er merkt, dass ich mich ein wenig von seinen Kindern abkapsel...ändert er sich in Bezug zu meinem Sohn...er sucht ständig negative Eigenschaften...letzte Woche hat er unsere Portmonaies ins Schlafzimmer mitgenommen...ich war stinkendsauer...das war eine Anspielung, dass mein Sohn uns bestehlen würde...dabei habe ich meine Kinder so erzogen, dass sie mich nie hintergehen würden...Du hast recht, er ist eifersüchtig auf meinen Sohn
Er unternimmt nie etwas mit ihm...aber ich mache es schon automatisch mit seinen Kindern und dann ist es noch zu wenig
Zu der frühen Heirat kam es, weil wir uns so sicher waren, da wir zu ca. 80 % gleich ticken....alles so harmonisch und toll lief...
Jetzt, wo wir verheiratet sind, wird mir erst klar, dass die Kinder ewig da sein werden und falls es zu Problemen mit ihrer Mutter kommen sollte, vielleicht noch bei uns einziehen...davor bekomme ich auf einmal Angst...
Ich werde morgen Klartext reden, dass ich seine Kinder nicht lieben kann, aber akzeptiere
Aber er muss meinen Sohn auch wieder akzeptieren, nicht lieben, das macht sein Vater!!!
Werde berichten, wie es ausgegangen ist..

LG Hesi

Akzeptieren das richtige wort?
du sagst, du kannst sie nicht lieben wie eine mutter, aber kannst du sie nicht auf deine art lieben? akzeptieren hört sich halt weniger charmant an, vergiss das nicht. und wenn er da eine romantische vorstellung von patchwork hat dann ist das vielleicht die bessere formulierung. du sagst doch auch das du sie magst. er sollte nicht so naiv sein und von dir muttergefühle erwarten. die bringen einen auch nicht weiter weil eine mutter haben sie ja. aber du kannst sie mögen, akzeptieren und auf deine eigene art lieben.
aber auf der abderen seite musst du deinem mann den zahn ziehen. sowas braucht vor allem zeit und jeder mensch ist anders. aber deine absichten sind gut. das sollte das wichtigste sein.

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