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Ist mein Sohn (fast 3Jahre) seltsam?

31. Januar um 4:28 Letzte Antwort: 15. Februar um 1:39

Hallo ihr Lieben.

Ich versuche mich kurz zu fassen bei der Erläuterung.

Mein Sohn war ein Schreikind und bereits von Anfang an wirklich anstrengen. Später (bis teilweise heute) extrem anhänglich und immer nur bei mir.

Er tut sich schwer mit Veränderungen. Ist aber seit über 1 Jahr in Betreuung. Er spielt fast nur allein, meidet die anderen Kinder, mag keinen Schmutz (Sand ; Fingerfarben o.Ä.) an den Händen...
Er wird extrem schnell wütend...auch manchmal ohne ersichtbaren Anlass.

wir wollten eine Freundin besuchen (auf die er sich sehr freute) , doch als wir reinkamen, saß dort eine Fremde mit Ihrer Tochter im Wohnzimmer.... er drehte sich um und wollte sofort weg. Er brüllte wie am Spieß und beruhigte sich nicht mehr.... (um mal eine Situation zu nennen)...

Ich höre seit Jahren immer wieder Vorwürfe ich würde alles falsch machen, er wäre unerzogen und langsam in der Entwicklung... Ich weiss nicht mehr weiter und verzweifle langsam....

Ich freue mich über jede Erfahrung und Hilfestellung..

Vielen Dank meine Lieben.
 

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31. Januar um 10:28

ja auf den ersten blick könnte man da als außenstehender schon den eindruck bekommen dass er "unerzogen" ist.
wenn man nicht weiß was los ist

warst du schon mal beim arzt?

was machst du wenn er grundlos wütend wird?

 

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31. Januar um 21:52

Würde jetzt auch erstmal frage : Was hat der KiA denn bei den U-Untersuchungen bisher gesagt?

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2. Februar um 17:13
In Antwort auf annejung

Hallo ihr Lieben.

Ich versuche mich kurz zu fassen bei der Erläuterung.

Mein Sohn war ein Schreikind und bereits von Anfang an wirklich anstrengen. Später (bis teilweise heute) extrem anhänglich und immer nur bei mir.

Er tut sich schwer mit Veränderungen. Ist aber seit über 1 Jahr in Betreuung. Er spielt fast nur allein, meidet die anderen Kinder, mag keinen Schmutz (Sand ; Fingerfarben o.Ä.) an den Händen...
Er wird extrem schnell wütend...auch manchmal ohne ersichtbaren Anlass.

wir wollten eine Freundin besuchen (auf die er sich sehr freute) , doch als wir reinkamen, saß dort eine Fremde mit Ihrer Tochter im Wohnzimmer.... er drehte sich um und wollte sofort weg. Er brüllte wie am Spieß und beruhigte sich nicht mehr.... (um mal eine Situation zu nennen)...

Ich höre seit Jahren immer wieder Vorwürfe ich würde alles falsch machen, er wäre unerzogen und langsam in der Entwicklung... Ich weiss nicht mehr weiter und verzweifle langsam....

Ich freue mich über jede Erfahrung und Hilfestellung..

Vielen Dank meine Lieben.
 

Autismus kann sich unter anderem auch so äußern. Ich würde das abklären lassen.

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3. Februar um 13:20
In Antwort auf rabenschwarz

Autismus kann sich unter anderem auch so äußern. Ich würde das abklären lassen.

Dachte auch sofort an Autismus...

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4. Februar um 7:49

Unser älterer ist ähnlich gestrickt, ich würde mal zur Konsultation einer Ergotherapeutin/bzw. eines Ergotherapeuten raten...

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5. Februar um 19:33
In Antwort auf nico86

Dachte auch sofort an Autismus...

so wie ich. Sollte man zumindest abklären lassen, damit man entsprechend reagieren und agieren kann.
Wenn es keiner ist - gut für alle.
Wenn es aber Autismus ist und der länger unerkannt bleibt, ist es eine sinnlose und üble Quälerei für alle.

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11. Februar um 22:19

Wie alt ist denn dein Sohn? 

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11. Februar um 22:25
In Antwort auf iva2002

Wie alt ist denn dein Sohn? 

Ah fast 3... sorry zu spät gesehen. Er ist ja noch klein und Kinder in dem Alter spielen oft noch alleine bzw nebenher. Vielleicht hatte er irgendein traumatisches Erlebnis und tut sich deshalb mit Veränderungen schwer. Ich würde es auch mit dem Kinderarzt besprechen oder mit jemandem von der Betreuung 

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12. Februar um 1:58

Es muss ja nicht gleich Autismus sein. Mein Großer ist wahrscheinlich Hochsensibel. Er tut sich mit lauten, ungewohnten Orten auch schwer. Veränderungen sind auch nicht so seins. Da seine Wahrnehmungen für ihn intensiver sind als bei anderen Kindern, sind neue Personen und Umgebungen einfach anstrengender. Es gibt noch einige andere Besonderheiten bei Kindern, nicht nur Autismus. Vllt solltest du aber auch ganz offen mit dem Kia sprechen. Manche Sachen kann man ja auch testen. 

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12. Februar um 16:10

Wahnsinn, wie hier direkt Autismus vermutet wird. Fahrt mal nen Gang zurück, das Kind ist 3. Vielleicht hatte er keinen Mittagsschlaf oder war mit dieser unerwarteten Situation schlicht überfordert. Unsere Tochter ist auch gerade 3 und in ihrer schönsten Autonomiephase. Für mich manchmal nicht nachvollziehbar, warum aus einem schief sitzender Socken jetzt so ein Drama entsteht oder warum die falsche Haargummifarbe einen Wutanfall nach sich zieht. Sie können mit dem Schwall an Gefühlen einfach noch nicht umgehen, das kann mancher mit 40 noch nicht und da würde auch keiner auf einen Autisten tippen.

Beobachte dein Kind, hör auf dein Bauchgefühl und sprich ggf. mit der betreuenden Person oder eurem Kinderarzt mal über deren Eindrücke. 

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12. Februar um 16:18
In Antwort auf misstwinsun

Wahnsinn, wie hier direkt Autismus vermutet wird. Fahrt mal nen Gang zurück, das Kind ist 3. Vielleicht hatte er keinen Mittagsschlaf oder war mit dieser unerwarteten Situation schlicht überfordert. Unsere Tochter ist auch gerade 3 und in ihrer schönsten Autonomiephase. Für mich manchmal nicht nachvollziehbar, warum aus einem schief sitzender Socken jetzt so ein Drama entsteht oder warum die falsche Haargummifarbe einen Wutanfall nach sich zieht. Sie können mit dem Schwall an Gefühlen einfach noch nicht umgehen, das kann mancher mit 40 noch nicht und da würde auch keiner auf einen Autisten tippen.

Beobachte dein Kind, hör auf dein Bauchgefühl und sprich ggf. mit der betreuenden Person oder eurem Kinderarzt mal über deren Eindrücke. 

ahm... es wurde gesagt, dass man das abklären sollte, keiner hier hat eine Diagnose gestellt (was auch wirklich daneben wäre).

Es gibt auch genug Menschen, die die Diagnose Autismus erst mit über 30 bekommen, weil das auch bei ihnen keiner vermutet hat. Schon allein, weil das Spektrum bei Autismus wahnsinnig breit ist. Unterhalte Dich mal mit denen, die Konsequenz für diese Menschen waren i.d.R. mindestens 20 der 30 Jahre ein Leben in der Hölle auf Erden, weil weder sie selbst noch die Menschen in ihrem Umfeld wußten, worauf sie achten müssen.

Das diagnostisch abzuklären schadet keinem und tut keinem weh.
Ergibt die Diagnostik nichts, sind alle beruhigt und alles ist gut.
Ergibt sie hingegen eine entsprechende Diagnose oder eine Verdachtsdiagnose, erspart es ALLEN Beteiligten, Eltern und Kind allem voran, unbeschreiblich viel Leid, wenn sie so früh wie möglich kommt.

Abgesehen davon ist Autismus doch bitteschön kein Todesurteil. Auch wenn es ein Spektrum an Ausprägungen hat - so ziemlich alle davon sind sehr gut erforscht. Man weiß, wie und womit man den Betroffenen und ihren Angehörigen wirklich gut helfen kann. In JEDER Ausprägung ist Autismus nicht nur mit Einschränkungen, sondern auch mit Stärken und besonderen Fähigkeiten verbunden, die inzwischen auch durchaus geschätzt werden.

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12. Februar um 17:53
In Antwort auf misstwinsun

Wahnsinn, wie hier direkt Autismus vermutet wird. Fahrt mal nen Gang zurück, das Kind ist 3. Vielleicht hatte er keinen Mittagsschlaf oder war mit dieser unerwarteten Situation schlicht überfordert. Unsere Tochter ist auch gerade 3 und in ihrer schönsten Autonomiephase. Für mich manchmal nicht nachvollziehbar, warum aus einem schief sitzender Socken jetzt so ein Drama entsteht oder warum die falsche Haargummifarbe einen Wutanfall nach sich zieht. Sie können mit dem Schwall an Gefühlen einfach noch nicht umgehen, das kann mancher mit 40 noch nicht und da würde auch keiner auf einen Autisten tippen.

Beobachte dein Kind, hör auf dein Bauchgefühl und sprich ggf. mit der betreuenden Person oder eurem Kinderarzt mal über deren Eindrücke. 

verstehe auch nicht dass manche sofort hinter jeder Sache eine Krankheit vermuten

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12. Februar um 19:23
In Antwort auf carina2019

verstehe auch nicht dass manche sofort hinter jeder Sache eine Krankheit vermuten

und ich verstehe nicht, was manche für ein Drama daraus machen, bei vorhandenen Symtomen zuerst eine Krankheit als Ursache auszuschließen.

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13. Februar um 23:06
In Antwort auf annejung

Hallo ihr Lieben.

Ich versuche mich kurz zu fassen bei der Erläuterung.

Mein Sohn war ein Schreikind und bereits von Anfang an wirklich anstrengen. Später (bis teilweise heute) extrem anhänglich und immer nur bei mir.

Er tut sich schwer mit Veränderungen. Ist aber seit über 1 Jahr in Betreuung. Er spielt fast nur allein, meidet die anderen Kinder, mag keinen Schmutz (Sand ; Fingerfarben o.Ä.) an den Händen...
Er wird extrem schnell wütend...auch manchmal ohne ersichtbaren Anlass.

wir wollten eine Freundin besuchen (auf die er sich sehr freute) , doch als wir reinkamen, saß dort eine Fremde mit Ihrer Tochter im Wohnzimmer.... er drehte sich um und wollte sofort weg. Er brüllte wie am Spieß und beruhigte sich nicht mehr.... (um mal eine Situation zu nennen)...

Ich höre seit Jahren immer wieder Vorwürfe ich würde alles falsch machen, er wäre unerzogen und langsam in der Entwicklung... Ich weiss nicht mehr weiter und verzweifle langsam....

Ich freue mich über jede Erfahrung und Hilfestellung..

Vielen Dank meine Lieben.
 

Also ich würde das mit dem kinderarzt besprechen und abwarten...mein sohn ist hochsensibel und hat auch angst vor veränderungen er ist 7 J. bei meiner großen 11 J. genau dasselbe sie ist sehr zurückhaltend und war auch im kindi immer arg sensibel...gott sei dank habe ich echt tolle erziehrinnen die mich mit vielen gesprächen unterstützt hatten und aufgeklärt haben auf die hochsensibilität...kinder mit so charaktereigenschaften reagieren anders und sind schneller überfordert es gibt sehr gute und interessante beiträge dazu im internet...ich hab mir auch sehr viel anhören dürfen wie er sei aggressiv und nicht schulfähig oder er ist hyperaktiv geh doch mal zum arzt usw. das tut ziemlich weh sowas zu hören.

kopf hoch und alles gute

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13. Februar um 23:35
In Antwort auf annejung

Hallo ihr Lieben.

Ich versuche mich kurz zu fassen bei der Erläuterung.

Mein Sohn war ein Schreikind und bereits von Anfang an wirklich anstrengen. Später (bis teilweise heute) extrem anhänglich und immer nur bei mir.

Er tut sich schwer mit Veränderungen. Ist aber seit über 1 Jahr in Betreuung. Er spielt fast nur allein, meidet die anderen Kinder, mag keinen Schmutz (Sand ; Fingerfarben o.Ä.) an den Händen...
Er wird extrem schnell wütend...auch manchmal ohne ersichtbaren Anlass.

wir wollten eine Freundin besuchen (auf die er sich sehr freute) , doch als wir reinkamen, saß dort eine Fremde mit Ihrer Tochter im Wohnzimmer.... er drehte sich um und wollte sofort weg. Er brüllte wie am Spieß und beruhigte sich nicht mehr.... (um mal eine Situation zu nennen)...

Ich höre seit Jahren immer wieder Vorwürfe ich würde alles falsch machen, er wäre unerzogen und langsam in der Entwicklung... Ich weiss nicht mehr weiter und verzweifle langsam....

Ich freue mich über jede Erfahrung und Hilfestellung..

Vielen Dank meine Lieben.
 

Hört sich an als wenn dein Kind hyper sensibel ist. 

Sowas kannst du beim Kinder Psychologen testen lassen.  

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15. Februar um 1:39

Also wenn du dich unwohl oder überfordert fühlst, sprich mit jemandem, der dich und das Kind kennt und dem du vertraust. Je schlechter du dich fühlst, desto eher tickt dein Kind aus. Kleine Kinder nehmen alles auf und reagieren direkt. 
 

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