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In der Kita wegen Einnässen beschimpft!

20. September 2010 um 18:40 Letzte Antwort: 22. September 2010 um 7:53

Ich habe einen 3-jährigen Sohn. Er ist tagsüber und auch nachts trocken. Irgendwie ging das von ganz allein. Natürlich passiert es hier und da über seiner Spielphase, dass er doch mal ein bisschen in die Hose macht.
Ich mache daraus zu Hause kein Drama, setze ihn aufs Töpfchen oder Toilette und ziehe ihn um. Er mag es ja selber nicht, wenn er sich nass gemacht hat und will die Sachen gleich los werden.
Heute ist es ihm wieder passiert und während ich ihn ausgezogen habe, sagt er zu mir, dass er jetzt ein Fink ist, weil er die Hose nass gemacht hat. Die Tante im Kindergarten hat das gesagt.
Ich hätte vor Wut platzen können. Das ist doch, oder sollte zumindest, geschultes Personal sein und wissen, dass Kindern sowas bis zum 5. Lebensjahr passieren kann.
Mein erster Impuls ist, dass ich mich über die Person beschweren gehe. Ich möchte nicht, dass mein Kind beschimpft, ausgeschimpft oder vielleicht noch vor anderen Kindern bloß gestellt wird.
Haltet ihr meine Reaktion für übertrieben?
Danke schon mal
LG
NikiMama

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21. September 2010 um 7:47

Elterngespräch
Ich lerne zur Zeit Erzieherin im dritten Jahr und habe mittlerweile auch zwei Praxisjahre hinter mir. Meiner Meinung nach sind ihre Gefühle bezüglich der Situation natürlich berechtigt. Ich würde ihr Problem allerdings nicht mit einem Tür-und-Angel-Gespräch klären, sondern zuerst um ein Elterngespräch mit der jeweiligen Erzieherin ihrer Gruppe bitten. Schildern sie ihr Problem möglichst sachlich und weisen sie darauf hin, was ihre Befürchtungen sind, welche Auswirkungen solche Äußerungen auf ihr Kind haben könnten. Natürlich haben sie Recht, dass geschultes Personal normalerweise wissen sollte, wie man mit Kindern in solchen Situationen kommuniziert. Trotzdem sollten sie sich auch die

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21. September 2010 um 7:52
In Antwort auf mayla_11958055

Elterngespräch
Ich lerne zur Zeit Erzieherin im dritten Jahr und habe mittlerweile auch zwei Praxisjahre hinter mir. Meiner Meinung nach sind ihre Gefühle bezüglich der Situation natürlich berechtigt. Ich würde ihr Problem allerdings nicht mit einem Tür-und-Angel-Gespräch klären, sondern zuerst um ein Elterngespräch mit der jeweiligen Erzieherin ihrer Gruppe bitten. Schildern sie ihr Problem möglichst sachlich und weisen sie darauf hin, was ihre Befürchtungen sind, welche Auswirkungen solche Äußerungen auf ihr Kind haben könnten. Natürlich haben sie Recht, dass geschultes Personal normalerweise wissen sollte, wie man mit Kindern in solchen Situationen kommuniziert. Trotzdem sollten sie sich auch die

Fortsetzung meines vohrigen Beitrags
..."andere Seite" anhören. Möglicherweise hat die jeweilige Person ihre Aussage als liebevollen Kosenamen gebraucht, bei ihrem Kind jedoch unbewusst damit das Gegenteil erreicht.

lg

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22. September 2010 um 7:53
In Antwort auf mayla_11958055

Fortsetzung meines vohrigen Beitrags
..."andere Seite" anhören. Möglicherweise hat die jeweilige Person ihre Aussage als liebevollen Kosenamen gebraucht, bei ihrem Kind jedoch unbewusst damit das Gegenteil erreicht.

lg

.....
Danke erstmal für die Antwort. Es ist immer gut, wenn man auch die Meinung von jemanden hört, der die berufliche Seite kennt.
Im Normalfall wäre ich auch davon ausgegangen, dass sicher nicht böse gemeint war, aber mich hat eine Erzieherin vor einigen Wochen im Flur vor allen Kindern und Eltern, ich mit meinem Sohn auf dem Arm, lautstark darauf angesprochen - wie es denn sein kann, dass er noch in die Hosen macht, er sagt doch sonst immer das er mal muss... Sie hat sich auch nicht beschwichtigen lassen, so dass ich letztlich das Gespräch abgebrochen und gegangen bin.
Ich hatte dann gestern ein Gespräch mit der Leiterin der Kita, weil für mich das Gespräch mit der Erzieherin einfach unsachgemäß war.

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