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Ihr Sohn schläft mit 4Jahren immer noch im Ehebett

8. April 2007 um 10:03 Letzte Antwort: 10. April 2007 um 21:07

Hallo alle zusammen,
hoffe auf helfende Beiträge zu meinem Problem.
Ich bin 31 Jahre alt, selbst Kinderlos und seid ca. 3 Wochen mit einer lieben Frau zusammen die 2 Kinder aus erster Ehe hat. Sie hat eine 6 Jährige Tochter,die ich schon in mein Herz geschlossen habe und mit der ich super zurecht komme, und sie hat einen schwierigen Sohn, 4 Jahre alt. Und genau hier beginnt mein Problem. Ihr Sohn schläft jede Nacht in ihrem Bett. Während die Tochter in ihrem Bett schläft und auch dort bleibt, steht der Kleine JEDE Nacht auf heult,ruft nach der Mama und sie rennt auch noch jedesmal hin.
Sie legt ihn in sein Bettchen aber er steht immer auf, bzw er wird nach spätesten 3 Stunden wieder wach und möchte zu Mama ins Bett. Anstatt in einfach wieder in sein Bett zu legen und zu sagen jetzt ist mal Schluss, läßt sie ihn jedesmal gewähren.
Letztes Wochenende haben wir uns gestritten deswegen, weil ich nach Hause fahren sollte mitten in der Nacht weil der Kleine ja wach werden könnte und dann ins Ehebett kommen könnte! Ich meine.....HAllo ? Ich soll nach hause fahren weil ein 4Jähriges Kind immer noch im Ehebett schläft. Ich habe schon öfters diese Problematik versucht anzusprechen. Bekomme aber jedesmal die lapiedare Antwort, da sie es nicht so radikal machen möchte.
Ich meine, das man generell bei der Kindererziehung sehr konsequent seinen sollte, ich denke ebenfalls das seine Bockigkeit und sein starken Drang zur Mama aus diesem komischen Schlafritual zusammen hängen. Er ruf - sie rennt. Sowas merken sich Kinder doch.Helft mir bitte, ich möchte sie nicht verlieren aber lange mache ich das nicht mehr mit.
Grüsse Bastian

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8. April 2007 um 12:28

Ich muss...
schildmaid zustimmen.
Eure Beziehung ist noch ganz frisch und wenn du zu kritisch bist, kann es leicht sein, dass sie das Ganze beendet. Jede Mutter reagiert sehr empfindlich, wenn es um ihre Kinder geht (ich bin da nicht anders).
Andererseits kann ich dich sehr gut verstehen. Es ist schon störend, wenn jede Nacht so ein Zwerg zwischen einem liegt.
Vielleicht kann man die Sache bei einem Restaurant-Besuch und einem guten Glas Wein ganz sanft mal ansprechen. In so einer Situation wäre ich am zugänglichsten.
Natürlich, wenn die Kinder bei einem Babysitter zuhause sind.
Wäre das eine Möglichkeit für euch?

LG, ente34

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8. April 2007 um 12:33
In Antwort auf clyde_12556334

Ich muss...
schildmaid zustimmen.
Eure Beziehung ist noch ganz frisch und wenn du zu kritisch bist, kann es leicht sein, dass sie das Ganze beendet. Jede Mutter reagiert sehr empfindlich, wenn es um ihre Kinder geht (ich bin da nicht anders).
Andererseits kann ich dich sehr gut verstehen. Es ist schon störend, wenn jede Nacht so ein Zwerg zwischen einem liegt.
Vielleicht kann man die Sache bei einem Restaurant-Besuch und einem guten Glas Wein ganz sanft mal ansprechen. In so einer Situation wäre ich am zugänglichsten.
Natürlich, wenn die Kinder bei einem Babysitter zuhause sind.
Wäre das eine Möglichkeit für euch?

LG, ente34

Es gibt viele
Kinder, die sich einsam fühlen oder mit neuen Situationen nicht zurecht kommen. Hab Geduld. Sprich mit deiner Lebensgefährtin ruhig und lass es nicht zum Streit kommen. Versucht dem Kleinen zu erklären, dass er in seinem Bett mehr Platz hat als bei Mama.

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9. April 2007 um 0:14

Kenn ich
Ich habe jahrelang bei einer Familie gebabysittet, deren Kinder(2 und 5 Jahre) jede Nacht im Ehebett geschlafen haben.
Allerdings haben die Eltern die Kinder immer von sich aus darein gelegt, da mussten die Kinder nicht erst Stress machen.
Ich hatte 2 Jahre Pädagogik und kann dir bestätigen, dass so ein Verhalten alles andere als gut ist.
In dem Alter sollte ein Kind eigentlich in der Lage sein, in seinem eigenen Bett zu schlafen.
Was du da machen kannst?
Eigentlich nicht viel, denn leider ist es ja ihre Entscheidung.
Du kannst sie nur über die Folgn aufklären, vlt auch durch ein Buch, wenn sie das dann eher glaubt.
Ansonsten musst du es entweder so akzeptieren oder eben Schluss machen, wenn du damit nicht leben kannst.

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9. April 2007 um 14:05

Vielen lieben Dank,
erst einmal für eure Beiträge. Habe mit ihr gesprochen und in absehbarer Zukunft wird sie versuchen ihm abzugewöhnen ständig Nachts aufzustehen, um in ihrem Bett zu schlafen. Ich werde sie unterstützen wenn ich den kann.
Den einzigen Beitrag den ich wirklich lächerlich fand war der von URNIDO.
Meine Meinung zu ihrem/seinem Beitrag ist;
Erwachsene sind den ganzen Tag für die Kinder da. 7 Tage die Woche. Und wenn es Abends heißt, es geht ins Bett, dann sollten auch die Kinder akzeptieren das die Erwachsenen dann mal Zeit für sich haben möchten. Und es gibt auch noch tatsächlich Leute die auch noch ein aktives Sex-leben haben möchten, welches schwierig wird, wenn ein 4Jähriges Kind ständig wach wird bzw im Bett schläft oder schlafen möchte. Ich weiß nicht ob du noch ein aktives Sex-Leben hast,ich bezweifel dieses sehr stark nach deinem Kommentar hier.
Abgesehen vom Sex, möchten wir beide, meine Partnerin und ich, auch mal eine Nacht durchschlafen, Arm in Arm, einfach nur schön an einander gekuschelt ohne ständig gestört zu werden.
Viele Grüsse aus Bonn ,
eurer Bastian

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10. April 2007 um 21:07

Hallo Amelie
Nach drei Wochen Beziehungszeit ist ein neuer Partner noch lange kein "Papa". Ich bin über einige Posts hier ehrlich gesagt erschüttert.

Der Mann hat sich in eine Frau mit Kindern verliebt. Das ist eine geschlossene Einheit in sich. ER ist quasi nach so kurzer Zeit als Neuankömmling noch Gast in dieser Familie und hat sich so zu verhalten. Im Eingangspost droht er ja sogar damit, daß er sich trennt ("lange mache ich das nicht mit"), wenn der Laden nicht nach seiner Pfeife (und Fick-Laune) tanzt.

Ich würde sagen, er ist hier eher fehl am Platz und will nur seinen Claim abstecken. Ein kleiner Junge läßt sich nun mal nicht abgestellen, wenn dem Herrn nach Sex zumute ist. Wenn die Frau schon eine Weile alleine lebt, dann hat es sich möglicherweise so eingependelt, daß der Lütte bei Mama schläft. Das kann man natürlich nicht sofort ändern; wieso auch, nur weil ER jetzt auf dem Plan steht?

Mir ist ehrlich gesagt unwohl bei dem Gedanken, daß ein Familienfremder neu in einen Familienkreis reinkommt und gleich "Dinge klarmachen" will, nach seinem eigenem Gusto (und das nicht mehr lange mitmacht). Er ist kein "Papa", sondern im Prinzip noch ein Fremder. Soll er sich doch ein Stofftier holen, wenn er kuscheln will. Das Kind in die hintere Reihe zu schicken (nach drei kurzen Wochen) kann nicht angehen.

Es ist keine Seltenheit, dass Männer in eine intakte Familie kommen (auch Ein-Eltern-Familien sind intakte Familien) und dann gleich ihre "Linie reinbringen" wollen, obwohl sie im Prinzip noch Gäste sind nach so kurzer Zeit.

Jack Sparrow

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