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Ihr habt doch alle einen Knall!

22. Juni 2005 um 12:51

Wie oft ich hier über AD(H)S lese ,das ist einfach unglaublich! Er sieht einfach nur so aus ,daß ihr hier einfach mit erziehung eurer Kinder überfordert seid.Alle Kinder brauchen Aufmerksamkeit und nur 4% alles Kinder in Deutschland sind WIRKLICH an AD(H)S erkrankt. Hier in Forum sind es aber mindestens 50% .Ihr habt doch wohl nicht alle.Macht lieber eine Familientherapie anstatt ihre Kinder mit Drogen vollzupumpen!

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22. Juni 2005 um 14:24

Und Du...
..lerne erst einmal gescheit Deutsch zu schreiben und der Ton macht die Musik!

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22. Juni 2005 um 15:41

Hm....
Also ,auch wenn mich jetzt alle zerfleischen werden,muss ich der lillimimmi Recht geben.Hier werden oft Beiträge über hyperaktive Kinder geschrieben und ich habe mich auch schon so oft über manches gewundert ,aus welche gründen die Mütter diesen Verdacht haben.Halte es auch für unglaublich!

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22. Juni 2005 um 16:15

Bevor du dich zu so unüberlegten äußerungen hinreißen läßt...
solltest du vielleicht mal diesen link besuchen, darin wird genau diese frage nach dem vermehrten auftreten dieser krankheit geschrieben...

http://www.balance-online.de/texte/116.htm

vielleicht hilft dir das ja weiter, bevor sich hier viele mehr oder auch weniger betroffene angegriffen fühlen! und manchmal ist es auch klug, sich VORHER schlau zu machen, ehje man ein solch heikles thema so unsensibel angeht!!!


hier übrigens ein kleiner auszug als vorgeschmack:

... Wer den Struwwelpeter liest, muss beim Zappelphilipp schmunzeln. Das Lachen vergeht allerdings den betroffenen Eltern. Etwa eine Million Kinder in Deutschland, davon etwa 80 Prozent Jungen, sind vom ADS-Syndrom betroffen, Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität.

... Schon Vorschulkinder leiden heutzutage unter Leistungsdruck. In der Schule wird der Druck noch größer. Etwa die Hälfte der Eltern möchten, dass ihr Kind das Abitur bekommt. Schon Neunjährige entwickeln morgens Spannungskopfschmerzen aus Angst, den schulischen Leistungen nicht gerecht werden zu können. Viele Kinder reagieren mit Verhaltens- und Lernstörungen. Das Gehirn wird ständig gefordert, ohne dass ihm dazu immer die notwendigen Nährstoffe zur Verfügung stehen. Bei Energiemangel reagiert das Gehirn sofort, weil es das Organ mit dem größten Energiebedarf darstellt. Fehlen die notwendigen Nährstoffe, laufen einige der Hirnfunktionen verlangsamt oder nicht mehr ausreichend ab. Hochwertige Nährstoffe wie Spurenelemente, Omega 3- und 6-Fettsäuren und hochwertige Proteine werden für die Bildung von Botenstoffen im Gehirn, den Neurotransmittern, benötigt.

... Durch den zunehmenden Stress werden mehr Vitalstoffe verbraucht und benötigt. In unseren heutigen Lebensmitteln sind leider nicht mehr alle Stoffe in dem Umfang vorhanden, die Körper und Gehirn benötigen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, deren Körper und Gehirn im Wachstum begriffen sind. Oft stammt die Nahrung in Schul-Cafeterias und Mensen von überdüngten, übersäuerten und ausgelaugten Böden. Nur was im Boden ist, kann auch im darauf gewachsenen Nahrungsmittel sein.

... Das Hyperkinetische Syndrom, früher Minimale zerebrale Dysfunktion genannt, wird zunehmend als Folge eines Energiemangels im Gehirn diskutiert und mit einem Mangel an Neurotransmittern wie Dopamin und Serotonin in Zusammenhang gebracht.

... Als Ursache der Störung gilt ein neurobiologisches Defizit im Gehirn-Stoffwechsel. Durch einen Mangel an Neurotransmittern werden Informationsverarbeitung, Weiterleitung von Nervenimpulsen und die damit zusammenhängende Fähigkeit zur Aufmerksamkeit geschwächt. Die Frustrationstoleranz ist niedriger als normal und die Gewaltbereitschaft höher.

Die Ursachen des hyperkinetischen Syndroms oder von ADS sind vermutlich multikausal. Offenbar wird ADS durch zu viel Fernsehen, zu viele Computerspiele und eine Laissez-Faire-Erziehung verstärkt, darüber hinaus auch durch bestimmte Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Weißmehlprodukte und Süßigkeiten. Die Disposition dafür scheint erblich zu sein.

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22. Juni 2005 um 17:22

Jungen haben ein ganz eigene Entwicklung ...
An anderer Stelle schon mal veröffentlicht und hier reinkopiert. LG Merle

Jetzt habe ich eure ganzen Beiträge gelesen und weiß nun gar nicht mehr, wem ich antworten wollte. Na ja, zwei Dinge sind mir bei euren Beiträgen immer wieder aufgefallen. Erstens machen uns unsere Söhne immer wieder Sorgen (meine zwei sind 10+12); und zweitens wollt ihr sie am besten therapiert haben.

Wisst ihr, solche Dinge machen mich immer nachdenklich. Mittlerweile weiß ich, dass Söhne wirklich eine ganz eigene Entwicklung durchmachen, die sehr unterschiedlich von der Entwicklung von Mädchen ist. Gerade im Kindergartenalter haben Mädchen einen Vorsprung in der sprachlichen Entwicklung, sind interessierter und konzentrierter und zeigen viel ausgeprägteres soziales Verhalten.

Jungen sind deshalb nicht krank, nur anders!

Ich hab es auch lernen müssen. Nicht immer ist deshalb eine (psychologische) Therapie notwendig. Viele sogenannte modernen Mütter verkennen außerdem einfach, dass ihre Abwesenheit zu den Schwierigkeiten unserer Jungs beiträgt. Warum erfinden Kinder Geschichten? Doch auch, um ihre Realität zu verarbeiten.

Je größer die Geschichten, desto größer sind die Entbehrungen, die sie durchleben!

Meine Söhne machen mir übrigens keine Probleme mehr, seit ich sie verstehe.

Liebe Grüße
Merle

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22. Juni 2005 um 18:30

Dann kannst du nur...
Dann kannst du nur hoffen, dass deine Kinder nie psychisch erkranken werden.
Hoffentlich zeigt dann niemand mit dem Finger auf dich, wenn eines deiner Kinder zwischen 20 und 30 Jahren beim Psychologen in Behandlung ist.

Ich kenne so viele junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren, die an Depressionen, Suizidalität und vor allem an Esstörungen leiden. Und soll ich dir was sagen. Die Eltern waren wie du. Zeigten mit anderen Fingern auf Eltern, die anscheinend was falsch machten, aber sie selbst waren nicht besser. Erst als die Kinder älter wurden, kam das heraus. Die Fingerzeigeltern und großesprüchekloppern haben ihre Kinder mit besten Wissen und Gewissen erzogen und man kann ihnen heute keinen vorwurf machen. Sei vorsichtig was du sagst. Es betrifft einen schneller als du denkst!

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22. Juni 2005 um 21:47

Hallo
Hi

hast du dich eigentlich mal richtig über AD(H)S Informiert???
1970 haben Wissenschaftler erkannt,das AD(H)S durch eine Störung des Stoffwechsels im Gehirn verursacht wird.Das wurde später durch PET-Bilder bewiesen.Das ist eine speziele Untersuchung des Gehirns mit einem Computer!!!

ERKLÄRUNG:
Das Gehirn braucht Sauerstoffund Zucker um richtig arbeiten zu können.Die werden mit dem Blut herbei transportiert.Bei dieser spezielen Untersuchung wird nun die Blut-und Sauerstoffversorgung des Gehirns als farbiges Bild dargestellt.
Dadurch erkannten die Forscher,dass bei ADSlern das Frontalhirn nicht genügend durchblutet wird.Deshalb hat das Gehirn dort nicht genug Sauerstoff und Zucker zum Arbeiten.Das Frontalhirn ist aber das wichtigste Teil unseres Gehirns,denn da werden Sachen geplant die man machen will und kontrollieren will.Das sind genau die beiden Bereiche in denen die Kinder,die AD(H)S haben Probleme mit haben.

ADS ist seit fast 200 Jahren bekannt.
Die Kinder die diese Krankheit haben bekommen zum Teil Medikamente.Diese Medikamente sind genau dafür bestimmt,um das Frontalhirn freizumachen,damit es wieder genügend Sauerstoff und Zucker bekommt,und die Kinder sich besser Konzentrieren können.Für diese Kinder sind das keine Drogen,sie werden auch nicht abhängig davon

Es würden sich bestimmt einige Eltern freuen,wenn den Ihre kindern kein AD(H)S hätten,aber leider gibt es nunmal 80% der betroffenen die ADS haben,leider.

Man muss viel durchmachen,um überhaupt erstmal die Diagnose feststellen zu können,was das Kind hat.Und ich finde,das Du mit deinen Äußerungen hier wirklich unter die Gürtellinie gehst.
Es tut mir leid dir das so aprupt zu sagen,aber ich weiß wovon ich rede,ich selbst habe ein ADS Kind,und wir sind einen verdammt langen Weg gegangen,um überhaupt feststellen zu können,was mein Sohn hatte.
Auch er bekommt ein Medikament das ihm hilft sich besser zu Konzentrieren,nicht ebgelenkt zu sein,usw.
Wir waren bei zich Ärzten,und der 6 es war ein Psychologe,konnte dank der ganzen Untersuchungen mir nach 4 Wochen das Ergebniss sagen,erst war ich geschockt,aber mittlerweile weiß ich,das er ADS hat,und weiß auch dementsprechend mit ihm umzugehen wegen seiner Krankheit.

Solltest du noch weitere Fragen haben stell sie einfach,kann dir auf jeden Fall eine Antwort geben.

Sandra

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23. Juni 2005 um 11:11
In Antwort auf virgee_11989688

Hm....
Also ,auch wenn mich jetzt alle zerfleischen werden,muss ich der lillimimmi Recht geben.Hier werden oft Beiträge über hyperaktive Kinder geschrieben und ich habe mich auch schon so oft über manches gewundert ,aus welche gründen die Mütter diesen Verdacht haben.Halte es auch für unglaublich!

Du hast aber auch ein klitzekleines Problemchen...
wenn Du Dir selber recht gibst, oder?

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23. Juni 2005 um 23:14
In Antwort auf virgee_11989688

Hm....
Also ,auch wenn mich jetzt alle zerfleischen werden,muss ich der lillimimmi Recht geben.Hier werden oft Beiträge über hyperaktive Kinder geschrieben und ich habe mich auch schon so oft über manches gewundert ,aus welche gründen die Mütter diesen Verdacht haben.Halte es auch für unglaublich!

Oh mann!
Ist Dir das jetzt nicht total peinlich?Wie alt bist Du denn? Weiß doch jeder,daß der Name in deinem Thread eingeblendet ist.
Und zu deinem Thema;
Mein Sohn wurde auch auf ADHS getestet, was,Gott sei Dank, nicht bestätigt wurde.Aber ich kenne viele Kinder,die unter der Krankheit leiden.Es leiden nicht nur die Kinder,sondern auch die Eltern und Familie,weil dieses Kind oft ausgegrenzt wird.Ich finde,Du solltest ein bißchen mehr Verständnis zeigen.

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24. Juni 2005 um 1:29

Zu ADS
Möchte mal gerne meinen Beitrag dazustellen mit dem was ich über Ads weiß, bzw. denke.

Ich finde es auch sehr seltsam dass urplötzlich alle Kinder Ads haben sollen.

Ich kenne Ads aus meiner (kleinen) Erfahrung mit wirklich behinderten Kindern, die Ads haben und die aber auch auf besondere Schulen für behinderte Kinder gehen.

Dass der Pharmakonzern alles dafür tut um seine Medikamente abzuetzen ist wohl auch nicht jedem bekannt.
Die Therapeuten übrigens auch + die Therapielehrkräfte und die Schulen (viele Privatschulen im Therapiebereich Stiel Logopäde, Spiel,- Kunst-, Beschäftigungstherapie).

Dass Eltern gerne Entschuldigungen haben um das Verhalten ihren Kinder zu rechtfertigen.

Ich glaube, die erste Möglichkeit um das Verhalten der Kinder zu verbessern (da wir ja unbestreitbar in einer Zeit leben wo wir alle überfordert von den Anforderungen sind die die Gesellschaft an uns stellt) wäre schon mal da mit zu beginnen, dass die Kinder nicht schon morgens um sechs vor den Fernseher gesetzt werden, den ganzen Tag über an der Spielkonsole oder am Computer sitzen.

Dinge, welche man früher notwendigerweise tat, wie Brotbacken, Spinnen, Weben, Holz fällen, haben den Menschen vieleicht gar nicht so schlecht getan. Wenn man bedenkt, dass es für Erwachsene schon schwierig ist, mit dem heutigen Stress umzugehen, wie soll es dann bitte den Kindern gehen, deren Gehirne mit Nachrichten und Bildern gerade so überflutet werden so dass sie die Überlegungen dazu gar nicht machen können.

Ich habe natürlich keine entsprechende Ausbildung in solchen Sachen aber manchmal erkennt man die Dinge eher, wenn man sie mit etwas Abstand betrachtet. Ich habe keine Kinder aber ich überlege wenn ich sehe was bei anderen Müttern schiefläuft und interessiere mich auch so für Pädagogik da ich es ja später sowiso gebrauchen kann.



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24. Juni 2005 um 1:38
In Antwort auf sri_12044499

Bevor du dich zu so unüberlegten äußerungen hinreißen läßt...
solltest du vielleicht mal diesen link besuchen, darin wird genau diese frage nach dem vermehrten auftreten dieser krankheit geschrieben...

http://www.balance-online.de/texte/116.htm

vielleicht hilft dir das ja weiter, bevor sich hier viele mehr oder auch weniger betroffene angegriffen fühlen! und manchmal ist es auch klug, sich VORHER schlau zu machen, ehje man ein solch heikles thema so unsensibel angeht!!!


hier übrigens ein kleiner auszug als vorgeschmack:

... Wer den Struwwelpeter liest, muss beim Zappelphilipp schmunzeln. Das Lachen vergeht allerdings den betroffenen Eltern. Etwa eine Million Kinder in Deutschland, davon etwa 80 Prozent Jungen, sind vom ADS-Syndrom betroffen, Aufmerksamkeitsstörungen mit und ohne Hyperaktivität.

... Schon Vorschulkinder leiden heutzutage unter Leistungsdruck. In der Schule wird der Druck noch größer. Etwa die Hälfte der Eltern möchten, dass ihr Kind das Abitur bekommt. Schon Neunjährige entwickeln morgens Spannungskopfschmerzen aus Angst, den schulischen Leistungen nicht gerecht werden zu können. Viele Kinder reagieren mit Verhaltens- und Lernstörungen. Das Gehirn wird ständig gefordert, ohne dass ihm dazu immer die notwendigen Nährstoffe zur Verfügung stehen. Bei Energiemangel reagiert das Gehirn sofort, weil es das Organ mit dem größten Energiebedarf darstellt. Fehlen die notwendigen Nährstoffe, laufen einige der Hirnfunktionen verlangsamt oder nicht mehr ausreichend ab. Hochwertige Nährstoffe wie Spurenelemente, Omega 3- und 6-Fettsäuren und hochwertige Proteine werden für die Bildung von Botenstoffen im Gehirn, den Neurotransmittern, benötigt.

... Durch den zunehmenden Stress werden mehr Vitalstoffe verbraucht und benötigt. In unseren heutigen Lebensmitteln sind leider nicht mehr alle Stoffe in dem Umfang vorhanden, die Körper und Gehirn benötigen. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche, deren Körper und Gehirn im Wachstum begriffen sind. Oft stammt die Nahrung in Schul-Cafeterias und Mensen von überdüngten, übersäuerten und ausgelaugten Böden. Nur was im Boden ist, kann auch im darauf gewachsenen Nahrungsmittel sein.

... Das Hyperkinetische Syndrom, früher Minimale zerebrale Dysfunktion genannt, wird zunehmend als Folge eines Energiemangels im Gehirn diskutiert und mit einem Mangel an Neurotransmittern wie Dopamin und Serotonin in Zusammenhang gebracht.

... Als Ursache der Störung gilt ein neurobiologisches Defizit im Gehirn-Stoffwechsel. Durch einen Mangel an Neurotransmittern werden Informationsverarbeitung, Weiterleitung von Nervenimpulsen und die damit zusammenhängende Fähigkeit zur Aufmerksamkeit geschwächt. Die Frustrationstoleranz ist niedriger als normal und die Gewaltbereitschaft höher.

Die Ursachen des hyperkinetischen Syndroms oder von ADS sind vermutlich multikausal. Offenbar wird ADS durch zu viel Fernsehen, zu viele Computerspiele und eine Laissez-Faire-Erziehung verstärkt, darüber hinaus auch durch bestimmte Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Weißmehlprodukte und Süßigkeiten. Die Disposition dafür scheint erblich zu sein.

Hallo
Ich glaube dass dein letzter Absatz die meisten unserer psychischen Störungen erklärt.

Genau die selben Gründe würde ich desweiteren für Depression, Burn-out (?), Magersucht, Bulimie, Gewalt hinzufügen.

Ich sags ja, die heutige Gesellschaft ist schuld,
wenns so weiter geht, wie solls denn nur so weitergehn...

Leute, wir müssen halt machen und mal wieder etwas zurückkehren. Nächstes Thema: die heutigen Zustände im Arbeitsmarkt- passt haargenau dazu!

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24. Juni 2005 um 10:17

Unsere Drogen heißt...
*Natur pur*!

Seit wir auf dem Land leben und mein Sohnemann nach Herzen toben kann, hat sich seine Verhaltensauffälligkeit enorm gebessert.

Kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht, dass weit weniger Kinder an ADS erkranken, die auf dem Land leben.

Weil Kinder mit ihren Sinnen ganz anders umgehen können, als Stadtkinder. Auch wenn der PC oder das Fernsehen noch ein Bestandteil des Lebens ist, so kann man die Kinder ohne Probleme vor die Türe schicken und die Langeweile der Kinder hält sich in Grenzen.

Da wird der ehemalige Hühnerstall zum Clubhaus umgebaut oder man fährt mit dem Rad durch die Pampa. Geht ins Freibad oder rettet Vögel mit gebrochenen Flügeln. Fährt mit dem Nachbarn Bulldog, geht auf die Weide zum Kühe tränken oder hilft im Wald beim Holzmachen.

Dass Kinder an einer Reizüberflutung leiden und damit nicht klar kommen, sollte jedem Erwachsenen einleuchten.

Das Leben auf dem Land ist für Kinder eine Offenbarung, weil sie dort Kinder sein dürfen, was sich im Sozialverhalten positiv wiederspiegelt.

Auch wenn in unserem Dorf der Bär nicht so steppt wie in den Städten, sie sind um einiges ausgeglichener und verleben eine Zeit die ihnen keiner mehr wegnehmen kann.

Wir haben ein 12 Ar großes Grundstück und da kann man seine ehemaligen Freunde aus der Stadt einladen, um im Sommer ausgiebig zu Zelten.

Dieses Angebot wird immer wieder sehr gerne angenommen und die Stadtkinder verbringen ein paar schöne Tage auf dem Land.

Im Grundegenommen ist das die einfachste Therapie.

Liebe Grüße

Erdbeermarmelade

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24. Juni 2005 um 11:30

Die seite hat was...
schaut mal rein und sagt eure meinung..ich finde sie gut...
http://www.ads-kritik.de/

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25. Juni 2005 um 10:28
In Antwort auf hotaru_11888304

Oh mann!
Ist Dir das jetzt nicht total peinlich?Wie alt bist Du denn? Weiß doch jeder,daß der Name in deinem Thread eingeblendet ist.
Und zu deinem Thema;
Mein Sohn wurde auch auf ADHS getestet, was,Gott sei Dank, nicht bestätigt wurde.Aber ich kenne viele Kinder,die unter der Krankheit leiden.Es leiden nicht nur die Kinder,sondern auch die Eltern und Familie,weil dieses Kind oft ausgegrenzt wird.Ich finde,Du solltest ein bißchen mehr Verständnis zeigen.

Sie is doch ganz neu hier...
...hat sich das nicht genau genug angesehen, war ihr 2.Beitrag... hab Mitleid.

@lollimimi: besser recherchieren und für solche Fälle eine Auswahl an Ersatz-Nicks bereit halten!

Phyllis

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30. Juni 2005 um 11:47
In Antwort auf erdbeermarmelade

Unsere Drogen heißt...
*Natur pur*!

Seit wir auf dem Land leben und mein Sohnemann nach Herzen toben kann, hat sich seine Verhaltensauffälligkeit enorm gebessert.

Kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht, dass weit weniger Kinder an ADS erkranken, die auf dem Land leben.

Weil Kinder mit ihren Sinnen ganz anders umgehen können, als Stadtkinder. Auch wenn der PC oder das Fernsehen noch ein Bestandteil des Lebens ist, so kann man die Kinder ohne Probleme vor die Türe schicken und die Langeweile der Kinder hält sich in Grenzen.

Da wird der ehemalige Hühnerstall zum Clubhaus umgebaut oder man fährt mit dem Rad durch die Pampa. Geht ins Freibad oder rettet Vögel mit gebrochenen Flügeln. Fährt mit dem Nachbarn Bulldog, geht auf die Weide zum Kühe tränken oder hilft im Wald beim Holzmachen.

Dass Kinder an einer Reizüberflutung leiden und damit nicht klar kommen, sollte jedem Erwachsenen einleuchten.

Das Leben auf dem Land ist für Kinder eine Offenbarung, weil sie dort Kinder sein dürfen, was sich im Sozialverhalten positiv wiederspiegelt.

Auch wenn in unserem Dorf der Bär nicht so steppt wie in den Städten, sie sind um einiges ausgeglichener und verleben eine Zeit die ihnen keiner mehr wegnehmen kann.

Wir haben ein 12 Ar großes Grundstück und da kann man seine ehemaligen Freunde aus der Stadt einladen, um im Sommer ausgiebig zu Zelten.

Dieses Angebot wird immer wieder sehr gerne angenommen und die Stadtkinder verbringen ein paar schöne Tage auf dem Land.

Im Grundegenommen ist das die einfachste Therapie.

Liebe Grüße

Erdbeermarmelade

Wir wohnen
auch auf dem LAnd!
Meine Kinder sind fast nur draußen und können sich frei bewegen!Fernseh und Computerspiele sind fast tabu! Sicher wird mal fernseh gekuckt, aber die haben beide kein großes Verlangen danach.
Und soll ich dir mal was sagen:
Meine Beiden sind ADS kinder.Trotz das wir auf dem Lande leben. Ich gebe dir ja recht in einigen Sachen, aber es ist nicht immer so.
Unsere Große bekommt Auch die "DROGE" wie ihr es nennt, aber nur während der Schulzeit. Wenn sie die nicht nehmen würde, dann bräuchte sie gar nicht zur Schule gehen.
Ich kann euch sagen, das man sich es mit dem Medikament geben, bestimmt nicht leicht macht.Wir wollen unsere Kinder nicht ruhig stellen, denn das ist nicht der Fall mit dem Medikament. Sie sollen sich besser konzentrieren können und aufmerksamer werden, was hat das mit ruhig stellen zu tun?
Und wer kein ADS hat, da schlägt das Ritalin eh nicht so an, wie es eigentlich bei ADSlern der Fall sein sollte.

lg clara

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30. Juni 2005 um 12:24
In Antwort auf erdbeermarmelade

Unsere Drogen heißt...
*Natur pur*!

Seit wir auf dem Land leben und mein Sohnemann nach Herzen toben kann, hat sich seine Verhaltensauffälligkeit enorm gebessert.

Kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht, dass weit weniger Kinder an ADS erkranken, die auf dem Land leben.

Weil Kinder mit ihren Sinnen ganz anders umgehen können, als Stadtkinder. Auch wenn der PC oder das Fernsehen noch ein Bestandteil des Lebens ist, so kann man die Kinder ohne Probleme vor die Türe schicken und die Langeweile der Kinder hält sich in Grenzen.

Da wird der ehemalige Hühnerstall zum Clubhaus umgebaut oder man fährt mit dem Rad durch die Pampa. Geht ins Freibad oder rettet Vögel mit gebrochenen Flügeln. Fährt mit dem Nachbarn Bulldog, geht auf die Weide zum Kühe tränken oder hilft im Wald beim Holzmachen.

Dass Kinder an einer Reizüberflutung leiden und damit nicht klar kommen, sollte jedem Erwachsenen einleuchten.

Das Leben auf dem Land ist für Kinder eine Offenbarung, weil sie dort Kinder sein dürfen, was sich im Sozialverhalten positiv wiederspiegelt.

Auch wenn in unserem Dorf der Bär nicht so steppt wie in den Städten, sie sind um einiges ausgeglichener und verleben eine Zeit die ihnen keiner mehr wegnehmen kann.

Wir haben ein 12 Ar großes Grundstück und da kann man seine ehemaligen Freunde aus der Stadt einladen, um im Sommer ausgiebig zu Zelten.

Dieses Angebot wird immer wieder sehr gerne angenommen und die Stadtkinder verbringen ein paar schöne Tage auf dem Land.

Im Grundegenommen ist das die einfachste Therapie.

Liebe Grüße

Erdbeermarmelade

Du sprichst etwas...
...einseitig und "vorurteilsbehaftet" von DEN Stadtkindern. Die gibt es ebensowenig, wie DAS ADS Kind.
Stadt bedeutet nicht Betonwüste, geistige Verarmung in trostlosen Ballungszentren...
Wir leben in der Stadt ohne Fernseher, PC oder sonstige moderne Technik für unsere Kinder (mal abgesehen von einem elektrischbetriebenen Triebwagen für die BRIO-Bahn unseres Sohnes ). Mein Mann ist fast jeden nachmittag mit den Kindern per Rad unterwegs ins Grüne + im Grünen, wir haben einen 1000qm großen Garten (nein, nicht an einer vielbefahrenen Straße). Unsere Nachbarn haben Kaninchen, meine Schwiegereltern (auch in einer (na gut Klein-)Stadt wohnend) Hühner, Enten und Hasen, deren Nachbarn Kühe und Schweine. Das alles gibt es genauso, wie Leute auf dem Land in einer 3Zimmer Wohnung, deren Kinder Fernsehen + PC-Games dem Spielen draußen vorziehen.
Also mal nicht mal eben so DAS Landleben glorifizieren...
Worin ich Dir jedoch völlig recht gebe Stadt- und/oder Landkindern tut Bewegung gut und häufig ist es auch einfach der Mangel an sinnvoller Beschäftigung, der Kinder "schwierig" werden läßt. Manche Ärzte sind ganz schnell mit der Diagnose und einige Eltern seh froh, daß sie ein "krankes" Kind haben und nicht eines, das sie ein bißchen besser fördern sollten. Die Verantwortung nicht übernehmen und stattdessen das Kind medikamentös "Einstellen".
Auch hier rate ich nicht wild drauflos und untersstelle nicht böse (bevor mich hier AD(H)S-Mütter angreifen). Ein Freund ist Kinderarzt in einer Klinik und er geht davon aus, daß nur 5-10% der diagnostizierten ADS-Kindern auch wirklich welche sind. Die anderen wären mit einer liebevollen, konsequenten Erziehung, einem sinnvollen Freizeitprogramm und guter Ernährung besser beraten, als mit der ADS-Behandlung.
LG Phyllis
LG Phyllis

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30. Juni 2005 um 14:10
In Antwort auf leta_12706627

Du sprichst etwas...
...einseitig und "vorurteilsbehaftet" von DEN Stadtkindern. Die gibt es ebensowenig, wie DAS ADS Kind.
Stadt bedeutet nicht Betonwüste, geistige Verarmung in trostlosen Ballungszentren...
Wir leben in der Stadt ohne Fernseher, PC oder sonstige moderne Technik für unsere Kinder (mal abgesehen von einem elektrischbetriebenen Triebwagen für die BRIO-Bahn unseres Sohnes ). Mein Mann ist fast jeden nachmittag mit den Kindern per Rad unterwegs ins Grüne + im Grünen, wir haben einen 1000qm großen Garten (nein, nicht an einer vielbefahrenen Straße). Unsere Nachbarn haben Kaninchen, meine Schwiegereltern (auch in einer (na gut Klein-)Stadt wohnend) Hühner, Enten und Hasen, deren Nachbarn Kühe und Schweine. Das alles gibt es genauso, wie Leute auf dem Land in einer 3Zimmer Wohnung, deren Kinder Fernsehen + PC-Games dem Spielen draußen vorziehen.
Also mal nicht mal eben so DAS Landleben glorifizieren...
Worin ich Dir jedoch völlig recht gebe Stadt- und/oder Landkindern tut Bewegung gut und häufig ist es auch einfach der Mangel an sinnvoller Beschäftigung, der Kinder "schwierig" werden läßt. Manche Ärzte sind ganz schnell mit der Diagnose und einige Eltern seh froh, daß sie ein "krankes" Kind haben und nicht eines, das sie ein bißchen besser fördern sollten. Die Verantwortung nicht übernehmen und stattdessen das Kind medikamentös "Einstellen".
Auch hier rate ich nicht wild drauflos und untersstelle nicht böse (bevor mich hier AD(H)S-Mütter angreifen). Ein Freund ist Kinderarzt in einer Klinik und er geht davon aus, daß nur 5-10% der diagnostizierten ADS-Kindern auch wirklich welche sind. Die anderen wären mit einer liebevollen, konsequenten Erziehung, einem sinnvollen Freizeitprogramm und guter Ernährung besser beraten, als mit der ADS-Behandlung.
LG Phyllis
LG Phyllis

Toll
wie du das Stadtleben verteidigst: 1000m2 Garten, Hühner, Hasen, Schweine, grün, schön...
So, jetzt werde ich dir mal sagen was ich unter Stadtleben verstehe: Wohnung, evt. kein Balkon, eine halbe Stunde Parkplatz suchen, Nachbarn oben und unten, nicht grillen, keine Wäsche im Garten aufhängen und ich lasse Beispiele weg!

Das Stadtleben verteidigen wenn man das GLück hat, ein Haus mit Garten in der Stadt zu besitzen ist für mich ein sehr subjektives Beispiel.

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30. Juni 2005 um 14:19
In Antwort auf india_12050617

Toll
wie du das Stadtleben verteidigst: 1000m2 Garten, Hühner, Hasen, Schweine, grün, schön...
So, jetzt werde ich dir mal sagen was ich unter Stadtleben verstehe: Wohnung, evt. kein Balkon, eine halbe Stunde Parkplatz suchen, Nachbarn oben und unten, nicht grillen, keine Wäsche im Garten aufhängen und ich lasse Beispiele weg!

Das Stadtleben verteidigen wenn man das GLück hat, ein Haus mit Garten in der Stadt zu besitzen ist für mich ein sehr subjektives Beispiel.

Ach:
Für den Rest gebe ich dir übrigens Recht, ich glaube da haben wir soweit dieselbe Ansicht.
Du hast übrigens wirklich Glück, so leben zu können und ich finde auch dass es sich gut anhört wie ihr das zuhause mit dem Fernsehen und Computer und so regelt. Persönlich habe ich schon gerne meine Filme abends, Internet und so, manchmal könnte ich dieselben aber auch auf den Mond schicken da es irgendwie Atmösphären-Killer sind ( Beispiel: Schnell das Abendessen machen/ runterschlingen um den Spielfilm nicht zu verpassen: grrrr. Ich liebe es, zusammen sich Zeit zunehmen fürs kochen und dann so lange wie ich Lust habe am Tisch zu sitzen ).
Keine Frage auch dass meine Kinder mal ihre Kindheit vor diesen Geräten verbringen! Ein Kind gehört an die frische Luft, in den Wald, an den See. In den Kasten guggt man in seinem Leben schon genug.

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30. Juni 2005 um 18:00
In Antwort auf leta_12706627

Du sprichst etwas...
...einseitig und "vorurteilsbehaftet" von DEN Stadtkindern. Die gibt es ebensowenig, wie DAS ADS Kind.
Stadt bedeutet nicht Betonwüste, geistige Verarmung in trostlosen Ballungszentren...
Wir leben in der Stadt ohne Fernseher, PC oder sonstige moderne Technik für unsere Kinder (mal abgesehen von einem elektrischbetriebenen Triebwagen für die BRIO-Bahn unseres Sohnes ). Mein Mann ist fast jeden nachmittag mit den Kindern per Rad unterwegs ins Grüne + im Grünen, wir haben einen 1000qm großen Garten (nein, nicht an einer vielbefahrenen Straße). Unsere Nachbarn haben Kaninchen, meine Schwiegereltern (auch in einer (na gut Klein-)Stadt wohnend) Hühner, Enten und Hasen, deren Nachbarn Kühe und Schweine. Das alles gibt es genauso, wie Leute auf dem Land in einer 3Zimmer Wohnung, deren Kinder Fernsehen + PC-Games dem Spielen draußen vorziehen.
Also mal nicht mal eben so DAS Landleben glorifizieren...
Worin ich Dir jedoch völlig recht gebe Stadt- und/oder Landkindern tut Bewegung gut und häufig ist es auch einfach der Mangel an sinnvoller Beschäftigung, der Kinder "schwierig" werden läßt. Manche Ärzte sind ganz schnell mit der Diagnose und einige Eltern seh froh, daß sie ein "krankes" Kind haben und nicht eines, das sie ein bißchen besser fördern sollten. Die Verantwortung nicht übernehmen und stattdessen das Kind medikamentös "Einstellen".
Auch hier rate ich nicht wild drauflos und untersstelle nicht böse (bevor mich hier AD(H)S-Mütter angreifen). Ein Freund ist Kinderarzt in einer Klinik und er geht davon aus, daß nur 5-10% der diagnostizierten ADS-Kindern auch wirklich welche sind. Die anderen wären mit einer liebevollen, konsequenten Erziehung, einem sinnvollen Freizeitprogramm und guter Ernährung besser beraten, als mit der ADS-Behandlung.
LG Phyllis
LG Phyllis

Hallo Phyllis,
ich habe in der Überschrift ausrücklich UNSERE Droge geschrieben.

Wenn jemand anderer Ansicht ist, so ist das seine Meinung. Ich lasse sie gelten, aber dann lasst mir bitte meine Meinung auch gelten.

Ja ich glorifiziere unser Landleben, da mein Sohn hier auf dem Land, nach jahrelangem Stadtleben richtig aufblüht, weil er sich hier frei bewegen und entfalten kann.

Es sollte jetzt kein Aufruf sein, dass alles aufs Land zieht.

Aber WIR sind auf den Rat unserer Therapeutin eingegangen und haben sein Leben komplett verändert. Seine Ernährung war das vordergründigste und wir haben es wirklich geschafft, unseren Sohn Ritalinfrei das Leben zu erleichtern.

Seit er hier auf dem Land lebt, ist er ein völlig anderer Mensch geworden und seine schulischen Leistungen lassen sich mittlerweile sehen. Seine Lehrer mögen ihn, was ihm in der Stadt immer versagt wurde. Hier hat er richtige Freunde gefunden, was seinem Sozialverhalten richtig Vorschub geleistet hat.

Ich gehe in meinem Beitrag nur von uns aus. Es tut mir leid, dass es bei anderen nicht so ist. Aber wir haben auf der ganzen Linie Erfolg gehabt und darauf sind wir stolz.

Ich habe meinen Sohn noch nie so geliebt, wie ich es in den letzten ettlichen Monaten getan haben.

Mehr wollte ich mit meinem Beitrag nicht zum Ausdruck bringen.

Erdbeermarmelade

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30. Juni 2005 um 22:06
In Antwort auf erdbeermarmelade

Hallo Phyllis,
ich habe in der Überschrift ausrücklich UNSERE Droge geschrieben.

Wenn jemand anderer Ansicht ist, so ist das seine Meinung. Ich lasse sie gelten, aber dann lasst mir bitte meine Meinung auch gelten.

Ja ich glorifiziere unser Landleben, da mein Sohn hier auf dem Land, nach jahrelangem Stadtleben richtig aufblüht, weil er sich hier frei bewegen und entfalten kann.

Es sollte jetzt kein Aufruf sein, dass alles aufs Land zieht.

Aber WIR sind auf den Rat unserer Therapeutin eingegangen und haben sein Leben komplett verändert. Seine Ernährung war das vordergründigste und wir haben es wirklich geschafft, unseren Sohn Ritalinfrei das Leben zu erleichtern.

Seit er hier auf dem Land lebt, ist er ein völlig anderer Mensch geworden und seine schulischen Leistungen lassen sich mittlerweile sehen. Seine Lehrer mögen ihn, was ihm in der Stadt immer versagt wurde. Hier hat er richtige Freunde gefunden, was seinem Sozialverhalten richtig Vorschub geleistet hat.

Ich gehe in meinem Beitrag nur von uns aus. Es tut mir leid, dass es bei anderen nicht so ist. Aber wir haben auf der ganzen Linie Erfolg gehabt und darauf sind wir stolz.

Ich habe meinen Sohn noch nie so geliebt, wie ich es in den letzten ettlichen Monaten getan haben.

Mehr wollte ich mit meinem Beitrag nicht zum Ausdruck bringen.

Erdbeermarmelade

Hallo
Super das man das auch ohne Medikamente hin bekommt. Ich finde es super und denke mal dein Sohn kann total stolz auf seine Mama sein.
Gruß vacp

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1. Juli 2005 um 12:19
In Antwort auf erdbeermarmelade

Hallo Phyllis,
ich habe in der Überschrift ausrücklich UNSERE Droge geschrieben.

Wenn jemand anderer Ansicht ist, so ist das seine Meinung. Ich lasse sie gelten, aber dann lasst mir bitte meine Meinung auch gelten.

Ja ich glorifiziere unser Landleben, da mein Sohn hier auf dem Land, nach jahrelangem Stadtleben richtig aufblüht, weil er sich hier frei bewegen und entfalten kann.

Es sollte jetzt kein Aufruf sein, dass alles aufs Land zieht.

Aber WIR sind auf den Rat unserer Therapeutin eingegangen und haben sein Leben komplett verändert. Seine Ernährung war das vordergründigste und wir haben es wirklich geschafft, unseren Sohn Ritalinfrei das Leben zu erleichtern.

Seit er hier auf dem Land lebt, ist er ein völlig anderer Mensch geworden und seine schulischen Leistungen lassen sich mittlerweile sehen. Seine Lehrer mögen ihn, was ihm in der Stadt immer versagt wurde. Hier hat er richtige Freunde gefunden, was seinem Sozialverhalten richtig Vorschub geleistet hat.

Ich gehe in meinem Beitrag nur von uns aus. Es tut mir leid, dass es bei anderen nicht so ist. Aber wir haben auf der ganzen Linie Erfolg gehabt und darauf sind wir stolz.

Ich habe meinen Sohn noch nie so geliebt, wie ich es in den letzten ettlichen Monaten getan haben.

Mehr wollte ich mit meinem Beitrag nicht zum Ausdruck bringen.

Erdbeermarmelade

Habe Dich wohl mißverstanden...
...sorry. Wollte Dir nicht auf den Schlips treten...
Da Du nur in den ersten 5 bzw. letzten 9 Zeilen konkret von Euch geredet hattest (dazwischen schreibst Du über eine Studie, von "Kindern" und "Stadtkindern" und sagst einige allgemeine "Sachen"), erschien es mir nicht so, daß Du nur von Euch sprichst.
Ihr habt Glück gehabt - prima!
LG Phyllis

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1. Juli 2005 um 12:39
In Antwort auf india_12050617

Toll
wie du das Stadtleben verteidigst: 1000m2 Garten, Hühner, Hasen, Schweine, grün, schön...
So, jetzt werde ich dir mal sagen was ich unter Stadtleben verstehe: Wohnung, evt. kein Balkon, eine halbe Stunde Parkplatz suchen, Nachbarn oben und unten, nicht grillen, keine Wäsche im Garten aufhängen und ich lasse Beispiele weg!

Das Stadtleben verteidigen wenn man das GLück hat, ein Haus mit Garten in der Stadt zu besitzen ist für mich ein sehr subjektives Beispiel.

Ich leb doch nicht auf ner Insel!
Klar ist das Beispiel subjektiv, weil ich ja unseren Lebensraum skizziert habe.
Aber ich wollte deutlich machen, daß es das in der Stadt auch gibt - Städte sind AUCH grün!
Wir wohnen übrigens in einem Haus - aber mit 5 Parteien glücklicherweise nur mit "Nachbarn unten )! Klar haben wir mit dem Garten Glück... aber kein Mieter wollte sich um den Garten kümmern und wir wollten nur Wohnung MIT Garten. So mieten wir jetzt den Garten und haben ihn dafür für uns allein!
Und Mehrfamilienhäuser, kein Balkon,... gibts doch auch auf dem Dorf - ich bin auf dem Land aufgewachsen... Damals hatten wir zwar das typische "Haus mit Garten", aber nicht alle Mitschüler wohnten so. Da gabs auch genug Zoff mit "Nachbarn oben, Nachbarn unten" wg. Hecke, Haustieren, Grillen, Wäsche, Kinderlärm,... (das sind doch Beispiele)
Ich wiederhole mich hier gern: Stadt bedeutet nicht zwangsläufig Betonwüste!
LG Phyllis

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1. Juli 2005 um 12:53
In Antwort auf india_12050617

Ach:
Für den Rest gebe ich dir übrigens Recht, ich glaube da haben wir soweit dieselbe Ansicht.
Du hast übrigens wirklich Glück, so leben zu können und ich finde auch dass es sich gut anhört wie ihr das zuhause mit dem Fernsehen und Computer und so regelt. Persönlich habe ich schon gerne meine Filme abends, Internet und so, manchmal könnte ich dieselben aber auch auf den Mond schicken da es irgendwie Atmösphären-Killer sind ( Beispiel: Schnell das Abendessen machen/ runterschlingen um den Spielfilm nicht zu verpassen: grrrr. Ich liebe es, zusammen sich Zeit zunehmen fürs kochen und dann so lange wie ich Lust habe am Tisch zu sitzen ).
Keine Frage auch dass meine Kinder mal ihre Kindheit vor diesen Geräten verbringen! Ein Kind gehört an die frische Luft, in den Wald, an den See. In den Kasten guggt man in seinem Leben schon genug.

Atmosphären-Killer
...schön gesagt!
Freunde haben mal probehalber den Fernseher aus ihrer Wohnung verbannt, weil sie es nicht schafften, den Fernsehkonsum ihrer Erstgeborenen vernünftig zu regeln (sie schauten selbst zu gern und zu viel und zu oft).
Schnell wurde es ihnen anstrengend, da die Tochter nun viel mehr "Aktion" ihrer Eltern forderte - 2. Nebeneffekt: die Eltern redeten auf einmal viel mehr miteinander! Sie waren komplett schockiert, wie wenig -effektive- Zeit sie eigentlich miteinander verbracht hatten. Nun haben sie ihren Fernseher wieder, kontrollieren aber inzwischen ihren "Konsum" sehr viel bewußter...
LG Phyllis

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