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Ich will von zuhause weg.

24. Juli 2015 um 17:01

Hey also ich erkläre zu erst worum es geht..

Also ich war bei meiner Mutter schon immer die nummer 2 seit dem meine schwester damals war ich 5.
Ständig hieß es ich bin anstregend egoistisch schreibe hässlich aber mein Vater hat mich damals verteidigt ich war ein totales Papa kind und hatte keine gute Beziehung zu meiner Mutter.
2011 ist mein Papa dann plötzlich verstorben, für mich ist damals eine welt zusammen gebrochen ich war gerade einmal 12. Ich hab mich damals ne ganze weile in mein zimmer zurück gezogen und hab mit niemandem darüber geredet zu dem niemand gefragt hat. Seit dem fühle ich mich als hätte ich niemanden da ich mich mit meiner mutter sowieso nicht verstehe, meine schwester mama kind ist , meine oma mit dem alter immer schwieriger wird und ich zu dem auch nocj sowieso in der wohnung meiner oma wohne. Wir wohnen zwar alle im selben Haus aber halt in verschieden Wohnungen.
Seit dem wird alles immer schlimmer meine mutter hatte zwischen durch immer mal wieder beziehungen die meiner meinung nach viel zu schnell gingen sie zogen dierekt bei uns ein usw. Ich und meine schwester waren dann immer Luft. Doch seit Mai hat sie wieder einen freund den ich aber nicht ausstehen kann! Am anfang schien er ganz nett aber jetzt nach 3 monaten zeigt er langsam sein wahres Gesicht. Meine mutter ist jeden tag mit dem unterwegs ich und meine schwester sehen sie nur selten und zeit hat sie für uns sowieso nie oder keine lust was zu unternehmen aber 2 stunden später wenn der freund kommt hat sie auf einmal lust und laune was mit ihm zu unternehmen. Es wird nur noch gemacht was er will und die Meinung der kinder ist egal. Ursprünglich wollten wir diesen sommer in die türkei doch er wollte zum gardasee also sind wir natürlich zum gardasee. Ich hatte mich bei meiner mutter beklagt da ich soger laut artzt ein mal pro jahr ans Meer muss wegen meiner Neurodermitis *ausgelöst durch den verlust meines papas*.
Und ich zitiere " steck dir deine Neurodermitis sonst wohin ich fahre mit ihm in urlaub und entweder du kommst mit oder fährst nirgendswo hin'.
Im urlaub fing der freund an sich immer mehr raus zu nehmen mach das tu dies und als ich ihm gesagt habe ich soll meine schwester in ruhe lassen fing er an mich an zu brüllen " ihr seit unerzogen mit dir will niemand an einem tisch sitzen du wirst so keinen job kriegen du bist eine dumme görre" und sowas darf ich mir seit dem immer wieder anhören und er mischt sich ständig ein und meine mutter sitzt daneben und sagt nichts. Wenn ich dann etwas sage verteidigt sie ihn auch noch.
Zurück in Deutschland wurd alles nur noch schlimmer ich gehe nicht mehr runter und esse somit auch nichts bis sie wegfahren weil ich ihnen aus dem weg gehe denn ich Ertrag es nicht mehr jeden tag zu hören wie schlecht ich bin dabei weiß ich nicht was ich noch ändern soll ich versuche selten zuhause zu sein und wenn nur auf meinem Zimmer, ich geh nicht feiern, trinke nicht, rauche nicht ,nehme keine drogen und habe einen notenschnitt von 1,6 den ich mir laut meiner mutter erschleimt habe genau so wie meine freunde da ich ja dumm bin. Inzwischen spart sie auch immer mehr an mir damit sie öfter zum frisör kann oder auf events gehen mit ihrem freund z.b. hat sie gestern meinen handy vertrag gekündigt weil sie ein samsung galaxy s6 will das heißt ich hab dann keine sim karte mehr aber das interessiert sie nicht, weil ich undankbar bin.
Ich bekomme auch kein Taschengeld sondern bekomme gelegentlich mal etwas von meiner Oma.

Ich fühle mich einfach alleine als hätte ich keine Familie.
Jeden abend weine ich weil ich meinen Papa vermisse und ich hab das Gefühl das alle das verarbeitet haben nur ich nicht alle reden ganz normal darüber aber ich kann das nicht. Meine mutter intressiert es auch nicht das ich vielleicht damit klar komme das hier ständig andere auf meinen vater tun wollen.
Ich wünschte ich hätte eine normale Familie Mutter Vater Kinder. Ich hab niemanden mehr der mir halt gibt.

Ich möchte hier einfach nur noch weg denn ich fühl mich nicht mehr zuhause geschweige denn erwünscht.

Was habe ich für möglichkeiten?

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29. Juli 2015 um 4:21

Hilfe
Liebes Berchen,

Deine Geschichte ist bewegend und ich kann gut verstehen das es dich bedrückt. Du kannst diesen Kampf nicht alleine führen. Das zu verarbeiten ist nicht allein möglich. Du wirst in jedem Partner einen Konnkurrenten sehen, da Du ihn immer mit Deinem geliebten Papa vergleichen wirst. Wenn Du dann noch an so einem gerätst wie den den Du hast, ist ja alles im eimer.
Es ist Schade das Deine Mama so denkt und Dich so behandelt. An Deiner Stelle würde ich sofort zum Jungendamt gehen und um in Obhutnahme nach (SGB VIII, 42) bitten.
Aber ebenfalls würde ich eine therapeutische Maßnahme in Angriff nehmen. Du musst lernen mit dem Verlusst umzugehen und das zu akzeptieren.
Das Vertrauen zu Deiner Mutter wirst Du wohl so nie aufbauen können, aber Du lernst damit zu leben und zu akzeptieren wie es ist. Wenn Du einemal selber Familie haben wirst weißt Du doch heute schon was Du nicht machen wirst.
Ich drücke Dir fest die Daumen.

LG Daddy 2702

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12. August 2015 um 23:18
In Antwort auf livia_12475756

Hilfe
Liebes Berchen,

Deine Geschichte ist bewegend und ich kann gut verstehen das es dich bedrückt. Du kannst diesen Kampf nicht alleine führen. Das zu verarbeiten ist nicht allein möglich. Du wirst in jedem Partner einen Konnkurrenten sehen, da Du ihn immer mit Deinem geliebten Papa vergleichen wirst. Wenn Du dann noch an so einem gerätst wie den den Du hast, ist ja alles im eimer.
Es ist Schade das Deine Mama so denkt und Dich so behandelt. An Deiner Stelle würde ich sofort zum Jungendamt gehen und um in Obhutnahme nach (SGB VIII, 42) bitten.
Aber ebenfalls würde ich eine therapeutische Maßnahme in Angriff nehmen. Du musst lernen mit dem Verlusst umzugehen und das zu akzeptieren.
Das Vertrauen zu Deiner Mutter wirst Du wohl so nie aufbauen können, aber Du lernst damit zu leben und zu akzeptieren wie es ist. Wenn Du einemal selber Familie haben wirst weißt Du doch heute schon was Du nicht machen wirst.
Ich drücke Dir fest die Daumen.

LG Daddy 2702

...
Liebes Bernchen,

ich würde mal langsam machen mit der Inobhutnahme, weil du damit vielleicht etwas ins Rollen bringst, was du nicht mehr stoppen kannst. Du musst jemanden finden der dir hilft, mit dem schlimmen Tod deines Vaters klarzukommen.

Geh aufs Jugendamt, dem Lehrer deines Vertrauens, zum Arzt, zum Roten Kreuz oder zu einem Pfarrer ... und fordere ein, dass jemand sich um dich und deine Probleme kümmert, mit dir redet... . Normalerweise sollten die auf diesem Wege dann auch früher oder später in Kontakt mit deinen Eltern treten. Keiner kann verlangen, dass du das allein schaffst.

Was ist mit deinen Freunden?

Das Wichtigste ist unterm Strich für mich, dass du nicht vergisst wer du bist! Du bist anscheinend ein starkes Mädchen, egal was deine Mutter und ihr Neuer dir sagen - du bist ein toller Mensch! Vergiss das niemals und zweifle nie daran! Du musst deine Probleme nicht alleine lösen und dass du hier bist zeigt, dass du etwas ändern willst und das kannst du, nur Mut!

Fühl dich gedrückt!

Liebe Grüße

Anne

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15. September 2015 um 20:21

Es ist sehr traurig
was du da geschrieben hast.Rufe mal die Nummer gegen Kummer an, vielleicht hilft das ein wenig. Viel Glück, gretaxxx

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