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Ich weiß nicht mehr, was ich mit meinem 3jährigen machen soll

15. Dezember 2014 um 13:22

Hallo!

Hilfe. Ich bin am Ende mit meiner Kraft und meinen Nerven. Ich bin alleinerziehend und mein Sohn ist gerade drei geworden. Leicht war es noch nie, aber die Babyzeit haben wir ganz gut hinbekommen, ich wusste, was zu tun ist und habs durchgezogen. Jetzt ist er halt ein richtiger kleiner Mensch und ich weiß eben nicht mehr, was ich tun muss, damit er zufrieden ist. Und das ist er seit einigen Monaten gar nicht mehr. Von früh bis spät wird nur gemeckert und gebrüllt. Dazu hat er ein dermaßen riesiges Energielevel, dass ich einfach nicht weiß, wie ich ihn auspowern soll. Wir sind schon mehrere Stunden am Tag im Park, ich kann doch nicht 8 Stunden mit ihm draußen sein. Er will allein nichts spielen, außer zerstören. Auch wenn ich mit ihm Lego oder Bausteine baue, das einzige, was ihm Spaß macht, ist alles kaputt zu machen. Versuche, zu basteln oder Sticker zu kleben oder was weiß ich, mal gemeinsam Keksteig rühren, er interessiert sich nur dafür, wie er Chaos anrichten kann. Ich bin dermaßen frustriert von seinem Verhalten, weil irgendwie kein Vorschlag meinerseits nur ansatzweise aufgenommen wird, dass ich immer nur schlechte Laune habe und oft herumschreie. Dann fühle ich mich wieder wie die schlechteste Mutter der Welt, entschuldige mich tausendmal, nur um am nächsten Tag schon wieder auszuflippen, wenn er wieder den ganzen Saft absichtlich auf den Teppich kippt.
Ich habe einfach das Gefühl, ich kann ihm überhaupt nicht geben, was er braucht. Er müsste den ganzen Tag toben, toben, toben, aber ich kann das nicht und Papa haben wir keinen. Er geht auch noch nicht in den Kindergarten, weil ich arbeitsbedingt (bin selbstständig jetzt) wahrscheinlich in 2 Monaten umziehen muss, und dann wollte ich nicht, dass er sich hier eingewöhnt und dann müssen wir eh weg. Natürlich kommt dazu, dass ich total ausgepowert bin, weil ich nachts arbeite, wenn er schläft.
Ich weiß echt nicht, was ich die zwei monate mit ihm anfangen soll. Ich habe oft schon Angst vor dem kommenden Tag. Leider gibt es keinen, der mal auf ihn aufpassen könnte.

Ich brauche wirklich dringend Rat.

danke
Eisbärin

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15. Dezember 2014 um 16:24

Ich kann gut verstehen,
dass du frustriert bist, wenn alle Beschäftigungsversuche deinerseits in Chaos enden.

Um etwas Abstand zu gewinnen und damit du dich auch wieder mehr auf die gemeinsame Zeit mit ihm freuen kannst, würde ich dir raten - falls du es dir finanziell leisten kannst- nach einer Tagesmutter zu suchen (ev. kannst du dafür auch Geld vom JA bekommen).
Dann hättest Du auch mal Zeit für dich, und vielleicht wäre er ausgeglichener.
Ansonsten probier, ob du zB. eine vertrauenswürdige Schülerin finden kannst, die ein paar Stunden auf ihn aufpasst.

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16. Dezember 2014 um 1:52

Hast du ihn denn
schon im kindergarten im neuen wohnort angemeldet? er gehört jetzt definitiv in den kindergarten und unter andere kinder, da du ihm ja spieltechnisch gar nicht mehr gerecht wirst.
ich kann dir sonst keinen rat geben, da es wohl das einzig sinnvollste ist, das er in den kindergarten kommt. die 2 monate musst du dann eben noch irgendwie aushalten.
mini club (bieten familienbildungsstätten oft an zb 2x3 h da kann man sein kind abgeben zum spielen)oder kinderturnen wär vielleicht noch ne option.

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