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Ich mag nicht mehr!!!!!!

18. Februar 2013 um 9:14

Tja,wo fang ich mal an.
Mein Sohn ist 12 Jahre alt und hat schon eine extrem lange Laufbahn hinter sich!!!
Angefangen haben die Schwierigkeiten schon im Kiga.
Da habe ich mir schon Hilfe gesucht.Erziehungsberatungsste lle.
Es hieß nur:" Er ist halt ein pfiffiges Kerlchen,mehr nicht!"
Dann ging es weiter: Familienhilfe vom Jugendamt ins Haus geholt,Fsp mitgemacht,Kinderpsychologe mit ins Boot geholt usw.
In der Grundschule nur Probleme,Verhaltensauffällig ohne Ende,dann wurde ADHS festgestellt,er wurde auf Medis eingestellt und auch damit wurde es nicht besser.
Also weitergemacht...Tagesklinik ein halbes Jahr lang,Rückschulung angefangen und der selbe Mist von vorne!!!!

Dann kam er in eine Kinderpsychatrie,stationär.Nac h 3 Monaten wurde er entlassen,mit den Worten:"Ohne sie fühlt sich ihr Kind so unwohl,wir entlassen ihn!"
Ja,super Nummer...
Dann habe ich gedacht,vielleicht braucht er einfach einen Neustart in einer anderen Stadt,wo alle neutral auf ihn zugehen,keiner Vorurteile hat usw.
Gesagt,getan...

Aber erst da ging es richtig los!!!!
Die Schule schaltete den mobilen Dienst ein,mein Kind kam weg!!!!!!
Für mich übelst schwer,weil ich ihn ja liebe und klar,so ein Kind versteht das nicht und kommt mit Vorwürfen,etc.
Von Juli 2011-Mai 2012 war er in einer therapeutischen Wohngruppe.
Meiner Tochter und mir tat es zu Hause sehr gut,wir kamen uns wieder viel näher.Sie leidet massiv unter den Attacken ihres Bruders.Ich natürlich auch.
Seitdem er wieder zu Hause ist,fängt das selbe Spielchen von vorne an.Nach und nach immer mehr.
Er bedroht uns,hält sich nicht ein Stück an Regeln,egal was für Konsequenzen kommen,isst nachts den Kühlschrank leer,fackelt wieder rum usw...

Ich weiss einfach nicht mehr weiter,weiss nicht,was ich noch machen kann/soll...

Eigentlich will ich nicht mehr das er weg kommt,aber momentan scheint es für mich die einzige Lösung zu sein.

Ich weiss,es klingt hart und gemein,aber ich habe immerhin auch noch ein Kind,was dabei völlig auf der Strecke bleibt und leidet.
Vielleicht bekomme ich hier ja noch ein paar hilfreiche Tips oder so.
Und wenn Fragen gestellt werden,beantworte ich die auch!!!!

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18. Februar 2013 um 21:28

Hallo
ich kann eigentlich nix dazu sagen! meine ist erst 1 1/2 nun habe ixh versucht mich in deine lage zu versetzen und vllt wáre eine familienaufstellung was fûr euch. es muss ja einen grund haben wieso er so ist. und das kann man anhand einer familienaufstellung raus bekommen. google doch mal! bieten mittlerweilw auxh psychologen an! ich habe selbst schon mehrere mitgemacht auch zwei mal fûr mich und es hat mir sehr gut geholfen!

liebe grûße

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19. Februar 2013 um 23:13

Du arme
Ich glaub dir das, das du nicht mehr kannst...ich kenn das persönlich nicht, aber ich als Kind war auch so... naja blöd gesagt aber meine Mutter sah nur mehr denn weg andres Land, andre sprache... so blieb mir nichts übrig als mit ihr zu reden ...bzw. meiner familie, keinen blödsinn zu machen. Es ist leicht gesagt, klar kann man das nicht so umsetzten ...aber die zwei jahre in der dom.rep. haben mich geprägt wo ich keinen fernseher hatte, kein handy nicht einfach nichts! Ich bin jetzt 23 und habe selbst zwei jungs knapp 2 jahre und knapp 1 jahr ...ich würds auch so machen wie meine mutter... vl. hast du irgendwo freunde oder bekannt?

Das problem ist wenn er mi 12 schon so ist... und man es nicht ab bremsen kann wirds schlimmer

Ich wünsch dir alle kraft der welt... und wenn mal reden willst kannst mir ruhig ne PN schreiben!

ganz liebe grüße

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20. Februar 2013 um 18:59

Danke schonmal...
Ja,also das Ding zur Familienaufstellung:
Das hatten wir bereits 4 mal...Wie gesagt,sind seit 2007 in Kinderpsychologischer Behandlung.
Und die ist echt verdammt gut.
Das mit der Selbsthilfegruppe habe ich als einziges noch nicht ausprobiert,vielleicht sollte ich das wirklich mal anstreben und gucken,ob es hier so etwas gibt.

Meine Angst ist,ihn zu verlieren!!!
Klar,er ist von Geburt an mein Sorgenkind gewesen...Neurodermitis,Asthma und dann noch ADHS und sämtliche Allergien.Einfach unschön,was er schon 12 Jahre mitmachen muss.

Also,ich werde mich einfach mal schlau machen und euch auf jeden Fall berichten...
Denn das Letzte was ich will ist: Ihn im Stich lassen,hängen lassen und einfach wegschieben!!!!

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25. Februar 2013 um 17:56

Alles im Gang
In Behandlung bei einem Allergologen sind wir und machen jedes Jahr die COPD-Schulung mit...
Mutter-Kind-Kur wurde schon 2 mal abgelehnt
Wir versuchen es weiter....

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4. März 2013 um 18:54

Weniger Medis, mehr Erziehung und Auslastung
Ich kann es nicht für mich behalten und muß einfach zu dieser ganzen ADHS-Sache was loswerden:
Ist euch schonmal aufgefallen, wie wahnsinnig oft mittlerweile die "Diagnose" ADHS gestellt wird? Hat sich niemand mal konkret damit auseinander gesetzt? Es wirkt fast so, als hätten die Eltern von heute Angst vor einer konsequenten Erziehung, die dem Kind strikte Grenzen aufzeigt. Von der Fähigkeit, mit dem lebhaften Temperament eines Kindes klarzukommen mal ganz abgesehen Dann der Druck der Allgemeinheit, man solle doch mal zum Arzt mit dem Kind, das habe BESTIMMT ADHS. Und dann wird es tatsächlich "diagnostiziert", dem Kind werden hirnverändernde und STIMULIERENDE Psychopharmaka verpasst (denn genau das sind Ritalin und Co.) und alle wundern sich, weshalb es nicht besser wird. Dann noch psychologische Einrichtungen und alles wird noch schlimmer. Es ist unfassbar, was sich Eltern alles sagen lassen. Informiert euch doch bitte zum Wohle eurer Kinder mehr über sowas!
Bei meinem Kinderarzt, zu dem ich mit unserem Kleinen gehe, stehen mehr als 10 (!!!) Ordner voll mit ADHS-Patienten! Das kann es doch nicht sein.
Meine Nichte hat alle typischen "ADHS-Symptome": Unaufmerksamkeit, Ungehorsam, zappelig, sehr lebhaftes und teilweise provozierendes Verhalten, keine Konzentration usw. Gut, daß sie nie zu einem Kinderpsychiater geschickt wurde, denn sonst hätte sie nie folgende, positive und medifreie Entwicklung durchgemacht: Als sie klein war, kam sie in den KiGa, ohne Besserung. Dann in die Schule, da wurde es noch schlimmer. Dann in die Ergotherapie, was nur zeitweise half. Und jetzt ist sie fast 8, geht in die Ganztagsschule und ist wie ausgewechselt: Sie gehorcht, macht die Hausaufgaben FREIWILLIG und konzentriert, ist lieb und ausgeglichen. Und das ohne Schläge oder Medikamente. Sie war einfach nur UNAUSGEGLICHEN.
Ich hoffe, daß viele Eltern mehr auf ihre Kinder eingehen und weniger (oder besser gar keine) eine erfundene Krankheit als Ursache ihrer Lebhaftigkeit annhemen.
Ich weiß, jetzt werde ich viele negativen Kommis kassieren, weil das nicht die vorgefertigte Meinung ist, aber das schert mich nicht. Und alles ist besser, als seine Kinder Hinpfuschern und Giftmischern zu überlassen.

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