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Ich lebe Unter Kontrolle!

9. November 2017 um 16:56

Hallo liebe Leser,
ich hoffe ich finde hier eine Lösung für mein Problem.

Am besten fang ich mal von vorne an:
Ich bin 20 Jahre, studiere Medizin und habe mir vor 4 Jahren einen Hund gewünscht.
Nach vielen Diskussionen habe ich diesen auch bekommen und meine Eltern, mein bruder und ich sind sehr glücklich mit unsrer kleinen Lady.
Meine Eltern arbeiten beide sehr viel, mein Bruder studiert auch und somit muss man sich schon absprechen wer an welchem Tag für den Hund sorgt.

Hier kommen wir zu meinem Problem:
meine Eltern erwarten von mir dass ich JEDEN tag daheim bin wenn ein Zeit-Problem mit dem Hund auftritt weil ich ihn ja wollte. Mein Bruder kann abends weggehen, übernachten, feiern, in die Uni gehen und seinen Nebenjob machen wie er lustig ist und ich muss von Vorlesungen daheim bleiben, darf nicht übernachten und am Wochenende muss ich auch den grössten teil daheim sein.
Ich hab nun seit kurzem einen neuen Freund und dieser möchte gerne auch mal einen Tag in die Therme gehen oder dass ich mal bei ihm übernachte aber sobald ich das anspreche zuhause ist das Theater riesig und es ist ein riesen streit im anmarsch.
Das nervt mich ich will einfach auch mal meine Freizeit haben und machen was ICH will. Immer wenn ich zu meinem Nebenjob gehe kommen Kommentare wie "Jetzt können wir wieder schaun wo der Hund bleibt" - mein Job ist doch kein Vergnügen???

Wie seht ihr das? Hab ich die alleinige Verantwortung? Was ist mit meinem Bruder?

Dazu ist nich ein weiteres Problem da:
im Haushalt mach ich die wäsche, putz die Femster, sauge durch und mache die Küche. Mein Bruder macht nichts - wirklich ohne Übertreibung er hat keine Aufgabe.
Ich bekomme auch nicht mehr Geld dafür als er, wir bekommen beide noch ein wenig Taschengeld.
Und trotzdem, obwohl ich Medizin studiere und alles im Haushalt mache bekomme ich vin meinen Eltern nur Vorwürfe à la "Jetzt schaust du schon wieder diesen Müll" wenn ich mir bspw. Beim wäsche machen GZSZ einschalte.

Reden hab ich wirklich oft versucht, freundlich, bestimmt, sauer und mit "Mediator".

Zu meinem Freund ist mein Vater auch seeehr kalt, er bekommt nichtmal ein Hallo...

ich weiß nicht mehr was ich tun soll ist das ganze vll mein Fehler? Wieso erwarten meine Eltern so viel von mir?
Wie kann ich aus dieser Klein-Kind-Kontrolle raus, ich bin 20 und will mein eigenes Leben leben! ausziehen ist bei meinem Studium (ich verdiene nur 400€ im Monat) nicht wirklich möglich..
habt ihr eine Idee?

Vielen Dank schonmal!
​Eure Hiflose Sunny ❤️

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9. November 2017 um 17:33

Da gibt's nur eins, mit Hund ausziehen. 

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10. November 2017 um 8:37

Naja es ist ja dein Hund - da haben deine Eltern absolut recht, dass du für das Tier verantwortlich bist. Ich hätt auch absolut keine Lust (gehabt) auf die Tiere meines Bruders aufzupassen, die mich nicht im Geringsten interessieren, nur damit er sich einen schönen Tag machen könnte. Es ist ja schon nett genug, dass sie zugesagt haben, dass der Hund bei euch wohnen kann.

Und ja, du musst halt wirklich ausziehen, wenn du wie eine Erwachsene behandelt werden willst. Ich bin mit 18 ausgezogen, hab einen 380 Euro Job gehabt und bin damit ausgekommen. Da darf man halt absolut keine Ansprüche an das WG-Zimmer stellen und sehr, sehr bescheiden leben.

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10. November 2017 um 9:42

Vielleicht übertreibst du ein wenig?..
Als du den Hund wolltest - da kam doch bestimmt die Frage, wer für ihn "zuständig" sein sollte, oder? Und was war die Antwort? Du?!

Die Eltern sehen dich aufwachsen, freuen sich darüber, wollen dich aber auch "behalten" als Kind. Es ist nicht ganz einfach, loszulassen.
Und gerade wenn du noch "auf Taschengeld angewiesen" bist (etwas überspitzt gesagt), bestätigt das ihre Meinung, du wärst evtl. noch nicht sooo gaaanz selbstständig. Da muss man doch sagen dürfen, dass die eine oder andere Sendung Müll ist...

Auch mit deinem Freund: die "Kälte", die du siehst, spiegelt nicht unbedingt die Gefühle deines Vaters zum Typen. Er kann ihn durchaus gut und anständig finden; trotzdem nimmt der ihm sein Mädchen weg Klingt kindisch, ja, aber ist so.

Zum Schluss: fast alle haben in der Kindheit "zu strenge Eltern", die entweder zu viel verboten hatten, oder zu wenig erlaubt. Mit der Zeit (und dem eigenen Rutschen in die Rolle des Elternteils) bekommt man entweder eine andere Sichtweise oder lernt zumindest zu vergeben. Also sei bitte nicht zu hart mit deinen Urteilen

Mag sein, dass ich mich irre und da ganz falsch liege.
Momentan sehe ich es aber so.

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10. November 2017 um 10:30

ausziehen ganz klar. Mein ex war auch so

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10. November 2017 um 10:30

ausziehen ganz klar. Mein ex war auch so

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10. November 2017 um 11:19

Mami, Papi.....ich möchte so gerne einen Hund.........bitteeeee..........ich kümmere mich auch ganz alleine um ihn........versprochen.........ach bitteeee..... ich möchte so gerne einen Hund.........ihr müsst euch auch überhaupt nicht um ihn kümmern........ganz ehrlich........ach bitteeeeeee

Du hast DEINEN hund, jetzt kümmere dich auch darum. Wenn es dir nicht passt wie's ist........ausziehen und eigenständig leben.

 

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10. November 2017 um 16:18

Das mit dem Hund ist leider wirklich dein Problem. Du warst 16, also kein kleines Kind mehr. 
Dein Wunsch, deine Verantwortung. 

Ist bei mir genau das gleiche, nur anders herum: Ich wohne alleine, meine Eltern haben sich einen Hund geholt. Ich habe ihnen von Anfang an gesagt, dass ich mich nicht daran beteilige, da ich Vollzeit arbeite, nebenbei studiere und ein Hund einfach zu viel Zeit kostet. Vor allem bei meiner eh schon eingeschränkten Freizeit.

Lösung des Problems: sie geben ihn notfalls in eine Tierpension und zahlen halt was dafür. Kannst du genauso machen. Oder du bleibst daheim 

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15. November 2017 um 8:50

Hallo. 

Ich sehe es auch so, dass du für den Hund verantwortlich bist. Dennoch sollte man auf gelegentliche Unterstützung hoffen können. 
Du kannst ja versuchen, deine Freizeit so zu gestalten, dass der Hund dabei sein kann.

Du kannst optional ausziehen mit dem Hund. Deine Eltern sind dir zu Unterhalt verpflichtet. Zudem erhältst du bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld. 

Viel Glück!

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