Forum / Meine Familie

Ich komme mit meiner eigenen Mutter nicht mehr klar....

30. Januar um 11:48 Letzte Antwort: 17:43

Hey Leute
also ich bin Sophia und 17 Jahre alt. Vor 12 Jahren ließen sich meine Eltern scheiden, da wir zuhause Geldprobleme hatten und meine Mutter jemanden der etwas mehr Geld hatte und in den sie sich verliebt hat, gefunden hat. Also zog sie von Bielefeld (NRW) nach Berlin und nahm mich mit. Ich war definitiv nicht immer sehr einfach als Kind, da es mir wirklich weh getan hat, meinen Vater nur noch maximal 3 mal im Jahr zu sehen.(Man muss sagen dass ich schon immer besser mit meinem Vater zurecht kam, Gründe nenne ich später) Ich habe jetzt nie geschrien oder rebelliert etc. aber ich habe meiner Mutter schon deutlich gemacht, was ich davon halte, da mein Stiefvater mich auch eher ignoriert hat und ich auch heute noch das Gefühl habe dass er mich einfach nur loswerden will, obwohl ich mir echt Mühe gebe... Meine beiden Stiefgeschwister..: naja, sie bekommen wirklich alles was sie sich wünschen und benehmen sich auch dementsprechend. Zu meiner Mutter: ständig brüllt sie mich an, aus den albernsten Gründen wie: ich hab vergessen den Fernseher auszuschalten oder so was halt. Außerdem schießt sie in jeder Form gegen mich. Wenn sie meine Familie anruft, lästert sie in einer Tour darüber ab, was für ein furchtbares Kind ich bin und ich ja in einem Jahr endlich ausziehen kann... Sobald sie aber bemerkt, dass ich weinend in meinem Zimmer sitze, will sie alles ausdiskutieren. Wenn ich ihr widerspreche und meine "Meinung" zu ihrem Verhalten ausspreche, nimmt sie mir mein Handy weg und einmal hat sie bei einem Streit tatsächlich einen Anruf von meinem Freund angenommen und ihn angeschrien. Wir hatten eine Fernbeziehung und ratet mal warum sie kaputt gegangen ist: ich durfte ihn nicht besuchen. Zurück zum Thema: wenn wir uns streiten und sie merkt dass ich wirklich sauer bin und sie im Unrecht ist schmeißt sie sich auf den Boden, weint und "ist anscheinend verletzt"?bis ich zu ihr komme und mich entschuldige. Außerdem erzählt sie mir oftmals im Streit dass sie todkrank ist, sie einen Tumor hat oder Herzrhythmusstörungen und dass ich sie halt umbringen würde... sobald ich dann komplett am Ende in mein Zimmer renne, kommt sie hinterher, will dass wir uns vertragen und ist danach dann tatsächlich manchmal so, wie man sich eine Mutter vorstellt. Bis mein Stiefvater nach Hause kommt, dann dreht sich wirklich alles um ihn, sie essen zusammen, schauen Fernsehen und ich darf natürlich nicht dabei sein, was mir schon zu schaffen macht... Außerdem habe ich die psychische "Störung" Misophonie, über die meine Mutter immer lacht und mich mit Absicht ärgert, außerdem erzählt sie jedem dass ich bloß so tue. Mein Vater ist wirklich nicht so, er hört immer zu und ist für mich da, das war er immer und deshalb kam ich auch immer besser mit ihm klar. Ich bin einfach so unendlich traurig darüber, es ist mir wirklich schwer gefallen das alles hier aufzuschreiben
ich würde mich echt über eure Meinung freuen, weil ich nicht weiß ob es einfach mein Fehler ist und ich einfach zu sensibel oder so bin oder ob da tatsächlich etwas dran ist... falls ja:
habt ihr eine Idee wie ich von zuhause wegkomme oder wie man das Problem lösen kann?
Ganz liebe Grüße

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0:55

Hallo Sophia, deine Erzählungen haben mich ein wenig an meine Mutter erinnert. Du bist nicht zu sensibel. Ich finde es schön, dass du jetzt schon diese Gedankengänge hast. Ich habe damals länger gebraucht, um zu begreifen, was meine Mutter da macht. Wie genau man das Problem lösen kann, keine Ahnung, aber ich kann erzählen, was mir ein wenig geholfen hat. Ich habe mir eine Therapie gesucht, die einem viel Klarheit verschafft. Ändern tun sich solche Menschen meist nicht, aber man kann lernen, wie man besser damit umgeht. Versuch es niemals auf dich zu beziehen! Und halte engen Kontakt zu deinem Vater. Heute versuche ich meiner Mutter keine Macht mehr über mich zu geben, ich durchschaue es, wenn sie mich manipuliert und ich versuche ruhig zu bleiben, wenn sie aggressiv wird und gehe weg. Das Beste, was mir passieren konnte, war es auszuziehen. Hast du Möglichkeiten evtl in der Nähe von deinem Vater zu studieren/ eine Ausbildung zu machen? 

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17:43

Kannst du nicht zu deinem Vater umziehen?

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