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Ich kann einfach nicht an mich denken

29. Januar 2015 um 12:13

Hallo liebe Leser, nun: ich habe ziemlich viel Schwierigkeiten damit, mich auszudrücken, wie ich denke und vorallem fühle.
Vor ca. 4 jahren trennten wir uns als Elternpaar. Ausgezogen bin ich vor ca 3 Jahren mit meiner jetzigen Tochter (10). Damals wollten wir immer so lang wie möglich eine heile Welt der kleinen vorspielen, so lang es geht . dann kam eines Tages der knacks, es war zum Halbjahreszeugnis , wo auch wir ihr es behutsam sagten, das wir uns trennen werden. Vorher hatten wir die Familienberatungsstelle aufgesucht.
seit diesem Zeitpunkt geht es drunter und drüber! Wir zogen in ein Ort wo die Schule ist , und wenige Meter nur bis zum Papa. Wir dachten, somit wird sie sicher die Trennung besser verkraften. Es war ebenfalls angedacht , das der Vater , seine Tochter holt soviel er nur kann und auch möchte, auch unter der Woche. Ich arbeitete damals 40 km weiter weg , und habe jahrelang den Fahrweg in Kauf genommen, nur das das Eltern Kind- Verhältnis gut bleibt. Zu dem Vater - Kind Programm, mal grass ausgedrückt, ist es seit einem viertel Jahr so, das sie Tagsüber nur zu ihm möchte aber nie dort schlafen möchte. Vorher hatte er sie in den Ferien z.B. mehrmals immer früher nach hause bringen müssen, weil sie nicht mehr dort die restl. Tage verweilen wollte. Und um genau noch mal dazu zu kommen, er hatte nie die Tochter so geholt wie er frei hatte, es wurde immer weniger, obwohl er zu Hause war. Manchmal sieht sie ihn nur aller 6 Wochen , nicht einmal aller zwei Wochen , und da kommt auch kein mux, von ihm. Ich hatte es breut , das ich wie in so vielen Dingen nachgegeben habe, und nicht auch an mich gedacht habe , schonmal wegen den Fahrweg, auch war ich mehr auf Stadt bezogen, hier wohnen wir auf dem Lande. Als wir voriges Wochenende zu meiner Schwester nach Berlin fuhren, hatte ich Heimweh, ursprünglich bin ich Berlinerin. So schön wie ich es auch genoss an diesem Wochenende, aber plötzlich ging mir nur eins durch den Kopf: Ich sah meine Tochter an und dachte, nein ! sie ist kein Stadtmensch! Ich werde in meiner Umgebung bleiben und sie Heranwachsen lassen. Ich bin nicht zufrieden in meiner Umgebung, weil es nur klatsch und tratsch über einen gibt, und ich ja der Buh mann , aber ich würde den Gedanken nicht loswerden, sie von ihrem Vater zu trennen, was ja eigentlich kein trennen in dem Sinne ist . Wie seht ihr das alles. Ich danke Euch schon mal , für eure Antworten

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