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Ich kann der Freundin meines Vaters nichts positives abgewinnen!

9. Juni 2014 um 0:14

Meine Mutter ist vor 4 Jahren an einer Gehirnblutung gestorben. 2 Jahre danach hat mein Vater mir seine neue Freundin vorgestellt. Ich kann ich aber einfach nichts positives abgewinnen. Hier nee kleine Liste was mich an ihr stört:

1. Sie glaubt der Mann müsste im Haushalts nichts tun und wäre das dominante Geschlecht (manchmal hat man echt das Gefühl die Frau ist direkt aus dem 19. Jahrhundert mit einer Zeitmaschine hier her gekommen)
2. Immer wenn man gegenüber mal nicht in einem zuckersüßen Ton redet kommt "Das muss ich mir nicht gefallen lassen - mein Ehemann hat mich in 15 Jahren Ehe wie ein minderwertiges Lebewesen behandelt" (Sicher ER hat sie auf nee untere Stufe gestellt und nicht sie selber)
3. Redet sie meinem Vater ein meine Phase von Bulimi und SVV wäre nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit und wenn wir sie ignorieren hört sie sicher damit auf (Eher das Gegenteil ist der Fall, seid ich weis das mein Vater es ignoriert kotz ich sogar wenn ich weis das er es hört - ich meine es ist im ja "egal")
4. Macht ständig unserer Verwandschaft runter. Zu meinem Cousin (der adoptier ist) meinte sie mal "Spätestens wenn du deine leiblichen Eltern kennst ist dir diese Familie ehh egal"
Gehts noch? Mein Cousin kennt seine leibliche Familie.
Oder sie hat meinen Onkel der ziemlich viel Geld verdient als einen überheblichen Schnösel bezeichnet - dabei kannte sie ihn ja nicht mal - nur weil er mir zum Geburtstag Karten für ein Simple Plan Konzert geschenkt hat.
5. Sie versucht mich ständig zu verändern. Das ich Vegetarierin bin passt ihr nicht! Das meine Kleidung größtenteils dunkel/schwarz ist passt ihr nicht! Und das ich ihm Gegensatz zu ihr der Meinung bin mein Vater könnte auch mal was im Haushalt tun gefällt ihr natürlich auch nicht.

Mal ernsthaft könntet ihr so einer Person irgendetwas positives abgewinnen?
Ideen wie ich sie los werde (ist ernst gemeint)?
Oder wie sie halbwegs erträglicher wird?

Und bevor jemand kommt mit "Rede doch mal mit Ihr und deinem Vater" - das hab ich 1000-mal versucht und als Antwort bekam ich immer nur zu hören "Sei Still und lern etwas für die Schule" oder (mein persönlicher Favorit) "Meine Freundin hat es erst wieder geschafft das wir wieder eine normale Familie werden - also geh auf dein Zimmer und denk darüber nach was du gerade für einen Unsinn daher geredet hast" (Klar nee normale Familie - mit einer Bulimie und SVV gestörten Tochter - neer Schwester mit Borderline Störung - und einem Vater dem alles Egal geworden ist solange seine Freundin ihm jeden Wunsch von den Augen abliest)

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9. Juni 2014 um 12:16

Ich muss sie trotzdem ertragen!!
Ich weiß das ich 19 Jahre alt bin und ich bin auch gerade dabei mir meine Zukunft aufzubauen.
Nur muss ich diese Frau leider tagtäglich ertragen!
Ich wohne noch zu Hause und da ich noch zur Schule gehe kann ich das auch nicht einfach so mal ändern.

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12. Juni 2014 um 0:35

Mhhh
Weisst du, ich bin auch eine Stiefmutter,meine leiblichen Kinder sind groß und ausser Haus.
Als ich meinen Mann kennenlernte wurde ich von den Verwandten meines Mannes auf Schritt und Tritt beobachtet,damit sie irgendeine Kleinigkeit finden um es mir anzuzählen.

Er hatte noch 2 Kinder in seinem Haushalt und ich gab mir viel Mühe denen alles recht zu machen,nur keiner fragte danach wie es meinen eigenen Kindern geht.

Als ich die Nase voll hatte von den Auflagen seiner Familie zog ich mich zurück und warte darauf,daß das letzte Kind meines Mannes endlich auszieht, denn ich bin auch nur ein Mensch,aber die 2. Frau die keinem etwas recht machen kann.

Die Frau,die sich solche Intriegen gefallen lässt (nur weil die Verwandtschaft sie nicht annimmt) ist selber Schuld.

Es ist sicher nicht leicht ein Elternteil zu verlieren, aber wenn der Andere dazu bereit ist sich einen neuen Partner zu suchen, sollte man sich ,wenn man als Kind ein Problem damit hat .einstig mit dem leiblichen Elternteil auseinander setzen um seine Bedenken zu äussern um Missverständnisse zu klären.

Die ursprüngliche Familie gibt es nicht mehr, aber wenn du deiner Stiefmutter zeigst,dass du sie respektierst und auch dich ihr etwas anpasst sollte das Problem doch irgendwie zu überwinden sein.

Sie kann nichts dafür,dass deine Mama nicht mehr da ist,aber gegenseitiges Verständnis hilft sehr viel weiter, glaub mir.

Sei gegrüßt !!!

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