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Ich hasse es wenn mein Baby angefasst wird, auch von den Großeltern

12. Oktober 2008 um 21:20

Hallo! Ich brauche dringend Hilfe. Seit meine Tochter da ist (sie ist jetzt 6 Monate) bin ich im totalen Gefühlschaos. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Irgendwie füllt mich die Liebe zu ihr und meinem MAnn so aus, das ich anscheinend keinen Platz mehr für andere Leute habe. Hört sich komisch an, aber mit unseren Eltern war es nicht immer einfach und seit meine Kleine da ist, machen sie mich total wahnsinnig! Dieses Babygerede, als ob sie mit einem Hund reden, das ständige Rmgereiche der Kleinen, das Abgeknutsche ... irgendwie denken alle, sie habe ein Reht auf sie .. es kotzt mich alles an ... und das ich diese Geühle habe macht mich erst recht fertig. Ich meine sie sind doch ihre Großeltern ... Ich liebe mein Kind so sehr, ich habe immer Angst um sie. Ich muß in einem halben Jahr wieder arbeiten, wie soll das bloß gehen? Wenn ich es nicht mal ertrage sie zur Familie zu geben, wie dann in den Kindergarten? Ich bin so eine Glucke, aber ich kann nicht raus aus meiner Haut. Streite mich schon mit meinem Mann, er findet es krankhaft. Kann irgend jemand nachvollziehen wie es mir geht? Kann mir irgend jemand sagen wie ich da wieder rauskommen?

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13. Oktober 2008 um 20:56

Hallo Juliane!
Du musst dir keine Sorgen machen, deine Gefühle sind völlig normal.

Ich selbst habe ebenso gefühlt. Es hat mich rasend gemacht, wenn meine Schwiegermutter unseren Sohn geküßt hat, ihn berührt hat oder ihn einfach nur angesehen hat.

Auch zwei meiner Bekannten hatten das selbe Problem. Und alle fühlten sich hilflos und schlecht, auch ich. Denn man meint ja, man tut den Menschen Unrecht.

Dein Körper hat in der Schwangerschaft und während der Geburt Hochleistungen vollbracht. Viele Frauen leiden unter der "Wochenbett-Depression" - nicht, weil sie unglücklich sind oder ihr Kind nicht wollen. Sieh es als einen Streich deines Körpers. Alles muss in die "normalen" Bahnen zurück kehren - auch die Hormone. Du musst dich finden in deiner Mutterrolle, in diesem ganz andersartigen Leben mit Kind. Und diese Phase - sie geht vorüber.

Auch ich ging nach einem Jahr wieder arbeiten und konnte mir, als unser Sohn sechs Monate war und ich mich in deiner Situation befand, nicht vorstellen, ihn irgend jemandem zu überlassen. Es hat aber dann funktioniert. Lasse deine Gefühle zu, verurteile dich nicht selbst dafür. Sieh sie als normal an, als vergänglich, schäme dich nicht.

Gib dir die Zeit und du wirst sehen, dass es ganz von allein wieder aufhört.

Es ist schön, dass du dir Gedanken machst - wie viele Mütter / Eltern machen sich zu wenig Gedanken....

Und ein Mann ist im Übrigen hier nicht der ideale Gesprächspartner, da er das alles schwer nachvollziehen kann. Dennoch finde ich es schön, dass du mit ihm sprichst!

Bleib wie du bist - das wird schon wieder!

Viele Grüße!

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13. Oktober 2008 um 22:24
In Antwort auf hundekekse

Hallo Juliane!
Du musst dir keine Sorgen machen, deine Gefühle sind völlig normal.

Ich selbst habe ebenso gefühlt. Es hat mich rasend gemacht, wenn meine Schwiegermutter unseren Sohn geküßt hat, ihn berührt hat oder ihn einfach nur angesehen hat.

Auch zwei meiner Bekannten hatten das selbe Problem. Und alle fühlten sich hilflos und schlecht, auch ich. Denn man meint ja, man tut den Menschen Unrecht.

Dein Körper hat in der Schwangerschaft und während der Geburt Hochleistungen vollbracht. Viele Frauen leiden unter der "Wochenbett-Depression" - nicht, weil sie unglücklich sind oder ihr Kind nicht wollen. Sieh es als einen Streich deines Körpers. Alles muss in die "normalen" Bahnen zurück kehren - auch die Hormone. Du musst dich finden in deiner Mutterrolle, in diesem ganz andersartigen Leben mit Kind. Und diese Phase - sie geht vorüber.

Auch ich ging nach einem Jahr wieder arbeiten und konnte mir, als unser Sohn sechs Monate war und ich mich in deiner Situation befand, nicht vorstellen, ihn irgend jemandem zu überlassen. Es hat aber dann funktioniert. Lasse deine Gefühle zu, verurteile dich nicht selbst dafür. Sieh sie als normal an, als vergänglich, schäme dich nicht.

Gib dir die Zeit und du wirst sehen, dass es ganz von allein wieder aufhört.

Es ist schön, dass du dir Gedanken machst - wie viele Mütter / Eltern machen sich zu wenig Gedanken....

Und ein Mann ist im Übrigen hier nicht der ideale Gesprächspartner, da er das alles schwer nachvollziehen kann. Dennoch finde ich es schön, dass du mit ihm sprichst!

Bleib wie du bist - das wird schon wieder!

Viele Grüße!

Ich verstehe nicht ...
wie man hier noch sagen kann, alles ist normal und bleib, wie du bist, das wird alles wieder...!?

Denkt auch mal jemand an die wie vor den Kopf gestoßenen Großeltern???

Es kann doch nicht sein, dass sogar die Großeltern so abserviert werden!! Es gibt einen Punkt, an dem gewisse Dinge nicht so ganz normal sind. Und der ist genau HIER erreicht.

Jeder sollte bedenken, dass er eines Tages SELBST Oma/Opa werden kann und dann ganz bestimmt tief verletzt wäre, wenn er so abgewiesen wird! Man kann doch nicht so dermaßen auf den Gefühlen anderer (Familienmitglieder!!) herumtrampeln!

Glucke hin oder her, Wochenbett-Depression hin oder her... Es ist durchaus möglich, sich auch MAL zusammenzureißen!!!

Aber ich lese hier immer wieder, dass man dieses und jenes nicht kann... Man kann schon - man muss aber WOLLEN. Und das wollen viele offenbar nicht.

Ich kann so etwas echt nicht nachvollziehen...

gruss


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13. Oktober 2008 um 22:46
In Antwort auf blitzunddonner

Ich verstehe nicht ...
wie man hier noch sagen kann, alles ist normal und bleib, wie du bist, das wird alles wieder...!?

Denkt auch mal jemand an die wie vor den Kopf gestoßenen Großeltern???

Es kann doch nicht sein, dass sogar die Großeltern so abserviert werden!! Es gibt einen Punkt, an dem gewisse Dinge nicht so ganz normal sind. Und der ist genau HIER erreicht.

Jeder sollte bedenken, dass er eines Tages SELBST Oma/Opa werden kann und dann ganz bestimmt tief verletzt wäre, wenn er so abgewiesen wird! Man kann doch nicht so dermaßen auf den Gefühlen anderer (Familienmitglieder!!) herumtrampeln!

Glucke hin oder her, Wochenbett-Depression hin oder her... Es ist durchaus möglich, sich auch MAL zusammenzureißen!!!

Aber ich lese hier immer wieder, dass man dieses und jenes nicht kann... Man kann schon - man muss aber WOLLEN. Und das wollen viele offenbar nicht.

Ich kann so etwas echt nicht nachvollziehen...

gruss


Wenn...
eine Mutter schon so fühlt - dann sollte sie so ein delikates Problem aber wenigstens ANSPRECHEN in der Familie, ansonsten empfinden die anderen Familienmitglieder eine Abweisung als tiefe Kränkung (verständlicherweise). Ich denke, das gilt insbesondere für Schwiegereltern.

gruss

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13. Oktober 2008 um 22:52
In Antwort auf blitzunddonner

Ich verstehe nicht ...
wie man hier noch sagen kann, alles ist normal und bleib, wie du bist, das wird alles wieder...!?

Denkt auch mal jemand an die wie vor den Kopf gestoßenen Großeltern???

Es kann doch nicht sein, dass sogar die Großeltern so abserviert werden!! Es gibt einen Punkt, an dem gewisse Dinge nicht so ganz normal sind. Und der ist genau HIER erreicht.

Jeder sollte bedenken, dass er eines Tages SELBST Oma/Opa werden kann und dann ganz bestimmt tief verletzt wäre, wenn er so abgewiesen wird! Man kann doch nicht so dermaßen auf den Gefühlen anderer (Familienmitglieder!!) herumtrampeln!

Glucke hin oder her, Wochenbett-Depression hin oder her... Es ist durchaus möglich, sich auch MAL zusammenzureißen!!!

Aber ich lese hier immer wieder, dass man dieses und jenes nicht kann... Man kann schon - man muss aber WOLLEN. Und das wollen viele offenbar nicht.

Ich kann so etwas echt nicht nachvollziehen...

gruss


Es geht trotzdem in erster Linie
um das Kind und die Mutter bzw. Eltern. Natürlich sollen die Großeltern nicht ausgeschlossen werden und finde es aber nicht gut , wenn hier solche Geschütze aufgefahren werden "auf Familienmitglieder herumtrampeln" Keiner von uns ist dabei
und kann sich ein abschließendes Urteil bilden. Es gibt schon sehr übergriffige Menschen, die das Maß verlieren. Ob es in diesem Fall so ist oder ob die Mutter über-
empfindlich ist, aus welchen Gründen auch immer, wissen tun wir es nicht. Sie macht
sich auf jeden Fall Gedanken und wünscht sich Hilfe und Verständnis.
Gruß Melike

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14. Oktober 2008 um 22:23
In Antwort auf blitzunddonner

Ich verstehe nicht ...
wie man hier noch sagen kann, alles ist normal und bleib, wie du bist, das wird alles wieder...!?

Denkt auch mal jemand an die wie vor den Kopf gestoßenen Großeltern???

Es kann doch nicht sein, dass sogar die Großeltern so abserviert werden!! Es gibt einen Punkt, an dem gewisse Dinge nicht so ganz normal sind. Und der ist genau HIER erreicht.

Jeder sollte bedenken, dass er eines Tages SELBST Oma/Opa werden kann und dann ganz bestimmt tief verletzt wäre, wenn er so abgewiesen wird! Man kann doch nicht so dermaßen auf den Gefühlen anderer (Familienmitglieder!!) herumtrampeln!

Glucke hin oder her, Wochenbett-Depression hin oder her... Es ist durchaus möglich, sich auch MAL zusammenzureißen!!!

Aber ich lese hier immer wieder, dass man dieses und jenes nicht kann... Man kann schon - man muss aber WOLLEN. Und das wollen viele offenbar nicht.

Ich kann so etwas echt nicht nachvollziehen...

gruss


Hier wird wieder deutlich,...
...dass es Menschen gibt, die sich zu Dingen äußern (noch dazu in einer sehr vorwurfsvollen Art und Weise), von denen sie keine Ahnung haben.

Wenn man sich Julianes Zeilen einmal in Ruhe durchlesen möchte, so ist doch auffällig, dass sie unter der Situation leidet. Zunächst einmal sollte sie an sich und ihr Kind denken und an niemand anderen. Egal, ob die Großeltern Grenzen überschreiten oder nicht.

Es ist nicht so zu verstehen, dass man sein Kind nicht in die Obhut der Großeltern gibt, sie nicht an das Kind heranläßt oder etwa verletzende Äußerungen tätigt. Nein, man läßt alles geschehen - so war es bei mir und meinen Bekannten - man läßt die Nähe der anderen Menschen zu seinem Kind zu. Man sagt nichts, kein Wort, sondern leidet ganz für sich allein. Denn diese Gedanken und Gefühle, die da plötzlich auftauchen, machen gehörige Angst.

Und genau dann benötigt man nicht diese Personen, die noch Benzin ins Feuer kippen mit Worten wie "auf Gefühlen anderer herumtrampeln" - was nun offensichtlich nicht der Fall ist.

Mein Tipp an dich: bevor du hier so schlau und parteiergreifend schreibst, frage lieber erst einmal nach. Oder ist es so, dass du dein Kind bestrafst, wenn es zehn Minuten zu spät nach Haus kommt ohne nach dem Grund der Verspätung zu fragen???

Gruß,

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16. Oktober 2008 um 11:18
In Antwort auf hundekekse

Hier wird wieder deutlich,...
...dass es Menschen gibt, die sich zu Dingen äußern (noch dazu in einer sehr vorwurfsvollen Art und Weise), von denen sie keine Ahnung haben.

Wenn man sich Julianes Zeilen einmal in Ruhe durchlesen möchte, so ist doch auffällig, dass sie unter der Situation leidet. Zunächst einmal sollte sie an sich und ihr Kind denken und an niemand anderen. Egal, ob die Großeltern Grenzen überschreiten oder nicht.

Es ist nicht so zu verstehen, dass man sein Kind nicht in die Obhut der Großeltern gibt, sie nicht an das Kind heranläßt oder etwa verletzende Äußerungen tätigt. Nein, man läßt alles geschehen - so war es bei mir und meinen Bekannten - man läßt die Nähe der anderen Menschen zu seinem Kind zu. Man sagt nichts, kein Wort, sondern leidet ganz für sich allein. Denn diese Gedanken und Gefühle, die da plötzlich auftauchen, machen gehörige Angst.

Und genau dann benötigt man nicht diese Personen, die noch Benzin ins Feuer kippen mit Worten wie "auf Gefühlen anderer herumtrampeln" - was nun offensichtlich nicht der Fall ist.

Mein Tipp an dich: bevor du hier so schlau und parteiergreifend schreibst, frage lieber erst einmal nach. Oder ist es so, dass du dein Kind bestrafst, wenn es zehn Minuten zu spät nach Haus kommt ohne nach dem Grund der Verspätung zu fragen???

Gruß,

Wenn...
diese Gefühle "normal" sein sollten, wäre es ja nicht nötig, sich Hilfe zu suchen. Normal sind solche Gefühle garantiert nicht.

Der Mann ist der falsche Ansprechpartner, weil er frauentypische Empfindungen nicht nachvollziehen kann? Das wäre wohl eine Bankrott-Erklärung an alle männlichen Psychologen, die es je gegeben hat auf dieser Welt!

Wer sagt, dass ich "keine Ahnung" habe? Das Gleiche kann ich dir ganz genau so unterstellen, das ist leicht...

gruss



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20. Oktober 2008 um 21:57
In Antwort auf blitzunddonner

Wenn...
diese Gefühle "normal" sein sollten, wäre es ja nicht nötig, sich Hilfe zu suchen. Normal sind solche Gefühle garantiert nicht.

Der Mann ist der falsche Ansprechpartner, weil er frauentypische Empfindungen nicht nachvollziehen kann? Das wäre wohl eine Bankrott-Erklärung an alle männlichen Psychologen, die es je gegeben hat auf dieser Welt!

Wer sagt, dass ich "keine Ahnung" habe? Das Gleiche kann ich dir ganz genau so unterstellen, das ist leicht...

gruss



Meine Antwort für Blitzunddonner
..."normal" sind Dinge, Gefühle und Gedanken meist für diejenigen, die dies ebenso erlebt, gefühlt oder gedacht haben. Da du offenbar zu diesen Personen nicht zählst, hast du zu genau diesem Thema keine Ahnung. Und ich denke, dass diese Menschen auch von Juliane nicht angesprochen wurden.

Es existieren durchaus kompetente männliche Psychologen. Jedoch geht es hier ja nicht um reine Psychologie, sondern die individuelle Gefühls-Problematik einer jungen Mutter. Dass es da hin und wieder zu Unterschieden in der Ansichtsweise zwischen Mann und Frau kommen kann, ist wohl niemandem fremd.

Meine Meinung ist, dass sich Menschen, die für ein Problem oder einen Hilferuf einer anderen Person kein Verständnis aufbringen können, sich einfach heraushalten sollten, wenn sie erwachsen genug dazu sind.

Wenn es einen anderen Menschen gibt, der ähnliches erlebt oder gefühlt hat, ist es doch schön, wenn der Ratsuchende Hilfe erfährt - egal welcher Art.

Hier waren nicht die Menschen angesprochen, die dazu eine negative Meinung entwickeln, sondern die, die Juliane etwas dazu sagen können - wohl eher im Positiven.

Auch ich lese mitunter hier Schlagzeilen, die ich nicht nachvollziehen kann, die vielleicht sogar negative Gefühle in mir aufsteigen lassen. Aber ich würde und werde mich dann dazu nicht äußern, weil ich sicher nicht angesprochen bin. Sondern diese Menschen, die dies teilen - in ihren Gedanken oder Gefühlen oder Ansichten.

Keines meiner Worte war als ein persönlicher Angriff zu werten, sondern eher als ein Gedankenanstoss.

Gruss,

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