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***Ich habe Angst Vorm Mama-Sein***

16. November 2007 um 21:24 Letzte Antwort: 10. Dezember 2007 um 16:12

Hallo Ihr Lieben!

Es ist eine traurige Lebenssituation,In Der Ich mich gerade befinde.
Ich war 4 Jahre verheiratet-Sehr Unglücklich!!!
Wir haben einen Rollentausch Gelebt.Er hat Nie gearbeitet Und ich habe Mich Selbständig gemacht Und das Mit riesigem Erfolg.
Nur Leider hatte er Seinen rollentausch Nie Wahrgenommen.Das Kind zu fördern Den Haushalt zu Machen...Nichts gar nichts.Viel zulange Habe ich das Mitgemacht.Leider hatten Wir Auch Nie unterstützung seiten Der Familie.
Irgendwann Ging Gar Nichts mehr-Es war alle Zu viel Unser 3-Jähriger Sohn wurde Auch verhaltensauffällig.
Ich entschloss Mich dazu Ihn Kurzzeitig In ein Kinderschutzhaus Zu geben um Mich Trennen Zu Können Wieder Stabil Zu Werden Und Ihn Dann wiederzuholen.Viele Schuldgefühle begleiten Mich Seitdem.Es Ist grausam.Dann Kam Noch der rechtsstreit Hinzu weil Er Ihn Auch haben Wollte...Es Ging Soweit das das Jugendamt Wegen Unserer uneinigkeit Ihn schlussendlich In eine dauerpflegefamilie geben Wollte Und Uns gar Nichts Mehr Zutrauten...So Kämpfte Ich Um Ein Mutter-Kind-Heim Denn Ich Liebe Mein Kind Über alles Und Würde Ihn Für Nichts Auf der Welt Hergeben.Sie haben Zugestimmt Und Ich Bin Überglücklich darüber.
Aber Da ich die ganzen Jahre Nur gearbeitet habe...Und Nicht Viel zeit Hatte Für Meinen Sohn...Habe Ich jetzt auch viele Ängste.Mir fehlt So Viel zeit Mit Ihm Die Dazwischen Liegt..Und Ja Auch die situation als erwachsenen frau in ein Heim Gehen Zu Müssen Ist So Krass...Hat Jemand erfahrungen mit Solchen Heimen?Hat Jemand Überhaupt Ähnliche Erfahrungen gemacht Und Kann Meine Ängste Verstehn?Und Ja Nach jeder geburt Eines Kindes wächst jede mama So Langsam rein...Mein Kind ist nun 3 Und Ich Fühle Mich Wie Bei Der Geburt..Kann Das Jemand Verstehn ?Danke Lb Gr Lolita

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23. November 2007 um 22:22

Hallo Lolita,
also ich spreche Dir meine Hochachtung aus! Du hast in dieser unerquicklichen Situation um Dein Kind gekämpft und diesen Kampf erstmal gewonnen.
Daß Du Dich erst an die neue Situation gewöhnen mußt, ist doch klar! Aber genau dabei sollten Dir die Ansprechpartner im Mutter-Kind-Heim zur Seite stehen können.

Du hast es doch schon selbst gesagt, es ist wie ein Neuanfang für Euch beide. Die ersten drei Jahre Deines Sohnes hast Du mehr oder weniger nur am Rand miterlebt, dafür bleiben Dir noch 15 oder mehr Jahre, die Du nun an seinem Leben aktiv teilhaben darfst. Laß Dich drauf ein und freu Dich darüber. Dir geht es so viel besser, als Eltern, die ihre Kinder überhaupt nicht aufwachsen sehen können.

Daß die Situation eine Riesenumstellung für Dich und für Deine Sohn ist, ist auch klar. Aber wenn Du die Mutterrolle annehmen willst, dann geht das auch! Niemand ist fehlerfrei und Dein Kind ist ein eigenständiges, sich weiterentwickelndes Wesen, auf das Du Dich immer wieder neu einstellen mußt und das Dich immer wieder herausfordern wird.

Ich könnte mir auch vorstellen, daß es gerade in der ersten Zeit jetzt zwischen Euch zu Machtkämpfen kommen kann. Er probiert halt seine Grenzen aus (nicht zum letzten Mal ) und muß Dich erstmal einschätzen lernen.

Kopf hoch, konsequent sein und durch. Das wird schon!

Ich wünsche Euch beiden alles Gute!

LG
andi4hep

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24. November 2007 um 20:00

Hallo
sorry doch wenn dir dein kind so wichtig ist, warum hast du ihn dann weggegebn,egal wie schlimm auch die trennung war,mein kind geb ich doch nicht her.ich frage mich auch, warum du überhaupt ein kind bekommen hast,wenn dir deine karriere so wichtig war? tut mir echt leid doch verstndniss ahbe ich dafür nicht, ich kann das jugendamt verstehn.

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26. November 2007 um 19:54

********danke********
für die letzen 2 beiträge...sie geben mir sehr viel mut

der erste beitrag...hat leider nichts verstanden...ich war nicht karrieregeil...sondern wollte meinem kind auch finanzielle sicherheit geben..und hatte mich auf meinen mann verlassen,der überfordert war mit dem rollentausch....

lb gr lolita

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10. Dezember 2007 um 16:12
In Antwort auf abbey_12288752

********danke********
für die letzen 2 beiträge...sie geben mir sehr viel mut

der erste beitrag...hat leider nichts verstanden...ich war nicht karrieregeil...sondern wollte meinem kind auch finanzielle sicherheit geben..und hatte mich auf meinen mann verlassen,der überfordert war mit dem rollentausch....

lb gr lolita

Ich selbst habe in einem gearbeitet
Ich bin gelernte Erzieherin, zwar jetzt nicht mehr praktisch, sondern mittlerweile GF- Assistentin und Vertriebsleiterin...

Während meiner Ausbildung habe ich im Mutter- Kind- Heim gearbeitet. Eigentlich, ist der Begriff "Heim" auch nicht optimal. Du wirst wahrscheinlich 1-2 Zimmer bekommen und für euch selbst sorgen mit Utnerstützung der Erziehrinnen und Pädagogen. Sie helfen Dir einen strukturierten Tag zu gestalten und diesen auch einzuhalten. Sie werden mit Dir Gespräche führen, wie Du Dich fühlst, wie sie helfen können, aber erst viel zum Kennenlernen. In gemeinsamen Gesprächen und aktiven Angeboten (z. B. beim Spielen) helfen sie Dir die Beziehung mit Deinem Sohn zu stabilisieren, so daß Dein Sohn wieder Vertrauen zu Dir findet.

Irgendwann wirst Du es auch sicherlich schaffen, mit der Utnerstützung des Heimes, daß Du wieder ganz alleine für Deinen Sohn sorgen kannst.

Außerdem halte ich das, was Du gemacht hast für sehr viel Mutterliebe: erst hast Du versucht die Familie finanziell zu versorgen und jetzt versucht Du sozial alles wieder hinzukriegen. ICh finde s super, daß Du die Fehler, die nun mal leider geschehen sind, wieder gut machen willst. Irgendwann wirst Du mit Deinem Sohn Kaffee trinke und ihr redet darüber, wie ihr beide das geschafft habt.

Von mir alles Gute.

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