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Ich bin so verzweifelt

29. September 2009 um 17:38

Hallo

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn im Moment bin ich ein wenig nervös.

Ich (22) wohne momentan zusammen mit meinem Freund (26) bei seinen Eltern im Haus. Wir haben uns ein eigenes Haus gekauft und modernisieren dies gerade und da es noch einige Monate dauern wird bis wir dort einziehen muss ich solange ertragen was mir bei seinen Eltern widerfährt.

Ich bin vor 1 Jahr aus meiner schulischen Ausbildung gegangen und muss nur noch mein Anerkennungsjahr absolvieren, habe bislang aber keine stelle gefunden die bezahlt wird. Einige zusagen habe ich aber dese stellen bieten mir nur kostenlos einen platz an und das möchte meine Ausbildungsstätte nicht obwohl ich es auch machen würde. Da ich nicht weiß ob ich überhaupt noch einen platz finde hab eich beschlossen das nach 1 Jahr pause evtl. vielleicht doch einfach ein Aushilfsjob in frage kommt oder irgendwas damit ich nicht weiterhin auf kosten meines freuendes lebe und auch wieder an der Gesellschaft teilnehme.

Wie gesagt wir bauen gerade ein Haus um und das ist viel arbeit.allerdings sind wir sehr optimistisch und tun was wir können. D.H wir fahren jeden tag zur Baustelle und schuften was das zeug hält. Groß Hilfe bekommen wir generell nicht da die Schwiegereltern meinten das es ein Fehler sei dieses haus zu kaufen. Ab und zu machen sie im haus ihre Kontrollgänge und gucken ob wir weiter kommen ansonsten sieht man ihnen eher Kritik an und ich habe mittlerweile gar keine Lust mehr darauf das sie die Baustelle besuchen.

Die Beziehung zu den Schwiegereltern war von vornherein schwierig da sie sich für was Besseres hielten und ich nicht ihre Kriterien einer prachtschwiegertochter die sich in die Familie eingliedert erfüllte. Wie gesagt wir wohnen unter einem Dach und man möge es nicht glauben aber man schafft es trotz allem sich zu meiden und aneinander vorbei zu leben. Wir haben einen gemeinsamen Hausflur und ein gemeinsames bad.wobei ich momentan eigentlich nur noch auf der Baustelle bin damit ich sie nicht sehen muss. Hier kann ich kochen und duschen und alles andere was man so zum leben brauch hab eich auch hierallerdings leben meine 2 Katzen im haus der Eltern und daher fahre ich doch öfters mit nach hause um sie zu sehen.
Seid Monaten betrete ich weder ihr Wohnzimmer noch andere Räumlichkeiten. Gehe meistens sofort hoch in unser Zimmer die wir dort haben aber alles andere existiert nicht mehr.

Es war mal anders das muss ich zugeben. Ich habe oft versucht zu ihnen den Kontakt zu finden, aber leider scheitert es an der Kommunikation und wirklich gewollt sich mir gegenüber zu öffnen waren sie auch nie. An mir wurde nur rumkritisiert das ich kein Sport treibe, das ich falsch koche meine Schwiegermutter gab mir tausend unnötige Lebensweißheiten mit auf den weg und über meinen kopf hinweg wurden dinge entschieden die mich als Individuum betreffen aber anscheinend in ihren Augen nicht von Nöten gewesen sind. Ich habe mich aus dieser Familie distanziert und bete und hoffe dass ich bald aus diesem Haus raus kann.

Sicherlich denkt ihr warum mein Freund nicht einmal versucht etwas in dieser Hinsicht zu ändern, aber das funktioniert nicht. er ist seinen Eltern unterwürfig und schafft es nicht seine Meinung zu vertreten. Zu dem behandelt ihn seine Mutter wie ein kleines Kind. Schmiert ihn die Brote, schenkt ihm sein Kakao ein besorgt im Anziehsachen was normalerweise seine Aufgabe wäre, hat ihn bis ich einzog die Wäsche gewaschen und auch noch Arzttermine gemacht. Sagt ihm was er zu tun hat usw..ich habe jetzt lange genug gekämpft und ihm gezeigt das er das Recht hat Nein zu sagen und vor allem das er eine persönliche Meinung von etwas bekommt und sich endlich abnabelt. Versteht mich nicht falsch. Ich weiß das sich viele Frauen schwer tun mit dem abnabeln, aber ich finde mit 26 sollte nun endlich damit Schluss sein, vor allem wenn man vor hat mit seiner Freundin ein eigenes Leben zu führen. Denn seine Mutter zwischen uns zu lassen würde das aus unserer Beziehung bedeuten und das lasse ich nicht zu.

Was mich konkret belastet ist folgende Situation. Man ignoriert mich. Sein Vater spricht gar nicht mehr mit mir ignoriert mich selbst wenn ich vor ihm stehe. Seiner Mutter war ich immer sehr misstrauisch gegenüber da man nie wusste was man gleich zu hören bekam daher ist es nichts neues wenn man mal nicht spricht aber selbst sie guckt mich in letzter Zeit an als ob ich die Pest hätte.


Ich weiß nicht wie ich damit fertig werden soll.wie soll ich das vllt noch 6 Monate aushaltenausziehen kann ich nicht da ich kein Geld habe ich wohne ja schon halbwegs auf der Baustelleaber ein richtige zu hause bietet es im Moment auch nicht.


Ich fühl mich wie ein Obdachloser der von der Geselschaft angespuckt wird.

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30. September 2009 um 17:07

Danke
Den Freund den du da beschrieben hast ist nicht zufällig meiner? Das mit dem Brot kenn ich das hat er sich bis vor kurzem auch noch machen lassen. das mit den Arzttermin kanne ich auch und alles andere auch. Gut meine Sw ist noch nicht so grass aber noch habe ich ja nicht gezeigt wer und wie ich einglich bin. Ich bin nicht jemand dem du verschreiben drafst was er zu tun und zu lassen hat. Ich mach die Heizung an wann mir es passt und nicht wenn die aufem Kalender kucken. Ich will auch mal den PC laufen lassen mit dem Fernsehr zusammen. Ich bin in einer großstadt aufgewachsen. Meine Ma hat meinen Bruder und mich ganz alleine groß gezogen. Sie ist echt n starke und coole Ma. Ich bin auch sehr selbständig erzogen und ich mache seit ich zuhause raus bin einglich was ich will.

Die Eltern von ihm verstehen das nicht. Warum man dem Sohn keine Klamotten mehr kauft? Dan zu sagen ja er hat ja nie selber getan ist echt feige. Meine Ma hat auch zu meinem Bruder gesagt so jetzt gehst du los und fertig ich kauf dir nix mehr.

Seine Ma....... ach ich könnte 1001 dinge schreiben die mich dan wieder aufregen dazu hab ich keine lust. Ich werde sobald ich etwas Geld gespart habe ausziehen das steht fest. Ich will mir nicht die nächsten Jahre sagen lassen wie ich mich zu geben hab, mit wem ich über was und wem reden darf, nicht wie ich meine Kinder mal erziehen soll. Schade eigentlich. Ich weis nicht mal ob mein Freund wirklich mit ausziehen würde seine Mutter würde ihn sicher hindern. Ich werde wohl alleine ausziehen und nach meinen zwei Jahren Schule kucken wie weit er sich ablösen konnte. Wenn ich kein Fortschritt bei Ihm sehe macht es für mich auch weiter kein sinn mehr mit Ihm zusammen zu bleiben. hmmmmm..... alles liebe hf

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1. Oktober 2009 um 21:26

Das mit dem haus...
war eh die reinste katastrophe...bin froh dass das thema vom tisch ist..sie sagte damals zu ihm..sie wünscht ihm das er es nicht bekommt und hat ihm häuser raus gesucht die direkt neben an lagen ...ich bin froh das es 7 km sind die uns trennen (mehr wäre mir lieber aber mehr hätte mein freund aus beruflichen gründen nicht gedurft)

gut nun steht es defintiv fest das wir ausziehen werden und ich freu mich natürlich darauf...dann beginnt endlich unser leben....haaa herlich träum*


danke für eure briefe

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